AT253015B - Schaltungsanordnung zur Abwicklung von Betriebsvorgängen in einem eine Vielzahl von Einrichtungen umfassenden Vermittlungssystem - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Abwicklung von Betriebsvorgängen in einem eine Vielzahl von Einrichtungen umfassenden Vermittlungssystem

Info

Publication number
AT253015B
AT253015B AT881865A AT881865A AT253015B AT 253015 B AT253015 B AT 253015B AT 881865 A AT881865 A AT 881865A AT 881865 A AT881865 A AT 881865A AT 253015 B AT253015 B AT 253015B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
address
connection lines
memory
circuit arrangement
connection
Prior art date
Application number
AT881865A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT253015B publication Critical patent/AT253015B/de

Links

Landscapes

  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung zur Abwicklung von Betriebsvorgängen in einem eine Vielzahl von Einrichtungen umfassenden
Vermittlungssystem 
Im Zuge der Entwicklung von Vermittlungssystemen ist man vielfach dazu übergegangen, Vermitt-   lungseinrichtungen,   die lediglich für den eigentlichen Auf-bzw. Abbau von Verbindungen zwischen an ein solches System angeschlossenen Anschlussleitungen benötigt werden, für eine Vielzahl von Anschlussleitungen gemeinsam auszunutzen. Zur Abwicklung von von den einzelnen Anschlussleitungen geforderten Betriebsvorgängen durch die zentrale Vermittlungseinrichtung müssen dieser entsprechende Anforderungskriterien übermittelt werden. Diese Kriterien können insbesondere aus dem Vorliegen jeweils eines bestimmten Betriebszustandes bei der betreffenden Anschlussleitung abgeleitet werden. 



   Um bei einer Vielzahl von zu einem Vermittlungssystem gehörenden Anschlussleitungen die jeweils einen Betriebsvorgang, nämlich die Zuteilung eines Wahlinformationsaufnahmeregisters, erfordernden Betriebszustände ermitteln zu   können,   ist es bereits bekannt, die Anschlussleitungen mittels eines sämtliche   zum Vermittlungssystem gehörenden Anschlussleitungen nacheinander abtastenden   Abtasters abzufragen und das jeweilige Abfrageergebnis in eine der betreffenden Anschlussleitungen zugeordnete Speicherzelle einzutragen. Erst wenn sich der Betriebszustand der betreffenden Anschlussleitung gegenüber dem in der zugehorigen Speicherzelle eingetragenen Abfrageergebnis ändert, wird dieser Anschlussleitung eine zur Wahlinformationsaufnahme geeignete Einrichtung zugeteilt.

   Bei einer solchen Verfahrensweise wird zum aufeinanderfolgenden Abfragen sämtlicher zu einem Vermittlungssystem gehörender Anschlussleitungen eine relativ lange Zeit benötigt. 



   Da die Zeitspanne, nach der sich die Abtastung ein-und derselben Anschlussleitung zu wiederholen hat, im allgemeinen begrenzt ist, ist bei einem solchen Verfahren die maximale Anzahl der von der zentralen Steuereinrichtung bedienbaren Anschlussleitungen ebenfalls entsprechend begrenzt. Um in einem solchen Vermittlungssystem eine grössere Anzahl von Anschlussleitungen vorsehen zu können, ist es bereits aus der deutschen Patentschrift Nr. 905380 bekannt, in einem   10000   Teilnehmer umfassenden Zeitmultiplex-Vermittlungssystem jeweils 200 Teilnehmer zu einer Gruppe zusammenzufassen und für jede Gruppe eine eigene   Abtast- und Steuereinrichtung   zum Abfragen der Teilnehmer nur der betreffenden Gruppe und zur Durchführung der für diese Teilnehmer erforderlichen Vermittlungsvorgänge vorzusehen.

   Dabei gibt in jeder Gruppe ein eigener Impulsgenerator jeweils mit der Abtastperiode wiederholt einen Impuls auf eine 200 hintereinander geschaltete Abschnitte von jeweils gleicher Länge aufweisende Verzögerungsleitung ; an jeden dieser 200 hintereinander geschalteten Abschnitte ist jeweils ein Teilnehmer der Gruppe angeschlossen. Diese Teilnehmer werden durch einen solchen Impuls nacheinander abgefragt und geben dabei jeweils ein ihren Schleifenzustand charakterisierendes Kriterium ab, auf Grund dessen gegebenenfalls durch die gruppeneigene Steuereinrichtung, zu der u. a. ein gruppenindividuell vorgesehener Anrufsucher und ein diesem jeweils nachgeschalteter Wähler gehört, ein erforderlicher Betriebsvorgang abgewickelt wird. 



   Nachdem den im vorstehenden für eine Gruppe erläuterten Vorgängen analoge Vorgänge sich gleichzeitig auch in den übrigen Gruppen abspielen, werden die insgesamt im Vermittlungssystem vorgesehenen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Anschlussleitungen in entsprechend kürzerer Zeit gegenüber einem rein serienmässigen Abfragen der Anschlussleitung bedient, allerdings um den Preis eines wesentlich erhöhten schaltungstechnischen Aufwandes. 



   Die Erfindung geht nun einen ganz andern Weg, um bei einer Vielzahl von zu einem Vermittlungssystem gehörenden Anschlussleitungen jeweils einen Betriebsvorgang erfordernde Betriebszustände dieser Anschlussleitungen zu ermitteln und in Abhängigkeit hievon solche Betriebsvorgänge abzuwickeln. Die Erfindung betrifft demnach eine Schaltungsanordnung zur Abwicklung von Betriebsvorgängen in einem eine Vielzahl von   Anschlussleitungen umfassenden Vermittlungssystem mit einem   zu einer allen Anschlussleitungen gemeinsamen zentralen Steuereinrichtung gehörenden, allen Anschlussleitungen gemeinsamen Steuergenerator, der aufeinanderfolgend Signale zur Bezeichnung solcher Anschlussleitungen abgibt, die jeweils auf ihren Betriebszustand zu prüfen sind und für die daraufhin gegebenenfalls solche Betriebsvorgänge abzuwickeln sind.

   Diese Schaltungsanordnung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein jeweils eine Mehrzahl von Anschlussleitungen bezeichnende Signale jeweils für eine zur Prüfung einer einzigen solchen Anschlussleitung benötigte Zeitspanne abgebender Steuergenerator vorgesehen ist, an dessen Ausgang eine während dieser Zeitspanne eine Prüfung sämtlicher derart bezeichneter Anschlussleitungen auf ihren Betriebszustand vornehmende Prüfschaltung angeschlossen ist, die ausgangsseitig mit einem Eingang einer in jedem Fall für   sämtliche   jeweils einen bestimmten, einen Betriebsvorgang erfordernden Betriebszustand aufweisende Anschlussleitungen die erforderlichen Betriebsvorgänge abwickelnden zentralen Steuereinrichtung verbunden ist. 



   Die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung hat den Vorteil, dass dadurch, dass der Steuergenerator jeweils ein eine Mehrzahl von Anschlussleitungen bezeichnendes Signal abgibt und sämtliche derart bezeichneten Anschlussleitungen während einer Zeitspanne auf das Vorliegen des bestimmten Betriebszustandes gepruft werden, wie sie an sich bereits zur Prüfung nur einer einzigen solchen Anschlussleitung auf ihren Betriebszustand benotigt wird, ein und dieselbe zentrale Steuereinrichtung in einer bestimmten Zeitperiode insgesamt eine wesentlich grössere Anzahl von Anschlussleitungen bedienen kann als dies bei einer rein   serienmässigen   Abfrage   von Anschlussleitungen durch ein und   dieselbe Steuereinrichtung der Fall wäre,

   so dass also auch bei einer vorgegebenen entsprechend grossen Anzahl von Anschlussleitungen nur eine einzige allen Anschlussleitungen gemeinsame zentrale Steuereinrichtung vorgesehen zu werden braucht ; dabei wirkt sich die nach der Prüfung der insgesamt bezeichneten Anschlussleitungen vorgenommene Abwicklung des erforderlichen Betriebsvorganges für sämtliche jeweils in dem entsprechenden Betriebszustand vorgefundenen Anschlussleitungen insbesondere darum vorteilhaft aus, weil im allgemeinen ohnehin 
 EMI2.1 
 Anschlussleitungen nur eine einzige allen Anschlussleitungen gemeinsame Steuereinrichtung vorgesehen zu werden braucht. 



