DE202012000642U1 - Einstieg-Hebebühne für Verkehrsmittel mit seitlicher Auffahrtfläche für einen Rollstuhl - Google Patents
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Abstract
Einstieg-Hebebühne für Verkehrsmittel mit seitlicher Auffahrtfläche für einen Rollstuhl bestehend aus einem unter dem Boden eines Verkehrsmittels gelagerten Tragrahmen, in den eine Bühne samt Zubehör einführbar ist, wobei die Bühne mit zusammenklappbeitenabschrägungen für die Auffahrt eines Rollstuhls versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest auf einer Seite der Bühne (3) die Seitenwände (6) abgekürzt sind und in dem restlichen Seitenteil der Bühne (3) die an die Stirnabschrägung (8) anschließende seitliche Abschrägung (9) ausgebildet ist, wobei zwischen dem Ende der ausfahrbaren Arme (4) und den Seitenwänden (6) die paarweise ausgebildeten Verstellhebel (5) angeordnet sind, die mit einem ihrer Enden (3) in der Bühne und mit ihrem anderen Ende in den Armen (4) schwenkbar gelagert sind, wobei die Bühne (3) auf ihrer dem Verkehrsmittel zugewandten Seite mit der ausklappbaren Mehrzweckplatte (12) für die Auffahrt auf die Bühne (3), für die Überbrückung des Abstands zwischen der Bühne...
Description
- Technischer Bereich
- Die vorliegende technische Lösung betrifft eine Einstieg-Hebebühne für Verkehrsmittel mit seitlicher Auffahrtfläche für bequemes Einsteigen und Aussteigen der an den Rollstuhl gebundenen Benutzer, bestehend aus einem unter dem Boden eines Fahrzeugs gelagerten Tragrahmen, in den eine Bühne samt Zubehör einführbar ist, wobei die Bühne mit zusammenklappbaren Haltegriffen, Seitenwänden und Stirn- sowie Seitenabschrägungen für die Auffahrt eines Rollstuhls versehen ist.
- Bestehender Stand der Technik
- Um den körperbehinderten Personen das Einsteigen in die öffentlichen Verkehrsmittel, wie Busse oder Straßenbahnwagen, zu ermöglichen, werden grundsätzlich zwei Systeme eingesetzt. Es handelt sich einerseits um die Laufbrückensysteme, die Niederflurfahrzeuge mit dem Gehsteig verbinden, und andererseits um die Hebebühnensysteme.
Laufbrückensysteme und Rampen für das Einsteigen der an den Rollstuhl gebundenen Personen sind beispielsweise in den DruckschriftenDE 41 34 559 ,DE 44 22 598 ,EP 0 217 265 ,EP 0 931 532 oderEP 1 121 920 beschieben. Die DruckschriftUS 5,357,869 offenbart die Vorrichtung, die das Einsteigen in ein mit einer ausfahrbaren Rampe ausgerüstetes Fahrzeug ermöglich, in der DruckschriftUS 5,775,232 ist eine Überbrückungsplatte fürs Einsteigen in ein Fahrzeug dargelegt, in der DruckschriftUS 5,832,555 wird eine ausfahrbare Rampe in kompakter Bauart beschrieben und die DruckschriftUS 5,865,593 offenbart eine ausfahrbare Rampe in der abgeänderten kompakten Bauart. Derartige Überbrückungen des Abstands zwischen dem Fahrzeug und dem Fahrweg bzw. dem Gehsteigrand sind allerdings nur für Niederflurfahrzeuge ohne Treppen geeignet. Derartige Fahrzeuge werden jedoch üblicherweise nicht im Fernverkehr eingesetzt, denn die Niederflurbauart ist bei Überland- bzw. Reisebusen nicht für zweckmäßig gehalten und der Raum unter dem Baden des Aufbaus muss für das Gepäck verfügbar bleiben. - Bei den Hebebühnensystemen gibt es ebenfalls mehrere Lösungen. Die Patentanmeldung
offenbart eine Hebevorrichtung fürs Einsteigen in ein Fahrzeug, bei welcher zunächst eine Bühne aus der vertikalen in die horizontale Stellung ausgeklappt und anschließend ein vertikaler Rahmen gemeinsam mit der Bühne mittels eines sich entlang eines bogenartigen Wegs bewegenden hydraulischen Mechanismus unter die Ebene des Bodens des Wagens gesenkt wird. Diese Lösung ist jedoch auch nur für Fahrzeuge ohne Treppen geeignet, obwohl sie eine wesentlich höhere Verlegung des Benutzers ermöglicht als die Rampen.FR 2 827 821 - Die Patentanmeldung
offenbart eine Hebevorrichtung für Fahrzeuge, bei der eine Bühne hydraulisch gesenkt und anschließend in ihrer Gesamtheit mittels eines Aufzuges hochgezogen wird. Derartige Baurat ist jedoch raumbedürftig und auch nur für Fahrzeuge ohne Treppen geeignet, obwohl sie eine wesentlich höhere Verlegung des Benutzers ermöglicht als die Rampen.GB 2 287 927 - Die Patentschrift
