DE2107975C3 - Heckrotornabe für ein Drehflügelflugzeug - Google Patents

Heckrotornabe für ein Drehflügelflugzeug

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DE2107975C3
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DE2107975A
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Peter John Yeovil Somerset Flux (Grossbritannien)
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Westland Group PLC
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Westland Aircraft Ltd
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    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/32Rotors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Heckrotornabe mit sechs radialen Armen für ein Drehflügelflugzeug, Wobei die Arme in drei diametral gegenüberliegenden Paaren angeordnet sind und jeder Arm ein Rotorblatt abstützt.
Es sind Heckrotoren für Drehflügelflugzeuge bekannt (US-PS 2 698 059), bei denen sechs Rotorblätter in einer Ebene senkrecht zur Rotorachse um diese Achse verteilt angeordnet sind, wobei der Rotor in einem beiderseits offenen rohrförmigen Teil umläuft.
Es ist weiterhin ein sechs Blätter aufweisender Hauptrotor für ein Drehflügelflugzeug bekannt, bei dem jeweils zwei einander an der Rotorachse gegenüberliegende Rotorblätter in einer Ebene angeordnet iind, so daß die Blätter dieses Rotors in drei übereinanderliegenden Ebenen senkrecht zur Rotorachse umlaufen (FR-PS 1 543 858). Dieser bekannte Rotor weist im Bereich der Rotornabe für jedes Rotorblatt einen vertikal sich erstreckenden Bolzen zur Befestigung auf; die Rotorblätter können bei dieser Anordnung durch Herausziehen der Bolzen in vertikaler Richtung von der Nabe gelöst werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Heckrotornabe aufzuzeigen, die bei kleinen Abmessungen und unter Beibehaltung der Möglichkeit einer einfachen Montage und Demontage der einzelnen Rotorblätter, die an den Armen der Rotornabe durch quer zur Rotorachse verlaufende Bolzen befestigt sind, durch ungehindertes Befestigen und Lösen einzelner Bolzen einen Rotor mit hohem Schub liefert, ohne daß gleichzeitig der Gesamtdurchmesser des Heckrotors vergrößert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Heckrotornabe der eingangs geschilderten Art erfindungsgemäß so ausgestaltet, daß bei an sich bekannter Befestigung der Rotorblätter an den Armen durch quer zur Rotorachse verlaufende Bolzen die Arme von einem jeden Paar gegeneinander versetzt in zwei verschiedenen Ebenen quer zur Rotorachse angeordnet sind und daß die Paare derart um die Rotorachse verteilt sind, daß auch aufeinandcrfolgcr.de Arme jeweils versetzt in einer anderen der beiden Ebenen liegen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bestehen die Rotornabe und die Arme aus einem
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Stück.
Die Rotornabe gemäß der Erfindung besitzt vor allem den Vorteil, daß durch die versetzte Anordnung der Arme für die Befestigung der Rotorblätter an der Heckrotornabe deren Durchmesser klein gehalten wird, ohne daß dadurch eine einfache Montage und Demontage der Rotorblätter beeinträchtigt wird. Jede Vergrößerung des Durchmessers der Rotornabe würde zu einer Vergrößerung des Abstandes zwischen der Drehachse und der Befestigungsstelle für die Rotorblätter führen und damit die Fliehkräfte, die an den Befestigungsstellen auftreten, erheblich vergrößern, so daß dann die Befestigungselemente für die Rotorblätter erheblich stärker ausgebildet werden müßten. Auch dieser Nachteil wird durch die erfindungsgemäße Heckrotornabe vermieüen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
F i g. 1 zeigt in Ansicht, teilweise im Schnitt, eine einstückige Nabe gemäß der Erfindung;
F i g. 2 zeigt im Schnitt eine Seitenansicht der Nabe nach Fi g. 1.
