DE2004584C - Ionisationskammer-Rauchmelder - Google Patents
Ionisationskammer-RauchmelderInfo
- Publication number
- DE2004584C DE2004584C DE2004584C DE 2004584 C DE2004584 C DE 2004584C DE 2004584 C DE2004584 C DE 2004584C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- field effect
- effect transistor
- electrode
- smoke detector
- source
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000779 smoke Substances 0.000 title claims description 13
- 230000005669 field effect Effects 0.000 claims description 37
- 239000012212 insulator Substances 0.000 claims description 6
- 230000005855 radiation Effects 0.000 claims description 4
- 230000002285 radioactive effect Effects 0.000 claims description 4
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 claims 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 6
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 5
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 5
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 4
- 239000012080 ambient air Substances 0.000 description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 3
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 2
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 2
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft einen Rauchmelder mit einer offenen und einer geschlossenen Ionisationskammer,
die in Reihe miteinander an eine Spannungsquelle angeschlossen sind, je zwei Elektroden sowie eine
radioaktive Strahlungsquelle enthalten und deren Verbindungspunkt an die Steuerelektrode eines Feldeffekttransistors
angeschlossen ist, dessen Quellen- und Abflußelektrode ebenfalls an die Spannungsquelle
angeschaltet sind und der eine Alarmschaltung steuert.
Bei einem derartigen bekannten Rauchmelder (deutsches Patent I 259 227) ist die Quellenelektrode
des Feldeffekttransistors über einen Arbeitswiderstand mit einem Pol der Spannungsquelle verbunden,
femer ist die Quellenelektrode an die Steuerelektrode eines gesieuerten Siliziumgleichrichters angeschlossen,
dessen Anode mit der Abflußelektrode des Feldeffekttransistors zusammeng' schaltet ist und dessen Kathode
eine Einstellspannung zur Bes*immung der Ansprechschwelle des Rauchmelders zugeführt wird. Bei
derartigen Rauchmeldern besteht jedoch die Gefahr, daß sich im Laufe der Zeit Ablagerungen aus der
Umgebungsluft auf den Isolatorteilen zwischen den Elektroden des Feldeffekttransistors absetzen, welche
die Isolationswiderstände herabsetzen. Derartige Ablagerungen können das Ruhepotential an der Steuerelektrode
des Feldeffekttransistors so weit verschieben, daß im Falle eines Bsanüausbruches die Steuerspannung
und damit der den Feldeffekttransistor durchfließende Strom nicht mehr den zur Alarmauslösung
notwendigen Wert erreicht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, diese Schwierigkeit zu beseitigen und sicherzustellen, daß
Ablagerungen auf den Isolatorteilen des Rauchmelders nicht zu einer unbemerkten Funktionsuntüchtigkeit
führen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß rls Feldeffekttransistor ein solcher verwendet
ist, dessen Abflußelektrodenstrom bei der Steuerelektrodenspannung
Null größer afc der zum Ansprechen der Alarmschaltung erforderliche Abflußelektrodenstrom
ist (Verarmungsbetrieb oder.Anreicherungsbetrieb).
Da der Ruhestrom des Feldeffekttransistors kleiner als der zum Ansprechen der Alarmschaltung erfor-Verliehe
^!rom ist, wird bei eü.er zunehmenden Verschmutzung
infolge der dadurch bedingten Verschiebung des Steueielektrodenpolentials der Transisior-Mrom
.-illmählich in Riclitt .ig auf den der Sleuerekklrodenvorspunnung
Nuil entsprechenden Wert vergrößert, wobei jedoch vorher der Ansprechstroni
für die Alarmschalliing erreicht wird, so daß eine
Alarmauslösung ohne den tatsächlichen Ausbruch eines f'eucis einen derarligen Verschmutzungsgrad
erkennen liiiit, worauf der Rauchmelder gereinigt
werden kann.
