DE2000911C3 - Pneumatisches Steuersystem zum selbsttätigen Abreinigen von Filtersystemen - Google Patents
Pneumatisches Steuersystem zum selbsttätigen Abreinigen von FiltersystemenInfo
- Publication number
- DE2000911C3 DE2000911C3 DE2000911A DE2000911A DE2000911C3 DE 2000911 C3 DE2000911 C3 DE 2000911C3 DE 2000911 A DE2000911 A DE 2000911A DE 2000911 A DE2000911 A DE 2000911A DE 2000911 C3 DE2000911 C3 DE 2000911C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- quick
- slide
- control
- opening
- pressure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 title claims description 13
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 20
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 9
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 9
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 7
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 7
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 7
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 7
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 5
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 4
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 4
- 239000012729 immediate-release (IR) formulation Substances 0.000 description 2
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 239000002360 explosive Substances 0.000 description 1
- 238000001914 filtration Methods 0.000 description 1
- 235000013312 flour Nutrition 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000004071 soot Substances 0.000 description 1
- 210000002268 wool Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/02—Particle separators, e.g. dust precipitators, having hollow filters made of flexible material
- B01D46/04—Cleaning filters
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/42—Auxiliary equipment or operation thereof
- B01D46/4272—Special valve constructions adapted to filters or filter elements
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/42—Auxiliary equipment or operation thereof
- B01D46/44—Auxiliary equipment or operation thereof controlling filtration
- B01D46/446—Auxiliary equipment or operation thereof controlling filtration by pressure measuring
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/66—Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter
- B01D46/70—Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by acting counter-currently on the filtering surface, e.g. by flushing on the non-cake side of the filter
- B01D46/71—Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by acting counter-currently on the filtering surface, e.g. by flushing on the non-cake side of the filter with pressurised gas, e.g. pulsed air
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B19/00—Programme-control systems
- G05B19/43—Programme-control systems fluidic
- G05B19/44—Programme-control systems fluidic pneumatic
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
- Fluid-Driven Valves (AREA)
Description
Die Firfindung betrifft ein pneumatisches Steuersystem
entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bekanntlich müssen bei Filtersystemen die an den Filterbeuteln angesammelten Staubpartikel von Zeit zu
Zeit entfernt werden, um die Funktionstauglichkeit der Filterbeute! aufrechzuerhalten. Derartige Filtersysteme
werden häufig bei Mehlmühlen, in Zementfabriken, in rußerzeugenden Anlagen und dergleichen eingesetzt
und in explosiver Staubatmosphäre betrieben. Gewöhnlich wird ein Vielzahl von nach unten hängenden
Filterbeuteln vorgesehen, um die im Luftstrom mitgerissenen Partikel auszufiltern, wobei eine periodische
Reinigung der Filterbeutel notwendig ist. um die sich an den Außenseiten der Beutel ablagernden Staubpartikel
zu entfernen.
In der CH-PS 4 53 862 wird ein pneumatisches Steuersystem zum automatischen Reinigen solcher
Filtersysteme beschrieben, bei dem von einer Druckmediumquelle über ein Unterbrechungsventil das Druckmedium
einem Membranventil zugeführt wird, das zwei Auslaßöffnungen aufweist. Während der Druckmediumzufuhr
ist eine der Auslaßöffnungen durch die Membran
ίο abgedichtet, während jedoch in die andere Auslaßöffnung
das Druckmedium in begrenztem Umfang einsickern kann, um einen großvohimigen Behälter
allmählich mit dem Druckmedium aufzufüllen. Gleiches erfährt ein über ein Regelventil mit dem großvolumigen
r. Behälter verbundener Hilfsbehälter, dessen Ausgang mit einem Drei-Wege-Ventil verbunden ist Bei einem
bestimmten Druck im Hilfsbehälter wird das Drei-Wege-Ventil
verschoben, so daß der Druck an seinem Ausgang das Unterbrechungsventil derart betätigt, daß
eine weitere Druckmediumzufuhr von der Quelle unterbrochen wird. Die Membran im Membranventil
gelangt dadurch in eine Stellung, bei der die beiden Auslässe des Membranventils in Verbindung miteinander
treten, so daß sich der Inhalt des großvolumigen Behälters in das Filtersystem entleeren kann. Ein
Nachteil des bekannten pneumatischen Steuersystems liegt darin, daß dieses das Vorsehen von jeweils einem
großvolumigen Sammelbehälter für das Druckmedium und einem Hilfsbehälter für jedes Schnellöffnungsventil
Sd erfordert und daher eine sehr aufwendige Anlage vorliegt, wenn, wie üblich, 10 bis 20 und mehr zu
reinigende Filtereinheiten mit je einem Schnellöffnungsventil vorgesehen sind. Damit sind nicht nur
höher·- Investitionskosten, sondern auch ein erheblicher
r> Raumbedarf und umfangreiche Wartungsarbeiten verbunden.
Des weiteren beruht das bekannte Steuersystem auf dem Vorsehen eines Membranventils mit
verschlungenen Durchströmungswegen, die den Drukkabfall durch das Ventil bei einer bestimmten
■w Durchflußmenge entsprechend erhöhen. Dieses Steuersystem
erfordert daher in Verbindung auch mit dem übrigen Aufbau zum wirkungsvollen Reinigen des
Filtersystems relativ hohe Drücke, die in der Regel die Verwendung von Kolbenkompressoren erfordern, bei
r, denen ölpartikel im abgegebenen Druckmedium nicht
zu verhindern sind. Diese ölpartikel lagern sich an den
Filterbeuteln ab und reduzieren deren Filterwirkungsgrad im Laufe der Betriebszeit erheblich. Außerdem
bedingen die abgelagerten ölpartikel einen hohen
'μ Filterdruckwiderstand und damit eine Erhöhung des
Druckabfalls durch die Filter, wodurch wiederum der zur Reinigung der Filter erforderliche Mediumdruck
ansteigt Schließlich erfolgt die Zeitsteuerung bei dem bekannten System mittels des zwischen Hilfs- und
τ< Sammelbehälter angeordneten Regelventils, in dem
ebenfalls ein Druckabfall nicht zu vermeiden ist Deshalb muß der Druck im Sammelbehälter um einen
den Druckabfall entsprechenden Betrag höher als im Hilfsbehälter sein. Wegen der Wechselwirkung zwi-
Wi sehen Regelventil und Druck im Sammelbehälter
besteht die Möglichkeit, daß an den einzelnen Schnellöffnungsventilen für die verschiedenen Filtersysteme
unterschiedliche Mediumdrücke herrschen und damit eine unterschiedliche Zeittaktgebung vorliegt
ir> Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein pneumatisches Steuersystem der eingangs erwähnten Gattung zu schaffen, das bei Gewährleistung
einer präzisen zeittaktmäßigen Steuerung der Druck-
mediumabgabe an den SchneUoffnungsventilen einen
einfachen Aufbau hat und bei dem unter Verwendung eines Niedrigdruckkompressors mit einem niedrigen
Druckniveau ausgekommen werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die sich aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1
ergebenden Merkmale gelöst
Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Beim erfindungsgemäßen Steuersystem wird somit anstelle einer Vielzahl von Druckbehältern zur Speicherung eines Mediumvorrates die Verwendung nur eines
einzigen kontinuierlich mit dem Druckmedium gespeisten Vorratsbehälters für sämtliche Schnellöffnungsorgane ermöglicht, wodurch nicht nur die Investitions- und
Wartungskosten sowie der Raumbedarf geringer als bei dem eingangs erwähnten bekannten System sind,
sondern auch eine präzise, identische Druckmediumabgabe hinsichtlich Menge und Zeittaktgebung an jedem
Schnellöffnungsorgan gewährleistet ist, da diese für alle Filtersysteme vom Druckaufbau in dem einen Vorratsbehälter bestimmt wird. Sämtliche für das Steuersystem
verwendeten Schnellöffnungscrgane können weiter aufgrund des Aufbaues des Systems praktisch geradlinige Mediumdurchgänge aufweisen, so daß der Druckabfall längs der Schieber minimal ist Somit müssen
hinsichtlich eines besonderen Vorteils trotz hohem Abreinigungsgrad von der Druckquelle nur geringe
Mediumdrücke bereitgestellt werden. Dies ermöglicht den Betrieb der Anlage mit einfachen Drehflügelgebläsen, bei denen die Gefahr der Verschmutzung des
Druckmediums mit ölpartikeln nicht besteht was die Standzeiten der Filterbeutel verlängert und zu geringen
Druckabfällen längs der Beutel führt
Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Seitenaufriß eines Filtersystems mit einem pneumatischen Steuersystem gemäß Erfindung,
F i g. 3 einen Teil einer Rückansicht des Filtersystems, aus der zu entnehmen ist wie das Steuersystem darin
angeordnet ist,
F i g. 4 einen vergrößerten Schnitt durch ein Schnellöffnungsorgan für das Steuersystem nach der Erfindung,
F i g. 5 einen vergrößerten Schnitt durch den ersten und zweiten Schieber zur Betätigung des Schnellöffnungsorgans,
F i g. 7,8 und 9 schematische Schaltbilder, aus denen
die automatische, aufeinanderfolgende Arbeitsweise des Steuersystems bei mehreren Filtersystemen zu ersehen
ist
F i g. 10 einen vergrößerten Schnitt durch eine zweite AusfUhrungsform eines Schnellöffnungsorgans.
In Fig. 1 ist das Filtersystem allgemein mit 12 bezeichnet Es umfaßt eine erweiterte Filtervorrichtung
14 mit dem erfindungsgemäßen pneumatischen Steuersystem 15, das mit dieser verbunden ist um eine
Steuerung des Betriebs und der Reinigung vornehmen zu können.
Die Filtervorrichtung 14 umfaßt ein luftdichtes Gehäuse 16 mit einer Kammer 18, die mit einer
Eingangstür 20 versehen ist. Die Tür 20 ist beispielsweise mittels Scharnieren 24 schwenkbar an einer öffnung
befestigt und in verschlossenem Zustand beispielsweise durch herkömmliche, auf Druck ansprechende Sperrglieder 26 verriegelt Am unteren verjüngten Abschnitt
des Gehäuses !6, befindet sich eine Gaseintrittsleitung
28 sowie eine untere öffnung 32.
Ein oberer Abschnitt des Gehäuses 16 ist von der Kammer 18 durch eine mehrere öffnungen tragenden
Trennplatte 36 getrennt In diesen öffnungen sind :, jeweils längliche Filterbeutelanordnungen 38 befestigt
Oberhalb der Trennplatte 36 ist eine Speicherkammer 40 für das gereinigte Gas vorgesehen, die eine
Auslaßleitung 42 aufweist Jede der Filterbeutdanordnungen 38 hat eine im wesentlichen herkömmliche
iü Konstruktion mit einem inneren Stützdrahtaufbau
(nicht dargestellt) und einem Filterbeutel 43 aus weichem oder gewebten Wollstoff, der mittels einer
Klammer 44 auf dem Aufbau befestigt ist Die Filterbeutel 43 haben eine längliche zylindrische Form
r> und lassen nur kleinste Staubpartikel durch. Bei
normalem Betrieb der Luftfiltervorrichtung 14 wird ein Teil des mitgeführten Staubes durch den Luftstrom an
die Außenflächen oder Einlaßseiten der Filterbeutel 43 herangeführt und hat demzufolge die Neigung, die
2u Poren zu verstopfen. Daher entsteht das Bedürfnis,
diese Filterbeutel häufig zu reinigen, was durch den umgekehrten Luftstrom von einer äußeren Luftquelle
aus geschieht der durch die Filterbeutel 43 strömt und einen Luftschock bewirkt, um die auf diesem befindli-
2·-> chen Partikel zu entfernen.
Das pneumatische Steuersystem 15 umfaßt eine Druckluftquelle 46, einen Luftvorratsbehälter 48, eine
.Mehrzahl von schnell öffnenden Durchlaßschiebern 50, von denen jeder über eine Leitung 49 eine Verbindung
jo mit dem Vorratsbehälter 48 hat und ferner mit einer
Auslaßleitung 51 versehen ist, an der nach unten ragende Ausflußrohre 52 vorgesehen sind, die am
offenen Ende entsprechender Filterbeutelanordnungen 38 angeordnet sind und sich nach unten in diese hinein
erstrecken. Weiterhin umfaßt das Steuersystem ein erstes Membranventil 54, welches mit einem der schnell
öffnenden Schieber 50 verbunden ist einen zweiten pneumatisch betätigten Steuerschieber 55, welcher mit
jeweils einem der Membranventile 54 verbunden ist und
■40 eine Mehrzahl von dritten Steuerschiebern 56, 57 und
58, die miteinander bzw. mit den Steuerschiebern 55 und bzw. mit den Auslaßleitungen 51 der schnell öffnenden
Schieber 50 verbunden sind, um den nachstehend beschriebenen Arbeitsvorgang auszuführen.
r> Der Vorratsbehälter 48 ist als großer Zylinder ausgebildet und dazu geeignet ein großes Luftvolumen
zu speichern. Er wird auf der hinteren Seite des Gehäuses 16 mittels eines Gestells 59 und eingefügten
Trägern 60 gehalten. Der Vorratsbehälter 48 weist eine
',ο Einlaßleitung 61 auf, die mit einer Druckluftquelle
verbunden ist und ein Anzeigeinstrument 62 trägt um den Druck der Druckluft anzuzeigen. Ferner ist ein
Steuerschieber 63 vorgesehen, um die dem Vorratsbehälter 48 zugeführte Luflinenge zu regulieren.
i> Wie man in Fig.4 sieht enthält jeder schnell
öffnende Schieber 50 ein gegossenes Gehäuse 64 mit einem länglichen, erweiterten, vertikal verlaufenden
Hubraum 66, dessen eines Ende mit einer verschraubten Deckplatte 68 verschlossen ist und dessen gegenüberlie-
!.ο gendes offenes Ende an einer Membrankammer 69
befestigt ist. Das Gehäuse 64 weist ferner zur Seite hin
verlaufende Verbindungsstutzen 71 und 72 auf, die miteinander fluchten und deren äußerste Abcch?iitte
zylindrische Außenflächen aufweisen, während deren
h', innere Abschnitte sich nach unie/i zu rechteckigen
öffnungen 74 verjüngen, die in den Hubraum 66 führen. Die Stutzen 71 und 72 sind mit der Einlaßleitung 49 bzw.
der AuslaBleitung 51 mitte's Klemmgliedern 76
verbunden. Der Schieber 50 enthält ferner eine Kolbenanordnung 78, deren eines Ende über eine
längliche Stange 79 mit einer Membran 81 verbunden ist, die in der Membrankamrr.er 69 untergebracht ist. Die
Kolbenanordnung 78 umfaßt einen Kolben 83, dessen Außenfläche in dem Hubraum 66 gleiten kann. Ferner
weist der Kolben eine Mittelbohrung 84 auf, die eine Druckfeder 85 aufnimmt, deren oberes Ende an der
Deckplatte 78 anliegt Die Abwärtsbewegung des Kolbens 83 unter der Wirkung der Druckfeder 85 wird
durch einen nach innen ragenden Flansch 88 des Gehäuses 69 im Hubraum 66 begrenzt. Die Kolbenstange 79 weist ein oberes Ende auf, welches in der Bohrung
84 mittels Sperrmuttern an der oberen bzw. unteren Oberfläche des Kolbens 83 befestigt ist Eine Verbindungsbüchse 89 sitzt auf der aus zwei Abschnitten
gebildeten Kolbenstange 79, um eine axiale Einstellung zu ermöglichen. Das untere Ende der Kolbenstange 79
ist in der Mitte der eine Öffnung aufweisenden Membran 81 befestigt, so daß die Kolbenstange mittels
Muttern und dazwischen eingefügten Dichtungsscheiben auf einander gegenüberliegenden Seiten der
Membran 81 befestigt werden kann. Die Membrankammer 69 umfaßt einen oberen, sich nach unten
erweiternden Abschnitt 91, dessen unterer Außenrand mit Hilfe einer Mehrzahl von Bolzen 92 an einem
unteren pfannenartigen Abschnitte 93 befestigt ist. Der Außenrand der Membran 81 ist zwischen dem oberen
Abschnitt 91 und den unteren pfannenartigen Abschnitt 93 eingeklemmt Das untere Ende der
Kolbenstange 79 weist eine öffnung 94 auf, die sich von einer Stelle oberhalb der Membran 81 bis zu einer Stelle
unterhalb der Membran 81 erstreckt, wodurch eine begrenzte Strömungsverbindung zwischen den beiden
Seiten der Membran vorliegt
Der Kolben 83 kann in herkömmlicher Weise eine aufrechte, axial verlaufende Rille % auf seiner
Oberfläche aufweisen, die mit der rechtwinkligen öffnung 74 der Einlaßleitung 49 in Verbindung steht,
damit das von der Einlaßseite her strömende Medium in Räume oberhalb und unterhalb des Kolbens 83 fließen
kann. Die Auslaßleitung 51 des Schiebers 50 ist als längliches Rohr ausgebildet, welches eine Mehrzahl von
nach unten ragenden Auslaßrohren 52 (siehe Fig.4) aufweist Man sieht, daß diese Rohre 52 in die oberen
öffnungen entsprechender Filterbeutelanordnungen 38 hineinragen und eine solche Größe haben, daß eine
unbehinderte Durchströmung in einer noch zu beschreibenden Weise stattfinden kann. Wie in F i g. 7 gezeigt
ist, hat jede Auslaßleitung 51 vier nach unten ragende
Rohre 52 und ist daher geeignet, vier Filterbeutelanordnungen 38 gleichzeitig zu reinigen. Es ist jedoch
verständlich, daß jede Leitung 51 in Strömungsverbindung mit jeder beliebigen Anzahl von Filterbeutelanordnunger. 38 gebracht werden kann, die lediglich von
dem Wirkungsgrad der erzielten Abreinigung abhängt, und zwar relativ zum Volumen der zugeführten Luft und
der Größe der Filterbeutel 43 selbst Die oberen Abschnitte der Gehäuse 64 der schnell öffnenden
Schieber 50 sind mit Auslaßöffnungen 98 versehen, die beispielsweise mit Rohren oder Leitungen 101 mit den
entsprechenden Membranventilen 54 verbunden sind, die ihrerseits fiber entsprechende Leitungen 103 mit den
luftbetätigten Steuerschiebern 55 verbunden sind. Es soll darauf hingewiesen werden, daß die Bezeichnung
»obere« und »untere« im Hinblick auf die schnell betätigbaren Schieber 50 bezugnehmend auf Fig.4
gewählt ist, da die Schieber in jeder Stellung arbeiten können.
Die Membranventile 54 sind mit unregelmäßig geformten Gehäusen 105 versehen, welche oben
becherförmige Abschnitte 106 haben, die mittels eine! Mehrzahl von Bolzen 109 an den unteren Steuerab
schnitten 107 befestigt sind. Zwischen den oberei Abschnitten 106 und den unteren Abschnitten 107 sine
mittels der Bolzen flexible Membranen 110 geklemmt die durch Druckunterschiede bewegbar sind. Di<
unteren Abschnitte 107 sind mit Hohlräumen Hi ausgestattet, die mittlere, rohrförmige Stutzen W
aufweisen, in denen mittlere öffnungen 115 für der Luftauslaß vorgesehen sind. Die Stutzen 114 weiser
obere Dichtungsflächen 117 auf, die unmittelbar in Bereich der entsprechenden Membranen UO liegen
Liegt nun in den oberen Abschnitten 106 ein Luftdruck vor, welcher gegen die Membranen 110 wirkt, se
werden diese unter Einwirkung dieser Kraft nach unter bewegt und gelangen mit den Dichtungsflächen 117 ir
Berührung, wie dies in F i g. 5 gestrichelt eingezeichne' ist. Nach Freigabe des Luftdrucks strömt jedoch die Luf
von dem schnell öffnenden Schieber 50 über die entsprechenden Leitungen 101 in die Hohlräume Hi
und durch die öffnungen 115 ab.
Wie in Fig.5 gezeigt ist, weist jeder durch Lufi
betätigbare Steuerschieber 55 ein zylindrisches Gehäuse 120 mit oberen und unteren Deckplatten 122 und 124
auf, die mittels Schrauben 125 an dem Gehäuse befestigt
sind. Die obere Platte 122 ist mit einer Mittelöffnung versehen, um eine Stellschraube 127 aufzunehmen, die
durch axiale Bewegung die Kraft einer Platte 129 geger eine Druckfeder 131 einstellen kann. Die untere Platte
124 weist ebenfalls eine Mittelöffnung auf, an der eine Druckleitung 142 sitzt, um auf das untere Ende eines
Kolbens 133 zu wirken, welcher in dem zylindrischer Gehäuse 120 gleitbar ist Zwei einander benachbarte
öffnungen 134 und 136 sind auf einer Seite des Zylinders 120 vorgesehen, um die Strömung des Mediums bei
axialer Bewegung des Kolbens 133 zu steuern. Eine weitere öffnung 137 ist in dem Gehäuse 120
vorgesehen, um den Druck in gesteuerter Weise abzuleiten. Der Kolben 133 ist mit einem mittlerer
zylindrischen Stößel 139 versehen, der an seinen beiden einander gegenüberliegenden Enden kolbenförmige
Abschnitte 141 trägt um den Zustrom des Strömungsmediums an die öffnungen 134,136 und 137 zu steuern.
Die Bewegung des Kolbens 133 wird durch den Druck in der am unteren Ende vorgesehenen Leitung 142
geregelt sowie durch die Druckfeder 131, die gegen den oberen Kolbenabschnitt 141 drückt
Da die Steuerschieber 56, 57 und 58 einander gleich sind, braucht nur einer von ihnen im einzelnen
beschrieben zu werden. Der Steuerschieber 56 weist ein
mittleres Gehäuse mit einem gleitbaren Steuerschieber 144 auf, der von dem einen Ende zu dem gegenüberliegenden Ende durch an den gegenüberliegenden Enden
durch die Leitungen 146 und 148 zugeführten Druck bewegt werden kann. Man sieht, daß die Leitung 146 mit
der Auslaßleitung 51 in der Nähe des entsprechenden, schnell öffnenden Schiebers 50 verbunden ist Die
andere Leitung 148 ist mit dem Steuerschieber 58 und dessen Leitung 146 mit dem diesem zugeordneten
Schieber 50 verbunden. Zusätzlich ist der Steuerschieber 56 über eine Leitung 150 mit dem Vorratsbehälter
48 verbunden, die auch den Schiebern 57 und 58 gemeinsam ist und über die Leitungen 142 mit den
Steuerschiebern 55 verbindbar ist Man sieht, daß die Steuerschieber 56,57 und 58 dazu dienen, die Strömung
an die entsprechenden Steuerschieber 55 innerhalb jeder speziellen Schieberkombiüation zu steuern.
In Gebrauch und bei der Arbeitsweise des pneumatischen Steuersystems 15 sind z. B„ wie in den F i g. 7 bis 9
dargestellt ist, drei Kombinationen A, B, C von schnell 5 öffnenden Schiebern 50, fviembranventilen 54, der
Steuerschieber 55 und Steuerschieber 56, 57 und 58 vorgesehen. Jedes System A, ßund Cwird mit Druckluft
über die Leitung 150 an die Steuerschieber 56,57 und 58, über die Leitung 153 an dem entsprechenden Steuerschieber 55 und eine Leitung 49 aus dem Vorratsbehälter 48 an dem entsprechenden, schnell öffnenden
Schieber 50 versorgt Wie aus F i g. 7 zu sehen ist, weist das System A den Steuerschieber 56 auf, welcher zur
linken Seite hin eingestellt ist, wonach Luft zur Leitung
150 und 142 zu dem entsprechenden Steuerschieber 55 zugeführt wird. Außerdem ist die Leitung 153, die ein
Rückschlagventil 155 enthält, mit der oberen Einlaßöffnung jedes der luftbetätigten Steuerschieber 55
verbunden. Befindet sich jeder Steuerschieber 55 in der unteren Stellung, wie sie in F i g. 5 und in A, Bund Cvon
F i g. 7 gezeigt ist, dann wird die Luft in die Leitung 103 eingeleitet und gelangt in den oberen Abschnitt des
entsprechenden Membranventils 54, um die Membran UO dicht an die entsprechende Dichtungsfläche 117
anzulegen. Bei dem in F i g. 7 angenommenen Zustand befinden sich die Schieber der Steuerschieber 57 und 58
der Systeme Z? bzw. Cin einer Stellung rechts, so daß der Druck nicht an das untere Ende der entsprechenden
Steuerschieber 55 geleitet wird.