Bei F i g. 1 ist die einstückige Nabe mit 10 bezeichnet. Sie wird aus einem einzigen Schmiedestück hergestellt, welches mit wechselweise gestaffelten oder versetzten sechs Armen 21 versehen ist, wobei jeder Arm ein Gehäuse 22 aufweist, um die Schlaggelenknadelrollen 14, Buchse 13 und Bolzen 12 aufzunehmen, welche die radialen Blattbefestigungsmittel an den Armen 21 befestigen.
Das Ausmaß einer Schlagbewegung der radialen Blattbefestigungsglieder 11 wird durch Anschläge 15 (F i g. 2) begrenzt.
Die nicht dargestellten Heckrotorblätter sind an der Stelle 16 an einem Blattverstellgelenkgehäuse 17 befestigt, welcher einen Teil des radialen Blattbefestigungsgliedes 11 bildet.
Änderungen im Einstellwinkel der Blätter werden durch Drehung eines jeden Blattverstellgelenkgehäuses 17 mittels eines Gestänges 18 bewirkt, welches durch ein Universalgelenk 19 an einem Blatthebel 20 befestigt ist, welcher einen Teil mit dem Blattverstellgelenkgehäuse 17 bildet oder damit einteilig ist.
Bei F i g. 2, welche einen Längsschnitt durch die einstückige Nabe zeigt, sind zwei von den sechs Armen 21, welche einen Teil des Nabenschmiedestückes bilden, mit der relativen Staffelung zwischen dem einen und dem folgenden Blatt dargestellt. Diese ist in Übereinstimmung mit mechanischer Wirksamkeit auf einem Minimum gehalten und ergibt eine leichte Wartung, wobei jeder der Bolzen 12 entfernt werden kann, ohne daß auf irgendeine Weise die vorhergehenden oder folgenden Bolzen gestört werden oder hinderlich sind.
Das Blattverstellgestänge 18 ist nach der Darstellung mit einem Balkenglied 24 verbunden, welches an einer gleitenden Welle 25 befestigt ist, wobei diese Welle durch die Nabe selbst verläuft. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Lenker des Gestänges 18 verschiedene Länge haben, um eine genaue Symmetrie in bezug auf das Balkenglied 24 vorzusehen. Jedes der Gestängeteile ist in der Länge einstellbar, und dadurch ist ein Abstimmen der Blätter verhältnismäßig leicht gemacht. Mit dem Ausdruck »Abstimmen « ist die Einstellung des Grundeinstellwinkels eines jeden Blattes zur Erzielung einer ausgeglichenen Blattverstellung bei kollektiver Verstellung gemeint und ferner der dynamische Ausgleich der Blätter.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche: 2 3
1. Heckrotornabe mit sechs radialen Armen für #in Drehflügelflugzeug, wobei die Arme in drei diagietral gegenüberliegenden Paaren angeordnet sind •nd jeder Arm ein Rotorblatt abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter Befestigung der Rotorblätter an den Armen (21) durch quer zur Rotorachse verlaufende Bolzen (12) <lie Arme (21) von einem jeden Paar gegeneinander versetzt in zwei verschiedenen Ebenen quer zur Rotorachse angeordnet sind und daß die Paare derart lim die Rotorachse verteilt sind, daß auch aufeinanderfolgende Arme (21) jeweils versetzt in einer an- «leren der beiden Ebenen liegen.
2. Heckrotornabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotornabe (10) und die Arme (21) aus einem Stück bestehen.
DE2107975A 1970-02-27 1971-02-19 Heckrotornabe für ein Drehflügelflugzeug Expired DE2107975C3 (de)

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GB961370 1970-02-27

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DE2107975A1 DE2107975A1 (de) 1971-10-07
DE2107975B2 DE2107975B2 (de) 1974-09-19
DE2107975C3 true DE2107975C3 (de) 1975-05-22

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ID=9875372

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US (1) US3700351A (de)
CA (1) CA930717A (de)
DE (1) DE2107975C3 (de)
FR (1) FR2080804B1 (de)
GB (1) GB1302768A (de)
NL (1) NL143494B (de)

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FR2080804B1 (de) 1973-12-28
US3700351A (en) 1972-10-24
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Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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