DE2052281C - Verfahren zur Umwandlung eines Röntgenfernsehbildsignales in ein binär quantisiertes Bildsignal - Google Patents

Verfahren zur Umwandlung eines Röntgenfernsehbildsignales in ein binär quantisiertes Bildsignal

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DE2052281C
DE2052281C DE2052281C DE 2052281 C DE2052281 C DE 2052281C DE 2052281 C DE2052281 C DE 2052281C
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Germany
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signal
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binary
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Inventor
Hans Dipl.-Ing. χ 8046 Dresden; Frenz Dietrich Dipl.-Phys. χ 8312 Heidenau Wiechmann
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Transformatoren und Roentgenwerk GmbH
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Transformatoren und Roentgenwerk GmbH
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Description

Die Frfmdung betrifft ein Verfahren zur Umwandlung eines Rontgenfernsehbildsignals mit Hilfe eines Begrenzerverstärker in ein binar quantisierte« Bildsignal, d h in ein Bildsignal, welches bei der Darstellung auf einem Bildschirm nur schwarze und weiße Flachen ergibt, deren Konturen mit den vom menschlichen Auge gesehenen Konturen des Rontgenfernsehbildes übereinstimmen
Es ist bekannt, ein Fernsehbild, welches Halbtone enthalt, in ein er.irem kontrastreiches, koitturenscharfes Bild dadurch umzuwandeln, daß man das Bildsignal auf einen Verstarker gibt, der durch das Bildsignal stark übersteuert wird, wenn dieses oberhalb eines bestimmten Wertes liegt Liegt die Eingangsspannung des Bildsignals unterhalb dieses Wertes, der im folgenden mit Schnittniveau bezeichnet wird, gibt der Verstarker ein anderes Ausgangssignal ab Das Schnittniveau muß einstellbar sein, damit der Umschlag von dem einen auf das andere Ausgangssignal an der richtigen Stelle erfolgt Dieser Urp«ehiag erscheint auf dem- Fernsehbild als Kontur (Wechsel von Weiß zu Schwarz)
Das richtige^Schnittniveau laßt sch jedoch nicht direkt aus ckTn Halhtonsignal ableiten, velmehr wurde das Sehn ttniveau visuell so eingestellt, daß die Kon'iU'cn in Mittel die richtige Lage haben
An den ein/einen Konturen bestehen aber noch Abweichungen zwischen den durch das Schnutniveau gegebenen und den vom menschlichen Au^o wahrgenommenen Konturen, die an den Stellen größter Schwarzungsi'radicntcii liegen So.iut konnte bisher die Bildsignalquantisierung auch bei manueller Fmstcllung des Schmitntveaus nicht richtig durchgeführt werden
Es i-i 7weck der Erfindung, eine automatische, kcntureririchtige Quantisierung eines Rontgenfernsehbildsignals zu ermöglichen Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
ίο Verfahren zur Korrektur des Arbeitspunktes eines Begrenzerverstärker, der ein Rontgenfernsehbildsignal in ein binar quantisiertes Fernsehsignal um wandelt, anzugeben
Die Aufgabe wird erfindungsgemaß dadurch ge- !ost, daß eine Schaltung zur Erzeugung einer Regelspannung vorhanden ist, die dem Begrenzerverstärker ein Signal zufuhrt, das durch den zeitlichen Vergleich zwischen den Ranken des binar quantisierten Bildsignals, im folgenden Schmttsignal genannt, und den
x> Flanken eines durch zweimalige Differentiation und Begrenzung aus dem Rontgenfemsehbildsignal gewonnenen Konturensignals entsteht Die Regelschaltung enthalt einen Impulserzeuger, der bei dem Auftreten jeder Flanke des binar quantisierten Bild
»5 signals einen Rechteckimpuls erzeugt, der im folgenden als Unsicherheitssignal bezeichnet wird, und wahrend der Zeitdauer des Auftretens der Unsicherbeitssignale werden die Momentanwerte des Konturensigp.als über eine langere Zeit gemittelt, und dieses Signal wird als Regelspannung dem Begrenzer verstarker zugeführt Damit hegt ein vollständiger Regelkreis vor, der das Schnittniveau des Begrenzerverstärker in Mittel immer in die Lage einstellt, die der größten Transparenzsteilheit entspricht In vorteilhafter Weiterbildung des Erfindungsgedankcns ist vorgesehen, das Schnittsignal und das Konturensigna! zur Erzeugun., des Fernsehbildes zu kombinieren, und zwar derart, daß beim Schreiben des Fernsehb,! Jes in der Nahe einer Kontur das Konturensignal und in den übrigen Teilen das Schnittsignal verwendet wird Zur abwechselnden Verwendung der beiden Signale werden diese an eine Mischschaltung gelegt, und die Mischschaltung wird vom Unsichcrheitssignal so gesteuert, daß am Ausgang der Mischschaltung wahrend der Zeitdauer des Unsicherheitssignais das Konturensignal und in der übrigen Zeit das Schnittsignal anliegt.
Die Erfindung soll nachstehend an Hand eines Ausfurmmgsberepieles und 2 Figuren naher erläutert werden Es zeigt
F t g I eine Schaltungsanordnung im Blockschaltbild.
Fig. 2 Impulsverbufe nach Fig I.
Ein Rontgenfemsehbildsignal wird in einer Leitung I zu einem Differen.ierglied 2 und zu einem Begienzerverstarker 3 gefuhrt Der Bildinhalt des Rontgenfernsehbildsignals reicht vom Wcißpegel über a'.'c Grauwerte bis zum Schwarzpegel, d h das Fernsehbild besitzt außer dem Schwarz und Weiß auch sämtliche Grautone.
Wird das Fernsehbildsignal in dem Begrenzerverstarker 3 verstärkt, so kommt man zu einem binar quantisierten Bildsignal, welches auf dem Fernsehschirm nur schwarze und weiße Flachen ergibt Das Schnittniveau des Begrenzerverstarkers, d h die Hohe des Eingangspegels, bei der eine Umschaltung von Schwarz in Weiß erfolgt, bzw. umgekehrt, ist zunächst von der festen Einstellung des Arbeus-
punktes abhängig. Da jedoch der Arbeitspunkt so ein- der Differentiation des Konturensignals im gestellt werden muü, daß die Konturen an der Stelle Differcnzierungsglied 2 eine Verzögerung eingetreten größter Transpjren/stettheil· hegen, ist eine Regel- ist. muß das SchnitNignal ebenfalls durch eine Verschaltung 4 vorgesehen. Der Regelschaltung 4 wird zögerungslcitung !0 verzögert werden, bevor es zur das aus dem Begrenzerverstärker 3 kommende 3 M:scfv>chaltung 9 gelangt. Damit entweder das Schnittsignal und ein vom Bildsignal durch zwei- Schnittsignal oder das Konturensignal an die Ausmaligc Differentiation λ dem Differenzierglied Z und gangsklemmc U der Mischschaltung 9 gelangt, wird in einem nachfolgenden Begrenzerverstärker 5 er- das Unsichcrheitssignal benutzt, um die Mischhaltenes Konturensignal zugeführt. Die Regelschal- schaltung 9 zu steuern. Dabei steuert das Untung 4 beinhaltet einen Impulserzeuger 6. Dieser er- t· sicherhcitssignai die Mischschaltung 9 derart, daß zeugt beim Auftreten jeder Flanke des Schnittsignals innerhalb des Bereichs der Unsicherhcitsimpulse das einen Kcchteckimpuls. Die Breite des Rechteck- Konturensignal und außerhalb des Bereichs das imprises ist einstellbar und repräsentiert die Zeit- Schnittsignal auf den Ausgang geschaltet wird,
spanne, in der die richtige Kontur liegen kann. Des- in der F i g. 2 a ist ein Schnittsignal mit fehlerhalb wird im folgenden. dieser Rechteckimpuis ah · j haiicr Kontur dargestellt.
Unsicherheitssignal bezeichnet. Wahrend der Zeit- F i g. 2 b zeigt das dazugehörige Konturensignal mit
dauer der Unsichcrheitssignale wird über eine längere einer richtigen und mehreren zusätzlichen störenden
Zeit von den Momentanwerten des Konturcmignals, Konturen.
welche aus dem Begrenzerverstärker 5 kommen, in In der Fig. 2c ist der Unsicherheitsimpuls ab-
der Regelschaltung 4 de» Mittelwert gebildet. Diese ·« gebildet, der aus dem Schnittsignal abgeleitet ist und
Signale werden über eine Leitung 7 dem Begrenzer- symmetrisch zur Kontur des Schnittsignals liegt,
verstärker 3 als Rcgclspannung zugeführt. Dadurch In der Fig. 2d ist das Mischsignal dargestellt. Es
ist der Regelkreis geschlössen, und am Ausgang des besteht im Bereich des Unsicherheitssignals aus dem
Begrenzerverstärker* 3 liegt ein Schnittsignal an, wel- Konturensignal, außerhalb dieses Bereichs aus dem
ches unter Verwendung des automatisch nach- »5 Schnittsignal.
geregelten Schnittniveaus entstanden ist. Das Schnitt- Das Ergebnis ist also eine Kombination dzs un-
signal ist an der Klemme 8 abnehmbar. genauen, aber eindeutigen Schnittsignals und des
Es ist weiterhin vorgesehen, das Schnittsignal und konturengenauen, jedoch mehrdeutigen Konturen-
das Konturcnsignal abwcc>' :lud zu verwenden; dazu signals.
ist eine Mischschaltung f* -orgesehen. An der Misch- 30 Für den Fall, daß das Schnittniveau keiner Nachschaltung 9 liegt eineist::* das Konturensignal aus regelung bedarf, kann das Mischprinzip auch ohne dem Begrenzerverstärker 5 an, auf der anderen Seite die automatische Nachregelung des Schnittniveaus wird das SchnitLsignal zugeführt. Da jedoch infolge verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    I Verfahren zur Umwardlung eines Rorttgenfcrnsehbildsignals in ein binar quantisiertes Bildsignal mit Hilfe eines Begrerzerverstarkers, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltung (4) zur Erzeugung einer Regelspannung vorhanden ist, die dem Begrenzerverstärker (3) ein Signal zufuhrt, das durch de.) zeitlichen Vergleich zwischen den Flanken des binar quantisierten Bildsignals (Schniitsignal) und den Flanken eines durch zweimalige Differentiation und Begrenzung aus dem Ront^enfernsehbild gewonnenen Konturensignals entsteht
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelschaltung (4) einen Impulserzeuger (6) enthalt, der bei jeder Flanke des binar quantisierten Bildsignals einen Rrchteckimpuls erzeugt (Unsicherheitssignal), und daß wahrend der Zeitdauer dieser Impulse die Momentanwerte des Konturensignals über langere Zeit gemittelt werden und das Sierial als Regelspannung dem Begrenzerverstärker (3) zugeführt wird
  3. 3. Verfahren na^h Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das binar quanttsierte Bildsignal und das Konturensignal an einer vom Unsicherheitssignal derart gesteuerten Mischschaltung (9) anliegen, d. ß am Ausgang (II) der Mischschaltung (9) wahrend der Zei'dauer des Unsicherheitssignals das Konturensignal und in der übrige" Zeit das Schnittsignal abnehmbar ist.

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