DE19961997A1 - Einrichtung an Unterflursägemaschinen - Google Patents

Einrichtung an Unterflursägemaschinen

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DE19961997A1
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Schelling Anlagenbau GmbH
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    • F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00—Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/04—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
    • F15B13/0401—Valve members; Fluid interconnections therefor
    • F15B13/0402—Valve members; Fluid interconnections therefor for linearly sliding valves, e.g. spool valves
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    • B27B5/00—Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor
    • B27B5/02—Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor characterised by a special purpose only
    • B27B5/06—Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor characterised by a special purpose only for dividing plates in parts of determined size, e.g. panels
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Die Einrichtung ist für Unterflursägemaschinen mit einem langgestreckten Maschinentisch (1) und einem unterhalb des Maschinentisches (1) horizontal verfahrbaren Sägewagen vorgesehen. Am Sägewagen ist ein Kreissägeblatt (7) heb- und senkbar gelagert, das während des Trenn- oder Schneidvorganges durch einen im Maschinentisch (1) vorgesehenen Sägespalt nach oben ragt. Das Kreissägeblatt (7) ist von einem am Sägewagen angeordneten Behältnis (6) aufgenommen, das in seinem unteren Bereich mit einer Späneabsaugeinrichtung verbunden ist. Innerhalb des Behältnisses (6) ist ein Leitblech (13) für die abzuführenden Sägespäne angeordnet. Das Behältnis (6) weist einen Deckel (10) auf mit einem für den Durchtritt des Kreissägeblattes (7) vorgesehenen Längsspalt (11). Das dem Kreissägeblatt (7) zugeordnete Leitblech (13) ist am Deckel (10) festgelegt.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Unterflursägemaschinen mit den Merk­ malen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
Unterflursägemaschinen dieser Art sind bekannt. Seitlich des Sägewagens ist ein schachtel­ artiges schmales Behältnis angeordnet, das nach oben hin offen ist und in dem das heb- und senkbare Kreissägeblatt liegt, das mit dem Sägewagen in der Regel über einen Schwingarm verbunden ist, mit welchem das Kreissägeblatt angehoben bzw. gegenüber dem Maschinen­ tisch abgesenkt wird. Dieses Behältnis dient der Aufnahme der Sägespäne und ist in seinem unteren Bereich an einer Sägespäneabsauganlage angeschlossen. Dies kann über ein teles­ kopierbares Rohr geschehen, wie in AT 397 222 gezeigt. Anstelle eines solchen teleskopier­ baren Rohres kann ein ortsfester, längsgeschlitzter Kanal vorgesehen werden, dessen obe­ rer Längsschlitz von gummielastischen Streifen abgedichtet ist. Das erwähnte Behältnis ragt mit seinem unteren Teil zwischen diese lippenartigen Streifen in den an eine Absauganlage angeschlossenen Kanal. Beim betrieblichen Einsatz drehen sich die Kreissägeblätter mit ei­ ner hohen Drehzahl, und die Umfangsgeschwindigkeit der Zähne eines solchen Kreissäge­ blattes kann weit über 100 km/h liegen. Mit entsprechend hoher Geschwindigkeit werden die Sägespäne ausgeschleudert und der durch die Absauganlage erzeugbare Unterdruck reicht nicht aus, alle frei werdenden Sägespäne verläßlich zu erfassen und abzusaugen. Um die Effizienz dieser Absaugung zu erhöhen, wurde bereits vorgeschlagen, in das Behältnis gebo­ gene Leitbleche einzubauen (DE 298 11 070 U1), wobei deren Oberkanten nicht nur unter­ halb des oberen Randes des Behältnisses, sondern auch unterhalb der Drehachse des an­ gehobenen Kreissägeblattes liegen. Trotz dieser Leitbleche konnte die Effizienz der Absau­ gung nicht merkbar verbessert werden.
Von diesem Stand der Technik geht die Erfindung aus, die ebenfalls darauf abzielt, die Effi­ zienz der Absaugung zu verbessern und die eine Weiterentwicklung des vorstehend geschil­ derten Standes der Technik bildet. Die Erfindung erreicht dies durch jene Maßnahmen, die Inhalt und Gegenstand des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 sind. Zweck­ mäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen festgeschrieben.
Um die Erfindung zu veranschaulichen, wird ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher beschrieben, ohne dadurch die Erfindung auf das gezeigte Ausführungsbeispiel einzu­ schränken. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch ein Sägeaggregat einer Unterflursäge­ maschine;
Fig. 2 einen vertikalen Längsschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Deckel des Behältnisses.
Der Maschinentisch 1 einer hier nicht näher dargestellten, jedoch hinreichend bekannten Unterflursägemaschine besitzt unter anderem einen längs verlaufenden Sägespalt 2, der von zwei Tischlippen 3 begrenzt ist, die in absatzartigen Ausnehmungen 4 des eigentlichen Ma­ schinentisches 1 liegen. In Fig. 1 verläuft dieser Sägespalt 2 rechtwinkelig zur Zeichen­ ebene. Unterhalb des Maschinentisches 1 ist ein Sägewagen horizontal entlang von Füh­ rungsschienen 20 verfahrbar - in Fig. 1 rechtwinkelig zur Zeichenebene, - der hier durch eine strichlierte Linie 5 angedeutet ist. Seitlich an diesem Sägewagen ist ein Behältnis 6 an­ geflanscht, das als Späneauffangvorrichtung dient und in dem das Kreissägeblatt 7 liegt, das mittels einer hier nicht dargestellten Einrichtung, beispielsweise einer Schwinge oder einem Schlitten, gegenüber dem Maschinentisch 1 anhebbar und absenkbar ist. Diese hier nicht dargestellte Schwinge ist mit dem Sägewagen verbunden, der auch den Antriebsmotor für das Kreissägeblatt 7 aufnimmt. Das Kreissägeblatt 7 ist zwischen zwei Befestigungsflan­ schen eingespannt, die auf der Sägeblattwelle gelagert sind, die hier in Fig. 1 durch die strichlierte Linie 17 angedeutet ist. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel - Fig. 2 - ist dem Kreissägeblatt 7, das für die Trennschnitte vorgesehen ist, noch ein sogenanntes Vorritzer­ blatt 8 zugeordnet, das in bekannter Weise die Aufgabe hat, im Werkstück 15 eine Nut ein­ zuschneiden, die in der Ebene des Trennschnittes liegt, der vom Kreissägeblatt 7 durchzu­ führen ist. Der untere Teil des Behältnisses 6, der hier nicht dargestellt ist, ist entweder an ein teleskopierbares Absaugrohr (AT 397 222) angeschlossen oder ragt in einen Absaugka­ nal, dessen Längsschlitz mit elastisch verformbaren Längslamellen abgedichtet ist, wie dies beispielsweise in DE 298 11 070 U1 gezeigt ist.
Der obere Rand 9 des Behältnisses 6 begrenzt ein langgestrecktes Rechteck, dessen Längsachse in Fig. 1 rechtwinkelig zur Zeichenebene steht. Auf diesem oberen Rand 9 des Behältnisses 6 liegt nun ein Deckel 10 auf, und dieser Deckel 10 ist mit dem Behältnis 6 fest, jedoch lösbar verbunden. Die für diese Verbindung vorgesehenen Mittel sind hier nicht dar­ gestellt, da sie die Erfindung nicht unmittelbar betreffen.
Dieser Deckel 10 besitzt einen Längsspalt 11 für den Durchtritt des Kreissägeblattes 7 und des Vorritzerblattes 8. Die Ebene E dieses Längsspaltes 11 liegt dabei oberhalb des oberen Randes 9 des Behältnisses 6. Es ist aus Fig. 1 ersichtlich, daß der Querschnitt des Deckels 10 korrespondierend zur Querschnittskontur 12 der Unterseite des Maschinentisches 1 beid­ seitig des Sägespaltes 2 ausgebildet ist. Dabei ragt der Deckel 10 nahe an die erwähnte Unterseite des Maschinentisches 1 heran. Die Breite B des Längsspaltes 11 ist dabei größer als die Breite B des Sägespaltes. An der Innenseite des Deckels 10 ist nun für jedes der bei­ den Blätter 7 und 8 je ein Leitblech 13, 14 befestigt, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß diese Leitbleche 13 und 14 auf jener Seite der jeweiligen Sägeblätter 7 bzw. 8 liegen, die aus dem zu bearbeitenden Werkstück 15 - in Fig. 2 ist als Werkstück ein Plattenpaket dargestellt - austritt. In Fig. 2 ist die Drehrichtung der Sägeblätter durch Pfeile angedeutet. Diese Leitbleche 13, 14 sind quer zu ihrer Längserstreckung etwas gewölbt - Fig. 3 - und ihre Oberkante 16 liegt oberhalb der den Längsspalt 11 beinhaltenden Ebene E des Deckels 10 (Fig. 1). Die Leitbleche 13, 14 sind in ihrem oberen Bereich korrespondierend zum Kreis­ umfang des jeweiligen Sägeblattes 7 und 8 gebogen. Der gebogene Längsbereich des je­ weiligen Leitbleches 13, 14 erstreckt sich zumindest über die Höhe H des Deckels 10. Der nach unten folgende Abschnitt der jeweiligen Leitbleche 13 und 14 verläuft im wesentlichen vertikal. Die Leitbleche 13, 14 können in Längsrichtung des Deckels 10 verstellbar gelagert sein. Dies ist dann zweckmäßig, wenn mit Kreissägeblättern unterschiedlicher Durchmesser gearbeitet wird. Dadurch ist es möglich, die entsprechenden Leitbleche nahe an den Umfang des jeweiligen Kreissägeblattes zu positionieren. Durch die hier vorzusehende Mechanik können die Leitbleche entweder stufen- oder schrittweise versetzt werden oder aber konti­ nuierlich, letzteres beispielsweise mittels einer drehbar gelagerten Gewindestange.
Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel besitzt ein Kreissägeblatt 7 und ein Vor­ ritzerblatt 8. Die gegenständliche Erfindung ist auch dann mit Erfolg einsetzbar, wenn nur ein Hauptsägeblatt vorhanden ist.
Die Anordnung ist jeweils so getroffen, daß die Späne, die am Austrittspunkt des Kreissäge­ blattes aus dem Werkstück im wesentlichen tangential zum austretenden Kreisumfang weg­ geschleudert werden, auf das Leitblech in einem spitzen Winkel auftreffen und dadurch nach unten umgelenkt werden. Die den einzelnen Spänen innewohnende Bewegungsenergie wird einerseits durch den Aufprall am Leitblech, andererseits durch die Umlenkung zum größten Teil aufgezehrt, so daß der absaugende Luftstrom nur mehr energiearme Späne erfassen muß.
Legende zu den Hinweisziffern
1
Maschinentisch
2
Sägespalt
3
Tischlippe
4
Ausnehmung
5
strichlierte Linie
6
Behältnis
7
Kreissägeblatt
8
Vorritzerblatt
9
oberer Rand
10
Deckel
11
Längsspalt
12
Querschnittskontur
13
Leitblech
14
Leitblech
15
Werkstück
16
Oberkante
17
strichlierte Linie
18
Befestigungsflansch
19
Bordsteg
20
Führungsschiene

Claims (10)

1. Einrichtung an Unterflursägemaschinen mit einem langgestreckten Maschinentisch (1) und mindestens einem unterhalb des Maschinentisches (1) horizontal verfahrbaren Sä­ gewagen, an welchem wenigstens ein Kreissägeblatt (7, 8) heb- und senkbar gelagert ist, das während des Trenn- oder Schneidvorganges durch einen im Maschinentisch (1) vorgesehenen Sägespalt (2) nach oben ragt und das Kreissägeblatt (7, 8) von einem am Sägewagen angeordneten Behältnis (6) aufgenommen ist, das in seinem unteren Be­ reich mit einer Späneabsaugeinrichtung verbunden ist und innerhalb des Behältnisses (6) mindestens ein Leitblech (13, 14) für die abzuführenden Sägespäne angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis (6) einen Deckel (10) aufweist mit einem für den Durchtritt des Kreissägeblattes (7, 8) vorgesehenen Längsspalt (11) und das dem Kreissägeblatt (7, 8) zugeordnete Leitblech (13, 14) am Deckel (10) festgelegt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante (16) des Leit­ bleches (13, 14) zumindest bündig liegt mit der Ebene (E) des Längsspaltes (11), vor­ zugsweise jedoch diesen nach oben überragt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (B) des im Deckel (10) vorgesehenen Längsspaltes (11) größer ist als die Breite (b) des im Maschinentisch (1) vorgesehenen Sägespaltes (2).
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im Deckel (10) vorgese­ hene Längsspalt (11) oberhalb des oberen Randes (9) des Behältnisses (6) liegt.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Deckels (10) korrespondierend zu der Querschnittskontur (12) der Unterseite des Ma­ schinentisches (1) beidseitig des Sägespaltes (2) ausgebildet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblech (13, 14) in seinem oberen Bereich zumindest annähernd korrespondierend zum Kreisumfang des Kreissägeblattes (7, 8) gebogen ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich der gebogene Längs­ bereich des Leitbleches (13, 14) zumindest über die Höhe (H) des Deckels (10) er­ streckt.
8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittskontur des Leitbleches (13, 14) gebogen ist und die konkave Seite des Leitbleches (13, 14) dem Kreissägeblatt (7, 8) zugewandt ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblech (13, 14) in Längsrichtung des Deckels (10) verstellbar gelagert ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (10) an seiner Unterseite und nahe dem Bereich, der dem oberen Rand (9) des Behältnisses (6) auf­ liegt, einen umfangsgeschlossenen, nach unten gerichteten Bordsteg (19) aufweist, der auf der Innenseite des Behältnisses (6) und nahe derselben liegt.
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