DE19919005C2 - Vorrichtung zur Aufnahme von wickel- oder speicherbaren Elementen - Google Patents
Vorrichtung zur Aufnahme von wickel- oder speicherbaren ElementenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufnahme von wickel- oder spei
cherbaren Elementen, wie Zugmittel zum Einziehen von Kabeln in Leerrohre,
Kabel, Schläuche oder dergleichen, mit einer Speichereinrichtung, bei
spielsweise einer Speichertrommel, die in einem Lagergestell angeordnet ist,
wobei das Lagergestell eine Achse mit zumindest einem Lager aufweist, auf
dem die Speichereinrichtung drehbar gelagert ist.
Es ist bekannt, daß im Erdbereich, z. B. längsverlaufend zu Straßenrändern
oder auch quer zur Straße und unter Straßendecken oder auch im Mauer
werk, Gebäuden und dergleichen Röhren verlegt sind, die auf dem gesamten
Umfang geschlossen und nur in gewissen, z. T. sehr großen Abständen, an
den Stirnseiten zugänglich sind. Solche Röhren bestehen z. B. aus Formstei
nen, Tonrohren, Zementrohren oder dergleichen, wenn sie zum Abfluß von
Abwässern dienen, oder aus Kabelschutzrohren, in welchen Starkstromkabel
oder Fernsprechkabel eingezogen sind. Für das Einziehen von Kabeln in
derartige Röhren sind Einziehgeräte, beispielsweise aus der DE 36 36 943 C2
bekannt, die ein Haspelrad aufweisen, in welchem ein flexibles, strang
förmiges Einzugorgan, beispielsweise ein Glasfaserstab aufwickelbar ist,
dessen eines Ende an dem Haspelrad befestigt und dessen anderes Ende
durch eine Führung nach außen geführt ist. Das Haspelrad weist eine Achse
auf, die drehbar in einem Ständer gelagert ist.
Das strangförmige Einzugorgan ist hinsichtlich seiner Zugfestigkeit auf das
einzuziehende Kabel oder dergleichen abzustellen, d. h. es sind Einzugorga
ne mit unterschiedlichen Durchmessern und insbesondere unterschiedlichen
Längen bekannt, die in Abhängigkeit der Länge der Einziehstrecke und des
damit verbundenen Reibungswiderstandes auszuwählen sind. Demzufolge
ist es erforderlich, mehrere derartige Einziehgeräte vorzuhalten, wenn unter
schiedliche Kabel oder dergleichen gehandhabt werden sollen.
Aus der DE 36 25 928 C2 ist ein weiteres Einziehgerät bekannt, das aus ei
ner Aufwickelvorrichtung mit einem lose drehbaren Rad zum Aufwickeln ei
nes Glasfaserstabes besteht. Die Aufwickelvorrichtung weist ein Gestell auf,
in welchem das Rad mittels einer waagerechten Achse gelagert ist. In kon
struktiver Ausgestaltung hat das Gestell zwei seitliche, etwa dreieckige Stän
der und einen vom Bereich der Achse vertikal nach oben ragenden U-
förmigen Bügel. Das Rad ist auf zwei Achslagern gelagert, die beabstandet
zueinander auf der Achse angeordnet sind.
