DE209189C - - Google Patents

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DE209189C
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coherer
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C8/00Non-adjustable resistors consisting of loose powdered or granular conducting, or powdered or granular semi-conducting material
    • H01C8/02Coherers or like imperfect resistors for detecting electromagnetic waves

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 209189 ~ KLASSE 21 a. GRUPPE
Zusatz zum Patente 203704 vom 7. September 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1907 ab. Längste Dauer: 6. September 1920.
Die Empfangsanordnung nach Patent 203704 zeichnet sich dadurch aus, daß das die Signale auslösende Organ, der Wellenindikator, dadurch in Tätigkeit gesetzt wird, daß er intermittierend mit demjenigen Teil des Empfangssystems, der Energie vom Raum aufnimmt und diese eventuell transformiert, in Verbindung gesetzt wird.
Dieser Empfänger zeichnet sich durch große Empfindlichkeit aus. Indessen kann man den genannten Empfänger in besonderer Weise anordnen, wodurch eine gesteigerte Empfindlichkeit erreicht wird. Diese den Gegenstand der Erfindung bildende Anordnung besteht darin, daß die Frequenz des Detektors während seiner Eigenschwingung ganz oder annähernd gleich (oder gleich einem Vielfachen) derjenigen Frequenz, mit welcher die oben genannte intermittierende Verbindung erfolgt, gemacht wird, also mit derjenigen Frequenz, mit welcher die Energie dem Detektor zugeführt wird. Es wird hier vorausgesetzt, daß ein Detektor mit einem Organ, das eine diesem eigentümliche Eigenschwingung besitzt, z. B. ein TeIephon, ein Galvanometer, Elektrometer o. dgl., benutzt wird. Wird ein Detektor benutzt, bei welchem dies nicht der Fall ist, z. B. ein Kohärer, so muß natürlich die Eigenschwingung des in Verbindung mit diesem benutzten Apparates (Relais o. dgl.) in Betracht kommen. Bei vielen Detektoren ist es ferner notwendig, daß die diese beeinflussenden Stromstöße gleichgerichtet sind, um die Eigenschwingung des Detektors ausnutzen zu können. Dies wird z. B. dadurch erreicht, daß man die Schwingungen ein Thermoelement, eine bolometrische Anordnung o. dgl. beeinflussen läßt.
Auf der Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 zwei beispielsweise Anordnungen.
α bezeichnet eine Spule, die bei δ mit der Antenne und bei c mit der Erde oder einem Gegengewicht verbunden ist. d ist die Sekundärspule eines Transformators, dessen Primärspule die Spule α bildet, e bezeichnet einen Kondensator, f einen Telephonmagnet und g eine Membran, h bezeichnet die intermittierende Kontaktvorrichtung.
Es ist leicht einzusehen, daß die Membran g (Fig. 1) am besten in Schwingungen geraten wird, wenn die Frequenz, mit welcher Kontaktschließung und Unterbrechung bei h stattfindet, mit der Frequenz der Eigenschwingung der Membran g gleich ist oder zu dieser in einem einfachen Verhältnis steht.
Bei der Aufstellung nach Fig. 2 ist ein Kohärer m und eine Batterie η eingeschaltet, und der Kontaktarm k wird gleichzeitig als Klopfer für den Kohärer benutzt.
Statt direkt in dem Stromlauf des Kohärers eingeschaltet zu sein, ka,nn das Telephon mit diesem induktiv verbunden sein, und die Membran g kann, wenn gewünscht, dazu benutzt werden, einen Kontakt zu schließen oder zu unterbrechen, um dadurch (direkt oder durch
einen Transformator)
beeinflussen.
ein Relais o. dgl. zu

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Empfangsanordnung für drahtlose TeIegraphie nach Patent 203704, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des Detektors während seiner Eigenschwingung oder die Frequenz des in Verbindung mit diesem wirkenden Signalapparates (Relais o. dgl.) oder beider einen Wert hat, der so nahe als möglich gleich der Frequenz, mit welcher die intermittierende Verbindung hervorgebracht wird, oder ein Vielfaches von dieser Frequenz ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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