DE2139348C3 - Vorrichtung zum Erzeugen eines konstanten Stützluftdruckes - Google Patents
Vorrichtung zum Erzeugen eines konstanten StützluftdruckesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine neue Vorrichtung zum Erteugen
eines geringen, konstanten Stützluftdruckes in Maschinen zum kontinuierlichen Blasformen, Füllen
lind Verschließen von Behältern aus thermoplastischem Kunststoff, wobei Druckluft aus einer stationären Anlage
über eine Druckminderstrecke zugeführt wird.
Bei den vorgenannten Maschinen tritt der noch warme,
in verformbarem Zustand befindliche, zur Herstellung der Behälter dienende Kunststoff-Schlauch vertidruckes
zu schaffen. Dabei soll Druckluft aus einer stationären Anlage zur Anwendung kommen, womit eine
zusätzliche maschineneigene Druckluftversorgung entfällt.
Die Vorrichtung soll mit einfachen, betriebssicheren Elementen eine optimale Einstellung des notwendigen
Stützdruckes gewährleisten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zur Feineinstellung des Stützluftdruckes eine an
sich bekannte Anordnung aus Strahldüse und Fangdüse ίο dient.
Erfindungsgemäß ist dabei der Abstand zwischen Strahldüse und Fangdüse einstellbar.
Die Vorteile dieser Vorridhtung liegen in dem einfachen Aufbau und der optimalen Regulierbarkeit des Systems.
Pneumatische Anordnungen von Strahldüse und Fangdüse sind bisher nur in Regel- oder Steuerkreisen
als Logikelemeru angewendet worden.
An Hand einer Zeichnung soll im Ausführungsbeispiel die erfindungsgemäße Vorrichtung erläutert werden.
Die Zeichnung zeigt die Vorrichtung in rein schematischer Darstellung.
Die Druckluft (etwa 10 at) wird aus dem betrieblichen Druckluftspeisesystem über Druckluftanschluß 1
entnommen. Der Luftstrom wird durch ein Druckminderventil 2 und ein Nadelventil 3 geleitet und hiernach
der Strahldüse 4 zugeführt, in welcher er noch einen Druck von etwa 100 mm WS aufweist. Der aus
der Strahldüse 4 ausströmende Luftstrom tritt nach Passieren eines Abstandes A in die Fangdüse 5 ein. In
kai aus einem Strangpreßkopf heraus und wird über
einen Dorn geleitet. Um Produktionsstörungen auszu- 3° der Fangdüse 5 beträgt der Druck des Luftstromes nur
schließen, muß dabei ein Ankleben des Schlauches an den Dorn sorgfältig vermieden werden. Dies wird erreicht,
indem man zwischen Dorn und Schlauch eine Stützluft von verhältnismäßig geringem, konstantem
Druck einleitet.
Es ist bekannt, daß diese Druckluft durch zusätzliche, in ihrer Drehzahl stufenlos regelbare, Gebläsemotoren
erzeugt wird, wobei zur stufenlosen Regelung elektronisch arbeitende Reglerkassetten benötigt werden. Diese
Kassetten sind sehr kostenaufwendig und infolge ihrer Kompliziertheit außerordentlich störanfällig, wodurch
sie des öfteren ersetzt werden müssen. Mit der bekannten Druckvorrichtung lassen sich außerdem nur
Drücke bis zu 150 mm WS erzielen.
Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile zu beseitigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für die eingangs beschriebenen Maschinen eine Vorrichtung
zum Erzeugen eines geringen, konstanten Stützluft-
noch etwa 30 mm WS. Aus der Fangdüse 5 wird der konstant bleibende Luftstrom zum Ort seiner Anwendung,
also zwischen Dorn 6 und Kunststoff-Schlauch 7, geleitet. Der Luftstrom dient als Stützluft und bläht den
Schlauch so auf, daß er kontinuierlich zu Behältern verformt werden kann.
Durch die neue Vorrichtung bei der ein an sich bekanntes Drucksystem zur Anwendung kommt, wird somit
die für die Stabilhaltung des Kunststoff-Schlauches benötigte Stützluft mit einfachsten Mitteln hergestellt.
Die Vorrichtung ermöglicht, den Stützluftdruck auf 1 mm WS genau einzustellen und beliebig lang konstant
zu halten. Weitere Vorteile sind die Möglichkeit der Stützluftdruckerhöhung bis zu 1000 mm WS und
mehr, die dann erfolgen müßte, v/enn verwendete Düsen
leicht verstopft sind. Durch Wegfall der Gebläsemotoren kann die Stützluft kalter gefahren werden,
was sich auf die Schlauchstabilität auch günstig auswirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Erzeugen eines geringen, konstanten Stützluftdruckes in Maschinen zum kontinuierlichen
Blasformen, Füllen und Verschließen von Behältern aus thermoplastischem Kunststoff,
wobei Druckluft aus einer stationären Anlage über eine Druckminderstrecke zugeführt wird, d a durch
gekennzeichnet, daß zur Feineinstellung des Stützluftdruckes eine an sich bekannte Anordnung
aus Strahldüse (4) und Fangdüse (5) dient.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (A) zwischen Strahldüse
(4) und Fangdüse (5) einstellbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD15324071 | 1971-02-22 | ||
| DD15324071 | 1971-02-22 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2139348A1 DE2139348A1 (en) | 1972-09-07 |
| DE2139348B2 DE2139348B2 (de) | 1975-09-18 |
| DE2139348C3 true DE2139348C3 (de) | 1976-04-29 |
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