Derartige Einziehgeräte haben sich bewährt. Es wird aber mit zunehmender
Länge des auf- oder abzuwickelnden Einzugorgans festgestellt, daß die
Massenträgheit des sich im Haspelrad befindenden Einzugorgans beim Ab
rollen des Einzugorgangs zu einem unerwünschten Nachlauf des Haspelra
des führt, wodurch überschüssiges Einzugorgan vom Haspelrad abgespult
wird und gegebenenfalls zu einem Stau des Einzugorgans im Haspelrad oder
vor dem zu besetzenden Kabelschutzrohr führt. In gleicher Weise ist auch
ein zu schnell gedrehtes Haspelrad beim Aufwickeln des Einzugorgans da
hingehend nachteilig, daß die Trägheitskräfte eine weitere Drehung des
Haspelrades über das vorgesehene Maß nach sich ziehen, was gegebe
nenfalls zu einer Beschädigung oder Zerstörung des Einzugorgans führen
kann.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung derart weiterzu
entwickeln, daß die voranstehend beschriebenen nachteiligen Eigenschaften
vermieden werden und daß die Vorrichtung variabel einsetzbar und an be
stimmte Einsatzbedingungen in einfacher Weise anpaßbar und insbesondere
schnell umrüstbar ist.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung sieht vor, daß das Lager aus zwei
Lagerelementen besteht, die rohrabschnittförmig ausgebildet sind, eine Boh
rung und an einem Ende einen Konus aufweisen, daß die Speichereinrich
tung einen die Achse aufnehmenden Rohrabschnitt hat, dessen Öffnung sich
an beiden Enden konisch erweitert, daß der Konus der Lagerelemente korre
spondierend zu den konischen Enden der Öffnung des Rohrabschnitts aus
gebildet ist und daß die Achse zumindest ein insbesondere demontierbares
Spannelement aufweist, mit dem die Lagerelemente relativ zum Rohrab
schnitt bewegbar und verspannbar sind.
Demzufolge ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Aufteilung des
Lagers in zwei Lagerelemente vorgesehen, die mit der Achse der Spei
chereinrichtung über jeweils einen Konus und konisch erweiterte Öffnungen
zusammenwirken, wobei die Flächenspannung zwischen den beiden Konus
sen und den konisch erweiterten Enden der Öffnung durch das Spannele
ment variiert werden kann, so daß über das Spannelement die Reibkraft zwi
schen den Lagerelementen und der Speichereinrichtung zur Einstellung der
Drehgeschwinidigkeit möglich ist. Werden die Lagerelemente über das
Spannelement mit einer größeren Kraft in den Öffnungen des Rohrabschnit
tes verspannt, so wird die maximale Drehgeschwindigkeit, insbesondere im
Hinblick auf einen möglichen Nachlauf reduziert. Somit kann die mögliche
Drehgeschwindigkeit in Abhängigkeit des aufgewickelten Elementes, insbe
sondere Zugmittels zum Einziehen von Kabeln über das Spannelement vari
iert werden, um den in Abhängigkeit der aufgewickelten bzw. der gespei
cherten Masse des Zugmittels hinsichtlich eines durch die Trägheit verur
sachten Nachlaufens der Speichereinrichtung Rechnung zu tragen.
Durch das demontierbare Spannelement besteht darüber hinaus die Mög
lichkeit in einem Lagergestell unterschiedliche Speichereinrichtungen in glei
cher Weise zu lagern. Demzufolge können Speichereinrichtungen mit bei
spielsweise unterschiedlichem Durchmesser und damit Fassungsvermögen
in dem Lagergestell auswechselbar angeordnet werden, wobei in Abhängig
keit der Speichereinrichtung eine zulässige Drehgeschwindigkeit über die
Spannelemente einstellbar ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Lager
elemente aus einem zähharten Kunststoff und der Rohrabschnitt aus Metall
ausgebildet ist. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß die Lagerelemente, die
gegebenenfalls einem Verschleiß unterliegen, in einfacher und preiswerter
Weise hergestellt und gegebenenfalls nach Erreichen eines bestimmten Ver
schleißes ausgetauscht werden können, ohne daß aufwendige Arbeiten am
Lager notwendig sind. Da die Lagerelemente aus zähhartem Kunststoff eine
geringere Härte aufweisen, als der Rohrabschnitt aus Metall, wird der Ver
schleiß im Bereich des Rohrabschnitts sehr gering gehalten, so daß die
Speichereinrichtung mit dem Rohrabschnitt ein dauerhaft haltbares Kon
struktionselement ist, das einem sehr häufigen Austausch im Lagergestell
unterzogen werden kann, ohne daß gravierende Handhabungseinschrän
kungen auftreten.
Die Lagerelemente sind formschlüssig derart festsetzbar, daß sie drehfest
zur Achse angeordnet sind. Vorzugsweise haben die Lagerelemente hierzu
an ihren dem Konus gegenüberliegenden Ende eine im Querschnitt halb
kreisförmig oder prismenförmig ausgebildete Ausnehmung, deren Längsach
se rechtwinklig zur Längsachse der Bohrung verläuft, so daß die Lagerele
mente beispielsweise einen Abschnitt des Lagergestells formschlüssig um
greifen können, um eine Rotation der Lagerelemente um die Achse auszu
schließen.
Es ist ferner vorgesehen, daß die Achse an zumindest einem Ende einen
Gewindeabschnitt aufweist, und daß das Spannelement als Mutter oder
Rändelrad ausgebildet ist, welche bzw. welches auf den Gewindeabschnitt
aufschraubbar und gegen die Lagerelemente verspannbar ist. Diese Ausgestaltung
hat den Vorteil, daß die Reibkraft zwischen den Lagerelementen und
dem Rohrabschnitt in einfacher Weise über ein Anziehen bzw. Lösen der
Mutter bzw. des Rändelrades möglich ist. Gleichzeitig ermöglichen diese
Konstruktionselemente ein schnelles Öffnen des Lagers, so daß der Wechsel
einer Speichereinrichtung in kurzer Zeit und ohne Spezialwerkzeug möglich
ist.
Da die Lagerelemente einem Verschleiß unterworfen sind und der Ein- bzw.
Ausbau der Lagerelemente auch von Laien möglich sein soll, ist vorgesehen,
daß die beiden Lagerelemente identisch ausgebildet sind, so daß sie als
preiswertes Ersatzteil angeboten und bevorratet werden können. Darüber
hinaus ergibt sich hieraus der Vorteil, daß der Ein- bzw. Ausbau der Lager
elemente vereinfacht ist, da dieser ohne weitreichende Kenntnisse für jeder
mann möglich ist.
Die Handhabung der erfindungsgemäßen Vorrichtung hinsichtlich ihrer Va
riabilität und ihrer Anpassungsfähigkeit an bestimmte Einsatzbedingungen,
insbesondere ihrer Umrüstbarkeit wird dadurch weiter verbessert, daß die
Achse mit einem Ende im Lagergestell gelagert ist, so daß die Achse als
Stummelachse ausgebildet ist, die ein schnelles Öffnen des Lagers und da
mit einen schnellen Austausch der Lagerkomponenten bzw. der Speicherein
richtung ermöglicht. Hierzu wird lediglich das Spannelement gelöst, ein La
gerelement von der Achse abgezogen, so daß dann das Speicherelement
aus dem Lagergestell in der Art entnehmbar ist, daß es von der Achse abge
zogen werden kann.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Achse
zumindest an einem Ende einen polygonlen, insbesondere rechteckigen
Querschnitt aufweist, auf den ein Halter aufsetzbar ist, der eine korrespon
dierende Öffnung hat und das Lagerelement relativ zur Achse formschlüssig
festsetzt. Vorzugsweise ist der Halter als Bandführung mit oder ohne Längenmeßgerät
ausgebildet. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß in kon
struktiv einfacher Weise die beiden Lagerelemente relativ zur Achse festge
setzt werden können, so daß eine Treibkraft nur im Bereich der beiden Ko
nusse und der beiden konisch erweiternden Enden der Öffnung des Rohrab
schnitts auftritt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nachfol
genden Beschreibung der dazugehörigen Zeichnung entnehmbar, in der eine bevorzugte
Ausführungsform einer Vorrichtung zur Aufnahme von wickel- oder speicher
baren Elementen dargestellt ist. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung zur Aufnahme eines Zugmittels zum Einziehen
von Kabeln in einer Ansicht;
Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 mit einer teilweise wegge
schnittenen Speichereinrichtung;
Fig. 3 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einer ersten Stellung in
geschnitten dargestellter Seitenansicht;
Fig. 4 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einer zweiten Stellung in
geschnitten dargestellter Seitenansicht;
Fig. 5 eine Lagerung einer Speichereinrichtung der Vorrichtung
gemäß den Fig. 1 bis 4 in teilweise geschnitten dargestellter
Ansicht;
Fig. 6 die Lagerung gemäß Fig. 5 in Explosionsdarstellung;
Fig. 7 einen Abschnitt eines Bandführungshalters in Ansicht;
Fig. 8 einen Abschnitt eines Lagergestells der Vorrichtung gemäß
den Fig. 1 bis 4 in Seitenansicht und
Fig. 9 den Abschnitt des Lagergestells gemäß Fig. 8 im Querschnitt
entlang der Linie IX-IX in Fig. 8.
In den Fig. 1 bis 4 ist eine Vorrichtung zur Aufnahme eines Zugmittels
zum Einziehen von Kabeln in Leerrohre dargestellt. Als Zugmittel findet ein
Glasfaserstab 1 Verwendung, der in einer als Speichertrommel ausgebilde
ten Speichereinrichtung 2 derart angeordnet ist, daß er über einen definier
ten Auslaß aus der Speichereinrichtung 2 herausgezogen und in diese hin
eingeschoben werden kann. Hierbei wird die Speichereinrichtung 2 entspre
chend der Förderrichtung des Glasfaserstabs 1 um eine Achse 3 gedreht,
welche die Speichereinrichtung 2 mit einem Lagergestell 4 verbindet.
Die Speichereinrichtung 2 weist einen im Querschnitt im wesentichen U-
förmig ausgebildeten Käfig 5 auf, der über Speichen mit einem Rohrabschnitt
7 verbunden ist. Rohrabschnitt 7, Speichen 6 und Käfig 5 bestehen aus Me
tall und sind miteinander verschweißt. Selbstverständlich können Rohrab
schnitt 7, Speichen 6 und Käfig 5 auch aus einem anderen Material, insbe
sondere einem zähharten Kunststoff hergestellt sein, wobei selbstverständ
lich auch andere Verbindungselemente für die Verbindung dieser Bauteile
vorgesehen sein können. Zu nennen sind hier Schraubverbindungen,
Nietverbindungen und Klebeverbindungen.
Das Lagergestell 4 besteht aus zwei schwenkbar miteinander verbundenen
Rohren 8 und 9, die derart gebogen sind, daß sie zwei freie Enden aufwei
sen, die parallel zueinander verlaufen, von denen jeweils ein Ende als Auf
standselement mit entsprechend großer Länge und jeweils ein Ende als Ver
bindungselement zwischen den Rohren 8 und 9 mit entsprechend kurzer
Länge ausgebildet ist. In den Fig. 8 und 9 ist ein Abschnitt des Lagergestells
4 detailliert dargestellt, welches nachfolgend noch genauer beschrie
ben wird.
In den Fig. 3 und 4 ist die Verstellbarkeit der beiden Rohre 8 und 9 zu
einander durch einen Pfeil 10 dargestellt, der das Verschwenken des Rohres
8 relativ zum Rohr 9 aus einer Position in Fig. 3 in eine Position in Fig. 4
darstellt.
Bezugnehmend auf die Fig. 6 ist der Aufbau der Lagerung der Speicherein
richtung 2 auf dem Lagergestell 4 wie folgt:
Die Achse 3 ist als Stummelachse ausgebildet und mit einem Ende am La gergestell 4 verschweißt. Hierzu durchgreift die Achse 3 einen Abschnitt des Rohres 9 rechtwinklig zur Längserstreckung dieses Rohres 9.
Die Achse 3 ist als Stummelachse ausgebildet und mit einem Ende am La gergestell 4 verschweißt. Hierzu durchgreift die Achse 3 einen Abschnitt des Rohres 9 rechtwinklig zur Längserstreckung dieses Rohres 9.
Die Achse 3 durchgreift eine Öffnung 11 des Rohrabschnittes 7, deren
Durchmesser größer ist als der Durchmesser der Achse 3. Die Öffnung 11
weist zwei konisch sich erweiternde Enden 12 auf. In die sich konisch erwei
ternden Enden 12 greifen zwei rohrabschnittförmig ausgebildete Lagerele
mente 13 mit jeweils einem Konus 14 ein, wobei die konisch sich erweitern
den Enden 12 der Öffnung 11 korrespondierend zu den konischen Enden 14
der Lagerelemente 13 ausgebildet sind.
Die aus einem zähharten Kunststoff bestehenden Lagerelemente 13 weisen
eine Bohrung 15 auf, deren Durchmesser dem Durchmesser der Achse 3
entspricht. Demzufolge durchgreift die Achse 3 die beiden Lagerelemente 13,
die unter Zwischenlage des Rohrabschnittes 7 beabstandet zueinander an
geordnet sind.
Die Lagerelemente 13 haben an ihrem dem Konus 14 gegenüberliegenden
Ende eine im Querschnitt halbkreisförmig ausgebildete Ausnehmung 16, deren
Längsachse rechtwinklig zur Längsachse der Bohrung 15 verläuft. Diese
Ausnehmung 16 ist entsprechend der Außenkrümmung des Rohres 9 im Be
reich der durchgreifenden Achse 3 ausgestaltet, so daß das Lagerelement 13
mit der Ausnehmung 16 das Rohr 9 des Lagergestells 4 teilweise umgreift.
Die Achse 3 ist über annähernd ihre gesamte Länge zylindrisch ausgebildet.
Lediglich im Bereich ihres dem Lagergestell 4 abgewandten Endes 17 und
ihres dem Lagergestell 4 zugewandten Endes weist die Achse 3 einen qua
dratischen Querschnitt auf. Im Bereich des abgewandten Endes hat die Ach
se 3 ein Außengewinde 18, auf welches ein Spannelement 19 in Form eines
Rändelrades aufschraubbar ist. Über das Spannelement 19 kann die Preß
spannung der Lagerelemente 13 im Bereich der konischen Enden 12 des
Rohrabschnitts 7 verändert werden, um eine größere oder geringere Reib
kraft, welche die mögliche Drehgeschwindigkeit der Speichereinrichtung 2
festlegt, einzustellen.
Hierbei ist darauf zu achten, daß beide Lagerelemente 13 drehfest gegen
über der Achse 3 angeordnet sind, so daß eine Lagerung des Rohrabschnitts
7 nur im Bereich der beiden Konusse 14 erfolgt.
Wie bereits beschrieben ist das eine Lagerelement 13 durch die das Rohr 9
des Lagergestells 4 umgreifende Ausnehmung 16 drehfest zur Achse 3 an
geordnet.
Das zweite, dem Spannelement 19 zugewandte Lagerelement 13 ist iden
tisch mit dem dem Lagergestell 4 zugewandten Lagerelement 13 ausgebil
det. Zur drehfesten Festlegung dieses Lagerelementes 13 zur Achse 3 ist ein
Halter 20 vorgesehen, der eine in die Ausnehmung 16 eingreifende Außen
kontur und eine Öffnung 21 aufweist, deren Form mit der Außenkontur des
Endes 17 der Achse 3 übereinstimmt, so daß der Halter 20 das Ende 17 der
Achse 3 formschlüssig umgreift. Der Halter 20 ist als Bandführung ausgebildet
und dient der Führung des Glasfaserstabes 1 im Anschluß seines Ver
lassens der Speichereinrichtung 2.
Aus Fig. 6 ist zu erkennen, daß zwischen dem Spannelement 19 und dem
Halter 20 eine Scheibe 23 angeordnet ist.
Fig. 8 zeigt einen Abschnitt des Rohres 8 des Lagergestells 4. Im Bereich
des einen Endes des Rohres 8 ist eine Bohrung 23 angeordnet, durch die die
Achse 3 greift. Im Bereich der Bohrung 23 ist die Achse 3 mit dem Rohr 8
des Lagergestells 4 formschlüssig verbunden, nämlich verschweißt. Das
Rohr 8 weist ferner an seinem freien Ende einen abgesetzten Abschnitt 24
auf, dessen Außendurchmesser mit dem Innendurchmesser des Rohres 9
übereinstimmt, so daß das Rohr 9 über den Abschnitt 24 schiebbar und um
diesen Abschnitt 24 verschwenkbar ist.
Der Abschnitt 24 weist zwei diametral gegenüberliegend angeordnete Lang
löcher 25 auf, die ein Bolzen 26 durchgreift, der formschlüssig mit dem Rohr
9 verbunden ist. Die Langlöcher 25 und der Bolzen 26 begrenzen die Dreh
beweglichkeit des Rohres 29 relativ zum Abschnitt 24, so daß die in Fig. 4
dargestellte Relativstellung der beiden Rohre 8 und 9 zueinander hinsichtlich
des zwischen den Rohren 8 und 9 eingestellten Winkels begrenzt ist.
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Aufnahme von wickel- oder speicherbaren Elementen,
wie Zugmittel, zum Einziehen von Kabeln in Leerrohre, Kabel, Schläuche
oder dergleichen, mit einer Speichereinrichtung, beispielsweise einer
Speichertrommel, die in einem Lagergestell angeordnet ist, wobei das
Lagergestell eine Achse mit zumindest einem Lager aufweist, auf dem die
Speichereinrichtung drehbar gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Lager aus zwei Lagerelementen (13) besteht, die rohrabschnitt förmig ausgebildet sind, eine Bohrung (15) und an einem Ende einen Ko nus (14) aufweisen,
daß die Speichereinrichtung (2) einen die Achse (3) aufnehmenden Rohrabschnitt (7) hat, dessen Öffnung (11) sich an beiden Enden konisch erweitert,
daß der Konus (14) der Lagerelemente (13) korrespondierend zu den ko nischen Enden (12) der Öffnung (11) des Rohrabschnittes (7) ausgebildet ist und
daß die Achse (3) zumindest ein insbesondere demontierbares Spann element (19) aufweist, mit dem die Lagerelemente (13) relativ zum Rohr abschnitt (7) bewegbar und verspannbar sind.
daß das Lager aus zwei Lagerelementen (13) besteht, die rohrabschnitt förmig ausgebildet sind, eine Bohrung (15) und an einem Ende einen Ko nus (14) aufweisen,
daß die Speichereinrichtung (2) einen die Achse (3) aufnehmenden Rohrabschnitt (7) hat, dessen Öffnung (11) sich an beiden Enden konisch erweitert,
daß der Konus (14) der Lagerelemente (13) korrespondierend zu den ko nischen Enden (12) der Öffnung (11) des Rohrabschnittes (7) ausgebildet ist und
daß die Achse (3) zumindest ein insbesondere demontierbares Spann element (19) aufweist, mit dem die Lagerelemente (13) relativ zum Rohr abschnitt (7) bewegbar und verspannbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerelemente (13) aus einem zähharten Kunststoff und der
Rohrabschnitt (7) aus Metall ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerelemente (13) formschlüssig derart festsetzbar sind, daß sie
drehfest zur Achse (3) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerelemente (13) an ihrem dem Konus (14) gegenüberliegen
den Enden eine im Querschnitt halbkreisförmig oder prismenförmig aus
gebildete Ausnehmung (16) aufweisen, deren Längsachse rechtwinklig
zur Längsachse der Bohrung (15) verläuft.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse (3) an zumindest einem Ende (17) einen Gewindeabschnitt
(18) aufweist und daß das Spannelement (19) als Mutter oder Rändelrad
ausgebildet ist, welche bzw. welches auf den Gewindeabschnitt (18) auf
schraubbar und gegen die Lagerelemente (13) verspannbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Lagerelemente (13) identisch ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse (3) mit einem Ende im Lagergestell (4) gelagert ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse (3) zumindest an einem Ende (17) einen polygonalen, ins
besondere rechteckigen Querschnitt aufweist, auf den ein Halter (20) auf
setzbar ist, der eine korrespondierende Öffnung (21) hat und das Lager
element (13) relativ zur Achse (3) formschlüssig festsetzt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Halter (20) als Bandführung mit oder ohne Längenmeßgerät aus
gebildet ist.
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| DE50003061T Expired - Lifetime DE50003061D1 (de) | 1999-04-16 | 2000-04-06 | Vorrichtung zur Aufnahme von wickel-oder speicherbaren Elementen |
Country Status (1)
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Families Citing this family (1)
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Patent Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
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