DE2118130A1 - Beschlag für schwenk- oder kippbare Flügel von Fenstern und Türen oder dergleichen - Google Patents

Beschlag für schwenk- oder kippbare Flügel von Fenstern und Türen oder dergleichen

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DE2118130A1
DE2118130A1 DE19712118130 DE2118130A DE2118130A1 DE 2118130 A1 DE2118130 A1 DE 2118130A1 DE 19712118130 DE19712118130 DE 19712118130 DE 2118130 A DE2118130 A DE 2118130A DE 2118130 A1 DE2118130 A1 DE 2118130A1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

Patentanwalt» Dryi«-Ing. F. Weickmann, 21181
D1PL.-ING. H. Weickkann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincre Dii»l.-Ing. E A.Weickmann, Dipi,.*Chem. B. Huber
I MONCHBN 16, DEN
POSTFACH 160120 . **
CZMBM MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 4139 21/22
Aug. Winkbaus
44-04 gelite ATeatf.
Aug.-WirikhatiB-Str. 78
Beschlag für schwenk- oder kippbare Flügel von Fenstern und Türen oder dergleichen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschlag für scbwenk- oder kippbare Flügel von Fenstern, uad Suren od. dgl. mit einem Ecklager, einem Kipplager und eins» Schwenkgelenk, welchep gebildet ist von einer im Raum zwischen 'Rahmen- und Flügelfalz verdeckt angeordneten, am Rahmen in der Schwenkachse mittels eines Schwenklagers angelenkten, am Fitigel verschiebbar geführten und für den Schwenkbetrieb am Flügel mittels einer Verriegelung festlegbaren Ausstellstange, ferner mit einer im Flügel verdeckt angeordneten
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Betätigungen) echanik für das Schwenkgelenk, umfassend eia Betätigungsorgan und eine In dem echwenkacb3enseitigen Vertikalsehenkel hinter einer la die KLügelfalzumfangsfläohö eingelassenen Stulpplatte verschiebbar geführte Treibstange, welche niit einem. Verriegelungsglied verbunden ist. ■
bekannten
Bei einem Besoblag dieser Art ist die Schwenkachse hinter der Rahmensicbtflache angeordnet, mit der Polge, daß der Plugel nur b
werden kann*
Pittgel nur bis zu einem Winkel von ca. 90° aufgeschwenkt
Aufgebe dar Erfindung ist es, den ^escblag so auszugestalten, daß ein Schwenköffnen bis über 90° hinaus raöglich ist.
Die Erfindung besteht, dusgehend von einem Beschlag der weiter oben erläuterten Art, darin, daß die Schwenkachse vor der Sichtfläche des Rahmens liegt und daß ein die Ausstellstange mit dem Schweigelager verbindendes Verbindungsstück durch eine Ausfräsung mit Rahmen und/oder im Flügel aus dem durch Rahmenfalz und Flügelfalz definierten Baum herausgeführt ist. Da die Schwenkachse vor der Sichtfläche dee Rahmens liegt, wird die Voraussetzung für eine konstruk*
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tiv einfache Gestaltung des Beschlages geschaffen, de» ohne Extrafräsungeη im Rahmen oder Flügel auskommt, die Möglichkeit einer derartigen Gestaltung des Beschlages schafft, dasa sowohl der Rahmen als auch der Flügel spiegelbildlich zu derjenigen Mittelebene ausgeführt werden kann, die senkrecht auf der Rahmen- "bzw. Flüge1-ebene steht.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn dieSchwenkachoe wenigstens annähernd in der Flügeiaufschlagumfangsflache liegt.
Eine vorteilhafte Weiterbildung derErfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse wenigstens annähernd in der geometrischen Mitte zwischen der Flügelaufschlaganlageflache und der Flügelsichtfläche liegt. Diese Ausgestaltung trägt wesentlich zur Vereinfachung der Ausbildung des Beschlages und insbesondere zur Ausbildung des Verbindungsstückes bsi, das gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung von einem - in einem senkrecht zur Fensterebene durch die Schwenkachse gelegten Schnitt betrachtet Z-förmig gekröpften Blechteil gebildet ist.
