DE211342C - - Google Patents

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DE211342C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/80Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid flow of arc-extinguishing fluid from a pressure source being controlled by a valve
    • H01H33/84Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid flow of arc-extinguishing fluid from a pressure source being controlled by a valve the fluid being liquid, e.g. oil
    • H01H33/85Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid flow of arc-extinguishing fluid from a pressure source being controlled by a valve the fluid being liquid, e.g. oil wherein the contacts are opened by the flow of liquid

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Circuit Breakers (AREA)

Description

KAISERLICHES
■■■■ H
PATENTAMT.
- JVI 211342-KLASSE 21 c. GRUPPE
der Kontakte bewirkt.
Bei den bekannten Schaltern, bei denen eine unter Druck stehende Flüssigkeit, ζ. B. Öl, ziini Trennen der Kontakte und zur Unterdrückung des Lichtbogens benützt wird, strömt das Öl beim Trennen der Kontakte aus dem Kontaktraum aus, so daß an der Trennungsstelle eine Druckverminderung des Öles en-tsteht.
Demgegenüber tauchen gemäß der Erfindung die Kontakte in Öl, das auch beim Unter-ίο brechen des Stromes, also bei zunehmender Entfernung der Kontakte, unter hohem Druck verbleibt. Ein etwa auftretender Funke müßte nicht nur durch die Flüssigkeit dringen, sondern auch den Druck der letzteren, d. h. den von dem höheren Druck bedingten höheren elektrischen Widerstand im. Öle, überwinden. Da die Explosionen oft der Erhitzung des Öles und seiner Verunreinigung durch Kohlenpartikelchen und Bodenniederschläge zuzuschreiben sind, ist die Ölzu- und -ableitung des Schalters als Kühl- und Filtriervorrichtung ausgebildet, so daß das Öl zwangläufig gekühlt und gereinigt wird. Um jeder Gefahr einer Explosion und Betriebsstörung vorzubeugen, ist gemäß der Erfindung außer den Hauptkontakten ein aus Quecksilber und einem festen Metallstück bestehender Kontakt im Nebenschluß vorgesehen. Die Verwendung von Quecksilberkontakten zur Stromunterbrechung unter Öl ist zwar an sich nicht neu, eigenartig für die Erfindung ist jedoch, daß der Quecksilberkontakt sich unter hohem Druck befindet, wodurch auch die Explosionssicherheit erhöht ist und die Flüssigkeitskontakte für starke Ströme, insbesondere Kurzschlußströme, überhaupt verwendbar werden.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 den Schalter zum Teil im Aufriß und zum Teil im Längsschnitt dar. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1. Fig. 3 ist ein Senkrechtschnitt der Vorrichtung zwischen deren zwei Zylindern. Fig. 4 zeigt das Schieberventil im Grundriß, und zwar in der Einlaßstellung und Fig. 5 in der Auslaßstellung. Fig. 6 und 7 zeigen das Schieberventil im Längs- und Querschnitt. Fig. 8 veranschaulicht das Ventilgehäuse von unten gesehen. Fig. 9 ist ein Senkrechtschnitt durch das Ventilgehäuse. Fig. 10 zeigt das Ventilgehäuse im Aufriß.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen in einer Ausführungsform veranschaulicht, die eine Vereinigung zweier Schalter darstellt, sie kann aber auch in der Form eines ein- oder mehrfachen Schalters verkörpert werden. Im Rahmen A sind die zwei Zylinder B1B1 aus einem nichtleitenden Material in einiger Entfernung voneinander auf den Untergestellen C, C1 in Rillen c luftdicht befestigt. Die Zylinder B, B1 bestehen aus den Teilen b, b1, die in dem H-förmigen Kontaktring D eingebettet sind. Auf den Zylindern B, B1 liegt das Gerippe E als Deckel auf und wird durch Schrauben a1 festgehalten, die in den mit einem Isoliermittel a1 versehenen Ringen α des Rahmens A stecken. Der Deckel E umfaßt jeden Zylinder mit einem Kragen e, der oben in einen Führungszylinder F, F1 für die Kolben G verlängert ist. Die Führungszylinder haben eine größere Bohrung als ihre Kragen e. Die Kolben G sind oben mit einem Flansch g versehen, der genau in den Führungszylinder hineinpaßt. Eine Querstange H ist an den Kolben G befestigt und

