DE19926540C1 - Kapazitiv gesteuerte Hochspannungswicklung - Google Patents
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Abstract
Hochspannungswicklungen von Transformatoren werden insbesondere in ihrem Eingangsbereich durch eine kapazitive Steuerung ertüchtigt, damit sie auftreffenden Stoßspannungen widerstehen können. Zu diesem Zweck werden parallel zu einem Hauptleiter (5) sogenannte Steuerleiter (10) in die Hochspannungswicklung (1) mit eingewickelt. Zur Verbesserung der kapazitiven Steuerbarkeit und zur Erhöhung der Kapazität ist erfindungsgemäß ein Steuerleiter (10) räumlich innerhalb eines Hauptleiters (5) angeordnet, wobei jedoch der Steuerleiter (10) von dem Hauptleiter (5) galvanisch getrennt ist.
Description
Für sogenannte Grenzleistungstransformatoren mit
Nennspannungen ab etwa 220 kV und Einheitsleistungen ab etwa
200 MVA ist die Verwendung von Drilleiterspulenwicklungen
anstelle von Spulenwicklungen aus einer Vielzahl von
parallelen Flachdrähten vorteilhaft. Einerseits werden
dadurch die durch das Streufeld verursachten Zusatzverluste
verringert und andererseits der zur Verfügung stehende
Wickelraum durch einen höheren Füllfaktor besser ausgenutzt.
Die Stoßspannungsfestigkeit von Transformatorwicklungen für
Nennspannungen ab 220 kV wird üblicherweise dadurch erreicht,
daß die Wicklung ausschließlich aus ineinander gewickelten
Spulen aufgebaut ist oder dadurch, daß im Eingangsgebiet der
Wicklung mit abgestuften Längskapazitäten die Stoßspannung
soweit abgebaut wird, daß die restliche Wicklung in normaler
Doppelspulenschaltung, beispielsweise aus Drilleitern,
ausführbar ist.
Die Herstellung ineinander gewickelter Spulen erfordert in
jedem Fall Lötverbindungen, die bei Verwendung von
Drilleitern nur unter größten Schwierigkeiten oder überhaupt
nicht realisierbar sind. Bei der Verwendung von Drilleitern
ist daher zur Vermeidung von Lötverbindungen eine fortlaufend
wickelbare Doppelspulenschaltung anzustreben, in der die
kapazitive Steuerung durch einen besonderen Steuerleiter
erreichbar ist, dessen Lötverbindungen einfach und
wirtschaftlich herstellbar sind.
Die Erfindung betrifft eine kapazitiv gesteuerte
Hochspannungswicklung aus Scheibenspulen für Transformatoren
mit großen Nennleistungen mit einem als Drilleiter
ausgebildeten, den Laststrom führenden Hauptleiter und mit
einem dazu räumlich parallelen Steuerleiter.
Eine solche kapazitiv gesteuerte Hochspannungswicklung ist
aus der DE-OS 24 18 230 bekannt. Die dort gezeigte Hoch
spannungswicklung weist mehrere axial übereinander ange
ordnete Scheibenspulen auf, die fortlaufend aus einem als
Drilleiter ausgebildeten Hauptleiter gewickelt sind. Räumlich
parallel zum Hauptleiter ist ein Steuerleiter über einen
Wicklungsabschnitt von jeweils mindestens vier Scheibenspulen
laufend mitgewickelt. Der Steuerleiter ist in der Mitte
dieses Wicklungsabschnittes aufgetrennt und dessen Anfang und
Ende außerhalb der Wicklung galvanisch miteinander verbunden.
Diese durch Löten hergestellte Verbindung ist praktisch
problemlos, weil der Steuerleiter als massiver Leiter ohne
Schwierigkeit lötbar ist.
Durch die deutsche Auslegeschrift 12 97 217 ist eine weitere
Wicklungsanordnung bekannt, die Steuerleiter zur kapazitiven
Steuerung eines massiven Hauptleiters enthält. Diese Wicklung
ist aus fortlaufend gewickelten Doppelspulen zusammengesetzt
und die Steuerleiter sind zur Erzielung abgestufter Längska
pazitäten in den Doppelspulen unterschiedlich lang ausge
führt. Der Hauptleiter der Doppelspulen ist aus zwei elek
trisch parallel geschalteten und räumlich parallel geführten
und dabei elektrisch voneinander isolierten Massivleitern
gebildet, zwischen denen der als Metallfolie ausgeführte
Steuerleiter eingewicklet ist.
Aus der DE-OS 19 43 724 ist ein Drilleiter für Spulen für
Transformatoren bekannt, der aus mehreren prallel geführten
und gegeneinander isolierten flachen Teilleitern besteht.
Entlang des Drilleiters sind die Positionen der Teilleiter im
Querschnitt des Drilleiters durch Kröpfen zyklisch
vertauscht, so dass jeder Teilleiter über die Länge des
Drilleiters zyklisch jede mögliche Position im Querschnitt
des Drilleiters einnimmt.
Aus der DE-AS 23 23 304 ist eine Stufenwicklung für
Transformatoren bekannt, die mehrere elektrisch in Reihe
geschaltete Teilwicklungen aufweist. Jede der Teilwicklungen
ist aus jeweils einem Einzelleiter gebildet, zu dem ein
jeweiliger Steuerleiter räumlich parallel angeordnet ist. Die
Steuerleiter und die Einzelleiter sind elektrisch voneinander
isoliert.
Aus der DE-PS 39 07 287 C2 ist ein Transformator mit einer
Wicklung aus einem den Laststrom führenden Hauptleiter
bekannt, der üblicherweise aus einem Werkstoff mit hoher
Leitfähigkeit besteht. Dem Hauptleiter ist zumindest über
einen Teil seiner Länge räumlich parallel ein Zusatzleiter
aus einem Widerstandsstoff angeordnet. Der Zusatzleiter dient
zur Bedämpfung von Schwingungen.
Aus der DE-PS 36 29 310 ist ein Hochstromleiter für die
Anschlussleitungen von Wicklungen bekannt, neben dem ein
Schirmleiter räumlich parallel geführt ist. Der Schirmleiter
ist über so bezeichnete "Potentialverbindungen" mit dem
stromführenden Leiter galvanisch derart verbunden, dass der
Summenstrom im Schirmleiter gleich Null ist. Der Schirmleiter
dient der Abschirmung des Magnetfeldes des durch den im
Hochstromleiter geführten Strom, so dass seinem magnetischen
Feld ausgesetzte Konstruktionsteile thermisch nicht unzu
lässig durch in diesen induzierte Wirbelströmen belastet
werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde für
Hochspannungswicklungen der erstgenannten Art (DE 24 18 230 A1) eine
Steuerleiteranordnung zu schaffen, die eine größere
Längskapazität aufweist und dabei ebenso eine vergleichsweise
einfache und sichere Herstellung sowie eine hohe
Betriebssicherheit der Hochspannungswicklung während ihres
Einsatzes in einem Transformator gewährleistet.
Diese Aufgabe wird bei einer Hochspannungswicklungen der
erstgenannten Art dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß der
Steuerleiter räumlich innerhalb des Hauptleiters angeordnet
ist, und daß der Steuerleiter galvanisch von dem Hauptleiter
getrennt ist.
Dadurch, daß der Steuerleiter innerhalb des als Drilleiter
ausgeführten Hauptleiters liegt, liegt er räumlich sehr nahe
zu allen Teilleitern, aus denen ein Drilleiter üblicherweise
gebildet ist, so daß eine große Längskapazität gegeben ist.
Eine Hochspannungswicklung ist mit einem solchen Hauptleiter
besonders einfach herstellbar, weil der Hauptleiter und der
Steuerleiter gleichzeitig gewickelt werden können. Zudem ist
eine hohe Betriebssicherheit dadurch gegeben, daß der
Steuerleiter innerhalb des Hauptleiters liegt, also durch den
Hauptleiter nach außen abgeschirmt ist.
Nach zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung ist der
Steuerleiter räumlich zwischen zwei Stapeln von flach
aufeinander liegenden gemeinsam den Hauptleiter bildenden
Einzelleitern angeordnet und steht hochkant zwischen den zwei
Stapeln der Einzelleiter des Hauptleiters.
Gemäß vorteilhaften Ausgestaltungen der Erfindung bildet der
Steuerleiter im Querschnitt ein Rechteck mit einem Verhältnis
von Länge zu Breite von etwa 15 : 1 und ist der
Gesamtquerschnitt des Hauptleiters mit eingeschlossenem
Steuerleiter etwa quadratisch.
Andere Ausgestaltungen bestehen darin, daß der Steuerleiter
innerhalb des Hauptleiters jeweils im Bereich einer radial
innen liegenden Verbindung von zwei benachbarten
Scheibenspulen unterbrochen ist, daß das von ihm freigegebene
Volumen durch eine Auffüllung aus Isolierwerkstoff ersetzt
ist, daß die Länge der Steuerleiterunterbrechung und der
Auffüllung mit dem Abstand der sie enthaltenden
Scheibenspulen vom Wicklungsende zunehmen und daß ein Raum
zwischen den zwei Stapeln von den Hauptleiter bildenden
Einzelleitern in steuerleiterfreien Scheibenspulen durch eine
Zwischenlage gefüllt ist, deren Querschnitt dem Steuerleiter
einschließlich dessen Isolierung entspricht.
