DE20002999U1 - Haltevorrichtung zum Lesen von Büchern, Zeitschriften, Zeitungen o.dgl. - Google Patents

Haltevorrichtung zum Lesen von Büchern, Zeitschriften, Zeitungen o.dgl.

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    • A47B19/00—Reading-desks; Lecterns; Pulpits, i.e. free-standing
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Description

Haltevorrichtung zum Lesen von Büchern, Zeitschriften, Zeitungen oder dgl.
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung zum Lesen von Büchern, Zeitschriften, Zeitungen oder dgl. gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
Das Lesen ist für viele, insbesondere ältere oder körperbehinderte Menschen, ein Hauptbestandteil des Tagesablaufes, wobei das Lesen je nach dem Grad eventuell vorliegender körperlicher Einschränkungen häufig nur deswegen nicht im gewünschten Maße ausgeführt werden kann, da das Halten der Bücher, Zeitschriften, Zeitungen od. dgl. möglicherweise körperlich beschwerlich ist. Beispielsweise ist für Personen, die zeitweise oder dauerhaft in liegender Stellung verbringen müssen, ebenfalls für nur temporär erkrankte Personen, das Halten der Bücher oder Zeitungen mühsam. Insbesondere in liegender oder halb liegender Stellung muß aufgrund eines einzustellenden Sichtwinkels das Buch, die Zeitschrift oder Zeitung meistens oberhalb des Kopfes gehalten werden, was neben der möglicherweise vorliegenden körperlichen Einschränkung auch gleichzeitig eine anstrengende statische Haltearbeit bedeutet, die schon Gesunden schwer fällt.
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Es ist daher verschiedentlich der Ansatz gemacht worden, Vorrichtungen zur Halterung von Büchern, Zeitschriften, Zeitungen oder dergleichen Schriftgut zu entwikkeln, die diese Probleme abstellen. Es ist etwa aus der DE-GM 87 02 407.1 eine Vorrichtung zum Lesen von Schriftgut bekannt, bei der eine einem Lesepult ähnliche Vorrichtung so an einem z. B. auf ein Bett aufsetzbaren Träger befestigt ist, daß das Lesepult sich quer über das Bett erstreckt und seitlich abstützt und daher ein auf das Lesepult gelegtes Buch nicht mit den Händen festgehalten werden muß. Nachteilig hieran ist insbesondere, daß ein Lesen nur in nahezu aufrecht sitzender Position möglich ist, da die Verstellung des Lesepultes eng begrenzt ist.
Weiterhin ist aus der DE 39 17 464 A1 bekannt, eine Haltevorrichtung zum Lesen von Büchern, Zeitschriften od. dgl. einstellbar zum Lesen in jeder Position derart zu gestalten, daß die Haltevorrichtung selbst an einem gelenkig gelagerten Kopf befestigt sein kann, wobei die Haltevorrichtung aus einer Grundplatte mit variabel einstellbaren Stäben gebildet ist und die variabel einstellbaren Stäbe auf die Platte auflegbare Bücher oder Zeitschriften od. dgl. festklemmen. Die hier vorgeschlagene Vorrichtung ist jedoch hinsichtlich der Einstellung der Halteelemente sowie der Abmessungen der Halteelemente eher klobig und schlecht zu bedienen, auch ist das Gewicht der Haltevorrichtung entsprechend hoch, so daß der Schwenk- und Neigekopf entsprechend massiv ausgebildet sein muß.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Haltevorrichtung der gattungsgemäßen Art insofern weiterzuentwickeln, daß die Festlegung von Büchern, Zeitschriften, Zeitungen od. dgl. an der Haltevorrichtung besonders einfach und darüber hinaus auch das Lesen der Bücher, Zeitschriften, Zeitungen od. dgl. in nahezu beliebiger Körperhaltung erfolgen kann.
Die Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 in Zusammenwirken mit den Merkmalen des Oberbegriffes. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung geht aus von einer Haltevorrichtung zum Lesen eines Buches, einer Zeitschrift od. dgl., aufweisend eine Halteplatte, an deren Vorderseite das Buch, die Zeitschrift od. dgl. festlegbar und in eine von der Körperhaltung eines Lesenden ab-
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hängige, bequeme Leseposition verstellbar ist, wobei das Buch, die Zeitschrift od. dgl. mittels randnah angeordneter Halteelemente in jeder Stellung der Halteplatte an dieser festgelegt ist. Eine derartige gattungsgemäße Haltevorrichtung wird dadurch weiterentwickelt, daß die Halteplatte nahe ihrer Unterkante um ihre Längsachse schwenkbar gelagert und in verschiedenen Schwenkstellungen festsetzbar ist, wobei an der Halteplatte an einer Anzahl von Stellen entlang der Berandung der Halteplatte klammerartige Halteelemente steckbar sind, mit denen ein Buch, eine Zeitschrift od. dgl. an der Halteplatte festlegbar ist. Durch die Schwenkbarkeit und Steckbarkeit von klammerartigen Halteelementen im Berandungsbereich an einer Mehrzahl oder Vielzahl von Stellen der Halteplatte werden auch unterschiedliche Bücher, Zeitschriften od. dgl. sicher an der Halteplatte festgelegt und auch bei Verschwenkung der Halteplatte, wie etwa für das Lesen in liegender Stellung, kann ein Buch oder eine Zeitschrift od. dgl. sich nicht von der Halteplatte lösen. Hierdurch ist es möglich, quasi auch über Kopf in horizontal liegender Stellung zu lesen, ohne außer für das Umblättern das Buch oder die Zeitschrift überhaupt berühren zu müssen.