Zwar ist es bekannt (deutsche Palente i 198 250
und 1210 829), bei Feueralarmanlage!! Falschwarnungui
infolge von lilektrodenverschmutzungen /u
vermeiden, damit insbesondere bei Flupzeugwarneinfügen
die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen, wie Heu/in ablassen u.dgl.. nicht umsonst eingeleitet
werden. Diese Fcueralarmanlagen arbeiten jedoch mit Tempeniiiirfühlern, bc; denen sich bei Temperaturerhöhungen
Koniakte schließen, zu denen sich durch Verunreinigungen Nebenschlüsse bilden köniiu:,
wriclie dann /u einer Falschwarnung führen. Im
(isiil, vla/ii betrifft die Erfindung bei Ionisationskammer-Rauchmeldern
das Problem der Vermeidung eti.es fehlerhaften Nichtansprcchens des Rauchmelders
im echten Gefahrenfalle infolge von Isolator.erunreinigungen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der
Zeichnung näher erläutert, es zeigt
Fig. ! ein Schaltbild zur Erläuterung des Ionisationskammer-Rauchmelders
gemäß der Erfindung
Fig. 2 Abflußstroni-Steuerspannungs-Kennlinien
von Feldeffekttransistoren verschiedenen Typs, auf die bei der Erläuterung der Arbeitsweise der Schaltung
gemäß F i g. 1 Bezug genommen werden wird.
Fig. 1 zeigt das Schaltbild eines im Prinzip bekannten
Rauchmelders, der eine erste Ionisationskammer 10 mit zwei Elektroden 1 und 2 sowie einer
radioaktiven Strahlungsquelle 3, eine zweite Ionisationskammer 20 mit zwei Elektroden 4 und 5 sowie
einer radioaktiven Strahlungsquelle 6, und einen Feldeffekttransistor 30 mit Quellenelektrode S. Abflußelektrode
/> und isolierter Steuerelektrode G enthält. Die erste Ionisationskammer 10 ist von der Umgebungsiuft
abgeschlosen, was durch ein gestricheltes Rechteck 7 angedeu:ct ist, während die zweite
Ionisationskammer 20 unbehindert mit der Umgcbungsluft in Verbindung steht.
Die beiden Ionisationskammern 10 und 20 sine1 in
Reihe zwischen Klemmen 8 und 9 einer nicht dargestellten Gleichspannungsquelle geschaltet, und die
Verbindung 11 der beiden Ionisationskammern ist mit der Steuerelektrode G des Feldeffekttransistors 30
verbunden. Die Abflußelektrode D des Feldeffekttransistors 30 ist an die Klemme 8 angeschlossen,
während seine Quellenelektrode S mit einer Ausgangsklemme 13 und über einen Widerstand 12 mit
der Klemn.c 9 verbunden ist.
Wenn eine Einrichtung der oben beschriebenen Art längere Zeit in Betrieb ist, können elektrische
Defekte auftreten. Solche Defekte entstehen v.:·· allem
durch Verunreinigungen der Isolation zwischen den
Elektroden durch Niederschläge auf den Isolatorplatten, durch die die Elektroden in den jeweiligen
Ionisationskammern 10 und 20 gehaltert sind. Diese Verunreinigungen wirken wie eine Vckleinerung von
Widerständen Rx und Rv in Fig. 1. Ein Defekt kann
außerdem dadurch auftreten, daß die Sieuereiektrodenimpedanz
des FeldefFek(transistors 30 absinkt und daß eine Verschlechterung der Isolation zwischen
den Anschlüssen des Feldeffekttransistors auftritt, was einer Verringerung des Widerstandes R.. und
eines Widerstandes R in Fig. I entspricht.
In elektrischer Hinsic' · hat die Verringerung der
WiJerstände Rx., Rv und R, folgende Wirkungen:
1. Wenn der Widerstand Rx kleiner wird, nähert
sich das Potential an der Steuerelektrode G des Feldeffekttransistors 30 dem Potential an der Abflußelektrode
D, was das Fließen eines Stromes zwischen der Quellen- und Abflußelektrode zur Folge hat.
Dabei tritt dann an der Ausgangsklemme 13 ein Ausgangssignal
auf, das einen Alarm auslöst. Es ist daher nie!:: notwendig, irgendwelche Gegenmaßnahmen
zu treffen um einem Kleinerwerden des Widerstandes Rx Rechnung zu tragen.
2. Wenn der Widerstand R1. kleiner wird, nähert
sich das Potential an der Steuerelektrode G des Feldeffekttransistors 30 dem Potential an der Klemme 9
dcrCJIeichspanmingsquelle und der zwischen Quellen-
und Abflußelektrode fließende Strom sinkt, so daß
kein Alarm ausgelöst wird. Als Maßnahme gegen den
Einfluß des Kleinerwerdens des Widerstandes Ry könnte man in Betracht ziehen, keinerlei Verbindungs-
oder Abstützelemente zwischen den Elektroden 4 und 6 vorzusehen. Man muß dann das Ende
des isolators, der den hingangsteil der Steuerelektrode G mit den Elektroden 2 und 4 sowie der Verbindung
11 trägt, an einer Stelle befestigten, die das
gleiche Potential hat wie die Abil.Seiekirode D des
Feldeffekttransistors, nicht jedoch an der Flektrode 6 oder der Klemme 9.
3. Wenn der Widerstand RT kk-'ner ~ird, nähert
sich das Potential an ei,- Steuceiektr -z. G des Feldeffekttransistors
30 den Potenslui an der Quellenelektrode
S. Ob in diesem Fn"; "in Alarm ausgelöst
wirJ oder nicht, hängt \ >■ ^er Kennlinie des Feldeffekttransistors
30 und der jii die Ausgangsklemme
13 angeschlossenen Schaltung ab.
Feldeffekttransistoren können auf Gr nd ihrer Kennlinien im wesentlichen in drei Gruppen aufgeteilt
werden, wie das Diagramm gemäß Fig. 2 zeigt, in dem der AbfluÜstrom I1, längs der Ordinate und
die Steuerspannung V längs der Abszisse aufgetragen sind. Die Kennlinie A gilt für einen mit Stromerhöhung
arbeitenden Feldeffekttransistor, die KurveB für einen mit Stromdrosselung arbeitenden Feldeffekttransistor
und die Kurve C für einen Sperrschicht-Feldeffekttransistor.
Eine Verringerung des Widerstandes/?, (Fig. 1)
hat, wie gesagt, zur Folge, daß sich das Steuerelektrodenpotential
dem Quellenelektrodenpoteniial des Feldeffekttransistors 30, d. h. die Steuerspannung
V dem Wort Null (Fig. 2) ni'hern.
Damit an der Klemme 13 ein Ausgangssignal auftreten
kann, wenn die Steuerspannung V Null wird. muß ein Feldeffekttransistor verwendet werden, bei
dem ein Abflußstrom I,)SS, der erheblich größer als
Nuil ist. Hießt, wenn die Steuerelektmdeiispannung
Null ist. Bei einem mit Stromerröhung arbeitenden
Feldeffekttransistor, dessen Kennlinie der Kurve A in F ί g. 2 entspricht, ist der Abflußstrom jedoch bei der
Steuerspanni;ng Null verschwindend klein, so daß er
für den vorliegenden Zweck nicht verwendet werden kann.
Um den schädlichen Einfluß einer Abnahme des Widersiandes /\2 auszuschalten, ist es also erforderlich,
einen Feldeffekttransistor 30 zu verwenden, bei dem ciii konstanter Abflußstrom l„ss fließt, wenn die
Slcucr^pannung V Null ist, z. B. ein mit StromdrosM.·-
lung arbeitender Feldeffekttransistor oder pin Sni-rrschicht-Feldeffekttransistor,
und es muß außerdem an die Aiisj;angsklenime 13 eine Schaltung angeschlossen
werden, die einen Alarm bei einem Ausgangssignal liefert, das einem Strom entspricht, der
kleiner als der Abflußstrcm /wss bei der Steuerspannung
Null ist.
Da bei Verwendung eines Feldeffekttransistors mit der Kennlinie B oder C ein Ala;m ausgelöst v-ird,
wenn der Widerstand Rz unzulässig klein wird, kann
das Ende des Isolators, der den Eingangsteü für die Steuerelektrode G mit den Elektroden 2 und 4 und
der Verbindung Il trägt, mit der Quellenelektrode .V des Feldeffekttransistors 30 verbunden werden.
Wenn man also als Feldeffekttransistor 30 einen
Sperrschicht-Feldeffekttransistor oder einen Feldeffekttransistor vom Stromdrosselungstyp verwendet
und das Ende des Isolators, der die mit der Steuerelektrode des Feldeffekttransistors verbundenen Elektroden
2 und 4 an der Quellen- οΛ&τ Abflußelektrode
des Feldeffekttransistors 30 befestigt, ist gewährleistet, daß ein Alarm ausgelöst wird, wenn die
Widerstände A1 und R1 zu klein werden.