Nach weiteren Ausbildungen der Erfindung ist jeweils aus der
äußersten Windung einer einen Steuerleiter aufweisenden
Scheibenspule eine Anschlußfahne des Steuerleiters hinausge
führt und sind jeweils die Anschlußfahnen von benachbarten
Scheibenspulen, deren radial innen liegende Hauptleiterwin
dungen durch eine Spulenverbindung verbunden sind, über eine
Steuerleiterverbindung galvanisch miteinander gekoppelt.
Erfindungsgemäß ausgebildete Hochspannungswicklungen sind
sehr vorteilhaft, weil ihre Längskapazität infolge der räum
lich extrem engen Kopplung des Steuerleiters mit dem Haupt
leiter deutlich größer ist, als bei allen obengenannten be
kannten Ausführungen. Dabei ist der erforderliche Fertigungs
aufwand gegenüber den bekannten Lösungen eher geringer als
höher.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Hochspannungswicklung im Schnitt,
Fig. 2 eine Einzelheit bei A in Fig. 1 in größerem Maßstab,
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Hauptleiter mit inte
griertem Steuerleiter,
Fig. 4 einen Querschnitt durch einen Hauptleiter mit einer
Auffüllung und
Fig. 5 einen Querschnitt durch einen Hauptleiter mit einer
Zwischenlage.
Einander entsprechende Bauteile sind in allen FIG mit den
gleichen Bezugszeichen versehen.
Eine Hochspannungswicklung 1 eines Transformators mit hoher
Nennleistung, beispielsweise mehr als 200 MWA und einer Nenn
spannung von 220 kV oder mehr, ist aus Scheibenspulen 4 zu
sammengesetzt. Die Scheibenspulen 4 sind aus einem Hauptlei
ter 5 mit vorzugsweise annähernd quadratischem Querschnitt
gewickelt, wobei der Hauptleiter 5 abwechselnd in einer
Scheibenspule 4 von außen nach innen und in der nächsten
Scheibenspule von innen nach außen verläuft. Die Scheibenspu
len 4 sind durch innen liegende Spulenverbindungen 6 und au
ßen liegende Spulenverbindungen 7 elektrisch in Reihe ge
schaltet.
Der Hauptleiter 5 besteht aus zwei parallel zueinander lie
genden Stapeln von mit ihren Breitseiten aufeinander gewic
kelten Einzelleitern 8, die gegeneinander zwar isoliert aber
trotzdem elektrisch parallel geschaltet sind. Von den Einzel
leitern 8 wird durch eine Verschränkung 9 abwechselnd einer
von einem zu anderen Stapel und einer vom anderen zu einen
Stapel geführt. Dieser Austausch erfolgt zyklisch, so daß je
der Einzelleiter 8 über gleiche Längenabschnitte in jeder
möglichen Teilleiterposition liegt. Dadurch ist ein sogenann
ter Drilleiter gebildet, der im Stromgeneratorenbau auch Ro
ebelstab genannt ist.
Zwischen den beiden Stapeln aus Einzelleitern 8 ist eine Di
stanz in der Größenordnung der Stärke eines Einzelleiters 8
vorgesehen. Diese Distanz wird gemäß Fig. 3 durch einen iso
lierten Steuerleiter 10, gemäß Fig. 4 durch eine Auffüllung 11
und gemäß Fig. 5 durch eine Zwischenlage 12 ausgefüllt. Der
Steuerleiter hat einen annähernd rechteckigen Querschnitt,
wobei das Rechteck ein Längen-/Breitenverhältnis von etwa 15
: 1 aufweist. Die Auffüllung 11 besteht aus Isolierwerkstoff,
hat den gleichen Querschnitt wie der Steuerleiter 10 und
trägt auch die gleiche Ummantelung wie dieser. Die Zwischen
lage 12 hat einen Querschnitt gleich dem Steuerleiter 10 ein
schließlich Isolierung.
Der Steuerleiter 10, die Auffüllung 11 mit Ummantelung bzw.
die Zwischenlage 12 stehen hochkant zwischen den beiden Sta
peln aus den Einzelleitern 8. Dadurch ist eine enge räumliche
Anordnung der Einzelleiter 8 insbesondere gegenüber dem Steu
erleiter 10 geschaffen. Bei jeder Scheibenspule 4 ist von der
äußersten Windung eine nicht näher dargestellte Anschlußfahne
13 von dem in dieser Windung befindlichen Ende des Steuerlei
ters 10 nach außen geführt, so daß aus jeder der der Auslei
tung 2 benachbarten Scheibenspulen 4 eine Anschlußfahne 13
herausragt. Die Anschlußfahnen 13 von Scheibenspulen 4, die
an ein und derselben inneren Spulenverbindung 6 liegen, sind
außerhalb der Scheibenspulen 4 durch eine Steuerleiterverbin
dung 14 galvanisch miteinander verbunden.
Die parallel und räumlich eng zueinander liegenden Einzellei
ter 8 einerseits und der Steuerleiter 10 andererseits bilden
beim Ausführungsbeispiel infolge ihres geringen räumlichen
Abstands voneinander für je zwei benachbarte Scheibenspulen 4
einen Kondensator mit relativ hoher Kapazität. Dadurch werden
insbesondere hochfrequente Spannungsstöße so in die Hochspan
nungswicklung 1 eingeleitet, daß der Spannungsabfall auf vie
le Windungen verteilt ist. Durch unterschiedlich weit in die
Scheibenspulen 4 eintauchende Steuerleiter 10 werden abge
stufte Kapazitäten für aufeinander folgende Scheibenspulen 4
geschaffen, so daß im Idealfall - abhängig vor allem von der
Frequenz des Spannungsstoßes - eine annähernd gleichmäßige
Verteilung eines auftreffenden Spannungsstoßes erzwungen ist.
Beim Ausführungsbeispiel erstreckt sich der Steuerleiter 10
in der ersten und zweiten Scheibenspule 4 über alle fünf Win
dungen, in der dritten und vierten Scheibenspule 4 über je
drei Windungen, in der fünften und sechsten Scheibenspule 4
über je 2 Windungen und in der siebten bis zehnten Scheiben
spule 4 über je eine Windung. Die in der Hochspannungswick
lung dann folgenden Scheibenspulen 4 sind steuerleiterfrei
und lediglich mit der Zwischenlage 12 ausgepolstert. Je nach
den Voraussetzungen, also der Windungszahl je Scheibenspule 4
und vor allem der Beschaffenheit sowie dem Aufbau eines mit
der Hochspannungswicklung verbundenen Netzes, können auch an
dere Abstufungen vorteilhaft sein und ggfs. ausgeführt wer
den.
Claims (10)
1. Kapazitiv gesteuerte Hochspannungswicklung aus
Scheibenspulen (4), insbesondere für Transformatoren mit
großen Nennleistungen, mit einem als Drilleiter ausgeführten
Hauptleiter (5) für den Laststrom und mit einem dazu räumlich
parallelen Steuerleiter (10),
dadurch gekennzeichnet, daß der
Steuerleiter (10) räumlich innerhalb des Hauptleiters (5)
angeordnet ist, und daß der Steuerleiter (10) von dem
Hauptleiter (5) galvanisch getrennt ist,
2. Hochspannungswicklung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Steuerleiter (10) räumlich zwischen zwei Stapeln von flach
aufeinander liegenden, gemeinsam den Hauptleiter (5)
bildenden Einzelleitern (8) angeordnet ist.
3. Hochspannungswicklung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Steuerleiter (10) hochkant zwischen den zwei Stapeln der
Einzelleiter (8) des Hauptleiters (5) steht.
4. Hochspannungswicklung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Steuerleiter (10) im Querschnitt ein Rechteck mit einem
Verhältnis von Länge zu Breite von etwa 15 : 1 bildet.
5. Hochspannungswicklung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Gesamtquerschnitt des Hauptleiters (5) mit eingeschlossenem
Steuerleiter (10) etwa quadratisch ist.
6. Hochspannungswicklung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Steuerleiter (10) innerhalb des Hauptleiters (5) jeweils im
Bereich einer radial innen liegenden Verbindung (6) von zwei
benachbarten Scheibenspulen (4) unterbrochen und daß das von
ihm freigegebene Volumen durch eine Auffüllung (11) aus
Isolierwerkstoff ersetzt ist.
7. Hochspannungswicklung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Länge
der Steuerleiterunterbrechung und der Auffüllung (11) mit dem
Abstand der Scheibenspulen (4) vom Wicklungsende zunehmen.
8. Hochspannungswicklung nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Raum
zwischen den zwei Stapeln von den Hauptleiter (5) bildenden
Einzelleitern (8) in steuerleiterfreien Scheibenspulen (4)
durch eine Zwischenlage (12) gefüllt ist, deren Querschnitt
dem Steuerleiter (10) einschließlich dessen Isolierung
entspricht.
9. Hochspannungswicklung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß aus der
äußersten Windung einer einen Steuerleiter (10) aufweisenden
Scheibenspule (4) eine Anschlußfahne (13) des Steuerleiter
(10) hinausgeführt ist.
10. Hochspannungswicklung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die
Anschlußfahnen (13) von benachbarten Scheibenspulen (4),
deren radial innen liegende Hauptleiterwindungen durch eine
Spulenverbindung (6) verbunden sind, über eine
Steuerleiterverbindung (14) galvanisch miteinander gekoppelt
sind.
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