DE2139098C3 - Anordnung zur Aufteilung einer in Form von zwei Signalgemischen vorliegenden quadrophonischen Information in vier Wiedergabesignale - Google Patents
Anordnung zur Aufteilung einer in Form von zwei Signalgemischen vorliegenden quadrophonischen Information in vier WiedergabesignaleInfo
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Description
10 tÜSi 9^94) vorgesehen ist. welche jeweils
Schaltung (% s*j S gQ0 neinanoer
30
eine Anordnung, wie sie
90° zueinander verschieben; b) zwei Korrelationsschaltungen bj:w. 150, 160, 162), welche
phasenverschobenen beiden a
Signalgemische bzw. ein drittes und viertes 40 t ■ -:--!. —.—,„„u«,nH dem dritten und i
i>ignaigemisui cmayi ..<_■.w* ».
vierten Wiedergabesignal erhalten und daraus zwei Wechselstromsignale erzeugen, deren
erstes die Korrelation der ersten beiden Signalgemische und deren zweites die Korrelation
des dritten und vierten Signalgemisches über ein vorgegebenes Zeitintervall darstellt;
c) zwei Gleichrichterschaltungen (170, 176) mit
jeweils einer Zeitkonstantenschaltung (172,174 und 178,180), welche die beiden Wechselstromsignale
in zwei gleichgerichtete Signale umformen;
d) eine Substrahierschaitung (182, 184). welcher
die beiden gleichgerichteten Signale zur Bildung eines ersten und eines zweiten Differenzs.ignals
zugeführt werden;
e) eine Koppelschaltung (186,80,82 bzw. 188,84,
1J6), welche den Steuereingängen des ersten und zweiten steuerbaren Verstärkers (64, 70) bzw.
des dritten und vierten steuerbaren Verstärkers (80, 82) das erste bzw. das zweite Differenzsignal
zur Verbesserung der Richtungswirkung zuführt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrelationsschaltungen zwei
Multiplizierschaltungen (144, 150) enthalten, deren erste die beiden ersten Signalgemische und deren
zweite das dritte und vierte Signalgemisch laufend gelie-
ITlVMtUM. ^
Schallplatte oder ein TonDana u»w. ab,.. „„
sind im linken und rechten Kanal Signale aufgezeichnet,
die von einem »linken vorderen« bzw. einem »rechten vorderen« Lautsprecher wiedergegeben werden sollen.
Zusätzlich zu diesen Signalen enthalten beide Kanäle noch Signale verminderter Amplitude für einen »linken
hinteren« und »rechten hinteren« Lautsprecher, die zueinander um 90° phasenverschoben sind, wobei das
»linke hintere« Signal im linken Kanal voreilt und das »rechte hintere« Signal im rechten Kanal voreilt.
Im Hauptpatent ist auch eine Decodiereinrichtung beschrieben, welche die beiden Ausgangssignale von
der Schallplatte, eines von jeder Spur, durch eine geeignete elektronische Behandlung zur Simulierung
von vier unabhängigen Kanälen zerlegt, um sie auf vier getrennten Lautsprechern derart wiederzugeben, daß
jeder Lautsprecher die Information aus jeweils einem der ursprünglich aufgezeichneten Tonkanäle als überwiegendes
Signal und die Informationen aus den jeweils anderen Kanälen gedämpft wiedergibt.
Zur Verbesserung der auf diese Weise erreichten Richtungswirkung sind in den vier Wiedergabekanälen
regelbare Verstärker angeordnet, und mit Hilfe speziell
abgeleiteter Regelspannungen wird jeweils die Verstärkung desjenigen Kanals erhöht, dessen zugehöriger
Lautsprecher aus derjenigen Richtung abstrahlt, aus der jm entsprechenden Aufnahmeraum gerade ein einen
entsprechenden Richtungseindruck hervorrufendes Schallereignis auftritt
Die Erfindung befaßt sich nun mit weiteren Verbesserungen einer Decodiereinrichtung, wie sie
generell in dem Hauptpatent 21 26432 beschrieben ist
Um die bei einer solchen Decodiereinrichtung auftretenden Probleme besser verstehen zu können, seien die
Technik und die Anordnung zum Aufzeichnen der vier Informationskanäle auf eine zweispurige Stereoschallplatte
anhand der Fig. 1 der beigefügten Zeichnungen
kurz skizziert Die Codiereinrichtung ist saiematisch als
Block 8 dargestellt der eine Anzahl von Aiipaß-Netzwerken (in dem erwähnten Hauptpatent als ψ-Netzwerke
bezeichnet) enthält die alle wichtigen Frequenzen des Hörtonspektrums gleichmäßig übertragen, aber
gleichzeitig feste Phasenunterschiede zwischen den Ausgangsspannungen einführea Die Codiereinrichtung
hat vier Eingangsanschlüsse 10,12,14 und 16 für die vier
getrennten Signale, die als linkes vorderes Lf, linkes hinteres Lb, rechtes hinteres Rb und rechtes vorderes Rf
Signal bezeichnet sind, entsprechend den Standorten von Lautsprechern in einem Vorführraum. An den
Ausgangsklemmen 18 und 20 erscheinen Ausgangsspannungen Lt und Rr. in denen die Eingangssignale mit
Amplituden- und Phasenbeziehungen auftreten, wie sie aus den dargestellten Vektordiagrammen ersichtlich
sind. Die Signalgemische Lt und Rt sind bei einer Aufzeichnung auf einem zweispurigen Aufzeichnungsträger
wie beispielsweise einer Stereoschallplatte vollständig kompatibel mit den herkömmlichen stereophonischen
und auch monophonischen Abspielgeräten, wobei alle Töne in voller Güte und \mplitude über das
zweikanalige Stereosystem erscheinen.