In vorteilhafter Ausgestaltung ist die Halteplatte aus einer im wesentlichen senkrechten Stellung beidseitig etwa um insgesamt bis zu 180° in eine geneigte Stellung verstellbar, so daß in jeder Stellung das Lesen möglich ist und auch bei einem Lesen über Kopf in flach liegender Stellung das Buch, die Zeitschrift od. dgl. sicher gehalten ist. Die Schwenkung aus der im wesentlichen senkrechten Stellung sowohl von dem Lesenden weg als auch auf den Lesenden zu, ermöglicht eine weitere Anpassung der Haltevorrichtung an die jeweiligen Bedürfnisse bzw. Körperpositionen, die ein Lesender einnehmen muß oder will.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß die klammerartigen Halteelemente aus U-förmig gebogenen Drahtabschnitten gebildet sind, die mit einem Schenkel in Bohrungen der umlaufenden Stirnflächen der Halteplatte einsteckbar sind und im eingesteckten Zustand mit ihrem anderen Schenkel die dem Buch, der Zeitschrift od. dgl. zugewandte Fläche der Halteplatte überkragen. Diese etwa U-förmig gebogenen Halteelemente, die in weiterer Ausgestaltung etwa aus einem Federstahldraht gebildet sein können, sind besonders leicht und einfach zu bedienen, da keine aufwendigen Halte- oder Verstellmechanismen an den Halteelementen bzw. der Halteplatte erforderlich sind. Allein durch das Einstecken in die Bohrungen ist zwischen den
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Halteelementen und der Halteplatte eine klemmende Fixierung der jeweiligen Teile des Buches bzw. der Zeitschrift erreicht, die durch die Federwirkung zusätzlich selbst haltend sein kann. Hierbei ist es in weiterer Ausgestaltung denkbar, daß für unterschiedlich dicke zu klemmende Bücher, Zeitschriften od. dgl. bezüglich der Verkröpfung des Verbindungsabschnittes zwischen den U-förmigen Schenkeln klammerartige Halteelemente auch unterschiedlicher Abmessungen an der Halteplatte festlegbar sind. So kann beispielsweise für dicke Bücher ein Halteelement verwendet werden, dessen Verbindungsabschnitt entsprechend breit ausgestaltet ist, für dünne Zeitschriften oder auch Einzelblätter ist die Verkröpfung im Bereich des Verbindungselementes entsprechend klein. Beispielsweise können unterschiedliche Standard-Halteelemente mit der Haltevorrichtung mitgeliefert werden, so daß der Lesende je nach vorliegender zu klemmender Dicke des Buches oder der Zeitschrift die passenden Halteelemente auswählen und in die Bohrungen der Halteplatte einstecken kann.
Ebenfalls ist es denkbar, daß die Längen der dem Buch, der Zeitschrift od. dgl. zugewandten Fläche der Halteplatte überragenden Schenkel der klammerartigen Halteelemente so verschieden lang ausgebildet sind, daß der Schenkel in an das jeweilige Buch, die Zeitschrift od. dgl. anpaßbare Weise über die Fläche der Halteplatte hervorsteht. Da die Halteelemente im Bereich der Stirnflächen der Halteplatte eingesteckt und angeordnet sind, können je nach Art des zu klemmenden Schriftgutes unterschiedlich lange Halteelemente verwendet werden, beispielsweise bei einem großen Buch reicht es aus, kurze Halteelemente zu verwenden, wohingegen bei kleinem, etwa in der Mitte der Halteplatte anzuordnenden Schriftgut entsprechend lange Halteelemente benötigt werden. Auch hier können wieder unterschiedlich lange Halteelemente, gegebenenfalls auch mit unterschiedlichen Längen des Verbindungsabschnittes mitgeliefert werden.
In vorteilhafter Weise kann der die Halteplatte übertragende Schenkel der klammerartigen Halteelemente in den Buchrücken eines auf der Halteplatte festzulegenden Buches oder auch zwischen die Seiten des Buches oder der Zeitschrift einsteckbar oder auf die obersten Seiten eines Buches oder einer Zeitschrift klemmend aufsteckbar sein. Beispielsweise kann durch das Einstecken eines Halteelementes in den Buchrücken eines gebundenen Buches dafür gesorgt werden, daß das Buch
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besonders gut an der Halteplatte befestigt ist, wobei ein derartig eingestecktes Halteelement auch beim Umblättern nicht verändert werden muß. Wird ein Halteelement zwischen die Seiten eines Buches eingesteckt, so wird erst bei Erreichen des Einsteckortes des Halteelementes ein neuerliches Einstecken des Halteelementes in weiter hinten liegende Seiten des Buches oder der Zeitschrift notwendig.
Ebenfalls ist es von Vorteil, wenn in die Bohrungen der umlaufenden Stirnflächen der Halteplatte Reduzierhülsen eingesteckt werden, die außenseitig in der Bohrung der Halteplatte festsetzbar sind und innenseitig eine Bohrung für das Einstecken der klammerartigen Halteelemente aufweisen. Die Halteelemente sind aufgrund ihrer Festigkeit und des möglichst geringen Gewichtes aus relativ dünnen Drähten denkbar, wobei die Einsteckbohrungen in die Halteplatte aus fertigungstechnischen Gründen bei derart geringen Durchmessern nur schwierig zu erzeugen sind. Daher ist es einfacher, entsprechende Reduzierhülsen in etwas größere Bohrungen in der Halteplatte einzusetzen, wobei die Reduzierhülsen entsprechende Innenbohrungen, abgestimmt auf den Durchmesser der Halteelemente aufweisen.
Eine denkbare Ausgestaltung sieht vor, daß die nahe ihrer Unterkante schwenkbar gelagerte Halteplatte durch teilkreisförmig angeordnete Bohrungen in Lagerböcken in verschiedenen Schwenkstellungen festsetzbar ist, durch die nach Einstellen der gewünschten Schwenkstellung vorzugsweise beidseitig Steckstifte in zugeordnete Bohrungen der Halteplatte durchsteckbar sind. Hierdurch kann die Halteplatte mechanisch sicher und einfach zu bedienen in bestimmten Abständen verschwenkt und gesichert werden, was üblicherweise für das Einstellen einer optimalen Leseposition ausreichend ist.
Weiterhin ist es denkbar, daß die nahe ihrer Unterkante schwenkbar gelagerte HaI-teplatte rückseitig durch eine abklappbare Stützstrebe in verschiedenen Schwenkstellungen unterstützt ist, während das der Halteplatte gegenüberliegende Ende eine hakenartig ausgebildete Ausnehmung aufweist, die in einzelne einer Reihe voneinander beabstandeter Einhängeelemente einer Grundplatte einhängbar ist. Eine derartige Stützstrebe, die beispielsweise auch in Form eines handelsüblichen Aufstellbeschlages od. dgl. ausgestaltet sein kann, unterstützt rückseitig die Halteplatte eventuell bei entsprechend schweren Büchern, wobei durch das Einhängen des ei-
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nen Endes der Stützstrebe auch eine Sicherung der Halteplatte bzw. der gesamten Haltevorrichtung derart erfolgt, daß die Haltevorrichtung an der Halteplatte hochgenommen und in ihrem Ort verändert werden kann.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Halteplatte aus zwei voneinander beabstandeten Plattenabschnitten gebildet ist, in deren vertieft liegendem Zwischenraum ein im aufgeklappten Zustand des Buches abstehender Buchrücken od. dgl. so einlegbar ist, daß die Buchdeckel flach auf den Plattenabschnitten der Halteplatte aufliegen. Hierdurch wird insbesondere bei gebundenen Büchern dafür gesorgt, daß der meistens beim Aufschlagen sich nach hinten herausschiebende Buchrücken beim Auflegen auf die Halteplatte keine Probleme macht, so daß die Buchdeckel flach auf den jeweiligen Plattenabschnitten aufliegen und der Buchrücken in dem Abstand zwischen den beiden Plattenabschnitten aufgenommen ist.
Weiterhin ist es denkbar, daß die Haltevorrichtung auf einem Nebentisch mit standsicherer Säule und integrierter Gewindestange drehbar angeordnet ist, die eine Höhenanpassung der Haltevorrichtung erlaubt und gegebenenfalls einen, einem Ausleger ähnlich, schwenkbaren Tisch hierfür vorsieht. Durch die Höhenverstellung sowie die auslegerartig verschwenkbare Tischplatte kann die Haltevorrichtung in nahezu beliebige Stellungen gebracht werden. Sie wird nur mit einer Schraube auf dem Tisch drehbar befestigt, wobei durch die Schwenkung der Haltevorrichtung um ihre untere Querachse dann die gewünschte Neigung zusätzlich einstellbar ist.
Für das Lesen von insbesondere großformatigen Zeitschriften und Zeitungen ist es von Vorteil, wenn auf der Rückseite der Halteplatte eine zur Halterung von Zeitungen bestimmte, gegenüber der Halteplatte vergrößerte Auflageplatte festlegbar ist, deren Plattenabmessungen an die Abmessungen von Zeitungen angepaßt ist und die durch Drehung der Haltevorrichtung um eine etwa senkrechte Achse in eine Lesestellung bringbar ist. Neben der üblicherweise für typische Buchgrößen ausgelegten Halteplatte kann dadurch erreicht werden, daß durch ein leicht aufsetzbares Zusatzteil in Form der Auflageplatte auch großformatige Zeitungen aufspannbar sind, wobei die Anordnung auf der Vorderseite der Halteplatte einen gleichzeitigen Betrieb der Haltevorrichtung zum Lesen von Büchern und Zeitschriften erlaubt. Hierzu wird in vorteilhafter Ausgestaltung die Auflageplatte über in ihr eingebrachte Schlüssel-
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lochbohrungen sowie an der Rückseite der Halteplatte vorgesehene zugeordnete Aufhängeelemente an der Halteplatte einhängbar festgelegt. Will der Lesende beispielsweise zwischen dem Lesen eines Buches, das auf der Vorderseite der Halteplatte angeordnet festgehalten ist, kurzzeitig eine aktuelle Zeitung lesen, so kann er die Haltevorrichtung schnell um 180° um die Hochachse drehen und dann die auf der Rückseite angeordnete Auflageplatte mit der daran befestigten Zeitung in seinen Sichtbereich bringen. Durch die entsprechende Neigung der Haltevorrichtung kann schnell vom Buch- auf den Zeitungsbetrieb der Haltevorrichtung umgestellt werden.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung zeigt die Zeichnung.
Es zeigen:
Figur 1 - eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Haltevorrich
tung von der Vorderseite der Halteplatte aus auf die Buch- und Zeitschriftenseite gesehen,
Figur 2 - einen Blick auf die Rückseite der Halteplatte mit daran angeordneter
Auflageplatte, die sog. Zeitungsseite,
Figur 3a+3b - zwei Detailansichten der Halteplatte der Ausführungsform gemäß Figur 1,
Figur 4 - eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung mit Abstützung durch ein Stützelement für normal große
Bücher,
Figur 5 - eine Ansicht der Haltevorrichtung gemäß Figur 4 von der Rückseite,
Figur 6 - Nebentisch mit standsicherer Säule zur Aufnahme der Haltevorrichtung an einer auslegerähnlichen, schwenkbaren Tischplatte,
Die Haltevorrichtung besteht zu allererst aus einer Halteplatte 1, die in der Figur 1 von der Seite dargestellt ist, auf die ein Buch 22 od. Zeitschrift auf die Halteplatte 1 aufgelegt wird, wobei die Größe der Halteplatte 1 etwa so groß ist wie ein aufgeschlagenes großes Buch 22 bzw. eine Zeitschrift (z. B. Illustrierte). Die Halteplatte 1
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Gerhard Berg s ts .»..,*< .eesc^ibung Blatt 8
ist im wesentlichen glatt und kann in der Art und der Gestaltung wie ein etwa bei einem Kunden vorhandenes Möbel gestaltet sein. Die Rückseite ist ebenfalls glatt und kann belegt werden mit z. B. Kosmetikspiegel, Korkplatte als Pinnwand, Maltafel für Kinder u. ä..
Die Halteplatte 1 ist in einem Rahmenunterteil 8 mit beiderseits stirnseitig angeordneten Lagerböcken 9 drehbar um eine Schwenkachse 11 gehaltert, beispielsweise durch Schrauben oder Bolzen gelenkig gelagert. Ebenfalls ist in den Lagerböcken 9 oberseitig eine Lochreihe aus teilkreisförmig angeordneten Bohrungen 13 angeordnet, wobei in diese teilkreisförmig angeordneten Bohrungen 13 ein Steckstift 10 einsteckbar und in eine zugeordnete, nicht erkennbare Bohrung in der Stirnseite der Halteplatte 1 einsteckbar ist. Hierdurch kann die gesamte Halteplatte 1 etwa um ihre untere Kante um die Schwenkachse 11 geschwenkt werden, wobei eine bestimmte Schwenkstellung durch das Einstecken des Steckstiftes 10 in eine der teilkreisförmig angeordneten Bohrungen 13 und die nicht dargestellte Bohrung in der Halteplatte 1 festgelegt wird, wobei dies selbstverständlich auf beiden Seiten an jedem der Lagerböcke 9 erfolgen kann. Es reicht aber auch schon aus, beispielsweise für bestimmte körperliche Einschränkungen, auch nur einen der Steckstifte 10 zu benutzen. In der Grundfläche des Rahmenunterteils 8 ist eine Bohrung 12 zu erkennen, die eine Drehachse sowie eine Befestigung für die Festlegung des Rahmenunterteiles 8 und der daran angeordneten Halteplatte 1 an der in der Figur 6 noch näher dargestellten Tischplatte der Standsäule erlaubt. Hierbei kann das gesamte Rahmenunterteil 8 um die durch die Bohrung 12 gebildete Drehachse herumgedreht werden, was insbesondere zum Wechseln zwischen der Benutzung für Bücher 22 und Zeitschriften und, wie in der Figur 2 noch weiter dargestellt, für Zeitungen von Wichtigkeit ist.
Zur Festlegung von Schriftgut wie Büchern 22, Zeitschriften od. dgl. sind in der Halteplatte 1 in den umlaufenden Kanten Bohrungen 14 in bestimmten Abständen vorgesehen, in die etwa U-förmige Halteelemente 3 mit einem Schenkel 24 des U's eingesteckt werden können, so daß der andere Schenkel 25 des U die buchseitige Fläche der Halteplatte 1 überkragt. Hierbei wird beispielsweise ein auf die Halteplatte 1 aufgelegtes Buch 22 oder eine Zeitschrift je nach Abmessungen des Buches 22 und wahlweise der notwendigen Sicherheit der Befestigung vom Lesenden festlegbar an mehreren Stellen randumlaufend durch die Halteelemente 3 federnd an die Halte-
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platte 1 gepreßt, so daß ein aufgelegtes Buch 22 od. dgl. sicher an der Halteplatte 1 in jeder Schwenkstellung der Halteplatte 1 relativ zum Rahmenunterteil 8 festgelegt ist.
Die Halteelemente 3 bestehen dabei aus einem etwa aus Federstahldraht od. dgl.
hergestellten bügelartig geformten Draht, der nur einen relativ geringen Durchmesser von wenigen Millimetern haben muß, um eine ausreichende Festigkeit und die gewünschten Federeigenschaften aufzuweisen. Hierbei können an der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung unterschiedliche Halteelemente 3 dergestalt vorgesehen und mitgeliefert werden, daß die Verbindungsabschnitte 38 zwischen den Schenkeln 24, 25 der U-förmigen Gestalt der Halteelemente 3 unterschiedlich breit ausgelegt sind, so daß der die Halteplatte 1 überkragende Schenkel 25 der Halteelemente 3 in die Bohrungen 14 eingesteckten Zustand einen unterschiedlichen großen Abstand von der Oberfläche der Halteplatte 1 aufweist. Dies dient dazu, um unterschiedlich dickes Schriftgut, beispielsweise also dicke Bücher 22 und dünne Zeitschriften gleichermaßen durch Wahl der entsprechenden Halteelemente 3 festlegen zu können. Ebenfalls ist es unter Umständen sinnvoll, Halteelemente 3 mit unterschiedlichen Längen der die Halteplatte 1 überkragenden Schenkel 25 vorzusehen, um auch kleines Schriftgut, beispielsweise kleine Bücher (22) im Mittelbereich der Halteplatte 1 sicher greifen zu können und bei großem Schriftgut, beispielsweise großformatigen Büchern 22 oder Zeitschriften die Schenkel 25 der Halteelemente 3 nur so lang auszulegen, daß diese beim Lesen die Schrift od. dgl. nicht unnötig abdecken.
Die Bohrungen 14 in den Kanten der Halteplatte 1 können jeweils so ausgestaltet sein, daß die Bohrungen 14 einen größeren Durchmesser als die Halteelemente 3 aufweisen, wodurch insbesondere die serienmäßige Fertigung der Bohrungen 14 vereinfacht wird. Zur Reduzierung des Einsteckquerschnittes für die einzusteckenden Schenkel 24 der Halteelemente 3 können in die Bohrungen 14 nicht dargestellte Reduzierhülsen eingesetzt werden, die auf der Außenseite fest an der Innenseite der Bohrung 14 anliegen und gleichzeitig eine entsprechende Innenbohrung aufweisen, die auf den Außendurchmesser der Halteelemente 3 abgestimmt ist.
Zur weiteren Festlegung des an der Halteplatte 1 zu befestigenden Schriftgutes können Federleisten 5 so an der Halteplatte 1 oder einer unterseitig der Halteplatte 1
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angeordneten Auflageleiste 7 festgelegt sein, daß die Federleisten 5, beispielsweise aus Massivholz oder Metall, federnd und klemmend auf der Oberfläche der Halteplatte 1 aufliegen. Eine Schwenkung kann, hier nicht weiter dargestellt, beispielsweise durch eine bolzenartige Aufhängung der Federleisten 5 erfolgen. Die Auflageleiste 7 ist an beiden Enden in Stärke der Federleisten 5 eingeschlitzt, eine Schraube hält die Federleisten 5 und der lange Schlitz ermöglicht das Schwenken der Federleisten bis fast zur Mitte der Halteplatte 1 (s. Fig. 3b).
An der unterseitig der Halteplatte 1 angeordneten Auflageleiste 7, auf die ein Buch 22 oder Zeitschrift beispielsweise beim Befestigen abgestellt werden kann, sind Haltestifte 4 vorgesehen und in nicht erkennbare Bohrungen einsteckbar, die zur Vorfixierung eines an der Halteplatte 1 festzulegenden Buches 22 od. dgl. dienen. Hierzu wird ein festzulegendes Buch 22 zunächst hinter die Haltestifte 4 in der Auflageleiste 7 aufgestellt und dann durch die Halteelemente 3 bzw. die Federleisten 5 geklemmt. Beispielsweise können die Federleisten 5 auch ausschließlich die Buchdeckel eines auf die Halteplatte 1 aufzulegenden Buches 22 festlegen, so daß der Buchblock ausschließlich durch die Halteelemente 3 gehalten wird.
Eine weitere Vereinfachung insbesondere des Umblätterns läßt sich dadurch erreichen, daß um die Haltestifte 4 und um in Bohrungen 14 eingesteckte seitliche Steckstifte 15 herum ein federelastisches Band 6, beispielsweise ein Gummiband od. dgl.
gespannt wird, das die unteren linken bzw. rechten Ecken des Buches 22 übergreift und z. B. dazu dient, beim Lesen nicht durch die Halteelemente 3 oder die Federleisten 7 festgelegte Seiten eines Buches 22 zum Umblättern bereitzuhalten. Das Herausziehen derartiger Seiten unter den federelastischen Band 6 geht einfach vor sich und erfordert nur geringen Handhabungsaufwand. Beispielsweise ist es hierdurch möglich, allein durch die federelastischen Elemente 6 auch beim Lesen über Kopf die Seiten eines Buches 22, in denen gerade gelesen wird, sicher zum Lesen festzuhalten.
Eine weitere sichere Festlegung insbesondere von gebundenen Büchern 22 ergibt sich dadurch, daß in der Mittelachse der Halteplatte 1 ein senkrecht angeordnetes Halteelement 3 und unterseitig ein senkrecht angeordneter Haltestift 4 derart vorgesehen sind, daß sie in die zwischen Buchrücken und Buchblock sich beim Aufblät-
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tern ergebende Wölbung eingreifen und damit das Buch 22 mittig zentriert verrutschungssicher festhalten, auch ohne das weitere Halteelemente 3 oder Federleisten 7 bzw. federelastische Bänder 6 benutzt werden.
Die Auflageleiste 7 steht etwa rechtwinklig zur Plattenebene der Halteplatte 1, wobei die Auflageleiste 7 die Halteplatte 1 auf der in der Figur 1 dargestellten Seite der Halteplatte 1 mehr überkragt als auf der gegenüberliegenden Seite, da Bücher 22 in der Regel dicker sind als Zeitungen und daher einen entsprechend größeren Abstand der Haltestifte 4 erfordern.
Durch die Verstellung der Halteplatte 1 um die Schwenkachse 11 um jeweils bis zu etwa 90° nach hinten bzw. nach vorne ist es möglich, die Halteplatte 1 sowohl für das Lesen im Sitzen als auch für das Lesen über Kopf im Liegen im horizontalen Zustand einzustellen und gleichzeitig das Schriftgut ohne manuelle Halteaktionen sicher festzulegen. Dies ist insbesondere für Personen von Vorteil, die körperliche Einschränkungen aufweisen, also beispielsweise längerdauernde Halteoperationen nicht mehr ausführen können oder temporär oder dauerhaft bettlägerig sind bzw. nur noch in halb sitzender Stellung lesen können. Hierbei kann die Haltevorrichtung und insbesondere die auch in der Figur 6 noch näher dargestellte Standsäule mit Tischplatte 32, 33, 34 so ausgebildet sein, daß sie zu der normalen Wohnungseinrichtung der lesenden Person passen und daher nicht als Fremdkörper oder Hilfsmittel auffallen. Außerdem nimmt sie nur eine handbreit Platz ein, da das Fußgestell unter dem Sessel, der Couch, dem Bett verschwindet und immer am Platz stehen bleiben kann.
In der Figur 2 ist die erfindungsgemäße Haltevorrichtung gemäß der Figur 1 von der Rückseite dargestellt, wobei an der Rückseite eine Auflageplatte 17 festgelegt ist, die gegenüber der Halteplatte 1 größere Abmessungen aufweist. Diese Auflageplatte 17 dient zur Aufnahme von großformatigen Zeitungen oder sonstigem großformatigen Schriftgut, das größer ist als die Halteplatte 1, gleichwohl aber unter Zuhilfenahme der Haltevorrichtung gelesen werden soll. Hierzu wird die Auflageplatte 17 mit vier Schlüssellochbohrungen 18 versehen, von denen eine in einer vergrößerten Darstellung noch einmal neben der Gesamtansicht der Haltevorrichtung dargestellt ist. Eine derartige Schlüssellochbohrung 18 weist ein größeres Hauptloch auf, das in
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einen schmaleren Schlitz übergeht und hierdurch beispielsweise mit einer Schraube oder einem anderen Aufhängeelement eine sichere Festlegung in vertikaler Richtung für die Auflageplatte 17 ergibt. Auf der Rückseite der Halteplatte 1 sind nicht weiter dargestellt dementsprechende Aufhängeelemente vorgesehen, so daß sich die Auflageplatte 17 mit wenigen Handgriffen auf der Rückseite der Halteplatte 1 aufstecken und festsetzen läßt. Es ist möglich, unter der Auflageplatte 17 einen Spiegel, Korkplatte od. dgl. zu belassen. Entsprechend der Stärke des Spiegels, der Korkplatte od. dgl. darf die Schraube nicht zu tief in die Halteplatte 1 geschraubt werden, damit die Schlüssellochbohrung 18 noch hinter den Schraubenkopf greifen kann.
