DE2016166C - Druck oder Spntzgußdauerform - Google Patents

Druck oder Spntzgußdauerform

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Publication number
DE2016166C
DE2016166C DE19702016166 DE2016166A DE2016166C DE 2016166 C DE2016166 C DE 2016166C DE 19702016166 DE19702016166 DE 19702016166 DE 2016166 A DE2016166 A DE 2016166A DE 2016166 C DE2016166 C DE 2016166C
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DE
Germany
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mold parts
intermediate piece
disks
circumference
axial
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Expired
Application number
DE19702016166
Other languages
English (en)
Other versions
DE2016166A1 (de
Inventor
Shigeichi Narumi Midon Nagoya Aichi Takagi Hiroo Kita Nagoya Aichi Deguchi, (Japan)
Original Assignee
Kabushiki Kaisha Tokai Rika Denki Seisakusho, Nishi Kasugai, Aichi (Japan)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP44027468A external-priority patent/JPS4931850B1/ja
Application filed by Kabushiki Kaisha Tokai Rika Denki Seisakusho, Nishi Kasugai, Aichi (Japan) filed Critical Kabushiki Kaisha Tokai Rika Denki Seisakusho, Nishi Kasugai, Aichi (Japan)
Publication of DE2016166A1 publication Critical patent/DE2016166A1/de
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Publication of DE2016166C publication Critical patent/DE2016166C/de
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Description

Die Erfindung betrifft eine Druck- oder Spritzgußdauerform zur Herstellung eines aus einem Stück bestehenden Metall- oder Kunststoffkörpers umfassend zumindest zwei in parallelen Ebenen im Axialabstand zueinander verlaufende Scheiben, deren Dicke gerinaer als der lichte Srheibenabstand ist, sowie ein die Scheiben verbindendes, senkrecht zu deren Ebenen verlaufendes Zwischenstück mit einer gegenüber den Scheiben an jeder Stelle der axialen Längserstreckung geringeren Querschnittsfläche, welches einen axialen Symmetriemittelpunkt aufweist und von dort ausgehend über den gesamten Umfang keinen größeren Radiusvektor ais zumindest eine der beiden Scheiben aufweist, mit zwei in einer Axialebene des Zwischenstückes zusammenstoßenden Formhauptteilen.
ίο Es sind bereits Druck- oder Spritzgußdauerformen der erwähnten Art bekannt, bei denen jedes der Formhauptteile sektorartig in eine Vielzahl von Abschnitten unterteilt ist, welche nach dem Erstarren des Gußstückes radial gegenüber diesem zurückgezo-
gen werden können. Das Gußstück bleibt hierbei axial in cdner Lage.
Ein derartiger komplizierter Aufbau der Formhauptteile mit einer Yiel/-ah! radial auslenkbarer Sei mente wurde bisher gemäß dem Stand der Technik
?" für notwendig gehalten, weil bei lediglich zwei ai; einem Stück bestehenden Formhauptteilen, in welche beispielsu _■ Zähne eines Zahnrades eingeforms sind, ein radiales Zurückziehen gegenüber dem Guiä stück ohne das Abbrechen oder Ausreißen von Zäh nen auf einem Teil de? Zahnradumfangcs nicht mög lieh ist. Diese Überlegungen gelten analog auch für exzentrische Nockenscheiben mit winklig gegeneinan der versetztem mayimalen Radiusvektor.
Bei Herstellung eines mit einer Welle verbundenen einzigen Nockens oder Zahnrades ist es möglich, was ebenfalls bekannt ist. eine aus einem Stück beste hende Form zu verwenden, aus welcher das GuB stück. z.B. Zahnrad, nach dem Erstarren axial her ausgedrückt wird, bei einem schräg verzahnten Zahn
rad sogar unter gleichzeitiger Übertragung einer Schraubbewegung. Diese Möglichkeit einer einfachen Gestaltung der Form besteht jedoch nicht in dem Fall, wenn ein Körper zumindest zwei in parallelen Ebenen im Axialabstand zueinander verlaufende
•»o Scheiben umfaßt, wobei die Scheiben entweder radiale Vorsprünge, z. B. Zähne, aufweisen oder als exzentrische Nocken ausgebildet sind. Zur Herstellung derartiger Körper konnten gemäß dem Stand der Technik bisher ausschließlich die bereits eingangs ab-5 gehandelten, verhältnismäßig komplizierten Formhauptteile mit sektorartig ausgebildeten, radial zurückziehbaren Teilen verwendt /erden.
Die Aufgabe de vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eir^r gegenüber dem 3tand der Technik wesentlich vereinfachten Druck- oder Spritzgußdauerform, mit welcher die Herstellung eines Metalloder Kunststoffkörpers umfassend zwei in parallelen Ebenen im Axialabstand zueinander verlaufende Scheiben in Form von Zahnrädern, Nocken und dergleichen ohne Schwierigkeit und ohne Beschädigung des Gußstückes ermöglicht wird. Erreicht wird dies dadurch, daß jedes der beiden Formhauptteile parallel zu den Scheibenebenen in zumindest drei plattenartige Formnebenteile unterteilt ist, welche an ihren einander zugewendeten Stirnflächen den Umfang der beiden Scheiben bzw. des Zwischenstückes festlegen, und daß zumindest die beiden den Umfang des Zwischenstückes festlegenden mittleren Formnebenteile beider Formhauptteile unabhängig von den anderen axial äußeren Formnebenteilen gegenüber dem Umfang des Zwischenstückes zurückziehbar sind.
Unter den hinsichtlich des herzustellenden Körpers eingangs gemachten einschränkenden Voraussetzun-
gen läßt sich mit einer derartigen Dauerform die erfindungsgemäße Problemstellung leicht lösen. Zu diesem Zweck werden von den beiden Formhauptteilen nach Erstarren des Gußstückes lediglich die beiden den Umfang des Zwischenstückes festlegenden mittleren Formnebenteile bis zu einem lichten Abstand auseinanderbewegt, welcher den doppelten maximalen Radiusvektor zumindest einer der beiden Scheiben übersteigt, wonach das Gußstück in Axialrichtung verschoben wird, bis diejenige der beiden Scheiben, deren doppelter maximaler Radiusvektor kleiner als der lichte Abstand der mittleren Formnebenteile ist. in den hierdurch begrenzten Raum voll eingetreten ist. Abschließend können dann die axial äußeren Formnebenteile und/oder die beiden Hauptteile auseinande.rbewegt werden, da die axial äußeren Formnebenteile sich mit den beiden Scheiben nicht mehr in Berührung befinden und daher mit diesen auch keinen Formschluß mehr aufweisen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung scwie das zugehörige Betriebsverfahren sind besonders günstig in Verbindung mit der Herstellung eines Metall- oder Kunststoffkörpers anwendbar, welcher zwei oder men rere auf einem gemeinsamen, als Welle ausgebildeten Zwischenstück sitzende Zahnräder aufweist. Derartige Körper erlangen, insbesondere in der Feinmechanik und bei der Uhrenherstellungsindustrie eine stetig steigende Bedeutung, so daß deren rationelle Herstellung in verhältnismäßig einfachen Vorrichtungen eine wesentliche Bereicherung des Standes der Technik darstellt.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel eines mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung herstellbaren Metall- ^ oder Kunststoffkörpers umfassend drei in parallelen Ebenen im Axialabstand zueinander verlaufende Zahnri-Jer, wobei eines der Zahnräder exzentrisch ist. in Seitenansicht senkrecht zur Achse,
Fig. 2 den Körper gemäß Fig. 1 in Stirnansicht parallel zur Achse,
F i g. 3 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druck- oder Spritzgußdauerform zur Herstellung des Körpers gemäß Fig. 1, 2 im Axialschnitt sowie in einer Spritzgußstellung,
F i g. 4 die Form gemäß F i g. 3 in einer ersten Betriebsstellung nach dem Spritzgußvorgang in einer Darstellung ähnlich Fig. 3,
F i g. 5, 6 eine zweite und dritte Betriebsstellung der Form, welche auf die Betriebsstellung gemäß so Fig. 4 folgen, in einer Darstellung ähnlich Fig. 3, 4,
Fig. 7 das Ausstoßen des Gußstückes aus der Form, während diese sich in der Betriebsstellung gemäß Fig. 6 befindet, in einer Darstellung ähnlich Fig. 3, 6.
Ein mit der erfindungsgemäßen Druck- oder Spritzgußdauerform herzustellender Körper A umfaßt gemäß Fig. 1 zwei zentrische Zahnräder \a, \b sowie ein mittleres exzentrisches Zahnrad Xb, wobei alle Zahnräder in einem Stück zusammen mit einer Welle 1 ausgebildet sind.
Gemäß F i g. 3 bis 7 umfaßt die dargestellte Druck- oder Spritzgußdauerform zwei Formhaupttei Ie. von denen jedes parallel zu den Ebenen der Zahn räder lc, Ib, Ic in fünf plattenartige Formnebenteile 4a, Sab, 40, 5bc, 4c unterteilt ist. Diese Formnebenteile legen an ihren einander zugewandten Stirnflächen, welche senkrecht zur Zeichnungsebene verlaufend zu denken sind, den Umfang der Zahnräder Ic, Ib, Ic bzw. der Welle 1 fest. Die beiden den Umfang der Welle 1 festlegenden mittleren Formnebenteile 5ab, 5bc sind hierbei unabhängig von den anderen axial äußeren Formnebenteiloi Aa, 4c sowie dem mitt leren Formnebenteil 4b gegenüber dem Umfang der Welle 1 zurückziehbar, wenn sich dies besonder·; deutlich aus Fig. 4. 5 ergi' ·:. Zusätzlich umfaßt die Dauerform noch ein Bodens-ück 3 sowie ein Kopt stück 2. welche jeweils den Außenumfang je eines Endabschnittes der Welle 1 begrenzen. Die Einfüh rung des flüssigen Metalles oder Kunststoffes — nichi dargestellt — erfolgt beispielsweise über einen Einlauf kanal an der Unterseite des Bodenstückes 3. in welchem auch ein mit der Welle 1 in einem Stück verbundener Anguß 6 gebildet wird.
Nach Erstarren des Körpers A bzw. Gußstückes werden von den beiden Formhauptteilen lediglich die beiden den Umfang der Welle 1 festlegenden Formnebenteile 5ab, Sbc bis zu einem lichten Abstand ausein anderbewegt, welcher den doppelten maximalen Radiusvektor der Exzenterscheibe \b übersteigt. Hierbei entstehen Zwischenräume X, Y, deren axiale Länge größer als die axiale Länge des Zahnrades Xb bzw. Ic ist. Im Zusammenhang mit diesen Vorgängen wird auch das Kopfstück 2 nach oben eibgezogen.
In einem nächsten Arbeitsgang wird gemäß F i g. 5 der Körper A axial nach oben gedrückt, bis die Zahnräder Ιό, Ic in den Zwischenraum X bzw. Y eingetreten sind. Eine derartige Axialbewegung des Körpers A ist möglich, ohr>e in irgendeiner Weise die Zähne der Zahnräder la, Ib, Ic zu beschädigen. Selbst beim Vorliegen einer Schrägverzahnung von gleicher Steigung an sämtlichen Zahnrädern la, Ib, Ic kann die Stellung gemäß Fig. 5 erreicht werden, weil zusätzlich zu der Axialbewegung der Welle 1 zwangsläufig noch eine leichte Schraubbewegung entsteht.
Ausgehend von der Stellung gemäß Fig. 5 werden abschließend die axial äußeren Formnebenteile 4a, 4c sowie das mittlere Formnebenteil Ab und/oder zusätzlich die beiden Formhauptteile auseinanderbewegt, wie dies in Fig. 6 veranschaulicht ist. Nach Erreichen dieser Stellung steht einem vollständigen Ausstoßen des Körpers A, wie dies in Fig. 7 veranschaulicht ist, nichts mehr im Wege.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Dauerform zur Herstellung eines aus einem Stück bestehenden Metall- oder Kunststoffkörpers umfassend zumindest zwei in parallelen Ebenen im Axialabstand zueinander verlaufende Scheiben, deren Dicke geringer als der lichte Scheibenabstand ist, sowie ein die Scheiben verbindendes, senkrecht zu deren Ebenen verlaufendes Zwischenstück mit einer gegenüber den Scheiben an jeder Stelle der axialen Längserstreckung geringeren Querschnittsfläche, welches einen axialen Symmetriemittelpunkt aufweist und von dort ausgehend über den gesamten Umfang keinen größeren Radiusvektor als zumindest eine der beiden Scheiben aufweist, mit zwei in einer Axialebene des Zwischenstückes zusammenstoßenden Formhauptteilen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden Formhauptteile parallel zu den Scheibenebe nen in zumindest drei plattenartige Formnebenteile (4a. 5ab, 4b) unterteilt ist, welche an ihren einander zugewendeten Stirnflächen den Umfang der beiden Scheiben (la, \b) bzw. des Zwischenstük kes (1) festlegen, und daß zumindest die beiden den Umfang des ZwischenstücKes festlegenden mittleren Formnebenteile (5ab) beider Formhaupt teile unabhängig von den anderen axial äußeren Formnebenteilen (4a, Ab) gegenüber dem Umfang des Zwischenstückes (I) zurückziehbar sind.
2. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung nach Anspruch I zwecks Herstellung eines an sich bekannten Körpers mit zumindest einer gegen über der Achse des Zwischenstückes exzentrischen Scheibe oder eines Körpers mit zumindest einer zumindest zwei im Winkelabstand befindliche Um fangsvorsprünge aufweisenden Scheibe, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden Formhauptteilen nach Erhärten des Formlings lediglich die beiden den Umfang des Zwischenstückes festlegenden mittleren Formnebenteile bis zu einem lichten Abstand auseinanderbewegt werden, welcher den doppelten maximalen Radiusvektor zumindest einer der beiden Scheiben übersteigt, daß danach der Formling in Axialrichtung verschöben wird, bis diejenige der beiden Scheiben, deren doppelter maximaler Radiusvektor kleiner als der lichte Abstand der mittleren Formnebenteile ist, in den hierdurch begrenzten Raum voll eingetreten ist, und daß abschließend die axial äußeren Formnebenteile und/oder die beiden Formhauptteile auseinander bewegt werden.
3. Anwendung einer Vorrichtung sowie eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1, 2 zur Herstellung eines an sich bekannten Körpers mit zumindest zwei auf einem gemeinsamen, als Welle ausgebildeten Zwischenstück sitzenden Zahnrädern.
DE19702016166 1969-04-10 1970-04-04 Druck oder Spntzgußdauerform Expired DE2016166C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2746869 1969-04-10
JP44027468A JPS4931850B1 (de) 1969-04-10 1969-04-10

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2016166A1 DE2016166A1 (de) 1970-10-15
DE2016166C true DE2016166C (de) 1973-02-15

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