Gemäß der Erfindung weist das Verbindungsstück einen an das Z-förmig gekröpfte Blechteil anschließenden, sich in Richtung der Ausstellstange erstreckenden Befestigungslappen zur Befestigung an der Ausstellstange auf.
In besonderer Ausgestaltung der Erfindung v/eist das Schwenklager ein Z-förmiges Befestigungsteil auf, welches in einer mit dem Hahmenfalz in Verbindung stehenden Außenausnehmung eingelassen ist, wobei die Sichtfläche des Be- *fe3tigungsteils zumindest im Bereich der Überdeckung mit dem Flügelaufschlag bündig mit der R-hmensichtfläche liegt und ein Lagerauge des Schwenklagers außerhalb des Umrisses
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dee Flüge la ufß ch lags von dem B^efestigungsteil über 4ie Rahmeosichtfläche vorspringt und wobei ferner das Befeßtigungsteil eine Ausnehmung für Teile des Verbindungsstückes aufweist. Diese Ausbildung ist insbesondere dann voo gr-oßem Vorteil, wenn die Ausnehmung für das Befestigungsteil kreisförmigen ömriss besitzt, wodurch die Ausnehmung durch einen einfachen Fräsvorgang mittels eines Stirnfräser in den %hmen eingebracht werden kann.
Bine andere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist darin au sehen, daß die Ausnehmung für da» Befestigungsteil den Rahmenfal2 anschneidet, wodurch die Ausnehmung für Teile des Verbindungsstückes unmittelbar mit dem durch Rahmenfalz und Flügelfalz definierten Raum in Verbindung steht, so daß es nicht erforderlich ist, am Flügelüberschlag oder an der Bahmensich'tf lache irgendwelche Einfräsungen zur Aufnahme von (Teilen des Verbindungsstückes vorzusehen.
In weiterer Auegestaltung der Erfindung ist ein flügelseitiges Befestigungsteil des Scklagers auf der Flügelaufschlagumfangsflache angeordnet, wodurch auch im Bereich des Ecklagers keine Ausfräsv-ungen erforderlich sind, was die ' Herstellung des Fensters vereinfacht.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist ein rahmenseitiges Befestigungoteil des Ecklagers derart entsprechend dem Befestigungsteil des Schwenklagers ausgebildet, daß es in eine formgleiche Ausnehmung des Rahmens einsetzbar ist. Hierdurch wird die Fertigung insofern vereinfacht, als mit dem gleichen Werkzeug die Ausnehmungsowohl für daa Befestigungsteil des Ecklagers, als auch für das Eefestigungsteil des Schwenklagcrs in den Rahmen eingefräst v/erden kann.
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Eine vorteilhafte -Ausbildung des Beschlagoa ist darin zu sehen, daß er derart gestaltet ist, daß der nichtbeschlagcne Rahmen einschließlich der Ausnehmungen für die Be£estigung3~ teile des 5chv-enl:lagers und des Ecklagers symmetrisch wird in bezug aiiff eine fensterebene normale, horizontale Mittelebene. Diese Ausbildung ermöglicht eine einfache Lagerhaltung, da der Böhmen wegen seiner völlig symmetrischen Ausgestaltung in bezug auf die senkrecht zur Rahmenebene stehende Mittclebene sowohl mit einem Rechtsbeschlag als auch mit einem Linksbeschlag versehen werden kann, so daß nur eine Art von Rahmen auf Lager genommen.uird.
Die gleichen Vorteile gelten auch für den Fensterflügel, wenn der Beschlag gem83 einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung derart gestaltet ist, daß der nichtbeschlagene Flügel einschließlich eventueller Ausnehmungen für die Befestigungsteile des Schwenklagers und des Kcklagera symmetrisch wird in bezug auf eine fensterebene, normale, horizontale Mittelebene.
Um sämtliche Schließzapfen und Verriegelungszapfon von einem Handgriff aus in einfacher Weise betätigen zu können, weist die Betätigungsmechanik ein über mindestens drei FlügeIschenkel umlaufendes Betätigungsgestänge auf.
Dabei kann sich das Betätiguηgsgestänge über den Verschluß des Vertikalschenkels, den unteren Horizontalschenkel und den schwenkachsenseitigen Vertikalschenkel erstrekken.
Es stellt eine besonders einfache Ausgestaltung dar, wenn das Kipplager gemäß der Erfindung gebildet ist von einer im Querschnitt halbmondförmigen Hülse, welche mit ihrer flachen weite auf der Eahmenfalisumf&ngsflache des unteren
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Horizontalschenkels aufliegt. und im Scheiteibereich ihrer gekrümmten Fläche einea nach einem Ende hin offenen Schlitz au'fweiöt, und von einen pilzförmigen "Schiebezapfen des im unteren HörizontaIschenkel geführten Gestängeäbschnitts, welcher zum Singriff in den Schlitz bestimmt ist.
Um ein Kippen des Fensters bei Verriegelung des Kipplagers zu ermöglichen, besitzt ein: Schlitz dort eine Erweiterung, wo sich der Schiebezapfen in der Kippstellung des Betätigungegestänges befindet. Dadurch ist ein Kippen des Flügels bei eingeschobenem Öchiebezapfen in den Schlitz möglich, so daß in der Kippstellung der Flügel nicht' geschwenkt werden kann.
Eine Vereinfachung der Montage wird dadurch erreicht, daß die Hülse mittels einer einzigen Schraube befestigt ist, welche ein Schraubloch in der ebenen Fläche im Bereich der Schlitzerweiterung durchsetzt und ferner mittels Krallen an den Enden der ebenen Fläche, welche zum Eingriff in die Rahmenfalzumfa'ngs fläche des Verschlußes des Vertikalschenkels und des unteren Horizontalschenkels bestimmt sind.
* a
Eine Vfeiterbildung der Erfindung besteht darin, daß das Kipplager flügelseitig einen Auflauf umfaßt, welcher1 von einer an Führungsteilen des Betätigungsgestänges befestigten, an der Flügelfalzumfangsfläche des versclilußseitigen VertikalschenkeIe anliegenden Blechteil mit einem abgerundeten unteren Ende gebildet ist, das während des Kippvorganges auf der halbmondförmigen Hülse abrollt.
Die Erfindung ist auch noch darin zu sehen, daß die Betätigungsmechanik Verschlußaapfen umfaßt, welche an der ♦ Rahmenfalzumfangsfläche angeordnete öchließbleche hinter»
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greifen, wobei -diese Sohließbleche im Querschnitt L-förmig sind »it eine» Befeetigungsschenkel und einem an den Enden unter Bildung von EinwelsungsschrSgen für die. Verschlußeapfenjabgebogenen Arretierungsschenkel. Dabei kann der Befestigungsschenkel an seinen Enden Krallen zur Befestigung in der FlUgelfalzumfangsflache und Schraubenlöcher aufweisen. Hierdurch wird bei einfacher Montage ein fester Sitz der Schließblech^ gewährleistet.
Die Erfindung 1st in der Zeichnung beispielsweise dargestellt . Es zeigt: . . ~ i
EIg. 1 eine perspektivische Darstellung eines geöffneten Fensters In Schwenkstellung;
J1Ig. 2 eine perspektivische Darstellung dieses Fensters in Kippstellung;
Flg. 3 eine Einzelheit bei III in Flg. 2 in vergrößertem Maßstab; . . . —
Fig. 4 eine Einzelheit bei IV in Fig. 2 in vergrößertem*
Maßstab; — - i
Fig. 5 eine Einzelheit bei T in Fig. 1 in vergrößertem Maßstab j - r
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 1, in vergrößertem Maßstab;
Fig. 7 eine Vorderansicht des Fenssters im Bereich des Schwenklagers, teilweise aufgebrochen und im ver-
größerten Maßstab;
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VlII in Flg. 7;
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BAD OAtGINAL
Pig» 9 eine Vorderansicht des Fensters im Bereich dee Ecklagere in vergrößerten* Maßstab; und
Fig.IO einen Schnitt nach der Linie X-X in Fig. 9.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Fenster besteht aus einem Bahmen 10 und einem FlUgel 11. Der Flügel 11 ist gegenüber dem Böhmen 10 entweder um eine vertikale Schwenkachse schwenkbar (wie in Fig. 1 dargestellt) oder um eine horizontale Achse kippbar (vgl. Fig. 2). Zum Euhalten des Fensters im geschlossenen Zustand sind an dem Flügel Verschlußzapfen 12, 13 und 14 -vorgesehen, die mit am Rahmen angeordneten Schließblechen 15» 16 und 17 zusammenwirken. Die Verschlußzapfen sind'mittels eines Drehgriffes 18 einer Betätigungsmechanik verschiebbar, der auf ein Betätigungsgestänge einwirkt, welches durch eine Stulpschiene 19 verdeckt in der PlügelfaIzumfangsfläche 20 angeordnet ist, das die Verschlußzapfen trägt.
Die Fig. 2 J.äßt eine allgemein mit der Bezugszahl 21 bezeichnete Kippausstellvorrichtung erkennen. Die Kippausstellvorrichtung besteht aus einer Ausstellstange 22, deren eines Ende mittels eines Führungszapfens 25 lösbar in einem Führungsblech 24 verschiebbar geführt ist, dae auf der Flügelfalzumfangsfläche 20 des oberen Htfriaontalschenkels befestigt ist. Das andere Ende der Aussteilstange 22 ist abgewinkelt und legt sich mit dem abgewinkelten Schenkel 24 im geschlossenen Zustand des Fensters um die rechte obere Ecke des Flügels herum. Mt dem waagrechten linde der Ausstellstange 22 ist ein Verbindungsstück 25 fest verbunden, .das aus einem - in einem senkrecht zur Fensterebene durch dieSchv/enkachse gelegten Schnitt betrachtet -
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gekröpftem Blechteil 26 und einem in Hichtung de» , ' Ausstelletange 22 sick erstreckenden Befestigungslappen 27 besteht. Mittels dea Z-förraigen Blechteiles 26 ist die Ausstallötango mit einem allgemein mit dem Bezugszeichen 28 bezeichneten Sqhwenklager verbunden. Zur Begrenzung
• der Kippbewegung des, Fensterflügels ist am oberett Horizontalschenkel ein Xippbegrenzungsarm 29 angelenkt, der im Bereich seines freien Endes einen Schiita JO aufweist, in den ein Zapfen 31 an der Ausstellstange 22 lösbar eingreift.
Der.abgewinkelte Schenkel 24 der Ausstellstanga 22 ist mit einem sum Snde hin offenen Schlitz 32 versehen, der an seinem Ende Einweisungsschrägen 33 für einen Verrie-. gelungszapfen 34 aufweist, (Pig. .7), der mit der verdeckt im FlugeIfaIz angeordneten Treibstange des Betätigungen gestänges fest verbunden ist, und mittels der Betätigungsmechanik durch den Drehgriff 18 im Eingriff mit dem Schiita 32 gebracht werden kann und aus diesem wieder herausschiebe bar ist. In der in Pig. 7 dargestellten Stellung des Verriegelungszapfen 24 ist die Ausstellstange 22 mit dem Feösterflügel^11 verbunden und aer Fensterflügel kann in dieser verriegelten Stellung nur aufgeschwenkt werden.
Das Schwenklager 28 besteht aus einem topfförmigen Befestigungoteil 35, das mittels Schrauben 36 im Rahmen IO gehalten ist. Das Befeetigungsteil 35 ißt ^Ln eine Bohrung 37 mi/t kreisförmigem Querschnitt eingesetzt, "die den Rahmenfalz anschneidet. Das Befestigungsteil 35» das bündig mit der Rahmensichtflache 33 liegt, trägt ein aus der Bahmensichtfläche 38 vorspringendes Lagerauge 39,an dem das Z-förmige BIeohteil 26 des Bindungsstückes 25 mittels eines • Schwenkbolzens 40 schwenkbar gelagert ist. Das Befestigung»- teil 35 ist mit einer Ausnehmung 41 für das Verbindungsstück'
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versehta, das aus dem swiachen BahmQtifalz und i'lügel/alz definierten Haus herauggefüürt ist. Die Achse 42 des Souweokiliolzens 40 liegt in der geometrischen Mitte zwischen der, Plüge lauf sch lage, η lage* lache 43 und der £lü$31~
; öicktflädte# 44·» und verläuft Mndig mit der Plügelauf-Bchlagumfangeflache 45. Wie aus den Fig. 1 und 2 ersicht-
. lieh, iat die Ausstellßtange 22 Über äae Yerbindungaetück 25 stets mit dem Schwenklager 28 verbunden, wo"bei in der Schwenköffnungsstellung des Pensterflugela die Ausate11-stange 22 mittels des Verriegelungszapfens 34 mit den Fensterfitigeln verbunden und in der KippöffnUngssteilung nach entsprechender Betätigung des- Verriegelungszapfens von dem Fensterflügel im Bereich des Schwenk lager s gelöst 1st. - -
In Fig. 4 ist daa Schließblech 17 in vergrößertem Maßstab dargestellt. Dieses Schließblech - ist im Querschnitt L-fö'rmig ausgebildet und weist einen Befestigungsschenkel 46 und einen Arretierungsechenkel 47 auf, der an seinen Enden Einweiaungsschrägöti 48 für den Verschuflzapfen trägt. Der Befestigungsschenkel 46 weist an seinen Enden Krallen 49 zur Befestigung in der Flttgelfalzumfangsflache 20 auf. -
In Fig. 9 ist das allgemein mit dem Bezugszeichen 50 versehene Ecklager dargestellt, das ebenfalls wie das Schwenklager 28 ein topfförmige· Befestigungsteil 51 aufweist,, vrelchea in einer formgleich zur Ausnehmung 37 *im Bahmen 10
, eingebrachten Ausnehmung 52 eingesetzt ist, die den Rahmenfalz anschneidet. Die Sitzfläche des Befestigungsteiles 51 verläuft bündig mit der Eahmensichtflache 38. Das Befestigungsteil ist mittels Schrauben 53 am Bahmen defl Fen- ,
* sters befestigt. Außerdem können nicht dargestellte Riefen an dem Befestigungsteil 51 und ebenso auch an dem Befestigungsteil 35 vorgesehen sein, die eine gewisse Drehsicherung
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BAD OBiGtNAL
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der kreisrunden Befestiguageteile bilden. Iteis Befesfcigungs-' teil veiat ein über die Rahiaensichtfläclie 38 vorspringendes Lagerauge 54. auf, das ebenso wie dies bei dem lagerauge 39 des Schwenklagers der £all istf. außerhalb des Umrisses äe*g Flüge lauf schlag-liegt. Zu d"en Ecklager 50 gehörtauch noch ein flligelseitiges Befestigungsteil 55» das als * Flacheisen ausgebildet ist und an der Flügelaufschlagumfangsflache des unteren Horizontalschenkels mittels Schrauben 56 befestigt ist. An seinem Ende trägt das Befestigungsteil 55 einen kombinierten Schwenk- und Kippzapfen 57, der mit dem Schwenkbolsen 40 des Schwenklagers t fluchtet. Die Achse 58 des Schwenk-Kippzapfens 57 liegt ebenfalls, wie die Achse 42 de3 Schwenkachsenzapfens 40, in der Plügelaufschlagumfangsflache 45 in der geometrischen Mitte zwischen der ITügelaufechlaganlagefläche 43 und der Flügelsichtfläche 44. Der Schwenk-Kippzapfen 57 greift in eine · Öffnung 59 des Lagerauges 54» welche als längliche öffnung ausgebildet ist, um das für das Kippen des Fensterflügels erforderliche Spiel zu ermöglichen.
Wie aus der- Gegenüberstellung der Fig. 7 und 8 sowie 9 und , 10 ersichtlich, sind zur Anordnung des Schwenk- und Kipplagers lediglich die Formgleichen Ausnehmungen 37 und 52 i erforderlich, die in einfacher Weise in den Rahmen 10 eingefräst werden können und symmetriech zu der horizontalen fensterebenen-normalen Mittelebene gfehan, die durch die strichpunktierte Linie 60 in Fig. 1 angedeutet iet.
Aus den Fig. 5 und 6 ist das Kipplager des Fensters ersichtlich, das insgesamt mit dem Bezugszeichen 61 bezeichnet ist. Das Kipplager 61 besteht aus einer als Rampe äienetrden, im Querschnitt halbmondförmig ausgebildeten Hülse 62, die mit ihrer flachen Seite 63 auf der Rahmen-
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che 64 άβ0 unteren Horizontalsaheakels^Aes Hahaens XO autliegt und mit ihrem einen Ende an dem Verscshluß äQB Yertikalsöhenkels 65 des Bahiaens 10 anliegt. Im ScheiteXl)ereich der gekrümmten lläche 66 der Hülse .ist ein aacii dem schv/enkseitigen Ende der Hülse hin offener •Schlitz $7 vorgeseheBf in den ein pilzförmiger Schiebezapfen eiageführt werden kann, der in einem einen Teil des Kipplagers dar3teilenden Auflaufteil 69 mittels der im Plügel angeordneten Betätigungßmeatianik verschiebbar gehalten ist. Das Auf lauf teil 69 ist als Eckbeschlag ausgeführt, wobei der an der Pliigelfalzumfangsf!,äclie des Horizontalschenkels des !Fensterflügels 11 anliegendeSchenkel halbmondförmig ausgebildet ist' und in Schließlage und in Kippstellung des Fensterflügels 11 auf der halbmondförmigen Hülse 62 aufliegt. Der Schiebezapfen 68,der ein Schwenköffnen des Flügels in der Kippstellung verhindern soll, greift in Kippstellung in eine Erweiterung 70 des Sohlitzes 67 ein, die ein Kippen dos Fensterflügels. ermöglicht. Zur Befestigung der halbmondförmigen Hülse dient eine einzige Schraube, welche ein Schraubloch in der ebenen Fläche 63 im Bereich der Schlitzerweiterung 70 durchsetzt. Ferner sind an den Enden der ebenen Fläche 63 der halbmondförmigen Hülse 62 Krallen vorgesehen, welche zum Eingriff in die üahmenfalaumfangsflache 71 des Yerschlußes des Vertika!schenkeIs 65 und der Rahmenfalzumfangsf].äche 64 des untereoHorizontalschenkels 72* bestimmt sind. Von diesen Krallen ist nur die in den unteren Horizontalschenkel eingreifende Kralle 73 in den Fig, 5 und 6 erkennbar. Zum Schwenköffnen des Fensters wird der Schiebezapfen durch Betätigen des Drehgriffes 18 mittels der verdeckt in der Flügelfalzumfangsfläche angeordneten Betätigungsmechanik aus dem Schlitz 67 herausgeschoben, die aus einzelnen Treibstangen besteht, die im Bereich der Ecken durch biegsame Glieder miteinander verbunden sind
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und* die in einer durch die Stulpschiene 19 abgedeckten umlaufenden Nut in der FlügelfaIzumfangeflache 20 eingelegt sind. Da der Schiebezapfen 68 in der Kippstellung des PenaterflUgels in die Schlitzerweiterung 70 eingreift,· wird sichergestellt, daß in dieser Stellung der Schiebezapfen nicht aus den Schiit» 67 herausbewegt und somit das Kipplager 61 entriegelt werden kann·
Da der Rahmen 10 außer den Ausnehmungen 37 und 52 für die Befestigungsteile 35 und 51 des Schwenklagers und des Ecklagers keine weiteren Ausnehmungen aufweist, iat der gesaiate !lahmen in bezug auf die Mittelebene symmetrisch und kann sowohl mit Links- als auch mit Rechtsbeschlägen versehen werden. Der Penaterflügel.ist ebenfalls symmetrisch. zu einer durch die gestrichelte Linie 75 in Pig. I angedeutete senkrecht zur Pensterebene stehende Mittelebene symmetrisch ausgebildet, da außer der in einer umlaufenden Umfangsnut angeordneten Betätigungsmechanik sämtliche anderen Ieile des gesamten Pensterbeschlages nicht in Ausfräsz-ungen des PeneterflügolG eingelassen sind. Bei Anordnung der Ausnehmung für den Drehgriff 18 in der Mitte *des verschlußseitigen Vertikalschenkels ist der unbeschlagene Fensterflügel sowohl für ein Penster geeignet, das nach links geöffnet wird, als auch für ein solches Penster, das nach rechts aufgeschwenkt wird.
- Patentansprüche -
9844/0047
-H-
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Claims (1)

  1. ι η. Γ ι- "1^ *" ι ίΓ""ι· 'j,-****"*■*■
    für schwenk- oder kippbare Flügel von Fenstern und Suren od.dgl. mit einem"Ecklager, einem Kipplager und einem Schwenkgelenk, welches gebildet ist von einer im Raum zwischen Rahmen und Flügelfalz verdeckt angeordneten, am Rahmen in der Schwenkachse mittels eines Schwenklagern angelenkten, am Flügel verschiebbar geführten und für den Schwenkbetrieb am Flügel, mittels einer Verriegelung festlegbaren Ausstellstange, ferner mit einer im Flügel verdeckt angeordneten Botätigungsmechanik für das Schwenkgele nie, umfassend ein Betätigungsorgan und eine in dem s'chwenkaehsenseitigen Vertika!schenkel hinter einer in die Flügelfalzumfangsfläche eingelassenen Stulpplatte verschiebbar geführte Treibstange, welche mit einem Verriegelungsglied verbunden ist, da- . durch, gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (42, 53) vor der Sichtfläche (38) des Rahmens (10) liegt und daß ein die Ausstellstange (22) mit dem Schwenklager (28) verbindendes Verbindungsstück (25) durch eine Ausfräs/ung (41)im Rahmen und/oder im Flügel aus den durch Rahmenfalz und Flügelfalz definierten Raum herausgeführt ist.
    2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieSchwenkach.se (42, 58) wenigstens annähernd in der Flüge lauf schlagumfangsf lache (45) liegt,.
    3. Beschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (42, 58) wenigstens annähernd in der^geometrischen Mitte zwischen der Flügelaufschlaganlagefläche (.43) und der Flügelsichti'läche (44) liegt.
    4. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis. 3» dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (25) von einem 20S8U/0G47
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    - In einem senkrecht smr Fensterebene' durch die Schwenkachse (42) gelegten Schnitt betrachtet - Z-förmig gekröpften Blechteil (26) gebildet ist. '
    ^.-Beschlag nachAnspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (25) einen an das Z-förmig gekröpfte Blechteil (26) anschließenden, sich in Richtung der Ausstellstange (22) erstreckenden Befestigungslappen (27) zur Befestigung an der Aussteilstange (22) auf-, weist.
    6. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5> dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenklager (28) ein topfförmiges . Befestigungsteilr(35) aufweist, welches in einer mit dem Rahmenfalz in Verbindung stehenden Ausnehmung (37) eingelassen ist, wobei die Sichtfläche des Eefestigungsteils (35) zumindest im Bereich der Überdeclcung mit dem Flügelaufschlag bündig mit der Rahmensichtflache '" (38) liegt und ein Lagerauge (39) des Schwenklagers außerhalb des Umrisses des Fluge!aufschlage von dem Befestigungateil über die Rahmensichtfläche (38) -vorspringt, und wobei ferner das Befeatigungsteil eine Ausnehmung (41) für Teile (26) des Verbindungsstückes (25) aufweist.
    7. Beschlag nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (37) für das Eefestigungsteil (35) kreisförmigen Umriss beeitat.
    8., Beschlag nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (37) für das Befestigungsteil (55) -. den Rahmenfalz anscheneidet.
    - 16 r
    ,209844/0047
    BAD ORIGINAL
    9. Beschlag nach -einen tier Ansprüche 1 bis 8, dadurch, gekennzeichnet, claS eia ilügelseitiges Befestigungsteil (55) dea Beklagers (50) auf der FlUgelaufechlagumfan^sfläclie angeordnet ist<■
    10. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 "bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein ,rahmeneeitigea Befestigungüteil (51) des Ecklagers (50) derart entsprechend dem I3efesti~ gungsteil (35) des 8chv/enklagers (28) ausgebildet ist, daß es ia eine foringleiche Ausuehmung (52) des Iiahmens (10) einoetzbar ist.
    11. Beschlag nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß er derart gestaltet ist, daß der nicht beschlagene Rah-
    men einschließlich der Ausnehmungen (37, 52) für die Befestigungsteile (35, 51) des Schv/e nie lagers (28) und dee Ecklagers (50) symmetrisch wird in bezug auf eine fensterebenen-normale, horizontale Mittelebene (6O)T "*
    12. JBeechlag nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge~ kepnzeichnet, daß er derart gestaltet ist, daß der nicht, beschlagene Flügel (ll) einschließlich der Ausnehmungen für die Befestigungsteile des Schwenklagers und des Ecklagers symmetrisch wird in bezug auf eine fensterebeneunormale, horizontale Mittelebene (75).
    13. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5> dadurch „gekennzeichnet, daß die Betätigungsmechanik ein über mindestens drei FlügeIschenkel umlaufendes Betätigungsgestänge aufweist.
    14. Beschlag nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet» daß das Betätigungsgestänge sich über den verschlusseitigeη * Vertikal schenkel, den unteren Hör izo η ta Is ehe nice 1 und den schwedkachsenseitigen Vertilralschcnlcel erstreckt·
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    - 17 -
    BAD ORiGfNAL
    ■■ ■ f
    15· Beschlag nach, den Ansprüchen 1 bis 14» dadurch gekennzeichnet, daß das Kipplager (61) gebildet ist von einer im Querschnitt halbmondförmigen Hülse (62), welche mit einer flachen Seite (63) auf der Rahmenfalzumfangs- * fläche (.64) des unteren horizontalen Schenkels (72) aufliegt, und- im Scheiterbereich ihrer gekrümmten Pläche (66) einen nach einem Ende hin offenen Schlitz
    (67) aufweist und von einem pilzfömnigen Schiebezapfen
    (68) des im unteren Horizon taIschenkel geführten Gestängeabschnitts, welcher zum Eingriff in den Schlitz bestimmt ist. A
    16. Beschlag nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (67)^dort eine Erweiterung (70) besitzt, v/o sich der Schiebezapfen (68) in der Kippstellung des Betätigungsgestänges befindet.
    17. Beschlag nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (62) mittels einer einzigen Schraube befestigt ist, welche ein Schraubloch in der ebenen fläche (63) im JBereich der Schlitzerweiterung (70) durchsetzt, und ferner mittels Krallen (73) an den Enden der ebenen Fläche (63), welche zum Eingriff in die Rahmenfalzuin~ fangsflache (71) des verschlußseitigon Vertikalschenkels '
    (65) und des unteren EorizontaIschenkels (72) bestimmt
    sind. ,
    18. Beschlag nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Kipplager (61) flügelseitig einen Auflauf (69).umfaßt,welcher von einer an Pührungsteilen de3 Betätigungsgestänges befestigten, an der FlügeIfaIzumfangsfläche des Verschlußes des YertikaIschenkels anliegenden Blechteil mit einem abgerundeten unteren Lnde gebildet- int. ■
    20984 Ä /0 0 Ä 7 . - is -
    BAD ORIGINAL
    19· Beeolslag nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch ge*·" keunseicimet, daß die Betätigungsmecliaaik Yerachlußzap (12, 15,. 14) umfaßt, welche an (3er Rahmenfalzumfangsfläche angeordnete Schließbleche (15, 16, 17) hinter-. *■ greifen,» wobei diese Schließbleche im Querschnitt L-fönaig sind, mit einem Befestigungsschenkel (46) und einem an den Enden unter Bildung von Eiuweisungsachrägen (48) für die Verschlußzapfen abgebogenen Arretierungsschenkel (47).
    20. Beschlag nach Anspruch 19» dadurch gekennzeichnet, daß der Befeatigungsschenkel (46) an seinen Enden Krallen (49) zur Befestigung in der HugeIfaIzumfangefläche und Schraublocher aufweist.
    9 0 4 4/00 h7
    BAD ORiG(NAL
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FR2319762A1 (fr) * 1975-07-26 1977-02-25 Frank Gmbh Wilh Fenetre, porte ou autre fermeture de baie similaire a vantail pivotant sur un axe vertical et sur un axe horizontal
DE102008021047A1 (de) * 2008-04-26 2009-11-12 Roto Frank Aktiengesellschaft Beschlag für ein Fenster, eine Tür oder dergleichen sowie Fenster, Tür oder dergleichen mit einem Beschlag und Verfahren zum Verriegeln und Kipplagern einer Flügelecke eines Flügels

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