DE211698C - - Google Patents

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DE211698C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pipeline Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- -JlS 211698 -KLASSE 24 e. GRUPPE
in LONDON.
Einrichtung an Wassergasanlagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Januar 1908 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
die Priorität
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 31. Januar 1907 anerkannt.
Vorliegende Erfindung bezweckt, eine genaue Regelung von Menge und Güte der Gaserzeugung zu ermöglichen, indem der Wärter in den Stand gesetzt wird, eine bestimmte Luftmenge in die einzelnen Teile einzuführen, unabhängig vom Feuer und anderen Verhältnissen im Generator. Auf diese Weise kann während der aufeinanderfolgenden Teile der Gaserzeugung die Anlage auf einen beliebig gewünschten Grad der Erhitzung gebracht und so die Zuführung von "Öl und Dampf bzw. die' Gaserzeugung im ganzen derart bewirkt werden, daß während der verschiedenen Abschnitte der Gaserzeugung die besten Ergebnisse erzielt werden und die Anlage in sparsamster und wirksamster Weise arbeiten ■ kann.
In der Zeichnung ist
Fig. ι eine Aufsicht auf einzelne Teile einer Wassergasanlage mit den neuen Vorrichtungen.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch dieselbe.
Es ist ι der Generator, 2 ein Karburator, 3 ein Überhitzer und 4 der Wassertopf am Ende der Anlage.
Dies sind die gewöhnlichen und bekannten Teile einer Wassergasanlage, zwischen die in geeigneter Weise die Einrichtungen zur Ein führung von öl und Dampf eingeschaltet sind.
5 ist ein Luftrohr, von welchem die Luft in die verschiedenen Teile der Anlage mit Hilfe der Zweigrohre 6, 7 und 8 geführt wird.
Ventile zur Regelung des Luftzuflusses sind bei 9 angebracht. In diese einzelnen Zweigrohre sind Düsen 10 eingesetzt. An diesen Düsen ist jede Möglichkeit gegeben, die Menge der durchströmenden Luft durch die verschiedenen Luftdrücke an der Düsenmündung und am weiteren Teil derselben festzustellen. ..·.,'
Um mit einer Wassergasanlage so sparsam und wirksam als möglich arbeiten zu können, müssen die Einzelakte in der wirksamsten Weise gestaltet werden.
Z. B. muß zu den entsprechenden Zeiten eine vorher bestimmte Luftmenge einströmen, sonst wird die Anlage nicht ausreichend für die Aufnahme einer vorher bestimmten Menge Öl und Dampf erhitzt. Die Beschaffenheit des Feuers beeinflußt die Menge der unter einem gegebenen Druck hindurchströmenden Luft, indem sie manchmal eine zu große Luftmenge durchströmen läßt, was zur Folge hat, daß unnötig Brennmaterial verbraucht und die Anlage überhitzt wird, manchmal den Durchgang einer genügenden Luftmenge ver-
hindert, wobei dann für diesen Gaserzeugungsprozeß nach der vorher bestimmten Art erforderliche Hitze nicht erreicht wird.
. Die Menge des erzeugten Gases ist im wesentlichen proportional der eingeführten Luftmenge, vorausgesetzt, daß die geeignete Menge Dampf und Öl zugeführt wird.
Daraus erhellt die Notwendigkeit der Zuführung einer vorher . bestimmten Luftmenge.
ίο Ii sind Druckmesser in der bekannten U-Form, mit Hähnen 12 und Ventilen 13 versehe'n und dort angebracht, wo der Maschinist sie bequem überblicken kann. Beispielsweise sind diese verschiedenen Druckmesser über dem Flur 14 angebracht. 15 sind Skalen zum Ablesen der Drücke. Die Skalen können verschiebbar angebracht sein, um sie nach dem Stand der Flüssigkeit' im Druckmesser einstellen zu können. Die Arme jedes Druckmessers sind durch Rohre 16 und 17 mit den geeigneten Stellen der Düsen verbunden. Bei Bedienung der in Gang befindlichen Anlage weiß der Wärter im voraus die Luftmenge, die eingeführt werden· soll, und er kann dies jederzeit unter Berücksichtigung der Angaben der Druckmesser durch Verstellung der Schieber 9 regeln. Auf diese Weise wird unabhängig von Feuer usw. die vorher bestimmte Luftmenge eingeführt, so daß jeder Teil der Gaserzeugung in genau vorher bestimmter Weise vor sich gehen kann. Auf diese Weise kann nach der am besten erkannten Art die Zuführung geregelt werden, ohne von dem Ermessen des Wärters abhängig zu sein, der z. B. bei der Luftzuführung die Ventile 9 bis zu einem gewissen Grade öffnet, in der Annahme, daß die nötige Luftmenge in die Anlage strömt, während in Wirklichkeit die Beschaffenheit von Feuer u. a. die zugeführte Luftmenge wesentlich ändert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung an Wassergasanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Luftzuleitungsrohre zu den einzelnen Teilen der Anlage je ein nach Art der Venturi-Wassermesser gebauter und wirkender Luftgeschwindigkeits- und Luftdruckmesser eingeschaltet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. '
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DE (1) DE211698C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4226464A (en) * 1976-10-08 1980-10-07 Gebr. Happich Gmbh Arm rest shaped to include a through grip or hand grip with hollow molded body

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4226464A (en) * 1976-10-08 1980-10-07 Gebr. Happich Gmbh Arm rest shaped to include a through grip or hand grip with hollow molded body

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