DE2003992C3 - Verfahren zum Fixieren von aus einem schmelzbaren Pulver gebildeten Pulverbildern - Google Patents
Verfahren zum Fixieren von aus einem schmelzbaren Pulver gebildeten PulverbildernInfo
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Description
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der Walzen mn einem M,. ^^ und auf die ^...
%crhindemde Flüssigkeit. .
ht hervor, daß an ■
^^ Nerwendete V
lle Anforderungen gestell;
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Fixieren eines aus einem schmelzbaren Pulver gebildeten PuI-verbildes
auf der Oberfläche eines Bildträgermaterials.
Es sind bereits drei verschiedene Verfahren zum Fixieren von Tonerbildern aus schmelzbarem Pulver
auf einem Bildträgermaterial bekannt, nämlich das Dampf-, Kontakt- und Bestrahlungsfixierverfahren.
Bei dem Dampffixierverfahren wird eine Flüssigkeit verwendet, die. wenn nicht alle Bestandteile, so
doch mindestens das Bindemittel eines Toners löst. In diesem Verfahren wird das Toncrbindemittcl mindestens
teilweise von der Flüssigkeit gelöst, so daß
von Strahlungswärme, wu.
infraiollanipen und elektn-ir. :
n;.irdi hei 'dcr die Aufwärm.-,.:
ordert eine außerordentlich h,·,,-f
>.^ dicsc I lementc innerhalb c;;...
bnergicicsiu ^. ricluiac Fixicrtemperaii:· u
seluKUT«n Zulauf d«· ^^ ^
erwärmen Im -^m^ Smim<
Ehrend ,,· mehl odc jur U in ^ i h im Wartezusu
Maschinc^er aic Vorncn y vorrichu;.
'^^S^nueHe Feuergefahr dars, Π,
^ si^erheitskontroilvorrichtungen crfordcri.c:)
sind, um dieses Risiko zu vermeiden. Auch ,st >
s.hwicric. die Kopie mit solchen Gcschwindigke, ■. ,-durchlaufen
zu lassen, die immer zu einer guten 1 ; xierung des Toners in allen Bildflächen der Ko1^
führen, da die dichtxren und f™fUgere" Bildflac^i
so v,cl Warme absorb can k ™n ·
^»^»»^^ an den darunterliegenden
Büdträger^ abgeben uncl zur Enrielung e.ner
dauerhaften Fixierung ,4ut « h
Aufgab edirhrl.nüui S schmcl/ba-
ren zum Fixieren e.nes loneroi u ,.
^^^^V'otan geschilderten
anzugeben, bei aem u
Du
Lurch Pclüst. daß man da
SC1 Das NIa er U muß beim Verlassen der Fixier- dem Büdträgermatenal fixiert wird
rial sowohl im Einzelblatt- als auch im Endlosformal mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit über das
Fixiermedium transponier! werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Bildträgermaterial
sowohl mit der Pulverbildseite als auch mit dessen Rückseite über das Fixierrnedium transponiert werden
kann, je nachdem, ob das Trägermateria! das Fixiermedium absorbiert oder nicht.
Die zur Herstellung des Dampfes verwendete Flüssigkeit
darf das Pulver nicht auflösen, so daß die Bildqualität nicht beeinträchtigt wird. Außerdem
muß die Flüssigkeit eine hohe Verdampfungswärme und einen Siedepunkt aufweisen, der höher Hegt als
der Schmelzpunkt der Pulverteilchen.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist mit nahezu allen bekannten Dampf fixier, orricutungen durchführbar.
Bei eier praktischen Durchführung wird die
Flüssigkeit in einem praktisch lufldichi verschlossenen
Behäiier auf ihrj Siedetemperatur .-'rhiizt. wöbe;
die Flüssigkeit aus der F.bcne verdrängt wird, durch
Jie das !, Idträgermaieria! zum Fixieren transportier;
vmiJ. D,, Darnpf tagt innerhalb ■,!·.·>. Peiy.i'· 'r- nach
oben und kommt an einer Düse in dem Beruiltei.
liner die das BildtragermiHerial transportiert wird.
mit dem Bildträger in Berührung und giht die bei seiner
Kondensation entstehende Kondensatioiiswärnv..
an diesen ab. Diese W arme reicht aus. um eine dauerhalle Fixierung des Pulver- auf dem Biidtrageimatcrial
bei einer hohen Tran· -.HirigesdiwinüigkeH
des Büdträgermatcruls zu gewährleisten. Der Dampf
kann nach der Kondensation gesammelt und in den Behälter zurückgeführt v.erden. Wenr ein Büdträgermatcrial
\erwendet wird das Flüssigke:len leicht absorbiert,
muß nicht dii. gesamte Flüssigkeit aus dem
Bildtrageimaterial ent!\.rnt werden, da die beim Austreten
aus der Fixiervorrichtung noch in dem Bik!
trägermaterial vorhandene Feuchtigkeit die Pulverteilchen nicht angreift. Das bedeutet, daß das Bild
bereits fixiert ist und das Bildträgermaterial im Einzelblatt- oder Endlosformat beispielsweise sofort angefaßt
und aufeinandergelegt werden kann, ohne da!i
die Bildkopie schmiert oder ven.vi~.cht wird.
Ein Bildträgermuterial in Form eine- L-in/dblattes
oder in Form einer flndlosbahn. z. B. em clektrophotographisches
Aufzeichnungsmaterial, besteht aus einem elektrisch leitenden Schichtträger und einer
darauf aufgebrachten Schicht aus einem phoioleitfä higen Material. Der Schichtträger kann wie üblich
eine Metallfolie oder ein anderes Material, beispielsweise elektrisch leitfähiees Papier, sein. Das photolcitfähige
Material besteht aus einem Harzbindemittel, in dem ein Photoleitcr, z. B. Zinkoxyd, enthalten
ist. Be: der Bildbelichtuing wird bekanntlich auf der Oberfläche des photoleitfähigen Materials ein Ladungsbild
erzeugt. Wenn auf die das Ladungsbild tragende Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials
Tonerteilchen mit der richtigen Polarität aufgetragen werden, haften diese an den geladenen Bildflächen,
wodurch ein sichtbares Bild erzeugt wird. Um jedoch eine brauchbare Kopie zu erhalten, d. h. eine Kopie,
bei der die Tonerteilchen dauernaft auf der photoleitfähigen Schicht oder mit Hilfe eines geeigneten
Übertragungsverfahrens auf irgendeinem anderen
Btldträgermaierial befestigt sind", ist es notwendig,
das Tonerbild auf dem Bildträgermaterial zu fixieren.
Da das elektrophotographische Pulvertonerbiid
ίο auf eine Temperatur erhitzt werden muß, die ausreicht,
um die Tonerteilchen an das Bildträgermaterial anzuschmelzen, unabhängig davon, ob es sich
dabei um eine photoleitfähige Schicht auf einem Schichtträger oder um ein Einzelblatt oder eine Endlosbahn
aus einem isolierenden Material handelt, muß in dem erfindungsgemäßen Verfahren eine
solche Flüssigkeit verwendet «erden, die beim Kondensieren
genügend Warme abgibt, um das Ansi>melzen
(Fixieren) zu bewerkstelligen. Infolgedessen darf die Flüssigkeit das Bildträgermaterial oder
den Toner nicht autlosen, sie muß eine hohe Vcr-'.la.npfungswärme
und einen Siedepunkt aufweisen, dei hoher liegt als die Schmelztemperatur des Toners.
Beispiele für solche Materialien, die diese
Fjuenschaften aulweisen. miiJ Wasser. Athylenglykol
und ihre Mischungen. Vom Schmelzpunkt des verwendeten
Toners hängt es ab. welche I" lussigkeit verwende',
werden kann. Wenn als Bildträgermatenal Papiei oder ein ähnliches Material mit einer Affinität
für Flüssigkeiten verwendet wird, ist Wasser als Fixierl'liissigkeit
m Verbindung mit einem geeigneten Toner bevorzugt. In diesem Falle :--! die Flüssigkeit
sehr billig, und es ist kein abgeschlossenes Sv stern eiforderlich,
da die entweichenden Dämpfe iWasserdampf)
die Vorrichtung, die L mgebung oder das Bedienungspersonal
praktisch nicht beeinträchtigen.
Zur ausreichenden Fixierung des Tonerbildes kann das Bildträgermaierial nut dem Pulvertonerbiid
mit einer verhältnismäßig hohen Geschwindigkeit an
der Fixiereinrichtung vorbeigefuhrt werden. Die Kombination »on heißem Dampf mit kondensierendem,
wärnieabgebendem Dampf, was sich innerhalb
verhältnismäßig kurzer Zeit abspielt, liefert dem Finzelblatt
oder der Endlosbahn genügend Wärme zur Erzielung einer guten Fixierung des Toners, /war ist
e ne Kühleinrichtung neben der Fixierkammer nicht unbedingt erforderlich, diese trägt jedoch d.izu bei,
jegliche Übertragung des Λ oners auf die Walzen, über die die fixierte Bildoberfläehe läuft, zu verhindem.
Die Temperatur der Dampfkammer und des Dampfes in der Kammer variieren entsprechend dein
Siedepunkt der jeweils verwendeten Flüssigkeit, beispielsweise zwischen etwa H)O C für Wasser und
etwa 200 C für Alhylenglykol. Selbstverständlich muß der verwendete Toner einen Schmelzpunkt aufweisen,
der unterhalb des Siedepunkts der Flüssigkeit Hegt.
Claims (5)
1. Verfahren zum Fixieren eines .us einem _
schmelzbaren Pulver gebildeten Pulverbildes auf
der Oberfläche eines Bildträgermaterials, dadurch
gekennzeichnet, daß man die
Dämpfe einer das Pulver nicht lösenden Fluss.gkeil, deren Siedepunkt oberhalb der Schmelzten!-
peratur des Pulvers liegt und die eine hohe Ver- «o clampfungswärme aufweist, auf das Bildträgcrmaterial
einwirken läßt, wobei das Pulverbild durch die bei der Kondensation der Dämpfe iniolge jhres
Kontakts mit dem kuhleren Bildira^rmaterial
gebildete Wärme auf dem Bildträgermatcnai
fixiert wird .,,Hh-
2 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g«.-kenn/eichiv.-t.
daß man d,e Flüs.sigkci^lümpte
..„f ,)ic pnlverhiliiseite des Bildträgermatenals
cmwirken läßt.
3. \-crfdhren nach Anspruch!, dadurch gekennzeichiK-t.
da» man die Flüssigkeusdampfe
;lllf die pulverbildfreie Ruckseite des Bildträgermaterials
einwirken Hißt.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man als
Flüssigkeit Mh>lenglvkoUerwcndet.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man uis Plussiekeit
Wasser verwendet.
V Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gcKennzeichnc«. daß man
die Flüssigkeit bis /u ihrem Siedepunkt erhitz, und das Bildträgermaterial mit seiner Pulvcun.dseile
in direkten Kontakt an den gebildeten Flus-
sigkeitsdampfen vorbeiführt, wöbe, das PuKcrbild
durch die bei der Kondensation da IJample infolge des Kontakts mit dem kühleren Bildträgermaterial
gebildete Wärme auf dern BHdträgermaterial fixiert wird.
den Auftrags- oder Führungswalzen zu vermeiden Au««» Verwendung von mit Teflon
^,Äoffien) beschulten Walzen
α lilikonöl vermieden werden kann; und
"^verrichtung selbst muß luftdicht v^rsehlos-
- die vorn ^ Lösungsmittel oft stark toxisch
«η s , Bedienungspersonal schädlich sind
und tür nchmen Geruch haben kon-
und _m ^ ^^ besteht d daß
nen. t L(isungSmittel im allgemeinen
das v*r R l nnen werden kann und daher
π "chtliche zusatzliche Unkosten xerursacht
nJ* Kontaktfivien erfahren, das in mancherlei
Das Kon n ^ wirfl «-hr spezielle Pro-
Hinsicht s.nr beslchen. daß gehe.zte Waken
blctnc au . au. ^ ^ dne vernallnismjBl„
i™\u^m/eit and spezielle Regeleinrichtungen
''1^V' die \\a|/cn auf einer optimalen I-iX'cr-
ualten Das unerwünschte Ablösen Λ··.
na. ^ ^. ^ HaUcn dcr \\ .,;,.-
toes Probik-nTaiif. das, wie oben ne:.-:-.s
e d ch übcrwunden werden
d Wlzen mn einem
temperatur
wirft
wirft
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