   Gemäss einer zweckmässigen Ausgestaltung der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung ist an den Steuergenerator eine die jeweils bezeichneten Anschlussleitungen während der genannten Zeitspanne nacheinander prüfende gemeinsame Prüfeinrichtung angeschlossen. Dies hat den Vorteil, dass die gemeinsame Steuereinrichtung im Hinblick auf die Prüfung der jeweils gleichzeitig bezeichneten Anschlussleitungen mit besonders geringem Aufwand auszukommen vermag. 



   Nach einer anderen zweckmässigen Ausgestaltung der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung sind an den Steuergenerator die jeweils bezeichneten Anschlussleitungen während der genannten Zeitspanne gleichzeitig prüfende, den betreffenden Anschlussleitungen individuell zugeordnete Prüfeinrichtungen angeschlossen. Hiedurch wird zwar der im Hinblick auf die eigentliche Prüfung der jeweils gleichzeitig bezeichneten Anschlussleitungen erforderliche Aufwand gegenüber der zuvor erwähnten Ausgestaltung der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung geringfügig erhöht ; dafür wird aber eine weitere Herabsetzung der für die Prüfung benötigten Zeit erzielt. 



   Nach der Prüfung der jeweils bezeichneten Anschlussleitungen auf das Vorliegen des einen Betriebsvorgang erfordernden Betriebszustandes kann gemäss weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung in der Weise vorgegangen werden, dass die jeweils zur Prüfung der jeweils bezeichneten Anschlussleitungen auf das Vorliegen des einen Betriebsvorgang erfordernden Betriebszustandes vorgesehenen Prüfeinrichtungen an eine auch nur bei in diesem Betriebszustand vorgefundenen bevorzugten An-   schlussleitungen   erforderliche Betriebsvorgänge abwickelnde zentrale Steuereinrichtung angeschlossen sind. 



  Hiedurch wird erreicht, dass für diese bevorzugten Anschlussleitungen erforderliche Betriebsvorgänge jeweils ohne besondere Wartezeiten durchgeführt werden. 



   An Hand der Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert. In Fig.   l   ist eine Schaltungsanordnung für ein Zeitmultiplex-Vermittlungssystem gezeigt, in welchem die jeweils bezeichneten Anschlussleitungen während der genannten Zeitspanne durch eine gemeinsame Prüfeinrichtung nacheinander geprüft wer- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 den und nach Prüfung der jeweils bezeichneten Anschlussleitungen auf das Vorliegen eines einen Betriebsvorgang erfordernden Betriebszustandes für alle in einem solchen Betriebszustand vorgefundenen Anschlussleitungen jeweils erforderliche Betriebsvorgänge abgewickelt werden, in Fig.

   2 ist eine andere Schaltungsanordnung für ein Vermittlungssystem gezeigt, in welchem die jeweils bezeichneten Anschlussleitungen während der genannten Zeitspanne durch ihnen dazu individuell zugeordnete   Prüfeinrichtungen   gleichzeitig geprüft werden. 



   Es wird nun die in Fig. l dargestellte Schaltungsanordnung erläutert. Wie bereits erwähnt, wird diese Schaltungsanordnung in einem Zeitmultiplex-Vermittlungssystem verwendet. Die zu diesem Zeitmulti-   plex-Vermittlungssystem   gehörenden Teilnehmer Tnl.... Tnx sind über Teilnehmerschaltungen Tsl.... Tsx und Zeitkanalschalter ZS1.... ZSx mit einer Sprechmultiplexschiene MS 
 EMI3.1 
 pulse periodisch impulsweise betätigt, u. zw. werden die Zeitkanalschalter von Teilnehmern, welche gerade an einer Verbindung beteiligt sind, im Takte eines dieser Verbindung zugeordneten   Steuerpulses   übertragungsfähig gemacht. Die Steuerpulse werden dabei von einem Adressenumlaufspeicher Ua mit dazugehörigem Dekoder Da geliefert.

   Im Adressenumlaufspeicher Ua laufen die Adressen der an Verbindungen beteiligten Teilnehmer um, so dass sie periodisch an den Umlaufspeicherausgängen auftreten. Jede im Adressenumlaufspeicher Ua umlaufende Adresse besitzt eine gewisse Umlaufphase. Diese Umlaufphasen entsprechen die Pulsphasen der die Zeitkanalschalter ZSl.... ZSx betätigenden Steuerpulse. Die Impulse der verschiedenen Steuerpulse haben dieselbe Impulsfolgefrequenz ; die Steuerpulse sind so ineinandergeschachtelt, dass zwischen zwei aufeinander folgenden Impulsen eines Steuerpulses jeweils ein Impuls jedes der übrigen Steuerpulse auftritt. An die Ausgänge des Adressenumlaufspeichers Ua ist der Dekoder Da angeschlossen, der so viel Ausgänge hat, wie Teilnehmer vorhanden sind. Jeder dieser Ausgänge ist dabei einem bestimmten Teilnehmer zugeordnet.

   Wenn dem Dekoder die Adresse eines Teilnehmers zugeführt wird, so wird an dem diesem Teilnehmer zugeordneten Ausgang ein Impuls abgegeben, der zur Steuerung des zu diesem Teilnehmer gehörenden Zeitkanalschalters dient. 



   Der Dekoder Da wird bei dem in Fig. l dargestellten Zeitmulriplex-Vermittlungssystem sowohl zur Steuerung der Zeitkanalschalter   ZS1....   ZSx als auch zum Abfragen der Teilnehmerschaltungen Tsl.... Tsx auf den jeweiligen Betriebszustand der einzelnen Anschlussleitungen ausgenutzt. 



  Hiezu wird, wie dies im einzelnen noch im folgenden näher beschrieben werden wird, eine solche Adresse einer auf ihren Schleifenzustand abzufragenden Anschlussleitung zu einer freien Pulsphase an den Eingang des Dekoders Da abgegeben. 



   Zu einer aufeinanderfolgenden wiederholten impulsweisen Abfrage der einzelnen Anschlussleitungen auf ihren Betriebszustand, d. h. ob die Teilnehmerschleife geschlossen oder nicht geschlossen ist, ist in dem in Fig.   l   dargestellten Vermittlungssystem ein solche Anschlussleitungen bezeichnender Adressenge- 
 EMI3.2 
 der Adressengenerator AG jeweils eine beispielsweise die ersten 5 Bit umfassende Grundadresse ab, womit alle diejenigen Anschlussleitungen bezeichnet sind, deren Adresse in diesen ersten 5 Bits übereinstimmt. Eine solche Grundadresse wird jeweils für eine bestimmte Zeitspanne abgegeben, wie dies im folgenden noch näher erläutert wird ; danach wird vom Adressengenerator AG jeweils eine neue Grundadresse abgegeben.

   Die vom Adressengenerator AG jeweils abgegebene Grundadresse wird zunächst dem einen Eingang einer Vergleichseinrichtung VGa zugeführt. Der andere Eingang dieser Vergleichseinrichtung VGa ist mit dem Adressenumlaufspeicher Ua verbunden. Über diese Verbindung werden der Vergleichseinrichtung VGa die im Adressenumlaufspeicher Ua umlaufenden Adressen nacheinander zugeführt. Diese Adressen bestehen aus einem ersten Teil, der den vom Adressengenerator AG abgegebenen Grundadressen entspricht und der hier als Grundadressenteil bezeichnet werden soll, und aus einem zweiten Teil, der hier als Zusatzadressenteil bezeichnet werden soll. Beispielsweise umfasst der Grundadressenteil die ersten 5 Bits und der Zusatzadressenteil die letzten 3 Bits einer insgesamt aus 8 Bits bestehenden Adresse. 



