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Die
Erfindung betrifft ein Gerät zum Anzeigen von vom Mondstand
abhängigen und bei einem bestimmten Mondstand in einem
bestimmten Jahr durchzuführenden Handlungen wie z. B. im
Mondjahr 2002 Düngen bei abnehmendem Mond im Sternzeichen
Jungfrau, Ernten bei zunehmendem Mond im Sternzeichen Löwe
oder Nagelpflege bei abnehmendem Mond im Sternzeichen Steinbock
usw., wobei dieses Gerät die weiteren Merkmale des Oberbegriffes
des beiliegenden Anspruches 1 aufweist.
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Ein
derartiges Gerät zum Anzeigen von vom Mondstand abhängigen
Handlungen ist aus der
Deutschen
Gebrauchsmusterschrift 202005018664.3 vorbekannt. Bei einer
Ausführungsform dieses zum Stand der Technik zählenden
Gerätes sind sämtliche anzeigbaren Listen an einer
Anzeigewand des Gerätes vorgesehen, wobei jeder der aufgelisteten
Handlungen ein lichtemmitierendes Bauelement, vorzugsweise eine
Leuchtdiode, zugeordnet ist, welche zur Anzeige der bei einem aktuellen
Mondstand durchzuführenden Handlungen von der Steuereinheit
aktivierbar sind. Die Aktivierung dieser Leuchtdioden erfolgt dabei
innerhalb jedes Anwendungsgebietes und für alle Anwendungsgebiete
gleichzeitig. Dadurch ist es nicht möglich, die an einem
bestimmten Datum für ein bestimmtes Anwendungsgebiet durchzuführenden
Handlungen entsprechend ihrer Wichtigkeit nacheinander anzuzeigen, dergestalt,
dass die zuerst und vorrangig durchzuführende Handlung
auch zuerst angezeigt wird, während die weiteren durchzuführenden
Handlungen entsprechend ihrer Wichtigkeit in der Anzeige nachfolgen.
Vielmehr verhindert beim Stand der Technik die gleichzeitige Aktivierung
der betreffenden lichtemmitierenden Bauelemente an einem bestimmten
Datum eine Unterscheidung der an diesem Datum durchzuführenden
Handlungen nach ihrer Wichtigkeit und Bedeutung.
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Bei
weiteren Ausführungsformen des geschilderten bekannten
Gerätes werden als Anzeigeeinheit so genannte Informationsscheiben
verwendet, die jeweils durch einen von der elektrischen Steuereinheit
gesteuerten Servomotor antreibbar sind und auf deren einer Flachseite
in Umfangsrichtung die Listen von durchzuführenden Handlungen aufgebracht
sind. Diese Listen werden dabei unter Steuerung des betreffenden
Servomotors an einem in einer Gehäusewand des bekannten
Gerätes vorgesehenen Sichtfenster vorbeigeführt,
bis einem bestimmten Mondstand durchzuführende Handlungen in
dem Sichtfenster erscheinen. Der Servomotor stoppt dann die Informationsscheibe
ab, sodass die durchzuführenden Handlungen bequem abgelesen werden
können. Besitzt hierbei das Sichtfenster in Scheibenumfangsrichtung
gesehen eine der Listenlänge entsprechende Dimensionierung
und wird der betreffende Servomotor tagweise entsprechend dem sich ändernden
Datum weitergeschaltet, ist es auch hier nicht möglich,
zu erkennen, welche Wichtigkeit sämtlichen im Sichtfenster
erscheinenden Handlungen untereinander zukommt.
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Unter
dem Blickwinkel des oben geschilderten Standes der Technik liegt
der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, das bekannte Gerät
so abzuändern und zu verbessern, dass aus der Anzeige der
bei einem bestimmten Mondstand bzw. bei einem bestimmten Datum oder
Zeitpunkt durchzuführenden Handlungen zusätzlich
hervorgeht, in welcher Reihenfolge dieselben durchzuführen
sind, d. h. welcher Stellenwert den einzelnen Handlungen untereinander
zukommt, sodass die betreffende Bedienungsperson eine vollständige
Information in Bezug auf diese durchzuführenden Handlungen
erhält.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des beiliegenden Anspruches 1 angegebenen Maßnahmen
gelöst.
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Da
erfindungsgemäß die auf dem optoelektronischen
Anzeigedisplay anzeigbare Liste oder Listen von bei einem bestimmten
Mondstand bzw. einem bestimmten Datum oder Zeitpunkt durchzuführenden
Handlungen jeweils als Prioritätenliste generierbar ist,
können die Handlungen entsprechend ihrer Wichtigkeit angezeigt
werden. Dadurch weiß die betreffende Bedienungsperson,
welche Bedeutung den einzelnen Handlungen zukommt und in welcher Reihenfolge
dieselben einzuordnen sind.
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Aus
der
Deutschen Gebrauchsmusterschrift 29800650 ist
zwar schon ein Gerät zur Zeiterfassung mit einer computergestützten
Uhr bekannt, wobei die Zeitdarstellung dynamisch auf einem optoelektronischen
Anzeigedisplay erfolgt. Diese dynamische Darstellung umfasst sowohl
die Uhr bzw. die Uhrzeit als auch weitere den Zeitverlauf betreffende
Informationen, wobei beide Darstellungen über ein Animationsprogramm
generiert werden. Bei den weiteren Informationen kann es sich dabei
z. B. um einen Terminkalender oder um ein Adress- bzw. Notizbuch oder
um Anweisungen in Lebensfragen handeln. Auch können diese
weiteren Informationen je nach Tageszeit den jeweiligen Sonnenstand,
den Stand des Mondes, die Mondphase und den aktuellen Stand auswählbarer
Sterne bzw. Sternenbilder umfassen, die ebenfalls auf dem Anzeigedisplay
anzeigbar sind. Allerdings wird bei diesem Stand der Technik als
Beispiel für die "Anweisungen in Lebensfragen" eine comicartige
Charakterfigur in Form eines Gärtners auf dem Anzeigedisplay
gezeigt, der je nach Datum eine Gießkanne oder einen Spaten
in der Hand hält und somit von der Jahreszeit abhängige
Handlungen vollzieht, sodass der betreffende Betrachter über
die gerade durchzuführende Gartenarbeit informiert ist.
Dies zeigt, dass bei diesem bekannten Gerät an eine Auflistung
der an einem bestimmten Datum durchzuführenden Handlungen
und an eine Anzeige derselben in Listenform auf dem Anzeige – Display überhaupt
nicht gedacht ist, geschweige denn an eine Anzeige dieser Handlungen in
Form einer Prioritätenliste, wie dies beim Erfindungsgegenstand
der Fall ist und aus welcher die Wichtigkeit sämtlicher
an dem betreffenden Datum bzw. Mondstand durchzuführender
Handlungen entnommen werden kann.
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Eine
erfindungsgemäße Prioritätenliste kann dabei
so aufgebaut sein, wie dies in den beiliegenden Ansprüchen
2 und 3 beansprucht ist. Der Betrachter erkennt dabei sofort die
wichtigste und zuerst durchzuführende Handlung, da dieselbe
in der betreffenden Liste an oberster Stelle steht.
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Alternativ
zu der Listenfassung gemäß den Ansprüchen
2 und 3 können die Listen auch, wie dies in den beiliegenden
Ansprüchen 4 und 5 unter Schutz gestellt ist, eine fest
vorgegebene und nicht nach der Wichtigkeit der durchzuführenden
Handlungen geordnete Fassung besitzen, wobei die aufgelisteten Handlungen
mit ihrer Wichtigkeit entsprechenden Markierungen versehen sind.
Die fest vorgegebene Liste umfasst dabei für das betreffende
Anwendungsgebiet zweckmäßigerweise sämtliche
Handlungen, die irgendwann überhaupt einmal durchgeführt
werden müssen, wobei bei jedem Datum oder Zeitpunkt bzw.
Mondstand nur diejenigen Handlungen markiert werden, die ambetreffenden
Datum bzw. Mondstand oder Zeitpunkt auch durchgeführt werden
müssen. Die anderen aufgelisteten Handlungen bleiben unmarkiert
und werden an jeweiligen anderen Daten oder Zeitpunkten bzw. Mondständen
mit den entsprechenden Markierungen versehen. Eine derartige Listenfassung
kann zur Vereinfachung der das Anzeigedisplay steuernden elektrischen
Steuereinheit beitragen, da bei jedem neuen Datum oder Zeitpunkt
bzw. Mondstand immer die gleiche Auflistung von Handlungen abgerufen
wird.
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Wenn
mehrere Anwendungsgebiete aufrufbar und damit mehrere Prioritätenlisten
vorgesehen sind, können dieselben je nach Ausbildung der
elektrischen Steuereinheit und der Größe des elektronischen
Anzeigedisplays entweder insgesamt gleichzeitig oder gruppenweise
nacheinander oder einzeln nacheinander angezeigt werden, wie dies
in den beiliegenden Ansprüchen 6 und 7 beansprucht ist.
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Liegt
eine im Vergleich zur Anzeigefläche größere
Listelänge vor, wie dies insbesondere bei einem Gerät
im Handyformat der Fall ist, ist es von Vorteil, wenn die elektrische
Steuereinheit gemäß beiliegendem Anspruch 8 mit
einer Roll/Scroll-Funktion ausgestattet ist. Auch wenn das optoelektronische Anzeigedisplay
aufgrund seiner relativen Kleinheit nur einen Teil der betreffenden
Liste zeigen kann, kann mit der genannten Funktion die Liste in
Listenlängsrichtung beidseitig bewegt werden, sodass auf diese
Weise die nicht gezeigten Listenteile sichtbar werden können.
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Je
nach Listenanzeigeschema und/oder Listenlänge kann der
Name des oder der auf die betreffende Prioritätenliste
zutreffenden Anwendungsgebietes je nach der Gerätekonzeption
derart vorgesehen werden, wie dies im beigefügten Anspruch
9 beschrieben ist.