Nun sieht man, daß Luft in überwachter Geschwindigkeit dem Vorratsbehälter 48 kontinuierlich zugeführt
wird, woraufhin diese Druckluft im System A über die Leitungen 153, 157 und 103 an das Membranventil 154
weitergeleitet wird, über die Leitung 150 und die Leitung 142 zum unteren Ende des Kolbens 133 des
iuftbetätigten Steuerschiebers 55 und zusätzlich durch die Leitung 49 zum entsprechenden, schnell öffnenden
Durchlaßschieber 50 gelangt, wo die Luft durch die Rille
96 des Kolbens 83 nach oben und unten von diesem und auf beide Seiten der Membran 81 strömt Wenn ein
zunehmender Druck auf den luftbetätigten Steuerschieber 55 einwirkt, wird der Kolben 133 gegen die
Druckfeder 131 nach oben gedrückt Nachdem sich der obere Abschnitt 141 an der Öffnung der Leitung 103
zum Membranventil 54 vorbeibewegt hat, steht der obere Raum 106 des Membranventils 54 in Strömungsverbindung mit der Öffnung 136, die das Strömungsmedium mit dem Auslaß verbindet Diese unmittelbare
Freigabe des Drucks in dem Membranventil 54 bewirkt, daß sich die Membran 110 in die in F i g. 5 gezeigte Lage
bewegt und ermöglicht, daß die sich in der oberen Kammer des schnell öffnenden Durchlaßschiebers 50
befindliche Luft durch die Leitung 101 und die Öffnung 98 austritt, um unmittelbar den auf diese wirkenden
Druck freizugeben. Diese schnelle Freigabe des Drucks beendet das Gleichgewicht an dem Kolben 83, so daß
dieser sich schnell nach oben bewegt, wobei das Strömungsmedium durch die Auslaßleitung 51 in die
Rohre 52 und in die oberen Öffnungen der Filterbeutelanordnungen 38 strömt Diese unmittelbare Freigabe
des Drucks in der oberen Kammer bewirkt eine schnelle Bewegung des Kolbens 83, wobei der Impuls ausreicht,
um dessen obere Oberfläche gegen die Deckplatte 68 zu pressen. Um eine bessere Einstellbarkeit und einen es
steuerbaren Betrieb des schnell öffnenden Durchlaßschiebers 50 zu erzielen, ist die Membran 81 vorgesehen,
so daß anfänglich der Luftdruck in der unteren Kammer
mit beiden Seiten der Membran 81 in Verbindung steht.
Danach wird die Bewegung des Kolbens 83 verstärkt, um zu gewährleisten, daß dieser gegen die Deckplatte
68 drückt. Natürlich verändert auch eine Regulierung der Größe der Öffnung 94 in der Kolbenstange 79 die
resultierende Kraft und damit die Bewegung des Kolbens 83. Man stellte jedoch in Versuchen fest, daß
das schnelle öffnen des Kolbens 83 auch ohne die zwischengeschaltete Kolbenstange 79 und die Membran
81 erreicht werden kann, da eine ausreichende Kraft gegen die untere Oberfläche des Kolbens 83 wirkt, um
diesem einen Impuls zu erteilen, der ihn nach oben bewegt und den Luftdurchgang ermöglicht
Sobald die Luft durch den Durchlaßschieber 50 des Systems A abfließt, wird die Leitung 146 mit Druckluft
versorgt, die gegen das eine Ende des Steuerschiebers 56 drückt, um dieses nach rechts zu bewegen (siehe
Fig.8). Gleichzeitig wird die Leitung 146 durch eine
Leitung 158 mit dem Steuerschieber 57 des Systems B verbunden, um dieses schnell nach links zu bewegen
(Fig.8). Man sieht, daß das System C durch die Betätigung des Durchlaßschiebers 50 des Systems A
nicht beeinflußt wird. Im System B gelangt nun das Strömungsmedium an das untere Ende des Kolbens 133
des entsprechenden luftbetätigten Steuerschiebers 55, um diesen nach oben gegen die Druckfeder 131 zu
drücken. Das System C bleibt im gleichen Zustand wie bei F i g. 7 beschrieben wurde, bis das System B betätigt
wird, wie oben für das System A bereits ausgeführt worden ist. Im System B wird aufgrund der Bewegung
des Kolbens 133 des Steuerschiebers 55 die Luft in dem Membranventil 54 freigegeben, um den Druck in dem
Durchlaßschieber 50 ebenfalls freizugeben, so daß durch diesen ein großes Volumen von Luft unter geringem
Druck in die zwischengeschalteten Rohre 52 in einen weiteren Satz von Filterbeutelanordnungen 38 ausfließt.
Hierdurch wird ein Druck in der entsprechenden Leitung 146 erzeugt, der gegen den Steuerschieber 57
drückt Eine Leitung 160', die mit der rechten Seite des Steuerschiebers 58 des Systems C verbunden ist,
bewirkt daß sich dieser nach links bewegt, um die oben bereits beschriebene Auslösung der Arbeitsvorgänge
der Systeme A und B zu wiederholen. Durch Betätigung des Systems C wird der Steuerschieber 56 durch
Druckluft in einer Leitung 163 in die in Fig.7 dargestellte Lage bewegt.
Eine zweite Ausbildungsform 50' eines schnell öffnenden Schiebers, welcher in Fig. 10 dargestellt ist,
enthält ein gegossenes Gehäuse 164 mit einem länglichen, erweiterten, vertikal verlaufenden Hubraum
166, dessen eines Ende mittels einer verschraubten Bodenplatte 168 verschlossen ist und dessen gegenüberliegendes Ende von einer Druckkammer 169 abgeschlossen ist Die Druckkammer 169 umfaßt ein oberes
glockenförmiges Gehäuse 191, dessen unterer Außenrand mit einer Mehrzahl von Schrauben 192 mit dem
unteren becherförmigen Gehäuseteil 193 verbunden ist Zwischen dem glockenförmigen Gehäuse 191 und dem
unteren Gehäuseteil 193 ist ein Dichtungsring 195 eingefügt Das Gehäuse 191 ist entfernbar, um Zugang
an die Bolzen 196 zu erlangen, welche den Verbindungsabschnitt 193 mit dem gegossenen Gehäuse 164
verbinden. Das Gehäuse 164 weist ferner zwei zur Seite
hin verlaufende, miteinander fluchtende Verbindungsstutzen 171 und 172 auf, deren äußerste Abschnitte
zylindrische Umfange aufweisen und deren innere Abschnitte nach unten verjüngt zulaufen, um rechteckige Öffnungen 174 zu bilden, die mit dem Hubraum 166 in
Verbindung stehen. Die Stutzen 171 und 172 sind mit der Einlaßleitung 49 bzw. der Auslaßleitung 51 mittels
Klemmen 76 verbunden. Der Schieber 50' umfaßt ferner eine Kolbenanordnung 178 mit einem Kolben 183,
dessen äußere Oberfläche im Hubraum 166 gleitet. Der Kolben weist ferner eine Mittelbohrung 184 auf, die
dazu dient, eine Druckfeder 185 aufzunehmen, deren unteres Ende an der Bodenplatte 168 anliegt. Die
Aufwärtsbewegung des Kolbens 183 unter Einwirkung der Druckfeder 185 wird mit Hilfe eines nach innen
ragenden Flansches 188 des Gehäuseteils 193 begrenzt. In diesem Ausführungsbeispiel weist der Kolben 183
an seiner Außenfläche keine axial verlaufende Rille auf, wie dies bei der anderen Ausbildungsform der Fall ist.
Man stellte fest, daß, sofern der Kolben 183 einen etwas kleineren Durchmesser hat als der Hubraum 166, ein
Abfließen des Strömungsmediums zu beiden Seiten des Kolbens hin dennoch möglich ist. Der untere Abschnitt
des gegossenen Gehäuses 164 weist eine Auslaßöffnung 198 auf, die über die Leitung 101 mit dem entsprechenden
Membranventil 54 verbunden ist, welches seinerseits über entsprechende Leitungen 103 mit den
luftbetätigten Steuerschiebern 55 verbunden ist.
Man sieht, daß der in Fig. 10 dargestellte öffnende Schieber 50' in ähnlicher Weise zu betreiben ist wie der
Schieber 50, dessen Wirkungsweise weiter oben beschrieben wurde. Der hervorstechende Unterschied
ist das Fehlen einer Membran in der Druckkammer 169, die mit der Kolbenanordnung 178 funktionell verbunden
ist. Der Schieber 50' wird durch Druck betätigt, der den beiden Seiten des Kolbens 183 zugeführt wird und einen
Gleichgewichtszustand schafft, wobei eine schnelle Freigabe des Drucks durch die Leitung 101 eine schnelle
Abwärtsbewegung des Kolbens 183 bewirkt und damit schnell die Auslaßleitung 51 mit der Einlaßleitung 49
verbindet. Man stellte fest, daß durch das glockenförmige Gehäuse der Druckkammer 169 ein ausreichendes
Luftvolumen vorgesehen ist, um eine schnelle Abwärtsbewegung des Kolbens 183 zu erzielen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Pneumatisches Steuersystem zum selbsttätigen Abreinigen von Filtersystemen für die Gasreinigung
mit einer Vielzahl von Filterelementen, die gruppenweise von einem unter Druck stehenden gasförmigen
Abreinigungsmedium in periodischen Stößen beaufschlagt werden, bestehend aus einem Vorratsbehälter
für das Reinigungsmedium, der über ein Schnellöffnungsorgan mit mehreren, die Filterelemente
beaufschlagenden Düsenrohren in Verbindung steht und dessen von einer Mediumquelle
erzeugter Innendruck als Steuerimpulse für die Betätigung des Schnellöffnungsorgans dient, wobei
der Behälterdruck zunächst ein Drei-Wege-Organ betätigt, das seinerseits dann auf ein das Schnellöffnungsorgan
auslösendes Steuerorgan einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das in direkter
Verbindung (49) mit dem Vorratsbehälter (48) stehende Schnellöffnungsorgan als Durchlaßschieber
(50, 50') ausgebildet ist, dessen Schieberkolben (83, 183) in der Schließstellung beidseitig vom
Innendruck des Vorratsbehälters beaufschlagt ist und dessen Hubraum (66, 166) über das als
Membranventil (54) ausgebildete Steuerorgan mit der Außenatmosphäre verbindbar ist, das seinerseits
von dem einen Steuerschieber (55) bildenden Drei-Wege-Organ gesteuert ist
2. Steuersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mediumquelle an den
Vorratsbehälter (48) und dieser unmittelbar am Steuerschieber (55) derart angeschlossen ist, daß
über den Druck des Vorratsbehälters im Membramventil (54) die Verbindung des Schnellöffnungsorgan!;
(50) mit der Außenatmosphäre mittels der Membran (110) unterbrochen ist.
3. Steuersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (48) über
zusätzliche Steuerschieber (56; 57; 58) mit dem als Steuerschieber (55) ausgebildeten Drei-Wege-Organ
strömungstechnisch verbindbar ist.
4. Steuersystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberkolben (144) der
zusätzlichen Steuerschieber (56; 57; 58) an einem Ende über eine Leitung (146) mit dem Auslaß (51)
des Schnellöffnungsorgans (50) der zugeordneten Filtergruppe (A, B, C) und an seinem anderen Ende
über Leitungen (158, 163) mit dem Auslaß (51) des Schnellftffnungsorgans (50) einer anderen Filtergruppe
beaufschlagbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000911A DE2000911C3 (de) | 1970-01-09 | 1970-01-09 | Pneumatisches Steuersystem zum selbsttätigen Abreinigen von Filtersystemen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000911A DE2000911C3 (de) | 1970-01-09 | 1970-01-09 | Pneumatisches Steuersystem zum selbsttätigen Abreinigen von Filtersystemen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2000911A1 DE2000911A1 (de) | 1971-07-15 |
| DE2000911B2 DE2000911B2 (de) | 1978-11-16 |
| DE2000911C3 true DE2000911C3 (de) | 1979-08-02 |
Family
ID=5759320
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000911A Expired DE2000911C3 (de) | 1970-01-09 | 1970-01-09 | Pneumatisches Steuersystem zum selbsttätigen Abreinigen von Filtersystemen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2000911C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111643989A (zh) * | 2020-05-06 | 2020-09-11 | 徐州徐工环境技术有限公司 | 一种基于压力检测的自动脉冲除尘清理系统及方法 |
-
1970
- 1970-01-09 DE DE2000911A patent/DE2000911C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2000911A1 (de) | 1971-07-15 |
| DE2000911B2 (de) | 1978-11-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10012186B4 (de) | Filtervorrichtung mit Rückwaschmechanismus | |
| DE2818337B1 (de) | Druckuebersetzter hydropneumatischer Antrieb | |
| DE2811771A1 (de) | Filtersiebwechselvorrichtung fuer einen kunstharzextruder | |
| DE8219603U1 (de) | Membranpumpe | |
| DE3941831C1 (de) | ||
| DE3411669A1 (de) | Verfahren und filtersystem fuer das kontinuierliche filtern eines material-, insbesondere eines polymerstroms | |
| DE3005146A1 (de) | Druckgasanschluss bei staubgasfiltern | |
| DE2206975C3 (de) | Schutzvorrichtung für Mehrkreisdruckluftleitungssysteme, insbesondere für Mehrkreisbremsanlage!! von Kraftfahrzeugen | |
| DE3313645C1 (de) | Den Betriebsunterdruck fuer Melkanlagen automatisch regelendes Ventil | |
| EP0737502A2 (de) | Filter zur Reinigung eines hydraulischen Mediums | |
| DE2416104C3 (de) | Stromregelventil | |
| DE2000911C3 (de) | Pneumatisches Steuersystem zum selbsttätigen Abreinigen von Filtersystemen | |
| DE2639528A1 (de) | Einrichtung in hydraulischen systemen zur verhinderung des herabfallens einer last, die durch einen hydraulikmotor getragen wird, beim bruch einer hydraulikleitung | |
| DE69808608T2 (de) | Ein pneumatischer Impulsgenerator | |
| DE1268976B (de) | Servosteuerung als Sicherheitssteuerung fuer mindestens einen Druckverbraucher | |
| DE3613041A1 (de) | Filtervorrichtung | |
| DE2916311C2 (de) | Tellerventil, insbesondere zum Einbau in Rohrleitungssysteme von Entstaubungsanlagen | |
| DE4105867C2 (de) | Filtereinrichtung für flüssigen Kunststoff führende Druckleitungen | |
| DE2628237A1 (de) | Durchflusskoerper in von fluessigkeiten oder gasen durchstroemten raeumen | |
| DE1270906B (de) | Steuerschieber | |
| DE2259549C2 (de) | Pumpeinrichtung mit einer Mehrfachkolbenpumpe, insbesondere für die Flüssigkeits-Chromatographie | |
| CH516332A (de) | Pneumatische Steuervorrichtung zum automatischen Reinigen eines Luftfiltersystems | |
| DE1436267A1 (de) | Rueckspuelfilter | |
| DE1605310C3 (de) | Führerbremssteuerventil zur Druckmittelsteuerung einer Federkraftspeicherbremse | |
| EP0386432A2 (de) | Pneumatische Steuereinrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |