DE2005804C - Streubehälter - Google Patents

Streubehälter

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DE2005804C
DE2005804C DE19702005804 DE2005804A DE2005804C DE 2005804 C DE2005804 C DE 2005804C DE 19702005804 DE19702005804 DE 19702005804 DE 2005804 A DE2005804 A DE 2005804A DE 2005804 C DE2005804 C DE 2005804C
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DE
Germany
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closure part
container
annular flange
ring step
central opening
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Expired
Application number
DE19702005804
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English (en)
Other versions
DE2005804A1 (de
Inventor
Lazzaro Adam Woodcliff Lake N J Fatton (V St A )
Original Assignee
Faberge, Ine , New York, N Y (V St A )
Filing date
Publication date
Application filed by Faberge, Ine , New York, N Y (V St A ) filed Critical Faberge, Ine , New York, N Y (V St A )
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Description

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Die Erfindung betrifft einen Streubehälter mit einem oben offenen Behälterunterteil, das an ein unten offenes, oben mit verschließbaren Öffnungen versehenes Behälteroberteil paßt, welches aus zwei übereinanderliegenden relativ zueinander drehbaren, axial anein nder gehaltenen Verschlußteilen besteht, wobei der nere Verschlußteil eine Mittelöffnung und konzenii'-ch um sie herum mehrere achsparallele Streulöe!·,. sowie auch der äußere Verschlußteil Streulöcher 1ι;·; die in Streustellung miteinander fliirhti-n.
Es ist ein Streubehälter dieser Bauart bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 1882646), der von vornherein den Nachteil aufweist, daß zunächst einmal eine mit Material gefüllte Packung aus Papier od. dgl. vorhanden sein muß, die dann in den Behälter eingesetzt wird. Dabei wird das Behälteroberteil auf die Packung aufgeschoben und muß mittels eines Streudorns die Packung durchdringen. Erst nach diesem Durchdringen ist eine Verbindung zwischen dem zu streuenden Material und den Streulöchern hergestellt. Andererseits läßt sich das Behälterobertei! überhaupt nicht auf die Packung aufschieben, ohne daß sich der Streudorn in die Packung hineindrückt. Der Packungsinhalt kann dabei bereits aus dem Streudorn herausrieseln, bevor die eigentliche Verschlußkappe über die öffnung des Streudorns geschoben werden kann. Das Behälteroberteil soll nach dem Entleeren einer Packung stets wieder zusammen mit neuen Packungen verwendet werden.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird darin gesehen, einen Streubehälter der eingangs genannten Bauart zu schaffen, der als Einwegbehäl ter besonders einfach herstellbar ist, sich auf beson ders rationelle Weise füllen läßt und außerdem eim ausgezeichnete streudichte Abdichtung und leichte Betätigung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der obere Rand des BehäUerunterteiles un lösbar mit dem unteren Rand des inneren Verschluß teiles verbunden ist, wobei der äußere Verschlußtei! praktisch die gesamte Außenfläche des inneren Verschlußteiles umfaßt, und daß die Mittelöffnung als Zugang zum Füllen des Behälters mit granuliertem Material ausgebildet ist.
Ein solcher erfindungsgemäßer Streubehälter läßt sich sehr einfach vorfabrizieren, wobei die Füllöffnung zugleich sine Raststelle für den Verschlußte;1 bildet, so daß nicht nur das Füllen, sondern auch das Schließen des Streubehälters automatisch erfolgen kann. Das Problem der getrennten Herstellung und Füllung des Streubehälters wird auf rationelle Weise gelöst, ohne daß der Füllvorgang des Behälters die Massenabfertigung mehr beeinträchtigt als das Füllen jedes anderen gewöhnlichen Behälters. Der äußere Verschlußteil bildet dabei sowohl den Streuverschluß als auch den Verschlußstopfen des Streubehälters.
Vorteilhaft ist dabei die Anordnung so getroffen, daß der äußere kuppeiförmige Verschlußteil an der Innenfläche einen nach unten vorstehenden koaxialen Ringflansch hat, und daß der innere kuppeiförmige VerscWußteil einen koaxialen nach außen vorstehenden Ringflansch aufweist, welcher in bekannter Weise in den Ringflansch einschnappt. Dadurch ist einerseits eine feste Halterung der Verschlußteile aneinander und andererseits eine einwandfreie Verdrehbarkeit derselben gegeneinander gewährleistet.
Ferner ist zweckmäßig eine koaxiale, radiale Ringstufe in der Außenfläche des inneren Verschlußteiles außerhalb der Mittelöffnung vorgesehen, und die Streulöcher des inneren Verschlußteiles sind in dieser Stufe angeordnet; ferner weist der äußere Verschlußteil auf seiner Innenseite eine vorspringende radiale Ringstufe auf, die auf der Ringstufe des inneren Verschlußteiles gelagert ist, und die Streuöffnungen des äußeren Vcrschlußteiles sind in der Ringstufe angeordnet.
Die Erfindung und ihre vorteilhaften Ausgestaltungen sind im folgenden an Hand von i,i der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeibpielen näher eriäutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Streubehälter in auseinandergezogener Ansicht, wobei drei Einzelteile dargestellt sind, um Konstruktionseinzelheiten zu verdeutlichen,
F i g. 2 eijie Ansicht des zusammengesetzten Streubehälters nach Fig. 1 in geschlossenem Zustand und teilweise im Schnitt längs der Linie 2-2 in Fig. 3,
Fig.3 eine Draufsicht auf den in Fig.2 dargestellten Streubehälter, ebenfalls teilweise im Schnitt,
Fig.4 eine Draufsicht ähnlich der in Fig.3, wobei pdoch der äußere Verschlußteil in die geöffnete Stellung gedreht ist,
F i g. 5 einen Teilschnitt längs der Linie 5-5 in F i g. 4 in vergrößertem Maßstab,
F i g. 6 eine Draufsicht auf die Innenseite des äußeren Verschlußteils längs der Linie 6-6 in F i g. 1,
F i g. 7 eine Ansicht des inneren Verschlußteiles auf dem Streubehälter, bevor dieser Verschlußteil mit dem Behälterunterteil durch Ultraschallschweißung fest verbunden wird,
F i g. 8 eine" Draufsicht auf eine abgeänderte Ausfiihrungsform des Streubehälters nach der Erfindung,
Fig.9 in einer Seitenansicht und teilweise im Schnitt den in F i g. 8 dargestellten Streubehälter.
Der zusammengesetzte Streubehälter 10 ist mit Granulat oder Pulver P gefüllt und mit einem Behälteroberteil geschlossen, das aus einem inneren Verschlußteil 11 und einem äußeren Verschlußteil 15 besteht und ein Behälterunterteil 20 abdeckt.
Wie in F i g. 1 dargestellt, kann der Streubehälter 10 aus drei Teilen aus Kunststoff, vorzugsweise einem spritzgußfähigen Kunststoff bestehen, wie z. B. spritzgußfestem Styrol, linearem Polyäthylen, Acrylnitril, Butadienstyrol od. dgl. Der Behälterunterteil 20 kann eine jeweils gewünschte Form besitzen. Bei der in dieser Figur gezeigten Ausführungsform sind zwei halbkugelförmige Schalen dargestellt, die einen kugelförmigen Behälter ergeben, wenn die Schalen zusammengesetzt sind. Der Behälterunterteil 20 hat einen oberen Rand 21, der über einen inneren Absatz 22 vorsteht. Ein runder Sockel 23 erstreckt sich von einem abgeflachten polaren Abschnitt nach unten, so daß der Behälterunterteil 20 aufrecht auf eine horizontale Fläche gestellt werden kann.
Der innere kuppeiförmige Verschlußteil 11 besitzt einen angeformten unteren Rand 11 α, dessen Größe so bemessen ist, daß er in den Absatz 22 eingreift und an dem äußeren Flansch 21 anliegt. In dieser Stellung wird er mit dem Behälterunterteil 20 in der nachstehend beschriebenen Weise fest verbunden. Konzentrisch zu der Achse x-x einer Mittelöffnung 11b bzw. außerhalb derselben ist in der Außenfläche des inneren Verschlußteiles 11 eine koaxiale, radiale Ringstufe 12 vorgesehen. Im Abstand voneinander angeordnete Streulöcher 11 c des inneren Verschlußteiles 11 sind in einem Kreis in dieser Stufe 12 angeordnet, so daß die Achsen der Streulöcher 11 r praktisch parallel zu der Achse x-x verlaufen, wie aus F i g. 5 ersichtlich ist. Ein Element einer Drehschnappverbindung zwischen dem inneren Verschlußteil 11 und dem äußeren Verschlußteil 15 steht aufrecht auf der Ringstufe 12 und hat die Form eines Ringflansches 12a der Mittelöffnung lift. Der Ringflansch 12 a hat eine schräg nach innen und unten verlaufende Innenfläche 12 6 und endigt in einem Falz 12c. Die Ringstufe 12 und eine zweite konzentrische Ringstufe 13 auf der Außenfläche des inneren Verschlußteiles U radial außerhalb der ersten Ringstufe 12 bilden Rillen für ein Paar von Dichtungszungea, wie weiter unten noch näher ausgeführt wird. Ferner befindet sich ein Ringflansch 18 auf der Innenseite des äußeren Verschlußteiles 15 und greift abdichtend in die zweite Stufe 13 ein.
ίο Der äußere kuppeiförmige Verschlußteil 15 hat an der Innenfläche einen nach unten vorstehenden koaxialen Ringflansch 16, der ein Element einer Drehschnappverbindung zwischen den Verschlußteilen 11 und 15 bildet. Dieser Flansch hat einen sich in radialer Richtung nach außen erstreckenden Absatz 16 c, der in den Absatz 12 c des koaxial nach außen vorstehenden Ringflansches 12 a des inneren Verschlußteiles 11 einschnappt. Eine an den Absatz 16 c anschließende geneigte Fläche 16 b, die, wie in
»ο F i g. 5 gezeigt, praktisch parallel zu der Fläche 12 b verläuft, erleichtert das Einschnappen oder Einrasten der beiden Verschlußteile ineinander. Eine auf der Innenseite des äußeren Verschlußteiles 15 angeordnete, vorspringende, radiale Ringstufe 17 ist auf der
as Ringstufe 12 des inneren Verschlußteiles 11 gelagert, im Abstand von dem Flansch 16 angeordnet und bildet einen Randflansch Wb dazwischen. Im Abstand voneinander angeordnete Streulöcher 15 c erstrecken sich durch die Ringstufe 17 in Flucht mit den Streu-
löchern 11 c. Die Achsen der erstgenannten Streulöcher lauf en praktisch parallel zu den Achsen der letztgenannten, wie aus den F i g. 5 und 6 ersichtlich ist.
Es ist weiter eine Einrichtung zum Steuern der Drehung des äußeren Verschlußteiles 15 auf dem inneren Verschlußteil 11 zwischen einer geöffneten Stellung und einer geschlossenen Stellung in der Konstruktion der Verschlußteile 11 und 15 vorgesehen. Diese Einrichtung weist ein Paar von diametral einander gegenüber angeordneten Aussparungen 14 in der Ringstufe 13 auf, in die ein Paar Zapferkoder Rippen 19 eingreifen, die aus der Innenfläche des Verschlußteiles 15 vorstehen. Die Aussparungen 14 sind relativ zu den Streulöchern 11 c und die Zapfen 19 sind relativ zu den Streulöchern 15 c so angeordnet, daß die Streulöcher lic und 15c übereinander liegen, wenn die Rippen oder Zapfen 19 an einer der Endwände 14a jeder Aussparung 14 anliegen; hingegen sind die Löcher außer Fluchtung, wenn die Zap-
fen 19 an den entgegengesetzten Endwänden 14 a dieser Ausnehmungen oder Aussparungen anliegen. Der Boden jeder Aussparung 14 hat eine Erhebung 14 b im Abstand von jeder Endwand 14 a, der etwas mehr als die Dicke des Zapfens oder der Rippe 19
ist. Der untere Rand 19 a jeder Rippe steht mit der Erhebung 14 b im Eingriff oder reitet auf dieser Erhebung, wenn der äußere Verschlußteil 15 zwischen der offenen und geschlossenen Stellung verschwenkt wird. Dieser Eingriff verhindert eine zufällige Dre-
hung aus den Endstellungen heraus, da er den äußeren Verschlußteil 15 nach oben drückt und somit auf die Drehverbindung einen Druck ausübt, was wiederum eine Haftreibung zur Folge hat, die durch das Drehmoment überwunden werden muß, welches auf den äußeren Verschlußteil 15 ausgeübt wird.
Auf der Außenfläche des Verschlußteiles 15 kann eine Marke, die die richtig*.1 Ausrichtung des äußeren Verschlußteiles 15 gegenüber dem inneren Ver-
schlußteil 11 beim Zusammensetzen anzeigt, vorgesehen sein; beispielsweise können diametral einander gegenüberliegende Stege 15 a an dem äußeren Verschlußteil angeformt sein, die mit den Rippen 19 ausgerichtet sind.
Die Erfindung kann auf Streubehälter mit den unterschiedlichsten Formen angewandt werden. Ein zylindrischer Behälter hat gegebenenfalls einen oberen Ringfalz, der sich auf einem zylindrischen Behälterunterteil an Stelle des halbkugelförmigen Behälterunterteils 20 befindet. Wenn man wünscht, daß die obere öffnung des Streubehälters größer als die Durchmesser der Verschlußteile 11 und 15 sein soll, wird der untere Rand 11 α lediglich zu einem seitlich vorstehenden Flansch verbreitert, der mit der oberen öffnung übereinstimmt. In gleicher Weise kann ein solcher Flansch jede Randform haben, um an Behälter angepaßt zu werden, die eine prismatische oder elliptische Konfiguration haben.
Eine modifizierte Ausführungsform nach der Erfindung ist in den F i g. 8 und 9 dargestellt. Dort hat ein Streubehälter 30 einen quadratischen Fußteil 40. Der innere und der äußere Verschlußteil 31 bzw. 35 sind praktisch genauso aufgebaut wie die Verschlußteile 11 und 15 des Streubehälters 10, jedoch hat der innere Verschlußteil 31 einen Rand, der in einen Flansch 31a mit quadratischem Rand verläuft und der der oberen Öffnung des Behälterunterteils 40 angepaßt ist. Dieser hat einen verstärkten Randfalz, welcher einen Sitz für den Flansch 31 α bildet, bevor dieser fest mit diesem Behälterunterteil 40 verbunden wird.
Zuerst werden die drei getrennten Einzelteile, 7. B. der Behälterunterteil 20 und die beiden Verschlußteile 11 und 12, geformt. Hierauf wird ein Füllgefäß hergestellt, indem der innere Verschlußteil 11 mit dem Behälterunterteil 20 fest verbunden wird, so daß die Mittelöffnung lift zum Füllen zugänglich ist. Diese Befestigung kann durch Verkleben der Ränder oder durch ein Verbinden erfolgen, wie es in F i g. 7 dargestellt ist. wobei der Rand 11 α auf den Absatz 22 aufgesetzt und dann ein Dorn Af einer Ultraschall-Siegelvorrichtung bekannter ArI aufgebracht wird. Der auf diese Weise geformte Behälter und der äußere Verschlußteil 15 können dann vcrpackt und an einen anderen Ort verfrachtet werden, wo der Behälter gefüllt und verschlossen wird.
Es kann irgendeine Füllvorrichtung verwendet werden, um eine abgemessene Menge Granulat oder Pulver, wie z. B. Badepulver, durch die Mittelöffnung lift einzufüllen. Hierauf kann der äußere Verschlußteil 15 von Hand oder maschinell in die richtige azimuthale Stellung relativ zu dem inneren Verschlußteil 11 gebracht werden, indem die Markierungslinien 15 a parallel zu dem gemeinsamen Durchmesser durch die Aussparungen 15 gebracht werden. Nach dieser Ausrichtung der Verschlußteile
11 und 15 wird ein Druck nach unten auf den oberen Verschlußteil ausgeübt, so daß die geneigte Fläche 16 b des Ringflansches 16 auf der geneigten Fläche
12 b des Ringflansches 12 a aufläuft und der Ringflansch 16 etwas in die Mittelöffnung 11 b eindringt, sowie der Absatz 16 c unter den Falz 12 c einschnappt oder einrastet. Der äußere Verschlußteil 15 kann relativ leicht bedient werden, und er wird dauernd an Ort und Stelle gehalten, wobei er sich um einen durch die Rippen oder Zapfen 19 in den Aussparungen 14 beschränkten Winkel drehen kann. Der Streubehälter 10 ist damit fertiggestellt. Der äußere Verschlußteil 15 kann dann vollständig in Richtung des Uhrzeigers verdreht werden, so daß die Streulöcher, aus denen der Behälterinhalt austreten kann, geschlossen sind, wie in F i g. 3 dargestellt. Anschließend ist der Streubehälter 10 für die Lagerhaltung und Verfrachtung bereit.
Beim Gebrauch wird auf den äußeren Verschlußteil 15 ein dem Uhrzeigersinn entgegengesetztes Drehmoment ausgeübt, mit dem die Reibung überwunden wird, die durch den Eingriff der unteren Ränder 19 a der Zapfen oder Rippen 19 mit den Endwänden 14 a bewirkt wird, so daß der äußere Verschlußteil 15 leicht in die geöffnete Stellung schnappt und in dieser gehalten wird, wonach der Inhalt P durch die hintereinander in Flucht liegenden Streulöcher 11 c und 15 c entnommen werden kann. Nach dem Gebrauch dreht man den äußeren Verschlußteil 15 in Richtung des Uhrzeigerdrehsinns zurück und läßt ihn in die geschlossene Stellung einschnappen.
Es kann zwar die zweite Ringstufe 13 des inneren Verschlußteiles 11 und der damit im Eingriff stehende Ringflansch 18 des äußeren Verschlußteiles 15 mit Ausnahme des Teiles, der für die diametralen Aussparungen 14 und den damit zusammenarbeitenden Rippen 19 erforderlich ist, weggelassen werden, es wurde jedoch gefunden, daß der Eingriff zwischen dem Ringflansch 18 und der zweiten Ringstufe 13 als Dichtung gegen ein Auslaufen von Pulver durch die Streulöcher lic zwischen den Verschlußtcilen 11 und 15 und längs der Unterseite des äußeren Verschlußteiles 15 verwendet werden kann. Die aneinan derliegenden Flächen der Ringstufen 12 und 17. die in einer Ebene praktisch senkrecht zur Drehachse liegen, passen eng aneinander und helfen mit, da; Ausfließen von Pulver zwischen den Streulöcherr lic und 15c zu verhindern, wenn der äußere Verschlußteil 15 sich in seiner geschlossenen Stcllum befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Streubehälter mit einem oben offenen Behälterunterteil, das an ein unten offenes, oben mit verschließbaren öffnungen versehenes Behälteroberteil paßt, welches aus zwei übereinanderliegenden relativ zueinander drehbaren, axial aneinander gehaltenen Verschlußteilen besteht, wobei der innere Verschlußteil eine Mittelöffnung und konzentrisch um sie herum mehrere achsparallele Streulöcher sowie auch der äußere Verschlußteil Streulöcher hat, die in Streustellung miteinander fluchten, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand (21) des BehäUerunterteiles (20) unlösbar mit dem unteren Rand (Ha) des inneren Verschlußteiles (11) verbunden ist, wobei der äußere Verschlußteil (15) praktisch die gesamte Außenfläche des inneren Verschlußteiles umfaßt, und daß die Mittelöffnung (11 b) als Zugang zum Füllen des Behälters mit granuliertem ao Material ausgebildet ist.
2. Streubehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere kuppeiförmige Verschlußteil (15) an der Innenfläche einen nach unten vorstehenden koaxialen Ringflansch (16) hat, »5 und daß der innere kuppeiförmige Verschlußteil (11) einen koaxialen nach außen vorstehenden Ringflansch (12 a) aufweist, welcher in bekannter Weise in den Ringflansch (16) einschnappt.
3. Streubehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine koaxiale, radiale Ringstufe (12) in der Außenfläche des inneren Verschlußteiles (11) außerhalb der Mittelöffnung vorgesehen ist, daß die Streulöcher (11 c) des inneren Verschlußteiles in dieser Stufe angeordnet sind, daß der äußere Verschlußteil (15) auf seiner Innenseite eine vorspringende radiale Ringstufe (17) aufweist, die auf der Ringstufe (12) des inneren Verschlußteiles gelagert ist, und daß die Streuöffnungen (15 c) des äußeren Verschlußteiles in der Ringstufe (17) angeordnet sind.
4. Streubehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite konzentrische Ringstufe (13) auf der Außenfläche des inneren Verschlußteiles (11) radial außerhalb der ersten Ringstufe (12) vorgesehen ist und ein Ringflansch (18) sich auf der Innenseite des äußeren Verschlußteiles (15) befindet und in die zweite Stufe (13) abdichtend eingreift.
5. Streubehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand (21) des BehäUerunterteiles (20) einen nicht kreisförmigen Querschnitt aufweist.
DE19702005804 1970-02-09 Streubehälter Expired DE2005804C (de)

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DE2005804A1 DE2005804A1 (de) 1971-11-11
DE2005804C true DE2005804C (de) 1973-06-07

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