Wenn die Töne überwiegend von einer Gruppe von zwei musikalisch zusammengehörenden und ähnlichen,
wenn auch inkohärenten Signalen Lf und Rf dargestellt
werden, dann erhöht sich, wie sich herausgestellt hat, in der erwähnten Decodiereinrichtung nicht nur die
Verstärkung der Kanäle für die »vorderen« Lautsprecher, wie es der Fall sein sollte, sondern unerwünschterweise
in gewissem Umfang auch die Verstärkung der Kanäle für die »hinteren« Lautsprecher.
Die Aufgabe der Erfindung besteht diher in der
Angabe von Maßnahmen, aufgrund deren die Decodiereinrichtung bei der Wiedergabe eine bessere Trennung
zwischen den von den erwähnten Spannungen Lf und
Rf dargestellten »vorderen« Schallsignplen und den von den Spannungen Lb und Rb dargestellten »hinteren«
Schallsignalen bewirkt
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst
Hierbei ist in der Decodiereinrichtung des Wiedergabegeräts eine Steuereinrichtung vorgesehen, welche die
Verstärkungsfaktoren der den vier Lautsprechern zugeordneten Verstärker mit Signalen steuert, die durch
geeignete Korrelation von Signalen gewonnen werden, welche den in den Lautsprechern wiedergegebenen vier
Signalen sehr ähnlich sind. Im einzelnen werden die beiden Signale, in denen die linke vordere Ly und die
rechte vordere RpToninformation überwiegt, miteinander
multipliziert, und das entstandene Produkt wird integriert, wie auch die beiden Signale, in denen die linke
hintere Le und die rechte hintere Rh Toninformution
überwiegt, miteinander multipliziert werden und ihr Produkt integriert wird. Wegen der gegenseitigen
Phasenbeziehungen der die vier Signale darstellenden Spannungen haben die beiden von den Integratoren
gelieferten Signale unterschiedliche Korrelation, insbe:
sondere wenn die Integration Ober eine Zeitspanne erfolgt, die annähernd einer Periodendauer der
Frequenz von 150Hz entspricht Die von den Integratoren gelieferten Signale werden gleichgerichtet
und parallel, jedoch mit entgegengesetzter Polarität zwei Subtrahierschaltungen zugeführt die zwei Verstärkungssteuersignale
erzeugen. Das von der einen Subtrahierschaltung gelieferte Signal steuert gleichzeitig
die Verstärkungsfaktoren der regelbaren Verstärker für den »linken vorderen« und den »rechten vorderen«
Lautsprecher, während das von der anderen Subtrahierschaltung gelieferte Signal ebenfalls parallel den
regelbaren Verstärkern für den »linken hinteren« und den »rechten hinteren« Lautsprecher zugeführt werden.
Die relativen Phasen der die unabhängigen Kanäle darstellenden Spannungen verbessern unter Anwendung
der Korrelationstechnik die Trennung zwischen ■ den »vorderen« und »hinteren« Schallsignalen und
erhöhen somit die Wirklichkeitstreue der Vorspiegelung von vier Kanälen. Die erfindungsgemäße Decodiereinrichtung
kann für den Betrieb in jedem Codierer/Decodierer-System angepaßt werden, in welchem
vier Signale für die Aufzeichnung auf einem zweispurigen Träger codiert werden. Die Decodierung
erfolgt in der Weise, daß die unter den vier Signalen vorherrschende Information gemeinsam mit der gedämpften
Information von den anderen Signalen auf jeweils dem zugeordneten Lautsprecher wiedergegeben
wird.
Die Erfindung wird im einzelnen in der nachstehenden ausführlichen Beschreibung anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 schematisch die Codiereinrichtung gemäß HauDtpatent21 26 432;
Fig.2A und 2B in zwei Teilbildern ein Schaltschema
der erfindungsgemäßen Decodier· und Wiedergabeanordnung;
F i g. 3 die Durchlaßcharakteristik eines in der Anordnung nach F i g. 2 enthaltenen wellenformenden
Netzwerks als Funktion der Frequenz,
F i g. 4 die Charakteristik anderer in der Anordnung nach F1 g. 2 enthaltener wellenformender Netzwerke
Die hier beschriebene Decodiereinrichtung ähnelt in mancher Hinsicht derjenigen nach dem Hauptpatent
2126 432. Bestimmte Einzelheiten der Ableitung der Steuerspannungen für die Wiedergabeverstärker sind
wiederum in der DT-AS 21 26 480 beschrieben.
In der F i g. 2 ist die Decodiereinrichtung für die Wiedergabe einer Information gezeigt die von einer mit
einem Plattenteller 24 rotierenden Schallplatte 22 mit einem Tonabnehmer 26 eines Stereoplattenspielers
abgetastet wird. Die Ausgänge 28 und 30 des Tonabnehmers führen je eines der aus dem »linken« unc
»rechten« Kanal der Schallplatte gewonnenen Aus gangssignale. welche in den nebenstehenden Vektordia
grammen dargestellt sind, und ein Vergleich mit Fig.'
zeigt, daß diese Signale den Signalen Lt und /?rgemäl
Fig. 1 entsprechen.Gegebenenfalls können v'erstaike
36 bzw. 38 vorgesehen sein, die vorzugsweise mit dei üblichen Entzerrerschaltungen versehen sind.
Wesentlich bei der Decodierung der Ausgangssignal Lr und Rt zur Simulierung der Originaltöne ist di
Phasenverschiebung des Signals aus dem linken Kan<
gegenüber dem Signal aus dem rechten Kanal um 90°. Hierzu werden die an den Ausgangsanschlüssen 37 und
39 der Verstärker 36 und 38 erscheinenden Signale zugeordneten Allpaß-Phasenschiebern 40 und 42
zugeführt, wobei der Allpaß 42 eine (nacheilende) Bezugs-Phasenverschiebung von ψι und der Allpaß 40
eine nacheilende Phasenverschiebung von ψι+90° bewirkt. Der Wert ψι (der im allgemeinen eine Funktion
der Frequenz ist) kann dem Wert der Phasenverschiebung in der Codiereinrichtung 8 nach F i g. 1 gleich sein
oder sich von ihm unterscheiden. Die wichtigste Forderung ist, daß der Bezugsphasenwinkel ψι in beiden
Allpaß-Phasenschiebern 40 und 42 derselbe ist. Die Phasenschieber 40 und 42 formen ihr jeweiliges
Eingangssignal Lt und Rt in zwei neue Signale Lt und
Rt1 um, die den Signalen Lt und Rt nahezu gleich sind,
nur daß die zueinander um 90° phasenverschoben sind. Dies ist durch die Vektordiagramme 44 und 46
veranschaulicht, woraus hervorgeht, daß die Phasenvektoren des Signals Rt1 die gleiche relative Lage haben
wie diejenigen des Signals Rt. jedoch die Vektoren des Signals Lt1 alle um 90° im Uhrzeigersinn gedreht sind.
Da die Bezugs-Phasenverschiebung ψι in beiden
Phasenschiebern gleich sind, ist ihr jeweiliger Einfluß in den Vektordiagrammen nicht berücksichtigt. Man
erkennt, daß die beiden Spannungen als überwiegenden Anteil die Spannung Lf' bzw. Rf1 enthalten, wobei im
ersten Fall außerdem die Signale Lb und Rb im Betrag von jeweils 0,707 und im zweiten Fall außerdem die
Signale Rb und Lb jeweils im Betrag von ebenfalls 0,707 enthalten sind.
Die von den Allpaß-Phasenschiebern 40 und 42 gelieferten Signale werden weiterverarbeitet, um zwei
zusätzliche Spannungen zu erhalten, die überwiegend die Signale Lb und Rb enthalten. Die erste Spannung
wird durch Summierung der beiden Signale aus den Phasenschiebern 40 und 42, jeweils nach Multiplikation
mit dem Faktor 0,707, mittels einer Summierschaltung 48 bekannter Bauart gewonnen. Eine Spannung, in der
die »rechte hintere« Information überwiegt, wird auf ähnliche Weise durch Subtraktion eines der Signale von
den anderen, wiederum nach jeweiliger Multiplikation mit dem Faktor 0,707, gewonnen. Wie es in den
Vektordiagrammen 52 und 54 gezeigt ist, enthalten die mit den Schaltungen 48 und 50 erzeugten Spannungen
nunmehr als vorherrschende Information die Signale Lb und Rb-
Die vier durch die Vektordiagramme 44,46,52 und 54
in Fig.2A dargestellten Spannungen werden über die
Leitungen 56. 58, 60 und 62 zugeordneten in ihrer jo
Verstärkung steuerbaren Verstärkern 64,66,68 und 70
zugeführt und gelangen von dort an entsprechende Lautsprecher 72,74,76 und 78 (F i g. 2B). Diese befinden
sich in einem (gestrichelt umrandeten) Vorführraum, wobei der Lautsprecher mit dem überwiegenden Signal
Lff in der linken vorderen Ecke, der Lautsprecher mit
dem überwiegenden Signal Ri? in der rechten vorderen
Ecke, der Lautsprecher mit dem überwiegenden Signal Li in der linken hinteren Ecke und der Lautsprecher mit
dem überwiegenden Signal Rb in der rechten hinteren
Ecke des Vorführraums angeordnet ist.
Die bis hierher beschriebene Anordnung bewirkt eine gute Nachbildung des ursprünglichen vierkanaligen
Tons, selbst wenn die gesteuerten Verstarker mit konstanter Verstärkung arbeiten oder durch gewöhnliehe lineare Verstarker ersetzt sind, weil nämlich die
vorherrschende Spannung in jedem Kanal einen um drei dB höheren Pegel hat als die anderen beiden
Spannungen und dem Signal entspricht, welches ursprünglich für die Wiedergabe an dem betreffenden
Standort vorgesehen war. Gemäß dem Hauptpatent 21 26 432 und der DT-AS 2! 26 480 wird jedoch die
Richtungswirkung durch eine logische Schaltung verbessert, die ermittelt, ob die Verstärkung für einen
bestimmten Kanal erhöht bzw. vermindert werden soll oder nicht, um solche Töne hervorzuheben, die
momentan in den einzelnen Kanälen vorherrschen. Unter bestimmten Signalverhältnissen tritt jedoch eine
Verschlechterung der Richtungswirkung ein. Hier setzt die folgend im einzelnen erläuterte Erfindung ein, durch
welche die logische Schaltung so weiterentwickelt wird, daß die Nachteile der bisherigen Schaltungen beseitigt
und durchweg die erhöhte Wirklichkeitstreuc der Vierkanalsimulation erreicht wird.
Zum besseren Verständnis der Verhältnisse sei angenommen, daß die beiden auf der Schallplatte
codierten Signale aus nur zwei Signalspannungen Ly und Rf bestehen, die in den Vektordiagrammen nach
F i g. 2 gegenüber dem um 3 dB niedrigeren Komponenten durch stärkere Linien hervorgehoben sind. Weiterhin
werden die beiden Signale in der nachfolgenden Analyse als in musikalischer Hinsicht ähnlich und mit
entsprechendem Tonumfang angesehen, mathematisch gesehen sind sie jedoch inkohärent. Ein Beispiel für
solche Signale sind die Töne eines gleichzeitig von zwei Personen gespielten zweistimmigen Musikstücks. Während
die Melodie bzw. die Melodie und Begleitung in Tempo und Dynamik aufeinander abgestimmt sind, geht
die mathematische Korrelation bestehend aus Multiplikation und Integration über eine Zeit, die gleich ist dem
Reziprokwert der niedrigsten Frequenz, gegen Null. Nur im Fall zwei völlig gleicher Signale führt die
Korrelation zu einem endlichen Wert. Es sei nun daran erinnert, daß die Signale nach dem Durchlaufen der
Phasenschieber 40 und 42 als Signale Lf und Rf1 um 90"
gegenüber ihrer früheren Phasenlage verschoben erscheinen, so daß sie nach der Phasenverschiebung
keine Kohärenz mehr zeigen, selbst wenn sie ursprünglich völlig gleich waren. Die Korrelation einer
Sinusfunktion mit einer Kosinusfunktion ergibt nämlich wegen der 90" Phasenverschiebung den Wert Null.
Nachdem die in den Vektordiagrammen 44 und 46 eingezeichneten Spannungen JL// und Rf1 den Summierschaltungen
48 und 50 zugeführt sind, erscheinen sie als 0.707 Rt' und 0,707 Lr1 in beiden Vektordiagrammen 52
und 54. Falls die Spannungen Lf" und Rf1 vollständig
unabhängig voneinander sind und einzeln auftreten, ist der Betrag der Vektoren in den Diagrammen 44 und 46
um 3 dB größer als der Betrag der entsprechenden Signale in den Vektordiagrammen 52 und 54, und die
Signale können somit bezüglich ihres Betrags von der erwähnten logischen Schaltung identifiziert werden,
damit die jeweils richtigen steuerbaren Verstärker je nach den augenblicklichen Verhältnissen hoch· oder
heruntergeregelt bzw. ein· oder ausgeschaltet werden können. Wenn jedoch die Spannungen Lf" und Rf1 im
Umfang einander entsprechen und nahezu gleichzeitig erscheinen, wie es der Fall ist wenn zwei Musiker
verschiedene Stimmen desselben Musikstücks spielen, dann ist der Effektivwert der Summen der Vektoren 52
und 54 derselbe wie der Wert der entsprechenden Vektoren in den Diagrammen 44 und 46. In diesem Fall
Findet die logische Schaltung gemäß der DT-AS 21 26 480 keine eindeutigen Verhältnisse vor und neigt
dazu, alle Verstärker hochzuregeln, wahrend wunschgemäß nur die vorderen Lautsprecher 72 und 78 lauter
werden sollen.
Aus dem vorangegangenen Beispiel, bei dem nur die Spannungen Lr und Rr vorhanden sind, kann man
entnehmen, daß zwar die Spannungen in den Vektordiagrammen 44 und 46 unkorreliert sind, daß jedoch die
entsprechenden Spannungen in den Vektordiagrammen 52 und 54, nämlich 0,707 Rr und 0,707 Lr jeweils
entweder positiv oder negativ korreliert sind. Dies ist daran zu erkennen, daß der Pfeil mit der Bezeichnung
0,707 Rff im Diagramm 52 dem entsprechenden Pfeil im
Diagramm 54 parallel liegt, jedoch entgegengesetzt gerichtet ist. Daher ergibt die Multiplikation und
Integration der Ausgangssignale entsprechend diesen beiden Vektoren eine endliche negative Zahl. Obwohl
der Pfeil mit der Bezeichnung 0,707 Lr im Vektordia- ts
gramm 52 dem entsprechenden Pfeil im Diagramm 54 ebenfalls parallel liegt, zeigt er jedoch mit diesem in die
gleiche Richtung, und die Multiplikation und Integration dieser beiden Signale ergibt daher eine endliche positive
Zahl. Falls beide Signale Lf und Ri' gleiche
Langzeitmittelwerte haben, führt eine Langzeitintegration zu Null, jedoch tritt diese Situation fast nie bei einer
Kurzzeitintegration ein. da selbst im Falle, daß die Musiker das gleiche Instrument einstimmig spielen,
immer noch Abweichungen oder Unterschiede in der Tonhöhe, dem Tempo, dem Anschlag, dem Abklingen
usw. vorhanden sind. Als Folge wird jeder der Ein/.clvcMoren 0,707 Rf>
und 0,707 Lr bei Integration
über den Kurzzeitbercich seinen negativen oder positiven endlichen Wert annehmen, während die
entsprechenden Vektoren /./·' und Rr'. die selbst über den Kurzzcitbercich inkohärent sind, sogar bei Kurzzeitintegration
den Wert Null annehmen werden, es sei denn, die Integration erstreckt sich mindestens über
eine Periode, die gleich ist der niedrigsten analysierten Frequenz. Die nachstehend beschriebene verbesserte
Logikschaltung beruht auf der Erkenntnis der gerade beschriebenen Eigenschaften der Signale und bedeutet
die praktische Anwendung der entsprechenden Prinzipien.
Von der verbesserten Logikschaltung 87 werden nun
die Augenblicksamplituden der /u den vier Lautsprechern gelieferten Signale so gesteuert, daß dem Zuhörer
vier getrennte unabhängige Schallquellen perfekt vorgespiegelt werden. Die beiden durch die Vektordia·
gramme 44 und 46 dargestellten Signale aus den Allpaß·Phasenschiebern 40 und 42 werden zusätzlich
zwei gleichen Hochpaßschaltungcn 92 und 94 zugeführt, die alle Frequenzen unterhalb etwa 150 Hz unterdrükken. Der unterdrückte Frequenzbereich kann zwar in so
weiten Grenzen gcflndcrt werden, ohne den Betrieb der
Schaltung ernsthaft zu beeinträchtigen, es wurde jedoch
gefunden, deß bei Frequenzen unterhalb etwa 150Hz die Information für das Richtungshören sehr gering sind
und daß durch Unterdrückung aller Frequenzen unterhalb dieser Grenze im (noch m beschreibenden)
Analysator eine Kurzzeitintegration über ein Intervall von nur etwa 6,7 Millisekunden - entsprechend der
Periodendauer einer 150-Hz-Schwingung - durchge
führt werden kann. Die Durchlaßkennlinien der *o Schaltungen 92 und 94 entsprechen vorzugsweise den in
Fig.3 gezeigten, sie haben im Frequenzbereich
zwischen etwa ISO Hz und 2000 Hz einen im wesentlichen flachen Verlauf und steigen an diesem Punkt um
etwa 1OdB für höhere Frequenzen an. Die Durchlaß- 6S
kennlinien dieser Hochpasse ähneln somit der Kurve gleicher Lautstarke des menschlichen Ohrs bei mittlerem Lautstarkepegel und im interessierenden Hörfre
quenzbereich mit Ausnahme des steilen Abfalls unterhalb etwa 150 Hz, Eine Schar von Kurven gleicher
Lautstärke ist in einem Aufsatz von Emil To rick beschrieben und dargestellt, der den Titel »Researches
in Loudness Measurement« trägt und veröffentlicht ist in »IEEE Transactions on Audio and Electroacoustics«,
Band AU-H, Nr. 3, Seiten 141 bis 151,1966.
Die Aufgabe der Schaltungen 92 und 94 besteht darin, die an die nachfolgenden Schaltkreise gelieferten
Signale so zu formen, daß die Logikschaltung die jeweiligen Signale Lb. Lr, Ri und Rg in die richtigen
Kanäle leitet, und zwar aufgrund ihrer Lautstärke und nicht ihres Energieinhalts. Beispielsweise verhindern die
Bewertungskurven der Hochpaßschaltungen, daß ein von einer Trommel herrührendes Signal mit niedriger
Frequenz, jedoch mit hoher Energie, fälschlicherweise ein von einer Pikkoloflöte herrührendes Signal hoher
Frequenz und niedriger Energie umschaltet. Schaltungen mit den Kennlinien gemäß Fig. 3 sind zu
bevorzugen, jedoch können die meisten Vorteile der Erfindung auch ohne verstärkten Durchlaß am hochfrequenten
Ende des Frequenzbandes erreicht werden, oder die Frequenzen oberhalb 1000 Hz können sogar
gedämpft übertragen werden, wie es durch die gestrichelte Linie in F i g. 3 angedeutet ist.
Nach der Behandlung in den Schaltungen 92 und 94 gelangen die Signale zu einer Schaltung, wie sie in der
DT-OS 21 2b 480 beschrieben ist, um die Regelspannun
gen für die Wiedergabeverstärker 80 bis 82 zu erzeugen. Die Signale gelangen zunächst zu zwei in ihrer
Verstärkung steuerbaren Verstärkern % und 98, deren Verstärkungsfaktoren sich durch Anlegen eines gemein
samen Steuersignals an die entsprechenden StcucrcingänfeC
100 und 102 übereinstimmend ändern lassen. Die beiden Ausgänge der Verstärker % und 98 werden
durch die Schaltungen 104 und 108 in der gleichen Weise in vier getrennte Ausgangssignale zerlegt, wie die vier
Ausgangssignale mit den Schaltungen 48 und 50 erzeugt werden. Diese beiden Gruppen von jeweils vier
Ausgangssignalen sind somit einander in ihrem musikalischen Inhalt ähnlich, jedoch wird die erste Gruppe
durch Wirkung der gesteuerten Verstärker % und 98 trotz Schwankungen im l.aulstärkeumfang der Auf
zeichnung (modifiziert durch die Schaltungen 92,94) mil
gleichbleibendem Pegel gehalten.
Um diesen konstanten Ausgangspcgcl zu erreichen,
werden die vier Signale mit den Gleichrichtern UO, 112.
114 und 116 gleichgerichtet und durch die Trcnnwulpi
stünde 118, 120, 122 und 124 summiert, so dall cm
äummcnsignal an einem gemeinsamen Widerstand I2fc
entsteht, der zwischen einer den Trennwidcntlndcn
gemeinsamen Sammelleitung 128 und Masse liegt Dir am Widerstand 126 abfallende Spannung wird über die
Leitung 128 an den Verbindungspunkt 130 zwischen der
Sleuerelektroden 100 und 102 der gesteuerten Vertier ker 96 und 98 gelegt. Diese Verstärker sprechen auf dii
besagte Spannung derart an. dall die mittlere Snonnuni
am Widerstand 126 Im wesentlichen konstant bleibt \%
Verstarkungsstcuerung wird verbessert, wenn m«n «be
die Widerstände 118,120,122,124 vier Kondensators
132,134,136 und 138 schaltet, wodurch die gleichgertVh
tete Spannung die Hüllkurve der Welle und nicht ihre
Augenblickswerte wiedergibt. Die automatisch« Vet starkungsregelung halt die Summe der Spannungen α
den Widerstanden 118,120,122 und 124 kontient, we
die Spannung am relativ kleineren Widerstand I)B dt
Summe der vier gleichgerichteten Spannungen dentrll
Die von den Verstarkern 96 und 98 und von de
Schaltungen 104 und 108 gelieferten Signale (gleichgültig,
ob sie einer automatischen Verstärkungsregelung unterworfen sind oder nicht) werden nun korreliert,
indem sie auf bestimmte Weise multipliziert und anschließend integriert werden.
Im einzelnen werden die Ausgangssignale von den Verstärkern 96 und 98 über die Leitungen 142 und 140
einer ersten Multiplizierschaltung 144 zugeführt, während die Ausgangsssignale von den Summierschaltungen
104 und 108 über die Leitungen 148 und 146 zu einer zweiten Multiplizierschaltung 150 gelangen. Der Ausgang
der Multiplizierschaltung 144 ist mittels der Leitung 162 auf eine flC-lntegrierschaltung gekoppelt,
die hier aus einem Widerstand 154 und einem Kondensator 156 besteht. Der Ausgang der Multiplizierschaltung
150 liegt über der Leitung 158 an einer ähnlichen Integrierschaltung, bestehend aus dem Widerstand
160 und dem Kondensator 162. Die Werte der Widerstände 154 und 160 und der Kondensatoren 156
und 162 sind so abgestimmt, daß die Integrierschaltungen
eine Grenzfrequenz bei etwa der Eckfrequenz der Schaltungen 92 und 94 haben, nämlich bei etwa 150 Hz.
so daß alle Signale von und oberhalb 150 Hz integriert werden.
Die Funktion der Mulnpli/ierschaliungen und der
zugehörigen Integrierschaltungen sei an Hand eines Vergleichs der Ausgangssignale der beiden Integrier
schaltungen für das an früherer Stelle behandelte Beispiel erläuten, d. h. für den Fall, daß das Eingangssignal
lediglich aus einem »linken vorderen« Signal Lt
und einem »rechten vorderen« Signal Rf besteht. Die /um Ausgang der das Produkt der unkorrelierten
Spannungen Lt und Rt' behandelten Integricrschaltung
154 bis 156 gehörende Wellenform verläuft sehr nahe dem Wert Null, sie ist nur deswegen nicht genau Null,
weil die Integrierschaltung keine perfekte Integration
liefert. Andererseits schwankt der Ausgang der Integrierschaltung 160-162 zwischen Plus und Minus,
was von der Synchronsation der von den beiden Musikern gespielten Stimmen abhängt. Über eine lange
Zeitspanne gemessen ist der Ausgang der Integrierschaltung 160-162 ebenfalls Null, wenn jedoch die
Integration über etwa b.7 Millisekunden erfolgt,
entsprechend 150H/. dann werden momentane hochfrequente
Störungen eliminiert, wobei jedoch das der Wechselwirkung der beiden Signulc entsprechende
Ausgang«signal übrig bleibt
Als Alternative /.u den ftC'-lntcgrivrschultungcn
können auch geeignete Tiefpaßfilter mit Frequenz-Unterdrückung
oberhalb von 1 SO Hx verwendet werden Bei Verwendung solcher Filter würden die totsächlichen
Wechselstromsignale und ihre augenblicklichen Produkte eliminiert werden und et würde nur das
niederfrequente der Korrelationsfunktion entsprechende
Steuersignal durchgelassen werden.
Die Ausgange der Integrierschaltungen 154 bis 136
und 160 bis 162 sind mit zwei gleichen wellenformcnden
Netzwerken 164 und 166 verbunden, die den Zweck
haben, die Amplituden der Ausgangsspannungen von den Innegrierschaltungen auf ein annehmbares MaD zu
begrenzen Es gibt viele mögliche Formen von DurchlaOkennlinien für diese Netzwerke, im allgemeinen
soMten jedoch Schaltungen verwendet werden, die eine DurchlsSkennlinie gemäß Fig.4 haben. Die
Maximalwerte En' und En," der Ausgangsspannung des
wellenlformenden Netzwerks sind auf solche Werte festgelegt, die für die nachfolgenden elektrischen
Bauelemente geeignet sind. Die Auegangsspannungen der Wellenformer 164 und 166 werden durch Gleichrichter
170 und 176 gleichgerichtet, damit sie die Kondensatoren 174 und 180 aufladen. Die Kondensatoren
können sich über die Widerstände 172 und 178 entladen. Die Werte der Widerstände und Kondensatoren
sind so gewählt, daß die Entladezeitkonstante in der Größenordnung von 100 Millisekunden liegt. Natürlich
kann die Zeitkonstante auch einen anderen Wert innerhalb eines sehr großen Bereichs annehmen, ohne
ίο daß die Qualität der Decodiereinrichtung wesentlich
beeinträchtigt wird. Die Gleichrichter 170 und 176 sind zwar als Einweg-Gleichrichter dargestellt, natürlich sind
auch Vollweg-Gleichrichter möglich und im allgemeinen zu bevorzugen.
Die Ausgangssigriale aus den Gleichrichtern 170 und
176 dienen zur Steuerung der den vier Lautsprechern 72, 74, 76 und 78 vorgeschalteten Verstärker. Hierzu
führen die Ausgänge der Gleichrichter an eine erste Subtrahierschaltung 182. die das zweite Signal vom
ersten subtrahiert sowie zu einer zweiten Subtrahierschaltung 184, die das erste Signal vom zweiten
subtrahiert. Der Ausgang der Schaltung 182 liegt parallel an den Steuereingängen 80 und 82 der
gesteuerten Verstärker 66 und 68, während der Ausgang der Schaltung 184 parallel an den Steuereingängen 84
und 86 der Verstärker 64 und 70 liegt.
Die Arbeitsweise der Decodiereinrichtung sei nun
wiederum anhand des Falles untersucht, daß die gleichen Eingangsspannungen Ly und Rf wie im
vorhergehenden zugeführt werden. Wie durch den zugeordneten Signalverlauf dargestellt ist. beträgt das
Ausgangssignal des Gleichrichters 170 nahezu Null, während das Ausgangssignal des Gleichrichters 176
entsprechend dem dargestellten Signalverlauf anfang-
lieh einen positiven Wert hat. Daher ist das Ausgangssignal
der Summierschaltung 182 negativ, und weil es den gesteuerten Verstärkern 66 und 68 als Steuersignal
zugeführt wird, wird deren Verstärkung vermindert oder, je nach der Justierung des Verstärkungsfaktors,
vollständig abgeschaltet. Gleichzeitig wird das Aus gangssignal der Schaltung 184 positiv, wodurch sich die
Verstärkungen der Verstärker 64 und 70 erhöhen. Daher erscheinen die beiden Signale Li' und Rf als
Signale Lf" und R," nur in den jeweiligen Lautspre-
ehern 72 und 78. die sich in der linken vorderen und in
der rechten vorderen Ecke des Vorführraums befinden. Wenn nun im umgekehrten Fall die vom Tonabnehmer
26 ausgehenden Signale lediglich die »hinteren« Signale 0.707 L„ und 0.707 R0 enthalten, dann ist das
so Ausgangssignal des Gleichrichters 176 nahezu oder gleich Null, während am Ausgang des Gleichrichters 17(1
eine merkliche Spannung erscheint. Unter dieser Umständen ist das Ausgangssignal der Summierschal·
tung 182 positiv, wahrend das Ausgangssignai dei
SS Summierschaltung 184 negativ ist, wodurch die Vcrstär
kung der Verstärker 66 und 68 erhöht und diejenige dei Verstärker 64 und 70 vermindert wird oder vollständig
ausgeschaltet wird, wie es für den Fall gewünscht wird daß die ».hinteren« Eingangssignale als Signale La" und
** Rb" erscheinen sollen.
Die wellenformcnden Netzwerke 164 und 166 müsser nicht unbedingt den Integrierschaltungen unmittelbai
nachgeschaltet sein, sie können auch an irgendeinen sonstigen geeigneten Punkt der Schaltung, beispielswei
ie unmittelbar hinter den Summlenchaltungen 183 un<
184 angeordnet sein. Man kann sie auch fortlassen unc •tattdessen die Verstärkungskennlinien der Verstärket
64, 66, 68 und 70 geeignet bemessen. Als weiter«
Verfeinerung kann es wünschenswert sein, vor einen oder alle der Verstärker 64, 66, 68 und 70 zusätzliche
Netzwerke für eine Phasenverschiebung ψ'ι zu schalten,
um die Phasenvektoren der akustischen Ausgangssignale
der Lautsprecher 72, 74, 76 und 78 in der Phasenlage zu optimieren, oder die Verstärker 64 und 70 können
ihre Ausgangssignale direkt von den Klemmen 37 bzw. 39 erhalten, anstatt über die ψ-Phasenschieber 40 und
42.
In der vorstehenden Beschreibung wurden die Bezeichnungen Lf, Rf, Lg und Rg verwendet, um die den
einzelnen Lautsprecherstandorten und einem bestimmten Matrizierschema zugeordneten Signale zu identifizieren.
Diese Identifizierung ist willkürlich gewählt, um
die Wirkungsweise der Erfindung an Hand einer bestimmten Anordnung der Matrix und der Lautsprecher
zu erläutern und nicht um die Erfindung auf eine bestimmte Ausgestaltung zu beschränken. Das beschriebene
Prinzip kann also auch in einer Wiedergabevorrichtung Anwendung finden, bei welcher die vier
Lautsprecher an Stellen angeordnet sind, die nichi genau mit »links vorne«, »rechts vorne« usw. gekennzeichnet
werden können und bei welcher die Lautspre eher von einer Decodiereinrichtung mit irgendeinen
geeigneten Matrizierschema gespeist werden. Fu ι diesen Fall müßte man die Signalbezeichnungei
entsprechend den dort maUgeblichen Standorten de Lautsprecher wählen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Anordnung zur Aufteilung einer in Form von %wei Signalgemischen vorliegenden quadrophonie
sehen Information in vier Wiedergabesignale, wobei dis erste Signalgemisch eine vorherrschende Signal·
komponentp (Lf) und zwei weitere Signalkomponenten (Lb) und (Rb) mit relativ geringerer
Amplitude und das zweite Signalgemisch ebenfalls eine vorherrschende Signalkomponente (Rf) und
zwei weitere Signalkomponenten CLe und Rb) mit
relativ geringerer Amplitude enthält und das erste und zweite Signalgemisch als erstes und zweites
Wiedergabesignal verwendet werden, mit einer 15 (40,
Addier· und einer Subtrahierschaltung, die aus den beiden Signalgemischen das dritte Wiedergabesignal
mit einer vorherrschenden Signalkomponente (Lb) und zwei weiteren Signalkomponenten (Lf und
Rf) mit relativ geringerer Amplitude sowie das vierte V/iedergabesignal mit einer vorherrschenden
Signalkomponente (Rb) und zwei weiteren Signalkomponenten (Lf und Rf) erzeugen, wobei jedes der
vier Wiedergabesignale einem gesonderten Wiedergabekanal mit einem in seiner Verstärkung steuerbaren
Verstärker zugeführt werden und die Steuerspannungen für die Verstärker mit Hilfe einer
Steuerschaltung aus den Signalgemischen abgeleitet werden, nach Patent 2126 432, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erhöhung der Wirklichkeitstreue des erzeugten vierkanaligen Klangs die Steuerschaltung folgende Bauteile enthält:
a) zwei Phasenschieber (40,42), welche die beiden
rte signalgemisch als Mdtiplizietschaitung
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US8185870A | 1970-10-19 | 1970-10-19 | |
| US8185870 | 1970-10-19 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2139098A1 DE2139098A1 (de) | 1972-04-20 |
| DE2139098B2 DE2139098B2 (de) | 1976-11-25 |
| DE2139098C3 true DE2139098C3 (de) | 1977-07-21 |
Family
ID=
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