DE211546C - - Google Patents

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DE211546C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/10Lip-reed wind instruments, i.e. using the vibration of the musician's lips, e.g. cornets, trumpets, trombones or French horns
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K13/00Cones, diaphragms, or the like, for emitting or receiving sound in general

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Conversion Of X-Rays Into Visible Images (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 211546-KLASSE 42g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Schalltrichter zur Aufnahme und Wiedergabe für Sprechmaschinen oder ähnliche Apparate, und zwar wird gemäß der Erfindung der aus Blech hergestellte und mit einem oder mehreren Nähten versehene Trichter mit einem Überzug aus Glasemaille versehen. . . .
Die hierdurch erzielten Vorteile sind mannigfacher Art und bestehen zunächst in einer
ίο wesentlichen Verbesserung des Tones, weil durch den Überzug aus Glasemaille bei ein- oder mehrteiligen Trichtern die unerwünschten Vibrationen des Bleches in Wegfall kommen und der mit Glasemaille überzogene Trichter trotz seiner mit Nähten versehenen Anordnung einheitlich schwingt. Diese Eigenschaft zeigt sich besonders bei den heute vielfach und auch vorzugsweise für große Ausführungen verwandten sogenannten Blumentrichtern, welche aus mehreren konischen Blechstreifen hergestellt werden, die durch Überlappung oder Falzung miteinander verbunden sind. Infolge dieser Zusammensetzung aus einzelnen Streifen wird der Ton leicht verschlechtert. Dadurch jedoch, daß gemäß der Erfindung der fertige Trichter mit einem Überzug aus Glasemaille statt aus Farbe, wie bisher, versehen wird, werden die Spalten der Längs- und Quernähte so eng verbunden, daß der Trichter durch den Glasemailleüberzug gewissermaßen nahtlos wird und auch im Klang besser als ein nahtloser Trichter wirkt, da durch die 35
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Eigenart der Glasemaille der Klang ein besonders reiner ist. '
Hinzu kommt, daß ein dünneres Blech als bisher verwandt werden kann, da durch die Emaillierung die Stabilität des Trichters ganz bedeutend erhöht wird. Außerdem wird billiges Schwarzblech statt Weißblech verwendet. Ein gemäß der Erfindung behandelter Trichter übertrifft beim Gebrauch die neuerdings verwandten Holztrichter insofern, als i. der Klang reiner ist, 2. derselbe nicht unter Temperaturwechsel (Feuchtigkeit) und Lagerung leidet, 3. der Trichter stabiler und 4. bedeutend billiger ist. Also trotzdem man bei der Herstellung der Trichter dünnes Blech verwenden kann, werden die mit Glasemailleüberzug versehenen fertigen Trichter so erheblich versteift und fester, daß die bei den Schwingungen unerwünschte Elastizität des Metallbleches, welches sonst häufig ein Klirren ■ mit sich bringt,, beseitigt wird, daß der Trichter wie eine ganze Einheit schwingt und dadurch den Ton erheblich verbessert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schalltrichter zur Aufnahme und Wiedergabe für Sprechmaschinen oder ähnliche Apparate, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Nähten versehene Trichter mit einem Überzug aus Glasemaille versehen wird, zum Zwecke, die Steifigkeit zu.erhöhen und dadurch die Leitung des Schalles zu verbessern.
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