DE2008586C3 - Verfahren und Schaltungsanordnung zum Einschreiben einer PCM Information in ein Schieberegister - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zum Einschreiben einer PCM Information in ein SchieberegisterInfo
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Description
35
6o
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine G5
Schaltungsanordnung zum phasengerechien Hinschreiben einer seriell über einen Übertragungsweg,
"... B. eine Raumkoppelstufe, zu einem Schieberegister
lagen.
"/\us der deutschen Auslegeschrift 1 297 622 ist es ■/.. B. bekannt, neben der üblichen Gruppenrahmens\nehronisation
mit Hilfe eines Synchronisationscodcwories auch noch eine Kanalsynehronisation mit
Hilfe einzelner Synchronimpulselemenle durchzuführen. Aul der Hmpfängjrseite ist dort ein Taktgenerator
angeordnet, der unter anderem auch ein Schieberegister steuern könnte. Dieser Taktgenerator
ivjrd durch die Synclnoninipulselemente mit dem
Sender synchronisiert, jedoch käme diese Beein llussung des Taktgenerators für einen eventuell abgelchelcn
Schiebetakt zu spät.
Hei der Übertragung von PCM-Informulionen über
Raumki'ppcKuilen oder Heilungen erfahre!; die überiranenen
/.eichen X'erzogerungen. Zun"1 1 in^chreibcn
in einen Speicher, z. Ii. Schieberegister, wird zusätzlich
eine bestimmte Zeit benötigt. Da das Hinschreiben in ein Schieberegister einen Schiebetakt erlordcit.
der exakt mit dem Bittakt übereinstimmt, ist es
nicht möglich, den Schiebetakt durch Zeitteilung aulicm
vorhandenen Kanaltakt zu erzeugen. Da bei einem PCM-Zeichen 111 der Regel ein Wert, also e\entuell
auch das erste Ein. mit dem Ruhezustand der HeituiiLi übereinstimmt, wäre auf dem angedeuteten
Weg kein hinreichende;" Synchronismus mit der gesendeten
PCM-lnformation zu erzielen.
Die Aufgabe des Verlahrcns und der Schaltungsanordnung
nach der Hrfmdung besteht darin, die empfangenen PCM-inforrnationen mit einem phasengerechten
Scliiebetakt in das Schieberegister einzuschreiben.
Das Verfahren nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß aus dem SMrtzeichen der für den Hinschreitxvorgana bep.ötisite Schiebetukt gewonnen
wird und daß mit Hilfe des \om Ruhezustand unterscheidbaren
Startzeichens ζ 'leich das Kanalzeitende
überwacht und der Schiebe...kt abgeschaltet wird.
Dieses Verfahren benutzt für die Messung der gesamten Verzögerungszeiten die Laufdauer des Startzeichens
und schließt daher Veränderungen dieser Zeiten mit ein. Damit entfallen die Probleme, die sich
tx Verwendung eines emp!linksseitigen Schiebetaktgeneratois
ergeben.
Eine Schaltungsanordnung zur Durchführuni! des Verfahrens nach der Hi !inching ist gekeunzc! met
durch ein eistes Zeitglied, dessin Hingang über eine
ODER-Schaltung und eine erste UND-Schaltung mit dem Koppelsuifenausgaii'-' \erblinden ist und dessen
Ausgang mit dem Hingang eines /weilen Zeitgliedes und der Schiebetaktleitung des Schieberegisters verbunden
ist. wobei der Ausg:rv.i des zweiten Zeitglieclc?
mit einem Hingang der ODER-Schaltung verbunden ist und die Summe der Zeilverzögerungen beider
Zeitgliedcr gleich der Bitz.eit des Senders ist, und
durch eine Verbindung vom Ausgang einer zusätzlich für das Startzeichen angefügten Schieberegisterstufe
zur ersten UND-Schaltung und zu einer zweiten UND-Schaltung, über die der Schiebetakt bzw. die
Einschreibinformation gesperrt werden.
Entsprechend dem zusätzlichen Zeitaufwand für das Startzeichen weist diese Anordnung auch im
Schieberegister eine zusätzliche Stufe auf. Im übrigen wird mit geringem Aufwand eine Synchronisierung
des Einschreibvorgangs mit dem Zeittakt der Sendcstelle erreicht.
Erweist sich die so erzielte Genauigkeit zu gering C 'bertragungsart anpassen, wie später noch erläutert
oder stört eine mögliche Beeinflussung der Zeitglieder wird.
durch die Umgehung, dann wird zur Verbesserumi Bei der ersten Ubertragungsart muli vor dem Ende
eine Schaltungsanordnung vorgeschlagen, die dadurch einer ieden Impulszeil am Schieberegister der Schicgekennzeichnet
ist. d;'ß der Koppelfeidausgang mit 5 betakl vorliegen. Eine beliebige Information besteht
einer Syn^hromsiervchahung aus. einer Gruppe erstei als PCM-Zeichen aus einer unregelmäßigen Folge miii
I ND-Schahungen und zugehörige! Kippsiuten vcr- Impulsen, wobei die ielileiulen impulse nicht \'on den
blinden ist. wobei ein Eingauu der ersien UND- !nipuispatisen/u ui' rscheiden sind. Ls ist also mehl
Schaltungen jeweils mit dem Koppelieldausgang. em ohne weiteres mögluii. den Schiebeiakt aus den emp-I
mgang mit einer Eeitun« eines zentialen Taktlei- io fangcnen Impulsen abzuleiten, da dann bei den lehtungsbündels
und die übrigen Eingänge mit den !enden Impulsen im PCM-Zeichen tier Schiebetakt
Sperrausgängen der nicht .gchuiiüen KippMufen ausbleiben würde. Um diese Schwierigkeit zu umge-
\. ,banden ist. daU Steuerausgange der Kippschal'.im- Ilen, wäre es denkbar, zusätzlich zur Inioimationsleij-■:■
über eine Gruppe von zweiten UND-Schaltungen lung noch, eine Taktieiumg "Jbei cuts Raumkoppelfeld
• lit einer N( 'k-Sehalumg verbunden sind, deren Aus- 15 zu führen. Eine andere Möglichkeit bestände darin.
.. ■;;·_: /in Scliicbetakileitunu !'.ihr", wobei ein EiiiiMtig die Bit der ln!orn:.iiioi, ::nü deren !>i::äri.s Komple-1
/weiten I ND-Schaltungcr. jeweil· mit einer wei- rncni gleich/eilig ; vr /w· ge'r.uul·. ' eilungen /11
!•.n 1 aktleituni: des Ί aktleiluntLsbiindeis und ein überbauen. Bei dL-cii \'er!aiii ίι wüide aber ber der
ι'".!er Eingang gemeinsam mit einem Eingang eine; Realisierung die Anzahl dei SJiaiik: eise pro Kop-I
^iseliieihiindichaltuni: mit dem Ausüanti einer zu- 20 pcipimkt verdoppelt, l-.'me weiicre Möglichkeit begehen
SchieberetiiMerstufe für das Startzeichen stünde darin, vor odei nach, jedem Bil eitlen lakt
' rhunden ist. Bei dieser Anordnuni: stellt der be- :.npu!s .uil iler gleichen Ad·. 1 /u senden, der una'1
ι .tz.te I:.lemeiii;:r(akt die Grenze der erzielbaren Ge- hansis uim i-i*5ilen eines Into'-mationsimpulses zu;
1 . uigkeit dar. diese ist also weitgehend hei \orgebbar. rortsehalturig des Sehiebcieui-ieis benutzt werden
Die Erfindung wird nachfolgend in Zusammenhang ^5 Kami. Diese Lö*img hai aber c.cn Nachteil, daß der
..1:1 den Zeichnungen erläutert. Sendeimpulssieber die doppelte !'rennen/ angeben
Fig. 1 zeigt in einem Zeildiagramm die Relation muli.
'isehcn verschiedenen Zeiträumen, die üir das V'ei - Gemäß dem Ye rl uhren nacl; der Erfindung soll \or
■■:hren nach der Erfindung wesentlich sind: dem Iniormationsbi; ein Start/eichen übertragen wer-
F ; g. 2 zeigt ein Blockschallbild einer Schahungs- 3° den. Demzufolge weist das Schieberegister SR in der
■'.Ordnung nach der Erfindung: Schaliungsanordnune nach L i g. 2 bei acht Intorma-
F is. ? zeigt ein Blockschaltbild einer absewandel- tioiis'nit eine zusiitzliche neunte Stute lür das Start-
teii Schaltungsanordnung nach der Erfindung: zeichen auf. Vom Koppelstulcnausgang λ,'.-ι gelangt
F i u. 4 zeigt ein Zeitdiaarainm einiger in der An- das Startzeichen parallel zu eii'.er UND-Schaltung L'2
Ordnung nach L i g. 3 benutzter Zeichen. 35 und über eine ODbR-Schahunu ()l zu einer UND-
Gemäß Fig. i soll ein Rahmen mit der Dauer iR Schaliuns (■'I. Ls wird d.a\c·!! ausgegangen. daLi das
vierundsechzis Kanäle KX. K2 ... KhA umtiissen. Schiehcreuisier SR leweils nach dem Auslesen des
Bei einer Dauer iR 125 ms beträgt darm die Dauer Inhalts gelöscht wird, m de.li dann der /.-Ausgang
;(' eines Kanals ungefähr 2 us. in jedem Kanal soll der let/ten Stufe enimarkien ur'd der D-Ausgang
eine achtstellige PCM-lnformation übertragen wer- 4··· markiert ist. Daher s-iid η ich Jem L.intretlen des
den. Wegen der nicht zu vermeidenden Laufzeit//. Startzeichens bei !leiden UND-Schaltungen t.·'I. i'2
auf i'lt Leu.mg 1 koppelfeld), der Schalt/. 1! iK der beide E.ingängc markiert, die UND-Bedingungen sind
Koppelpunkte und der Schreibdauer/K' im Schiebe- erliült. Über den Ausgang iler UND-Schaltung ( 1
register verkürz; sich die für die serielle Übertragung wird das Startzeichen bei half-baud --Übertragung
dei acht Infonniuionsbit B 1. h 2 . . . H 8 zur Verlii- 45 zum Zeilglied/)! gegeben. Die Lautzeit ties Zeugung
stehende Zeit au' die Inlonnationsdauei ti. sliedes /) 1 betrau: etw:. ; 1 J.er Bit/eil tH nach F i g. 1.
Die Koppelpunkt sollten für die l bcnragun» eines Nach Ablauf dieser zleit eiseheint das S'.ari/eicheü
Kanals während tier ganzen Kanalzeit /(' geschlossen um Ausgang α '.!es ZeitgueJes /) 1 als Schiebeimpuls,
bleiben, sonst würde die vor jedem Bit erforderliche Hierdurch wird das am Ausgang der UND-Schaltung
Schaltzeit ;K die Übertragungsgeschwindigkeit zu 50 Γ2 noch Misieliende Stanzeielu η in die erste Stule
stark herabseiz.-n. Die in Serie über das Koppelfeid des Sc'hicbeiegiste rs SR einLevjhrichcn.
gesendete Infcv mation soll im Schieberegister (oder Der aus dem Suutzuchen abseleitete Schiebeim-
in einem gleichung betriebene!! Zwischenspeicher) puls mmii Ausgan« 1/ des Zeitiiliedes/) 1 gelangt
mindestens so lause zwischeimespeichert werden, bis außerdem zu einem /.eUglie.l Pl mit einer Laul/eii
das letzte Hit der Serie emgelmlien im. Danach kann 55 \dii clwii ' 1 einer Bitzeii, die aber s,« bemessen ist.
die Information z. B. in bekannter Weise parallel aus daß die Summe der Laufzeiten der beiden Zeitglie-
dem Schieberegister ausgespeichert werden. der Dl, Dl gleich einer Bit/cit ist. Durch Wahl
Zum ordnungsgemäßen Funktionieren eines Schie- gegenläufiger Tcniperaturkoeffizieuten läßt sich diese
beregisters ist ein /ur Information phasenverschobe- Bedingung /. B. unabhängig \on der Temperatui einer Schiebelakt erforderlieh. Zunächst wird hui der 60 füllen. Eine volle Bitzeil nach dem Eintreilen des
in F i g. 1 dargestellten Übertragungsart ausgegangen, Startzeichens erscheint das verzögerte /"eichen am
bei der jede Bitzeit tB zu gleichen Teilen in eine Eingang el der ODER-Schaltung O ι. Unabhängig
Impulspausen/.eit aufgeteilt ist. Man spricht in diesem davon, ob das erste Informationsbit am Eingang c 1
Fall von einer »,vjlf-baudi-übertragung im Gegen- eine L oder eine '.) ist, erscheint daher am Ausgang
satz zur »fuII-baud«-Überlragung, bei der benach- 65 der ODER-Schaltung O I erneut ein Impuls. Da hl··
barte Impulse zu einem Impuls doppelter Länge ohne zum vollständigen Einschreiben der Information in
Trennung durch eine Impulspause verschmelzen. Das die letzte Stufe des Schieberegisters SR nur das
Verfahren nach der Erfindung läßt sich an die zweite Zeichen 0 eingeschoben wird, bleibt der O-Ausgang
dieser Stufe nach wie vor markiert. Daher ist bei der
UND-Schaltung U1 erneut die UND-Bedingung erfüllt,
zum ZcitgliedDl wird also wieder ein Impuls
gegeben. Bei der UND-Schaltung Ul ist die UND-Bedingung nur dann erfüllt, wenn das erste Informationsbit
ein Zeichen L ist. In Abhängigkeit hiervon wird dann, wenn am Ausgang α des ZeitgliedcsDl
der zum Schiebeimpuls verzögerte Impuls erscheint, in die erste Stufe des Schieberegisters SR
ein L oder eine 0 eingeschrieben, während in jedem Fall das L des Startzeichens in die zweite Stufe
weitergeschoben wird.
Dieser Vorgang setzt sich in der beschriebenen Weise fort, bis in der letzten Stufe des Schieberegisters
SR das Startzeichen erscheint, wobei dann die Informationsbit des vollständigen PCM-Zeichens in
den ersten acht Stufen zum Auslesen bereitstehen. Mit dem Weiterschieben des Startzeichens in die
letzte Stufe wechselt deren Markierung zum /.-Ausgang.
Bei entmarkiertem O-Ausgang der letzten Stufe ist dann bei beiden UND-Schaltungen U1, Ul die
UND-Bedingung nicht mehr erfüllt. Damit wird zugleich die Erzeugung des Schiebetaktes und die Beeinflussung
der ersten Stufe des Schieberegisters SR unterbunden. Über die UND-Schaltung t/2 kann in
nicht näher dargestellter Weise das Schieberegister gegen jeglichen Empfang gesperrt werden.
Bei der eingangs erwähnten »fuii-baud«-(jberiragung
ist es lediglich erforderlich, zwischen den Ausgang der UND-Schaltung i/l und den Eingang des
Zcitgliedes D1 einen Impulsformer IF einzufügen,
dies ist in F i g. 2 durch gestrichelte Linien dargestellt. Der Impulsformer IF bewirkt eine Trennung eines
mehrere Bitzeiten andauernden Impulses in mehrere Schiebeimpulse.
Bei der Anordnung nach Fi g. 2 erfolgt das Laden des Schieberegisters SR im Takt der Sendestelle, wobei
die Phasenlage der Bitzeiten beliebig sein kann. Für einen ordnungsgemäßen Empfang ist es allerdings
erforderlich, daß die Gesamtlaufzeit beider Zeitglieder weniger als Vg · '/* = Vs« der Bitzeit von
der Bitzeit des Senders abweicht, da sonst der letzte Schiebeimpuls nicht mehr mit dem Informationsimpuls zusammenfällt.
Bei der Anordnung nach F i g. 3 wird davon ausgegangen, daß zur Steuerung des Schieberegisters SR
eine Reihe phasenverschobener Taktimpulse zur Verfügung steht, die in ihrer Gesamtheit den Bitzeitraum
lückenlos ausfüllen. Diese Takte 71 bis 76 werden den freien Eingängen der UND-Schaltungen t/3
bis U 5 und der NAND-Schaltungen/Y ί bis N 3 zugeführt,
wobei die in Fig.4 gezeigte Bezeichnungsreihenfolge gilt. Es wurde eine Unterteilung der Bitzeit
tB in sechs Taktimpulse 71 bis 76 angenommen, um das Prinzip an einem einfachen Beispiel erläutern
zu können.
Zu Beginn einer jeden Kanalzeit werden drei Kippschaltungen
FF1 bis FF 3 über eine Rückstelleitung
R in eine definierte Ruhestellung gebracht, in der alle Ausgänge «1 bis «3 entmarkiert sind (Zeichen
0). Gleichzeitig werden über eine nicht dargestellte Rückstelleitung alle Stufen des Schieberegisters
SR in eine definierte Lage gebracht, in der die
5 O-Ausgänge markiert sind. Durch den O-Ausgang der
neunten Stufe werden damit gleichzeitig der eine Eingang der UND-Schaltung Ul und je ein Eingang der UND-Schaltungen t/3 bis 1/5 markiert.
Trifft das Startzeichen beispielsweise während des
ίο Taktes 71 beim Koppelfeldausgang KA ein, so ist zu
dieser Zeit nur bei der NAND-Schaltung N1 die
UND-Bedingung erfüllt. Die Kippschaltung FF1
schaltet um, und der vorher mit 0 markierte Ausgang a 1 wechselt zur Markierung L. Der Ausgang «I
wechselt entsprechend von L auf 0 und sperrt die NAND-Schaltungen N2 und N3. Damit wird ein
Umschalten der Kippschaltungen FFl, FF3 während
der nachfolgenden Takte 73, 75 verhindert.
Während des Taktes 72 ist die UND-Bedingung
ao der UND-Schaltung U 3 und damit auch die ODER-Bedingung
der ODER-Schaltung Ol erfüllt. Der Taktimpuls 72 erscheint als Schicbeimpuls auf der
Schiebctaktleitung SL. Hierdurch wird das noch fortdauernde
Startzeichen in die erste Stufe des Schiebe-
s5 registers SR eingeschoben.
In dem in Fig.4 dargestellten Beispiel dauert das
Startzeichen SB zwar noch während der Takte 73 und 74 an, jedoch sind wegen des gesperrten Ausgangs 3Ϊ
der Kippschaltung FFl nach wie vor nicht alle UND-Bedingungen
der NAND-Schaltung/V 2 erfüllt, so daß weder während des Taktes 73 der Ausgang al
markiert wird noch während des nachfolgenden Taktes 74 die UND-Bedingung der UND-Schaltung t/4
erfüllt sein kann. Bis zum Empfang des vollständigen PCM-Zeichens ist die Empfangsschaltung an einen
festen Schiebetakt gebunden. Beim Einschieben des Startzeichens in die neunte Stufe des Schieberegisters
SR wechselt die Markierung vom O-Ausgang zum L-Ausgang dieser Stufe. Damit wird die Abgabe
eines weiteren Schiebeimpulses verhindert. Die PCM-Information kann nun aus dem Schieberegister ausgelesen
werden.
Erst nach der Rückstellung der Kippschaltung FFl
und der Löschung des Schieberegisters SR kann beim Eintreffen des nächsten Startzeichens ein vom vorigen
abweichender Taktimpuls zum Umschalten einer anderen Kippschaltung führen, in deren Folge dann
auch die Phase des Schiebetaktes wechseln würde. Trifft z. B. das Startzeichen mit dem Taktimpuls 73
ein, dann schaltet die Kippschaltung FF2 um, und während des Taktimpulses 74 wird dann über die
UND-Schaltung 1/4 und die ODER-Schaltung O 2
der erste Schiebeimpuls abgegeben.
In den beschriebenen Beispielen wurde stets vor acht Informationsbit ausgegangen. Diese Zahl wurdt
frei gewählt, sie kann ohne weiteres durch ander« Werte ersetzt werden. Ebenso kann die Informatioi
außer dem PCM-Zeichen kanalindividuelle Signali sierbit umfassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfuhren zum phasengerechten Ein^chreihen
einer seriell über einen übertragungsweg.
ζ B. eine Raumkoppelstufe, zu einem Schieberegister
übertragenen PCM-I!iformation, bei dem
zu Beginn jeder Kanalzeil ein \on der zu übertragenden Information unabhängiges. \op.i Ruhezustand
unterscheidbares Startzeichen übertragen wird, in Fernmelde-, insbesondere in Zein ielfachfern--prechvermiulungsanlagen.
d a d u r c h g e k e η η ζ e i c Ii net. daIi aus dem Startzeichen der
für den Kiiischreib\organe henötiete Schiebetaki
gewonnen wird und daß mit Hilfe des \om Ruhezustand unterscheklbarcn Siailzeichem yiiüleieh
das Kanalzi u.nde überwacht und der SchieK-tak'
abgeschaltet wird.
2. Schaliungsanordnunü zur Durchführung des
Verfahrens nach Anspruch I. gekennzeichnet durch ein erstes Zeilglied [U 1!. dessen Human-.:
über eine ODER-Schaltung ((> 1) und eine erste INI)-Si faltung (I 1) mit der» Koppelsuil-naus·
iiang (λ. I) verbunden ist und dessen Ausuant;
mit dem Hingang eines zweiten Zeitgliedes (/) 2)
und der Schiebeutktlcitung des Schieberegisters
(SR) : eibiind··!! ist. wobei der Austzuni: des zweiten
/.eiigHedcs mit Jnem Hingang, der ODHR-Schaltung
verbunden i..l und je Summe der Zei'.- \ erzögeiungen beider Zeituheder gleich der Bitzeit
(iß) des Senders ist. und i_.ireli eine Verbindung
vom Ausgang einer zusätzlich für das Startzeichen angefügten Schi jhcregisterstufe zur ersten
UND-Schaltung (f 1) und zu einer zweiten UND-Schaltung
ι (2). liber die der Schiebelakt bzw. die Hinschreibiiiformution gesperrt werden.
3. Schaitungsanoidiiunü zur Durchführung des
Verfahrens nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Koppelfeldausgang mil einer
Synchronisiersehahung aus einer Gruppe NAND-Schaltungen und zugehöriger Kippschaltungen
(/"'Fl . . . /"'/·"3) '.erblinden ist. wobei ein I'inuang
der NAND-SchalUmgen (ΛΊ . . . .V31 jeweils viii
dem Koppclfeldausgang (KA). ein Eingang mi; je
einer Leitung (7 1, 73 bzw. TS) eines zenlraiei·
Taktleitungsbüudels (7 1. 7 6) und die üb: igen Eingänge jeweils mit den Spernuisüänge:1. tlei
nicht zugehörigen Kippschaltungen verbunden
sind, daß Steuerausgiinge (a 1 ...u?>) der Kippschaltungen
über eine Gruppe von UND-Schaltungen (i.'3 ... i75) mit einer ODER-Schaltung
(Π2) verbunden sind, deren Ausgang zur Sehiebetaktleitung
(.SY.) führt, wobei ein Hingang der UND-Schaltungen (Γ 3 . . . U S) mit jeweils einer
weiteren Taktleitmn' (7 2. 74 bzw. 76) des Taktleitungsbündels
(71 bis 76) und ein dritter Hingang gemeinsam mit einem Eingang einer Hinschrcib-UND-Schaltung(L'2)
mit dem O-Ausgar.g
(0) einer zusätzlichen Schieberegisterstufe für das Startzeichen verbunden ist.
übertragenen PCM-Infonnation in Fernmclde-. insbesondere
in Zeitvielfachfernsprechvermittlungsan-
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19702008586 DE2008586C3 (de) | 1970-02-24 | 1970-02-24 | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Einschreiben einer PCM Information in ein Schieberegister |
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|---|---|
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| DE2008586B2 DE2008586B2 (de) | 1973-05-03 |
| DE2008586C3 true DE2008586C3 (de) | 1973-11-15 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702008586 Expired DE2008586C3 (de) | 1970-02-24 | 1970-02-24 | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Einschreiben einer PCM Information in ein Schieberegister |
Country Status (1)
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|---|---|---|---|---|
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| JPS56161734A (en) * | 1980-05-16 | 1981-12-12 | Nec Corp | Interface device for pcm signal |
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1970
- 1970-02-24 DE DE19702008586 patent/DE2008586C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2008586A1 (de) | 1971-09-09 |
| DE2008586B2 (de) | 1973-05-03 |
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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