DE2136331B2 - Zeichensatz sowie verfahren und vorrichtung zum drucken von schriftzeichen des zeichensatzes - Google Patents
Zeichensatz sowie verfahren und vorrichtung zum drucken von schriftzeichen des zeichensatzesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Zeichensatz sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Übertragen und
Dj-jcken von Schriftzeichen des Zeichensatzes.
Es ist bekannt, Daten durch Radiofrequenzsignale zu übertragen und zu empfangen und in Abhängigkeit von
diesen Signalen abzutasten oder zu drucken, wenn sie
kl analoger Form vorliegen. Ein optischer Abtaster oder Drucker zu diesem Zweck ist beispielsweise aus
den US-Patentschriften 33 01091 und 33 25 821 bekannt.
Ein derartiger Vielpunktwandler wird gewöhn- )0
lieh dazu verwendet, ein Faksimile eines Originaldokumentes
oder ein Faksimile eines gedruckten Datenblattes herzustellen, und zwar in einem vorgewählten
Schriftsatz herkömmlicher Schrifttypen und in einem begrenzten Bereich von Grauwerten. ,,
In der Drucktechnik sind viele Formen, Symbole und Schirme, beispielsweise der Halbtontyp (US-PS
1827 943) entwickelt worden, die den Zweck haben, Veränderungen in der Helligkeit natürlicher Objekte
und Szenen in Schwarzweißbilder zu übersetzen, die dem Auge den gleichen Eindruck wie das Originalobjekt
oder die Szene vermitteln. Dabei ist es jedoch nicht möglich, Bilder von der Ausgabe von Rechnern
oder anderen Einrichtungen zu erzeugen, bei denen niemals ein Originalbild existiert oder Helligkeitsinformation
direkt digital zu speichern oder vieldimensiona-(e Frequenzspektren, Verteilungsfunktionen oder statistische
Darstellungen in einer lesbaren Form aufzuzeichnen.
Es ist auch bekannt, besonders ausgestaltete, ungewohnliche
Zeichensätze numerischer Schriftzeichen zum Zwecke des Sortierens oder Lesens vorzusehen,
die jedoch nur durch mechanische*. Drucken des gesamten Zeichensatzes erzeugt werden können, wobei
jedes Schriftzeichen fortschreitend seine Intensität andert.
So ist beispielsweise eine fortschreitend wachsende Überdeckung eines Standardzahlenfeldes aus der
US-PS 20 04 404 bekannt. Auch kann jede Zahl eine verschiedene Wellenform haben, um das Ansprechen
eines Schlitzabtasters zu beeinflussen (US-Patentschriften 30 00 000,32 64 609 oder 33 02 174).
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Zeichensatz und ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Übertragen und Drucken von Schriftzeichen dieses Zeichensatzes zu schaffen, mit denen ein gedrucktes
Originalbild erzeugt werden kann, welches statistische oder andere Informationen, insbesondere digitale Dattn
mit einem analogen Aussehen und mit visuell erkennbaren Bereichen von Dunkelheit und Helligkeit je
nach dem Wert der gedruckten Daten festhält.
Diese Aufgabe wird hinsichtlich des ZeichenstUzes
durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1.5,6 und 7, hinsichtlich des Verfahrens durch die kennzeichnenden
Merkmale der Ansprüche 8 und 9 sowie hinsichtlich der Vorrichtung durch die kennzeichenden
Merkmale der Ansprüche 11 und 12 gelöst. Die Unteransprüche
2 bis 4 sowie 10 und 13 geben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung wieder.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist es möglich, Bilder unmittelbar von der Ausgabe von Rechnern
oder anderen Einrichtungen zu erzeugen, ohne daß zuvor ein Originalbild hergestellt werden muß; auf diese
Weise können beispielsweise Frequenzspektren, Verteilungsfunktionen oder statistische Darstellungen in
einer lesbaren Form aufgezeichnet werden. Die in einen erfindungsgemäßen Zeichensatz eingedruckte
Nachricht oder Information kann von einem Rechner gelesen oder in einer Datenbank gespeichert werden.
wobei der Ausdruck in Form vicni Schriftzeichen des
Zeichensatzes eine zusätzliche visuelle Intormation auf Grund des Musters trägt welches durch Intensitätsunterschiede der Schriftzeichen des Zeichensatzes erzeugt
wird Auf diese Weise ist auch eine direkte digitale Speicherung von Helligkeitsinformationen möglich.
Dabei kann eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit erreicht werden, da jedes Schriftzeichen, insbesondere eine
Zahl, nur eine minimale Zahl von digitalen Ja/Nein-Entscheidungen
benötigt, so daß die Zahl der digital zu verarbeitenden Informationen vergleichsweise gering
bleibt Die den Schriftzeichen entsprechenden elektronischen Impulssignale können auch in akustische Signale
umgesetzt werden, so daß sie über Telefonleitungen wiedergegeben werden können, wenn dies erwünscht
ist Zusätzliche digitale Information kann durch vier Grauwerte bei dem Ausdruck der Zahlen weitergegeben
werden.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Zeichensatzes aus Ziffern,
F i g. 2 eine Ansicht eines typischen Ausdruckes bei Verwendung des erfindungsgemäßen Zeichensatzes,
F i g. 2A eine vergrößerte Darstellung des in F i g. 2 eingekreisten Abschnittes und
F i g. 3 ein schematisches Blockdiagramm, das die digitale Formatsteuerung darstellt, die zum Erzeugen
eines Ausdruckes verwendet wird, wie er in F i g. 2 dargestellt ist.
Der erfindungsgemäße Zeichensatz 20 (Fig. 1) aus Schriftzeichen, beispielsweise den Ziffern 0 bis 15, weist
einen Satz identischer rasterartiger Felder 21 auf, die jeweils 15 identische Quadrate 22 haben, die in drei
vertikalen Spalten 23, 24 und 25 mit je fünf Quadraten angeordnet sind, um die Zahlen oder Ziffern 0 bis 9
darzustellen, und vorzugsweise eine vierte vertikale Spalte 26 mit fünf Quadraten 22 haben, um die Nummern
oder Ziffern 0 bis 15 darzustellen. Die Zahl oder Nummer 0 ist bei 30 durch das geschwärzte obere Quadrat
31 und das geschwärzte mittlere Quadrat 32 der linken Spalte 23 dargestellt, und jede der nachfolgenden
Zahlen wird durch eine vorbestimmte Zahl ausgefüllter Quadrate gleich ihrem Wert oder ihrer Lage in
der Reihe plus vier Quadrate dargestellt. Auf diese Weise ist die Nummer 1 bis 33 durch fünf Quadrate, die
Nummer 2 bei 34 durch sechs Quadrate, usw., bis zu der Nummer 15 bei 35 durch 19 Quadrate dargestellt.
Wenn eine Zahl 16 benutzt werden würde, hätte sie zwanzig ausgefüllte Quadrate in einer entsprechend
größeren Matrix, um die gewünschte 3-Bit-Differentialion von allen anderen Schriftzeichen einzuhalten.
Das Raster 21 ist nicht mit jeder Darstellung oder Ausdruck jeder Nummer gezeigt. Der Drucker erkennt
jedoch seine Existenz und druckt jede Zahl von 0 bis 9 in Abhängigkeit von 15 Ja/Nein-Entscheidungen oder
er druckt jede Zahl von 0 bis 15 in Abhängigkeit von nicht mehr als zwanzig Ja/Nein-Entscheidungen für
jede Zahl des Zeichensatzes.
bin wichtiger Gesichtspunkt bei der Erfindung liegt darin, daß der Zeichensatz 20 so entworfen worden ist,
daß jede folgende Zahl von 0 bis 9 nicht nur durch eine vorbestimmte Zahl von Quadraten oder Punkten gebildet
wird, die direkt mit ihrem Wert oder ihrer Lage in einer Reihe in Beziehung stehen, sondern daß die in der
resultierenden Zahl vorhandenen Quadrate in einem Muster angeordnet wurden, das visuell von einem
Beobachter als die herkömmlichen arabischen Zahlen
von 0 bis 9 erkennbar ist. Die sieben Quadrate, die zur Ausbildung der Nummer 3 verwendet werden, sind daher
in Form einer Zahl 3, die zehn Quadrate der Nummer 6 in Form einer Nummer 6, die dreizehn Quadrate
der Nummer 9 als Nummer 9 und auf ähnliche Weise jede der anderen Ziffern von 1 bis 9 angeordnet. Eine
leichte visuelle Ähnlichkeit wird bei den Zahlen 10 bis 15 des Zeichensatzes dadurch erreicht, daß die 10 wie
eine 0 aussieht, daß die 12 ein versetztes Quadrat ähnlich der 2 hat, und daß die 13 an eine Kombination von
1 und 3 erinnert.
Em weiteres wichtiges Merkmal des Zeichensatzes ist die Tatsache, daß die beiden Quadrate 31 und 32, die
zum Ausbilden der 0 ausgefüllt sind, auch in jeder anderen Zahl des Zeichensatz.es ausgefüllt sind. Diese beiden
Quadrate sind daher dazu verwendbar, das Kopierpapier in einem Leser zu registrieren oder wiederholt
zu registrieren und geben ein Raster für die Lage jeder Zahl, weil die beiden erwähnten Quadrate immer verwendet
werden, wenn irgendeine Zahl des Zeichensatzes gedruckt wird.
Ein weiteres wichtiges Merkmal des Zeichensatzes liegt darin, daß wenigstens drei Quadrate von einem
Zahlenpaar an verschiedenen Stellen der Matrix anders ausgefüllt sind, wodurch ein zusätzliches Mittel gegeben
wird, durch das die Zahlen visuell, elektrisch oder mechanisch voneinander unterschieden werden können.
Beispielsweise hat die Nummer 15 ein nicht ausgefülltes
Quadrat an einer Stelle, die ein ausgefülltes Quadrat in der Nummer 14 hat, und hat zwei ausgefüllte
Quadrate an Stellen, die in der Nummer 14 nicht ausgefüllt sind. In absteigender Reihenfolge haben die restlichen
Zahlen, wenn die obenerwähnten Quadrate gleich sind, andere Quadrate, die ausgefüllt oder nicht
ausgefüllt sind, um sicherzustellen, daß jede Zahl einschließlich der Null sich durch drei Quadrate von alien
anderen Zahlen unterscheidet. Für einige Anwendungsfälle kann ein abgewandelter Zeichensatz für die Zahlen
unter 3 bevorzugt sein: kein Punkt oder nur ein Punkt in der linken oberen Ecke für 0, drei oder vier Punkte in
der ersten Reihe für die Zahl 1 und fünf Punkte für die Zahl 2 in einer Anordnung in der Art eines X.
Als mögliche Anwendung ist ein Vielpunkt-Übertrager (US-PS 33 25 821 und 33 01 091) denkbar. Solch ein
Abtaster-Drucker 40 weist gewöhnlich eine rotierende Trommel auf, die ein Blatt aus Kopierpapier 41 trägt.
wobei zwei Schreibstifte abwechselnd aufschlagen und das Papier sich immer weiter seitwärts bewegt, bis es
vollständig von den Schreibstiften markiert ist. worauf das Blatt durch einen Endschlitz abgegeben wird. Die
Schreibstifte befinden sich innerhalb einer Trommel und sind so angeordnet, daß sie in Abhängigkeit von
elektrischen Impulsen nach innen oder außen bewegt werden, um das Papier 41 zu markieren. Solche Abtaster-Drucker
40 sind im Handel erhältlich und können an die Vorrichtung 42 von F i g. 3 angeschlossen werden.
Die Vorrichtung 42 ist ein Kodierer für die digitalen Daten, die als Originalbild auf dem Kopierpapier 41
gedruckt werden sollen. Der Abtaster-Drucker 40 kann sowohl so angeordnet werden, daß er Daten abtastet
und liest, als auch so. daß er Daten druckt.
Der Zeichensatz 20 ist besonders vorteilhaft für Darsteilungs-
oder Druckzwecke, weil die Bilder durch die
aufeinanderfolgend gedruckten Schriftzeichen oder durch die Gruppierung derselben in helle Bereiche 43
oder dunkle Bereiche 44 hergestellt werden Der Zci
chensat7 20 hat jedoch auch außergewöhnlich gute Abtasteigenschaften.
