DE2052281C - Verfahren zur Umwandlung eines Röntgenfernsehbildsignales in ein binär quantisiertes Bildsignal - Google Patents
Verfahren zur Umwandlung eines Röntgenfernsehbildsignales in ein binär quantisiertes BildsignalInfo
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Description
Die Frfmdung betrifft ein Verfahren zur Umwandlung
eines Rontgenfernsehbildsignals mit Hilfe eines
Begrenzerverstärker in ein binar quantisierte« Bildsignal,
d h in ein Bildsignal, welches bei der Darstellung auf einem Bildschirm nur schwarze und
weiße Flachen ergibt, deren Konturen mit den vom menschlichen Auge gesehenen Konturen des Rontgenfernsehbildes
übereinstimmen
Es ist bekannt, ein Fernsehbild, welches Halbtone
enthalt, in ein er.irem kontrastreiches, koitturenscharfes
Bild dadurch umzuwandeln, daß man das Bildsignal auf einen Verstarker gibt, der durch das
Bildsignal stark übersteuert wird, wenn dieses oberhalb
eines bestimmten Wertes liegt Liegt die Eingangsspannung
des Bildsignals unterhalb dieses Wertes, der im folgenden mit Schnittniveau bezeichnet
wird, gibt der Verstarker ein anderes Ausgangssignal
ab Das Schnittniveau muß einstellbar sein, damit der Umschlag von dem einen auf das andere Ausgangssignal
an der richtigen Stelle erfolgt Dieser Urp«ehiag
erscheint auf dem- Fernsehbild als Kontur (Wechsel von Weiß zu Schwarz)
Das richtige^Schnittniveau laßt sch jedoch nicht
direkt aus ckTn Halhtonsignal ableiten, velmehr
wurde das Sehn ttniveau visuell so eingestellt, daß die
Kon'iU'cn in Mittel die richtige Lage haben
An den ein/einen Konturen bestehen aber noch Abweichungen zwischen den durch das Schnutniveau
gegebenen und den vom menschlichen Au^o wahrgenommenen
Konturen, die an den Stellen größter Schwarzungsi'radicntcii liegen So.iut konnte bisher
die Bildsignalquantisierung auch bei manueller Fmstcllung
des Schmitntveaus nicht richtig durchgeführt
werden
Es i-i 7weck der Erfindung, eine automatische,
kcntureririchtige Quantisierung eines Rontgenfernsehbildsignals
zu ermöglichen Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
ίο Verfahren zur Korrektur des Arbeitspunktes eines
Begrenzerverstärker, der ein Rontgenfernsehbildsignal
in ein binar quantisiertes Fernsehsignal um
wandelt, anzugeben
Die Aufgabe wird erfindungsgemaß dadurch ge-
!ost, daß eine Schaltung zur Erzeugung einer Regelspannung vorhanden ist, die dem Begrenzerverstärker
ein Signal zufuhrt, das durch den zeitlichen Vergleich zwischen den Ranken des binar quantisierten Bildsignals,
im folgenden Schmttsignal genannt, und den
x> Flanken eines durch zweimalige Differentiation und
Begrenzung aus dem Rontgenfemsehbildsignal gewonnenen
Konturensignals entsteht Die Regelschaltung enthalt einen Impulserzeuger, der bei dem Auftreten
jeder Flanke des binar quantisierten Bild
»5 signals einen Rechteckimpuls erzeugt, der im folgenden
als Unsicherheitssignal bezeichnet wird, und wahrend
der Zeitdauer des Auftretens der Unsicherbeitssignale
werden die Momentanwerte des Konturensigp.als
über eine langere Zeit gemittelt, und dieses
Signal wird als Regelspannung dem Begrenzer verstarker zugeführt Damit hegt ein vollständiger
Regelkreis vor, der das Schnittniveau des Begrenzerverstärker in Mittel immer in die Lage einstellt, die
der größten Transparenzsteilheit entspricht In vorteilhafter
Weiterbildung des Erfindungsgedankcns ist
vorgesehen, das Schnittsignal und das Konturensigna! zur Erzeugun., des Fernsehbildes zu kombinieren, und
zwar derart, daß beim Schreiben des Fernsehb,! Jes
in der Nahe einer Kontur das Konturensignal und in den übrigen Teilen das Schnittsignal verwendet wird
Zur abwechselnden Verwendung der beiden Signale werden diese an eine Mischschaltung gelegt, und die
Mischschaltung wird vom Unsichcrheitssignal so gesteuert,
daß am Ausgang der Mischschaltung wahrend der Zeitdauer des Unsicherheitssignais das Konturensignal
und in der übrigen Zeit das Schnittsignal anliegt.
Die Erfindung soll nachstehend an Hand eines Ausfurmmgsberepieles
und 2 Figuren naher erläutert werden Es zeigt
F t g I eine Schaltungsanordnung im Blockschaltbild.
Fig. 2 Impulsverbufe nach Fig I.
Ein Rontgenfemsehbildsignal wird in einer Leitung
I zu einem Differen.ierglied 2 und zu einem Begienzerverstarker
3 gefuhrt Der Bildinhalt des Rontgenfernsehbildsignals reicht vom Wcißpegel über
a'.'c Grauwerte bis zum Schwarzpegel, d h das Fernsehbild
besitzt außer dem Schwarz und Weiß auch sämtliche Grautone.
Wird das Fernsehbildsignal in dem Begrenzerverstarker
3 verstärkt, so kommt man zu einem binar quantisierten Bildsignal, welches auf dem Fernsehschirm
nur schwarze und weiße Flachen ergibt Das Schnittniveau des Begrenzerverstarkers, d h die
Hohe des Eingangspegels, bei der eine Umschaltung von Schwarz in Weiß erfolgt, bzw. umgekehrt, ist
zunächst von der festen Einstellung des Arbeus-
punktes abhängig. Da jedoch der Arbeitspunkt so ein- der Differentiation des Konturensignals im
gestellt werden muü, daß die Konturen an der Stelle Differcnzierungsglied 2 eine Verzögerung eingetreten
größter Transpjren/stettheil· hegen, ist eine Regel- ist. muß das SchnitNignal ebenfalls durch eine Verschaltung
4 vorgesehen. Der Regelschaltung 4 wird zögerungslcitung !0 verzögert werden, bevor es zur
das aus dem Begrenzerverstärker 3 kommende 3 M:scfv>chaltung 9 gelangt. Damit entweder das
Schnittsignal und ein vom Bildsignal durch zwei- Schnittsignal oder das Konturensignal an die Ausmaligc
Differentiation λ dem Differenzierglied Z und gangsklemmc U der Mischschaltung 9 gelangt, wird
in einem nachfolgenden Begrenzerverstärker 5 er- das Unsichcrheitssignal benutzt, um die Mischhaltenes
Konturensignal zugeführt. Die Regelschal- schaltung 9 zu steuern. Dabei steuert das Untung
4 beinhaltet einen Impulserzeuger 6. Dieser er- t· sicherhcitssignai die Mischschaltung 9 derart, daß
zeugt beim Auftreten jeder Flanke des Schnittsignals innerhalb des Bereichs der Unsicherhcitsimpulse das
einen Kcchteckimpuls. Die Breite des Rechteck- Konturensignal und außerhalb des Bereichs das
imprises ist einstellbar und repräsentiert die Zeit- Schnittsignal auf den Ausgang geschaltet wird,
spanne, in der die richtige Kontur liegen kann. Des- in der F i g. 2 a ist ein Schnittsignal mit fehlerhalb wird im folgenden. dieser Rechteckimpuis ah · j haiicr Kontur dargestellt.
spanne, in der die richtige Kontur liegen kann. Des- in der F i g. 2 a ist ein Schnittsignal mit fehlerhalb wird im folgenden. dieser Rechteckimpuis ah · j haiicr Kontur dargestellt.
Unsicherheitssignal bezeichnet. Wahrend der Zeit- F i g. 2 b zeigt das dazugehörige Konturensignal mit
dauer der Unsichcrheitssignale wird über eine längere einer richtigen und mehreren zusätzlichen störenden
Zeit von den Momentanwerten des Konturcmignals, Konturen.
welche aus dem Begrenzerverstärker 5 kommen, in In der Fig. 2c ist der Unsicherheitsimpuls ab-
der Regelschaltung 4 de» Mittelwert gebildet. Diese ·« gebildet, der aus dem Schnittsignal abgeleitet ist und
Signale werden über eine Leitung 7 dem Begrenzer- symmetrisch zur Kontur des Schnittsignals liegt,
verstärker 3 als Rcgclspannung zugeführt. Dadurch In der Fig. 2d ist das Mischsignal dargestellt. Es
ist der Regelkreis geschlössen, und am Ausgang des besteht im Bereich des Unsicherheitssignals aus dem
Begrenzerverstärker* 3 liegt ein Schnittsignal an, wel- Konturensignal, außerhalb dieses Bereichs aus dem
ches unter Verwendung des automatisch nach- »5 Schnittsignal.
geregelten Schnittniveaus entstanden ist. Das Schnitt- Das Ergebnis ist also eine Kombination dzs un-
signal ist an der Klemme 8 abnehmbar. genauen, aber eindeutigen Schnittsignals und des
Es ist weiterhin vorgesehen, das Schnittsignal und konturengenauen, jedoch mehrdeutigen Konturen-
das Konturcnsignal abwcc>' :lud zu verwenden; dazu signals.
ist eine Mischschaltung f* -orgesehen. An der Misch- 30 Für den Fall, daß das Schnittniveau keiner Nachschaltung
9 liegt eineist::* das Konturensignal aus regelung bedarf, kann das Mischprinzip auch ohne
dem Begrenzerverstärker 5 an, auf der anderen Seite die automatische Nachregelung des Schnittniveaus
wird das SchnitLsignal zugeführt. Da jedoch infolge verwendet werden.
Claims (3)
- PatentansprücheI Verfahren zur Umwardlung eines Rorttgenfcrnsehbildsignals in ein binar quantisiertes Bildsignal mit Hilfe eines Begrerzerverstarkers, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltung (4) zur Erzeugung einer Regelspannung vorhanden ist, die dem Begrenzerverstärker (3) ein Signal zufuhrt, das durch de.) zeitlichen Vergleich zwischen den Flanken des binar quantisierten Bildsignals (Schniitsignal) und den Flanken eines durch zweimalige Differentiation und Begrenzung aus dem Ront^enfernsehbild gewonnenen Konturensignals entsteht
- 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelschaltung (4) einen Impulserzeuger (6) enthalt, der bei jeder Flanke des binar quantisierten Bildsignals einen Rrchteckimpuls erzeugt (Unsicherheitssignal), und daß wahrend der Zeitdauer dieser Impulse die Momentanwerte des Konturensignals über langere Zeit gemittelt werden und das Sierial als Regelspannung dem Begrenzerverstärker (3) zugeführt wird
- 3. Verfahren na^h Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das binar quanttsierte Bildsignal und das Konturensignal an einer vom Unsicherheitssignal derart gesteuerten Mischschaltung (9) anliegen, d. ß am Ausgang (II) der Mischschaltung (9) wahrend der Zei'dauer des Unsicherheitssignals das Konturensignal und in der übrige" Zeit das Schnittsignal abnehmbar ist.
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