Will beispielsweise eine lesende Person statt eines auf der Vorderseite der Halteplatte 1 aufgespannten Buches 22 kurzfristig eine Zeitschrift oder eine Zeitung größeren Formates lesen, so kann sie die Halteplatte 1 um die Schwenkachse 11 in eine gegengleich gekippte Stellung bringen und die Halteplatte 1 um die Drehachse der Bohrung 12 um 180° drehen, so daß die Rückseite der Halteplatte 1 in die Iesegerechte Stellung verbracht wird. Durch Aufstecken der Auflageplatte 17 ist die Haltevorrichtung auf die Benutzung mit großformatigen Schriftgut vorbereitet.
An der Auflageplatte 17 sind außenseitig beispielsweise Blattfedern 16 mittels Schrauben 20 festgelegt, die verschwenkbar und federnd an der Auflageplatte 17 anliegen. In der Mitte der Auflageplatte 17 ist eine Klemmleiste 19 für die Zeitung vorgesehen, die über in der Rückseite der Halteplatte 1 fest vorgesehene hülsenartige Innengewinde mittels Bohrungen und Klemmschrauben 21 an der Auflageplatte 17 festgelegt ist. Die Klemmleiste 19 dient dazu, daß die ganze Zeitung abschnittsweise unter die Klemmleiste 19 gelegt wird und die Klemmleiste 19 dann mittels der Schrauben unverrückbar an der Auflageplatte 17 festgezogen wird. Beispielsweise können sich auch auf der Unterseite der Klemmleiste 19 Gummistreifen befinden, die die Zeitung festhalten. Das Umblättern der Zeitung kann dann über die Klemmleiste 19 erfolgen.
In der Figur 3a ist eine Benutzungssituation der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung dargestellt, wobei die Halteplatte 1 für ein Lesen im zurückgelehnten, nicht ganz flach liegenden Zustand angeordnet ist. Hierzu ist ein Buch 22 auf der Buchseite der Halteplatte 1 befestigt, wozu durch den Buchrücken ein Halteelement 3 hindurchge-
Patentanwalt Dipl.-&Igr;&eegr;£.*&udiagr;&ngr;&ngr;&bgr;SchneiderUnra 15. Februar 2000 /...13
Gerhard Berg , &ldquor; .. &ldquor; Beschreibung Blatt 13
steckt ist, das die Buchdeckel eng an die Halteplatte 1 anpreßt. Ebenfalls oberseitig ist an dem Buch 22, das zum Lesebeginn eines Buches 22 mit einer Anordnung des Buchblockes hauptsächlich auf der rechten Seite dargestellt ist, ein Halteelement 3 mit einem breiten Verbindungsabschnitt 38 in eine Bohrung 14 der Halteplatte 1 eingesteckt und übergreift nach unten den Buchblock, wobei der Buchblock federnd gegen die Halteplatte 1 angepreßt wird. Unterseitig ist ebenfalls ein Halteelement 3 seitlich mitten in den Buchblock eingesteckt, so daß auch hier zusätzlich zu der Festlegung mittels des federelastischen Bandes 6 eine sichere Fixierung des Buches 22 erfolgt. Ebenfalls ist seitlich hinter dem unteren Halteelement 3 der Verlauf der Federleiste 5 zu erkennen, die den rechten Buchdeckel gegen die Halteplatte 1 fixiert.
Die Halteelemente 3 können unterschiedlich tief in die Bohrungen 14 eingesteckt werden, da hierdurch aufgrund der Federwirkung des U-förmigen Bügels der Halteelemente 3 eine unterschiedliche Federkraft auf den Buchblock ausgeübt wird.
In der Figur 3b, die im wesentlichen der Ansicht gemäß der Figur 1 entspricht, sind noch einmal die unterschiedlichen Verbindungsabschnitte 38 der Halteelemente 3 zwischen dem Einsteckschenkel 24 und dem überkragenden Schenkel 25 zu erkennen, die zu einer Anpassung an unterschiedliche Buchdicken hilfreich sind. Das obenliegende Halteelement 3 weist einen breiten Verbindungsabschnitt 38 auf und kann daher auch dicke Buchblöcke sicher anpressen. Die darunter angeordneten Halteelemente 3 weisen jeweils einen geringen Abstand zu der Oberfläche der Halteplatte 1 auf, so daß entsprechend dünnere Buchblocks oder Zeitschriften darunter sicher geklemmt werden können. Ebenfalls ist in der Figur 3 b angedeutet, daß die Federleisten 5 in Schlitzen 39 in der Auflageleiste 7 verschwenkbar parallel zur Ebene der Halteplatte 1 angeordnet sind und somit an eine Stelle verschwenkt werden können, an der ein Buchdeckel od. dgl. festgehalten werden soll.
Die Figuren 4 und 5 zeigen eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung, bei der ebenfalls das Grundprinzip der Klemmung des Schriftgutes über Halteelemente 3 vorgesehen ist. Allerdings ist zur Festlegung der Halteplatte 1 rückseitig der Halteplatte 1 eine Reihe von Scharnieren 29 vorgesehen, mit denen die Halteplatte 1 an einem Aufstelltisch 27 festgelegt und zu diesem verschwenkbar
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Gerhard Berg » ,· fft .* Beschreibung Blatt 14
ist. Hierbei entspricht der Aufbau ungefähr dem handelsüblicher Unterstützungen für Bücher 22. Die Halteplatte 1 wird durch einen Aufstellbügel 28 an Bolzen 30 festgelegt, die in dem Aufstelltisch 27 mittig vorgesehen sind. Es ist selbstverständlich auch denkbar, daß hierzu ein handelsüblicher Möbelbeschlag od. dgl. verwendet wird. Wie in der Ausschnittszeichnung des Aufstellbügels 28 links neben der Hauptansicht der Figur 5 zu erkennen, weist der Aufstellbügel 28 an einem Ende eine Ausnehmung 31 auf, die hakenartig mit einer Verengung die Bolzen 30 umgreift und damit auch für eine Sicherung des Aufstellbügels 28 und der Halteplatte 1 bei vertikal wirkenden Kräften sorgt.