US 4,325,668 offenbart eine Hebebühne für das Einsteigen in einen Fahrzeug, wobei die auf dem Fußboden des Fahrzeugs gelagerte Bühne mittels eines sich entlang eines bogenartigen Wegs bewegenden hydraulischen Mechanismus vor das Fahrzeug geschwenkt wird, ohne sich dabei zu überkippen. Diese Lösung ist jedoch auch nur für Fahrzeuge ohne Treppen geeignet, obwohl sie eine wesentlich höhere Verlegung des Benutzers ermöglicht als die Rampen. Darüber hinaus handelt es sich dabei um die für Sonderfahrzeuge zum Transport von körperbehinderten Personen vorgesehene Vorrichtung, die nicht in Verbindung mit normalen Fahrzeugen einsetzbar ist. - Die Patentschrift
US 5,180,275 stellt eine drehbare Hebebühne vor, die in der Transportstellung neben der Treppe zusammengeklappt ist und in der Arbeitsstellung in di horizontale Lage gesenkt wird, damit der Rollstuhl die Bühne in senkrechter Richtung zur Längsachse des Fahrzeugs auffahren kann. Beim Absenken wird die Bühne gleichzeitig ausgefahren und gedreht, so dass der Rollstuhl in die Lage gebracht wird, in der seine Achse parallel zu der des Fahrzeugs verläuft. Derartige Lösung beseitigt zwar den mit der räumlichen Knappheit auf dem Gehsteig zusammenhängenden Nachteil, der Mechanismus ist jedoch verwickelt und keinesfalls verborgen. - Die Patentschrift
US 5,433,581 offenbart eine automatisch zusammenklappbare Hebebühne, die zwischen der vertikalen und horizontalen Stellung bewegbar und anschließend hydraulisch zu einer in der Wand des Fahrzeugs vorgesehenen Öffnung andrückbar ist. - Die Patentschrift
US 5,401,135 offenbart eine mit Geländerstangen versehene zusammenklappbare Hebebühne, die mittels der hydraulisch angetriebenen Verstellhebel absenkbar ist, wobei ein der Hebel mit einem Haltegriff versehen ist und nach dem Ausklappen als horizontales Geländer dient. - Die Patentschrift
US 5,425,615 offenbart eine kombinierte aufklappbare Steige und eine Hebebühne, wobei die die Stiege bildenden Platten in die Bühne einfahrbar sind und die letztere hochziehbar oder absenkbar ist. - Die Patentschrift
US 6,305,897 offenbart eine aus mehreren Platten bestehende Bühne für eine Hebevorrichtung, wobei die gesamte Bühne samt Verstellhebeln in eine Ebene zusammenklappbar und anschließend in eine unter dem Fußboden des Fahrzeugs vorgesehene Öffnung einfahrbar ist. Die Öffnung ist dabei in der vertikalen Wand der obersten Stufe ausgebildet, so dass beim Ausfahren der Bühne eine Auffahrtfläche entsteht. Nach der Auffahrt des Rollstuhls wird die beladene Bühne abgesenkt. Die Bühne besteht aus mehreren Platten und nach dem Ausfahren ihres Hauptteils fährt zusätzlich noch eine Auffahrtplatte aus. Die letztgenannte Lösung stellt den nächstliegenden Stand der Technik dar und anschaulichkeitshalber ist in dargestellt, vor allem um zu verdeutlichen, in welcher Art und Weise sich die Bühne in die Stiege sowie unter den Fußboden einfahren lässt. - Keine der oben beschriebenen Hebebühnen ermöglicht allerdings das Einsteigen der der an den Rollstuhl gebundenen Person in einer andere Richtung als senkrecht zur Längsachse des Fahrzeugs. Ein derartiger Einstiegsvorgang bleibt nämlich nach wie vor problematisch, da z. B. die Raumverhältnisse auf dem Gehsteig nicht ausreichend sind, der Rollstuhl ist in solchem verengten Raum schwierig zu manövrieren und oftmals muss eine Hilfsperson herangezogen werden, um dem körperbehinderten Benutzer des Rollstuhl bei der körperlich anstrengenden Tätigkeit Beistand zu leisten. Bei der oben mit Bezug auf die Patentschrift
US 5,180,275 erwähnten Lösung wird zwar die Hebebühne in die die Lage gebracht wird, in der ihre Achse parallel zu der des Fahrzeugs verläuft, die Vorrichtung ist jedoch sehr kompliziert und lässt sich nicht innerhalb der Treppe einbringen, wie es z. B. bei der in der DruckschriftUS 6.305,897 offenbarten Lösung der Fall ist. - Die Aufgabe der vorliegenden technischen Lösung besteht somit darin, eine Einstieg-Hebebühne vorzuschlagen, die konstruktiv einfach wäre, nur ein Verstellhebel hätte und zugleich ein einfaches seitliches Auffahren des Rollstuhls auf die Bühne ermöglichen würde.
- Gegenstand der technischen Lösung
- Die oben angeführten Nachteile werden durch die Einstieg-Hebebühne für Verkehrsmittel mit seitlicher Auffahrtfläche nach der vorliegenden technischen Lösung beseitigt, deren Gegenstand darin besteht, dass zumindest auf einer Seite der Bühne die Seitenwände abgekürzt sind und in dem restlichen Seitenteil der Bühne die an die Stirnabschrägung anschließende seitliche Abschrägung ausgebildet ist, wobei zwischen dem Ende der ausfahrbaren Arme und den Seitenwänden die paarweise ausgebildeten Verstellhebel angeordnet sind, die mit einem ihrer Enden in der Bühne und mit ihrem anderen Ende in den Armen schwenkbar gelagert sind, wobei die Bühne auf ihrer dem Verkehrsmittel zugewandten Seite mit der ausklappbaren Mehrzweckplatte für die Auffahrt auf die Bühne, für die Überbrückung des Abstands zwischen der Bühne und dem Fußboden des Verkehrsmittels sowie für die Vermeidung der Bewegung des Rollstuhls in Richtung zum Verkehrsmittel versehen ist.
- In einer vorteilhaften Ausführungsform sind in den Randbereichen der Bühne die Haltegriffe angeordnet, wobei die Strebe des ersten Haltegriffs unmittelbar am Rande der den Arbeitsarmen zugewandten Seitenwand und die Strebe des zweiten Haltegriffs am Rande der der Stirnabschrägung zugewandten Seitenwand angebracht ist.
- In einer anderen vorteilhaften Ausführungsform ist die Stirnabschrägung als herausklappbar ausgebildet.
- Übersicht der Abbildungen in den Zeichnungen
- Die vorliegende technische Lösung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
die Ansicht der Hebebühne einfahrbarer Bauart nach dem Stand der Technik, wobei die Hebebühne unter dem Fußboden und der Treppe des Fahrzeugs einbringbar ist, die Seitenansicht des Tragrahmens der Hebebühne einschließlich der aus dem Tragrahmen ausgefahrenen Bühne nach der vorliegenden technischen Lösung, die Draufsicht des Tragrahmens und der aus demselben ausgefahrenen Bühne nach der vorliegenden technischen Lösung, die Vorderansicht des Tragrahmens und der aus demselben ausgefahrenen Bühne nach der vorliegenden technischen Lösung, die erste funktionelle Stellung der Bühne in der Ebene des Fußbodens des Fahrzeugs mit der zwecks des Ermöglichens der Auffahrt eines Rollstuhls ausgeklappten Mehrzweckplatte, die zweite funktionelle Stellung der Bühne mit der zwecks der Vermeidung einer Rückbewegung des Rollstuhls eingeklappten Mehrzweckplatte, die dritte funktionelle Stellung der Bühne in der Ebene des Fahrwegs, den Rahmen mit eingefahrenen Bauteilen der Hebebühne und die Draufsicht der erfindungsgemässen Hebebühne, insbesondere der die schräge Auffahrt auf die Bühne ermöglichenden Anordnung des stirnseitigen Bereichs der Einstieg-Hebebühne. - Beispielhafte Ausführung der technischen Lösung
-
zeigt die Seitenansicht des Tragrahmens2 der Einstieg-Hebebühne1 nach der vorliegenden technischen Lösung, einschließlich der aus dem Tragrahmen ausgefahrenen Bühne3 . Hierbei ist anscheinend, dass in den Tragrahmen2 , der unter dem Fußboden des Fahrzeugs unterbringbar und durch die vertikale Wand der mittleren oder anderen Stufe einfahrbar ist, die Arbeitsarme4 sowie die Bühne3 samt Zubehör einfahrbar sind, wobei jedoch – im Gegensatz zu dem in dargestellten Stand der Technik – die betreffliche Stufe nicht zwangsläufig diejenige sein muss, die sich in der unmittelbaren Nachbarschaft des Fußbodens befindet. Die Treppe ist zwar nicht abgebildet, grundsätzlich ist jedoch identisch mit jener nach dem in der DruckschriftUS 6,305,897 beschriebenen und in Abb. dargestellten Stand der Technik. Im Tragrahmen2 sind die Arbeitsarme4 verschiebbar angeordnet, an deren Enden die schwenkbaren Verstellhebel5 angebracht sind. Die anderen Enden der Verstellhebel5 sind, ebenfalls schwenkbar, in den Seitenwänden6 der Bühne3 verankert. Dabei ist wichtig, dass der Verankerungspunkt7 grundsätzlich in der Hälfte der Länge der jeweiligen Seitenwand6 bzw. der Bühne3 angeordnet ist. Diese Anordnung ermöglicht nämlich, dass die Einstieg-Hebebühne außer der Stirnabschrägung8 für die Auffahrt eines Rollstuhls auch mit der seitlichen Abschrägung9 versehen ist, deren Funktion wird nachfolgend mit Bezug auf näher beschrieben. Auf den Seitenwänden6 der3 sind außerdem die Haltegriffe10 ,11 angebracht. Die Strebe des Haltegriffs11 ist dabei unmittelbar am Rande der den Arbeitsarmen4 zugewandten Seitenwand6 angebracht. Dies ist darum wichtig, dass der Haltegriff11 nicht in den Raum oberhalb der seitlichen Abschrägung9 übergreift. Die Strebe des Haltegriffs10 ist demgegenüber am Rande der der Stirnabschrägung8 zugewandten Seitenwand6 angebracht, wobei die Stirnabschrägung8 als herausklappbar ausgebildet ist. Der Benutzer hat somit entlang der gesamten Länge der Bühne zumindest einen Haltegriff zur Verfügung, der sich in der Reichweite der Hände des Benutzers befindet, und dank dieser Anordnung lassen sich die Haltegriffe auch platzsparend lagern, indem sie auf die Bühne gelegt werden bevor diese unter den Fußboden des Fahrzeugs einfährt. - Am Rande der den Arbeitsarmen
4 zugewandten Seitenwand6 ist die Mehrzweckplatte12 angeordnet, die im Bereich von 180 Grad herausklappbar ist, so dass sie in eine mit der Fläche der Bühne fluchtenden Stellung bringbar ist. Die Platte kann jedoch auch als Fortsetzung der Bühne positioniert werden. Diese vorteilhafte Funktion wird ausführlicher mit Bezug auf behandelt. Das Ausfahren der Arbeitsarme4 erfolgt in bekannter Weise, die hier nicht näher beschrieben wird. Gleichermaßen werden die Hebel5 betätigt und verstellt. Auch die Mehrzweckplatte12 sowie die Haltegriffe10 ,11 können sowohl manuell als auch mittels bekannter mechanischen Antriebe betätigt werden. -
zeigt die Draufsicht der Einstieg-Hebebühne. Hier ist sowohl die herausklappbare Stirnabschrägung8 für die Auffahrt des Rollstuhls als auch die seitliche Abschrägung9 gut sichtbar. Außerdem ist hier die Anordnung der Haltegriffe10 ,11 gut erkennbar. -
zeigt die perspektivische Detailansicht der Bühne3 . Hier ist wiederum sowohl die herausklappbare Stirnabschrägung8 für die Auffahrt des Rollstuhls als auch die seitliche Abschrägung9 gut sichtbar. Gleichzeitig sind die Anordnung der Haltegriffe10 ,11 sowie die Mehrzweckplatte12 gut ersichtlich. -
zeigt die erste funktionelle Stellung der Bühne3 in der Ebene des Fußbodens13 des Fahrzeugs mit der zwecks des Ermöglichens der Auffahrt eines Rollstuhls ausgeklappten Mehrzweckplatte12 . In dieser Phase wirkt die Mehrzweckplatte12 als Auffahrtbühne. -
zeigt die zweite funktionelle Stellung der Bühne3 mit der vertikal stehenden Mehrzweckplatte12 . In dieser Phase wirkt die Mehrzweckplatte12 als Anschlagmittel zur Vermeidung einer unbeabsichtigten Rückbewegung des Rollstuhls auf der Bühne3 . -
zeigt die dritte funktionelle Stellung der Bühne3 , wobei diese an dem Gehsteig oder der Fahrbahn anliegt. Die Mehrzweckplatte12 bleibt dabei in senkrechter Stellung. -
zeigt dann den Tragrahmen2 in seiner in die nicht dargestellte Treppe eingefahrenen Stellung, wobei in den Tragrahmen schon vorher die Bühne samt Betätigungselementen, Haltegriffen und Mehrzweckplatte eingefahren ist. -
zeigt die Draufsicht der erfindungsgemässen Hebebühne mit dem Benutzer des Rollstuhls14 und insbesondere die Draufsicht der die schräge Auffahrt auf die Bühne3 vorn Gehsteig oder von der Fahrbahn über die seitliche Abschrägung9 ermöglichenden Anordnung des stirnseitigen Bereichs der Bühne3 . - Die in
bis dargestellten Schritte werden beim Einstegen in umgekehrten Reihefolge durchgeführt. Dies bedeutet, dass die Bühne3 und die zusammenhängenden Teile, wie die Haltgriffe10 ,11 und die Mehrzweckplatte12 , aus dem Tragrahmen2 ausfahren und ihre ausgeklappten Stellungen einnehmen. Die Mehrzweckplatte12 dient nach dem erfolgten Einstiegsvorgang als Anschlagmittel zur Vermeidung einer weiteren, unerwünschten Bewegung des Rollstuhls. Anschließend wird der Benutzer in die in dargestellten Lage angehoben. Nach dem Erreichen dieser Lage befindet sich die Bühne in der Ebene des Fußbodens des Fahrzeugs. In dieser obersten Lage wird die Mehrzweckplatte12 herausgeklappt, um eine Überbrückung zu bilden und dem Benutzer einen bequemen Übergang von der Bühne auf den Fußboden des Fahrzeugs zu ermöglichen. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
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- DE 4134559 [0002]
- DE 4422598 [0002]
- EP 0217265 [0002]
- EP 0931532 [0002]
- EP 1121920 [0002]
- US 5357869 [0002]
- US 5775232 [0002]
- US 5832555 [0002]
- US 5865593 [0002]
- FR 2827821 [0003]
- GB 2287927 [0004]
- US 4325668 [0005]
- US 5180275 [0006, 0011]
- US 5433581 [0007]
- US 5401135 [0008]
- US 5425615 [0009]
- US 6305897 [0010, 0011, 0017]
Claims (3)
- Einstieg-Hebebühne für Verkehrsmittel mit seitlicher Auffahrtfläche für einen Rollstuhl bestehend aus einem unter dem Boden eines Verkehrsmittels gelagerten Tragrahmen, in den eine Bühne samt Zubehör einführbar ist, wobei die Bühne mit zusammenklappbaren Haltegriffen, Seitenwänden und Stirn- sowie Seitenabschrägungen für die Auffahrt eines Rollstuhls versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest auf einer Seite der Bühne (
3 ) die Seitenwände (6 ) abgekürzt sind und in dem restlichen Seitenteil der Bühne (3 ) die an die Stirnabschrägung (8 ) anschließende seitliche Abschrägung (9 ) ausgebildet ist, wobei zwischen dem Ende der ausfahrbaren Arme (4 ) und den Seitenwänden (6 ) die paarweise ausgebildeten Verstellhebel (5 ) angeordnet sind, die mit einem ihrer Enden (3 ) in der Bühne und mit ihrem anderen Ende in den Armen (4 ) schwenkbar gelagert sind, wobei die Bühne (3 ) auf ihrer dem Verkehrsmittel zugewandten Seite mit der ausklappbaren Mehrzweckplatte (12 ) für die Auffahrt auf die Bühne (3 ), für die Überbrückung des Abstands zwischen der Bühne (3 ) und dem Fußboden des Verkehrsmittels sowie für die Vermeidung der Bewegung des Rollstuhls in Richtung zum Verkehrsmittel versehen ist. - Einstieg-Hebebühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Randbereichen der Bühne (
3 ) die Haltegriffe (10 ,11 ) angeordnet sind, wobei die Strebe des ersten Haltegriffs (11 ) unmittelbar am Rande der den Arbeitsarmen (4 ) zugewandten Seitenwand (6 ) und die Strebe des zweiten Haltegriffs (10 ) am Rande der der Stirnabschrägung (8 ) zugewandten Seitenwand (6 ) angebracht ist. - Einstieg-Hebebühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnabschrägung (
8 ) als herausklappbar ausgebildet ist.
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