   Die Vergleichseinrichtung VGa der Schaltungsanordnung nach Fig.   l   besteht nun aus einem Schalter Sa und dem diesen Schalter steuernden eigentlichen Vergleicher Va. Dieser Vergleicher Va besitzt zwei Eingänge, deren einem die vom Adressengenerator AG jeweils abgegebene Grundadresse zugeführt wird und deren anderem der Grundadressenteil der vom Adressenumlaufspeicher Ua jeweils zur zugeordneten Verbindungspulsphase gelieferten Adresse zugeführt wird. Bei Gleichheit zwischen der vom Adressengenerator AG abgegebenen Grundadresse und dem jeweils anstehenden Grundadressenteil gibt der Vergleicher Va, der durch eine der Anzahl der zur Grundadresse gehörenden Bits entprechen- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 de Anzahl von Äquivalenzgattern gebildet sein kann, einen den Schalter Sa betätigenden Impuls ab. 



  Über den derart betätigten Schalter Sa wird der sich an den Grundadressenteil der gerade anstehenden Adresse anschliessende Zusatzadressenteil in eine Speichereinrichtung Spa eingegeben. In dieser Speichereinrichtung Spa wird hiedurch eine Markierung eines diesem Zusatzadressenteil zugeordneten Speicherplatzes bewirkt. Dies wird in der Schaltungsanordnung nach Fig.   l   in folgender Weise erreicht. 



   Dem Eingang der Speichereinrichtung Spa ist ein Dekoder Ds nachgeschaltet, dem der über den betätigten Schalter Sa der Vergleichseinrichtung VGa jeweils übertragene Zusatzadressenteil einer in ihrem Grundadressenteil mit der jeweils vom Adressengenerator AG gelieferten Grundadresse übereinstimmenden Adresse zugeführt wird. Der Dekoder Ds weist eine Anzahl von Ausgängen auf, die gleich der Anzahl möglicher Zusatzadressenteile ist ; besteht der Zusatzadressenteil einer Adresse aus beispielsweise 3 Bits, so kann der Dekoder Ds acht Ausgänge aufweisen. Tritt am Eingang des Dekoders Ds ein bestimmter Zusatzadressenteil auf, so gibt der Dekoder Ds an seinem diesem Zusatzadressenteil zugeordneten Ausgang ein Signal ab. Jedem Ausgang des Dekqders Ds ist ein   l-bit-Spei-   
 EMI4.1 
 



   Km nachgeschaltet.möglichen Zusatzadressenteil individuell zugeordnet. Tritt an einem Ausgang des Dekoders Ds ein Si- gnal auf, so wird der zugehörige 1-bit-Speicher durch Umschalten von seinem einen Betriebszustand in seinen andern Betriebszustand markiert, womit jetzt der zugehörige Zusatzadressenteil im Kode 1 von n im Speicher Spa gespeichert ist. 



   An den während des genannten einen Betriebszustandes aktivierten Ausgang eines jeden   l-bit-Spei-   chers   Kl....   Km ist ein Eingang eines den 1-bit-Speichern Kl.... Km nachgeschalteten Kodierers Cs angeschlossen. Dieser zu einer Ausgabeschaltung As der Speichereinrichtung Spa gehörende Kodierer Cs dient zur Umsetzung von in den 1-bit-Speichern Kl.... Km jeweils im Kode 1 von n gespeicherten Zusatzadressenteilen in den ursprünglichen Kode. Die weitere Funktion der Ausgabeschaltung As wird in der nachfolgenden Funktionsbeschreibung der in   Fig. l   dargestellten Schaltungsanordnung mit erläutert werden. 



   Zur näheren Erläuterung der Funktion der in Fig.   l   dargestellten Schaltungsanordnung sei angenommen, dass der Adressengenerator AG gerade durch ein von der zentralen Steuereinrichtung E abgegebenes Steuersignal um einen Schritt weitergeschaltet worden ist, so dass er von nun an eine neue Grundadresse abgibt. Gleichzeitig mit dem Weiterschalten des Adressengenerators AG wurde ein Steuersignal in das in Fig.   l   angedeutete Laufzeitglied T eingegeben, dessen Laufzeit gleich der Umlaufperiode ist, mit der im Adressenumlaufspeicher Ua die dort eingeschriebenen Adressen umlaufen. Ausserdem wurden durch das genannte Signal die 1-bit-Speicher Kl.... Km in ihren obengenannten einen Betriebszustand gestellt.

   Für die Dauer einer Umlaufperiode der im Adressenumlaufspeicher Ua eingeschriebenen Adressen wird nun geprüft, ob und welche Adressen mit einem Grundadressenteil mit der vom Adressengenerator AG abgegebenen Grundadresse übereinstimmen,   d. h.   es wird geprüft, welche der durch die gerade abgegebene Grundadresse bezeichneten Anschlussleitungen an einer Verbindung beteiligt sind bzw. welche Anschlussleitungen nicht an einer Verbindung beteiligt sind. Nur wenn eine Anschlussleitung noch nicht an einer Verbindung beteiligt ist, befindet sie sich in einem Betriebszustand, der es erforderlich macht, diese Anschlussleitung von Zeit zu Zeit auf ihren Schleifenzustand zu prüfen und damit einen zur Feststellung neuer Verbindungsanforderungen erforderlichen Betriebsvorgang abzuwickeln.

   Während der Prüfung der durch die gerade abgegebene Grundadresse bezeichneten Anschlussleitungen auf das Vorliegen eines einen solchen Betriebsvorgang erfordernden Betriebszustandes wird nun jedesmal dann, wenn am Ausgang des Adressenumlaufspeichers Ua eine in ihrem Grundadressenteil mit der gerade vom Adressengenerator AG gelieferten Grundadresse übereinstimmende Adresse auftritt, deren Zusatzadressenteil über den zu diesem Zeitpunkt übertragungsfähigen Schalter Sa dem Dekoder Ds der Speichereinrichtung Spa zugeführt, wodurch ein Übergang des diesem Zusatzadressenteil fest zugeordneten 1-bit-Speichers der 1-bit-Speicher Kl.... Km von seinem einen in seinen andern Betriebszustand bewirkt wird.

   Nach Ablauf der Umlaufperiode des Adressenumlaufspeichers Ua sind sämtliche im Umlaufspeicher Ua eingeschriebenen Adressen mit der gerade abgegebenen Grundadresse verglichen worden, und es befinden sich jetzt nur noch solche 1-bit-Speicher   Kl.... Km   in diesem genannten einen Zustand, deren zugehörige Zusatzadressenteile nicht im Umlaufspeicher Ua als Teil einer in ihrem Grundadressenteil mit der gerade vom Adressengenerator abgegebenen Grundadresse übereinstimmenden Adresse eingeschrieben sind.

   Für die durch diese letzteren Zusatzadressenteile zusammen mit der gerade abgegebenen Grundadresse bezeichneten Anschlussleitungen sind nunmehr ganz bestimmte Betriebsvorgänge abzuwickeln ; diese zur Zeit nicht an einer Verbindung beteiligten Anschlussleitungen müssen nämlich auf ihren Schleifenzustand geprüft werden, um gegebenenfalls neue Verbindungsanforderungen feststellen zu können. Dies geschieht nun wie folgt. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 freien Pulsphase in den Adressenumlaufspeicher Ua eine Verbindungspulsphase zugeteilt, zu der eine vom betreffenden Teilnehmer gewünschte Verbindung hergestellt werden kann.

   Damit während dieser Betriebsvorgänge erforderlichenfalls auf die Adresse der betreffenden Anschlussleitung zurückgegriffen werden kann, wird zweckmässigerweise diese durch Kombination der vom Adressengenerator AG gelieferten Grundadresse mit der gerade von der Ausgabeschaltung As gelieferten Zusatzadresse gebildete Adresse so lange abgegeben, bis die für die betreffende Anschlussleitung auf Grund ihres Schleifenzustandes gerade abzuwickelnden Betriebsvorgänge beendet sind. Gegebenenfalls werden dann anschliessend daran jeweils in entsprechender Weise weitere solche Adressen abgegeben.

   Dies kann in der Schaltungsanordnung nach Fig. l zweckmässigerweise dadurch erreicht werden, dass nach Beendigung der für eine Anschlussleitung auf Grund ihres Schleifenzustandes gerade abzuwickelnden Betriebsvorgänge der dem Zusatzadressenteil der Adresse zugeordnete l-bit-Speicher der Speichereinrichtung Spa ebenfalls markiert,   d. h.   von seinem einen in seinen andern Betriebszustand umgeschaltet wird und aus dem nächstfolgenden nichtmarkierten l-bit-Speicher dessen zugehörige Zusatzadresse ausgegeben und mit der vom Adressengenerator AG weiterhin gelieferten Grundadresse kombiniert als Adresse einer weiteren Anschlussleitung zu deren Abfrage auf ihren Schleifenzustand abgegeben wird.

   In der Schaltungsanordnung nach Fig.   l   ist hiezu die von der zentralen Steuereinrichtung E zur Ausgabeschaltung As führende Steuerleitung vorgesehen. Über diese Steuerleitung kann, wenn die zentrale Steuereinrichtung E ein eine Schleifenunterbrechung bei einem gerade abgefragten Teilnehmer anzeigendes Kriterium aufgenommen hat, auch un- 
 EMI6.1 
 schlussleitungen an den Eingang des Dekoders Da abgegeben worden sind und somit die betreffenden Anschlussleitungen auf ihren Schleifenzustand abgefragt sind, überträgt eine von der Ausgabeschaltung As zur zentralen Steuereinrichtung E führende Steuerleitung ein Signal, auf Grund dessen die Steuereinrichtung E an den Adressengenerator AG einen Befehl zur Abgabe einer neuen, einer andern Mehrzahl von Anschlussleitungen gemeinsamen Grundadresse abgibt.

   Gleichzeitig mit der Zuführung dieses Befehls zum Adressengenerator AG werden dieinder Speichereinrichtung Spa enthaltenen   1-bit-Spel-   cher   Kl....   Km in ihren genannten einen Betriebszustand geschaltet. Die im vorstehenden beschriebenen Vorgänge wiederholen sich nunmehr in entsprechender Weise für die Mehrzahl der durch die neue Grundadresse bezeichneten Anschlussleitungen. 



   In der im vorstehenden erläuterten Schaltungsanordnung nach Fig.   l   werden, wie sich gezeigt hat, nur solche Anschlussleitungen in der beschriebenen Weise auf ihren Schleifenzustand geprüft, die nicht bereits an einer Verbindung beteiligt sind und somit noch eine Verbindung anfordern können, während solche Anschlussleitungen, die bereits an einer Verbindung beteiligt sind, von einer gesonderten Abfrage auf'ihren Schleifenzustand ausgenommen wurden. Dies hat den Vorteil, dass die zur Abfrage der Anschlussleitungen benutzten freien Pulsphasen des Zeitmultiplex-Vermittlungssystems besser ausgenutzt werden, indem nämlich eine Belegung einer solchen freien Pulsphase für die Abfrage einer Anschlussleitung, die gar keine Verbindung mehr anfordern kann, von vornherein vermieden wird.

   Um dies zu erreichen, wurde die Adresse einer jeden Anschlussleitung vor deren Abfrage zunächst mit den im Adressenumlaufspeicher eingeschriebenen Adressen von bereits an Verbindungen beteiligten Teilnehmern verglichen, wozu jeweils eine Zeitspanne benötigt wird, die gleich der Umlaufperiode des Adressenumlaufspeichers ist.

   Dadurch, dass der Adressengenerator dabei jeweils ein eine Mehrzahl von Anschlussleitungen bezeichnendes Signal, nämlich die genannte Grundadresse, abgibt und sämtliche derart bezeichneten Anschlussleitungen während der genannten Zeitspanne darauf geprüft werden, ob sie nicht schon an einer Verbindung beteiligt sind, ergibt es sich, dass die zentralen Steuereinrichtungen bei einer zwecks Herstellung etwa angeforderter Verbindungen innerhalb von vorgegebenen maximalen zeitlichen Abständen zu wiederholenden Abfrage der infragekommenden Anschlussleitungen auf ihren Betriebszustand insgesamt eine wesentlich grössere Anzahl von Anschlussleitungen bedienen können, als dies bei einer rein sukzessiven Abfrage von Anschlussleitungen der Fall sein könnte.

   Die beschriebene Ausnutzung beliebiger freier Pulsphasen zur Abfrage der betreffenden Anschlussleitungen auf ihren Schleifenzustand hat dabei den Vorteil, dass hiezu keine besonderen Zeitkanäle aufgewendet werden müssen, die nicht von Verbindungen belegt werden   dürften ; vielmehr   werden hiefür Zeitkanäle ausgenutzt, die auf Grund des momentanen Betriebszustandes des gesamten Vermittlungssystems gerade nicht für Verbindungen benötigt werden. 



   Die in Fig.   l   gezeigte Schaltungsanordnung lässt sich noch in der Weise modifizieren, dass der Adressengenerator AG neben der einer Vielzahl von Anschlussleitungen   Tsl....   Tsx gemeinsamen Grundadresse   auch die Zusatzadressen der betreffenden Anschlussleitungen Tsl.... Tsx   abgibt, die jeweils an einem entsprechend ausgebildeten Speicherplatz der Speichereinrichtung Spa gespeichert werden 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 und jeweils bei Gleichheit zwischen der vom Adressengenerator AG abgegebenen Grundadresse und dem Grundadressenteil einer im Adressenumlaufspeicher Ua eingeschriebenen Adresse mit deren Zusatzadressenteil verglichen und bei Gleichheit sowohl von der Grundadresse als auch von Zusatzadresse zur Markierung des betreffenden Speicherplatzes gelöscht werden.

   In diesem Fall braucht bei der Speichereinrichtung Spa der in Fig. 1 gezeigten Schaltungsanordnung ein besonderer Kodierer nicht vorgesehen zu werden. 



   Es wird nun die in Fig. 2 dargestellte Schaltungsanordnung im einzelnen beschrieben. Diese Schaltungsanordnung dient in einem Vermittlungssystem, insbesondere für Fernsprechzwecke, in welchem Anschlussleitungen von Teilnehmern Tnl.... Tnx wiederholt auf ihren Betriebszustand, z. B. also darauf, ob die Leitungsschleife geschlossen oder nicht geschlossen ist, abgefragt werden, und in welchem das Abfrageergebnis mit dem bis dahin in einem der betreffenden Anschlussleitungen zugeordneten Speicher gespeicherten Abfrageergebnis einer vorhergehenden Abfrage dieser Leitung verglichen wird und bei Feststellung einer Betriebszustandsänderung gegebenenfalls die Abwicklung von erforderlichen Betriebsvorgängen eingeleitet wird. 



   Zu der in Fig. 2 gezeigten Schaltungsanordnung gehört ein Steuergenerator SG, der jeweils eine Mehrzahl von jeweils einem Teilnehmer Tnl.... Tnx zugehörigen Teilnehmerschaltungen   Tsl....   



  Tsx sowie jeweils zugeordneten Speichern Spl.... Spx ansteuernde Signale abgibt. Diese Signale werden bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel Gruppen GKT, GKSa,   GKSb   von Kontaktsätzen KT, KSa, KSb zugeführt, die die betreffenden Teilnehmerschaltungen Tsl.... Tsx sowie die jeweils zugeordneten Speicher   Sp1.... Spx   mit einer Vergleichseinrichtung Vz verbinden. Die einzelnen Kontaktsatzgruppen GKT, GKSa, GKSb   weisenjeweiIseineReihevonKontaktsätzen KT1....   



  KTz, KSal.... KSaz, KSbl.... KSbz auf, die jeweils eine bestimmte Anzahl von gleichzeitig betätigbaren Kontakten   kil....   kx umfassen. Jeder der zu einem Kontaktsatz KT1.... KTz zusam-   mengefassten Kontakte kl.... kx ist einerseits mit   einer Teilnehmerschaltung Ts einer Gruppe von Teilnehmerschaltungen Tsl.... Tsx verbunden, so dass über die Teilnehmerschaltungen der jeweilige Schleifenzustand der jeweils zugehörigen Anschlussleitung abgefragt werden kann ; auf ihrer andern Seite sind jeweils die einander entsprechenden Kontakte der verschiedenen Kontaktsätze   KT1....   KTz der Kontaktsatzgruppe GKT untereinander zusammengefasst jeweils mit einem Eingang eines Verglei- 
 EMI7.1 
 Kontakte kx der Kontaktsätze KT1.... KTz zu dem einen Eingang des Vergleichers GOx. Diese Vergleicher   Gd....

   GOx   der Vergleichseinrichtung Vz können beispielsweise jeweils durch ein Exklusiv-Oder-Gatter mit zwei Eingängen gebildet sein. Die jeweils andern Eingänge der Vergleieher   G01.... GOx   der Vergleichseinrichtung Vz sind in analoger Weise jeweils mit den einander entsprechenden Kontakten der Kontaktsätze KSal.... KSaz der Kontaktsatzgruppe GKSa verbunden. Die Kontakte dieser Kontaktsatzgruppe GKSa sind in einer dem erläuterten Anschluss der Kontakte der Kontaktsatzgruppe GKT an die Teilnehmerschaltungen Ts entsprechenden Weise jeweils mit   dem Ausgang eines der den Teilnehmerschaltungen jeweils zugeordneten Speichers   Sp verbunden.

   Ebenso, wie die Teilnehmerschaltungen Ts zu Gruppen solcher Teilnehmerschaltungen zusammengefasst sind, an die jeweils die Kontakte ein und desselben Kontaktsatzes   KT1....   KTz angeschlossen sind, sind auch die den Teilnehmerschaltungen jeweils zugehörigen Speicher Sp zu Gruppen solcher Speicher zusammengefasst, an die jeweils die Kontakte ein und desselben Kontaktsatzes KSal.... KSaz angeschlossen sind. 



   In der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 sind die Ausgangsleitungen der in der Vergleichseinrichtung Vz vorgesehenen Vergleicher   GO1....   GOx jeweils mit der einen Seite zweier Kontakte von Kontaktpaaren kil.... kix verbunden. Auf ihrer andern Seite sind die jeweils einen Kontakte der Kontaktpaare kil.... kix zusammengefasst an den Eingang einer zentralen Steuereinrichtung E angeschlossen. Die jeweils andern Kontakte der Kontaktpaare   kil....   kix führen jeweils zu einander entsprechenden Kontakten   kl.... kx   von Kontaktsätzen   KSbl.... KSbz   der dritten Kontaktsatzgruppe GKSb. So ist z. B. der untere Kontakt des Kontaktpaares kix mit den Kontakten kx sämtlicher Kontaktsätze KSbl.... KSbz der Kontaktsatzgruppe   GKSb   verbunden.

   Die Kontakte dieser Kontaktsatzgruppe   GKSb   sind auf ihrer andern Seite analog zu dem oben beschriebenen Anschluss der Kontakte der Kontaktsatzgruppe GKSa an die Ausgänge der Speicher Sp an deren Eingänge angeschlossen. So führt beispielsweise der Kontakt kx des Kontaktsatzes KSbz zum Eingang des Speichers Spzx. 



   Die Schaltungsanordnung nach Fig. 2 arbeitet wie folgt :
Wie bereits gesagt, gibt der Steuergenerator SG jeweils eine Mehrzahl von Anschlussleitungen sowie jeweils zugeordneten Speichern ansteuernde Signale ab. Der Steuergenerator kann dabei beispielswei- 

 <Desc/Clms Page number 8> 

   se durch ein Schkber. : gister mit einer der Anzahl von Gruppen von Teilnehmerschaltungen Ts1....   Tsx entsprechenden Anzahl von Schiebestufen gebildet sein, in welchem ein Impuls   umläuft ;   der Ausgang einer jeden Schiebestufe eines solchen Steuergenerators führt zum Steuereingang eines Kontaktsatzes in jeder der Kontaktsatzgruppen GKT, GKSa und GKSb. Ist eine solche Ausgangsleistung des Steuergenerators SG aktiviert, so werden für die Dauer dieser Aktivierung die Kontakte   k1.... kx der be-   treffenden Kontaktsätze geschlossen.

   Es sei beispielsweise angenommen, dass der Steuergenerator SG gerade ein Signal abgibt, auf Grund dessen die Kontakte   kil.... ex   der Kontaktsätze KTz, KSaz und KSbz angesteuert werden. Damit wird jetzt eine Mehrzahl von Anschlussleitungen, nämlich diejenigen Anschlussleitungen, deren Teilnehmerschaltungen zu der Gruppe von Teilnehmerschaltungen Tszl.... Tszx zusammengefasst sind, zugleich mit den jeweils zugeordneten Speichern, die zu der Gruppe von Speichern   Spzl....   Spzx zusammengefasst sind, angesteuert.

   Damit werden die betreffenden Anschlussleitungen jetzt auf ihren Schleifenzustand abgefragt, und gleichzeitig werden die zugehörigen Speicher abgefragt, in denen jeweils eine Information über den bisherigen Schleifenzustand der betreffenden Anschlussleitung gespeichert ist. Über die dabei geschlossenen Kontakte kl.... kx der Kontaktsätze KTz und KSaz werden die Abfrageergebnisse den Vergleichern   G01.... GOx   der Vergleichseinrichtung Vz zugeführt. Diese Vergleicher GOI.... GOx werden während der Zeitspanne, in der eine Gruppe von Anschlussleitungen auf ihren bisherigen Betriebszustand abgefragt wird, nacheinander entriegelt und geben jeweils bei Ungleichheit der beiden aufgenommenen Abfrageergebnisse an die zentrale Steuereinrichtung E ein Signal ab, durch das die Abwicklung erforderlicher Betriebsvorgänge einleitbar ist.

   Bei Ungleichheit der beiden jeweils aufgenommenen Abfrageergebnisse liegt nämlich eine Änderung des Betriebszustandes der betreffenden Anschlussleitung gegenüber dem bisher berücksichtigten Schleifenzustand dieser Leitung, über den eine Information in dem der betreffenden Anschlussleitung zugeordneten Speicher gespeichert ist, vor. Eine derartige Änderung des Betriebszustandes der betreffenden Anschlussleitung macht gegebenenfalls die Abwicklung eines bestimmten Betriebsvorganges erforderlich. 



  Besagt beispielsweise das in dem betreffenden Speicher auf Grund einer vorhergehenden Abfrage der zugehörigen Leitung gespeicherte Abfrageergebnis, dass die betreffende Anschlussleitung bisher keinen Schleifenschluss aufgewiesen hat, während bei der neuerlichen Abfrage ein solcher Schleifenschluss festgestellt wird, so kann dies bedeuten, dass ein an die betreffende Anschlussleitung angeschlossener Teilnehmer eine Verbindung aufbauen will. Wird auf einer Leitung, auf der bisher Schleifenschluss geherrscht hat, nunmehr Schleifenunterbrechung festgestellt, so kann dies bedeuten, dass eine bisher bestehende Verbindung ausgelöst werden soll. In jedem Fall müssen geeignete Betriebsvorgänge abgewickelt werden. 



   Um nun innerhalb der gerade angesteuerten Gruppe von Anschlussleitungen die jeweils einen Betriebsvorgang anfordernden Anschlussleitungen im einzelnen zu ermitteln, werden die den einzelnen Vergleichern   G01.... GOx   der Vergleichseinrichtung Vz jeweils nachgeschalteten Kontaktpaare kil.... kix nacheinander betätigt. 



   Wie in Fig. 2 durch von der zentralen Steuereinrichtung E zu den Steuereinrichtungen der einzelnen Kontaktpaare kil.... kix verlaufende Steuerleitungen angedeutet ist, wird diese Betätigung von der zentralen Steuereinrichtung E her bewirkt. Über den jeweils oberen Kontakt des gerade betätigten Kontaktpaares wird der zentralen Steuereinrichtung E vom betreffenden Vergleicher her ein eine Betriebszustandsänderung der betreffenden Anschlussleitung anzeigendes Signal zugeführt ; auf Grund dieses Signals kann die zentrale Steuereinrichtung E die für die betreffende Anschlussleitung erforderlichen   Betriebsvorgänge abwickeln, d. h. gegebenenfalls denverbindungsauf-bzw.-abbau vornehmen.   Die Abwicklung dieser Betriebsvorgänge selbst soll hier nicht weiter verfolgt werden, da dies zum Verständnis der Erfindung nicht mehr erforderlich ist. 



   In Fig. 2 ist in diesem Zusammenhang angedeutet, dass im Rahmen der Abwicklung solcher Betriebsvorgänge das von der betreffenden Anschlussleitung herrührende neue Abfrageergebnis im zugehörigen Speicher an Stelle des dort bisher gespeicherten Abfrageergebnisses eingespeichert wird. Zu diesem Zweck wird ein entsprechendes Signal vom betreffenden Vergleicher her über den unteren Kontakt des betreffenden Kontaktpaares und den infragekommenden, zu diesem Zeitpunkt gerade geschlossenen Kontakt der Kontaktsatzgruppe   GKSb   zum Eingang des der betreffenden Anschlussleitung zugeordneten Speichers Sp hin übertragen. In der Schaltung nach Fig. 2 ist dabei angedeutet, dass der Zeitpunkt dieser Übertragung durch die zentrale Steuereinrichtung E festgelegt wird.

   Von der zentralen Steuereinrichtung E führt eine Steuerleitung zu den einen Eingängen von Und-Gattern GUl.... GUz, die den Steuereingängen der Kontaktsätze KSbl.... KSbz der Kontaktsatzgruppe   GKSb   vorgeschaltet sind und die jeweils durch ein vom Steuergenerator SG abgegebenes Signal angesteuert werden. Wird daher vom Steuergenerator SG her beispielsweise der Kontaktsatz KSbz angesteuert, so werden dessen 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 
Kontakte   kil....   kx nur zu dem Zeitpunkt übertragungsfähig gemacht, zu dem die zentrale Steuer- einrichtung E ein entsprechendes Entriegelungssignal an das Gatter GUz abgibt. 



   Nachdem in der vorstehend beschriebenen Weise im Verlaufe der Zeitspanne, während der sämtliche durch das vom Steuergenerator SG gerade abgegebene Signal bezeichneten Anschlussleitungen durch die ihnen dazu individuell zugeordneten Vergleicher   GO1....   GOx gleichzeitig auf das Vorliegen eines bestimmten einen Betriebsvorgang erfordernden Betriebszustandes, nämlich das Auftreten einer Schlei- fenzustandsänderung geprüft wurden und für eine der in einem solchen Betriebszustand vorgefundenen An-   schlussleitungen der   erforderliche Betriebsvorgang abgewickelt worden ist, kann die zentrale Steuereinrich- tung E Signale zur Betätigung jeweils eines weiteren Kontaktpaares ki abgeben, so dass in entspre- chender Weise auch für solche weiteren Anschlussleitungen, bei denen Schleifenzustandsänderungen fest- gestellt wurden,

   die jeweils erforderlichen Betriebsvorgänge abgewickelt werden können. Dabei kann die
Abwicklung solcher Betriebsvorgänge für alle in einem Betriebsvorgänge erfordernden Betriebszustand vor- gefundenen Anschlussleitungen abgewickelt werden oder auch nur für hiebei bevorzugte   Ansclussleitun-   gen. Gegebenenfalls kann man auch in der Weise verfahren, dass nach Prüfung der jeweils vom Steuerge- nerator SG bezeichneten Anschlussleitungen auf das Vorliegen des einen Betriebsvorgang erfordernden
Betriebszustandes nur für eine einzige der in diesem Betriebszustand vorgefundenen Anschlussleitungen der erforderliche Betriebsvorgang abgewickelt wird.

   Nach Erledigung der hiernach insgesamt abzuwickelnden
Betriebsvorgänge überträgt dann eine von der zentralen Steuereinrichtung E zum Steuergenerator SG führende Steuerleitung ein Signal, durch das beim Steuergenerator SG die Abgabe eines eine andere
Mehrzahl von Anschlussleitungen sowie jeweils zugeordneten Speichern ansteuernden Signals ausgelöst wird. Im oben angeführten Beispiel eines als Schieberegister ausgebildeten Steuergenerators SG kann dies dadurch geschehen, dass diesem Schieberegister ein Schiebeimpuls zugeführt wird. Die zuvor für eine Gruppe von   Teilnehmeranschluf31eitungen   beschriebenen Vorgänge wiederholen sich dann in entsprechender Weise für die nächste Gruppe von Teilnehmeranschlussleitungen. 



   Zur Fig. 2 sei hier noch besonders bemerkt, dass dort die Einrichtungen GKT, GKSa,   GKSb   und KO schematisch als Kontaktkombinationen dargestellt sind, um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern ; tatsächlich können diese Einrichtungen aber auch in anderer geeigneter Weise realisiert werden. So kann insbesondere an Stelle der die Kontaktpaare   kil....   kix enthaltenden Einrichtung KO zur Entriegelung der Vergleicher   GO1....   GOx der Vergleichseinrichtungen Vz eine Ordnerschaltung vorgesehen sein, die jeweils nur ein von einem der Vergleicher abgegebenes Signal zur Abwicklung der für die betreffende Anschlussleitung erforderlichen Betriebsvorgänge wirksam macht. 



   Zur Berücksichtigung von gegebenenfalls weiteren Betriebsvorgänge anfordernden Anschlussleitungen kann die Ordnerschaltung so ausgebildet sein, dass sie nach Abwicklung der für eine Anschlussleitung erforderlichen Betriebsvorgänge ein von einem andern der Vergleicher abgegebenes Signal zur Abwicklung der für die entsprechende andere Anschlussleitung erforderlichen Betriebsvorgänge wirksam macht. Derart ausgebildete Ordnerschaltungen sind an sich bekannt, so dass sich weitere Erläuterungen dazu erübrigen. 



   Die Funktion der einzelnen Kontakte der in Fig. 2 dargestellten Kontaktsätze KT, KSa und KSb kann auch dadurch erfüllt werden, dass in den einzelnen Teilnehmerschaltungen Ts und zugehörigen Speichern Sp Gatterschaltungen vorgesehen sind, an deren jeweils einen Eingang die gegebenenfalls der Vergleichseinrichtung Vz zuzuführende Information ansteht, wobei durch ein vom Steuergenerator SG abgegebenes Steuersignal jeweils die Gatterschaltungen einer Gruppe von Teilnehmerschaltungen   Tsl....   Tsx und der zugehörigen Gruppe von Speichern Spl.... Spx entriegelt werden.

   Eine solche Gatterschaltung kann dabei zweckmässigerweise durch einen Magnetkern mit rechteckiger Hystereseschleife gebildet sein, dessen jeweiliger Magnetisierungszustand dem momentanen   Schleifenzu-   stand der zugehörigen Anschlussleitung bzw. dem vorangehenden Abfrageergebnis dieser Anschlussleitung entspricht, wobei durch die vom Steuergenerator SG abgegebenen Signale jeweils die Ringkerne einer Gruppe von Teilnehmerschaltungen bzw. zugehörigen Speichern auf ihren Magnetisierungszustand abgefragt werden. 



   Will man in der oben beschriebenen Weise nur dann eine Abwicklung von Vermittlungsvorgängen auslösen, wenn auf einer Anschlussleitung, die sich bisher im Zustand der Schleifenunterbrechung befand, neuerdings ein Schleifenschluss festgestellt wird, so kann in Abweichung von den in Fig. 2 dargestellten Verhältnissen die Vergleichereinrichtung Vz auch mit einer Anzahl von Sperrgattern an Stelle der in Fig. 2 dargestellten Exklusiv-Oder-Gatter ausgebaut sein, zu deren Sperreingang die den einzelnen Anschlussleitungen zugeordneten Speicher Sp führen, wenn ein   Signal" 0" eine   Schleifenunterbrechung und ein Signal "1" einen Schleifenschluss anzeigt. 



   Es sei schliesslich noch bemerkt, dass in den jeweils eine Anschlussleitung zugeordneten Speichern Sp 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 neben dem zuletzt berücksichtigten Ergebnis einer vorangehenden Abfrage der betreffenden Anschlussleitung oder auch an dessen Stelle auch besondere Informationen gespeichert sein können, die beispielsweise eine besondere Verbindungsberechtigung der betreffenden Anschlussleitung angeben. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1.   Schaltungsanordnung zur Abwicklung von Betriebsvorgängen   in einem eine Vielzahl von Anschlussleitungen umfassenden Vermittlungssystem mit einem zu einer allen Anschlussleitungen gemeinsamen zentralen Steuereinrichtung gehörenden, allen Anschlussleitungen gemeinsamen Steuergenerator, der aufeinanderfolgend Signale zur Bezeichnung solcher Anschlussleitungen abgibt, die jeweils auf ihren Betriebszustand zu prüfen sind und für die daraufhin gegebenenfalls solche Betriebsvorgänge abzuwickeln sind, 
 EMI10.1 
 Prüfung sämtlicher derart bezeichneter Anschlussleitungen auf ihren Betriebszustand vornehmende Prüfschaltung (VGa, Vz) angeschlossen ist, die ausgangsseitig mit einem Eingang einer in jedem Fall für sämtliche jeweils einen bestimmten, einen Betriebsvorgang erfordernden Betriebszustand aufweisende Anschlussleitungen (Ts)

   die erforderlichen Betriebsvorgänge abwickelnden zentralen Steuereinrichtungen (E) verbunden ist. 
 EMI10.2 


Claims (1)

  1. rerator (AG) eine die jeweils bezeichneten Anschlussleitungen (Ts) während der genannten Zeitspanne nacheinander prüfende gemeinsame Prüfeinrichtung (VGa, Spa) angeschlossen ist.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass an den Steuergenerator (SG) die jeweils bezeichneten Anschlussleitungen (Ts) während der genannten Zeitspanne gleichzeitig prüfende, den betreffenden Anschlussleitungen individuell zugeordnete Prüfeinrichtungen (GO1. . . GOx) angeschlossen sind.
    4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils zur Prüfung der jeweils bezeichneten Anschlussleitungen (Ts) auf das Vorliegen des einen Betriebsvorgang erfordernden Betriebszustandes vorgesehenen Prüfeinrichtungen (VGa, Spa ; GO) an eine auch nur bei in diesem Betriebszustand vorgefundenen bevorzugten Anschlussleitungen (Ts) erforderliche Betriebsvorgänge abwickelnde zentrale Steuereinrichtung (E) angeschlossen sind.
    5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2 für ein Vermittlungssystem, insbesondere für Fernsprechzwecke, in welchem die die jeweils an Verbindungen beteiligten Anschlussleitungen angebenden Adressen in Adressenspeichern gespeichert sind und in welchem zur aufeinanderfolgenden wiederholten impulsweisen Abfrage der einzelnen Anschlussleitungen auf ihren Betriebszustand, d. h.
    darauf, ob die Teilnehmerschleife geschlossen oder nicht geschlossen ist, ein solche Anschlussleitungen bezeichnender Adressengenerator vorgesehen ist, gekennzeichnet durch einen jeweils eine einer Mehrzahl von Anschlussleitungen (Ts) gemeinsame Grundadresse abgebenden Adressengenerator (AG), dessen Ausgang zusammen mit dem Ausgang des Adressenspeichers (Ua) an die Eingänge eines die Grundadresse mit dem jeweiligen Grundadressenteil der im Adressenspeicher (Ua) eingeschriebenen, aus Grundadressenteil und Zusatzadressenteil bestehenden Adressen vergleichenden Vergleichers (Va) angeschlossen ist, der ausgangsseitig mit dem Eingang einer den möglichen Zusatzadressenteilen individuell zugeordnete Speicherplätze aufweisenden, jeweils bei Gleichheit zwischen der bom Adressengenerator (AG)
    abgegebenen Grundadresse und dem Grundadressenteil einer im Adressenspeicher (Ua) eingeschriebenen Adresse durch deren Zusatzadressenteil eine Markierung des diesem zugeordneten Speicherplatzes (K) aufnehmenden und nach Vergleich der vom Adressengenerator (AG) gelieferten Grundadresse mit allen im Adressenspeicher (Ua) eingeschriebenen Adressen aus mindestens einem nicht markierten Speicherplatz (K) dessen zugehörige Zusatzadresse ausgebenden und mit der vom Adressengenerator (AG) gelieferten Grundadresse kombiniert als Adresse einer Anschlussleitung (Ts) zu deren Abfrage auf ihren Schleifenzustand abgebenden Speichereinrichtung (Spa) verbunden ist.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den Ausgang des Vergleichers (Va) eine eine solche Adresse jeweils für eine zur Durchführung der für die betreffende Anschlussleitung (Ts) auf Grund ihres Schleifenzustandes gerade abzuwickelnden Betriebsvorgänge erforderliche Zeitspanne abgebende Speichereinrichtung (Spa) angeschlossen ist.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Speichereinrichtung (Spa) mit an ihren Eingang angeschlossenen, jeweils nach Beendigung der für eine Anschlusslei- <Desc/Clms Page number 11> tung (Ts) auf Grund ihres Schleifenzustandes gerade abzuwickelnden Betriebsvorgänge eine dem Zusatzadressenteil der Adresse entsprechende Markierung aufnehmende und weitere mit der vom Adressengenerator (AG) gelieferten Grundadresse kombiniert als Adresse einer Anschlussleitung (Ts) zu deren Abfrage auf ihren Schleifenzustand abzugebende Zusatzadressen ausgebenden Speicherplätzen (K) versehen ist.
    8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an den Ausgang der Speichereinrichtung (Spa) ein die Ansteuerung der auf Grund ihres Betriebszustandes anzusteuernden Anschlussleitung (Ts) vornehmender, zur Ansteuerung sämtlicher zu der Vermittlungseinrichtung gehörender Anschlussleitungen (Tsl....
    Tsx) geeigneter Dekoder (Da) angeschlossen ist. EMI11.1 ein von dem Vergleicher (Va) gesteuerter, bei Gleichheit zwischen der vom Adressengenerator (AG) abgegebenen Grundadresse und dem Grundadressenteil einer im Adressenspeicher (Ua) eingeschriebenen Adresse für deren Zusatzadressenteil übertragungsfähiger Schalter (Sa) dem Eingang eines Dekoders (Ds) vorgeschaltet ist, der dem aus 1-bit-Speichern, die jeweils einer möglichen Zusatzadresse individuell zugeordnet sind, bestehenden Speicher vorgeschaltet ist, welchem seinerseits ein gegebenenfalls die mit der vom Adressengenerator (AG) gelieferte Grundadresse zu kombinierende Zusatzadresse ausgebender Kodierer (Cs) nachgeschaltet ist.
    10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, gekennzeichnet durch einen neben der einer Vielzahl von Anschlussleitungen (Tsl.... Tsx) gemeinsamen Grundadresse die jeweils an einem eigenen Speicherplatz (K) der Speichereinrichtung (Spa) zu speichernden und jeweils bei gleichzeitiger Grund-und Zusatzadressengleichheit zur Markierung des betreffenden Speicherplatzes (K) zu löschenden Zusatzadressen der betreffenden Anschlussleitungen (Tsl.... Tsx) abgebenden Adressengenerator (AG), der ausgangsseitig mit einem Vergleicher (VGa, Vz) verbunden ist. EMI11.2 in einem Zeitmultiplex-Vermittlungssystem, in welchem ein die Adressen der an Verbindungen beteiligten Anschlussleitungen (Tsl....
    Tsx) enthaltender Umlaufspeicher (Ua) und ein diesem Umlaufspeicher (Ua) zugeordneter, zur Steuerung der Zeitkanalschalter (ZS1.... ZSx) der betreffenden Anschlussleitungen (Tsl.... Tsx) dienender, fallweise den einzelnen Verbindungen zugeteilte, gegeneinander phasenverschobene Steuerpulse erzeugender Dekoder (Da) vorgesehen sind, dem Umlaufspeicher (Ua) ein eine solche Adresse einer auf ihren Schleifenzustand abzufragenden Anschlussleitung (Ts) zu einer freien, d. h. zu einer von einer Verbindung belegbaren, aber noch nicht belegten Pulsphase abgebender Dekoder (Da) nachgeschaltet ist.
    12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass dem Umlaufspeicher (Ua) ein zu weiteren freien Pulsphasen weitere solche Adressen von auf ihren Schleifenzustand abzufragenden Anschlussleitungen (Ts) abgebender Dekoder (Da) nachgeschaltet ist.
    13. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 3, in einem Vermittlungssystem, insbesondere für Fernsprechzwecke, zur wiederholten Abfrage von Anschlussleitungen auf ihren Betriebszustand (Schleife geschlossen bzw. nicht geschlossen), zum Vergleich des Abfrageergebnisses mit dem bis dahin in einem der betreffenden Anschlussleitung zugeordneten Speicher gespeicherten Abfrageergebnis einer vorhergehenden Abfrage dieser Leitung und zur Einleitung von gegebenenfalls erforderlichen Betriebsvorgängen bei Feststellung einer Betriebszustandsänderung, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeweils einer Mehrzahl von Anschlussleitungen (Tsl....
    Tsx) sowie jeweils zugeordneten Speichern (Spl.... Spx) ansteuernde Signale abgebender Steuergenerator (SG) und eine entsprechende Mehrzahl von während der Zeitspanne, in der der Steuergenerator (SG) ein ein und dieselbe Mehrzahl von Anschlussleitungen (Tsl.... Tsx) und Speichern (Spl.... Spx) ansteuerndes Signal abgibt, nacheinander entriegelten Vergleichern (GO1.... GOx) vorgesehen sind, die eingangsseitig mit den Anschlussleitungen und den Speichern verbunden sind, so dass sie jeweils von einer angesteuerten Anschlussleitung (Ts) und dem zugehörigen Speicher (Sp) her das jeweilige Abfrageergebnis aufnehmen und bei Ungleichheit der beiden jeweils aufgenommenen Abfrageergebnisse ein Signal abgeben, durch das die Abwicklung erforderlicher Betriebsvorgänge einleitbar ist.
    14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleicher (GO1.... GQx) mit einer jeweils nur ein von einem der Vergleicher (GO) abgegebenes Signal zur Abwicklung der für die betreffende Anschlussleitung (Ts) erforderlichen Betriebsvorgänge wirksam machenden Ordnerschaltung verbunden sind. EMI11.3 <Desc/Clms Page number 12> chende andere Anschlussleitung (Ts) erforderlichen Betriebsvorgänge wirksam machende Ordnerschaltung verbunden ist.
    16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass an die Steuereinrichtung (E) ein nach Abwicklung der für die betreffenden Anschlussleitungen (Tsl.... Tsx) gegebenenfalls erforderlichen Betriebsvorgänge die Abgabe eines eine andere Mehrzahl von Anschlussleitungen (Tsl.... Tsx) sowie jeweils zugeordneten Speichern (Sp1.... Spx) ansteuernden Signals auslösender Steuergenerator (SG) angeschlossen ist.
    17. Schaltungsanordnung nach einem der Anspruche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass mit jedem Vergleicher (GO) ein während oder nach der Abwicklung der für die jeweilige Anschlussleitung (Ts) erforderlichen Betriebsvorgänge das von dieser Anschlussleitung (Ts) herrührende Abfrageergebnis an Stelle des bisher gespeicherten Abfrageergebnisses einspeichernder Speicher (Sp) verbindbar ist.
AT881865A 1964-09-30 1965-09-28 Schaltungsanordnung zur Abwicklung von Betriebsvorgängen in einem eine Vielzahl von Einrichtungen umfassenden Vermittlungssystem AT253015B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE253015X 1964-09-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT253015B true AT253015B (de) 1967-03-28

Family

ID=5950805

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT881865A AT253015B (de) 1964-09-30 1965-09-28 Schaltungsanordnung zur Abwicklung von Betriebsvorgängen in einem eine Vielzahl von Einrichtungen umfassenden Vermittlungssystem

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT253015B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2614086C3 (de) Schaltungsanordnung zum Übertragen digitaler Nachrichten über mehrere Vermittlungsstellen
DE1512071C3 (de) Schaltungsanordnung für Zeitmultiplex-Vermittlungsanlagen mit Wählsternschaltern
DE2942067C2 (de)
DE1813465A1 (de) Signalsystem fuer Tastenwahl ueber Fernsprechleitungen
DE1240137B (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Abwicklung von Betriebsvorgaengen in einem eine Vielzahl von Anschlussleitungen umfassenden Vermittlungssystem
AT253015B (de) Schaltungsanordnung zur Abwicklung von Betriebsvorgängen in einem eine Vielzahl von Einrichtungen umfassenden Vermittlungssystem
DE1909726B2 (de) Zeitmultiplex-Fernsprechvermittlungsstelle
DE1165097B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechselbstanschlussanlagen
DE2753776C2 (de) Schaltungsanordnung für eine Fernsprechvermittlunganlage mit Registern für Mehrfrequenzcode-Signalgebung
DE1512855C3 (de) Dezimaler Rufnummern-Positionsnummernumwerter
AT240433B (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung von Vermittlungsvorgängen in einem Zeitmultiplex-Vermittlungssystem, insbesondere für Fernsprechzwecke
DE2539533B2 (de) Schaltungsanordnung zur Datenübertragung in Zeitmultiplex-Datenvermittlungsanlagen
DE2024846C3 (de) Schaltungsanordnung zur Informationsverarbeitung, insbesondere in elektronisch gesteuerten Fernsprech-Vermittlungen
DE1245438B (de) Schaltungsanordnung fuer Zeitmultiplexvermittlungen fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechzwecke
AT241552B (de) Schaltungsanordnung zur Vermeidung von Doppelverbindungen in einem Vermittlungssystem, insbesondere für Fernsprechzwecke
AT236467B (de) Schaltungsanordnung zur elektrischen Steuerung von in Wechselwirkung zueinander stehenden Schaltvorgängen
DE2505442A1 (de) Verfahren zum erzeugen eines aus einer folge von tonfrequenzen bestehenden und einer mehrstelligen information entsprechenden signals
AT231520B (de) Schaltungsanordnung zur Auswahl und Einstellung von Verbindugswegen in mehrstufigen Koppelfeldern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE2316048C3 (de) Vorrichtung zur Korrektur von Synchronisationsabweichungen für ein umschaltbares Datenübertragungsnetz mit Zeitstaffelung
DE3906934C2 (de)
DE1437731C (de) Multiplex Codeumsetzer
DE1931737C3 (de) Verbindungseinrichtung für eine zentral gesteuerte Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage
DE2033897C3 (de) Steuerverfahren für die Abtastung dezentraler Einrichtungen in Fernmelde-, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen
DE1184812B (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung von Vermittlungsvorgaengen in einem Zeitmultiplex-Vermittlungssystem, insbesondere fuer Fernsprechzwecke
DE1287159B (de) Schaltungsanordnung fuer ein nach dem Zeitmultiplexprinzip arbeitendes Vermittlungssystem mit Umlaufspeichern und Dekodern