DE2135309C - Periodisches Abtastverfahren fur zentral gesteuerte Fernmelde anlagen - Google Patents

Periodisches Abtastverfahren fur zentral gesteuerte Fernmelde anlagen

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DE2135309C
DE2135309C DE19712135309 DE2135309A DE2135309C DE 2135309 C DE2135309 C DE 2135309C DE 19712135309 DE19712135309 DE 19712135309 DE 2135309 A DE2135309 A DE 2135309A DE 2135309 C DE2135309 C DE 2135309C
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Manfred Dipl Ing 6368 Bad Vilbel Agncola
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Tenovis GmbH and Co KG
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Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Description

löscht, eine Meldespalte gesetzt sowie ein weiteres teren Negationsglied N 2 sowie einem Eingang eines ·
P.ückwärf-zählen verhindert werden und hierauf das ODER-Gatters O 3, dessen zweiter Eingang mit dem
Signal in der Meldespalte den Übergabewunsch an Ausgang eines UND-Gatters V 5 verbunden ist. Das
die zentrale Steuerung weitergibt. letztgenannte Gatter U S wird sowohl von dem Aus-
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung 5 gang einer Meldespalte MSp des Umlaufspeicher«; als besteht darin, daß eine während des Hochzählens auch von dem Ausgang des Negationsglieds N 2 andes VorwäHs-Rückwärts-Zählers plötzlich auftre- gesteuert. An die Verbindungsleitung zwischen dem tende Gleichheit zwischen dem älteren und dem UND-Gatter U 5 und dem Negationsglied N 2 liegt jüngeren Zustand bewirkt, daß der Vorwärts-Rück- der zweite Eingang des bereits erwähnten UND-w'arts-Zähler zurückgezählt wird und daß eine io Gatters U 6. Die Ansteuerung der Meldespalte MSp während des Zurückzahlen plötzlich auftretende erfolgt über ein UND-Gatter U 7, dessen einer EinUngleichheit zwischen den beiden in Vergleich gang mit dem Ausgang des ODER-Gatters O 3 und gesetzten Zuständen ein Hochzahlen veranlaßt. dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang einer
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Übergabelogik ÜLog verbunden ist. Diese Übergabe-Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher 15 logik ÜLog wird sowohl von dem Adressenzähler A Z beschrieben. als auch dem Zustandsspeicher ZSp und der Melde-
üie den Teilnehmerschaltungen, Amtsübertragun- spalte MSP des Umlaufspeichers gesteuert; ihr Ausgen usw. zugeordneten Anschlußleilungen sind in der gang führt zu der zer.^alen Steuerung der Figur mit AL1,AL2,AL3 bezeichnet und über Fernmeldeanlage. Der Zustandsspeicher ZSp, die zugeordnete Koppelpunkte KPl, KP2, KP3 mit 20 Änderurgsspalte AS, die Meldespalte MSp und der einer Zustandssammelschiene ZSS verbunden. Die Zählspeicher ZAR sind lediglich Teile eines einzigen Ansteuerung der Koppelpunkte KPl, KP2, KP3 Umlaufspeichers. Ein derartiger Umlaufspeicher kann erfolgt durch einen Adressenzähler AZ, der seiner- z. b. aus parallelgeschalteten Schieberegistern, aus seiis über eine Taktlei'ung TL von einem nicht dar- Ringkernen oder aus magnetostriktiven Bauelemengcstellten Taktgeber angesteuert wird. Die Zustands- 25 ten bestehen.
sammelschiene ZSS ist mit einem Vergleicher VGL Es wird noch darauf hingewiesen, daß es sich bei
verbunden, der zwei Zustände miteinander verglei- den Verbindungsleitungen zwischen den einzelnen
chen kann, von denen der eine Zustand über die Baugruppen der Zeichnung um symbolische Darstel-
bereits erwähnte ZustandssammelschieneZSS kommt lungen handelt, d.h. bei paralleler Bit-Ausgabe
und der andere Zustand von einem Zustandsspeicher 30 werden die Verbindungsleitungen regelmäßig mehr-
ZSp geliefert wird. Je nach dem Ergebnis des Ver- fach ausgeführt sein, während bei serieller Bit-
gkichs gibt der Vergleicher VGL entweder ein Signal Ausgabe Serien-Parallelwandler notwendig werden,
über oie Leitung V oder über die Leitung R auf einen die in der Zeichnung jedoch nicht dargestellt sind.
Vorwärts-Rückwärts-Zäh!i:i VRZ. Dieser Vorwärts- Dementsprechend sind z. B. auch so viele ODER-
Riickwärts-Zähler VRZ weist außerdem noch meh- 35 Gatter Öl, UND-Gatter U 6, UND-Gatter U 7 not-
rere Anyhlüsse auf. So führen zwei Verbindungen wendig, wie Bits parallel in den Zustandsspeicher
V-Stop und R-Stop auf einen Decoder Dec sowie ZSp, die Änderungsspalte AS und die Meldespalte
eine Hin-Verbindung HV und eine Rückverbindung MSp eingeschrieben werden sollen.
RV auf einen Zollspeicher Z/47?. Der Decoder Dec Die Wirkungsweise der beschriebenen Schaltungs-
isi mit einem Ausgang an die erwähnte Hin-Verbin- 40 anordnung ist folgende:
dung HV angeschlossen und steuert mit weiteren Auf Grund der von einem nicht dargestellten Ausgängen jeweils einen Eingang der UND-Gatter Taktgeber auf den Adressenzähler AZ gegebenen LJ 4, LJ 2 sowie das Negationsglied N1 und einen Impulse sendet dieser nacheinander die Adressen Eingang des ODER-GattersO2 an. Von dem Aus- verschiedener Teilnehmerschaltungen oder Amtsgang des Negation«glieds N1 führen Verbindungen 45 Übertragungen in digitaler Form aus, wodurch die zu jeweils einem Eingang zweier weiterer UND- jeweils zugehörigen Koppelpunkte KP 1, KP 2, KP 3 Gatter Ul, U 3. Der zweite Eingang des UND- geschlossen und damit eine Verbindung zwischen Gatters U1 ist an die bereits erwähnte Verbindung den entsprechenden Anschlußleitungen und der zwischen Vergleicher VGL und Zustandsspeicher ZSp Zustandssammelschiene ZSS hergestellt wird. Auf angeschlossen, während der zweite Eingang des 30 diese Weise gelangen die Zustände der einzelnen UND-Gatters U 3 — ebenso wie der zweite Eingang Anschlußleitungen—als Binärwö/tir verschlüsselt— des UND-Gatters 1/4 — mit der Anderungsspalte zyklisch nacheinander in dtn Vergleicher VGL. AS eines Umlaufspeichers verbunden ist. Der zweite Gleichzeitig werden dem Vergleicher VGL zyklisch Eingang des UND-Gatters U 2 liegt an der Verbin- nacheinander die Zustände der Anschlußltitungen dungsleitung zwischen der Zustandssammelschiene 55 — ebenfalls als Binärwörter verschlüsselt — vom ZSS und dem Vergleicher VGL. Der Ausgang dieses vorangegangenen Abtastzyklus aus dem Zustands-UND-Gatters U 2 führt ebenso wie der Ausgang des speicher ZSp zugeführt. Stellt der Vergleicher VGL UND-Gatters U1 auf jeweils einen Eingang des für eine Anschlußleitung fest, daß sich ihr Zustand ODER-Gatters 01, das seinerseits mit dem Eingang gegenüber dem früheren Zustand geändert hai, so des Zustandsspeichers ZSp verbunden ist und diesen 60 gibt er übe. die Leitung V einen Impuls auf den somit ansteuern kann. Die Ansteuerung der Ände- Vorwärts-Rückwärts-Zähler VRZ, dessen Zählerrungsspalte AS des Umlaufspeichers erfolgt über das stand hierauf um eine Einheit hochgezählt wird. Da UND-Gatter U 6, dessen einer Eingang an dem Aus- der Vorwärts-Rückwärts-Zähler VRZ vor Beginn gang des ODER-Gatters O 2 liegt. Der zweite Ein- der Abtastung der betreffenden Anschlußleitung über gang dieses ODER-Gatters O 2 ist mit dem Ausgang 63 die Rückverbindung R V auf den gerade für diese des UND-Gatters U 3 verbunden. Von dem Ausgang Anschlußleitung in dem Zählspeicher ZAR abgedes UND-Gatters U 4, das an den Decoder Dec an- speicherten Wert gesetzt wurde, sich also dann, Beschlossen ist, führen Verbindungen zu einem wei- wenn keine Änderung vorlag, auf dem Wert Z(O)
befand, hat er nach der Abtastung einen gegenüber dem früheren Wert um eine Einheit erhöhten Betrag. Dieser neue Wert wird sodann über die Hin-Verbindung HV in den Zählspeicher ZAR eingegeben, wo er mit einer der Abtastzyklusdauer entsprechenden Geschwindigkeit zur Rück-VerbindungÄK wandert. Der beschriebene Vorgang wiederholt sich so lange, bis entweder im Vorwärts-Rückwärts-Zähler VRZ ein vorgegebener Wert Z(/i) erreicht wird oder eine Störung auftritt.
Stellt der Vergleicher bei einem Abtastzyklus fest, daß sich der Zustand einer Anschlußleitung gegenüber dem in dem Zustandsspeicher ZSp abgelegten Zustand nicht verändert hat, so gibt er einen Impuls über die Leitung R und bewirkt hierdurch, daß der die Anschlußleitung betreffende Zählerstand um eine Einheit zurückgezählt wird. Der neue, um eine Einheit verminderte Zählerstand wird sodann in den Zählspeicher ZÄR eingegeben, wo er nach einem Abtastzyklus am Ausgang ankommt.
Der Vorwärts-Rückwärts-Zähler VRZ gibt seinen Zählerstand nicht nur an den Zählspeicher ZÄR, sondern auch an den Decoder Dec weiter. Dieser Decoder Dec dccodicrt jeweils die Anfangs- und Hndwerte eines Zählerstandes aus; d. Ii. zu Beginn einer Zählung, wenn noch keine Zustandsänderung vorliegt, den Wert Z(O) und bei Erreichen eines vorgegebenen Endwenes Z(/i) diesen Wert. Erreicht der Vorwärts-Rückwärts-Zähler VRZ den Wert Z(/i), weil bei η Ablastzyklcn eine Änderung des Zustandes gegenüber dem im Zustandsspeicher ZSp abgelegten Zustand vorlag, dann wird durch einen Impuls über die Leitung V-Siop ein weiteres Vorwärtszählcn verhindert. Gleichzeitig gibt der Decoder Der einen Impuls auf eine Ausgangslcitung, so daß jeweils ein Hingang des UND-Gatters U 2 bzw. des ODER-Gatters(7 2 beaufschlagt wird. Da an dem zweiten Hingang des UND-Gatters U 2 der augenblickliche Zustand der gerade abgefragten Anschlußleitung ansicht, kann dieser Zustand über das ODHR-GatlerOl in den Zustandsspeicher ZSp eingeschrieben werden. Außerdem bewirkt der vom Decoder her abgegebene Impuls, daß der eine Eingang des UND-Clattcrs U 6 über das ODER-Gattcr O 2 vorbereitet wird. Da an dem zweiten Hingang des Decoders Dec und damit am Ausgang des UND-Gatters U 4 kein Signal ansteht, wird der zweite Hingang des UND-Gatters U 6 angesteuert und somit ein Bit in die Ändcrungsspalte AS gesetzt. Damit ist also nach n-maligcm Auftreten einer Zustandsänderung der zuletzt aufgetretene, veränderte Zustand in den Zustandsspeicher ZSp eingeschrieben worden und gleichzeitig eine Information über die Zustandsänderung in der Änderungsspalte/4.5 vemerkt. Bleibt der zuletzt aufgetretene und gegenüber dem alten Zustand veränderte Zustand weiterhin erhalten, so wird der Vorwärts-Rückwärts-Zähler VRZ bei dem nächsten Abfragezyklus um eine Einheit zurückgezählt. Der neue Zustand wird während des gesamten Rückzählvorgangs über das UND-Gatter U 1 und das ODER-Gattcr O 1 unverändert in den Zustandsspeicher ZSp eingegeben. Das gleiche gilt auch für die Information in der MeldcspaltcMSp, die bei jedem Abtastzyklus wieder über das UND-Gatter U 5, das ODER-Gatter O 3 und das UND-Gatter U 7 zurückgespeichert wird. Enlsprcchendcs gilt auch für die Änderungsspalte ÄS.
Ist beim Zurückzählen der Zählerstand Z(O) erreicht, dann wird über das UND-Gatter U 4, das Ncgationsglied N 2 und das UND-Gatter U 6 das BiI in der Ändcrungsspalte AS gelöscht und über da; UND-Gatter U 4, das ODER-Gattcr O 3 und da< UND-Gatter U 7 ein Bit in die Meldespalte MSp gebracht. Außerdem wird über die Leitung R-Stop ein weiteres Rückwärtszählen verhindert.
Das Bit in der Mcldcspaltc MSp signalisiert übet
as die Übergabclogik ÜLog den Übergabewunsch zu der nicht dargestellten zentralen Steuerung der Fernmeldeanlage. 1st die zcitrale Steuerung aufnahmebereit, so werden ihr über die ünergabeiogik üLof, die Adresse aus dem Adresscnzählcr/lZ und dei Zustand aus dem ZuslandsspcichcrZS/; zugeführt Gleichzeitig wird über das UND-Gatter U 7 da; Mcldcbit in der Mcldespaltc MSp gelöscht. Falls dk zentrale Steuerung belegt ist, bleibt das Mcldcbil unverändert, bis die Übernahme erfolgt ist.
Tritt während des Zurückzählcns eine Störunc oder eine Änderung ein, so zählt der Vorwärts-Rückwärts-Zähler VRZ hoch, und zwar so lange, bil auf der betrachteten Anschlußleitung wieder dci Zustand auftritt, der im Zustandsspeicher steht odci bis der Vorwärts-Rückwärts-Zähler VRZ wieder der Wert Z(n) erreicht hat.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil bcstchi insbesondere darin, daß die durch eine Störuni: hervorgerufene Fchlcrinformation weder einen voizeitigen Verarbeitungsbeginn in der zer'ralcn Steuerung bewirkt noch den gesamten Abtastprozeß ir seinem zeitlichen Ablauf wesentlich beeinflußt. Ir ungünstigen Fällen wird ein zuletzt auftrctcndei Fehler zwar zunächst als echte Information in der Zustandsspeicher eingeschrieben, doch müßte diesci Fehler für /1 weitere Abtastzyklcn beslchcnblciben um die zentrale Steuerung täuschen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

I 2 handelt, müssen erfaßt und ausgewertet werden, Patentansprüche: damit die entsprechenden Anforderungen ausge führt werden können.
1. Periodisches Abtastverfahren für zentral Hierfür sind Einrichtungen bekannt, welche die gesteuerte Fernmeldeanlagen, bei denen während 5 Zustände der Anschlußleitungen von Teilnehmeretner Abtastperiode mehrere Anschlußleitungen schaltungen, Amtsüuertragungen usw. zyklisch nachabgetastet werden und jeweils der Zustand einer einander abtasten und mit den entsprechenden Zu-Anschlußleitung mit dem Zustand derselben ständen des jeweils vorangegangenen Abtastzyklus Anschlußleitung während einer früheren Abtast- vergleichen (Siemens-Zeitschrift 1963, Heft 2, periode in einem Vergleicher verglichen wird, io Seite 64; Review of the Electrical Communication dadurch gekennzeichnet, daß der Ver- Laboratory, 1965, Seite 227, Abschn. 33). Die gleicher (VGL) bei Feststellung eines Unter- Zustände der vorangegangenen Abtastzyklen werden schieds zwischen dem älteren und jüngeren dabei in einem ebenfalls zyklisch umlaufenden Zu-Zustand einer AnschlußleiJung(i4Ll,/iL2,>lL3) Standsspeicher abgelegt. Stellt ein in dieser Weise einen Impuls auf einen Vorwärts-Rückwärts- »5 arbeitender Zustandsabtaster einen Unterschied Zähler (VRZ) gibt und dessen Zählerstand um zwischen, dem augenblicklichen und dem früheren eine Einhei» erhöht, daß der Vergleicher (VGL) Zustand einer Anschlußleitung fest, so gibt er ein noch weitere Impulse auf den Vorwärts- Signal an eine zentrale Steuerung der Fernmelde-Rückwärts-Zähler (VRZ) gibt, sofern der jeweils anlage, die hierauf sofort eine verarbeitung des jüngere Zustand für insgesamt η Abtastperioden ao Signals vornimmt und gegebenenfalls weitere Schaltvon dem alten Zustand abweicht, daß nach ins- handlungen veranlaßt.