Claims (4)

gleitet in seitlichen Schlitzen der Führungszylinder. Zwischen den Zylindern B1B1 ist ein Steuerventil J3 (Fig. 2 und 3) vorgesehen, das den Zu- und Abfluß des Öles regelt. Das in der dargestellten Ausführungsform als Schieberventil ausgebildete Steuerventil J3 sitzt im Gehäuse i, das zu beiden Seiten die Öffnungen i1 (Fig. 4 und 5) aufweist, welche zu den Öffnungen c1 (Fig. 1) der Zylinder B, B1 führen. Das Öl fließt durch das Rohr I1 und Öffnung i2 in das Ventilgehäuse hinein, tritt dann durch die Öffnung i3 des letzteren aus und gelangt durch die Filtervorrichtung i^ in den Behälter J2. Von diesem wird das Öl in einen Akkumulator oder Zentralbehälter (auf der Zeichnung nicht dargestellt) gepumpt. Dieser ist wie ein Zylinder mit Druckkolben ausgebildet, der Druck kann mittels Feder oder Gewicht ausgeübt werden. Von diesem Zentralbehälter wird das Öl wieder in das Zuleitungsrohr I1 hineingepreßt. Die Pumpe selbst kann natürlich beliebiger Art sein, sie kann auch so eingerichtet sein, daß sie selbsttätig in Wirkung tritt, sobald die Kolben G in den Druckzylindern unter eine bestimmte ' Tieflage herabsinken. Das Steuerventil /3 hat Öffnungen i5 und i6 (Fig. 4 bis 6) und wird durch irgendein geeignetes Mittel in bezug auf die entsprechenden Öffnungen des Ventilgehäuses bewegt. Bei der dargestellten Ausführungsform ist zu dem Zwecke ein Solenoid /4 (Fig. 3) vorgesehen, in das der am Ventil befestigte Eisenkern i1 ragt. Das Solenoid ist an der vom Ventilgehäuse getragenen Platte i° angebracht, die auch als Widerlager für die Feder i8 dient, welche das Ventil in seiner normalen Lage (Fig. 3) hält. Der Kontaktring D (Fig. 1) trägt auf radialen Armen d2 einen Quecksilbernapf d1, in den der Kontaktbolzen G1 bei der Abwärtsbewegung des Kolbens G eintritt. Letzterer ist unten mit einem Kontaktring g1 versehen, der durch Schlitze in mehrere Zungen geteilt ist, um eine vollständige Berührung mit dem Ring D zu erreichen. Der Kontakt wird gewöhnlich durch die Feder / aufrechterhalten, die einerseits am Isolator j befestigt ist, andererseits an der Querstange H angreift. Die Kabel K, K1 (Fig. 2) leiten den Strom zu den Ringen D der Zylinder B, B1. Wird der durch das Solenoid fließende Strom unterbrochen, so wird durch die Feder i8 das Steuerventil in die in Fig. 3 und 4 angedeutete Lage gebracht, in der das unter Druck befindliche Öl in die Zylinder B, B1 eindringt, die Kolben G entgegen der Spannung der Feder / in die Höhe drückt (Fig. 1) und dadurch den Kontakt zwischen den Ringen g1 und D aufhebt. Wird dagegen der Strom des Solenoids eingeschaltet, so nimmt das Ventil die in der Fig. 5 gezeichnete Lage ein, in der dessen Öffnungen i6 und ie die Öffnungen i1 und i3 des Ventilgehäuses miteinander verbinden und ein Austreten des Öles aus den Zylindem B, B1 in den Vorratsbehälter gestatten. Die Feder / bringt dann die Kolben G wieder in Berührung mit den Ringen D und stellt die Stromverbindung wieder her. Auf der Oberfläche des Quecksilbers im Napf d1 bleibt immer eine hinreichend starke Ölschicht, um seine Oxydation zu verhindern. Bei der Abwärtsbewegung der Kolben G wird zwischen deren Wandungen, den Flanschen g und den Zylindern F unten Luft eingeschlossen, die durch die Öffnungen g2 (Fig. 1) nur langsam entweichen kann, wodurch ein sanftes Auftreten der Kontaktringe aufeinander gesichert wird. Patent-A ν Sprüche:
1. Elektrischer Schalter, bei dem unter Überdruck befindliches Öl die Trennung der Kontakte bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das Öl unter Überdruck in den Kontaktraum (B, B1) eingeführt und der Überdruck während der durch das Öl bewirkten Trennung der Kontakte (g1, D) voneinander ungeschwächt oder fast ungeschwächt aufrechterhalten wird, zürn Zwecke, durch den im Ksntaktraum herrschenden Druck der Lichtbogenbildung entgegenzuwirken.
2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das aus dem zylinderförmigen Kontaktraum (B) austretende Öl durch den beweglichen Kontakt (g1) einer zwangläufigen Zirkulation unterworfen wird, während welcher es gekühlt und filtriert wird.
3. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1 mit einem Quecksilbernebenkontakt, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung des letzteren (d1), daß das Öl auf der Oberfläche des Quecksilbers während des Ausschaltens des Stromes mit Überdruck lastet.
4. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Kontakt von einem durch Schlitze in mehrere biegsame Zungen geteilten Kragen (g1) gebildet wird, der an einem Kolben (G) des den festen Kontakt (D) enthaltenden Zylinders (B) sitzt, und daß der Kolben (G) mit einem Flansch (g) in einer Führung (F) gleitet, mit welcher er einen Luftpuffer behufs sanften Auftreffens der Kontakte (g1, D) aufeinander herstellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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