DE206182C - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M10/00—Secondary cells; Manufacture thereof
- H01M10/04—Construction or manufacture in general
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M50/00—Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
- H01M50/70—Arrangements for stirring or circulating the electrolyte
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- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E60/00—Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
- Y02E60/10—Energy storage using batteries
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- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P70/00—Climate change mitigation technologies in the production process for final industrial or consumer products
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand der Erfindung ist" eine Einrichtung
an Primär- oder Sekundärzellen, durch welche eine selbsttätige, dauernd anhaltende
Bewegung des Elektrolyten, und dadurch eine Steigerung der Leistungsfähigkeit hervorgebracht wird.
Die Neuerung besteht darin, daß die bisher in manchen Fällen als aufsteigende Kanäle
ausgebildeten Zwischenräume zwischen den
ίο Elektroden durch Schrägstellung der die Kanäle
bildenden Rippen oder nur der Elektroden zu sich nach oben verengernden Kanälen ausgebildet sind. Dadurch, daß diese Verengerung
in Richtung der aufsteigenden Gasbläschen vor sich geht, entsteht nach dem oberen Ende der Kanäle oder Zwischenräume
zu ein Zusammendrängen der Bläschen und dadurch ein Auftreiben bzw. Mitreißen des
Elektrolyten, welche Bewegung sich dann der ganzen Flüssigkeit in der Zelle mitteilt.
Durch die Anordnung besonderer rohrförmiger Verlängerungen der Elektrodenzwischenräume
fast bis auf den Boden der Zelle ist man mit Hilfe der obigen Einrichtung in der
Lage, den gewöhnlich am Boden verharrenden Teil konzentrierteren Elektrolyten beständig
mit der übrigen Flüssigkeit vermischt zu halten.
Auf der Zeichnung ist der Erfrndungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen zur
Anschauung gebracht.
In einer Ausführungsform der Erfindung, dargestellt in Fig. 1 und 2, sind zwei Elektroden,
eine positive, P, und eine negative, N, in einer Zelle B gezeichnet. Diese Elektroden
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tragen auf ihrer Oberfläche zwei oder mehrere senkrechte und parallele Rippen R und Rillen E
dazwischen und sind so gestaltet, z. B. nach obenhin dicker, daß ihre Abstände voneinander
bzw. von der sie trennenden Scheidewand S, die porös, aus Ton oder anderem
Material sein kann und auf den Rippen liegt, sich vom Boden oder Einlaß I nach der Spitze
oder dem Auslaß O hin verringern.
Die . Elektroden und Trennwände werden zweckmäßig durch elastische Bänder o. dgl.
in ihrer gegenseitigen Lage gehalten und in irgend passender Weise in der Zelle B gestützt.
Der unter den Elektroden befindliche konzentriertere Elektrolyt wird nach den Einlassen J
durch einen Ansatz L geführt, der aus einem röhrenförmigen Gebilde besteht und bis nahe
an den Boden der Zelle hinabreicht. Die Pfeile bezeichnen die Zirkulation des Elektrolyten.
Anstatt die Platten abzuschrägen oder konisch zu machen, wie im Schnitt bei Fig. 2
dargestellt ist, kann man die Rippen auf der Oberfläche schrägstellen.
Statt die Elektrodenflächen schräg zu legen, können auch die Trennwände 5 abgeschrägt
oder mit schräggestellten Streifen aus Ebonit oder anderem geeigneten Stoffe besetzt sein.
Die Elektroden haben in diesem letzteren Falle platte Oberflächen. Man kann aber die
sich verengernden Kanäle auch teilweise durch die entsprechend gestalteten Elektroden und
teilweise durch die Trennwände bilden.
Fig. 3 ist ein Schnitt von drei ebenen Elektrodenplatten, von denen die eine positive, P,
zu den zwei negativen, N, an der Spitze und dem unteren Ende geneigt liegt. Die Elektroden
werden getrennt und durch zwei oder mehrere selbständige Trennstreifen S1 in der
Lage gehalten, die sich nach oben verschmälern, so daß sich verengernde Kanäle E zwischen
den Elektroden entstehen. Die Trennstreifen S1 werden durch die Platten zusammenpressende
Gummibänder o. dgl. in ihrer
ίο Lage gehalten. Der Ansatz für die Zuleitung
der unteren Elektrolytenschichten nach den Kanälen zwischen den Scheidern S1 ist bei L
gezeigt.
Fig. 4 ist ein Schnitt dreier Elektroden N, P, N mit Scheidern S zwischen ihnen. Die
mittlere Elektrode P ist stärker an der Spitze und verschmälert sich nach dem Boden zu,
während die Begrenzungsflächen der beiden äußeren Elektroden N, N einander parallel
sind.
In Fig. 5 sind Scheider S2 oder Rippen zwischen oder an den Elektroden gezeigt, die
sich nach oben verengernde Kanäle einschließen oder bilden. Zwischen den Elektroden ist
der mittlere Kanal am Grunde oder Einlaß I am weitesten und am engsten an der Spitze
oder dem Auslaß O, während die Seitenkanäle eng am Boden oder Einlaß / und am weitesten
oben oder am Auslaß O sind. Die punktierten Linien zeigen die in umgekehrter Richtung geneigten
Rippen oder Scheider zwischen den anliegenden Elektroden. Der mittlere Kanal E
ist unter die Elektroden wieder durch einen Ansatz L verlängert, der an den Scheidern S2
und den Elektroden befestigt und außer dem unteren Einlaß L1 und sonstigen unteren Öffnungen
auch noch mit seitlichen Löchern versehen ist, zum Zweck, die Zirkulation der Flüssigkeit zu sichern, selbst wenn der Boden
mit Abfall der Elektroden bedeckt sein sollte.
Die durch die Tätigkeit des elektrischen
' Stromes zwischen den Elektroden gebildeten Gase steigen auf und drängen sich gegen die
Spitze und den Auslaß des konvergierenden Kanals E zusammen, schieben den dort befindlichen
Elektrolyten vor sich her und saugen von unten neuen nach. Sie veranlassen so ein Aufsteigen der Flüssigkeit vom untersten
Teile der Zelle durch den Ansatz L1 nach dem oberen Teile und dem Auslasse O. Auf
diese Weise wird eine energische Zirkulation hervorgerufen, die die ganze Flüssigkeit der
Zelle mischt.
Die Flüssigkeit steigt durch den Auslaß O auf und ergießt sich über die Scheider S2 in
die weiten Öffnungen der benachbarten Kanäle. Der Rauminhalt des Mittelkanals E
kann etwa gleich dem der anliegenden Kanäle bemessen sein.
Fig.'6 ist ein senkrechter Querschnitt nach Fig. 5, der die abgeänderte Form des Leiters L
zwischen zwei der Elektroden N P mit Durchlochungen an den Seiten und dem Boden zeigt.
Fig. 7 ist ein wagerechter Querschnitt einer Ausführungsform mit den Rippen R, die Teile
der Elektroden N und P bilden, und Fig. 8 ist ein wagerechter Querschnitt nach Fig. 5,
der unabhängige Scheider S2 aus Streifen oder Stäben von Ebonit oder anderem Stoffe
zeigt. Diese Kanäle, Elektroden und Scheider werden, wie vorbeschrieben, in der Lage, gehalten.
Fig. 9 ist ein Schnitt, der röhrenförmige Leitungen oder Kanäle E veranschaulicht, die
auf den Oberflächen der Elektroden durch zwei Paare von Rippen oder Scheidern S2, S2
gebildet werden und die so angeordnet sind, daß der Auslaß O des mittleren Kanals E
tiefer liegt als der Auslaß O1 an der Spitze des durch die äußeren Rippen oder Scheider
gebildeten Kanals.
Die Scheider S2 und der Ansatz L, dargestellt
in Fig. 9, werden vorzugsweise aus einem Stück gemacht, das abnehmbar ist und in seiner Lage durch elastische Bänder, wie
oben beschrieben, befestigt wird.
Fig. 10 ist ein Schnitt dreier Elektroden N und P, in denen die Kanäle durch Scheider
S3, S3 gebildet sind. Die Elektroden sind im grösseren Teil ihrer Länge parallel; die Auslasse
O sind verengt und an der Spitze konisch.
Fig. 11 ist ein wagerechter Querschnitt und
Fig. 12 ein Aufriß im Schnitt und eine isometrische Ansicht einer zylindrischen Ausführungsform
der Elektroden. Die zentrale Elektrode P, vorzugsweise die positive, ist von konischer Form, und in Verbindung mit
dem porösen Scheider oder der porösen Zelle 5 und den konischen Rippen R bzw. R1 werden
ringförmige und konische Kanäle E gebildet, die am Boden oder Einlaß I weit und an der
Spitze oder dem Auslaß O verengt sind. Ein · konisch geformter Zusatzkanal ist in, der
Mitte bei C dargestellt. Dieser bildet den Rückweg für die in den Kanälen an der
Außenseite aufsteigende Flüssigkeit. Die zentrale Elektrode wird durch den Fuß G gestützt.
Eine äußere zylindrische, nach unten an Dicke abnehmende Elektrode N, gestützt auf
den Fuß G1, bildet mit der porösen Zelle S und den Rippen R Kanäle oder Leitungen E1.
An Stelle der porösen Zelle S kann man einen durchlässigen Scheider, z. B. eine gelochte
Ebonitröhre 5 (Fig. 13) anwenden, die Rippen oder ' Vorsprünge S4, S4 aufweist,
während die Elektroden glattflächig sind. Man kann aber auch gewelltes perforiertes
Material oder Streifen als Trennmittel zwischen den beiden Elektroden verwenden. Die beiden
Reihen von konischen Leitungen oder Kanälen E, E1 bilden dann einen konisch-ringförmigen
Kanal.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung . ist für Sekundärbatterien verwendbar,
im besonderen ist sie für solche Batterien bestimmt, in denen Metall, z.B. Zink,
aufgelöst und später niedergeschlagen wird, ferner für elektrische Plattierungsverfahren
und für Primärbatterien.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ίο i. Primär- oder Sekundärelement mitdie Zirkulation des Elektrolyten begünstigenden Kanälen zwischen den Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kanäle sich nach oben verengern.
- 2. Primär- oder Sekundärelement nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Elektroden vorgesehenen, nach oben sich verengernden Kanäle durch geeignete, z. B. an den Elektroden angebrachte Ansätze bis nahe an den Boden der Zelle verlängert sind, um auch die hier lagernden schwereren Schichten des Elektrolyten in den Flüssigkeitsumlauf hineinzuziehen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR382528T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE206182C true DE206182C (de) |
Family
ID=8895439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT206182D Active DE206182C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| FR (1) | FR382528A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1255751B (de) * | 1958-07-12 | 1967-12-07 | Accumulateurs Fixes | Schutzdeckel in Akkumulatoren zum Sammeln der entstehenden Gase |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2466870A1 (fr) * | 1979-10-03 | 1981-04-10 | Gen Motors Corp | Accumulateur au plomb a plaques d'epaisseur variable |
| US4982482A (en) * | 1989-02-24 | 1991-01-08 | Caltec International, Inc. | Method for the manufacture of lead-acid batteries and an associated apparatus and associated lead-acid battery |
-
0
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-
1907
- 1907-10-04 FR FR382528A patent/FR382528A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1255751B (de) * | 1958-07-12 | 1967-12-07 | Accumulateurs Fixes | Schutzdeckel in Akkumulatoren zum Sammeln der entstehenden Gase |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR382528A (fr) | 1908-02-10 |
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