DE211581C - - Google Patents
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- DE211581C DE211581C DENDAT211581D DE211581DA DE211581C DE 211581 C DE211581 C DE 211581C DE NDAT211581 D DENDAT211581 D DE NDAT211581D DE 211581D A DE211581D A DE 211581DA DE 211581 C DE211581 C DE 211581C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61J—CONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
- A61J19/00—Devices for receiving spittle, e.g. spittoons
- A61J19/04—Spittoons with water supply
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- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- External Artificial Organs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 211581 -KLASSE 34/. GRUPPE
in WIEN.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Spucknapf mit durch einen Fußtritt in Tätigkeit
gesetzter Spülpumpe. Das Wesen der Erfindung liegt in der Einstellbarkeit der zur
Wirkung gelangenden Spülwassermenge, in der besonderen Ausbildung der Spülwasserpumpe
und schließlich in der Anordnung eines achsial abwärts verlaufenden Ausgußrohres längs der
Seitenwand des Sputumbehälters, um ein Entleeren des Behälters ohne Sichtbarwerden
seines Inhaltes zu ermöglichen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht, und zwar
zeigt:
Fig. ι einen lotrechten Mittelschnitt und
Fig. ι einen lotrechten Mittelschnitt und
Fig. 2 eine Draufsicht einer Ausführungsform,
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform im Mittelschnitt,
Fig. 4 den Sputumbehälter beim Entleeren und
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie a-a der
Fig-4·
In der Mitte eines beispielsweise zylindrisehen Gefäßes 1 ist eine zylindrische Wand 2
am Boden befestigt. In diesen Schacht wird der Sputumbehälter eingesetzt. Er besteht
aus einem Topf 3, auf dessen oberem Rand die Spuckschüssel 4 befestigt oder abnehmbar
aufgesteckt ist. Sie ist in bekannter Weise durch eine Gewichtsklappe 5 gegen das
Innere des Topfes 3 abgeschlossen. Nahe dem oberen Rand des Topfes befindet sich
eine Öffnung 6 (Fig. 1), die zum Entleeren des Inhaltes dient. .
Beim Neigen des Sputumbehälters wird der Inhalt durch die Öffnung 6 ausfließen, durch
die Schüssel 4 jedoch dem Anblick entzogen.
Eine zweite Ausführungsform zeigen die Fig. 3, 4 und 5. Bei dieser ist an einer Seite
der Topfwand ein achsial gerichteter Kanal 7 vorgesehen. Die innere Begrenzungswand 8
dieses K anales reicht nicht bis ganz nach oben, die äußere, die durch die Topfwand
selbst gebildet wird, nicht ganz nach unten.
Beim Neigen des zu entleerenden Sputumbehälters (Fig. 4) wird der Inhalt bei der
oberen inneren Mündung des Kanales in diesen eintreten und durch die untere äußere
Mündung ausfließen. Auch hierbei wird der ausfließende Inhalt durch die Schüssel 4 des
Sputumbehälters verdeckt.
Die Spülung der Schüssel erfolgt durch eine im Gefäß 1 angeordnete Pumpe. Diese besteht
aus einem mit einem Leitungsrohr versehen en und mit Wasser gefüllten Hohlraum
und wirkt durch Zusammendrücken des letzteren. Der Hohlraum (Fig. 1) wird durch zwei
einseitig verschlossene, ineinander verschiebbare Zylinder 9,10 gebildet. Der äußere Zylinder
9 trägt zwei gegenüberliegende Führungsrohre 11 und ist mittels dieser am Boden
des Gefäßes ι befestigt. Der Bodenteil innerhalb
der Führungsrohre ist ausgenommen. Durch diese Öffnungen und die Führungsrohre reichen Zugstangen 12 ins Innere des
Gefäßes. Am oberen Ende besitzen sie Gewinde und tragen gemeinschaftlich eine Querplatte 13, die mit dem inneren Zylinder 10
der Pumpe fest verbunden ist. Der äußere Durchmesser des inneren Zylinders 10 ist
wesentlich kleiner als der innere Durchmesser des äußeren Zylinders 9, und zwischen den
beiden Zylinderwänden sind als Dichtung und Führung Gummirollringe 14 eingesetzt.
Durch die obere Abschlußwand des Zylinders 10 reicht sowohl ins Innere der Pumpe
als auch aufwärts ein Leitungsrohr 15. Dieses trägt an seinem unteren, innerhalb der Pumpe
liegenden Ende einen Flansch 16, gegen welchen eine Schraubenfeder 17 drückt, die sich
gegen den Boden des äußeren Zylinders 9 oder gegen einen am Boden befestigten Bock
17' stützt. Das aufwärts gerichtete Ende des Leitungsrohres 15 reicht in eine Führungshülse .18, deren innere Bohrung gleichfalls
wesentlich größer ist als der äußere Durch-.
messer des Leitungsrohres. Zwischen letzteren und die Führungshülse sind ebenfalls zum
Zwecke der Dichtung und Führung Gummirollringe 20 eingefügt. Die Führungshülse wird vorteilhaft durch einen an der Wand
des Gefäßes 1 befestigten Arm 19 gehalten und trägt einen Rohrstutzen 21, welcher das
aus der Pumpe gedrückte Spülwasser zur Schüssel 4 leitet. Nahe dem oberen Rande der Schüssel befindet sich eine Öffnung 22,
in welche der Rohrstutzen 21 mündet. Sie ist mit einer Gummiklappe 23 versehen und
durch einen sogenannten Schmetterling 24 überdeckt, welcher das Spülwasser fein verteilt
über die kegelförmige Fläche des Trichters 4 leitet.
Die durch den Boden des Gefäßes 1 abwärts reichenden Zugstangen 12 tragen ein
Querstück 25. Über diesem liegt ein mit Fußtritt 26 versehener Hebel 27.
Am Boden des äußeren Zylinders 9 ist die Eintrittsöffnung 28 für die Spülflüssigkeit vorgesehen,
welche mit einem Ventil versehen ist. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist fol-.
50 gende: Durch Niedertreten des Fußtrittes wird mittels der Zugstangen 12 und der Querplatte
13 der innere Zylinder 10 niedergedrückt und das in dem von den Zylindern 9 und 10 gebildeten
Hohlraum befindliche Wasser durch das Rohr 15 gegen den Trichter geleitet.
Nach dem Freilassen des Fußtrittes wirkt die im Innern des Hohlraumes befindliche Feder
iy und hebt den äußeren Zylinder, wodurch die in der Pumpe erzielte Saugwirkung die
Klappe 23 der Öffnung 22 schließt, das Ventil 28 über der Öffnung öffnet und die Pumpe
wieder mit Wasser füllt.
Die Gummirollringe 14 und 20 dichten die
beweglichen Teile der Pumpe ab .und dienen gleichzeitig als Führung. Durch Nieder- oder
Höherschrauben der auf den Gewindeteilen der Zugstangen 12 sitzenden Muttern 29 kann
der innere Zylinder 10 gesenkt oder gehoben und dadurch der Hohlraum und die wirksame
Wassermenge geregelt werden, da beim Senken des Zylinders 10 die Querplatte 13 gegen
den oberen Rand des Zylinders 9 stößt und somit als Hubbegrenzer wirkt.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform des Spucknapfes wird die Pumpe durch
einen elastischen Ball 30 gebildet. Er besitzt oben und unten Hülsen 31 und 32, durch
die das Leitungsrohr 33 hindurchgeht, das gleichfalls mittels Gummirollringe 34 geführt
und abgedichtet wird. Durch die untere, durch den Boden des Balles gehende und am
Boden des Gefäßes 1 befestigte Hülse 32 reicht das Leitungsrohr 33 nach außen und
ist am unteren Ende mit einer Öse 35 versehen, durch die der Fußtritthebel 27 hindurchgeht.
Zwischen den beiden Hülsen 31 und 32 befindet sich eine Schraubenfeder 37,
die um das Leitungsrohr 33 gewickelt ist und das Heben des Balles 30 bewirkt. Die Feder
stützt sich einerseits gegen einen Flansch 36 der unteren Hülse 32, anderseits gegen
einen Bund 38 des Leitungsrohres 33, der wieder gegen die untere Kante der oberen
Hülse 31 des Balles drückt. Im Leitungsrohr 33 sind Öffnungen 39 vorgesehen, durch
welche das aus dem Ball verdrängte Wasser austreten kann.
Der obere Teil des Balles trägt eine mit dem Leitungsrohr fest verbundene Kappe 40,
welche gegen eine an der oberen feststehenden Hülse 18, deren unteres Ende mit Schraubengewinde versehen ist, aufgebrachte Mutter
41 anliegt. Durch Einstellen dieser Mutter kann der Ball 30 ebenfalls je nach Bedarf
höher oder tiefer gestellt und somit die wirksame Menge Spülwasser geregelt werden.
Claims (3)
1. Spucknapf mit durch einen Fußtritt
in Tätigkeit gesetzter Spülpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum der
Spülpumpe einstellbar eingerichtet ist, um die wirksame Spülwassermenge regeln zu
können.
2. Spucknapf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Fußtritt
verbundenes, auf- und abwärts bewegliches Spülwasserleitungsrohr (33) einen die Pumpe
bildenden elastischen Ball (30) durchsetzt, innerhalb des letzteren Öffnungen (39)
für den Austritt des Spülwassers besitzt und durch Verbindung mit dem Ball
dessen Zusammendrücken vermittelt.
3. Spucknapf nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der im herausnehmbaren
Sputumbehälter angeordnete achsiale Kanal innerhalb des Behälters nach oben und außerhalb desselben nach
unten offen ist, so daß bei der durch Neigung des herausgenommenen Behälters
bewirkten Entleerung der ausströmende Inhalt verdeckt bleibt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211581C true DE211581C (de) |
Family
ID=473377
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT211581D Active DE211581C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211581C (de) |
-
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- DE DENDAT211581D patent/DE211581C/de active Active
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