Eine weitere Besonderheit der Ausführungsform gemäß der Figuren 4 und 5 liegt darin, daß die Halteplatte 1 aus zwei voneinander beabstandeten halben Platten 1' besteht, die in der Symmetrieachse der Haltevorrichtung gemäß der Figuren 4 und 5 eine Vertiefung aufweist. Diese Vertiefung dient zur Aufnahme von Buchrücken, die insbesondere bei dicken Büchern 22 beim Aufklappen des Buches 22 aus der Ebene der Buchdeckel nach hinten herausstehen und möglicherweise zu einem nicht planen anlegen des Buches 22 an der Halteplatte 1 führen. Bei der Ausführungsform gemäß der Figuren 4 oder 5 kann dieser Buchdeckel in den Zwischenraum zwischen den beiden Abschnitten 1' der Halteplatte 1 eintreten und die Buchdeckel liegen seitlich auf den beiden Abschnitten 1' flach auf.
Durch die Anlenkung der Halteplatte 1 über Scharniere 29 sowie die Verwendung des Aufstellbügels 28 kann die Haltevorrichtung sowohl zum Lesen im sitzenden als auch im liegenden Zustand verschwenkt werden, wobei im verschwenkten Zustand für das Lesen im Liegen der Aufstelltisch 27 umgebungsseitig festgelegt werden muß, beispielsweise an dem in der Figur 6 erkennbaren Tisch 34 befestigt ist. Die beiden Abschnitte 1' der Halteplatte 1 sind mit einer Leiste 26 oberseitig und unterseitig mit der Auflageleiste 7 miteinander verbunden.
In der Figur 6 ist ein Nebentisch mit standsicherer Säule 33 zu erkennen, auf die eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung aufgebaut werden kann. Hierzu ist unterseitig ein Fußkreuz 32 mit unterschiedlichen Schenkellängen der Füße zu erkennen, so daß der längere Schenkel des Fußkreuzes 32 beispielsweise auch unter ein Möbel hinunter geschoben werden kann, während die kurzen Schenkel ein Kippen der
j. iMe Si
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Gerhard Berg &bgr; &ldquor; ,», ., B^schr^ung Blatt 15
Säule 33 verhindern, wenn die Tischplatte 1 geschwenkt wird. Oberseitig des Fußkreuzes 32 ist eine Säule 33 zu erkennen, die oberseitig durch eine auch als Ablageplatte 35 ausgestaltbare Platte abgeschlossen ist und von einer Gewindestange 36 durchtreten wird, mit der eine auslegerartige Tischplatte 34, die über eine Konsole 40 an der Gewindestange 36 befestigt ist, gehalten wird. Auf der Tischplatte 34 kann dann die erfindungsgemäße Haltevorrichtung an einer Bohrung 37 beispielsweise mit einer Schraube und Flügelmuttern festgelegt werden, wodurch die Haltevorrichtung insgesamt um die Drehachse 12 verdrehbar ist. Die Tischplatte 34 selbst ist ebenfalls um die Achse der Gewindestange 36 verschwenkbar, so daß im Benutzungszustand die Tischplatte 34 mit der darauf angeordneten Haltevorrichtung herangezogen und bei Nichtbenutzung wieder weggeschwenkt werden kann.
Patentanwalt Dipl.-lng.*Wwe6ohnei(iei»,<Jnfia 15. Februar2000 /...
Gerhard Berg iOschteibung Blatt
Sachnummernliste
1,1' - Halteplatte
2 - umlaufende Stirnfläche
3 - Halteelement 4 - Haltestift
5 - Federleiste
6 - federelastisches Band
7 - Auflageleiste
8 - Rahmenunterteil 9 - Lagerböcke
10 - Steckstift
11 - Schwenkachse
12 - Drehachse, Bohrung
13 - teilkreisförmige Bohrungen 14 - Bohrungen
15 - seitl. Steckstift
16 - Blattfedern
17 - Auflageplatte
18 - Schlüssellochbohrungen 19 - Klemmleiste
20 - Schrauben
21 - Klemmschrauben
22 - Buch
23 - Buchrücken
24 - Einsteckschenkel
25 - überkragender Schenkel
26 - Leiste
27 - Aufstelltisch
28 - Aufstellbügel 29 - Scharnier
30 - Bolzen
Patentanwalt Dipl.-Ing. ilwe 3ehneidef,«önncf 15. Februar 2000 /...17
Gerharc I Berg
31 Ausnehmung
32 Fußkreuz
33 Säule
34 Tischplatte
35 Ablageplatte
36 Gewindestange
37 Bohrung
38 Verbindungsabschnitt
39 Schlitze
40 Konsole
&diams;Besctyeibung Blatt 17
Patentanwalt Dipl.-Ing. iMe Sehneider,*Wnna
15. Februar 2000

Claims (19)

1. Haltevorrichtung zum Lesen eines Buches (22), einer Zeitschrift, einer Zeitung oder dgl., aufweisend eine Halteplatte (1), an der das Buch (22), die Zeitschrift oder dgl. festlegbar und in eine von der Körperhaltung eines Lesenden abhängige, bequeme Leseposition verstellbar ist, wobei das Buch (22), die Zeitschrift oder dgl. mittels randnah angeordneter Halteelemente (3) in jeder Stellung der Halteplatte (1) an dieser festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (1) nahe ihrer Unterkante um ihre Längsachse schwenkbar gelagert und in verschiedenen Schwenkstellungen festsetzbar ist und an der Halteplatte (1) an einer Anzahl von Stellen entlang der Berandung der Halteplatte (1) klammerartige Halteelemente (3) steckbar sind, mit denen ein Buch (22), eine Zeitschrift oder dgl. an der Halteplatte (1) festlegbar ist.
2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (1) aus einer im wesentlichen senkrechten Stellung beidseitig etwa um insgesamt bis zu 180° in eine geneigte Stellung verstellbar ist, so daß auch bei einem Lesen über Kopf in flach liegender Stellung das Buch (22), die Zeitschrift oder dgl. sicher gehalten ist.
3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die klammerartigen Halteelemente (3) aus U-förmig gebogenen Drahtabschnitten gebildet sind, die mit einem Schenkel (24) in Bohrungen (14) der umlaufenden Stirnflächen der Halteplatte (1) einsteckbar sind und im eingesteckten Zustand mit ihrem anderen Schenkel (25) die dem Buch (22), der Zeitschrift oder dgl. zugewandte Fläche der Halteplatte (1) überkragen.
4. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß für unterschiedlich dicke zu klemmende Bücher (22), Zeitschriften oder dgl. bezüglich der Verkröpfung des Verbindungsabschnittes (38) zwischen den Schenkeln (24, 25) klammerartige Halteelemente (3) unterschiedlicher Abmessungen an der Halteplatte (1) festlegbar sind.
5. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längen der dem Buch (22), der Zeitschrift oder dgl. zugewandten Fläche der Halteplatte (1) überkragenden Schenkel (25) der klammerartigen Halteelemente (3) so verschieden lang ausgebildet sind, daß der Schenkel (25) in an das jeweilige Buch (22), die Zeitschrift oder dgl. anpaßbare Weise über die Fläche der Halteplatte (1) hervorsteht.
6. Haltevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Halteplatte (1) überkragende Schenkel (25) der klammerartigen Halteelemente (3) in den Buchrücken (23) eines auf der Halteplatte (1) festzulegenden Buches (22) oder zwischen die Seiten eines Buches (22) oder einer Zeitschrift einsteckbar oder auf die obersten Seiten eines Buches (22) oder einer Zeitschrift klemmend aufsteckbar ist.
7. Haltevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in die Bohrungen (14) der umlaufenden Stirnflächen der Halteplatte (1) Reduzierhülsen eingesteckt sind, die außenseitig in der Bohrung (14) der Halteplatte (1) festsetzbar sind und innenseitig eine Bohrung (14) für das Einstecken der klammerartigen Halteelemente (3) aufweisen.
8. Haltevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die klammerartigen Halteelemente (3) aus einem Federstahldraht gebildet sind.
9. Haltevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der unterseitigen Kante der Halteplatte (1) eine Auflageleiste (7) etwa rechtwinklig von der Halteplatte (1) abstehend angeordnet ist, auf die das Buch (22), die Zeitschrift oder dgl. aufstellbar ist.
10. Haltevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Auflageleiste (7) Bohrungen (14) zum Einstecken von Haltestiften (4) vorgesehen sind, mit denen das Buch (22), die Zeitschrift oder dgl. gegenüber der Ebene der Halteplatte (1) fixierbar ist.
11. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Haltestiften (4) in der Auflageleiste (7) und in die randseitigen Bohrungen (14) der Halteplatte (1) einsteckbaren Haltestiften (4) elastische Bänder (6), vorzugsweise über die Ecken des Buches (22), der Zeitschrift oder dgl., spannbar sind, mit denen eine geringe Anzahl von Seiten gehalten und zum Umblättern leicht hervorziehbar sind.
12. Haltevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der unteren Kante der Halteplatte (1) Federleisten (5) in der Ebene der Halteplatte (1) verschwenkbar angeordnet sind, mit denen die Bücher (22), Zeitschriften oder dgl. an der Halteplatte (1) festlegbar sind.
13. Haltevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die nahe ihrer Unterkante schwenkbar gelagerte Halteplatte (1) durch teilkreisförmig angeordnete Bohrungen (14) in Lagerböcken (9) in verschiedenen Schwenkstellungen festsetzbar ist, durch die nach Einstellen der gewünschten Schwenkstellung vorzugsweise beidseitig Steckstifte (10) in zugeordnete Bohrungen (14) der Halteplatte (1) durchsteckbar sind.
14. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die nahe ihrer Unterkante schwenkbar gelagerte Halteplatte (1) rückseitig durch eine abklappbare Stützstrebe (28) in verschiedenen Schwenkstellungen unterstützt ist, deren der Halteplatte (1) gegenüberliegendes Ende eine hakenartig ausgebildete Ausnehmung (31) aufweist, die in einzelne einer Reihe voneinander beabstandeter Einhängeelemente (30) einer Grundplatte (27) einhängbar ist.
15. Haltevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (1) aus zwei voneinander beabstandeten Plattenabschnitten (1') gebildet ist, in deren vertieft liegenden Zwischenraum ein im aufgeklappten Zustand des Buches (22) abstehender Buchrücken (23) oder dgl. so einlegbar ist, daß die Buchdeckel flach auf den Plattenabschnitten (1') der Halteplatte (1) aufliegen.
16. Haltevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung auf einem Nebentisch mit standsicherer Säule (32, 33, 34), durch eine integrierte Gewindestange (36) in der Säule (33) drehbar, angeordnet ist, die eine Höhenanpassung der Haltevorrichtung erlaubt.
17. Haltevorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß an der standsicheren Säule des Nebentisches mit befestigter Konsole (32, 33, 40) eine auslegerähnlich schwenkbare Tischplatte (34) angeordnet ist, auf der die Haltevorrichtung drehbar angeordnet ist.
18. Haltevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Rückseite der Halteplatte (1) eine zur Halterung von Zeitungen bestimmte, gegenüber der Halteplatte (1) vergrößerte Auflageplatte (17) festlegbar ist, deren Plattenabmessungen an die Abmessungen von Zeitungen und Zeitschriften in Übergröße angepaßt ist und die durch Drehung der Haltevorrichtung um eine etwa senkrechte Achse in eine Lesestellung bringbar ist.
19. Haltevorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte (17) über in ihr eingebrachte Schlüssellochbohrungen (18) sowie an der Rückseite der Halteplatte (1) vorgesehene, zugeordnete Aufhängeelemente an der Halteplatte (1) einhängbar festlegbar ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015074987A1 (de) * 2013-11-21 2015-05-28 Bundesdruckerei Gmbh Spreizvorrichtung zum aufschlagen eines identifikationsdokumentes

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WO2015074987A1 (de) * 2013-11-21 2015-05-28 Bundesdruckerei Gmbh Spreizvorrichtung zum aufschlagen eines identifikationsdokumentes

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