DE212932C - - Google Patents

Info

Publication number
DE212932C
DE212932C DENDAT212932D DE212932DA DE212932C DE 212932 C DE212932 C DE 212932C DE NDAT212932 D DENDAT212932 D DE NDAT212932D DE 212932D A DE212932D A DE 212932DA DE 212932 C DE212932 C DE 212932C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
spindle
tube
winding spindle
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT212932D
Other languages
English (en)
Publication of DE212932C publication Critical patent/DE212932C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/10Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers
    • B65H54/18Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers forming spools to be loaded into sewing, lace, embroidery, or like machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 212932 KLASSE 76 d. GRUPPE
PAUL RICHARD HÄU$ZLER in PLAUEN i.V.
Selbsttätige Spulmaschine für Hülsenspulen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1908 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine
selbsttätige Spulmaschine zur Herstellung von Spulen auf Papierhülsen, die vor Beginn einer neuen Fadenwicklung auch- die Hülse selbsttätig wickelt.
Spulmaschinen, auf deren Wickelspindel die zur Spule erforderliche Hülse aus einem Papierstreifen gewickelt wird, sind bekannt. Die Maschinen haben aber Nachteile, indem einerseits bei den mit Klebstoff zusammengerollten Papierhülsen bei sofortiger Fadenbewicklung der Faden bzw. die Spule verdorben werden kann, während anderseits bei den mit Kiemmund Stech vorrichtung hergestellten Papierhül-
15. sen die aufeinanderfolgenden Arbeiten, wie die Herstellung der Anfangswicklung und das Abstreifen der fertigen Spule, von Hand bewerkstelligt werden müssen, wodurch ein vollkommen selbsttätiger Betrieb unmöglich ist, während durch den Zeitverlust mehr Herstellungskosten der Spulen entstehen. Gemäß der vorliegenden Erfindung erfolgen nun die zum Anfang einer neuen Hülsenspule erforderlichen Bewegungen in zweckdienlicher Weise, indem auf die eine vollendete Hülsenspule tragende, Wickelspindel bei Wiederbeginn der Drehung Papierstreifen und Faden zugleich aufgewickelt werden, wodurch ein schnelles ungestörtes Arbeiten der Maschine und die Erzeugung einwandfreier Hülsenspulen gewährleistet wird.
In der Zeichnung stellen die Fig. 1 bis 6 den Arbeitsvorgang der Maschine in verschiedenen Zeitpunkten dar.
Die vollendete und auf der Wickelspindel vorgeschobene Hülsenspule b bleibt von Anfang bis Vollendung der nächsten Hülsenspüle ; auf dem vorderen Ende der Wickelspindel a. Die Wickelspindel α ist mit der ständig in : Umdrehung befindlichen Antriebsscheibe g'verj bonden.
■ Auf der Wickelspindel ä ist eine .· Nasenscheibe / befestigt, an die seitwärts die Antriebsscheibe g durch eine Feder h gedrückt ; wird, so daß von der ständig . in Umdrehung befindlichen Antriebsscheibe g die Wickelspin : del α mit in Umdrehung versetzt wird. Bei ' genügend voller Fadenbewicklung der Hülsenspule wird der Bremsstift i (Fig. 3 und 4) von einer nicht dargestellten Vorrichtung aus hoch-, gedrückt, und demzufolge durch Anschlägen an die Nasenscheibe f das Stillhalten derselben und der Wickelspindel α bewerkstelligt. Darauf erfolgt in bekannter Weise dprch den Abstreifer I das Vorschieben der vollendeten Hülsenspule. Hierbei wird die erst gebildete Hülsenspule b vom Ende der Wickelspindel a heruntergeschoben, und die zuletzt vollendete Hülsenspule vertritt wieder die Stelle der erst gebildeten, nunmehr abgeschobenen Hülsenspule. Dieser Arbeitsgang ist der bei selbsttätigen Spulmaschinen übliche. Nachdem der Abstreifer I schnell wieder zurückgezogen ist, wird nunmehr eine neue Hülsenspule gebildet und zunächst eine neue Papierhülse auf der Wickelspindel gewickelt. Der zur Hülse e bestimmte Papierstreifen 0 wird durch die Klemme m, die durch Hebel p von einer nicht dargestellten Hilfswelle aus auf den Gleitbolzen s verschoben wird, in die Aussparung der Wickelspindel a' geschoben (Fig. 1 und 3). Gleichzeitig wird aber auch durch die Ver-
Schiebung der Klemme m der um die Klemmenachse nach der einen Seite frei drehbar gelagerte Hebel ν über den Stift k geschleift und fällt sofort wieder in senkrechte Stellung. Alsdann wird mittels Schere q oder durch eine Schneidvorrichtung beliebiger Art das zur Hülse e bestimmte Papierstück ο abgeschnitten • (Fig. ι und 3). Die Schere q geht wieder zurück. Gleichzeitig geht auch der Bremsstift i wieder herunter, wodurch die Nasenscheibe f wieder freigelassen wird, so daß dieselbe mit der Wickelspindel α von der Antriebsscheibe g wieder mit in Umdrehung genommen werden kann. Bei Beginn der Wickelspindeldrehung bleibt aber die Klemme m noch so lange an der Wickelspindel α stehen, bis der abgeschnittene Papierstreifen 0 aufgewickelt ist (Fig. 5), wodurch die Hülse e auf beiden Seiten gerade wird. Gleichzeitig bei Beginn der Wickelspindeldrehung wird aber auch die vollendete Spule b durch die Aussparung der Wickelspindel α mit in Umdrehung genommen. Dabei wird der Faden c von der Hülsenspule b durch den Fadenführer d gezogen, der in bekannter Weise an der Wickelspindel α hin und her schwingt und den von der Hülsenspule δ nachgezogenen Faden c in bekannter Weise kreuzweise auf die gleichzeitig mitaufgewickelte Papierhülse β führt (Fig. 5, 6 und 2) und so der Hülse e den Zusammenhalt gibt. Wenn die Papierhülse gewickelt ist, wird der Hebel φ wieder freigelassen. Durch Feder r wird die Klemme m in ihre ursprüngliche Stellung zurück Bis an den feststehenden Papiereinführungstisch t gezogen, wobei sich der um die obere Klemmenbackenachse drehbar angeordnete Hebel ν über den Stift k am Gestell hinweghebt und an den an der oberen Klemmenbacke vorgesehenen Stift w drückt, wodurch die Klemme m geöffnet wird, um den Papierstreifen 0 von neuem anfassen zu können (Fig. 6 und 4). Während der Faden c die Papierhülse β bewickelt, wird der Ubergangsfaden von der Hülsenspule b zur neu zu bildenden Hülsenspule in bekannter Weise durch ein Schneidmesser beliebiger Art zwischen den beiden Papierhülsen abgeschnitten. Sobald nun die Hülsenspule wieder die gewünschte Dicke erreicht hat, wird unter Vermittlung einer nach einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen der Wickelspindel beeinflußten Auslösevorrichtung die Wickelspindel α in vorbeschriebener Weise stillgesetzt, worauf der oben angeführte Arbeitsvorgang sich wiederholt.

Claims (3)

' . Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätige Spulmaschine für Hülsenspulen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beginn einer neuen Fadenwicklung ein Papierstreifen selbsttätig um die Wickelspindel gelegt und durch die Fadenlagen festgehalten wird.
2. Spulmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich der Wickelspindel eine Klemme (m) senkrecht zur Spindelachse verschiebbar angeordnet ist, die einen Papierstreifen (0) an die Wickelspindel heranführt und sein Ende in eine Aussparung der Spindel einlegt.
3. Spulmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Wickelspindel (a) eine Nasenscheibe (f) befestigt ist, die von der Antriebsscheibe (g) seitwärts durch Federdruck in Umdrehung versetzt wird und nach Vollendung einer Hülsenspule bis zum Anlegen des Papierstreifens durch einen in den Bereich ihrer Nase kommenden Bremsstift (i) zum Stillstand gebracht wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT212932D Active DE212932C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE212932C true DE212932C (de)

Family

ID=474632

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT212932D Active DE212932C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE212932C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001166B (de) * 1952-02-01 1957-01-17 Richard Carl Guetermann Verfahren zur Herstellung einer bewickelten Spule mit festgelegtem Fadenanfang und -ende sowie Spulmaschine zur Durchfuehrung des Verfahrens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001166B (de) * 1952-02-01 1957-01-17 Richard Carl Guetermann Verfahren zur Herstellung einer bewickelten Spule mit festgelegtem Fadenanfang und -ende sowie Spulmaschine zur Durchfuehrung des Verfahrens

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1963307A1 (de) Automatische Maschine zum Bearbeiten von Verbindungsdraehten
DE1574357B1 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln eines Drahtes,Bandgutes od.dgl.auf zwei Spulen
EP3735737A1 (de) VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR HERSTELLUNG VON ROTOREN UND STATOREN EINSCHLIEßLICH DER KONFEKTIONIERUNG VON ANSCHLUSSDRÄHTEN
DE2312609A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum auswechseln einer vollen kreuzspule gegen eine leere huelse
DE2361978C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anspinnen einer Offenendspinnmaschine
DE212932C (de)
DE2643421A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum uebertragen eines garnfadens in einer automatischen spulmaschine
DE1774759C3 (de) LängenmeB- und Abstellvorrichtung an Bundwickelmaschinen für drahtförmiges flexibles Gut
DE187936C (de)
DE590410C (de) Maschine zur Herstellung spiralig gewundener Federn
DE661918C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufwickeln von Spulen auf ringfoermige Kerne von elektrischen Maschinen
DE1560481B1 (de) Vorrichtung zum selbstaendigen Anspulen des Fadenanfanges an Koetzerspulmaschinen mit automatischem Spulenwechsel
CH152366A (de) Ständerwicklung für elektrische Maschinen, Verfahren zur maschinellen Herstellung dieser Ständerwicklung und Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens.
DE223584C (de)
DE144516C (de)
DE163733C (de)
DE550697C (de) Maschine zur selbsttaetigen Herstellung von verkaufsfertigen Litzenaufmachungen u. dgl.
DE264892C (de)
AT135902B (de) Maschine zur Herstellung von Schachteln, insbesondere von Hülsen von Zündholzschachteln.
DE2130358A1 (de) Fadenverwahrapparat zur Festlegung des Fadenanfanges bzw.-endes an einer Spule
AT153407B (de) Kötzerspulmaschine.
DE2424503C3 (de) Halbautomatische Spulenwechselvorrichtung für Textilmaschinen
DE1560481C (de) Vorrichtung zum selbständigen An spulen des F adenanfanges an Kotzerspul maschinen mit automatischem Spulenwechsel
DE195178C (de)
DE166630C (de)