DE207346C - - Google Patents

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DE207346C
DE207346C DENDAT207346D DE207346DA DE207346C DE 207346 C DE207346 C DE 207346C DE NDAT207346 D DENDAT207346 D DE NDAT207346D DE 207346D A DE207346D A DE 207346DA DE 207346 C DE207346 C DE 207346C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B1/00Spoked wheels; Spokes thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- JVi· 207346 .^ KLASSE 63 ^. GRUPPE
Rad für Fahrzeuge aller Art. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. September 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein metallenes Rad für Motorwagen und andere Fahrzeuge, dessen Nabe hohl gestaltet und mit einem die Achse umschließenden, aus einem oder mehreren Stücken bestehenden nachstellbaren Futter aus Ho1Iz oder anderen geeigneten Materialien ausgefüllt ist. Derartige Naben zeigten bisher meistens den Nachteil; daß eine entsprechende Lage des
ίο Futter körpers dauernd nicht zu erzielen war und ferner, daß bei Abnutzung des Futters dasselbe nicht mehr in ausreichendem Maße zur keilartigen Ausfüllung der Nabenhöhlung zu dienen vermochte.
Es ist bereits versucht worden, diesem Übelstande durch eine Nachstellung in radialer Richtung zu begegnen, doch hat es sich gezeigt, daß hierbei niemals die gewünschte Wirkung einer gleichmäßigen und im Verhältnis zur Achse symmetrischen Lagerung des Futters bei allen Einstellungsgraden erzielt werden könnte.
Durch die vorliegende Erfindung sind geeignete Anordnungen getroffen, um eine Nach-
stellung der Nabenfedefung in achsialer Richtung zu ermöglichen, indem eine ringförmige Verschlußscheibe bei Anziehen von Spannbolzen, die ihr Widerlager an einem Flansch der Lagerbuchse finden, den konischen Futte'rkörper je nach dem gewünschten Einstellungsgrad vor sich her in den Muffenkonus hineintreibt und ihn dadurch in einer durchaus symmetrischen und ausreichenden Weise nach-.. stellt, \ "..■..'
Das Rad ist in der Zeichnung' zur Darstellung gebracht.
Die' Nabenfutterung besteht aus einem Holzrohre m oder einer Mehrzahl von-Holzsegmenten, welche auch aus einem beliebigen anderen Material oder einer Verbindung verschiedener federnder Materialarten, sofern sie gegen Druck Widerstand leisten, bestehen können. Um dieses Federungsmittel in seiner ihm zukommenden Stellung zu befestigen, wird eine röhrenförmige Achsbüchse η benutzt; welche mit einem festen Flansch 0 versehen ist. Dieser Flansch erstreckt sich rechtwinklig oder nahezu rechtwinklig zu der Radachse Z. Die Radnabe p besitzt einen genügenden Umfang, um die Einschiebüng der Federungsvorrichtung-m zwischen der Radnabe und der röhrenförmigen Achsbüchse zu gestatten. An der Rückseite ist die" Nabe derart gestaltet, daß der Flansch 0 der Achsbüchse sich bequem gegen die Nabe legen kann, während die Nabenbohrung leicht konisch gestaltet ist. Die Federungsvorrichtung wird in die Nabenbohrung als vollständiger konischer Ring oder in Form von konischen Segmenten eingeschoben und dort mittels eines gleitenden Ringes q, der mit einem Flansch q1 versehen ist, festgehalten. Der Ring q selbst wird an dem zylindrischen Teil r der Achsbüchse η geführt und durch die Bolzen i2, deren Köpfe sich gegen den festen Flansch 0 legen, gegen das Holzfutter gepreßt. Mittels dieser Anordnung wird das federnde Futter fest in seiner Stellung gehalten, obgleich durch, Belassung eines Zwischenraumes s Fürsorge getroffen ist, daß das Futter von Zeit zu Zeit nachgespannt werden kann, z. B. im Falle starker Abnutzung. . Es ist ein wesentlicher Vorzug der ■
Anordnung, daß eine leichte Auswechslung der Federungsvorrichtung ohne bedeutende Störung : möglich ist.
Der Ring u am Ende der Achse I und der Keil ν zur Sicherung derselben wird von einer am Ringe q befestigten Schutzkappe t um-■ geben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rad, insbesondere für Motorwagen und andere Fahrzeuge, mit konischer Metallnabe, in welche ein auswechselbares, konisches Holzfutterrohr eingeschoben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in die innere Bohrung des Rohres (m) eingeführte Achsbüchse (n) mit einem festen Flansch (0) versehen ist/ welcher als Widerlager für die Köpfe (i2) von Spannbolzen dient, die bei Anziehen der Muttern einen Ringflansch (q) gegen die Stirnseite des Holzfutters pressen, um so den letzteren in achsialer Richtung bei Anziehen der Muttern auf den Spannbolzen vorzuzwängen und dadurch eine allmähliche achsiale Nachstellung des Holzfutters zu bewirken.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen. ,
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