DE2012173B2 - Monolithisch integrierbare schaltung zum schalten eines vierschichtigen halbleiterelementes - Google Patents
Monolithisch integrierbare schaltung zum schalten eines vierschichtigen halbleiterelementesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine monolithisch integrierbare Schaltung zum Schalten eines vierschichtigen, in
einem Verbraucherstromkreis angeordneten ersten Halbleiterelements, dessen eine von zwei Basiszonen
im Bereich der Minoritätsträgerdiffusionslänge zu dem den beiden Basiszonen gemeinsamen pn-Übergang
mit einem zusätzlichen, Minoritätsträger injizierenden Übergang versehen ist, an den die Signalspannung
angelegt ist, bei der zum Schalten des
so vierschichtigen ersten Halbleiterelements bei einer
unterhalb seiner Durchbruchspannung vorgegebenen Schaltspannung der injizierende Übergang mit einet
in Sperrichtung gepolten Sperrschicht eines bei der Schaltsnannung unterhalb der Durchbruchspannung
des vierschichtigen ersten Halbleiterelements durchbrechenden zweiten Halbleiterelements in Reihe liegt.
Aus der schweizerischen Patentschrift 438 493 ist
ein in einem Verbraucherstromkreis angeordnetes vierschichtiges Halbleiterelement bekannt, dessen
eine von zwei Basiszonen im Bereich der Minoritätsträgerdiffusionslänge zu dem den beiden Basiszonen
gemeinsamen pn-übergang mit einem zusätzlichen, Minoritätsträger injizierenden Übergang versehen ist,
an den die Signalspannung angelegt wird.
Ferner ist aus der französischen Offenlegungsschrift 2 010 185, welche der älteren deutschen
Patentanmeldung P 19 27 834.3 entspricht, bekannt, daß zum Schalten eines vierschichtigen Festkörperelements
bei einer unterhalb seiner Durchbruchspannung vorgegebenen Schaltspannung in Reihe mit
dem injizierenden Übergang ein bei einer Schaltspannung unterhalb der Durchbruchspannung des
vierschichtigen Fes^körperelements durchbrechendes zweites Halbleiterelement verwendet werden kann.
Bei dieser Schaltung ist der nicht mit dem injizierenden Übergang verbundene Anschluß des zweiten
Halbleiterelements mit der im Verbraucherstromkreis liegenden äußeren Emitterzone des ersten vierschichtigen
Halbleiterelements verbunden. Zur Begrenzung des durch das zweite Halbleiterelement beim Einschalten
des ersten Halbleiterelements fließenden Stromes liegt ein Widerstand in Reihe mit dem
zweiten Halbleiterelement. Dieser Begrenzungswiderstand hat den Nachteil, daß er den Einschaltvorganj
verlangsamt.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eir vierschichtiges Festkörperelement in einem Ver
braucherstromkreis möglichst schnell bei einer vor gegebenen Schaltspannung einzuschalten. Die dazi
verwendete Schaltung soll mit dem \icrschichligei Festkörperelement möglichst einfach monolithiscl
integrierbar sein, wobei eine möglichst große Leistun, in bezug auf die Oberfläche der Festkörperschaltun
bei möglichst geringer Verlustleistung erzielt wer den soll.
Das vorstehend erwähnte Problem wird erfindung*
gemäß dadurch gelöst, daß der nicht mit dem injizic renden Übergang verbundene Anschluß des zweite
Halbleiterelements mit der anderen Basiszone des
vierschichtigen ersten Halbleiterelements verbunden ist und daß die Strom-Spannungs-Kennlinien des
zweiten Halbleiterelernents und der den zusätzlichen injizierenden Übergang enthaltenden Vierschichtenanordnung
des vierschichtigen ersten Halbleiterelements sich in einem Punkt schneiden, von dem ab
die Strom-Spannungs-Kennlinie des zweiten Halbleiterelements rechts von der Strom-Spannungs-Kennlinie
der Vierschichtenanordnung bleibt, wodurch der Strom des zweiten Halbleiterelements begrenzt ist.
Als Halbleiterelement zur Einleitung des Einschaltvorgangs bei der vorgegebenen Schaltspannung kann
ein bei der Schaltspannung durchbrechendes Zener-Dioden-Elemcnt verwendet werden, so daß der xs
injizierende Übergang des vierschichtigen Festkörperelements in Reihe mit einer Zone bzw. einer Elektrode
des in Sperrichtung gepolten pn-Übergangs des Zener-Dioden-Elements mit der betreffenden Basiszone
des vierschichtigen Festkörperelements verbunden ist.
Eine weitere Verminderung der Verlustleistung kann durch Verwendung eines Vierschicht-Dioden-Elements
als den Einschaltvorgang bei der vorgegebenen Schaltspannung einleitenden Halbleiterelements
erreicht werden, wobei der injizierende Übergang des vierschichtigen Halbleiterelements in Reihe mit den
beiden Emittern und dem in Sperrichtung gepoiten mittleren pn-übergang des Vierschicht-Dioden-Elements
verbunden ist. In bezug auf die Verlustleistung ist diese Ausführungsform also derjenigen
mit einem Zener-Dioden-Element an Stelle des Vierschicht-Dioden-Elements
vorzuziehen.
Die monolithisch integrierbare Schaltung nach der Erfindung ist nun besonders günstig als monolithisch
integrierte Festkörperschaltung dadurch zu realisieren, daß das vierschichtige Halbleiterelement als lateraler
Thyristor ausgebildet wird und eine Zone mit der an den zusätzlichen injizierenden Übergang angrenzenden
Emitterzone eine gemeinsame Zone bildet. Laterale Thyristorstrukturen sind aus der USA.-Patentschrift
3 307 079 bekannt. Der Hauptstromfluß erfolgt wie bei Lateral-Transistoren nicht senkrecht,
sondern parallel zur Oberflächenseite der verwendeten Halbleiterplättchen.
Das der Erfindung zugrunde liegende Problem, das Lösungsprinzip und die bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung mit einem bei der Schaltspannung durchbrechenden Halbleiterelement in Form eines
vierschichtigen Halbleiterelements wird im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert, in der
F i g. 1 zur Erläuterung des der Erfindung zugrunde liegenden Problems dient,
F i g. 2 das Prinzip der monolithisch integrierbaren Schaltung zur Lösung der gestellten Aufgabe
veranschaulicht,
F i g. 3 die Strom-Spannungs-Kennlinien des aus den Schichten 1(1. 2, 7 und 12 gebildeten ersten vierschieluigen
Halbleiterelements und des /weiten vierschichtigen Halbleiterelements (6) der F i g. 2 zeigt, die
F i g. 4 bis 6 zur Erläuterung der Struktur der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, der
Herstellung und Wirkungsweise einer monolithisch integrierten Halbleiterschaltun» für eine integrierbare
Schaltung dienen und die
F i g. 7 bis y Strom-Spannungs-Kennlinien für das bevorzugte Ausführungsbeispiel in Form einer
monolithisch integrierten Halbleiterschaltung zeige-..
Nach der Fig. 1 wird der Strom eines Verbrauchers
L in einem Verbraucherstromkreis 3 mittel:, eines vierschichtigen Halbleiterelements mi*
Kathode K, Anode A und Steuerelektrode G eingeschaltet.
Der Verbraucherstromkreis 3 enthält im Bedarfsfalle selbstverständlich Mittel zum Ausschalten
des Verbraucherstroms, welche Mittel das vierschichtige Halbleiterelement wieder in den hochohmigen
Schaltzustand bringen. Diese bewirken ein Absenken des durch das vierschichtige Halbleiterelement
fließenden Stroms unter einen bestimmten Haltestrom bei einer kleineren Spannung als die
Durchbruchspannung. Zum Ausschalten des vierschichtigen Halbleiterelements im Verbraucherstromkreis
3 können auch Schaltungsmaßnahmen angewendet werden, welche über zusätzliche Steuerelektroden
am Halbleiterelement eine Löschung bewirken. Derartige Maßnahmen gehören zum Stand
der Technik und sind nicht Gegenstand der Erfindung. In der Schaltung gemäß der Fi g. 1 liegt ferner
an der Gitterelektrode (J des vierschichügcn Halbleiterelements
ein /?C-Glied derart, daß bei Einschalten des Schalters 13 die Spannung an der Gitterelektrode
G sich der Einschaltspannung des vierschichtigen Halbleiterelements 1 nähert. Normalerweise
weist ein vierschichtiges Halbleiterelement, wie es auch als Thyristor bezeichnet wird, als Steuerelektrode
einen sperrfreien Kontakt an einer der beiden Basiszonen auf.
Bei der Schaltung wird jedoch bei der Ausführungsform
gemäß der Fig. 2 ein vierschichtiges Halbleiterelement mit einer Gitterelektrode verwendet,
welche mit einer Basiszone einen injizierenden Übergang 4 bildet. Dieser injizierende Übergang
kann sowohl als Metall-Halbleiter-Ubergang als auch durch eine halbleitende Zone gebildet werden.
Derartige vierschichtige Halbleiterelemente sind aus den deutschen Offenlegungsschriften 1 489 092 und
1514 138 bekannt.
Der injizierende Übergang 4 wird im Bereich der Minoritätendiffusionslänge bezüglich des in Sperrrichtung
betriebenen und zwischen den beiden Basiszonen 2 und 7 liegenden pn-Übergangs angeordnet,
so daß der Einschaltvorgang durch die Injektion von Minoritätsladungsträgern in den in Sperrichtung betriebenen
Übergang des vierschichtigen Halbleiterelements bzw. des Thyristors 1 erzielt wird. In einer
Schaltung wird nun gemäß der F i g. 2 der injizierende Übergang 4 des ersten vierschichtigen Halbleiterelements
1 mit dem ersten Emitter des zweiter vierschichtigen Halbleiterelements 6 verbunden. Auch
dieser Emitter kann natürlich unter Verwenduni eines Metall-Halbleiterkontaktes hergestellt werden
Während der Emitter 5 und der injizierende Über gang 4 an Basiszonen gleichen Leitfähigkeitstyps an
grenzen, wird der andere Emitter 8 des zweiten vier schichtigen Halbleirerelements 6 mit der anderer
Basiszone des ersten vierschichtigen Halbleiter elements I verbunden.
Die Anordnung gemäß der Fig. 2 schaltet be
einer Schaltspannung ein. welche durch die Durch bruchspannung UnZ des zweiten Halbleitcrelements (
gegeben ist. Bei dieser Spannung wächst der durcl das zweite Halbleiterelement 6 fließende Strom um
damit der vom F.mitter 10 in den mittleren pn-Ülvi
gang injizierte Minoritätenstrom im ersten HnIlieiterelcment
I an. wodurch dieses lawinenartig, ein «eschaltet wird.
Werden nun die beiden Halbleiterelemente 1 und 6 und dem Grundkörper 17 nur solche Potentiale vorderartig
ausgebildet, daß Slrom-Spannungs-Kenn- kommen, daß die pn-Übergänge zwischen den Kollinien
14 und 15 gemäß der Fig. 3 mit einem lektorzoncn und dem Grundkörper 17 stets in Sperr-Schnittpunkt
S vorliegen, wobei die Kurve 14 dem richtung vorgespannt sind. Andernfalls wären
ersten Halbleiterelement 1 und die Kurve 15 dem 5 unerwünschte Vierschichten-Effekte nicht zu verzweiten
Halbleiterelement 6 zugeordnet sind, so meiden. Die Erfindung weicht grundsätzlich von
fließt oberhalb des Stromschwellwertes /s der Ent- diesem Prinzip ab.
ladestrom des Kondensators C im wesentlichen über Durch Eindiffusion einer Emitterzone 11 vom Leitden
injizierenden Übergang 4 des ersten Halbleiter- fähigkeitstyp des Grundkörpers 17 im kleineren Abelements
1 und nicht über das zweite Halbleiter- io stand vom mittleren pn-übergang des ersten Halbelement
6. Es ergibt sich somit selbsttätig eine leiterelements I als die Minoritätendiffusionslänge
Strombegrenzung des zweiten Halbleiterelements 6. wird ein lateraler Thyristor erhalten. Ähnliche laterale
Durch die Strombegrenzung des zweiten Halb- Transistorstrukturen sind beispielsweise aus der Zeitleiterelements
6 hat die Schaltung den Vorteil, daß schrift »Solid State Electronics« (1967), S. 225
sehr kleine Einschaltzeiten auch dann erzielt werden, 15 bis 234, der deutschen Offenlegungsschrift 1 803 032
wenn zweite Halbieitereiemente 6 mit relativ kleinen und der USA.-Patentschrift 3 246 214 allgemein beVerlustleistungen
verwendet werden. An Hand der kannt. Sie können auch für größere Leistungen bei F i g. 1 und 2 ist ohne weiteres zu erkennen, daß eine relativ kleinem Halbleiteroberflächenbedarf dadurch
kurzzeitige Entladung des Kondensators C ein relativ hergestellt werden, daß die Zonen bei Aufsicht auf
schwach ausgelegtes zweites Halbleiterelement 6. ohne 20 die Halbleiteroberfläche stern- oder kammförmig
Strombegrenzung leicht zerstören kann. Da bei der ausgebildet werden, wie bei Leistungstransistoren
Schaltung nach F i g. 2 eine Überlastung auch eines bekannt ist.
schwach dimensionierten zweiten Halbleiterelements 6 Wie die Fig. 5 veranschaulicht, ist zur Einstelleicht
ausgeschlossen werden kann, ist eine sehr lung der Durchbruchspannung an der Oberfläche des
raumsparende Ausbildung der Schaltung nach F i g. 2 25 zweiten Halbleiterelements 6 eine Zündzone 26 vorin
Form einer monolithisch integrierten Halbleiter- gesehen. Damit kann ohne weiteres eine der Durchschaltung
möglich. An Hand der F i g. 3 ist erkenn- bruchspannung des pn-Übergangs 9 entsprechende
bar. daß an Stelle eines zweiten vierschichtigen Schaltspannung von wenigen Volt eingestellt werden,
Halbleiterelements auch ein zweischichtiges Halb- wenn die zur Herstellung von monolithischen Halbleiterelement
verwendet werden kann, welches als 30 leiterschaltungen herkömmlicher Bauart üblichen
Zenerdiode ausgebildet ist. Die Kennlinie der Zener- Planardiffusionsprozesse angewendet werden, d. h.
diode muß aber die Kennlinie 14 des ersten vier- Emitterdiffusion, Basisdiffusion und Isolationsdiffuschichtigen
Halbleiterelements 1 derartig schneiden, sion. Diese drei Diffusionen reichen bereits aus, um
daß oberhalb eines Punktes S die Kennlinie der eine Planarstruktur gemäß der F i g. 5 herzustellen.
Zenerdiode in möglichst großem Abstand rechts der 35 Es werden nämlich die Zonen 11, 7 und 19 gleich-Kennlinie
14 bleibt was die Bedingung für die zeitig bei der Basisdiffusion und die Zonen 12, 8 und
Strombegrenzerwirkung ist Zu diesem Zweck kann 26 bei der Emitterdiffusion hergestellt was durch die
die Zenerdiode auch mit einem ohmschen Wider- gleichen Diffusionstiefen der Zonen veranschaulicht
stand hintereinandergeschaltet werden oder eine werden soll.
Zenerdiode mit hohem Innenwiderstand verwendet 40 Fig. 6 veranschaulicht die Kontaktierung und
werden. Schaltung der Anordnung zu einer Halbleiterschal-
Die Schaltung nach F i g. 2 ist ferner durch eine tung gemäß der F i g. 2. In Durchbrüchen der Isolierrelativ
einfach ausgebildete monolithische Halbleiter- schicht 23 sind, wie bei Planarhaibleiterbauelementen
schaltung . üisierbar, wie an Hand des bevorzugten üblich, der Anodenkontakt A, der Kathodenkontakt K
Ausführungsbeispiels nach den Fig. 4 bis 6 der 45 und weitere Kontakte 20 und 21 angebracht von
Zeichnung erläutert wird. denen die letzteren beiden Kontakte 20 und 21 durch
Die Fig. 4 stellt ausschnittweise und im Quer- eine metallische Leitbahn auf der Oxydschicht 23
schnitt eine solche monolithische Halbleiterschaltung verbunden sind, wie durch die Verbindung 22 angedar,
deren Ausbildung bis auf die Kontaktierung der deutet ist An der Metallisierung 24 des Grund-Schaltung
und geringfügigen Abwandlungen im 5° körpers 17 wird die Gitterelektrode G angebracht
Prinzip bekannt ist Die Struktur gemäß der F i g. 4 Da die Gitterelektrode G über eine Spannung geunterscheidet
sich nämlich bis auf die Zone 11 im steuert wird, muß das Halbleiterelement 6, welches
Schnitt prinzipiell nicht von einer monolithischen in Verbindung mit dem Grundkörper 17 als Vier-Halbleiterschaltung
mit zwei integrierten Planar- schichtdiode arbeitet möglichst kleine Zündströme transistoren bei 1 und 6, welche gleichstrommäßig 55 besitzen im Gegensatz zu dem als lateraler Thyristoi
mittels Isolierringzonen 18, welche eine Epitaxial- ausgebildeten vierschichtigen Halbleiterelement 1.
schicht 16 auf einem Grundkörper 17 vom entgegen- welches in einem gewissen Spannungsbereich untergesetzten
Leitfähigkeitstyp in bezug auf die Epitaxial- halb der Durchbruchspannung U1 z unempfindlich
schicht durchdringen, voneinander getrennt sind. gegen raschen Spannungsanstieg und Spannungs-Normalerweise
stellt jeder integrierte Planartransistor 60 spitzen sein sollte. Diese Forderung wird dadurch
bereits ein vierschichtiges Halbleiterelement dar. Er erfüllt daß der als Emitterzone 12 ausgebildet«
kann jedoch als solcher nur verwendet werden, wenn Emitter des vierschichtigen Halbleiterelements J
zwischen dem Emitter und dem Grundkörper 17 eine über den Kathodenkontakt K an der dem Anoden
entsprechende Spannung abfällt Da der Zweck der kontakt A abgelegenen Seite mit der benachbartei
Struktur gemäß der Fig. 4 mit Isolierringzonen 18 65 Basiszone 7 an der Halbleiteroberfläche einen Kurz
jedoch die gleichstrommäßige Trennung der beiden Schluß bildet, wodurch ein bestimmter Basisbahn
Planartransistorstrukturen ist, dürfen im Betrieb widerstand zum Kontakt 20 erhalten wird. Der Vor
zwischen den Kollektorzonen der Planartransistoren teil ist, daß Haltestrom und Zündstrom von de
7 8
gleichen Größenordnung sind. Der Basisbahnwider- elements! fließt. Die F i g. 8 zeigt die Anodenstromstand
wird somit durch die Breite der Emitterzone Anodenspannungs-Kennlinie für /(; = ü, während
12 bestimmt. die Fig. 9 die Anodenstrom-Gittcrstrom-Kennlinie
Die Basiszone 2 des ersten Halbleiterelemenls 1 für UAK größer als 2 V und //{ = 3 mA zeigt, d.h.
besitzt das um eine Flußstrecke niedrigere Anoden- 5 mit dem Halbleiterelement 6 im Sättigungsbereich
potential U111 und der Grundkörper 5 das Poten- und UAK oberhalb der Ausschaltspannung,
tial U11. Im Falle t/,M>
Un ist der pn-übergang 4 in Mit den angegebenen Mitteln läßt sich also mit
Sperrichtung gepolt. Der Fall U„>Unl tritt dann sehr geringem Aufwand eine Zcitverzögerungsschalauf,
wenn beispielsweise nur ein entsprechendes tung mit sehr kleinen Einschaltzeiten aufbauen, wo-Potential
an Gitterelektrode G und Kathodenelek- xo bei das als Vierschichtdiode ausgebildete Halbleitertrode
K angelegt wird. Erreicht das zweite Halbleiter- element 6 nicht überlastet werden kann. Auf Grund
element £ den Zündstrom des ersten Halbleiter- des geschilderten Strombegrenzungsmechanismus
elements 1, so wird der Strom von der aus den kann über die Gitter-Kathoden-Strecke die gleiche
Zonen 12, 7, 2 und 10 gebildeten Vierschichten- Leistung geschaltet werden wie über die Kathodenanordnung
übernommen. Das Halbleiterelement 6 15 Anoden-Strecke. Auf Grund dieses Vorteils ergibt
kann daher so dimensioniert werden, daß es nur den sich bei der Verwirklichung der Schaltung nach
Zündstrom des Halbleiterelements 1 aushalten muß. Fig. 2 in Form einer monolithischen Halbleiter-Das
als Vierschichtdiode ausgebildete Halbleiter- schaltung ein sehr geringer Bedarf an Halbleiterelement
fi kann daher bei einer Anordnung gemäß fläche und Material, etwa gegenüber einem rein lateder
F i g. 6 niemals überlastet werden. 20 ralen Aufbau, da das Halbleiterelement 1 im Ver-
Die Fig. 1, 8 und 9 zeigen Strom-Spannungs- braucherstromkreis als lateraler Thyristor und im
Kennlinien für das bevorzugte Ausführungsbeispiel Gitterkreis im Bereich der Strombegrenzung als noreiner
monolithisch integrierten Halbleiterschaltung in maler Thyristor mit Stromfluß senkrecht zur HaIbeinem
quadratischen Halbleiterplättchen von 0,6 mm lederoberfläche arbeitet. Das Ausführungsbeispiel in
Kantenlänge. Die Durchbruchspannung des Halb- 25 Form der beschriebenen monolithischen Halbleiterleiterelements
1 betrug U1 z = 68 V und die Durch- schaltung weist den Vorteil einer einfachen Verbruchspannung
des zweiten Halbleiterelements 6 drahtung und Kontaktierung durch nur zwei Ver- UeZ = 7,7 V, welches in einer Schaltung gemäß der bindungen auf, beispielsweise in Form von Thermo-F
i g. 1 betrieben wurde. Die Gitterstrom-Gitter- kompressionsverbindungen, da der Grundkörper eine
spannungs-Kennlinie für /^ = O gemäß der F i g. 7 30 Anode darstellt. Der Zuleitungsvviderstand ist gering,
läßt deutlich den Punkt 25 erkennen, oberhalb dessen Die Zonenfolgen bei der beschriebenen monoder
Strom durch das Halbleiterelement 6 dadurch be- lithischen Halbleiterschaltung können naturgemäß
grenzt ist, daß der Entladungsstrom des Konden- auch vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp wie gesators
C über den pn-übergang 4 des Halbleiter- schildert gewählt werden.
Claims (7)
1. Monolithisch integrierbare Schaltung zum Schalten eines vierschichtigen, in einem Verbraucherstromkreis
angeordneten ersten Halbleiterelements, dessen eine von zwei Basiszonen im Bereich der Minoritätsträgerdiffusionslänge zu
dem den beiden Basiszonen gemeinsamen pnübergang mit einem zusätzlichen, Minoritätsträger
injizierenden Übergang versehen ist, an den die Signalspannung angelegt ist, bei der zum
Schalten des vierschichtigen ersten Halbleiterelements bei einer unterhalb seiner Durchbruchspannung
vorgegebenen Schaltspannung der injizierende Übergang mit einer in Sperrichtung gepolten Sperrschicht eines bei der Schaltspannung
unterhalb der Durchbruchspannung des vierschichtigen ersten Halbleiterelements durchbrechenden
zweiten Halbleiterelements in Reihe liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der
nicht mit dem injizierenden Übergang (4) verbundene Anschluß des zweiten Halbleiterelements
(6) mit der anderen Basiszone (7) des vierschichtigen ersten Halbleiterelements verbunden ist und
daß die Strom-Spannungs-Kennlinien (14, 15) des zweiten Halbleiterelements (6) und der den zusätzlichen
injizierenden Übergang enthaltenden Vierschichtenanordnung (10, 2, 7, 12) des vierschichtigen
ersten Halbleiterelements (1) sich in einem Punkt (S) schneiden, von dem ab die
Strom-Spannungs-Kennlinie (15) des zweiten Halbleiterelements (fi) rechts von der Strom-Spannungs-Kennlinie
(14) der Vierschichtenanordnung (10, 2, 7, 12) bleibt, wodurch der Strom des zweiten Halbleiterelements (6) begrenzt
ist.
2. Monolithisch integrierbare Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Halbleiterelement (6) eine Zenerdiode ist.
3. Monolithisch integrierbare Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Halbleiterelement (6) eine Vierschichtdiode ist.
4. Monolithisch integrierbare Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste Halbleiterelement (1) als lateraler Thyristor und das zweite Halbleiterelement (6)
als Zenerdiode ausgebildet ist, deren eine Zone mit der den zusätzlichen injizierenden Übergang
(4) bildenden Emitterzone (10) des ersten Halbleiterelements (1) eine gemeinsame Zone
bildet.
5. Monolithisch integrierbare Schaltung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste Halbleiterelement (1) als lateraler Thyristor und das zweite Halbleiterelement (6)
als Vierschichtdiode ausgebildet ist, deren erster Emitter (5) mit der den injizierenden Übergang
(4) bildenden Emitterzone (10) des ersten Festkörpcrclements (I) eine gemeinsame Zone bildet.
6. Monolithisch integrierbare Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
mittlere pn-übergang (9) des als Vierschichtdiode ausgebildeten Halbleiterelemenls (6) eine Zündzone
(26) aufweist.
7. Monolithisch integrierbare Schaltung nach Anspruch 5 oder (.·, dadurch gekennzeichnet, daß
die die eine Emitterzone (12) des ersten HaIbleiterelements
(1) kontaktierende Kathodenelektrode (K) mit der der Emitierzone (12) benachharten
Basiszone (7) an der Halbleiteroberfläche einen Kurzschluß bildet.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702012173 DE2012173C (de) | 1970-03-14 | Monolithisch integrierbare Schaltung zum Schalten eines vierschichtigen Halbleiterelementes | |
| FR7108667A FR2081946B1 (de) | 1970-03-14 | 1971-03-12 | |
| JP1364171A JPS462872A (de) | 1970-03-14 | 1971-03-13 | |
| GB2386871A GB1288359A (en) | 1970-03-14 | 1971-04-19 | Switching circuit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702012173 DE2012173C (de) | 1970-03-14 | Monolithisch integrierbare Schaltung zum Schalten eines vierschichtigen Halbleiterelementes |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2012173A1 DE2012173A1 (de) | 1971-10-14 |
| DE2012173B2 true DE2012173B2 (de) | 1972-09-07 |
| DE2012173C DE2012173C (de) | 1973-03-29 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2081946B1 (de) | 1975-07-04 |
| JPS462872A (de) | 1971-10-22 |
| FR2081946A1 (de) | 1971-12-10 |
| GB1288359A (en) | 1972-09-06 |
| DE2012173A1 (de) | 1971-10-14 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E771 | Valid patent as to the heymanns-index 1977, willingness to grant licences | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |