DE20105645U1 - Vorrichtung, welche es gestattet, die Strömung eines Fluids zu steuern und diese Strömung in eine bestimmte Richtung zu lenken - Google Patents

Vorrichtung, welche es gestattet, die Strömung eines Fluids zu steuern und diese Strömung in eine bestimmte Richtung zu lenken

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BOURBON AUTOMOBILE G 19593
Vorrichtung, welche es gestattet, die Strömung eines Fluids zu steuern und diese Strömung in eine bestimmte Richtung zu lenken
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, welche es gestattet, die Strömung eines Fluids zu steuern und diese Strömung in eine bestimmte Richtung zu lenken. Diese Vorrichtung kann insbesondere ein Lüfter für den Fahrgastraum eines Kraftfahrzeugs sein.
Ein Lüfter für den Fahrgastraum eines Kraftfahrzeugs umfasst im allgemeinen Mittel zum öffnen oder Schließen des des Luftzufuhrkanals im Fahrgastraum des Kraftfahrzeugs sowie eine schwenkbare Düse, um den Luftstrom in die von den Fahrgästen gewünschte Richtung zu lenken.
Die Mittel zum Öffnen und Schließen des Kanals bestehen herkömmlicherweise aus einer hinter der Düse angebrachten schwenkbaren Klappe, aus einem Rändelrad zur Steuerung dieser Klappe, das bei der Düse an der den Lüfter aufweisenden Vorderfläche angeordnet ist, und aus einer geeigneten Kraftübertragung, die das Rändelrad mit der Klappe verbindet.
Die Düse kann aus einem schwenkbaren Rahmen, der eine Reihe feststehender Rippen aufweist, und aus einer Reihe schwenkbarer Rippen senkrecht zu den Rippen des Rahmens bestehen, die hinter diesem angeordnet sind. Diese schwenkbaren Rippen können mittels eines aus dem Rahmen herausragenden Schiebers ausgerichtet werden.
Lüfter dieser Bauart haben den wesentlichen Nachteil, dass sie einen aufwändigen Aufbau haben, der die Herstellung und den Zusammenbau zahlreicher Teile erfordert, was sich in beachtlicher Weise auf ihre Herstellungskosten sowie ihr zuverlässiges Funktionieren im Verlaufe der Zeit auswirkt.
Bekannt ist z.B. ein Lüfter, der eine Düse mit vorwiegend kugelförmiger Umhüllung aufweist, die in einem Luftströmungskanal schwenkbar gelagert ist, wobei die Düse mit einer Mittelwand parallel zur Luftströmungsrichtung durch die Düse ausgestattet ist. Diese kann nicht nur derart geschwenkt werden, dass die Wand den Luftstrom ausrichtet, sondern auch bis zu einer Stellung, in der diese Wand den Kanal blockiert.
Einige der verfügbaren Lüfter haben den Nachteil, dass sie einen relativ komplexen Aufbau haben, der mehrere Teile beinhaltet, die hergestellt und zusammengebaut werden müssen, und/oder dass sie eine mittelmäßige Dichtheit haben und/oder dass ihr Zusammenbau relativ aufwändig ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen wesentlichen Nachteilen abzuhelfen, indem sie eine Vorrichtung bereitstellt, die es gestattet, die Strömung eines Fluids und die Richtung dieser Strömung zu steuern, wobei diese Vorrichtung einen besonders einfachen Aufbau haben muss und aus einer verringerten Anzahl Teilen bestehen muss, die insbesondere durch Gießen eines Kunststoffes gewinnen lassen sollen und leicht und schnell zusammenbaubar sein sollen.
Der Erfindung hat auch die Aufgabe, eine Vorrichtung bereitzustellen, die eine perfekte Dichtheit in der Haltestellung der Strömung besitzt und verschiedene Betätigungen, die an ihr ausgeführt werden können, perfekt erträgt.
Außerdem hat die Erfindung die Aufgabe, eine Vorrichtung mit einem originellen und angenehmen Erscheinungsbild bereitzustellen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist in an sich bekannter Weise auf:
- ein Gehäuse, das einen Strömungskanal des Fluids begrenzt;
- eine Düse zur Fluidstreuung; und
- an dem Gehäuse und auf der Düse angebrachte jeweilige Befestigungsmittel, welche eine schwenkbare Befestigung dieser Düse in diesem Gehäuse ermöglichen zwischen einer Schließstellung der Vorrichtung, in der die Düse den Kanal blockiert, und einer Vielzahl von Öffnungsstellungen der Vorrichtung, in denen die Düse das Fluid zwischen ihr und dem Kanal hindurchtreten lässt, wobei die Düse in jede dieser Öffnungsstellungen gebracht werden kann, um die Einstellung der Strömungsrichtung des Fluids zu gestatten, wobei die Befestigungsmittel einen Ring aufweisen, der in dem Gehäuse schwenkbar um eine Achse befestigt ist, die im wesentlichen parallel zur Achse des Kanals verläuft; und auf dem Ring angebrachte Befestigungsmittel, die mit den Befestigungsmitteln, welche die Düse aufweist, zusammenwirken können, um das Befestigen dieser Düse auf diesem Ring zu gestatten, wobei ein Schwenken um eine senkrecht zur Achse des Kanals verlaufende Achse möglich ist.
Gemäß der Erfindung hat die Düse eine vorwiegend kugelförmige Umhüllung und besteht aus mehreren abgestuften kreisförmigen Wänden sowie aus einer in der Mittelstellung angeordneten Wand; wobei der Umfangsrand dieser in der Mittelstellung angeordneten Wand derart geformt ist, dass er in zwei Schwenkstellungen der Düse, die im wesentlichen um 180° voneinander beabstandet sind, mit der Innenfläche des Rings zusammenwirken kann, um das Schließen der Vorrichtung zu bewirken.
Die Düse ist somit um zwei Achsen schwenkbar beweglich, von denen die erste senkrecht zur Achse des Kanals ist (Schwenken der Düse bezüglich des Rings) und die zweite parallel zur Achse des Kanals ist (Schwenken der Düse/Ring-Einheit bezüglich des Gehäuses) .
Die erste dieser Schwenkbewegungen gestattet das Öffnen oder Schließen des Kanals und die Einstellung der Richtung des Fluids in einer Ebene, z.B. der horizontalen Ebene im Fahrgastraum eines Fahrzeugs, zur Ausrichtung des Luftstroms nach links oder nach rechts; die zweite d^es.er. Sqh,wenjcb.ew£gungen gestattet es,
die Ausrichtung der ersten Achse in der Ebene des Rings zu ändern, um die Ausrichtung der Ebene zu ändern, in der die Düse geschwenkt wird, und somit die Ausrichtung der Fluidströmung zu ändern, um z.B. von der Ausrichtung des Stroms nach links oder nach rechts zu einer Ausrichtung des Stroms in einer Ebene vertikal bezüglich des Fahrgastraums und somit nach oben oder nach unten überzugehen.
Dieser Lüfter gestattet es somit, die Strömung eines Fluids und die Ausrichtung dieser Strömung durch Kombinieren der beiden vorgenannten Bewegungen in unendlich viele Richtungen zu steuern, wobei dennoch ein besonders einfacher Aufbau vorliegt, der aus einer begrenzten Anzahl Teilen besteht. Insbesondere kann die Düse einen Einblock-Aufbau haben. Im Gegensatz dazu weisen verschiedene bekannte Lüfter jeweils sechs oder mehr Teile auf.
Vorzugsweise weist das Gehäuse Einklinkungsmittel auf, um die Befestigung des Rings durch einfaches Einführen in das Gehäuse zu ermöglichen. Ebenso können die Düse und der Ring Einklinkungsmittel aufweisen, die es durch einfaches Einrasten ermöglichen, die jeweiligen Befestigungsmittel mit dem Ring und der Düse in Eingriff zu bringen.
Der erfindungsgemäße Lüfter lässt sich daher besonders leicht und schnell zusammenbauen.
Das Gehäuse, der Ring und/oder die Düse werden vorteilhaft jeweils durch Gießen eines Kunststoffs gebildet, und die Einklinkungsmittel gehen durch Gießen mit dem Gehäuse, dem Ring und/oder der Düse hervor, so dass sich der Aufbau des Lüfters auf drei Teile beschränkt.
Vorzugsweise weist das Gehäuse einen Ringsitz, der den Ring schwenkbar aufnehmen kann, und mindestens eine Einklinkungseinheit auf, wobei der Ring eine derartige Dicke hat, dass bei seinem Anliegen an dem Sitz die axiale Endfläche des Rings, die
sich entgegengesetzt von dem Sitz befindet, durch die Einklinkungseinheit in der axialen Richtung verriegelt wird.
Jede Einklinkungseinheit hat vorteilhaft zwei Schlitze, die in axial versetzten diametralen Ebenen angeordnet sind, und einen Vorsprung mit geneigter Wand, der im Innern des Gehäuses radial hervorsteht und zwischen den beiden Schlitzen angeordnet ist, wobei das Gehäuse eine derartige Dicke hat, dass der zwischen den Schlitzen angeordnete Wandabschnitt in radialer Richtung verformbar ist, um eine Bewegung des Vorsprungs zu gestatten zwischen einer radial innenliegenden Stellung, in welcher der Vorsprung die Verriegelung des Rings ermöglichen kann, und einer Streichungsstellung, in welcher der Vorsprung das Vorbeiführen des Rings über den Vorsprung hinaus gestattet.
Die abgestuften kreisförmigen Wände und die in der Mittelstellung angeordnete Wand können miteinander durch drei Schalen verbunden sein, wobei die in der Mittelstellung angeordnete eine ebene Form hat und die beiden in der seitlichen Stellung angeordneten gekrümmte Formen haben.
Der Ring kann zwei diametral gegenüberliegende zylindrische Hohlräume haben, von denen jeder in die Innenfläche des Rings bei einer in ihm eingearbeiteten Vertiefung mündet, während die Düse zwei diametral gegenüberliegende Drehzapfen aufweist, die aus der Mittelwand herausragen; wobei einer der Drehzapfen dazu bestimmt ist, in einen der Hohlräume des Rings eingeführt zu werden, und der andere Drehzapfen dazu bestimmt ist, gegen den Ring gedrückt zu werden, bis dieser in radialer Richtung nach außen hin leicht verformt wird, um das Einführen des anderen Drehzapfens in den anderen Hohlraum des Rings zu gestatten.
Jede der genannten Vertiefungen kann zwei Auflageflächen beiderseits der in diese Vertiefung mündenden Öffnung des Hohlraums des Rings begrenzen, und jeder Drehzapfen kann an seiner Basis mit einem Stift besetzt sein, der sich radial von ihm aus erstreckt, wobei jeder djer Stifte<#mit# einer der Auflageflächen
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zusammenwirkt, um die Schwenkbewegung der Düse aufzuhalten, wenn sich diese in einer der Schließstellungen der Vorrichtung befindet.
Der Ring ist vorteilhaft so geformt, dass er mit der Düse in Berührung kommt, um zwischen ihm und der Düse Reibung hervorzurufen.
Diese Reibung gestattet es, die Düse zu bremsen, um sie in einer bestimmten Stellung zu halten; sie kann insbesondere hervorgerufen werden, indem bei dem Ring eine weiche Berührungsfläche mit der Düse eingerichtet wird. Der Ring kann einen Einblock-Aufbau haben und insbesonders aus einem Material mit hohem Reibungskoeffizienten bestehen, wie z.B. das unter der Bezeichnung "Santopren (Santoprene)" bekannte Material, oder kann einen Zweistoff-Aufbau haben, nämlich eine Basis aus einem relativ steifen Material, z.B. aus einem Propylen, und eine Abformung aus einem weichen Material, z.B. aus einem Polymer, das dazu dient, mit der Düse in Berührung zu kommen.
Der so ausgebildete Ring gestattet es außerdem, eine sehr gute Dichtheit zwischen dem Kanal und der Düse zu gewährleisten. Diese Dichtheit kann verstärkt werden, indem eine Lippe, vorzugsweise mit weicher Struktur, auf dem Ring angebracht wird, die dazu dient, mit der Düse in Berührung zu kommen.
Zum besseren Verständnis wird die Erfindung weiter unten anhand der schematischen Zeichnung erneut beschrieben, welche als nicht einschränkend aufzufassendes Beispiel eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung darstellt, bei der es sich in diesem Beispiel um einen Lüfter für den Fahrgastraum eines Kraftfahrzeugs handelt.
Fig. 1 ist eine auseinandergezogene Perspektivansicht dieses Lüfters;
Fig. 2 ist eine Vorderansicht davon im zusammengebauten Zustand in einer Öffnungsstellung dieses Lüfters, welche die Strömung der Luft gestattet;
Fig. 3 ist eine Schnittansicht davon in einer Schließstellung, welche die Strömung der Luft verhindert;
Fig. 4 ist eine Detailansicht davon in vergrößertem Maßstab;
Fig. 5 ist eine Detailansicht davon in vergrößertem Maßstab, wie sie im oberen Teil der Fig. 3 zu sehen ist; und
Fig. 6 ist eine Detailansicht davon in vergrößertem Maßstab, wie sie im unteren Teil der Fig. 3 zu sehen ist.
Die Figuren zeigen unter verschiedenen Winkeln einen Lüfter 1 mit einem Gehäuse 2, einem Ring 3 und einer Düse 4 zur Luftstreuung.
Die Einheit der Teile 2, 3, 4 besteht aus einem geeigneten Kunststoffmaterial, wie z.B. Polypropylen.
Das Gehäuse 2 hat eine aufgeweitete rohrförmige Gestalt und begrenzt einen Strömungskanal 7 der Luft. Dieses Gehäuse 2 dient zur Befestigung an einer Wand (nicht dargestellt), insbesondere am Armaturenbrett des Fahrzeugs, durch eines seiner Enden mit Hilfe von Lappen 8, und sein anderes Ende dient zur Verbindung mit einem Zufuhrkanal (nicht dargestellt) für die Luft.
Wie besonders in Fig. 1 und 4 gezeigt, hat dieses Gehäuse 2 einen Ringsitz 10, der den Ring 3 schwenkbar aufnehmen kann, sowie drei Einklinkungseinheiten, die auf seinem Umfang verteilt sind. Jedes dieser Elemente umfasst zwei Schlitze 11, die in axial versetzten diametralen Ebenen angeordnet sind, und einen Vorsprung 12 mit geneigter Wand, der ins Innere des Gehäuses 2 radial hervorsteht und sich zwischen den Schlitzen 11 befindet.
Die Wand des Gehäuses 2 hat eine derartige Dicke, dass die Abschnitte der Wand, die sich zwischen den Schlitzen 11 befinden, in radialer Richtung verformbar sind, um die Bewegung der Vorsprünge 12 zwischen ihrer in Fig. 1 und 4 gezeigten radial inneren Stellung und einer Streichungsstellung zu ermöglichen, in der diese Vorsprünge 12 das Vorbeibewegen des Rings 3 über sie hinaus gestatten.
Der Ring 3 hat einen derartigen Außendurchmesser, dass er in das Gehäuse 2 eingeführt werden kann, bis seine zum Sitz 10 hin gedrehte axiale Endfläche an diesem Sitz 10 zum Anliegen kommt. Bei seinem gegenüberliegenden axialen Ende hat der Ring 3 einen Rand 15, der nach außen hervorsteht und der beim Einführen des Rings 3 in das Gehäuse 2 an den Vorsprüngen 12 zum Anliegen kommen kann und diese dann beseitigt, indem sie in radialer Richtung verschoben werden. Der Ring 3 hat eine derartige Dicke, daß beim Anliegen des Rings 3 an dem Sitz 10 die gegenüberliegend angeordnete axiale Endfläche sich jenseits der Vorsprünge 12 befindet. Diese können daher in dieser Stellung des Rings 3 in ihre normale Stellung zurückkehren und den Ring 3 zwischen ihnen und dem Sitz 10 verriegeln, wobei dennoch das Schwenken des Rings 3 bezüglich des Gehäuses 2 gestattet ist.
Der Ring 3 hat auch zwei diametral entgegengesetzte zylindrische Hohlräume 20. Jeder dieser Hohlräume 20 mündet in die Innenfläche des Rings bei einer in ihn eingearbeiteten Vertiefung 21. Diese Vertiefung 21 begrenzt zwei Auflageflächen 22 beiderseits der Öffnung des Hohlraums 20.
Wie in Fig. 5 und 6 gezeigt, hat der Ring 3 einen Zweistoff-Aufbau und besitzt eine Basis 3a aus einem relativ steifen Material, wie z.B. einem Propylen, und eine Abformung 3b aus einem weichen Material, z.B. einem Polymer, das mit der Düse 4 in Berührung kommen soll.
Dieselben Figuren zeigen außerdem, dass der Ring 3 einen Sitz 23 für die Aufnahme einer Mittelwand £5.a ,bildet, die die Düse : ::· ' .:: : : : : »·. :··.:.:-:". &igr; : :
aufweist und einen Befestigungsring 24 aufweist, der von seiner Innenfläche hervorsteht und einen Teil dieser Wand 25a zwischen sich und dem Sitz 23 einklemmen kann.
Die Düse 4 hat eine vorwiegend kugelförmige Umhüllung und besteht aus sechs abgestuften kreisförmigen Wänden 25 und der Wand 25a, die sich in der Mittelstellung befindet. Diese Wand 25a besitzt zwei unterschiedliche Bereiche beiderseits der Achse der weiter beschriebenen Drehzapfen 30, so dass auf einer Seite der Rand, der durch den Sitz 23 und den Befestigungsring 24 eingeklemmt werden soll, und auf der anderen Seite der gegenüberliegende Rand, der von diesem Sitz 23 und diesem Befestigungsring 24 zurückgezogen ist, liegt, so dass er durch den Ring 3 beim Schwenken der weiter beschriebenen Düse hindurchtreten kann.
Diese Wände 25 und 25a sind miteinander durch drei Schalen 2 6, 27 verbunden, von denen die in der Mittelstellung angeordnete eine ebene Gestalt hat und die beiden in der seitlichen Stellung angeordneten gekrümmte Formen haben.
Die Düse 4 besitzt außerdem zwei diametral gegenüberliegende Drehzapfen 30, die von der Wand 25a hervorstehen. Jeder Drehzapfen 30 ist bei seiner Basis mit einem Stift 31 besetzt, der sich radial zu ihm erstreckt, und besitzt einen Stift 32, der aus seiner axialen Endfläche hervorsteht.
Wie sich anhand der Figuren ergibt, dient einer der Drehzapfen 30 dazu, um in einen der Hohlräume 20 eingeführt zu werden, woraufhin der andere Drehzapfen 30 gegen den Ring 3 gedrückt wird, bis dieser in radialer Richtung nach außen hin leicht verformt wird, um das Einführen dieses anderen Drehzapfens 30 in den anderen Hohlraum 20 zu ermöglichen. Dieses Einführen erlaubt es, dass der Ring 3 in seine neutrale Form zurückkehrt, wodurch die Verriegelung des Drehzapfens 30 in dem Hohlraum 20 ermöglicht wird. Wie in Fig. 4 gezeigt, steht der Stift 32 aus
der äußeren Fläche des Rings 3 hervor, um die Verriegelung zu gewährleisten.
Diese Drehzapfen 30 und Hohlräume 20 gestatten das Schwenken der Düse 4 in Bezug auf den Ring 3 zwischen zwei Schließstellungen des Lüfters 1, die im wesentlichen um 180° beabstandet sind, in denen der Umfangsrand der Wand 25a mit der Innenfläche des Rings 3 in Berührung oder in deren Nähe ist. Die Düse 4 kann in eine Vielzahl von Zwischenstellungen zwischen diesen Schließstellungen gebracht werden, in denen der Umfangsrand von der Innenfläche entfernt ist, wodurch der Durchtritt des Luftstroms zwischen diesem Rand und dieser Fläche ermöglicht wird und was der Öffnung des Lüfters 1 entspricht. Diese Vielzahl der Öffnungsstellungen ermöglicht es, die Ausrichtung des Luftstroms in einer Ebene senkrecht zu der durch die Drehzapfen verlaufenden Achse einzustellen.
Jeder Stift 31 wirkt in der einen oder der anderen der Schließstellungen mit einer der Auflageflächen 22 zusammen, um die Schwenkbewegung der Düse 4 aufzuhalten, wenn diese in einer der Schließstellungen ist.
In der Praxis wird für den Einbau des Lüfters 1 die Düse 4 auf dem Ring 3 befestigt, indem die Drehzapfen 30 in der oben beschriebenen Weise in die Hohlräume 20 eingeführt und eingeklinkt werden. Die Einheit wird dann in das Gehäuse 2 eingeführt, bis der Ring 3 an den Vorsprüngen 12 aufliegt und diese radial wegschiebt und bis der Ring 3 mit dem Sitz 10 in Berührung kommt. Die Vorsprünge 12 gestatten das Einklinken des Rings 3 in das Gehäuse 2, wobei dessen Verschwenkung um die Achse des Kanals 7 möglich ist.
Die Düse 4 ist daher um zwei Achsen schwenkbar beweglich, von denen eine erste senkrecht zur Achse des Kanals 7 ist (Schwenkung der Düse 4 bezüglich des Rings 3) und eine zweite parallel zur Achse des Kanals 7 ist (Schwenkung der Einheit Düse 4 .-.jaing 3. be.zug.liGh des .Gehäuses £)·, .:
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Die erste dieser Bewegungen ermöglicht das Öffnen oder das Schließen des Kanals und das Einstellen der Richtung des Luftstroms in der Ebene senkrecht zu der durch die Drehzapfen 30 verlaufenden Achse. Es kann sich z.B. um eine horizontale Ebene im Fahrgastraum eines Kraftfahrzeugs handeln, und zwar für die Ausrichtung des Luftstroms nach links oder nach rechts.
Die zweite dieser Bewegungen ermöglicht es, die Ausrichtung der Achse in der Ebene des Rings 3 zu verändern, um bezüglich des Gehäuses 2 die Ausrichtung der Ebene, in der die Düse 4 geschwenkt wird, und somit die Ausrichtung der Strömung der Luft zu verändern. Diese Veränderung kann z.B. darin bestehen, dass man von der Ausrichtung des Stroms nach links oder nach rechts zu einer Ausrichtung dieses Stroms in einer vertikalen Ebene bezüglich des Fahrgastraums des Fahrzeugs übergeht, d.h. nach oben oder nach unten. Jede beliebige Ausrichtung der Düse 4, welche diese beiden Bewegungen kombiniert, ist allerdings möglich.
Das weiter oben erwähnte Einklemmen eines Randes der Wand 25a (Figur 5) gestattet es, die Düse in einer Schließstellung zu halten, während der entgegengesetzte Rand aufgrund des zuvor erwähnten Zurückziehens (Figur 6) kein Hindernis für die Kippbewegung bzw. das Verschwenken der Düse in die andere Schließstellung darstellt. In dieser anderen Schließstellung klemmt sich der genannte erste Rand zwischen den Sitz 23 und den gegenüberliegenden Befestigungsring 24, während der genannte zweite Rand sich von diesem Sitz 23 und dem Befestigungsring 24 zurückzieht.
Aus dem obigen ergibt sich daher, dass die Erfindung eine Vorrichtung bereitstellt, welche es gestattet, die Strömung eines Fluids zu steuern und diese Strömung auszurichten bzw. zu lenken, wobei außer diesen Funktionen insbesondere der Vorteil gegeben ist, einen besonders einfachen Aufbau vorzustellen, der
im Gegensatz zu den bekannten Lüftern, die jeweils sechs Teile oder mehr aufweisen, minimal aus drei Teilen besteht.
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Claims (11)

1. Vorrichtung (1), welche es gestattet, die Strömung eines Fluids zu steuern und diese Strömung in eine bestimmte Richtung zu lenken, mit:
- einem Gehäuse (2), das einen Strömungskanal (7) des Fluids begrenzt;
- einer Düse (4) zur Fluidstreuung; und
- an dem Gehäuse (2) und auf der Düse (4) angebrachten jeweiligen Befestigungsmitteln (3, 12, 20, 30), welche eine schwenkbare Befestigung dieser Düse (4) in diesem Gehäuse (2) ermöglichen zwischen einer Schließstellung der Vorrichtung (1), in der die Düse (4) den Kanal (7) blockiert, und einer Vielzahl von Öffnungsstellungen der Vorrichtung (1), in denen die Düse (4) das Fluid zwischen ihr und dem Kanal (7) hindurchtreten lässt, wobei die Düse (4) in jede dieser Öffnungsstellungen gebracht werden kann, um die Einstellung der Strömungsrichtung des Fluids zu gestatten, wobei die Befestigungsmittel einen Ring (3) aufweisen, der in dem Gehäuse (2) schwenkbar um eine Achse befestigt ist, die im wesentlichen parallel zur Achse des Kanals (7) verläuft; und auf dem Ring (3) angebrachten Befestigungsmitteln (20), die mit den Befestigungsmitteln (30), welche die Düse (4) aufweist, zusammenwirken können, um das Befestigen dieser Düse (4) auf diesem Ring (3) zu gestatten, wobei ein Schwenken um eine senkrecht zur Achse des Kanals (7) verlaufende Achse möglich ist; dadurch gekennzeichnet, dass
die Düse (4) eine vorwiegend kugelförmige Umhüllung hat und aus mehreren abgestuften kreisförmigen Wänden (25) sowie aus einer in der Mittelstellung angeordneten Wand (25a) besteht;
der Umfangsrand dieser in der Mittelstellung angeordneten Wand (25a) derart geformt ist, dass er in zwei Schwenkstellungen der Düse (4), die im wesentlichen um 180° voneinander beabstandet sind, mit der Innenfläche des Rings (3) zusammenwirken kann, um das Schließen der Vorrichtung (1) zu bewirken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) Einklinkungsmittel (11, 12) aufweist, um die Befestigung des Rings (3) durch einfaches Einführen in das Gehäuse zu ermöglichen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (4) und der Ring (3) Einklinkungsmittel (20, 21, 30) aufweisen, die es durch einfaches Einrasten ermöglichen, die jeweiligen Befestigungsmittel (20, 30) mit dem Ring (3) und der Düse (4) in Eingriff zu bringen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2), der Ring (3) und/oder die Düse (4) jeweils durch Gießen eines Kunststoffs gebildet werden, und dass die Einklinkungsmittel (11, 12; 20, 21, 30) durch Gießen mit dem Gehäuse (2), dem Ring (3) und/oder der Düse (4) hervorgehen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) einen Ringsitz (10), der den Ring (3) schwenkbar aufnehmen kann, und mindestens eine Einklinkungseinheit (11, 12) aufweist, wobei der Ring (3) eine derartige Dicke hat, dass bei seinem Anliegen an dem Sitz die axiale Endfläche des Rings (3), die sich entgegengesetzt von dem Sitz befindet, durch die Einklinkungseinheit (12) in der axialen Richtung verriegelt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede Einklinkungseinheit (11, 12) zwei Schlitze (11), die in axial versetzten diametralen Ebenen angeordnet sind, und einen Vorsprung (12) mit geneigter Wand aufweist, der im Innern des Gehäuses (2) radial hervorsteht und zwischen den beiden Schlitzen (11) angeordnet ist, wobei das Gehäuse (2) eine derartige Dicke hat, daß der zwischen den Schlitzen (11) angeordnete Wandabschnitt in radialer Richtung verformbar ist, um eine Bewegung des Vorsprungs (12) zu gestatten zwischen einer radial innenliegenden Stellung, in welcher der Vorsprung (12) die Verriegelung des Rings (3) ermöglichen kann, und einer Streichungsstellung, in welcher der Vorsprung (12) das Vorbeiführen des Rings (3) über den Vorsprung hinaus gestattet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die abgestuften kreisförmigen Wände (25) und die in der Mittelstellung angeordnete Wand (25a) miteinander durch drei Schalen (26, 27) verbunden sind, wobei die in der Mittelstellung angeordnete eine ebene Form hat und die beiden in der seitlichen Stellung angeordneten gekrümmte Formen haben.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (3) zwei diametral gegenüberliegende zylindrische Hohlräume (20) hat, von denen jeder in die Innenfläche des Rings (3) bei einer in ihm eingearbeiteten Vertiefung (21) mündet, während die Düse (4) zwei diametral gegenüberliegende Drehzapfen (30) aufweist, die aus der Mittelwand herausragen; wobei einer der Drehzapfen (30) dazu bestimmt ist, in einen der Hohlräume (20) des Rings (3) eingeführt zu werden, und der andere Drehzapfen (30) dazu bestimmt ist, gegen den Ring (3) gedrückt zu werden, bis dieser in radialer Richtung nach außen hin leicht verformt wird, um das Einführen des anderen Drehzapfens (30) in den anderen Hohlraum (20) des Rings (3) zu gestatten.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede Vertiefung (21) zwei Auflageflächen (22) beiderseits der in diese Vertiefung (21) mündenden Öffnung des Hohlraums (20) des Rings (3) begrenzt, und dass jeder Drehzapfen (30) an seiner Basis mit einem Stift (31) besetzt ist, der sich radial von ihm aus erstreckt, wobei jeder der Stifte (31) mit einer der Auflageflächen (22) zusammenwirkt, um die Schwenkbewegung der Düse (4) aufzuhalten, wenn sich diese in einer der Schließstellungen der Vorrichtung befindet.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (3) so geformt ist, dass er mit der Düse (4) in Berührung kommt, um zwischen ihm und der Düse (4) Reibung hervorzurufen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (3) eine an ihm angebrachte Lippe aufweist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2881684A1 (fr) * 2005-02-09 2006-08-11 Key Plastics Internat Snc Aerateur pour vehicule comprenant un corps spherique defini par des deflecteurs

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