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Während
in den beigefügten Ansprüchen 10 und 11 eine vorteilhafte
Ausführungsform der elektrischen Steuereinheit beansprucht
ist, ist es mit den Merkmalen des Anspruches 12 möglich,
die Präzession des Äquinoctialpunktes entweder
zu berücksichtigen oder diese Präzession unberücksichtigt
zu lassen, was erfindungsgemäß durch eine einfache
manuelle Betätigungseinrichtung am hier vorgesehenen Mikroprozessor
realisiert werden kann.
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Die
Merkmale des Anspruches 13 ergeben den Vorteil, dass die dem Mikroprozessor
zugeführten Zeitsignale nicht nur für das laufende
Jahr, sondern auch für alle nachfolgenden Jahre fortlaufend gelten,
wobei der Mikroprozessor ohne weitere Vorkehrungen und Eingriffe
diese über die Jahre fortlaufenden Zeitsignale entsprechend
verarbeiten kann, sodass mit dem gleichen erfindungsgemäßen
Gerät ein Betrieb auf unbestimmte Zeit möglich
ist.
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Wenn
ein Gerätebenutzer wissen will, welche Handlungen bei einem
von dem aktuellen Datum, Zeitpunkt oder Mondstand abweichenden Betriebszustand
entweder in der Zukunft durchzuführen sind oder in der
Vergangenheit durchgeführt wurden, kann dies entweder mit
den Maßnahmen gemäß Anspruch 14 oder
mit denjenigen gemäß Anspruch 15 erfolgen, je
nachdem, ob die Zeitsignale als Frankfurter DCF 77-Signal empfangen
werden oder mittels eines die Zeitsignale in digitaler Form erzeugenden Halbleiter-Chip
produziert werden. Durch die erfindungsgemäß hier
ebenfalls vorgesehene manuelle Betätigungseinrichtung kann
dabei zusätzlich zu der mit den Zeitsignalen fortlaufenden
Zeit dieselbe vor- bzw. rück-gestellt werden, um den gewünschten Handlungszustand
einzustellen.
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Das
optoelektronische Anzeigedisplay kann von dem Mikroprozessor so
gesteuert werden, dass gemäß beiliegendem Anspruch
16 auf dem Display zusätzlich zu der oder den Listen entweder
auch das aktuelle Datum vorzugsweise mit der aktuellen Zeit oder
das vor- bzw. rückgestellte Datum vorzugsweise mit der
entsprechend vor- bzw. rückgestellten Zeit angezeigt werden
kann.
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Während
Anspruch 17 das zeitliche Vor- und Zurückstellen mittels
der manuellen Betätigungseinrichtung in Schritten von jeweils
einem Tag oder kleiner festlegt, kann mit Hilfe einer weiteren und
im Anspruch 18 beanspruchten manuellen Betätigungseinrichtung
der dem aktuellen Datum und gegebenenfalls vorzugsweise auch der
aktuellen Zeit entsprechende Betriebszustand wieder hergestellt
werden.
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Mit
der Lehre gemäß Anspruch 19 kann das zeitliche
Vor- bzw. Zurückstellen nicht nur über den Zeitraum
des laufenden Jahres, sondern vorzugsweise über einen vieljährigen
Zeitraum erfolgen.
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Zur
Darstellung des Mondstandes umfasst das Anzeigedisplay gemäß Anspruch
20 eine gleichfalls vom Mikroprozessor steuerbare Monduhr, mittels
welcher der jeweilige dem betreffenden Datum und gegebenenfalls
vorzugsweise auch der betreffenden Zeit entsprechende Mondstand
anzeigbar ist.
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Während
der beiliegende Anspruch 21 eine zweckmäßige Ausführungsform
des optoelektronischen Anzeige-Displays kennzeichnet, beschreiben die
Ansprüche 22 und 23 eine vorteilhafte Weiterbildung des
hier verwendeten Mikroprozessors, mittels welcher mit dem erfindungsgemäßen
Gerät weitere Geräte angesteuert werden können,
deren Funktionsweise vom Mondstand abhängig ist.
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Die
restlichen Ansprüche 24–28 beschreiben vorteilhafte
konstruktive Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen
Gerätes, das beispielsweise wie ein Bild an die Wand gehängt
oder mittels eines Stützfußes auf eine Unterlage
aufgestellt werden kann. Solche Ausführungsformen sind
vor allem dann zweckmäßig, wenn das Gerät
eine das Handyformat übersteigende Größe
besitzt. Sofern aber das erfindungsgemäße Gerät
im Handy-Format ausgeführt werden soll, erweisen sich dann
insbesondere die Merkmale gemäß dem beiliegenden
Anspruch 27 von Vorteil, da die betreffenden manuellen Betätigungseinrichtungen
in der Fläche des Anzeigedisplays mit integriert sind.
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand schematischer, nicht maßstäblicher
Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen noch näher
erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
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1 eine
perspektivische Frontansicht eines ersten Ausführungsbeispieles
eines erfindungsgemäßen Gerätes,
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2 ein
dem Gerät von 1 ähnelndes zweites
Ausführungsbeispiel,
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3 eine
Ansicht der Geräte von 1 und 2 von
oben,
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4 ein
drittes Ausführungsbeispiel eins erfindungsgemäßen
Gerätes,
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5 ein
viertes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Gerätes,
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6 die
Display-Anzeigefläche des Gerätes von 5 mit
einer anderen Aufeinanderfolge der verschiedenen Listen in Roll/Scroll-Richtung,
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7–9 fest
vorgegebene und nicht nach der Wichtigkeit der durchzuführenden
Handlungen geordnete Listen für jeweils das gleiche Anwendungsgebiet,
versehen mit der Wichtigkeit der einzelnen Handlungen entsprechenden
Markierungen in verschiedenen Ausführungsformen,
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10 die
elektrische Schaltung des Gerätes von 1,
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11 die
elektrische Schaltung des Gerätes von 2,
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12 die
elektrische Schaltung des Gerätes von 4,
und
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13 die
elektrische Schaltung des Gerätes von 5.
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In
der nachfolgenden Figurenbeschreibung sind einander entsprechende
Bauteile bei den verschiedenen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Gerätes mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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Bei
der ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Gerätes, die in 1 der Zeichnungen gezeigt ist,
sind sämtliche Prioritätenlisten 3–5 (der
Einfachheit halber sind hier nur drei Listen gezeigt, es können
aber auch mehr oder weniger Listen vorgesehen sein) gleichzeitig
in nebeneinander liegender Anordnung auf einem optoelektronischen
Anzeigedisplay 2 des insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 bezeichneten
Gerätes anzeigbar. Die Prioritätenlisten 3–5 können
dabei aber auch untereinander angeordnet sein, abhängig
von der Form und Größe des Anzeigedisplays 2.
Wie dargestellt betrifft die Prioritätenliste 3 das
Anwendungsgebiet "Garten", während sich die beiden anderen
Prioritätenlisten 4 und 5 auf die Anwendungsgebiete
"Haushalt" bzw. "Gesundheit" beziehen. Die Namen 15 dieser
verschiedenen Anwendungsgebiete sind hier gleichzeitig mit der betreffenden
Liste durch das Anzeigedisplay 2 anzeigbar, und zwar in
Abstand oberhalb der zugehörigen Liste. Da bei diesem ersten
Ausführungsbeispiel sämtliche Prioritätenlisten
gleichzeitig anzeigbar sind, ist es aber auch möglich,
die betreffenden Namen 15 hier außerhalb des jeweiligen
Listenfeldes fest auf das Anzeige-Display 2 aufzubringen,
vorzugsweise aufzudrucken oder auf einer das Anzeige-Display umfassenden
Gerätewand 1a oberhalb der Listen vorzusehen.
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Jede
Liste 3–5 umfasst eine Auflistung derjenigen
Handlungen in Wort und Bild, die an einem einem bestimmten Mondstand
entsprechenden Datum bzw. Zeitpunkt in dem jeweiligen Anwendungsgebiet durchzuführen
sind. Die Auflistung dieser Handlungen geschieht dabei für
jedes Anwendungsgebiet so, dass die betreffenden Handlungen entsprechend
ihrer Wichtigkeit geordnet aufeinander folgen, wobei die wichtigste
Handlung, die in 1 für das jeweilige
Anwendungsgebiet das Bezugszeichen 3a bzw. 4a und 5a trägt,
in der betreffenden Liste an oberster Stelle aufgeführt
ist. Die anderen Handlungen sind – wie dargestellt – entsprechend
ihrer Wichtigkeit nach den am dringendsten durchzuführenden
Handlungen 3a, 4a und 5a in der betreffenden
Liste untereinander aufgelistet. Die dargestellten Listen gelten
für ein bestimmtes Datum und einen bestimmten Zeitpunkt,
im vorliegenden Fall der 14.03.2008 und der Zeitpunkt 3:50 h. Beide
Daten sind bei 2a bzw. 2b in einem der unteren
Randkante 2d des Anzeigedisplays 2 benachbarten
Displaybereich ebenfalls auf dem Anzeigedisplay 2 dargestellt.
Für das Anwendungsgebiet "Garten" heißt das, dass
die Handlung "Hacken" zuerst und am dringendsten durchgeführt
werden muss. während die Handlungen "Düngen",
"Gießen", "Blattpflanzen" usw. in ihrer Wichtigkeit an
zweiter, dritter, vierter Stelle usw. liegen, während die
Handlung "leichter Schnitt Sträucher" in der Wichtigkeit
an letzter Stelle an den bei 2a bzw. 2b angezeigten
Daten steht. Für andere Daten können sich die
angezeigten Listen ändern, wobei ganz andere Handlungen
in neuer Reihenfolge angezeigt werden können. Zur Schaffung
einer Monduhr wird bei 2c der jeweilige dem betreffenden
Datum und der betreffenden Zeit entsprechende Mondstand angezeigt.
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Damit
sich ein Gerätebenutzer informieren kann, welche Handlungen
bei einem von dem aktuellen Datum abweichenden Datum entweder in
der Zukunft durchzuführen sind oder in der Vergangenheit durchgeführt
wurden, weist das Gerät 1 in der Gerätevorderwand 1a zusätzlich
eine manuelle Betätigungseinrichtung 18 auf, mittels
welcher das aktuelle Datum mit aktueller Zeit vor- bzw. zurückgestellt
werden kann. Diese vor- bzw. rückgestellten Daten werden
auf dem Anzeigedisplay 2 anstelle der aktuellen Daten bei 2a und 2b angezeigt,
und auch der entsprechend geänderte Mondstand wird durch
die Monduhr 2c im Einklang mit den vor- bzw. rückgestellten
Daten angegeben. Mittels einer weiteren manuellen Betätigungseinrichtung 20,
die ebenfalls in der Gerätevorderwand 1a vorgesehen
ist, können bei entsprechender Betätigung das
aktuelle Datum mit aktueller Zeit sowie der aktuelle Mondstand wieder eingestellt
und entsprechend angezeigt werden.
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Alternativ
zu der geschilderten Ausführungsform kann aber auch die
Zeitanzeige 2b weggelassen und nur das jeweilige Datum
bei 2a angezeigt werden. In entsprechender Weise arbeiten
die beiden manuellen Betätigungseinrichtungen 18 und 20 dann
auch nur datumsbezogen.
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Eine
weitere manuelle Betätigungseinrichtung 17 des
Gerätes 1 dient dazu, das Gerät wahlweise
mit zwei Steuerprogrammen zu programmieren, von denen das eine Steuerprogramm
(Programm 1) die Präzession des Äquinoctialpunktes
berücksichtigt, und das andere Steuerprogramm (Programm
2) diese Präzession unberücksichtigt lässt. Bei
Aktivierung der manuellen Betätigungseinrichtung 17 kann
auf das eine oder andere Steuerprogramm umgeschaltet werden. Sollte
die Länge einer oder mehrerer Prioritätenlisten 3–5 größer
sein als die für die Listenanzeige vorgesehene Fläche
des Anzeige-Displays 2, kann nur ein Teil dieser Listen auf
dem Display 2 auf einmal angezeigt werden. Zu diesem Zweck
ist zusätzlich eine manuelle Betätigungseinrichtung 13 vorgesehen,
mittels derer eine Roll/Scroll-Funktion des Gerätes aktivierbar
ist, um die Listen nach oben oder untern zu bewegen. Auf diese Weise
können auch die gerade nicht angezeigten Listenteile nacheinander
auf dem Anzeige-Display 2 erscheinen und entsprechend angezeigt
werden. Allerdings wird diese manuelle Betätigungseinrichtung 13 überflüssig,
sofern die Prioritätenlisten 3–5 keine Überlänge
besitzen. Ein Netzanschluss 23 dient zur Energiespeisung
des Gerätes 1, das natürlich aber auch
batteriebetrieben sein kann.
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Die
elektrische Schaltung für das Gerät 1 der 1 ist
in 10 gezeigt, wobei die elektrische Steuereinheit
für das optoelektronische Anzeigedisplay 2 insgesamt
mit dem Bezugszeichen 7A gekennzeichnet ist. Diese Steuereinheit
umfasst dabei einen Mikroprozessor 16, dem eingangsseitig
Zeitsignale 8c zuführbar sind und dessen Ausgang 16a zur Zuführung
von elektrischen Steuersignalen 2f über ein Display-Interface 24 mit
dem optoelektronischen Anzeigedisplay 2 in Verbindung steht.
Bei Betätigung der manuellen Betätigungseinrichtung 18 werden diese
elektrischen Steuersignale 2f so verändert, dass
auf dem Anzeigedisplay 2 zu dem angezeigten vor- bzw. rückgestellten
Datum bzw. Zeitpunkt die entsprechenden Listen erscheinen.
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Der
Ausgang dieses Display-Interface 24 steht auch mit der
Zeitanzeige 2a, 2b und der Monduhr 2c in
Verbindung, die beide ebenfalls von dem Mikroprozessor 16 über
das Display-Interface 24 steuerbar sind. Die erwähnten
Zeitsignale 8c werden bei 8a als Frankfurter DCF 77-Signal über
eine Antenne 8d sowie über ein Eingang/Ausgang-Interface 25 dem
Prozessorbus 26 zugeleitet, welch letzterer wiederum mit
dem Mikroprozessor 16 in Verbindung steht. In diesem Zusammenhang
sei erwähnt, dass der Mikroprozessor 16 eine die
Zeitsignale 8c des laufenden Jahres und jeweils jedes nachfolgenden Jahres
erfassende Programmierung besitzt. Zum Anschluss der Antenne 8d für
das DCF 77-Zeitsignal ist entsprechend 1 eine
Antennenbuchse 8e in der Gerätevorderwand 1a des
Gerätes 1 vorgesehen. Alternativ dazu kann die
Antenne 8d aber auch im Gerät selbst integriert
sein, sodass die Antennenbuchse 8e wegfallen kann. Ein
Netzteil 23a, welches mit einem Batteriebetrieb versehen
sein kann, speist den Mikroprozessor 16 und die entsprechenden
anderen elektrischen Bauteile des Gerätes 1. Ferner
sind über den Prozessorbus 26 ein Taktgeber 27 sowie
ein Lesespeicher ROM/Flash ROM 28 und ein Arbeitsspeicher
RAM 29 angeschlossen, wobei in diesen beiden Speichern
einerseits das Betriebssystem sowie andererseits die zu verarbeitenden
Daten abgespeichert sind. Ferner ist ein ausgangsseitig mit dem
Mikroprozessor 16 in Verbindung stehendes Schalter-Interface 30 vorgesehen,
an welchem eingangsseitig die manuellen Betätigungseinrichtungen 13, 17, 18 sowie 20 angeschlossen
sind, um die entsprechenden Schalterbefehle dem Mikroprozessor 16 zur weiteren
Verarbeitung zuzuleiten.
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Um
das Gerät 1 an die Wand hängen oder auf
einer Unterlage aufstellen zu können, sind – wie in
den 1 und 3 gezeigt – eine Aufhängevorrichtung 21 und
ein von der Gehäuserückwand 1b wegklappbarer
Stützfuß 22 vorgesehen. Ferner geht aus
diesen Figuren hervor, dass das Gerätegehäuse, in
welchem sämtliche Bauteile des Gerätes untergebracht
sind, flach ausgebildet ist, um dem Gerät die Form bzw.
das Aussehen eines Bildes zu vermitteln.
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Was
die weiteren, nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen
eines erfindungsgemäßen Gerätes anbelangt,
so werden im folgenden aus Gründen der Vereinfachung im
wesentlichen nur diejenigen Gerätekomponenten weiter beschrieben,
die im Vergleich zu dem in den 1, 3 und 10 dargestellten
ersten Ausführungsbeispiel unterschiedlich sind. In diesem
Zusammenhang sind bei dem in 2 gezeigten
zweiten Ausführungsbeispiel die Prioritätenlisten
gruppenweise in jeweils nebeneinander liegender Gruppenanordnung
nacheinander von der Bedienungsperson abrufbar und anzeigbar. Mit
anderen Worten heißt das, dass beispielsweise zuerst die
beiden Prioritätenlisten 3 und 4 wie
gezeigt gleichzeitig als Gruppe und nebeneinander liegend abrufbar
und anzeigbar sind, und dass nachfolgend je nach der Gesamtanzahl
der Prioritätenlisten eine oder zwei andere Prioritätenlisten
abgerufen und angezeigt werden können usw. Dieser Abruf-
und Anzeige – Vorgang kann so lange fortgesetzt werden, bis
auf dem Anzeigedisplay 2 erneut die 1. angezeigte Listengruppierung
erscheint. Um diese gruppenweise Fortschaltung von der Bedienungsperson durchführen
zu können, ist gemäß 2 eine
manuelle Betätigungseinrichtung 12a vorgesehen,
mittels welcher je nach Wunsch die Listengruppierungen und damit
die Anwendungsgebiete vor- bzw. zurück – geschaltet
werden können und die die elektrische Steuereinheit 7B in 11 entsprechend
steuert. Wie letztere 11 zeigt, ist im Gegensatz zu
dem 1. Ausführungsbeispiel hier zur Erzeugung der Zeitsignale 8c ein
diese fortlaufenden Zeitsignale in digitaler Form erzeugender Halbleiter-Chip 8b vorgesehen. Dieser
Halbleiter-Chip ist so konzipiert, dass mittels einer den Halbleiter-Chip 8b über
eine Steuerleitung 31 entsprechend steuernden manuellen
Betätigungseinrichtung 19 das durch die digitalen
Zeitsignale 8c repräsentierte Datum und vorzugsweise
auch die durch diese Signale repräsentierte Zeit schrittweise vor-
bzw. zurückstellbar ist. Gemäß 11 ist
die Steuerleitung 31 zwischen dem Schalter-Interface 30 und
dem Halbleiter-Chip 8b zwischengeschaltet. Dadurch können
auch hier wie beim ersten Ausführungsbeispiel bei Betätigung
der Einrichtung 19 die elektrischen Steuersignale 2f für
das Anzeigedisplay 2 so verändert werden, dass
auf diesem Anzeigedisplay diejenigen Listen erscheinen, die dem
vor- bzw. rückgestellten und gleichfalls angezeigten Datum bzw.
Zeitpunkt entsprechen.
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Bei
dem in den 4 und 12 dargestellten
3. Ausführungsbeispiel kann jede von mehreren Prioritätenlisten 3–5 von
der Bedienungsperson mittels einer manuellen Betätigungseinrichtung 12b,
mit der die elektrische Steuereinheit 7C von 12 entsprechend
steuerbar ist, einzeln abgerufen und einzeln auf dem Anzeigedisplay 2 angezeigt
werden. Auch bei dieser Ausführungsform ist wie bei dem
2. Ausführungsbeispiel ein Halbleiter-Chip 8b vorgesehen,
der über die Steuerleitung 31 von der manuellen Betätigungseinrichtung 19 in
der weiter oben schon geschilderten Weise gesteuert werden kann.
Da bei diesem Ausführungsbeispiel jeweils immer nur eine Prioritätenliste
auf dem Anzeigedisplay 2 erscheint, kann das Gerät 1 hier
vorzugsweise im Handyformat ausgeführt sein, sodass dasselbe
relativ klein und sehr handlich ist. Sollte eine der anzeigbaren
Prioritätenlisten in der Länge die Anzeigefläche
des Anzeigedisplays 2 überschreiten, kann natürlich
auch hier eine Roll/Scroll-Funktion mit einer entsprechenden manuellen
Betätigungseinrichtung 13 integriert werden, wie
dies bei den beiden ersten oben geschilderten Ausführungsbeispielen
der Fall ist.
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Bei
dem in den 5, 6 und 13 dargestellten
4. Ausführungsbeispiel werden die einzelnen Prioritätenlisten
nicht durch eine manuelle Betätigungseinrichtung 12a bzw. 12b abgerufen,
wie dies beim 2. und 3. Ausführungsbeispiel der Fall ist,
sondern allein durch eine entsprechend integrierte Roll/Scroll-Funktion
auf dem Anzeigedisplay 2 sichtbar gemacht. Auch wenn hier
eine Listenlänge größer sein sollte als
die Anzeigefläche des Anzeigedisplays 2, kann
durch Aktivieren dieser Roll/Scroll-Funktion die gesamte Liste nacheinander zur
Anzeige gebracht werden. Wenn wie in 5 gezeigt
die Listen in Roll/Scroll-Richtung ohne Abstand aufeinander folgen,
ist jeder Listenanfang wie bei 14 in 5 gezeigt
entsprechend markiert. Dies kann z. B. entweder durch Unterstreichung
oder farbliche Hervorhebung des entsprechenden Listennamens 15 oder
durch ein Symbol (hier ein Stern) neben diesem Listennamen erfolgen.
Alternativ dazu können zur gegenseitigen Unterscheidung
der Listen dieselben in Roll/Scroll-Richtung mit Abstand aufeinander folgen,
wie dies in 6 gezeigt ist.
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Ferner
ist in diesem Zusammenhang zu bemerken, dass hier die erforderlichen
manuellen Betätigungseinrichtungen als berührungsempfindliche Schalter 13a, 17a, 19a und 20a in
einem der einen seitlichen Randkante 2e des Anzeigedisplays 2 benachbarten
Displaybereich liegen. Entsprechend 13, welche
die zugehörige elektrische Steuereinheit 7D für
das Ausführungsbeispiel der 5 bzw. 6 zeigt,
steuern die Schalter 13a, 17a, 19a und 20a über
das Schalter-Interface 30 den Mikroprozessor 16 und
den Halbleiter-Chip 8b in der gleichen Weise, wie dies
bei den vorherigen Ausführungsbeispielen gemäß 11 und 12 der
Fall ist.
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Bei
den in den 7–9 gezeigten
Varianten ist zur Vereinfachung jeweils nur die Anzeigefläche
des Anzeigedisplays 2 mit der darauf erscheinenden Liste 6,
sowie der Monduhr 2c, der Datumsanzeige 2a und
der Zeitanzeige 2b dargestellt. Diese Varianten können
bei allen vorher beschriebenen erfindungsgemäßen
Formen Anwendung finden, wobei in den 7–9 ebenfalls
aus Gründen der Vereinfachung lediglich eine das Anwendungsgebiet "Gesundheit"
betreffende Liste 6 gezeigt ist. Dabei handelt es sich
um eine fest vorgegebene und nicht nach der Wichtigkeit der durchzuführenden
Handlungen geordnete Liste, welche für das betreffende
Anwendungsgebiet bei jedem Datum und Zeitpunkt die gleiche ist und
in welcher sämtliche Handlungen aufgelistet sind, die an
irgendeinem Datum bzw. Zeitpunkt einmal durchgeführt werden
müssen. Damit die Bedienungsperson nun weiß, welche
dieser Handlungen an einem bestimmten Datum bzw. Zeitpunkt durchzuführen
sind, sind diese Handlungen mit ihrer Wichtigkeit entsprechenden
Markierungen versehen. Diese Markierungen bestehen in 7 aus konsekutiven
Zahlen 9a–9f und sind räumlich
neben den betreffenden Handlungen vorgesehen. Dabei steht die Zahl
"1" neben der Handlung "Zahnplomben" (Bezugszeichen 6a),
was bedeutet, dass diese Handlung die wichtigste durchzuführende
Handlung an dem angezeigten Datum (14.03.2008) und vorzugsweise
der angezeigten Zeit (3:50 h) ist. Die weiteren an diesen Daten
durchzuführenden Handlungen tragen die Bezugszeichen 6b, 6c, 6d, 6e und 6f und
sind entsprechend ihrer Wichtigkeit mit den nachfolgenden Zahlen 2–6 (Bezugszeichen 9b–9f) versehen.
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Die
anderen Varianten von 8 bzw. 9 sind eng
an die Darstellung der 7 angelehnt und unterscheiden
sich davon nur dadurch, dass in 8 anstelle
von konsekutiven Zahlen konsekutive Buchstaben a–f (Bezugszeichen 10a–10f)
eingesetzt sind, während bei der Ausführungsform
von 9 zur Markierung der betreffenden Handlungen Symbole 11a–11f vorgesehen
sind, welche die Form eines "X" bzw. bildlichen Dreieckes besitzen.
Dabei bedeutet ein "X" die Markierung der wichtigsten, an dem betreffenden
Datum und Zeitpunkt durchzuführenden Handlung, während
die Markierungen mit zwei bzw. drei aufeinanderfolgenden "X" die
2.- bzw. 3.- wichtigste Handlung kennzeichnet. Die anderen Markierungen
mit einem, zwei oder drei nebeneinander liegenden bildlichen Dreiecken
bedeuten dann die Kennzeichnung der 4.-, 5.- und 6.- wichtigsten
Handlung an dem betreffenden Datum und Zeitpunkt. Sollte die Zahl
dieser Markierungssymbole nicht ausreichen, kann natürlich
eine Erweiterung dergestalt vorgenommen werden, dass vier und dann
fünf nebeneinander liegende gleiche Symbole oder andersartig gestaltete
weitere Symbole Verwendung finden. Die Bedienungsperson ist natürlich
entsprechend unterrichtet, welchen Symbolen welche Wichtigkeit zukommt.
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Was
die Funktionsweise der in den 10–13 gezeigten
elektrischen Steuereinheiten 7A–7D anbetrifft,
kann diese Funktionsweise so erfolgen, dass für alle hier
beschriebenen Ausführungsbeispiele und Listenvarianten
sämtliche Listen für die verschiedensten Daten,
Zeitpunkte und Mondstände in dem Lesespeicher 28 abgespeichert
sind. Diese Listen werden entsprechend der Aktivierung der manuellen
Betätigungseinrichtungen 12a, 12b bzw. 13, 13a und
unter Berücksichtigung der zu einem bestimmten Datum bzw.
Zeitpunkt bzw. Mondstand zugehörigen Zeit- und Steuersignale
aufgerufen und im Arbeitsspeicher 29 zwischengespeichert. Der
Mikroprozessor 16 lädt diese Listen dann auf den Prozessorbus 26 und
führt die Listendaten über das Display – Interface 24 den
ausgangsseitig angeschlossenen Baueinheiten 2 und 2a–2c zur
Anzeige zu. Ein Taktgeber 27 bestimmt dabei in der üblichen Weise
die Prozessorgeschwindigkeit der Steuerschaltung.
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Was
das zeitliche Vor- und Zurückstellen mittels der manuellen
Betätigungseinrichtungen 18 bzw. 19 und 19a anbelangt,
so kann dies in Schritten von jeweils einem Tag oder vorzugsweise
kleiner erfolgen, je nachdem, ob die Zeitanzeige 2b vorhanden ist
oder nicht. Die elektrischen Steuerschaltungen 7A–7D sind
dabei bezüglich des Mikroprozessors 16 bzw. des
Halbleiter-Chips 8b so ausgelegt, dass das zeitliche Vor-
bzw. Zurückstellen mindestens über den Zeitraum
des laufenden Jahres, vorzugsweise aber einen vieljährigen
Zeitraum möglich ist.
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Ferner
sei bemerkt, dass bei allen hier diskutierten Ausführungsformen
das elektronische Anzeigedisplay 2 als LCD-Display ausgebildet
ist. In gleicher Weise weist für alle Ausführungsformen
der Mikroprozessor 16 einen separaten Ausgang CS auf, an
dem den aktuellen Mondstand repräsentierende Signale abgreifbar
sind und der als Computer-Schnittstelle ausgebildet ist, sodass
auf der Grundlage des Mondstandes steuerbare Geräte bequem
ansteuerbar sind. Diese Computer-Schnittstelle CS ist ebenfalls
bei allen Ausführungsformen in der Gerätevorderwand 1a integriert.
Was die manuellen Betätigungseinrichtungen bei den verschiedenen Ausführungsformen
anbetrifft, so sind dieselben in der Praxis als manuell betätigbare
elektrische Schalter ausgebildet. Dabei sind die Schalter 18 und 19 für das
Vor- und Zurückstellen des Datums und ggf. der Zeit, der
Schalter 17 für das Umschalten auf das eine oder
andere der beiden Steuerprogramme des Mikroprozessors 16,
die Schalter 12a und 12b für das Abrufen
und Anzeigen der Prioritätenlisten sowie der Schalter 13 für
das Aktivieren der Roll/Scroll-Funktion als Wippschalter ausgeführt.
Der Schalter 20 zum Wiedereinstellen des aktuellen Betriebszustandes
ist allerdings zweckmäßigerweise in Form eines
Druckschalters ausgebildet. Wie die Figuren zeigen, sind alle diese
manuell betätigbaren elektrischen Schalter der unteren
Randkante 2d des Anzeigedisplays 2 benachbart
in der Gerätevorderwand 1a des Gerätegehäuses
vorgesehen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 202005018664
U [0002]
- - DE 29800650 U [0007]