DE19922945C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Emaillierung der Oberfläche eines Stahlrohres - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Emaillierung der Oberfläche eines Stahlrohres

Info

Publication number
DE19922945C2
DE19922945C2 DE1999122945 DE19922945A DE19922945C2 DE 19922945 C2 DE19922945 C2 DE 19922945C2 DE 1999122945 DE1999122945 DE 1999122945 DE 19922945 A DE19922945 A DE 19922945A DE 19922945 C2 DE19922945 C2 DE 19922945C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
enamelling
direct
station
enamel
annealing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1999122945
Other languages
English (en)
Other versions
DE19922945A1 (de
Inventor
Klaus Knaepper
Edda Wenzel
Frank Twardy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thale Email 06502 Thale De GmbH
Original Assignee
THALE EMAIL GmbH
Mannesmannroehren Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by THALE EMAIL GmbH, Mannesmannroehren Werke AG filed Critical THALE EMAIL GmbH
Priority to DE1999122945 priority Critical patent/DE19922945C2/de
Priority to EP00250102A priority patent/EP1052310A3/de
Publication of DE19922945A1 publication Critical patent/DE19922945A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19922945C2 publication Critical patent/DE19922945C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D5/00Coating with enamels or vitreous layers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D3/00Diffusion processes for extraction of non-metals; Furnaces therefor
    • C21D3/02Extraction of non-metals
    • C21D3/04Decarburising
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D3/00Chemical treatment of the metal surfaces prior to coating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D5/00Coating with enamels or vitreous layers
    • C23D5/005Coating with enamels or vitreous layers by a method specially adapted for coating special objects
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/08Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for tubular bodies or pipes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)
  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Emaillierung der Oberfläche eines Stahlrohres, insbesondere einer Rohraußenoberfläche, gemäß den Oberbegriffen der Patentansprüche 1 und 5.
Die Emaillierung der Oberfläche eines Stahlkörpers stellt einen wirksamen Korrosionsschutz dar. Wie der Artikel "Korrosionsgeschützte Wärmetauscher" (Zeitschrift CIT, 11/1998) wiedergibt, eignet sich bei Wärmetauschern eine Emaillierung als Schutz vor korrosiven Medien. Korrosive Medien treten bei Wärmetauschern in Rauchgasentschwefelungsanlagen in Form von hochkorrosiven Rauchgasen und deren Kondensate auf. Besonders die Außenoberfläche der als Haarnadeln bezeichneten U-Rohre im Inneren des Wärmetauschers ist hierbei einer erhöhten Korrosionsgefahr ausgesetzt.
Es ist zwar allgemein bekannt, in derartig korrosiven Umgebungen die Gradrohre und U- Rohre aus Kunststoff zu fertigen oder Stahlrohre mit Kunststoff zu ummanteln; eine solche Lösung verschlechtert aber die Wärmedurchgangszahl erheblich. Eine bessere Wärmedurchgangszahl ergibt sich, wenn die Rohre emailliert sind. Daraus resultiert eine um ca. 30% geringere Wärmetauscherfläche.
Es ist bereits versucht worden, hierfür eine aus Grund- und Deckemail bestehende konventionelle Emaillierung in Verbindung mit herkömmlichen preisgünstigen Rohren aus emaillierfähigen C-Stählen - wie St 34-2 E - zu verwenden. Die Praxis zeigte jedoch, daß eine konventionelle Emaillierung von Rohren bei Wärmetauschern einen hinreichenden Korrosionsschutz in einer hochkorrosiven Umgebung nicht zufriedenstellend bieten kann. Bei der konventionellen Emaillierung wird ein Rohr aus preisgünstigem emaillierfähigen C- Stahl zunächst mit einer ersten Schicht aus Grundemail versehen. Das Grundemail fungiert als Haftvermittler zum Rohr sowie zu einer zweiten Schicht aus Deckemail. Allein die Deckemailschicht ist gegen den Angriff von hochkorrosiven Medien resistent. Während des Betriebes des Wärmetauschers kommt es zu einem kontinuierlichen Abtrag der Emaillierung. Ist ein Abtrag der resistenten Deckemailschicht erfolgt, insbesondere an Kontaktstellen zu Halte- und Verbindungselementen, so durchdringt das korrosive Medium alsbald die Grundemailschicht und die Rohrwandung. Die konventionelle Emaillierung von Stahlrohren in Wärmetauschern führt in einer hochkorrosiven Umgebung damit zu einer verminderten Lebensdauer des Wärmetauschers.
Eine höhere Lebensdauer wird erzielt, wenn hier eine Direktemaillierung der Stahlrohre mit einem Emailwerkstoff vorgenommen wird, der bereits in der ersten Schicht resistent ist. Für eine Direktemaillierung - beispielsweise mit dem Pulver-Elektrostatik-Verfahren (PUESTA- Verfahren) - wird ein vollentkohlter Stahlrohrwerkstoff mit einer Schicht aus korrosionsresistentem Direktemail versehen. Dieser ersten Schicht folgt meist eine zweite Schicht aus noch höherresistentem Spezialemail. Es entsteht somit ein im Vergleich zur herkömmlichen Emaillierung hochwertigerer Verbundwerkstoff zwischen Stahl und Email mit dem Vorteil einer verbesserten Lebensdauer beim Einsatz in einer korrosiven Umgebung. Ein Nachteil der Direktemaillierung besteht jedoch darin, daß hierfür ein entkohlter Stahlwerkstoff erforderlich ist, der im Gegensatz zu emaillierfähigen C-Stählen teurer ist und zudem nur eine geringe Festigkeit aufweist. Dieser Stahlwerkstoff wird durch eine aufwendige Vakuumbehandlung vollständig in der füssigen Phase entkohlt, wobei vorhandener Restkohlenstoff an Titan gebunden wird oder durch ein sogenanntes Open- Coil-Glühen unter einer Schutzgasatmosphäre in der festen Phase. Diese Verfahren sind recht aufwendig in der Durchführung.
Aus der DE-PS 954 607 ist ein Verfahren zum Entkohlen der Oberflächenschichten von Werkstücken aus Eisen oder Stahl bekannt. Bei diesen bekannten Verfahren wird das Glühgut einer reduzierend wirkenden und stark wasserdampfhaltigen Atmosphäre ausgesetzt. Danach wird das Gut in einer wesentlich wasserdampfärmeren Atmosphäre und reduzierend wirkenden Bestandteilen abgekühlt. Der Wasserdampfanteil in der Kühlzone wird so gewählt, dass beim Abkühlen das Entstehen einer Anlaufoxidschicht ermöglicht wird.
Ein so behandeltes Werkstück ist zwar für eine Emaillierung aber nicht für eine Direktemaillierung geeignet.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Emaillierung der Außenoberfläche eines Stahlrohres zu schaffen, die in einfacher Weise prozesssicher eine Direktemaillierung ermöglichen.
Die Aufgabe wird verfahrensgemäß durch den Patentanspruch 1 und vorrichtungsgemäß durch den Patentanspruch 5 gelöst. Die jeweils rückbezogenen Unteransprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungsformen der Erfindung wieder.
Die Erfindung schließt verfahrensgemäß die technische Lehre ein, daß die zu emaillierenden Oberflächenbereiche eines Stahlkörpers lediglich einer Randentkohlung unterzogen werden, worauf unmittelbar mindestens eine Schicht aus Direktemail aufgebracht wird.
Die Randentkohlung eines Stahlkörpers entsteht vorzugsweise bereits am Ende des Herstellungsprozesses des Stahlkörpers selbst, beispielsweise während des Schlußglühens unter einer Schutzgasatmosphäre. Das so durchgeführte Schlußglühen verhindert die Verzunderung der Außenoberfläche des Stahlkörpes. Der äußeren Schicht des Stahlkörpers wird der Kohlenstoff entzogen. Bisher bestand in der Fachwelt das Vorurteil, daß ein nur randentkohlter Bereich eines Stahlkörpers nicht ausreichend wäre, um hierauf unmittelbar eine Direktemaillierung vorzunehmen, da durch die dünne Schicht der Randentkohlung Kohlenstoff aus tieferen Schichten des Stahlkörpers in den Randbereich diffundieren würde. Versuche haben dieses Vorurteil jedoch nicht bestätigt, so daß auf einen randentkohlten Stahlkörper mindestens eine Schicht aus Direktemailaufbringbar ist. Damit ist es nicht mehr erforderlich, zur Direktemaillierung einen vollentkohlten Stahlkörper zu verwenden. Die Herstellung von direktemaillierten Stahlkörpern läßt sich dadurch günstiger gestalten.
Eine die Erfindung verbessernde Maßnahme besteht darin, daß auf die erste Schicht aus korrosionsresistentem Spezialemail eine zweite Schicht aus hochkorrosionsresistentem Direktemail aufgebracht wird. Der Grad der Korrosionsresistenz der Emaillierung erhöht sich damit insgesamt. In Ergebnis dessen wird die Emaillierung dadurch widerstandsfähiger.
Für die Direktemaillierung des randentkohlten Stahlkörpers eignen sich vorzugsweise die an sich bekannten Emaillierverfahren. Zum einen kommt hierfür das Pulver- Elektrostatik-Verfahren (PUESTA-Verfahren) zum zweiten das Naß-Elektrostatik- Verfahren (ESTA-Verfahren), zum dritten das Elektro-Tauchemaillier-Verfahren (ETE- Verfahren) oder das konventionelle Naßspritzverfahren zur Anwendung.
Das vorstehend beschriebene erfindungsgemäße Verfahren wird vorzugsweise mit einer Vorrichtung durchgeführt, bei der der Stahlkörper zur Randentkohlung eine Glühstation durchläuft, die mit Mitteln zur Einstellung einer die Randentkohlung herbeiführenden Schutzgasatmosphäre ausgestattet ist, und daß der Stahlkörper zur Aufbringung mindestens einer Schicht von Direktemail eine nachfolgende Emaillierstation durchläuft.
Vorzugsweise sind in der Emaillierstation zwei Emailleschichten unterschiedlicher Zusammensetzung übereinander aufbringbar. Es ist jedoch auch denkbar, in der Emaillierstation nur eine Schicht aus Direktemail oder auch mehr als zwei Schichten aufzubringen. Zur Direktemaillierung eines langgestreckten Körpers kann ein kontinuierlicher Durchlauf durch die Glühstation und/oder die nachfolgende Emaillierstation erfolgen. Zur Direktemaillierung eines kompakt ausgebildeten Stahlkörpers eignet sich insbesondere ein getakteter Durchlauf durch die Glühstation und/oder die Emaillierstation.
Die auf den Stahlkörper, insbesondere einem U-Stahlrohr bei einem Wärmetauscher, aufgebrachte Emailleschicht weist vorzugsweise eine Dicke zwischen 200 und 600 Mikrometern auf.
Weitere die Erfindung verbessernde Maßnahmen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet bzw. werden nachstehend mit der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine prinzipielle Darstellung eines Verfahrens zur Direktemaillierung eines Stahlkörpers anhand eines Flußplanes und
Fig. 2 eine Querschnittsdarstellung eines direktemaillierten randentkohlten Rohres als Stahlkörper.
Zur Direktemaillierung wird zunächst gemäß Fig. 1 an einem Stahlkörper 1 eine Randentkohlung 2 vorgenommen. Zu diesem Zweck wird der Stahlkörper 1 einer Glühstation 3 zugeführt. Innerhalb der Glühstation 3 wird der Stahlkörper 1 unter einer oxidationsverhindernden Atmosphäre aus Schutzgas 4 erwärmt. Das Schutzgas 4 besteht aus einer Mischung von Wasserstoff und Stickstoff und verhindert eine Verzunderung der Außenoberfläche des Stahlkörpers 1 beim Glühen. Das Glühen unter dem Schutzgas 4 bewirkt weiterhin den Effekt der Randentkohlung, d. h., daß von der Oberfläche aus bis zu einer gewissen Tiefe dem Stahlkörper 1 der Kohlenstoffanteil entzogen wird. Der somit randentkohlte Stahlkörper 1 wird anschließend einer der Randentkohlung 2 nachgeschalteten Emaillierstation 5 zugeführt. Innerhalb der Emaillierstation 5 wird unter Nutzung das Pulver-Elektrostatik- Verfahren (PUESTA-Verfahren) auf den Stahlkörper 1 eine erste Schicht 6 aus Direktemail aufgebracht und anschließend eingebrannt. Diese erste Schicht 6 besteht aus korrosionsresistentem Direktemail und kann direkt, also ohne eine herkömmliche Grundemailschicht, auf einen Stahlkörper 1 aus preisgünstigem C-Stahl, der jedoch randentkohlt ist, aufgebracht werden. Eine zweite Schicht 7 an Spezialemail wird nachfolgend aufgebracht. Die zweite Schicht 7 besteht aus höher gegen Korrosion resistentem Email. Diese Emaillierung in zwei Schichten 6, 7 schafft einen Stahlkörper 1, der aus preisgünstigem C-Stahl besteht und einen hochresistenten Schutz aus Email besitzt, so daß dieser Verbund sich durch eine hohe Wärmeleitzahl auszeichnet.
Diese Eigenschaft ist insbesondere bei einem Rohr gemäß Fig. 2 als Stahlkörper 1, der als Geradrohr oder U-Rohr bei einem Wärmetauscher eingesetzt wird, vorteilhaft. Hierbei ist die Außenoberfläche 8 - wie die Einzelheit "A" zeigt - bis zu einer Tiefe 9 durch Glühen unter Schutzgas randentkohlt. Die Außenoberfläche 8 ist mit einer Direktemaillierung und Spezialemaillierung 10 versehen, die eine Gesamtstärke von 200 bis 600 Mikrometern aufweist.
Ein derartig einfach herstellbares direktemailliertes U-Rohr gewährleistet bei Wärmetauschern - beispielsweise in Rauchgasentschwefelungsanlagen - einen wirksamen Schutz vor dem Angriff von hochkorrosiven Gasen und deren Kondensate, so daß daraus eine erhöhte Lebensdauer resultiert.

Claims (10)

1. Verfahren zur Emaillierung der Außenoberfläche eines Stahlrohres bei dem die zu emaillierende Oberfläche durch Glühung einer Randentkohlung unterzogen wird dadurch gekennzeichnet, dass zur Direktemaillierung die Glühung in einer Atmosphäre aus Schutzgas erfolgt zur Erzeugung einer randentkohlten und verzunderungsfreien Außenoberfläche und auf diese unmittelbar mindestens eine Schicht aus Direktemail aufgebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf eine erste Schicht aus korrosionsresistentem Direktemail eine zweite Schicht aus hochkorrosionsresistentem Spezialemail aufgebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Glühen im Zusammenhang mit dem den Herstellungsprozeß abschließenden Schlußglühen des Stahlrohres durchgeführt wird.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Direktemaillierung des Stahlkörpers im Pulver-Elektrostatik-Verfahren (PUESTA- Verfahren) oder im Naß-Elektrostatik-Verfahren (ESTA-Verfahren) oder im Elektro- Tauchemail-Verfahren (ETE-Verfahren) oder im Naßspritzverfahren durchgeführt wird.
5. Vorrichtung zur Emaillierung der Außenoberfläche eines Stahlrohres dadurch gekennzeichnet, dass zur Direktemaillierung das Stahlrohr (1) zur Randentkohlung eine Glühstation (3) durchläuft, die mit Mitteln zur Einstellung einer die Randentkohlung herbeiführenden Atmosphäre aus Schutzgas (4) ausgestattet ist, und dass das Stahlrohr (1) zur Aufbringung mindestens einer Schicht (6, 7) von Direktemail eine nachfolgende Emaillierstation (5) durchläuft.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Emaillierstation (5) zwei Schichten (6 und 7) aus Direktemail und Spezialemail unterschiedlicher Zusammensetzung übereinander aufbringbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Direktemaillierung eines langgestreckten Stahlrohres (1) ein kontinuierlicher Durchlauf durch die Glühstation (3) und/oder die Emaillierstation (5) erfolgt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Direktemaillierung eines kompakt ausgebildeten Stahlrohres (1) ein getakteter Durchlauf durch die Glühstation (3) und/oder die Emaillierstation (5) erfolgt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die auf das Stahlrohr (1) aufgebrachte Emaillierung (10) eine Dicke zwischen 200 und 600 Mikrometern aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Glühstation (3) eine Schlußglühstation am Ende des Herstellungsprozesses des Stahlrohres (1) vorgesehen ist.
DE1999122945 1999-05-14 1999-05-14 Verfahren und Vorrichtung zur Emaillierung der Oberfläche eines Stahlrohres Expired - Fee Related DE19922945C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1999122945 DE19922945C2 (de) 1999-05-14 1999-05-14 Verfahren und Vorrichtung zur Emaillierung der Oberfläche eines Stahlrohres
EP00250102A EP1052310A3 (de) 1999-05-14 2000-03-28 Verfahren und Vorrichtung zur Emaillierung der Oberfläche eines Stahlkörpers

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1999122945 DE19922945C2 (de) 1999-05-14 1999-05-14 Verfahren und Vorrichtung zur Emaillierung der Oberfläche eines Stahlrohres

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19922945A1 DE19922945A1 (de) 2000-11-16
DE19922945C2 true DE19922945C2 (de) 2003-10-30

Family

ID=7908498

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1999122945 Expired - Fee Related DE19922945C2 (de) 1999-05-14 1999-05-14 Verfahren und Vorrichtung zur Emaillierung der Oberfläche eines Stahlrohres

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP1052310A3 (de)
DE (1) DE19922945C2 (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1871C (de) * j. parkinson, Fabrikant in Bradford (England) Neuerungen an Breithaltern für Webstühle
DE954607C (de) * 1952-11-13 1956-12-20 Robert Von Linde Dipl Ing Verfahren zum Entkohlen der Oberflaechenschichten von Werkstuecken aus Eisen oder Stahl
US3055779A (en) * 1959-03-16 1962-09-25 Pfaudler Permutit Inc Method of making enameled ductile iron
DE4124801A1 (de) * 1991-07-26 1993-01-28 Bayer Ag Getruebtes email fuer direktemaillierung auf ungebeiztem stahlblech

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2455331A (en) * 1944-10-24 1948-11-30 Joseph C Eckel Method of enameling
US3062685A (en) * 1954-06-14 1962-11-06 Pfaudler Permutit Inc Chemical processing equipment
FR1507123A (fr) * 1966-01-07 1967-12-22 United States Steel Corp Fabrication d'acier à émailler amélioré
US3406047A (en) * 1966-02-07 1968-10-15 Wilson Eng Co Inc Lee Vitreous enameling steel and method of making same
US3598658A (en) * 1967-05-20 1971-08-10 Yawata Iron & Steel Co Method for manufacturing cold-rolled steel sheet
CA960553A (en) * 1971-01-29 1975-01-07 William L. Hosick Enameling steel with rapid pretreatment characteristics and method for production thereof
FR2332809A1 (fr) * 1975-11-26 1977-06-24 Air Ind Procede et installation de poudrage electrostatique

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1871C (de) * j. parkinson, Fabrikant in Bradford (England) Neuerungen an Breithaltern für Webstühle
DE954607C (de) * 1952-11-13 1956-12-20 Robert Von Linde Dipl Ing Verfahren zum Entkohlen der Oberflaechenschichten von Werkstuecken aus Eisen oder Stahl
US3055779A (en) * 1959-03-16 1962-09-25 Pfaudler Permutit Inc Method of making enameled ductile iron
DE4124801A1 (de) * 1991-07-26 1993-01-28 Bayer Ag Getruebtes email fuer direktemaillierung auf ungebeiztem stahlblech

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DE-Z: JOT 1995/1, S. 34-36 *

Also Published As

Publication number Publication date
EP1052310A3 (de) 2004-08-11
DE19922945A1 (de) 2000-11-16
EP1052310A2 (de) 2000-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT402539B (de) Kraftstoff-einspritzleitung für brennkraftmaschinen sowie verfahren zum herstellen derselben
DE2920719C2 (de) Verfahren zur Herstellung von dichten, niedrig legierten Sinterteilen
DE69107067T2 (de) Schraube aus hartem rostfreiem austenitischem Stahl.
DE2325138C3 (de) Verfahren zur Bildung von Schutzüberzügen auf Metallsubstraten
DE4310938A1 (de) Herstellung einer selbstschneidenden und gegebenenfalls selbstbohrenden Schraube mit austenitischem rostfreiem Stahl
DE1966816A1 (de) Rohr
DE4003384A1 (de) Dickwandiges kleines verbundmetallrohr und ein verfahren zu dessen herstellung
DE3039802A1 (de) Zusammengesetzte metall-leitung
DE2211138C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer Abdeckschicht durch Besprühen mit geschmolzenem Metall auf einen zuvor gereinigten Teil eines Gewindes
DE69203228T2 (de) Metalldraht aus einem stahlsubstrat mit kaltgehärteter geglühter martensitischer struktur und beschichtung.
DE60310890T2 (de) Martensitischer rostfreier stahl und verfahren zu dessen herstellung
DE102020107194A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Schraube und Schraube
DE69103114T2 (de) Schraube aus austenitischem rostfreien Stahl und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE102019114276A1 (de) Profilierte Mutter eines Gewindetriebes, insbesondere Kugelgewindemutter eines Kugelgewindetriebes und Verfahren zu deren Herstellung
EP0944443B1 (de) Verfahren zur herstellung von innenplattierten rohren
DE3423146A1 (de) Verfahren zum formen eines ringwulsts am boden eines einstueckigen metallischen umlaufenden gefaesses und derartiges gefaess
DE19922945C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Emaillierung der Oberfläche eines Stahlrohres
DE19510302C2 (de) Oberflächenbehandelte Kolbenstange und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE712586C (de) Verfahren zur Herstellung eines von einem zaehen Mantel umgebenen hochgehaerteten Rohres, insbesondere fuer Versatzleitungen
EP0320706B1 (de) Verfahren zur Herstellung korrosions-, verschleiss- und pressfester Schichten
DE123151C (de)
DE2551895A1 (de) Verfahren zum aufschweissen von metall auf turbinenteile
WO2008000583A1 (de) Metallblech sowie verfahren zum herstellen eines metallblechs
DE2526656A1 (de) Ventilstoessel
DE2210575A1 (de) Gasbeheizter wassererhitzer

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: MANNESMANNROEHREN-WERKE AG, 45473 MUELHEIM, DE

Owner name: THALE EMAIL GMBH, 06502 THALE, DE

8304 Grant after examination procedure
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: THALE EMAIL GMBH, 06502 THALE, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee