DE2036628C2 - Gefrierschutzmittel - Google Patents

Gefrierschutzmittel

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DE2036628C2
DE2036628C2 DE19702036628 DE2036628A DE2036628C2 DE 2036628 C2 DE2036628 C2 DE 2036628C2 DE 19702036628 DE19702036628 DE 19702036628 DE 2036628 A DE2036628 A DE 2036628A DE 2036628 C2 DE2036628 C2 DE 2036628C2
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Description

in der der Benzolring unsubstltuiert oder durch mindestens einen Alkylrest substituiert ist, A ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine NH-Gruppe bedeutet und B ein Stickstoffatom, eine CH-oder CSH-Gruppe oder einen Rest der allgemeinen Formel -CSM darstellt, wobei M ein Alkalimetallatom 1st, mit der Maßgabe, daß, wenn A ein Sauerstoff- oder Schwefelatom ist, B nur eine CSH-Gruppe oder ein Rest der allgemeinen Formel -CSM Ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich
E) ein Alkanolaminphosphat
enthalten.
2. Gefrierschutzmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie (A) Monoäthylenglykol, (B) 0,1 bis 1,0 Gew.-'* Natrium- oder Kaliumnitrat, (C) 0,i bis 4 Gew.-% Natriumtetraborat, (D) 0,05 bis 0.5 Gew.-9b Natriummercaptobenzothlazol oder Benzotriazol und (E) 0,1 bis 5,0 Gew.-96 Dl- oder Trläthanolaminphosphat, jeweils bezogen auf das Gefrierschutzmittel, enthalten.
3. Gefrierschutzmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich ein Alkalinitrit enthalten.
4. Gefrierschutzmittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Alkalinitrit, Natriumoder Kaliumnitrit In einer Menge von 0,1 bis 1,5 Gew.-%, bezogen auf das Gefrierschutzmittel, enthalten.
5. Gefrierschutzmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich 0,0005 bis 1 Gew.-96 eines Antischaummittel und/oder einen organischen Farbstoff und/oder bis 5 Gew.-96 Wasser, jeweils bezogen auf das Gefrierschutzmittel, enthalten.
6. Gefrierschutzmittel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Antischaummittel ein Polyoxypropylenglykol mit einem Molekulargewicht von 950 bis 1950 enthalten
Die Erfindung betrifft Gefrierschutzmittel, welche Korrosionsinhibitoren enthalten.
Wasser wird Im allgemeinen als Wärmeübertragungsmedium für das Kühlsystem von Verbrennungsmotoren verwendet. Wenn diese Motoren bei Temperaturen unterhalb 0° C betrieben werden, Ist es zweckmäßig, dem Kühlwasser ein Gefrierschutzmittel zuzusetzen. Solche Gefrierschutzmittel enthalten Im allgemeinen einen mit Wasser mischbaren Alkohol, welcher ein niederer einwertiger Alkohol, wie Methanol, oder ein mehrwertigen Alkohol sein kann, wie Monoäthylenglykol, Diäthylenglykol oder Dipropylenglykol. Mehrwertige Alkohole weisen den Vorteil auf, daß sie einen hohen Siedepunkt besitze;; und daher nur In sehr niedrigen Anteilen aus dem Kühlsystem verdampfen. Unter normalen Betriebsbedingungen sind die Metallteile des Kühlsystems, welche die verschiedensten Metalle, wie Kupfer, Lötmetall, Messing, Stahl, Gußelsen oder Aluminium, enthalten
ίο können, Korrosionsvorgängen unterworfen. Die vorgenannten Gefrierschutzmittel sollen daher im allgemeinen Korrosionsinhibitoren enthalten. Es sind bereits zahlreiche solche Korrosionsinhibltor-Systerne bekann i.
So beschreibt die CH-PS 4 09 523 Gefrierschutzmittel auf der Basis eine 1,2-Diols mit einem Gehalt an Borax, Alkalinitrat und/oder -nitrit, Alkalisilikat, Alkalibenzoat und Benztrlazol. Diese Gefrierschutzmittel zeigen eine gewissen Korrosionsschutzwirkung, doch im Hinblick darauf, daß man gegenwärtig Im Falle von geschlossenen Kühlsystemen Gefrierschutzmittel mit Langzeltwirkung bevorzugt und daß die Gefrierschutzmittel sogar in herkömmlichen, nicht verschlossenen Kühlsystemen längere Zelt belassen werden, besteht Interesse an Gefrierschutzmitteln, die schärfere Anforderungen erfüllen als die bekannten Gefrierschutzmittel.
Aufgabe der Erfindung ist es, neue Gefrierschutzmittel zur Verfügung zu steilen, die bestimmte Korrosionslnhibitor-Systeme enthalten, welche bei den verschiedensten Gefrierschutzmittel-Konzentrationen In Wasser gegen-.30 über den verschiedensten, in Kühlsystemen verwendeten Metallen das gleiche hervorragende Verhalten aufweisen. Gegenstand der Erfindung sind somit Gefrierschutzmittel, die enthalten
A) mindestens einen mit Wasser mischbaren Alkohol,
B) ein Alkallnitrat,
C) ein Alkalimetaborat oder -tetraborat,
D) mindestens eine heterocyclische Benzoverblndung der allgemeinen Formel
In der der Benzolring unsubstltuiert oder durch mlndestens einen Alkylrest substituiert ist, A ein Sauerstoffoder Schwefelatom oder eine NH-Gruppe bedeutet und B ein Stickstoffatom, eine CH- oder CSH-Gruppe oder einen Rest der allgemeinen Formel-CSM darstellt, wobei M ein Alkaltmetallatom ist, mit der Maßgabe, daß, wenn
ίο A ein Sauerstoff- oder Schwefelatom Ist, B nur eine CSH-Gruppe oder ein Rest der allgemeinen Formel -CSM 1st, mit dem kennzeichnenden Merkmal, daß sie zusätzlich
E) ein Alkanolaminphosphat
enthalten.
Gegebenenfalls enthalten die Gefrierschutzmittel zusätzlich ein Alkalinitrit. Beispiele für Alkanolaminphosphate, die In dem Gefrierschutzmittel der Erfindung enthalten sein können, sind Trläthanolamlnphosphat und Trlisopropanolaminphosphat. Trläthanolaminphosphat wird bevorzugt. Das Alkanolaminphosphat wird gegebenenfalls In sich durch Versetzen des mit Wasser mischbaren Alkohols mit der berechneten Menge eines Alkanolamine und Phosphorsäure hergestellt. Wenn Trläthanolamlnphosphat verwendet wird, kann man dieses aus Trläthanolamin-Handelsprodukten, die bis 15 Gew.-96 Dläthanolamln enthalten, herstellen. Die Gefrierschutzmittel der Erfindung enthalten vorzugsweise 0,1 bis 5,0 Gew.-96 des Alkanolamlnphosphats.
Die Gefrierschutzmittel können auf jede beliebige bekannte Welse hergestellt werden. Man kann dem mit Wasser mischbaren Alkohol nach jeder beliebigen geeigneten Methode die verschiedenen anderen Komponenten zusetzen, welche gemeinsam mit diesem Alkohol die Gefrierschutzmittel der Erfindung bilden. Die erfindungsgemäßen Gefrierschutzmittel enthalten vorzugsweise mindestens 90 bis 95 Gew.-% eines mit Wasser mischbaren Alkohols sowie gegebenenfalls einen niedrigen Anteli Wasser, beispielsweise weniger als 5 Gew.-96 H2O. Als mit Wasser mischbarer Alkohol wird Äthylenglykol bevorzugt. Gemische aus 50 Vol.-96 Äthylenglykol und 50 Vol.-% Methanol sind ebenfalls sehr gut geeignet.
Das Alkanolamlnphosphat kann als solches zugesetzt oder In situ hergestellt werden. Im letzteren Falle bringt man vorzugsweise ein Alkanolamin und Phosphorsäure unter Verwendung eines solchen Molverhältnisses ein, daß der gemäß ASTM-Prüfnorm D 1287-58 bestimmte pH-Wert einer 50vol.-%lgen Lösung des Gefrierschutzmittels In Wasser 7,0 bis 8,5, vorzugsweise 7,5 bis 8,0, beträgt.
Die Gefrierschutzmittel enthalten als Alkallnitrate vorzugsweise Natrium- oder Kaliumnitrat. Der Anteil dieser Nitrate beträgt im allgemeinen 0,1 bis 1,0 Gew.-56, bezogen auf das Gefrierschutzmittel.
Die Gefrierschutzmittel enthalten, wie erwähnt, gegebenenfalls zusätzlich ein Alkallnitrit, dessen Anteil dann 0,1 bis 1,5 Gew.-96, bezogen auf das Gefrierschutzmittel, beträgt. Von den Alkallnitriten werden Natrium- und Kaliumnitrit bevorzugt.
Das In den Gefrierschutzmitteln enthaltene Alkalimetaborat oder -tetraborat kann ebenfalls Natrium- oder Kaliummetaborat oder -tetraborat sein. Die Natriumsalze werden aus wirtschaftlichen Gründin jedoch bevorzugt. Der Anteil des Alkalimetaborats oder -tetraborats beträgt 0,1 bis 4 Gew. 96, bezogen auf das Gefrierschutzmittel. Tetraborat, Insbesondere Natriumtetraborat, werden bevorzugt. Es können auch Gemische aus einem Tetraborat und einem Metaborat verwendet werden.
Spezielle Beispiele für heterocyclische Benzoverblndungen, die In dem erflndungsgemässen Gefrierschutzmittel enthalten sein können, sind 2-Mercaptobenzoxazol, 2-Mercaptobenzothlazol, 4-Äthyl-2-mercaptobenzothlazol, 2-Mercapto-4,5-dlmethylbenzothlazol, Natriurn-2-mercaptobenzothtazol, Kallum-2-mercaptobenzothtazol, 2-Mercaptobenzlmldazol, Benzotrlazol, 4-Methylbenzotrlazol,5-Methylbenzotrlazol, Benzlmldazol, 4-Methylbenzlmldazol, 5-Methylbenzlmldazol und 5,6-Dlmethylbenzlmldazol. Von den vorgenannten heterocyclischen Benzoverbindungen werden Natrium-mercaptobenzothlazol und/oder Benzotrlazol bevorzugt. Der Anteil der heterocyclischen Benzoverbindungen beträgt 0,05 bis 0,5 Gew.-%, bezogen auf das Gefrierschutzmittel.
Die Gefrierschutzmittel enthalten gegebenenfalls ferner 0,0005 bis 0,05 Gew.-% oder noch höhere Anteile eines Antischaummittel. Beispiele für geeignete Antischaummittel sind Siliconöle, Polyglykole, Mineralöle, Isooctanol, C6.irAlkohole, wie C7.9-Oxoalkohole, organische Phosphate, Alkyllactate und Rizinusölseifen. Besonders gut geeignete Polyglykole sind Polyoxypropylenglykole mit einem Molekulargewicht mit einem Nennwert von etwa 950 bis 1950, welche mit Äthylenoxyd zu Copolymeren umgesetzt werden, die In ihrer Molekülstruktur bis etwa 30 Gew.-96 Äthylenoxyd-Elnhetten enthalten. Der Anteil des Antlschaummlttels soll im allgemeinen etwa 1 Gew.-%, bezogen auf das Gefrierschutzmittel, nicht überschreiten.
Ferner können die Gefrierschutzmittel einen organischen Farbstoff enthalten. Um die Löslichkeit der vorgenannten organischen Komponenten In dem erfindungsgemäßen Gefrierschutzmittel zu gewährleisten, können diese auch bis 5 Gew.-96 Wasser enthalten. Der pH-Wert einer 50vol.-961gen Lösung eiues erfindungsgemäßen Gefrierschutzmittels in Wasser beträgt vorzugsweise höchstens 10,0.
Die Gefrierschutzmittel eignen sich besonders gat In Form von z. B. 10 bis 16vol.-%lgen wäßrigen Lösungen für Kühlsysteme von Verbrennungsmotoren, wobei die Konzentration der wäßrigen Lösung im Einzelfall von den Temperaturbedingungen abhängt, bei welchen der Motor betrieben wird. Die Gefrierschutzmittel der Erfindung können jedoch auch als Wärmeaustauschmedien in anderen Maschinen oder Vorrichtungen eingesetzt werden, wobei ihnen nicht unbedingt Wasser beigemischt werden muß.
Die Beispiele erläutern die Erfindung. Die Beispiele 1, 3, 5 und 6 sind Vergleichsbeispiele. Das in Tabelle I bzw. II angeführte Antischaummittel Ist ein Polyoxypropylengiykol mit einem Molekulargewicht mit einem Nennwert von 1750, welches mit Äthylenoxyd zu einem Copolymeren gepfropft wurde, das in seiner Molekularstruktur etwa 10 Gew.-% Äthylenoxyd-Elnhelten aufweist.
Beispiel 1 (Vergleichsbeispiel)
Es werden Prüfkörper aus verschiedenen Metallen jeweils zur Gänze 336 Stunden lang In eine bei einer Temperatur von 82° C ± 1° C gehaltene und mit einer Geschwindigkeit von 100 ± 10 ml/Min, belüftete Lösung des jeweiligen Gefrierschutzmittels eingetaucht. Die Metallprüfkörper entsprechen den in der ASTM-Prüfnorm D 1384-61T beschriebenen Prüfkörpern. Die wäßrige Lösung des Gefrierschutzmittels wird hergestellt, Indem man jeweils 1 Vol.-teil des Gefrierschutzmittels mit 2 Vol.-teilen Wasser, die 0,01% Chlorionen in Form von Natriumchlorid und 0,03% Sulfationen in Form von Natriumsulfat enthalten, vermischt. Anschließend werden die korrodierenden Eigenschaften der die Gefrierschutzmittel enthaltenen Lösungen anhand des Gewichtsverlustes (ausgedrückt In mg/cm2) bestimmt, welchen die Prüfkörper während des Testes erleiden. In jenen Fällen, bei denen eine Gewichtszunahme erfolgt, wird den Zahlenwerten der Buchstabe »Z« nachgestellt. Jeder Test wird dreifach durchgeführt. In Tabelle I sind die Ergebnisse ersichtlich, die mit 6 bekannten, aber nicht unbedingt Im Handel erhältlichen Gefrierschutzmitteln (Gefrierschutzmittel A bis F) erzielt werden. Man erkennt, daß die Lösung des Gefrierschutzmittels A gegenüber Lötmetall und Kupfer stark korrodierend wirkt, während die Lösung des Gefrierschutzmittels B Gußeisen, Stahl, Aluminium, Lötmetall und Kupfer stark korrodiert. Das Gefrierschutzmittel C wirkt gegenüber Gußelsen, Aluminium und Lötmetall korrodierend. Die Gefrierschutzmittel D und E befriedigen bei diesem Gewichtsverlust-Test. Auch die Gewichtsverluste für das Gefrierschutzmittel F sind annehmbar, dieses Gefrierschutzmittel versagt jedoch Im Hinblick auf eine andere bedeutende Eigenschaft. Während der Prüfung bilden sich nämlich auf dem Aluminium-Prüfkörper flauschige, voluminöse weiße Ablagerungen aus Alumlnlumoxydhydrat. Diese besondere Form der Aluminium-Korrosion macht das Gefrierschutzmittel F für praktische Zwecke unbrauchbar, da die vorgenannten Ablagerungen während eines lange Zelt dauernden Einsatzes dieses Mittels In mit Aluminiumteilen ausgestatteten Verbrennungsmotoren vom zirkulierenden Kühlmedium mitgerissen werden und eine bedenkliche Verunreinigung bzw. Blök-
klerung der engen Leitungen durch den Wärmeaustau- etwa dem Vergleichsbaispiel C In dieser CH-PS, das
scher (Kühler) bewirken können.
Die Gefrierschutzmittel A und B der Tabelle I entsprechen den Vergleichsversuchen D und A In der CH-PS 4 09 523.
Das Gefrierschutzmittel F von Tabelle I entspricht in
Tabelle I
jedoch kein Nitrit und kein Borat nennt. Die Gefrierschutzmittel C und E der Tabelle I sind willkürliche Zusammenstellungen gemäß Abs. 1 der CH-PS 4 09 523, 5 und das Gefrierschutzmittel D der Tabelle I entspricht praktisch dem Gegenstand der US-PS 30 90 757.
I Gefrier Komponenten Anteile, Gewichtsverlust, mg/cm2 Stahl Alumi Löt Messing Kupfer
jVf schutz Gew.-% Guß nium metall
fet mittel elsen 0,124 CO15 0,527 0,108 0,760
A Natriumbenzoat 5,0 0 0,170 0,031 0,961 0,093 0,883
Natriurnnitrit 0,5 0,047 0 0,093 1,132 0,093 0,217
Monoäthylenglykol 94,5 0,012 24,2 1,643 0,233 0,108 0,713
B Natrium-tetraborat-dekahydrat 62,6 20,0 1,473 0,233 0,295 2,31
2,7 22,0 25,2 1,318 0,636 0,202 2,28
Monoäthylenglykol 97,3 14,11 0,170 0,992 1,364 0,062 0,015
C Benzotriazol 0,04 15,15 0,031 1,612 1,79 0,124 0,047
Natriumarsenlt 0,1 13,12
Dinatriumhydrogenphosphat 0,2 0,031 27,8 2,85 0,124 0,062
Monoäthylenglykol 99,6 12,51
D Natriumtetraborat-dekahydrat 0,5
Natriummetaborat 1,0 0,068 0,056 0,022 0,U79 0,057
Dikaliumhydrogenphosphai 1,5 0,085 0,005 0,202 0,057 1,039 0,057
Natriummercaptobenzothiazol 0,2 0,009 0,068 0,388 0,028 1,008 0,057
Benzotriazol 0,05 0,130
Antischaummittel 0,02
Monoäthylenglykol 99,7
'! E Dlkallumhydrogenphosphat 2,5 0,202 0,085 0,085 0,158 0,022
Natriummercaptobenzothiazol 0,2 0,017 Z 0 0,118 0,085 0,125 0,043
Benzotriazol 0,05 0,065 Z 0,822 0,085 0,129 0,107 0,039
Antischaummittel 0,02 0,032 Z
Monoäthylenglykol 97,3
F Natrlumtetraborat-dekahydrat 1,5
Triäthanolamln 3,6 0,158 0,115 0,028 0,071 0,096
Phosphorsäure 0,8 0.095 0,112 0,153 0,036 0,028 0,096
Natriumnitrit 0,25 0,127 0,101 0,133 0,074 0,028 0,104
Natriummercaptobenzothiazol 0,15 0,558
Antischaummittel 0,02
Monoäthylenglykol 93,7
Beispiel 2
Die Gefrierschutzmittel 1 bis 3 werden auf die in Beispiel 1 beschriebene Welse geprüft. Tabelle H zeigt die
Ergebnisse, aus denen man erkennt, daß das anhand des so stellt werden. Tabelle II
Gewichtsverlust-Tests bestimmte Antlkorrosionsverhalten völlig befriedigt. Keines der Gefrierschutzmittel 1 bis 3 bildet bei dem Test die flockigen Ablagerungen, welche im Falle des Vergleichs-Gefrierschutzmittels F festge-
Gefrier Komponenten Anteile Gewichtsverlust, mg/cm1 Stahl Alu Löt Messing Kupfer
schutz Gew.-% Guß minium metall
mittel elsen
1 Natrlumtetraborat-dekahydrat 3,5 0,155 0 0,047 Z 0,139 0,170
Triäthanolamln 2,2 0,077 0,093 0 0,031 Z 0.015 0,170
Phosphorsäure 0,8 0,155 0,124 0,015 Z 0,031 Z 0 0,170
Natriumnitrat 0,25 0,062
Natriummercaptobenzothiazol 0,15
Antischaummittel 0,02
Monoäthylenglyklol 95,2
2 Natrlumtetraborat-dekahydrat 1,5
Triäthanolamln 3,6 0 0,077 0,093 0,124 0,077
Phosphorsäure 0,8 0,155 Z 0,062 0,015 0,155 0,093 0,093
Natriumnitrit 0,25 0,077
Fortsetzung Komponenten Anteile
Gew.-%
20 36 628 0,015 0,031 8 Messing Kupfer
7 Gefrier
schutz
mittel
Natriumnitrat
Natrlummercaptobenzothiazol
Antischaummittel
Monoäthylenglykol
0,25
0,15
0,02
93,4
0,232
0,155
0,077
0,031
0,047
0,047
0,093 0,124
Natrlumtetraborat-dekahydrat
Triäthanolamln
Phosphorsäure
Natriumnitrat
Natrlummercaptobenzothiazol
Antischaummittel
Monoäthylenglykol
3,5
3,6
0,8
0,25
0,15
0,02
91,7
Löt
metall
0,108
0,077
0,015 Z
0,217
0,108
0,202
3 0,015
Gewichtsverlust, mg/cm1
Guß- Stahl Alu
elsen minium
0,170
0,047
0
0,062
0,093
0,077
0,062
Beispiel 3 (Vergleichsbeispiel) 20 Tabelle 111
Zur Prüfung der Eigenschaften der Gefrierschutzmittel D und E bei verschiedenen, in der Praxis angewendeten Verdünnungsgraden (d. h. Konzentrationen von 5 bzw. 10 bzw. 15 bzw. 20 Vol.-96, bezogen auf das Gesamtvolumen der wäßrigen Gefrierschutzmittel-Lösungen) werden Prüfkörper aus Aluminium bzw. Gußelsen, wie sie In Beispiel 1 beschrieben sind, zusammengeschraubt und jeweils 48 Stunden lang In unter Rückfluß kochende wäßrige Lösungen der Gefrierschutzmittel eingetaucht, jo Anschließend werden die Gesamt-Gewlchtsverluste (in mg) der Aluminiumprüfkörper bestimmt. Die Gewichtsverluste der Gußeisen-Prüfkörper sind in allen Fällen vernachlässigbar.
Aus Tabelle III sind die Ergebnisse ersichtlich.
Beispiel 4
Die Versuche von Beispiel 3 werden mit den Gefrierschutzmitteln 1 bis 3 wiederholt. Die Korrosion des Gußeisens ist wiederum vernachlässigbar. Tabelle III -to zeigt die bei den Aluminiumprüfkörpern aufgetretenen Gewichtsverluste. Man erkennt aus diesen Werten, daß die erfindungsgemäßen Gefrierschutzmittel den Vergleichs-Gefrterschutzmltteln D bzw. E, welche anhand des Tests von Beispiel 1 die besten sind, Im Hinblick auf die Beständigkeit ihrer Eigenschaften bei verschiedenen Konzentrationen weit überlegen sind.
Tabelle IV
Gefrier- Konzentration der Lösung des Gefrlerschutkschutzmittels, Vol.-%
mittel 5 10 15 20
Aluminium-Gewichtsverlust, mg
D 34,4 39,1 31,0 20,8
E 11,6 13,9 6,6 3,7
1 0,8 1,8 1,4 0,6
2 0,6 0.6 0,6 0,6
3 2,6 2,8 1,8 1,1
Beispiel 5 (Vergleichsbeispiel)
Das Produkt Nr. 3 der Tabelle II wird mit dem Gefrierschutzmittel »C« der CH-PS 4 09 523 verglichen, wobei das Natrlummercaptobenzothiazol durch das entsprechend wirksame Benzotrlazol ersetzt worden ist. Es wurden Prüflinge aus Gußelsen, Stahl, Aluminum, Messing, Lötmetall und Kupfer der Normprüfung nach ASTM-D 1384-61T hinsichtlich ihrer Korrosion untersucht. Die Prüflinge sind in einer Glasapparatur bei 70° C bei 33%lger Konzentration des Gefrierschutzmittels In Wasser behandelt worden. Wie die nachstehende Tabelle IV deutlich zeigt, greift das erfindungsgemäße Gefrierschutzmittel die genannten Metalle nicht an, während die bekannte Zusammensetzung Gußeisen und Aluminium stark angreift.
Gefrierschutzmittel Prüfmetall
durchschnittliche Gewichtsänderung (mg/6,44 cm2)
Gußelsen Stahl Aluminium Lötmetall Messing Kupfer
Produkt 3 0 0
(Tabelle II der
Erfindung)
Triäthanolammonium-
phosphat
und Benzotriazol -14 -3
Beispiel * (Vergleichsbeispiel)
Des weiteren wird das Gefrierschutzmittel Nr. 2 der Tabelle II mit einem Gefrierschutzmittel gemäß dem Patentanspruch der CH-PS 4 09 523 verglichen. Die Zusammensetzung des zu Vergleichszwecken herangezogenen Gefrierschutzmittels ist wie folgt:
-1
-1
-6 +1 Borax 0 -1
60 Natriumnitrat
Natriumnitrit Gew.-%
65 Natrtummetaslllcat 1,0
Natriumbenzoat 0,4
Benztriazoi 0,4
Äthylenglykol 0,04
2,5
0,2
bis 100
ίο
Die Konzentration des Gefrierschutzmittels ist sehr niedrig und beträgt 10 VoL-%.
Ferner ist ein aus der CH-PS 4 09 523 entnehmbares Gefrierschutzmittel zusammengestellt worden, das die folgenden Bestandteile aufweist:
Natriumtetraborat
Nalrlummetaslltcat
Natriummerkaptobenzothiazol
Tabelle V
Gew.-%
9,5
0,1
0,2
Trläthanolammonlumphosphat 1,6
Ntrlumcarbonat bis pH = 8 0,6
Antischaummittel 0,2
Verdickungsmittel 0,2
Äthylenglykol bis 100
Beide VerElelchsmittel sind hinsichtlich Ihrer Wirkung auf Aluminium untersucht worden. Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle V zusammengefaßt.
48stündiges Sieden Gewichtsverlust (mg) (für) Aluminium, gemäß entnehmbar aus
unter Rückfluß einer CH-PS 4 09 523
1 Ovolumenprozentlgen Prod. Nr. 2 Patent
Lösung In voll- Tab. II der anspruch 2
er.isaizlem Wasser Erfindung CH-PS 4 09 523
1,6
31,8
94,1
Wie aus der Tabelle V ersichtlich Ist, greifen die zu Verglelchszwecken herangezogenen Gefrierschutzmittel Aluminium sehr stark an, so daß sie - um eine ausreichende Korrosionsschutzwirkung auch gegenüber Aluminium zu erzielen - nur in hohen Konzentrationen zum Einsatz gelangen können. Wie festgestellt worden ist, können eine ausreichende Korrosionsschutzwirkung gegenüber Aluminium nur solche Gefrierschutzmittel nach der CH-PS 4 09 523 entfalten, die mindestens 33-volumenprozentlg sind. Demgegenüber 1st gefunden worden, daß die Gefrierschutzmittel nach der Erfindung bereits bei sehr niedrigen Konzentrationen, wie 5, 10, 15 und 20 Vol.-96, voll wirksam sind, so daß bei diesen Konzentrationen keine voluminösen weißen flockigen Beläge oder Niederschläge aus wasserhaltigem Aluminiumoxid auftreten.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Gefrierschutzmittel, enthaltend
A) mindestens einen mit Wasser mischbaren Alkohol,
B) ein Alkalinitrat,
C) ein Alkalimetaborat oder -tetraborat und
D) mindestens eine heterocyclische Benzoverblndung der allgemeinen Formel
DE19702036628 1969-07-25 1970-07-23 Gefrierschutzmittel Expired DE2036628C2 (de)

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DE2036628A1 DE2036628A1 (de) 1971-02-04
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GB (1) GB1210370A (de)
NL (1) NL160320C (de)
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