DE2139166A1 - Elektrische steuereinrichtung fuer motoren - Google Patents

Elektrische steuereinrichtung fuer motoren

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DE2139166A1
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contactors
control device
contact
electrical control
connector
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DE19712139166
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Kurt Jakob
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/08Arrangements to facilitate replacement of a switch, e.g. cartridge housing
    • H01H9/085Arrangements to facilitate replacement of a switch, e.g. cartridge housing contact separation effected by removing contact carrying element
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R29/00Coupling parts for selective co-operation with a counterpart in different ways to establish different circuits, e.g. for voltage selection, for series-parallel selection, programmable connectors

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

  • Elektrische Steuereinrichtung für Motoren Zusatz zu VPA 69/0120 (deutsche Patentanmeldung P 19 44 236.5) Im Hauptpatent . ... ... (deutsche Patentanmeldung P 19 44 236.) ist eine elektrische Steuereinrichtung für Motoren mit Schützen, Stromwandlern und weiteren Bauelementen beschreiben, die zu einem auswechselbaren Einsatz für ein zur Verwendung in schlagwetter- oder explosionsgefährdeter Umgebung bestimmtes druckfestes Gehäuse zusammengefaßt sind, wobei der Einsatz als Rahmen mit schmaler rechteckiger Grundform ausgebildet ist, der an seiner Rückseite Stromwandler, Stromschienen und Klemmstellen in fester Anordnung sowie an der Vorderseite zwei übereinander angeordnete, mittels Steckkontaktvorrichtungen angeschlossene Schütze trägt. Die Steuereinrichtung nach dem Hauptpatent kann sowohl zur Steuerung von zwei Antrieben mit gleichbleibender Drehrichtung oder zur Steuerung eines Antriebes mit wechselnder Drehrichtung (Wenebetrieb) verwendet werden. Hierzu ist im Hauptpatent vorgesehen, daß die Stromzuführung zu den Schützen, ausgehend von gemeinsamen Klemmstellen, über Stromschienen an der Oberseite des oberen Schütz es und an der Unterseite des unteren Schütz es erfolgt, wobei zwei der zu einem Schütz führenden Stromschienen gekreuzt sind und die Klemmstellen der den abgehenden Anschlüssen der Schütze zugeordneten Steckkontaktvorrichtung in zwei parallelen Reihen zwischen den Schützen angeordnet sind. Zur Umstellung auf den Wendebetrieb ist es lediglich erforderlich, die einander gegenüberliegenden Klemmstellen der Schütze miteinander zu verbinden, so daß ein gemeinsamer Anschluß entsteht, an dem beim Einschalten des einen Schützes Drehstrom normaler Phasenlage und beim Einschalten des anderen Schützes dagegen Drehstrom mit vertauschter Phasenlage zur Verfügung steht.
  • Die in elektrischer Hinsicht an sich sehr einfache Umstellung auf den Wendebetrieb erfordert es jedoch, die Schütze von dem Rahmen abzunehmen und den Rahmen aus dem druckfesten Gehäuse zu entfernen, da sich die Klemmstellen an der Rückseite des Rahmens befinden. Durch die vorliegende Erfindung soll die Umstellung der Steuereinrichtung auf Wendebetrieb vereinfacht werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist hierzu vorgesehen, daß die Schütze nach vorn weisende Kontaktfahnen besitzen und daß einander gegenüberstehende Kontaktfahnen beider Schütze mit einem Verbindungsstecker zusammenwirken. Mittels der Verbindungsstecker kann die Umstellung von Einzelsteuerung auf Wendesteuerung oder umgekehrt vorgenommen werden, ohne daß der Rahmen aus demdruckfesten Gehäuse herausgenommen werden muß. Abgesehen von der wesentlichen Zeitersparnis wird auch eine Verbesserung der Betriebssicherheit erzielt, weil die Anschlußfahnen und die Verbindungsstecker leicht zugänglich sind und Jederzeit kontrolliert werden können.
  • Es ist zweckmäßig, je zwei einander gegenüberliegenden Anschlußfahnen der Schütze einen Verbindungsstecker zuzuordnen. Solche Verbindungsstecker sind einfacher zu handhaben als ein größerer Verbindungsstecker für mehrere Paare von Kontaktfahnen und vermeiden auch Schwierigkeiten, die Toleranzen in der Anordnung der Kontaktfahnen mit sich bringen könnten.
  • Ferner können Mittel zur Lagesicherung der Verbindungsstecker vorgesehen sein, wie noch näher erläutert wird.
  • In Weiterbildung der Erfindung können die Steuerstromkreise der Schütze an Kontaktbuchsen geführt sein, die mit Programmsteckern zusammenwirken. Durch das Auswechseln dieser Programmstecker kann ohne Anderungen in der Verdrahtung erreicht werden, daß die Schütze entsprechend der ge~nschten Funktion, d. h. Einzelsteuerung oder Wendesteuerung, unabhängig voneinander oder nur abwechselnd betätigbar sind.
  • Es sei noch erwähnt, daß druckfeste Gehäuse für Steuereinrichtungen nach dem Hauptpatent und der vorliegenden Erfindung mehrere Einsätze der erwähnten Art enthalten können, die auch mit mehr als zwei Schützen bestückt sein können. Bei einer Wendesteuerung wirken jedoch stets zwei Schütze zusammen.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die Figur 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Einbaurahmen mit zwei Schützen, der in Figur 2 in einer Seitenansicht teilweise geschnitten dargestellt ist.
  • Die Figur 3 zeigt eine Anschlußschiene mit einer Kontaktfahne in einer perspektivischen Ansicht. Ferner ist ein Programmstecker mit einem dazu gehörenden Unterteil in Figur 4 dargestellt.
  • Figur 1 zeigt einen Rahmen 1, auf dem übereinander zwei Schüt- -ze 2 und 3 angeordnet sind. An ihren einander zugewandten Seiten besitzen die Schütze 2 und 3 für ihre Hauptstrombahnen je drei Anschlußschienen 4 bzw. 5, deren Schenkel 23 bzw. 24 zu dem Rahmen 1 hin abgewinkelt sind und mit Steckkontaktvorrichtungen 6 bzw. 7 zusammenwirken. Die Steckkontaktvorrichtungen sind symmetrisch ausgebildet und bilden eine leitende Verbindung mit Klemmstellen 10 und 11, die an der Rückseite des Rahmens 1 angeordnet sind (Fig. 2). Eine ähnliche Anordnung kann sinngemäß an der Oberseite des Schütz es 2 und an der Unterteil te des Schützes 3 vorgesehen werden, so daß diese Schütze nach dem Lösen einer Halterung ohne das Abklemmen von Stromschienen von dem Rahmen 1 abgenommen werden können. Sollen die Schütze 2 und 3 zum Wendebetrieb herangezogen werden, so sind die Klemmstellen 10 und 11 paarweise miteinander zu verbinden. An die verbundenen Klemmstellen wird der mit wechselnder Drehrichtung zu betreibende Antriebsmotor angeschlossen.
  • Die Umstellung von der Einzelsteuerung auf die Wendesteuerung wird nun dadurch vereinfacht, daß die Anschlußschienen 4 und 5 der Schütze 2 und 3 mit zusätzlichen nach vorn weisenden Kontaktfahnen 12 bzw. 13 versehen sind, auf die Verbindungsstekker 14 aufgestecirt erden können. Diese Kontaktfahnen sind an der Vorderseite des Rahmens 1, d. h. von der Öffnung des druckfesten Gehäuses her, unmittelbar zugänglich. In Figur 1 sind die einander gegenüberstehenden Kontaktfahnen 12 und 13 der linken Seite ohne Verbindungsstecker gezeichnet, während auf das rechte Paar der Kontaktfahnen 12 und 13 ein in Ansicht dargestellter Verbindungsstecker 14 aufgesteckt ist.
  • Ein gleicher Verbindungsstecker 14, der sich im Eingriff mit dem mittleren Paar der Kontaktfahnen 12 und 13 befindet, ist im Schnitt dargestellt, um den inneren Aufbau des Verbindungssteckers zu veranschaulischen.
  • Der Verbindungsstecker 14 besteht aus einem in zwei symmetrische Hälften 16 geteilten isolierenden Gehäuse 15, in dem drei Paare von Kontaktstücken 17 angeordnet sind, die durch Blattfedern 20 gegeneinander gedrückt werden. Die Kontaktstücke verbinden die Kontaktfahnen nach Art von symmetrischen Brükkenkontakten. Dadurch entstehen in Abhängigkeit von dem über die Kontaktstücke fließenden Strom kontaktdruckverstärkende Kräfte. Ein Stromfluß über die Blattfedern 20 wird durch isolierende Zwischenlagen 21 zwischen den Kontaktstücken und den Blattfedern verhindert. Die Gehäusehälften 16 werden durch zwei Rohrniete 22 zusammengehalten, wie dies in Figur 1 anhand des rechten Steckers 14 und anhand der Figur 2 ersichtlich ist. Natürlich können die Gehäusehälften 16 auch mittels anderer geeigneter Verbindungsmittel, z. B. Schrauben, verbunden werden.
  • Die Anschlußschienen 4 bzw. 5 der Schütze 2 und 3 können mit den Kontaktfahnen 12 bzw. 13 als einheitliche Bauteile hergestellt sein. Andererseits können die Anschlußschienen und Kontaktfedern auch als gesonderte Teile gefertigt werden, die dann mittels geeigneter Verfahren verbunden werden.
  • Eine der Anschlußschienen 5 ist in Figur 3 gesondert dargestellt. Es ist zu erkennen, daß der obere Schenkel 25 eine Öffnung 26 besitzt, die zum Durchtritt einer zu dem Schütz 3 gehörenden Klemmschraube 27 bestimmt (iqg. 2) ist. In dem gebogenen Teil der Anschlußschiene 5 ist die Kontaktfabne 13 eingesetzt und mittels einer Hartlötung befestigt. An ihrem oberen Ende ist die Kontaktfahne so gestaltet, daß eine nur mit einem zusätzlichen Kraftaufwand überwindbare Lagesicherung des Verbindungssteckers 14 erreicht wird. Hierzu ist die Stirnseite 30 der Kontaktfahne 13 derart gestaucht, daß eine Verdickung 28 entsteht, die beidseitig von Anlaufschrägen 31 und Hinterschneidungen 32 flankiert ist.
  • Der Verbindungsstecker 14 wird in Richtung des Pfeiles 33 auf die Kontaktfahne 13 aufgesteckt. Die Kontaktstücke 17 des Verbindungssteckers 14 lassen sich hierbei dank der Anlaufschrägen 31 verhältnismäßig leicht über die Verdickung 28 hinwegdrücken. Sind erst einmal alle Kontaktstücke 17 mit der Kontaktfahne 13 in Eingriff gebracht, so bedarf es einer im Verhältnis zum Aufstecken größeren Kraft, den Verbindungsstecker von der Kontaktfahne abzuziehen, weil die Hinterschneidungen 32 die zum Abziehen erforderliche Spreizung der Kontaktstücke 17 hemmen. Damit ist sichergestellt, daß sich die Verbindungsstecker nicht von selbst lösen.
  • Anstelle von drei einzelnen Verbindungssteckern, wie sie im Ausführungsbeispiel vorgesehen sind, kann auch ein Dreifachstecker verwendet werden. Jedoch sind einzelne Verbindungsstekker günstiger, weil diese leichter zu handhaben sind und verhältnismäßig unempfindlich gegenüber Toleranzen in der Anordnung der Kontaktfahnen sind.
  • Wie bereits enzähnt, können zur Umstellung der Steuerung der Schütze 2 und 3 Programmstecker vorgesehen sein. Diese ermöglichen es, zusammen mit den beschriebenen Verbindungssteckern die Umstellung der Steuereinrichtung besonders rasch vorzunehmen. Ein Beispiel für derartige Programmstecker zeigt die Figur 4. Der Programmstecker 35 wirkt mit einem Unterteil 36 zusammen, das nicht näher dargestellte Kontaktbuchsen für die Kontaktstifte 40 des Programmsteckers 35 besitzt. Die zur Steuerung der Schütze benötigten Leitungen, wozu die Anschlüsse der Magnetspulen der Schütze, die Verbindungen mit den Bedienungselementen und Hilfsschaltern der Schütze gehören, sind an die Kontaktbuchsen des Unterteiles 36 angeschlossen. Damit die gewünschten funktionellen Verknüpfungen zwischen diesen Leitungen zustandekommen, sind in Figur 4 zwischen vier Paaren von Kontaktstiften 40 leitende Brücken 41 angeordnet. Durch Verwendung eines Programmsteckers mit anders angeordneten Brücken kann eine andere funktionelle Verknüpfung der Steuerleitungen erreicht werden.
  • Pas Unterteil 36 kann mittels der in den Ansätzen 42 vorgesehenen Öffnungen 43 an einer Unterlage, z. B. einem der in das druckfeste Gehäuse eingesetzten Rahmen, befestigt werden. Die Ansätze 42 sind noch mit je einer weiteren Öffnung 44 versehen, in die ein Stift zur Halterung des Programmsteckers 35 eingreifen kann. Der Programmstecker besitzt hierzu Augen 45 mit je einer Öffnung 46.
  • In der Anzahl der Kontaktbuchsen und der Kontaktstifte und der Gestaltung des Programmsteckers und des Unterteil es sind beliebige Abwandlungen möglich; für die Erfindung kommt es darauf an, daß die elektrische Verknüpfung der Steuerleitungen zwecks Umstellung von Einzelsteuerung auf Wendesteuerung und umgekehrt mittels eines Programmsteckers vorgenommen wird und daß diese Einrichtung in Verbindung mit den beschriebenen Verbindungssteckern für die Hauptstrombahnen der Schütze verwendet wird.
  • 6 Patentansprüche 4 Figuren

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1. Elektrische Steuereinrichtung für Motoren mit Schützen, Stromwandlern und weiteren Bauelementen, die zu einem auswechselbaren Einsatz für ein zur Verwendung in schlagwetter-oder explosionsgefährdeter Umgebung bestimmtes druckfestes Gehäuse zusammengefaßt sind, wobei der Einsatz als Rahmen mit schmaler, rechteckiger Grundform ausgebildet ist, der an seiner Rückseite Stromwandler, Stromschienen und Klemmstellen in fester Anordnung sowie an der Vorderseite zwei übereinander angeordnete, mittels Steckkontaktvorrichtungen angeschlossene Schütze trägt, nach Patent . ... ... (Patentanmeldung 19 44 236.5), dadurch gekennzeichnet, daß die Schütze (2, 3) nach vorn weisende Kontaktfahnen (12, 13) besitzen und daß einander gegenüberstehende Kontaktfahnen beider Schütze mit einem Verbindungsstecker (14) zusammenwirken.
  2. 2. Elektrische Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei einander gegenüberliegenden Anschlußfahnen (12; 13) ein Verbindungsstecker (14) zugeordnet ist.
  3. 3. Elektrische Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsstecker (14) ein isolierendes Gehäuse (15) besitzt und unter Federwirkung (20) stehende brückenartige Kontaktstücke (17) enthält.
  4. 4. Elektrische Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Lagesicherung des Verbindungssteckers (14) vorgesehen sind.
  5. 5. Elektrische Steuereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnft, daß die Kontaktfahnen (12, 13) an ihren Enden eine von Lnlaufrchr'igen (31) und Hinterschneidungen (32) flankierte Verdickung (28) besitzen.
  6. 6. Elektrische Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstromkreise der Schütze (2, 3) an Kontakibuchsen geführt sind, die mit einem Programmmstecker (35) zusmmenwirken.
    Leerseite
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Date Code Title Description
8278 Suspension cancelled
8230 Patent withdrawn