DE210263C - - Google Patents
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- DE210263C DE210263C DENDAT210263D DE210263DA DE210263C DE 210263 C DE210263 C DE 210263C DE NDAT210263 D DENDAT210263 D DE NDAT210263D DE 210263D A DE210263D A DE 210263DA DE 210263 C DE210263 C DE 210263C
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- DE
- Germany
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- hammer
- switching
- auxiliary
- slide
- auxiliary tensioner
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
- F41A19/18—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns
- F41A19/19—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns with single-trigger firing possibility
- F41A19/20—Double-trigger arrangements having the possibility of single-trigger actuation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
KAISERLICHES
K PATENTAMT.
Es sind bereits Umschaltungen für die
Schlösser von Kipplaufgewehren für Drillinge bekannt, bei denen der Kugellauf erst dann
gespannt wird, wenn die Umschaltung zwischen dem Schloß für den einen Schrotlauf und
dem Schloß für den Kugellauf eingestellt ist.
Die Erfindung besteht nun darin, daß die
Umschaltung derart eingerichtet ist, daß der in der Längsrichtung verschiebbare Umschaltungsschieber
mit einem Hilfsspanner so verbunden ist, daß bei Umstellung auf das Schrotlaufschloß die zwischen Hammer und
Hilfsspanner eingesetzte Kugelschloßfeder zurückgenommen und entspannt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι bis 3 zeigen Längsschnitte durch das Schloß mit drei verschiedenen Stellungen des
Hammers, des Hilfsspanners, der Schlagfeder und des Umschaltungs- und Spannschiebers.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie A - B der Fig. 3, und Fig. 5 zeigt den v Grundriß des
Schiebergestänges vom Innern des Schloßkastens aus, gesehen.
Auf der Baskülenverlängerung befindet sich ein Umschaltungs- und Spannschieber 1 mit
zwei Daumenlagern 2 und 3, von denen das eine zum Vorschieben, das andere zum Zurückschieben
dient. Dieser Schieber ist mit einer unterhalb der Baskülenverlängerung befindlichen
Verbindungsstange 4 verbunden, in deren· vorderem Ende der Kopf 5 des sogenannten
Hilfsspanners. 6 liegt. Der Hilfsspanner sitzt auf derselben Welle 17 wie der
Hammer 7, ist aber unabhängig von diesem durch Vermittlung des Schiebergestänges 1, 4
drehbar.
Der Hilfsspanner ist kastenförmig und umfaßt den Hammer 7 seitwärts mit seinen beiden
Wänden 8, 9. Oben sind die Wände durch eine Brücke 10 verbunden, durch welche
der mit einem Ansatz 11 versehene Hammer beim Zurückführen des Schiebers zwangläufig
in die Spannstellung gebracht werden kann. In dieser Lage ist die Schlagfeder 12, 13 noch
nicht gespannt, weil sich der eine Arm 12 dieser Feder auf einen Zapfen 14 des Hilfsspanners
stützt,N der beim Zurückschieben des Schiebers diesen Arm einfach mitnimmt, während
der andere Arm 13 in einer Rast des Hammers liegt. Die Eigenbewegung des Hammers,
der also noch nicht unter dem Einfluß seiner Feder steht, wird dabei dadurch gehindert,
daß die Schloßstange 20 sich mit einer Nase 21 in eine Rast 22 des Hammers einlegt.
Diese Schloßstange tritt erst beim Be- wegen des Abzugs aus der Rast, nachdem die
Schlagfeder des Hammers auf folgende Weise gespannt worden ist. Die Spannung geschieht
beim Vorschieben des Schiebergestänges 1, 4. Bei dieser Bewegung wird der Hilfsspanner 6
nach vorn gedreht (Fig. 2), wobei er die Schlagfeder 12, 13 spannt. ' Erst in dieser Stellung
ist der Hammer gespannt und kann durch den Abzug bewegt werden. Gleichzeitig ist
es aber möglich, den Hahn wieder zu entspannen, ohne den Lauf abzufeuern, indem der Hilfsspanner durch das Schiebergestänge
wieder zurückgezogen wird; dabei entspannt der Hilfsspanner die Schlagfeder 12, 13 und
hält auch gleichzeitig den Hammer 7 fest, der wieder mit seinem Ansatz 11 an der Brücke
10 des Hilfsspanners anliegt.
Die beiden Endstellungen des Schiebers sind gesichert: die rückwärtige Stellung durch
die/entspannte Schlagfeder 12, 13, zu deren Spannung ein gewisser Kraftaufwand gehört,
die Vorwärtsstellung durch eine federnde Sperrklinke 18, die unterhalb der Verbindungsstange
4 federnd befestigt ist und sich vor eine Nase 15 der Stange legen kann. Die
Sperrung wird durch einen Druckknopf 16 gelöst, der im Daumenlager 3 im Bereich des
Daumens Hegt, so daß man mittels des Daumens die Sperrklinke 18 auslösen kann, worauf
sich das Schiebergestänge infolge der Entspannung der Schlagfeder 12, 13 in die rückwärtige,
d.h. in die Ruhestellung begibt. Durch die Entspannung der Schlagfeder würde die
Spanneinrichtung 1, 4 zurückschnellen' unter Verursachung eines auf der Jagd unter Umständen
störenden Geräusches. Damit dieses Geräusch verhindert werden kann, wird die Schiebereinrichtung gebremst, indem das vordere
Daumenlager nach vorn so ansteigt, daß mit dem Daumen der zurückgleitende Schieber
abgefangen werden kann. Da es wünschenswert ist, den Kugellauf unabhängig von der
oben beschriebenen Spannvorrichtung für solche Fälle zu machen, in welchen dieser Lauf mehrmais
hintereinander abgeschossen werden soll, ist der Hammer auch durch den Spannhebel
beim Auskippen der Läufe spannbar.
Claims (3)
1. Umschaltung mit Spannvorrichtung für Drillinge, dadurch gekennzeichnet, daß
der in der Längsrichtung verschiebbare Umschaltungsschieber (4) mit einem Hilfsspanner
(6) so verbunden ist, daß bei Umstellung auf das Schrotlaufschloß die
zwischen Hammer nnd Hilfsspanner eingesetzte Kugelschloßfeder zurückgenommen
und entspannt wird.
2. Umschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Hammer und
Hilfsspanner Anschlagflächen besitzen, zum " Zweck, ihre gegenseitige Bewegung zu
begrenzen.-
3. Umschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den
beiden Schenkeln des Hilfsspanners der Hammer geführt ist zum Zweck der Erzielung
einer größeren Stabilität und einer günstigen Lagerung für die Schlagfeder.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210263C true DE210263C (de) |
Family
ID=472170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210263D Active DE210263C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE210263C (de) |
-
0
- DE DENDAT210263D patent/DE210263C/de active Active
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