DE201239C - - Google Patents

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DE201239C
DE201239C DENDAT201239D DE201239DA DE201239C DE 201239 C DE201239 C DE 201239C DE NDAT201239 D DENDAT201239 D DE NDAT201239D DE 201239D A DE201239D A DE 201239DA DE 201239 C DE201239 C DE 201239C
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Germany
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bottle
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looped
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wires
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C3/00Labelling other than flat surfaces
    • B65C3/06Affixing labels to short rigid containers
    • B65C3/20Affixing labels to short rigid containers to bottle closures
    • B65C3/24Affixing labels indicating original state of bottle snap or screw closure

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 201239 -. KLASSE 54gC GRUPPE
An den gebräuchlichen Bierflaschen mit dem bekannten Drahtbügel-Verschluß wird in neuerer Zeit außer dem gewöhnlichen Etikett noch ein schmaler Papierstreifen, ein sogenanntes Siegel-Etikett, angebracht, und zwar klebt man dieses bis jetzt parallel zur Flaschenachse über dem Unterbügel hinweg an den Flaschenhals. Wird hierzu ein in Wasser löslicher Leim benutzt, so bietet einerseits die
ίο Unverletztheit des Siegel-Etiketts dem Konsumenten doch keine Garantie dafür, daß die Füllung der Flasche in der Brauerei geschah, da man das Etikett durch Anfeuchten leicht entfernen kann, ohne es zu verletzen, und andererseits ist das Fehlen des Siegel-Etiketts kein sicheres Zeichen dafür, daß die Flasche schon von unberufener Seite geöffnet wurde, da das Etikett bei feuchter Witterung auch von selbst abfallen kann ; außerdem wird beim
so Ankleben des Etiketts das Flaschenmundstück in unappetitlicher Weise beschmiert. Benutzt man dagegen einen in Wasser nicht löslichen Leim, so können auch die am Flaschenhals
_ und am Verschlußbügel haftenden Etikettreste nicht mittels Wassers entfernt werden.
Um diese Übelstände zu vermeiden, wird das Siegel - Etikett nach der Erfindung auf der dem Anschlag des Verschlusses entgegengesetzten Seite des Flaschenkopfes quer zur Flaschenachse angelegt und mit seinen Enden um zwei zu letzterer parallele (oder annähernd parallele) Drähte des Verschlusses geschlungen, worauf die sich überdeckenden Teile mittels in Wasser nicht löslichen Leimes miteinander verbunden werden.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsart des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 einen Flaschenhals mit Drahtbügel-Verschluß und Siegel-Etikett in Vorder- und Seitenansieht, Fig. 3 und 4 das Etikett ebenfalls in Vorder- und Seitenansicht und Fig. 5 die Anbringung des Etiketts.
Das Etikett a, das auf der Vorderseite mit den üblichen Aufdrucken und auf der Rückseite mit einer dünnen Siegellackschicht b versehen ist, wird mit letzterer nach dem Glase zu auf den Flaschenkopf c gelegt; alsdann werden seine Enden mittels Greifer d (Fig. 5) von oben nach unten um die Schenkel e des Oberbügels geschlungen; hierauf werden die bei f und g sich überdeckenden Teile durch Anpressen heißer Stempel h, unter deren Einwirkung die aufeinanderliegenden Stellen der Lackschicht b sich auflösen, miteinander verbunden; schließlich wird ebenfalls bei f und g mittels weiterer Stempel i das Datum der Füllung der Flasche aufgedruckt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Anbringen von Siegel-Etiketten an Flaschen mit Drahtbügel-Verschluß, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett auf der dem Anschlag des Ver-Schlusses entgegengesetzten Seite des Flaschenkopfes quer zur Flaschenachse angelegt und mit seinen Enden um zwei zu letzterer parallele Drähte des Verschlusses geschlungen wird, worauf die sich über-
    (2. Auflage, ausgegeben am 22. September lgio.)
    deckenden Teile miteinander verbunden werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Rückseite mit einer dünnen Siegellackschicht versehene Etikett mit dieser Schicht nach dem Glase zu auf den Flaschenkopf gelegt und mit seinen Enden von oben nach unten um zwei Verschlußdrähte geschlungen wird, worauf die sich überdeckenden Teile durch Anpressen heißer Stempel miteinander verbunden werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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