Der oben beschriebene Rauchmelder gemäß der Erfind'ing lost also auch bei elektrischen Defekten
einen Alarm aus, so daß er dann repariert werden kann. Die Zuverlässigkeit der Alarmanlage wird dadurch
ganz wesentlich erhöht.
Claims (2)
- Patentansprüche:I. Rauchmelder mit einer offenen und einer geschlossenen Ionisationskammer, die in Reihe miteinander an eine Spannungsquelle angeschlossen sind, je zwei Elektroden sowie eine radioaktive Strahlungsquelle enthalten und deren Verbindungspunkt an die Steuerelektrode eines Feldeffekttransistors angeschlossen ist, dessen Quellen- und Abflußelektrode ebenfalls an die Spannungsquelle angeschaltet sind und der eine Alarmschaltung steuert, dadurch gekennzeichnet, daß als Feldeffekttransistor (30) ein solcher verwendet ist, dessen Abflußelektrodenstrom bei der Steuerelektrodenspannung Null größer als der zum Ansprechen der Alarmschaltung erforderliche Abllußelektrodenstrom ist (Verarmungsbetrieb oder Anreicherungsbetrieb).
- 2. Rauchmelder nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende eines Isolators, der die Verbindung (11) der beiden Ionisationskammern (10, 20) trägt, an einem Teil befestigt ist.len- oder Abflußdektrode (.V, />) des Feldeffekttransistors (30) im.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2056669C3 (de) | Sicherheitsschaltung | |
| DE2743755C2 (de) | Vorrichtung zur Lecküberwachung für Vakuum-Leistungsschalter | |
| DE2204101C2 (de) | Feuermeldeanlage | |
| DE3735511A1 (de) | Spannungsstossschutzschaltkreis | |
| DE4031288C1 (en) | Incorrect polarity protection CCT - has drain-source connected into minus or positive line between DC source | |
| DE1764096A1 (de) | Oberflaechen-Feldeffekt-Transistor | |
| DE2338192C2 (de) | Vorrichtung zur Dichtheitsprüfung von vakuumdichten Glasverschmelzungen | |
| DE2004584C (de) | Ionisationskammer-Rauchmelder | |
| DE102006041050A1 (de) | Schaltkreis mit zwei Mosfets | |
| DE2004584B2 (de) | Ionisationskammer rauchmelder | |
| DE1904827A1 (de) | Analogspeicher-Verstaerkersystem | |
| DE2248113C3 (de) | Überspannungsableiter mit gesonderten Steuereinheiten | |
| DE1198250B (de) | Feuer- oder Temperaturwarn- bzw. Anzeigesystem | |
| DE2828492A1 (de) | Loeschschaltung fuer ultraviolettlicht- anzeigeroehre | |
| DE2011329A1 (de) | Ionisationsfeuermelder | |
| DE2029485B2 (de) | Ionisations rauchfuehler | |
| DE2029752B2 (de) | Ionisations rauchmelder | |
| DE897734C (de) | Einrichtung zur Aufrechterhaltung der normalen Leitfaehigkeit von Kontakt-stellen eines Stromkreises, zwischen denen der Spannungsabfall eine bestimmte Groesse nicht ueberschreiten soll | |
| DE1566688B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Feststellen des Vorhandenseins von Fremdstoffen in einem Gas | |
| DE2140121C (de) | Feuermeldeeinrichtung | |
| EP0170916B1 (de) | Schaltungsanordnung mit zwei miteinander entgegengesetzter Polung an einen Verbraucher anschliessbaren Speiseschaltungen | |
| DE1275229B (de) | Verfahren zur UEberwachung des elektrischen Verhaltens einer stromstarken Glimmentladung fuer metallurgische Verfahren und Einrichtung dazu | |
| DE2711457C2 (de) | Ionisationsbrandmelder | |
| DE2036447A1 (de) | Ionisationsrauchmelder | |
| DE599027C (de) | Brueckenschaltung fuer Relais in Starkstromanlagen, bei denen die Widerstandsaenderung einer Funkenstrecke benutzt wird |