DE2139348C3 - Vorrichtung zum Erzeugen eines konstanten Stützluftdruckes - Google Patents

Vorrichtung zum Erzeugen eines konstanten Stützluftdruckes

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DE2139348C3
DE2139348C3 DE19712139348 DE2139348A DE2139348C3 DE 2139348 C3 DE2139348 C3 DE 2139348C3 DE 19712139348 DE19712139348 DE 19712139348 DE 2139348 A DE2139348 A DE 2139348A DE 2139348 C3 DE2139348 C3 DE 2139348C3
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DE19712139348
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DE2139348B2 (de
DE2139348A1 (en
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Hans χ 8800 Zittau; Neumann Siegfried χ 8906 Ostritz; Achten Dieter χ 8804 Hirschfelde Buttig
Original Assignee
VEB Fettchemie, χ 9010 Karl-Marx-Stadt
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Description

Die Erfindung betrifft eine neue Vorrichtung zum Erteugen eines geringen, konstanten Stützluftdruckes in Maschinen zum kontinuierlichen Blasformen, Füllen lind Verschließen von Behältern aus thermoplastischem Kunststoff, wobei Druckluft aus einer stationären Anlage über eine Druckminderstrecke zugeführt wird.
Bei den vorgenannten Maschinen tritt der noch warme, in verformbarem Zustand befindliche, zur Herstellung der Behälter dienende Kunststoff-Schlauch vertidruckes zu schaffen. Dabei soll Druckluft aus einer stationären Anlage zur Anwendung kommen, womit eine zusätzliche maschineneigene Druckluftversorgung entfällt. Die Vorrichtung soll mit einfachen, betriebssicheren Elementen eine optimale Einstellung des notwendigen Stützdruckes gewährleisten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zur Feineinstellung des Stützluftdruckes eine an sich bekannte Anordnung aus Strahldüse und Fangdüse ίο dient.
Erfindungsgemäß ist dabei der Abstand zwischen Strahldüse und Fangdüse einstellbar.
Die Vorteile dieser Vorridhtung liegen in dem einfachen Aufbau und der optimalen Regulierbarkeit des Systems. Pneumatische Anordnungen von Strahldüse und Fangdüse sind bisher nur in Regel- oder Steuerkreisen als Logikelemeru angewendet worden.
An Hand einer Zeichnung soll im Ausführungsbeispiel die erfindungsgemäße Vorrichtung erläutert werden. Die Zeichnung zeigt die Vorrichtung in rein schematischer Darstellung.
Die Druckluft (etwa 10 at) wird aus dem betrieblichen Druckluftspeisesystem über Druckluftanschluß 1 entnommen. Der Luftstrom wird durch ein Druckminderventil 2 und ein Nadelventil 3 geleitet und hiernach der Strahldüse 4 zugeführt, in welcher er noch einen Druck von etwa 100 mm WS aufweist. Der aus der Strahldüse 4 ausströmende Luftstrom tritt nach Passieren eines Abstandes A in die Fangdüse 5 ein. In
kai aus einem Strangpreßkopf heraus und wird über
einen Dorn geleitet. Um Produktionsstörungen auszu- 3° der Fangdüse 5 beträgt der Druck des Luftstromes nur
schließen, muß dabei ein Ankleben des Schlauches an den Dorn sorgfältig vermieden werden. Dies wird erreicht, indem man zwischen Dorn und Schlauch eine Stützluft von verhältnismäßig geringem, konstantem Druck einleitet.
Es ist bekannt, daß diese Druckluft durch zusätzliche, in ihrer Drehzahl stufenlos regelbare, Gebläsemotoren erzeugt wird, wobei zur stufenlosen Regelung elektronisch arbeitende Reglerkassetten benötigt werden. Diese Kassetten sind sehr kostenaufwendig und infolge ihrer Kompliziertheit außerordentlich störanfällig, wodurch sie des öfteren ersetzt werden müssen. Mit der bekannten Druckvorrichtung lassen sich außerdem nur Drücke bis zu 150 mm WS erzielen.
Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile zu beseitigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für die eingangs beschriebenen Maschinen eine Vorrichtung zum Erzeugen eines geringen, konstanten Stützluft-
noch etwa 30 mm WS. Aus der Fangdüse 5 wird der konstant bleibende Luftstrom zum Ort seiner Anwendung, also zwischen Dorn 6 und Kunststoff-Schlauch 7, geleitet. Der Luftstrom dient als Stützluft und bläht den Schlauch so auf, daß er kontinuierlich zu Behältern verformt werden kann.
Durch die neue Vorrichtung bei der ein an sich bekanntes Drucksystem zur Anwendung kommt, wird somit die für die Stabilhaltung des Kunststoff-Schlauches benötigte Stützluft mit einfachsten Mitteln hergestellt. Die Vorrichtung ermöglicht, den Stützluftdruck auf 1 mm WS genau einzustellen und beliebig lang konstant zu halten. Weitere Vorteile sind die Möglichkeit der Stützluftdruckerhöhung bis zu 1000 mm WS und mehr, die dann erfolgen müßte, v/enn verwendete Düsen leicht verstopft sind. Durch Wegfall der Gebläsemotoren kann die Stützluft kalter gefahren werden, was sich auf die Schlauchstabilität auch günstig auswirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche: ^^
1. Vorrichtung zum Erzeugen eines geringen, konstanten Stützluftdruckes in Maschinen zum kontinuierlichen Blasformen, Füllen und Verschließen von Behältern aus thermoplastischem Kunststoff, wobei Druckluft aus einer stationären Anlage über eine Druckminderstrecke zugeführt wird, d a durch gekennzeichnet, daß zur Feineinstellung des Stützluftdruckes eine an sich bekannte Anordnung aus Strahldüse (4) und Fangdüse (5) dient.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (A) zwischen Strahldüse (4) und Fangdüse (5) einstellbar ist.
DE19712139348 1971-02-22 1971-08-06 Vorrichtung zum Erzeugen eines konstanten Stützluftdruckes Expired DE2139348C3 (de)

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DD15324071 1971-02-22
DD15324071 1971-02-22

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Publication Number Publication Date
DE2139348A1 DE2139348A1 (en) 1972-09-07
DE2139348B2 DE2139348B2 (de) 1975-09-18
DE2139348C3 true DE2139348C3 (de) 1976-04-29

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