gesamt η Abtastperioden der Zählerstand des Der Nachteil eines solchen Zustandsabtasters
Vorwärts-Rückwärts-Zählers (VRZ) den Wert besteht darin, daß auch kurzzeitige Leitungsstörun- Z(n) annimmt und ein weiteres Vorwärtszählen gen zu unnötige:: Anforderungen an die zentral«1 verhindert wird, daß hierauf ein Änderungs- 35 Steuerung führen. Es wäre denkbar, diesen Nachteil signal in eine Änderungsspalte (AS) eines Um- dadurch zu vermeiden, daß eine festgestellte Zulaufspeichers und der zuletzl aufgetretene Standsänderung zunächst nur registriert und erst jüngere Zustand in einen Zustandsspeicher (ZSp) nach mehrmaligem Auftreten an die zentrale Steueeingeschrieben werden, da." sodann der Vor- rung gemeldet wird. Hierfür könnten zusätzlich vom wärts-Rückwärts-Zählc· (VRZ) bei unveränder- 30 Zustandsspeicher Zählspeicher vorgesehen werden, tem jüngeren Zustand von de 1 Wert Z(n) durch in denen die hintereinander festgestellten Zustandsentsprechende Impulse auf den Wert Z(O) her- änderungen gezählt wurden. Nähme jedoch beispielsuntergezählt wird und bei Erreichen des Wertes weise eine Leitung, bedingt durch eine kurzzeitige Z(O) die Änderungsspalte des Umlaufspeichers Leitungsstörung, ihren alten Zustand wieder ein, gelöscht, eine Meldespalte (MSp) gesetzt sowie 35 bevor der Zählspeicher einen bestimmten Mindestein weiteres Rückwärtszählen verhindert werden stand erreicht hat, so wurde der Zählspeicher auf und hierauf das Signal in der Meldespalte (MSp) Null gestellt, ohne daß es zu einer Änderungsmeldung den Übergabewunsch an die zentrale Steuerung käme,
weitergibt. Es ist ersichtlich, daß hierdurch die Zeit, die zur
2. Periodisches Abtastverfahren nach An- 40 Erkennung von echten Zustandsänderungen erforspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine derlich ist, durch Störungen wesentlich heraufgesetzt während des Hochzählens des Vorwärts-Rück- werden kann.
wärts-Zählers (VRZ) plötzlich auftretende Gleich- Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde,
heit zwischen dem älteren und dem jüngeren Zustandsänderungen auch dann richtig zu erkennen, Zustand bewirkt, daß der Vorwärts-Rückwärts- 45 wenn unterschiedliche, informationsverfälschende Zähler (VRZ) zurückgezählt wird und daß eine Störungen auftreten, ohne daß hierdurch der Vorwährend des Zurückzählens plötzlich auftretende gang des Erkennens wesentlich verzögert wird.
Ungleichheit zwischen den beiden in Vergleich Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gesetzten Zuständen ein Hochzählen veranlaßt gelöst, daß der Vergleicher bei Feststellung eines
50 Unterschieds zwischen dem älteren und jüngeren Zustand einer Anschlußleitung einen Impuls auf einen Vorwäris-Rückwärts-Zähler gibt und dessen
Zählerstand um eine Einheit erhöht, daß der Vergleicher noch weitere Impulse auf den Vorwärts-55 Rückwärts-Zähler gibt, sofern der jeweils jüngere Zustand für insgesamt η Abtastperioden von dem
Die Erfindung betrifft ein periodisches Abtast- alten Zustand abweicht, daß nach insgesamt η Abverfahren für zentral gesteuerte Fernmeldeanlagen, tastperioden der Zählerstand des Vorwärts-Rückbei denen während einer Abtastperiode mehrere wärts-Zählers den Wert Z(n) annimmt und ein Anschlußleitungen abgetastet werden und jeweils 60 weiteres Vorwärtszählen verhindert wird, daß hierauf der Zustand einer Anschlußleitung mit dem Zustand ein Änderungssignal in einer Änderungsspalte eines derselben Anschlußleitung während einer früheren Umlaufspeichers und der zuletzt aufgetretene jüngere Abtastperiode in einem Vergleicher verglichen wird. Zustand in einem Zustandsspeicher eingeschrieben In zentral gesteuerten Fernmeldeanlagen gehen werden, daß sodann der Vorwärts-Rückwärts-Ziihler von Teilnehmerschaltungen, Amtsübertragungen usw. 65 bei unverändertem jüngerem Zustand von dem Wert beistimmte Anforderungssignale aus. Diese Anforde- Z(n) durch entsprechende Impulse auf den Wert Z(O) ningssignale, bei denen es sich in der Regel um heruntergezählt wird und bei Erreichen des Wertes elektrische Zustände oder Zustandsänderungen Z(O) die Änderungsspalte des Umlaufspeichers ge-
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