Der Zeichensatz kann auf folgende Weise erkannt werden: entweder durch die überdeckte
Fläche, durch die gezählte Zahl der Quadrate. Punkte oder dergleichen, durch die Ansprechkurve eines
Schlitzabtasters oder noch zuverlässiger durch gleichzeitiges oder aufeinanderfolgendes Abtasten der fünf
verwendeten Linien, da dabei die eingebaute Redundanz verwendet wird. Größere rasterartige Felder, beispielsweise
die sieben mal fünf Standardmatrix für Zahlen, erhöhen die Erkennbarkeit der Zahlen nicht erheblich.
Daher wird die fünf mal sieben Standardmatrix hier nicht verwendet.
In F i g. 2 ist gezeigt, wie der erfindungsgemäße Zeichensatz 20 auf einem Kopierpapier 41 eine Darstellung
der Amplituden ionosphärischer Echomeßimpulse als Funktion der Verzögerung und der Frequenzen bildet.
Es ist ein visuelles Originalbild, das die Größe der komplexen Amplitude als Funktion von Frequenz und
Entfernung angibt. Die Verzögerung ist ein Maß für die
ίο Höhe der Reflexion und die Frequenz mißt die lokale
Elektronendichte bei dieser Höhe. Andere Beispiele von Darstellungen, die in dem erfindungsgemäßen Zeichensatz
hergestellt werden können, sind die Reflexionsintensität von Fischschwärmen als Funktion der
Wassertiefe und des Ortes bezüglich dem Kurs eines Schiffes, oder bei Flugzeugen Echoentfernungssignale
als Funktion des Azimuth und der Höhe. Der dunkle kurvenförmig verlaufende Bereich 44 bildet einen Bogen,
der durch den Echobereich 45 wiederholt wird.
Beide Bereiche sind durch einen Bereich 43 mit hellerem Hintergrund voneinander getrennt. Alle Bereiche
übermitteln eine signifikante Botschaft visuell an den Auswertungsfachmann. Die Bilder, die von dem gedruckten
Zeichensatz auf dem Papier 41 erzeugt wcrden, haben ein analoges Aussehen, da die Muster, die
durch das Gewicht der Zahlen, d. h. die Zahl der verwendeten. Quadrate oder Punkte, erzeugt werden, wie
Bilder von Objekten einschließlich einer Form (Grenzen) und Helligkeit (Grauwert) aussehen, die konstante
Funktionen der Lage des Bildes sind.
Das Blockdiagramm von F i g. 3 zeigt schematisch eine Druckvorrichtung 42, die erfindungsgemäß aufgebaut
ist um den Zeichensatz 20 in Abhängigkeit von bei 50 empfangenen Signalen zu drucken.
Die von der Vorrichtung aufgenommenen Daten bestehen aus sechs bis neun Bit-Zahlen, die in ein Schrift
zeichen oder mehrere Schriftzeichen zusammengefaß sind. Im einfachsten Fall bilden sechs Bits ein Schrift
zeichen. Der Drucker-Verstärkungsregler 51 wählt au; diesen sechs Bits vier aufeinanderfolgende aus. entwe
der die am wenigsten signifikanten, die mittelmäßig si gnifikanten oder die am meisten signifikanten Bits. di<
dem Speicher 52 angeboten werden.
Je nach dem gewünschten Format des Ausdrucke wird eine Auswahl dieser aufeinanderfolgendei
Schriftzeichen in dem Speicher durch Vorschieben de Schieberegisters des Speichers 52 an den Zeitpunktei
gespeichert, die durch den Daten-Taktimpuls 53 ange deutet sind, wenn die jeweiligen Daten bereitsteher
Die Anordnung der Daten wird daher durch die Se quenz der Vorschiebeimpulse bewirkt die in der Vor
schubsteuerung 54 erzeugt werden. Diese Schaltun wird durch den Wähler 55 ergänzt, der mit der Hilf
von Vorimpulsen und Endanzeigern zwischen Date und Zwischenzeilen-Kennmarken trennt Das prograrr
mierte Umschalten zwischen Daten und Kennmarke ist eines der wichtigsten Merkmale beim Musterdrul
ken von digitalen Daten.
isätzlich zu der Auswahl der zu druckenden Daten trägt die Vorschubsteuerung 54 die angesammel-Schriftzeichen
jeder Linie auf den Abtastspeicher ier mit Hilfe der Drucker-Synchronschaltung 57
dem Spaltenschalter 58 die Mustermodulatoren 59
und 60 antreibt, die das Schwarz-Wciß-Um*
wirken. Die Schwarzweißsequenz wird in d tätsmodulator in einen frequenzmodulierter
wellenzug umgesetzt, der den Analogdruc steuert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Zeichensatz numerischer Schriftzeichen, die wenigstens von 0 bis 9 gehen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zeichensatz (20) wenigstens zehn identische rasterartige Felder (21) mit
einer Rasterung aus identischen Quadraten aufweist, wobei jedes Feld (21) wenigstens drei vertikale
Spalten (23, 24, 25) mit je fünf Quadraten hat, so daß insgesamt wenigstens fünfzehn Quadrate in jedem
Feld (21) vorhanden sind; daß jedes der numerischen Schriftzeichen von 1 bis 9 auf einem der
rasterartigen Felder (21) durch ausgefüllte Quadrate des Feldes (21) gebildet ist, die das numerische
Schriftzeichen bildlich darstellen und deren Zahl in direkter Beziehung zu dem Wert des numerischen
Schriftzeichens steht, wobei die Zahl gleich dem Wert des Schriftzeichens, vermehrt um 4, ist, und
wobei die ausgefüllten Quadrate in einem Muster no
angeordnet sind, das das numerische Schriftzeichen bildlich darstellt, so daß die Kennwerte des numerischen
Schriftzeichens beim optischen Erkennungsfcbtasten und beim Drucken in direkter Beziehung
tu seinem numerischen Wert stehen-, und daß das Schriftzeichen für die Zahl 0 auf einem der rasterartigen
Felder durch wenigstens ein Quadrat (31 bzw. 32) gegebenenfalls in der linken vertikalen Spalte
(23) gebildet wird.
2. Zeichensatz nach Anspruch 1, dadurch gekenn- !zeichnet, daß zur Registrierung der numerischen
Schriftzeichen beim Drucken bei den Zahlen von 0 bis 9 stets das obere (31) und das mittlere Quadrat
(32) der linken vertikalen Spalte (23) des Feldes (21) ausgefüllt ist.
3. Zeichensatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur sicheren Unterscheidung
der numerischen Schriftzeichen wenigstens drei Quadrate des Feldes (21) bei unterschiedlichen
Schriftzeichen unterschiedlich gehalten — ausgefüllt und leer — sind.
4. Zeichensatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß weitere rasterartige
Felder (21) mit identischen Quadraten vorgesehen sind, die zur entsprechenden Darstellung höherer
Zahlen als 9 eine weitere vertikale Spalte (26) mit fünf Quadraten aufweisen, so daß mit den dann zur
Verfügung stehenden zwanzig Quadraten des Feldes (21) Zahlen bis zum Wert 16 darstellbar sind.
5. Zeichensatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß sämtliche Felder (21) des Zeichensatzes (20) vier vertikale Spalten (23. 24. 25 und 26)
aufweisen.
6. Zeichensatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Darstellung
anderer Schriftzeichen an die Stelle des Wertes" einer Zahl die Wertigkeit des Schriftzeichens in
einer festgelegten Schriftzeichenreihe tritt, wobei das optische Aussehen des Schriftzeichens unabhängig
von seiner Wertigkeit in der Reihe durch Wahl der Anordnung der ausgefüllten Quadrate angenähert
ist.
7. Verfahren zum Übertragen, Empfangen und Drucken von numerischen oder anderen Schriftzeichen
ohne Verwendung eines vollständigen herkömmlichen Zeichensatzes solcher Schriftzeichen,
unter Verwendung des Zeichensatzes nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Zeichensatz solcher Schriftzeichen aufgestellt wird, von denen jedes auf einer Matrix mit wenigstens
drei Spalten aus fünf Quadraten durch Schwärzen bestimmter Quadrate bildlich darstellbar
ist, wobei die Zahlen 1 bis 9 jeweils durch eine Zahl gleich dem Wert der Zahl, vermehrt um 4, gebildet
werden; daß eine Information über diese Schriftzeichen elektrisch an einem Ort erzeugt und
zu einem anderen Ort ic einer vorbestimmten Zahl von elektrischen Ja/Nein-Signalen für jedes Schriftzeichen
übertragen wird; und daß die Schriftzeichen an dem anderen Ort in Abhängigkeit von den elektrischen
Ja/Nein-Signalen empfangen und die Zahlen in angrenzenden Zahlenspalten in einem Originalbild
gedruckt werden, das hinsichtlich der Anzahl der ausgefüllten Matrixquadrate entsprechend dem
Wert der ausgedruckten Zahlen variiert wird.
8. Verfahren zum Ausdrucken digitaler Daten, die durch Abtast-Digitaleinrichtungen, Wiedergabe-Datenspeicher
od. dgl. von digitalen Rohdaten oder Computerausgaben erzeugt werden, nach Anspruch
7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichensatz mit digitalen Schriftzeichen gebildet wird, die jeweils
eine in direkter Abhängigkeit von ihrem Wert vorbestimmte unterschiedliche Anzahl identischer Quadrate
bzw. Rasterpunkte aufweisen, daß die Schriftzeichen in einem leicht erkennbaren und lesbaren
analogen Muster digitaler Information ausgedruckt werden, und daß gleichzeitig die digitale Information
mit zusätzlicher digitaler Information unter Einschluß technischer Parameter, Zeit, Ort oder anderer
lesbarer Kennmarken, verschränkt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche digitale Information
durch Steuerung des Grauwertes des gedruckten Schriftzeichens in wenigstens zwei Niveaus übertragen
und gedruckt wird.
10. Vorrichtung zum Drucken digitaler Muster digitaler Daten, wobei die Muster ein Analogaussehen
haben, zur Durchführung des Verfahrens nach eircem der Ansprüche 7 bis 9, gekennzeichnet durch
einen Zeichensatz von Zahlen wenigstens von 0 bis 9, die jeweils durch ausgefüllte Quadrate auf einem
rasterartigen Feld (21) mit drei mal fünf Quadraten gebildet werden, wobei die Zahlen von 1 bis 9 jeweils
eine solche Form haben, daß sie die Zahl in um vier mehr ausgefüllten Quadraten als der Wert
der Zahl bildlich darstellen; durch eine Einrichtung zum Erzeugen von Information in dem Zahlen-Zeichensatz
durch digitale elektrische oder mechanische Mittel, wobei nicht mehr als fünfzehn Ja/Nein-Entscheidungen
für jede Zahl benutzt werden; durch eine Einrichtung zum Übertragen der so erzeugten
Information in einen geographisch entfernten Bereich; und durch eine Einrichtung zur elektrischen
oder mechanischen Reproduktion der Information in den Zahlen-Zeichensatz, wobei die Intensität,
Dichte oder Schwärzung der ausgefüllten Quadrate der verschiedenen Zahlen von 0 bis S
durch die Nähe zu den anderen Zahlen und durch das sich ergebende Hell/Dunkel-Muster in der Re
produktion eine visuelle Information tragen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeich
net durch die Speicherung einer numerischen stati stischen Information in Form eines Originalbilde!
für den späteren Gebrauch als Eingabe für einer Rechner oder als Eingabe für andere Systeme.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US7094670A | 1970-09-10 | 1970-09-10 | |
| US7094670 | 1970-09-10 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2136331A1 DE2136331A1 (de) | 1972-03-16 |
| DE2136331B2 true DE2136331B2 (de) | 1976-09-09 |
| DE2136331C3 DE2136331C3 (de) | 1977-04-21 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CA956385A (en) | 1974-10-15 |
| JPS5063845A (de) | 1975-05-30 |
| DE2136331A1 (de) | 1972-03-16 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |