DE2030C - Verbesserungen an Taschenuhrwerken. Zusatz zu dem Patent Nr. 1866 - Google Patents

Verbesserungen an Taschenuhrwerken. Zusatz zu dem Patent Nr. 1866

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DE2030C
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GEBR. JAPY & Co. in Paris
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/12Alarm watches to be worn in pockets or on the wrist

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Description

1877.
Klasse 83.
GEBRÜDER JAPY & CO. in PARIS. Verbesserungen an Taschenuhrwerken.
Zusatz - Patent zu No. i860 vom 13. October 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. October 1877 ab. Längste Dauer: 16. Juni 1891.
Die verschiedenen Ansichten der Fig. 1 o, abc, zeigen eine Veränderung im Gehäuse und der Bewegung des Taschenweckers. Im Uhrgehäuse ist zur Befestigung des Uhrglasringes ein Scharnier derartig angebracht, dafs das Tönen nicht gehindert wird, was nothwendig erfolgen müfste, wenn das Scharnier, wie es bei allen Taschenoder Pendeluhren der Fall ist, direct auf dem Mittelrand des Gehäuses angebracht wäre. Die Aufhängung A ist an einem Messingtheil B befestigt, der die Form eines Winkels hat und dessen Ende sich mittelst Vernietung der Mitte des Gehäuses anschliefst. Der Mittelrand des Gehäuses L ist derartig gehöhlt, dafs ein kleiner Raum zwischen ihm und dem Aufhängetheil A bleibt, um den Schall nicht zu beeinträchtigen.
Der Aufhängetheil A umgiebt gabelförmig den Scharniertheil D, welcher an den Uhrglasring E gelöthet ist. Er dreht sich auf dem Stift F, welcher gleichzeitig als Drehpunkt für das Scharnier und den Uhrring G dient. ./7 ist ein Stück, das den Uhrglasring an der Stelle verstärkt, wo sich der Knopf für das Abstellen des Weckers befindet. Sobald man den Uhrglasring niederdrückt, verrückt sich das auf der Axe 3 bewegliche Stück 2 (s. Fig. 9) und stellt sich zwischen den Hammer und das Gehäuse, um so das Werk zum Schweigen zu bringen.
Die Fig. 11 zeigt den Abstellungsmechanismus dieser Einrichtung. Indem man das Gehäuse öffnet, was immer nöthig ist, um einen volleren Klang zu erzielen, hebt eine Feder 4 dieses Stück derartig, dafs der Wecker bereit ist zu gehen. Die Art der Bewegung, dargestellt durch die Fig. 7, 8 und 9, differirt mit derjenigen in der Beschreibung zum Hauptpatente derart, dafs sie gestattet, sie niedriger zu machen, wobei dieselbe Höhe des Federhauses beibehalten und das Getriebe des Mittelrades, das in der erst beschriebenen Ausführung excentrisch gestellt war, ins Centrum der Bewegung zurückverlegt wird. Es wird dadurch der in der ersten Beschreibung b genannte Schneckenzapfen überflüssig, was die Fabrication augenscheinlich vereinfacht.
Die Aufziehung wird bewirkt entweder durch einen Schlüssel oder' mittelst Remontoirkronrades P' im Centrum der Gehäuseplatte an der Stelle der Befestigungsschraube P'. Dieser Remontoir - Einrichtung ist noch hinzugefügt: i. die Brücke X, 2. die zwei Räder YZ, 3. das Röhrchen V.
Die Brücke X, auf den grofsen Boden geschraubt, dient dem grofsen Mittelrade zum Lager, so dafs man im kleinen Boden das Röhrchen V anbringen kann, welches zur Axe des Rades Z dient. Die Räder Y und Z dienen dazu, die Bewegung des Kronrades P' auf das Federgehäuse zu übertragen. Die Krone P1 dient zum Remontiren und ist auf der Axe mittelst Schraube befestigt. Die Einhäusimg des Triebwerks ist mittelst zweier Schrauben s s bewirkt, die das Gehäuse an zwei Messingtheile 11 befestigt, welche an den kleinen Boden genietet sind. Die Buchstaben in den Fig. 7, 8 und 9, die hier nicht erwähnt werden, correspondiren mit denjenigen, die in den Fig. 1 bis 6 angegeben waren, welche Figuren sich bei der Beschreibung für das Hauptpatent befinden.
Die Fig. 12 und 13 differiren auch in einigen Punkten mit den früher beschriebenen Einrichtungen. Das Gehäuse des Weckers, das den Ton giebt, trägt einen auf einen Messingtheil befestigten Bügel, der am Centrum des Gehäuses angebracht ist, um ihm die ganze VoIltönigkeit zu erhalten. Das Triebwerk hat nur ein einziges Federhaus A, und die Weckeinrichtung ist vollkommen isolirt vom Federhause. Eine Brücke P, an dem kleinen Boden durch zwei Schrauben V Vx befestigt, hält das Ankerrad J und den Anker, der den Hammer K trägt, der mit seinem anderen Ende in den grofsen Boden eingezapft ist.
Man sieht, die neue Einrichtung ist eine solche, dafs der Wecker von dem Gangwerk vollständig unabhängig ist, dergestalt dafs man die Weckerbewegung einem gewöhnlichen Gangwerke nachträglich hinzufügen kann.
Der Uhrglasring, der das Zifferblatt trägt, ist auch überflüssig geworden,, da das Zifferblatt auf eine ringförmige Krone geschraubt wird, die auf der Platte angebracht ist. Letztere ist hohl gemacht, um das Zeigerwerk und das Sperrwerk anzubringen, wie in der früheren Beschreibung ausführlich erörtert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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