DE19913558A1 - Lautsprechervorrichtung - Google Patents

Lautsprechervorrichtung

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DE19913558A1
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plate
vibration system
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Abstract

Eine Lautsprechervorrichtung (1) zur Wiedergabe akustischen (hörbaren) Schalles enthält eine Magnetkreis-Einheit (7), die eine im wesentlichen ringförmige Zentralplatte (23) aus einem magnetischen Material aufweist und einen Satz von im wesentlichen ringförmigen Magneten (24, 25), welche so auf beiden Seiten der Zentralplatte (23) angeordnet sind, daß sich Magnetpole abstoßender Polaritäten mit der dazwischenliegenden Zentralplatte (23) gegenüberliegen. Die Magnetkreis-Einheit (7) erzeugt ein Magnetfeld an der Innenrandseite und an der Außenrandseite der Zentralplatte (23). Die Lautsprechervorrichtung (1) enthält ferner ein erstes Vibrationssystem (5), das eine Vibrationsplatte (10) aufweist, die so an der Innenrandseite der Zentralplatte (23) angeordnet ist, daß sie durch die Magnetkreis-Einheit (7) angesteuert wird, und ein zweites Vibrationssystem (6), das eine zweite Vibrationsplatte (15) aufweist, die so an der Außenrandseite der Zentralplatte (23) angeordnet ist, daß sie durch die Magnetkreis-Einheit (7) angesteuert wird. Die erste und die zweite Vibrationsplatte (10, 15) weisen im wesentlichen eine flache Plattenform auf und sind so angeordnet, daß ihre jeweiligen Hauptoberflächen im wesentlichen in der gleichen horizontalen Ebene liegen. Da die erste und die zweite Vibrationsplatte (10, 15), die jeweils unterschiedliche Wiedergabefrequenzbereiche aufweisen, im wesentlichen in der gleichen horizontalen Ebene angeordnet sind, kann die Schallqualität des ...

Description

Diese Erfindung bezieht sich auf eine Lautsprechervorrichtung zum Umsetzen elektrischer Signale in einen akustischen Schall, bei der die Dickenabmessung der Vorrichtung reduziert werden kann.
Bisher wurde eine Lautsprechervorrichtung verwendet, bei der der Schall im hohen Frequenzbereich und der Schall im mittleren bis tiefen Frequenzbereich durch jeweils unterschiedlich schwingende (vibrierende) Platten wiedergegeben wurde. Für eine solche Lautsprechervorrichtung wird eine koaxiale Zweiwegelautsprechervorrichtung vorgeschlagen, in der eine Vibrationsplatte, die den Schall im hohen Frequenzbereich wiedergibt, und eine andere Vibrationsplatte, die den Schall im mittleren bis tiefen Frequenzbereich wiedergibt, übereinander angeordnet sind, wobei sich ihre Zentren in Vibrationsrichtung decken.
Für eine solche Lautsprechervorrichtung wird eine gemäß Fig. 3 angeordnete Ausführungsform vorgeschlagen. Eine Lautsprechervorrichtung 101, dargestellt in Fig. 3, weist ein Vibrationssystem 105 für den hohen Schallbereich (Hochtöner) zur Erzeugung des akustischen Schalls in einem hohen Schallbereich auf, einen Magnetkreis 106 für den hohen Schallbereich zum Ansteuern des Vibrationssystems 105 für den hohen Schallbereich, ein Vibrationssystem 107 für den mittleren bis tiefen Schallbereich (Tieftöner) zur Erzeugung des akustischen Schalls im mittleren bis tiefen Schallbereich und einen Magnetkreis 108 für den mittleren bis tiefen Schallbereich zum Ansteuern des Vibrationssystems 107 für den mittleren bis tiefen Schallbereich.
Das Vibrationssystem 105 für den hohen Schallbereich wird durch einen Rahmen 109 getragen und weist eine kuppelförmige Vibrationsplatte 110, eine zylinderförmige Spule 111, die ein Ende der Vibrationsplatte 110 trägt, und einen elastischen Rand 112 auf, der mit dem Außenrand der Vibrationsplatte 110 verbunden ist.
Der Magnetkreis 106 für den hohen Schallbereich weist eine Schwingspule 114 zum Vibrieren des Vibrationssystems 105 für den hohen Schallbereich, ein Joch 115 zum Bilden eines Magnetweges, einen Magnet 106 zum Erzeugen des magnetischen Flusses zu dem Joch 115 und eine an dem Magnet 116 anliegend vorgesehene Deckplatte 117 zum Definieren eines Magnetspaltes auf. Die Schwingspule 114 ist an dem Außenrand der Spule 111 des Vibrationssystems 105 für den hohen Schallbereich innerhalb des Magnetspaltes vorgesehen. Beide Enden der Schwingspule 114 sind über einen nicht dargestellten umsponnenen Draht mit einem am Außenrand des Rahmens 109 vorgesehenen Anschluß 110 verbunden. Das Joch 115 ist in Scheibenform aus einem magnetischen Material gebildet und hat einen nach oben abstehenden, säulenförmigen Mittelpol 118. Dieser Mittelpol 118 ist in das Innere der Spule 111 des Vibrationssystems 105 für den hohen Schallbereich eingesetzt. Der auf dem Joch 115 montierte Magnet 116 hat die Form eines Ringes, in den der Mittelpol 118 eingesetzt ist. Dieser Magnet 116 ist auf der Jochseite zu einem S-Pol und auf der Deckplattenseite zu einem N-Pol magnetisiert. Das Joch 115 befindet sich in einer an die S-Polseite des Magneten 116, die zu einem S-Pol magnetisiert ist, anliegenden Position. Die auf dem Magnet 116 montierte Deckplatte 117 hat die Form eines Ringes mit einer zentralen Öffnung, in die der Mittelpol 118 eingesetzt ist. Die zu einem N-Pol magnetisierte Deckplatte 117 weist einen Magnetspalt auf, der zwischen ihrem Innenrand und dem Außenrand des Mittelpols 118 definiert ist.
Der Magnetkreis 106 ist wie in Fig. 3 dargestellt durch einen Abschirmschild 119 bedeckt, um ein Austreten des Magnetflusses von dem Magnetkreis 106 zur Außenseite zu verhindern.
Gemäß Fig. 3 weist das Vibrationssystem 107 für den mittleren bis tiefen Schallbereich eine im wesentlichen konus- bzw. kegelförmige Vibrationsplatte 120, die ein zentrales Durchgangsloch hat, eine zylinderförmige Spule 121, von der ein Ende in dem Durchgangsloch der Vibrationsplatte 120 montiert ist, eine elastische Kante 122, die mit dem Außenrand der Vibrationsplatte 120 verbunden ist, und einen elastischen, vibrationsabsorbierenden Dämpfer 123 auf, der auf der Spule 121 montiert ist.
Gemäß Fig. 3 weist der Magnetkreis 108 für den mittleren bis tiefen Schallbereich eine Schwingspule 124 zum Vibrieren des Vibrationssystems 107 für den mittleren bis tiefen Schallbereich, ein einen Magnetweg formendes Joch 125, einen Ansteuermagnet 126 zum Erzeugen des magnetischen Flusses zu diesem Joch 125, eine an dem Ansteuermagnet 126 anliegend vorgesehene Deckplatte 127 zum Definieren des magnetischen Spaltes und einen Löschmagnet 128 auf, um ein Austreten des magnetischen Flusses des Ansteuermagnets 126 zur Außenseite des Magnetkreises 108 für den mittleren bis tiefen Schallbereich zu verhindern.
Die Schwingspule 124 ist am Außenrand der Spule 121 des Vibrationssystems 107 für den mittleren bis tiefen Schallbereich innerhalb des magnetischen Spaltes vorgesehen. Beide Enden der Schwingspule 124 sind über einen umsponnenen Draht 130 (Litze) mit einem Anschluß 110 verbunden, der am Außenrand des Rahmens 109 vorgesehen ist. Das Joch 125 ist in Scheibenform aus einem magnetischen Material geformt und hat einen sich nach oben erstreckenden säulenförmigen Mittelpol 131. Dieser Mittelpol 131 ist in die Innenseite der Spule 121 des Vibrationssystems 107 für den mittleren bis tiefen Schallbereich eingesetzt. Der Ansteuermagnet 126, der auf dem Joch 125 vorgesehen ist, besitzt Ringform mit einer zentralen Öffnung, in die der Mittelpol 131 eingesetzt ist. Die Jochseite des Ansteuermagnets 126 ist zu einem S-Pol und die Deckplattenseite zu einem N-Pol magnetisiert. Das Joch 125 befindet sich in einer an die S-Polseite des Ansteuermagnets 126, die zu einem S-Pol magnetisiert ist, anliegenden Position. Die auf dem Ansteuermagnet 126 angebrachte Deckplatte 127 besitzt Ringform, in die der Mittelpol 131 eingesetzt ist. Die Deckplatte 127, die zu einem N-Pol magnetisiert ist, weist einen Magnetspalt auf, der zwischen ihrem Innenrand und dem Außenrand des Mittelpols 118 definiert ist. Der Löschmagnet 128 besitzt Ringform und ist an dem rückwärtigen Ende des Jochs 125 vorgesehen. Die Jochseite des Löschmagnets 128 ist zu einem S-Pol und die rückwärtige Seite zu einem N-Pol magnetisiert.
Diese Lautsprechervorrichtung 101 besitzt einen Rahmen, der das Vibrationssystem 107 für den mittleren bis tiefen Schallbereich trägt, wie in Fig. 3 dargestellt ist. Dieser Rahmen 109 ist aus einem metallischen Material geformt und ist im wesentlichen zylinderförmig, wobei er sich von der Rückseite zur Vorderseite erweitert. Der Rahmen 109 weist an seiner Vorderseite eine Halterung 132 zur Halterung des Vibrationssystems 107 für den mittleren bis tiefen Schallbereich auf. An dieser Halterung 132 ist der Außenrand des Randes 122 des Vibrationssystems 107 für den mittleren bis tiefen Schallbereich über eine nicht dargestellte Dichtung gesichert.
Wenn in der oben beschriebenen Lautsprechervorrichtung 101 Strom den Schwingspulen 114, 124 zugeführt wird, werden die Schwingspulen 114, 124 in Schwingungen bzw. Vibrationen versetzt, und in Übereinstimmung mit den Vibrationen der Schwingspulen 114, 124 werden die Vibrationsplatten 110, 120 des Vibrationssystems 105 für den hohen Schallbereich und des Vibrationssystems 107 für den mittleren bis tiefen Schallbereich in Vibrationen versetzt, um den akustischen Schall (Klang, Ton) zu erzeugen.
Mit Bezug auf Fig. 2 wird eine modifizierte Lautsprechervorrichtung 102 erläutert, bei der sich das Vibrationssystem 135 für den hohen Schallbereich und der Magnetkreis 136 für den hohen Schallbereich von denen der oben beschriebenen Lautsprechervorrichtung 101 unterscheiden. Da das Vibrationssystem für den mittleren bis tiefen Schallbereich und der Magnetkreis für den mittleren bis tiefen Schallbereich der Lautsprechervorrichtung 102 gleich dem Vibrationssystem 107 für den mittleren bis tiefen Schallbereich und dem Magnetkreis 108 für den mittleren bis tiefen Schallbereich der oben beschriebenen Lautsprechervorrichtung 101 ist, sind, wie in Fig. 2 dargestellt ist, entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen und werden nicht gesondert erläutert.
Gemäß Fig. 2 wird das Vibrationssystem 135 für den hohen Schallbereich von dem Magnetkreis 108 für den mittleren bis tiefen Schallbereich getragen und weist eine kuppelförmige Vibrationsplatte 140, eine zylinderförmige Spule 141, die ein Ende der Vibrationsplatte 140 trägt, und einen flexiblen Rand 142 auf, der mit dem Außenrand der Vibrationsplatte 140 verbunden ist.
Der Magnetkreis 136 für den hohen Schallbereich weist eine Schwingspule 144 zum Vibrieren des Vibrationssystems 135 für den hohen Schallbereich, ein am Boden geschlossenes röhrenförmiges Joch 145 zum Bilden eines Magnetwegs, einen Magnet 146 zum Erzeugen des magnetischen Flusses zu dem Joch 145 und eine an dem Magnet 146 anliegend vorgesehene Deckplatte 147 auf zum Definieren eines magnetischen Spaltes. Die Schwingspule 144 ist an der Außenseite der Spule 141 des Vibrationssystems 135 für den hohen Schallbereich innerhalb des magnetischen Spaltes vorgesehen. Beide Ende der Schwingspule 144 sind über einen nicht dargestellten umsponnenen Draht mit einem Anschluß 110 verbunden, der am Außenrand des Rahmens 109 vorgesehen ist. Das Joch 145 ist aus einem magnetischen Material gebildet. Die Jochseite des Magnet 146 ist zu einem S-Pol und die Deckplattenseite zu einem N-Pol magnetisiert. Das Joch 145 befindet sich in einer an die S-Polseite des Magnet 146, die zu einem S-Pol magnetisiert ist, anliegenden Position. Die auf dem Magnet 146 montierte Deckplatte 147 ist aus einem magnetischen Material in Scheibenform geformt. Diese Deckplatte 147, die zwischen ihrem Außenrand und dem Innenrand des offenen Endes des Jochs 145 einen Magnetspalt begrenzt, ist zu einem N-Pol magnetisiert.
Wenn in der oben beschriebenen Lautsprechervorrichtung 102 Strom zu den Schwingspulen 124, 144 geleitet wird, werden die Schwingspulen 124, 144 in Vibrationen versetzt, und in Übereinstimmung mit den Vibrationen der Schwingspulen 124, 144 werden die Vibrationsplatten 140, 120 des Vibrationssystems 135 für den hohen Schallbereich und des Vibrationssystems 107 für den mittleren bis tiefen Schallbereich in Vibrationen versetzt, um den akustischen Schall zu erzeugen.
Die oben beschriebene übliche Lautsprechervorrichtung 101 hat den Nachteil, daß die Schallquelle für den hohen Frequenzbereich den wiedergegebenen Schall der Schallquelle für den mittleren bis tiefen Frequenzbereich abschirmt, wodurch der Wiedergabe-Schalldruck gegenüber den Frequenzcharakteristiken beeinflußt wird.
Es ist daher grundsätzlich nachteilig, die Anordnungspositionen der Schallquellen für den hohen Frequenzbereich und für den mittleren bis tiefen Frequenzbereich einander anzunähern und anzugleichen. Die Lautsprechervorrichtung 101 hat andererseits den Nachteil, daß die Positionen der Schwingspulen 114, 124, die die jeweiligen Schallquellen bilden, voneinander beabstandet in Vorwärts-Rückwärtsrichtung der Amplitudenrichtung angeordnet sind, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist.
In der oben beschriebenen Lautsprechervorrichtung 102 wird die Schallquelle für den hohen Frequenzbereich davon abgehalten, den Wiedergabe-Schalldruck gegenüber den Frequenzcharakteristiken zu beeinflussen, da gemäß Fig. 2 die Schallquelle für den hohen Frequenzbereich von der Amplitudenebene der Vibrationsplatte 120 der Schallquelle für den mittleren bis tiefen Frequenzbereich beabstandet ist. Diese Lautsprechervorrichtung 120 ist allerdings nicht erwünscht, da die Schallquellen nicht in der gleichen Ebene relativ zur Richtung des Wiedergabe-Schalldrucks angeordnet sind.
Die oben beschriebenen Lautsprechervorrichtungen 101, 102 weisen das Problem auf, daß ein Magnet mit einer größeren Magnetkraft verwendet wird, um die Größe der Schallquelle für den hohen Frequenzbereich zu reduzieren, wodurch die Herstellungskosten erhöht werden. Diese Lautsprechervorrichtungen 101, 102 sind ungünstig, da für die Schallquelle für den hohen Frequenzbereich ein separater Magnetkreis vorgesehen sein muß, was die Anzahl an Bauelementen erhöht und die Einfachheit der Anordnung herabsetzt.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neue Lautsprechervorrichtung anzugeben, die frei von den oben erwähnten Problemen ist, welche den üblichen elektroakustischen Umsetzern anhaften.
Insbesondere soll eine Lautsprechervorrichtung angegeben werden, die in der Lage ist, akustischen Schall mit hoher Schallqualität wiederzugeben.
Ferner soll eine Lautsprechervorrichtung angegeben werden, deren Konstruktion vereinfacht ist und bei der die Vorrichtung selbst in ihrer Dickenabmessung und Größe reduziert werden kann.
Nach einem Gesichtspunkt gibt die vorliegende Erfindung eine Lautsprechervorrichtung an, die eine Magnetkreis-Einheit aufweist, die eine im wesentlichen ringförmige Zentralplatte aus einem magnetischen Material und einen Satz von im wesentlichen ringförmigen Magneten aufweist, welche so auf beiden Seiten der Zentralplatte angeordnet sind, daß sich Magnetpole abstoßender Polaritäten mit dazwischenliegender Zentralplatte gegenüberliegen. Die Magnetkreis-Einheit erzeugt eine Magnetfeld an der Innenrandseite und an der Außenrandseite der Zentralplatte. Die Lautsprechervorrichtung enthält außerdem ein erstes Vibrationssystem, das eine erste Vibrationsplatte aufweist, die so an der Innenrandseite der Zentralplatte angeordnet ist, daß sie durch die Magnetkreis-Einheit angesteuert wird, sowie ein zweites Vibrationssystem, das eine zweite Vibrationsplatte aufweist, die so an der Außenrandseite der Zentralplatte angeordnet ist, daß sie durch die Magnetkreis-Einheit angesteuert wird.
Das erste und das zweite Vibrationssystem können unterschiedliche Wiedergabefrequenzbereiche aufweisen.
Nach einem anderen Gesichtspunkt gibt die vorliegende Erfindung eine Lautsprechervorrichtung an, die eine Magnetkreis-Einheit enthält, die eine im wesentlichen ringförmige Zentralplatte aus einem magnetischen Material und einen Satz von im wesentlichen ringförmigen Magneten aufweist, welche so auf beiden Seiten der Zentralplatte angeordnet sind, daß sich Magnetpole abstoßender Polaritäten mit der dazwischenliegenden Zentralplatte gegenüberliegen. Die Magnetkreis-Einheit erzeugt ein Magnetfeld an der Innenrandseite und an der Außenrandseite der Zentralplatte. Die Lautsprechervorrichtung enthält ferner ein erstes Vibrationssystem, das eine erste Vibrationsplatte aufweist, die so an der Innenrandseite der Zentralplatte angeordnet ist, daß sie durch die Magnetkreis-Einheit angesteuert wird, und ein zweites Vibrationssystem, das eine zweite Vibrationsplatte aufweist, die so an der Außenrandseite der Zentralplatte angeordnet ist, daß sie durch die Magnetkreis-Einheit angesteuert wird. Die erste und die zweite Vibrationsplatte weisen eine im wesentlichen flache Plattenform auf und sind so angeordnet, daß deren jeweilige Hauptoberflächen im wesentlichen in der gleichen horizontalen Ebene liegen.
Die erste und die zweite Vibrationsplatte sind auf derselben axialen Geraden angeordnet.
Da in der vorliegenden Lautsprechervorrichtung die erste und die zweite Vibrationsplatte im wesentlichen in der gleichen horizontalen Ebene angeordnet sind, kann die Qualität des wiedergegebenen akustischen Schalles verbessert werden.
Die Erfindung wird anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Querschnittansicht einer Lautsprechervorrichtung entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Querschnittansicht einer weiteren herkömmlichen Lautsprechervorrichtung;
Fig. 3 eine Querschnittansicht einer herkömmlichen Lautsprechervorrichtung;
Fig. 4 eine Querschnittansicht zur Darstellung des Magnetfeldes, das durch einen Magnetkreis erzeugt wird, der in der Lautsprechervorrichtung gemäß Fig. 1 vorgesehen ist;
Fig. 5 eine Querschnittansicht zur Darstellung des Magnetfeldes, das durch einen Magnetkreis erzeugt wird, der in der herkömmlichen Lautsprechervorrichtung vorgesehen ist;
Fig. 6 eine Querschnittansicht einer Zentralplatte, die einen Magnetkreis bildet, welcher in einer Lautsprechervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
Fig. 7 eine Querschnittansicht einer Lautsprechervorrichtung entsprechend einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 8 eine Querschnittansicht einer Lautsprechervorrichtung entsprechend einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Mit Bezug auf die Zeichnung sollen nun bevorzugte Ausführungsformen der Lautsprechervorrichtung entsprechend der vorliegenden Erfindung ausführlich beschrieben werden.
Eine Lautsprechervorrichtung 1 entsprechend der vorliegenden Erfindung weist ein Vibrationssystem 5 für den hohen Schallbereich zu Erzeugung des akustischen Schalls im hohen Schallbereich auf, ein Vibrationssystem 6 für den mittleren bis tiefen Schallbereich und einen Magnetkreis 7 zum Ansteuern des Vibrationssystems 5 für den hohen Schallbereich und des Vibrationssystems 6 für den mittleren bis tiefen Schallbereich, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist.
Diese Lautsprechervorrichtung 1 weist einen Rahmen 8 auf, um das Vibrationssystem 5 für den hohen Schallbereich, das Vibrationssystem 6 für den mittleren bis tiefen Schallbereich und den Magnetkreis 7 zu tragen, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist.
Das Vibrationssystem 5 für den hohen Schallbereich enthält eine im wesentlichen kegelförmige Vibrationsplatte 10 mit einem mittigen Durchgangsloch, eine zylinderförmige Spule 11, von der ein Ende mit dem Durchgangsloch in der Vibrationsplatte 10 verbunden ist, einen flexiblen Rand 12, der mit dem Außenrand der Vibrationsplatte 10 verbunden ist, und eine kuppelförmige Kappe 13, die auf der Vibrationsplatte 10 zum Schließen des Durchgangslochs montiert ist, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist.
Das Vibrationssystem 6 für den mittleren bis tiefen Schallbereich enthält eine im wesentlichen kegelförmige Vibrationsplatte 15 mit einem mittigen Durchgangsloch, eine zylinderförmige Spule 16, bei der ein Ende mit dem Durchgangsloch in der Vibrationsplatte 15 verbunden ist, einen flexiblen Rand 12, der mit dem Außenrand der Vibrationsplatte 10 verbunden ist und einen flexiblen, vibrationsabsorbierenden Dämpfer 18, der auf der Spule 16 montiert ist, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
Die Ansteuerschaltung 7 enthält eine erste und eine zweite Schwingspule 21, 22 zum Vibrieren der Vibrationsplatten 10, 15 des Vibrationssystems 5 für den hohen Schallbereich und des Vibrationssystems 6 für den mittleren bis tiefen Schallbereich, eine Zentralplatte 23 zum Bilden eines Magnetwegs und einen Satz von Magneten, der aus einem ersten Magneten 24 und einem zweiten Magneten 25 besteht, zum Erreichen des magnetischen Flusses zu der Zentralplatte 23.
Die erste Schwingspule 21 ist am Außenrand der Spule 11 des Vibrationssystems 5 für den hohen Schallbereich vorgesehen und ist am Innenrand des Magnetkreises 7 angeordnet. Beide Enden der ersten Schwingspule 21 sind über einen umsponnenen Draht (Litze) 27 mit einem Anschluß 28 verbunden, der am Außenrand des Rahmens 8 vorgesehen ist. Die zweite Schwingspule 22 ist am Außenrand der Spule 16 des Vibrationssystems 6 für den mittleren bis tiefen Schallbereich vorgesehen und ist am Außenrand des Magnetkreises 7 angeordnet. Beide Enden der zweiten Schwingspule 22 sind über einen umsponnenen Draht (Litze) 27 mit einem Anschluß 28 verbunden, der am Außenrand des Rahmens 8 vorgesehen ist.
Die Zentralplatte 23 ist aus einem magnetischen Material, wie z. B. einer warmgeschmiedeten Stahlplatte, in Ringform gebildet und ist am Innenrand der Spule 16 des Vibrationssystems 6 für den mittleren bis tiefen Schallbereich vorgesehen.
Erster und zweiter Magnet 24, 25 sind anisotropisch gesinterte Magnete seltener Erden, wie z. B. Neodym, und sind jeweils ringförmig. Sowohl erster als auch zweiter Magnet 24, 25 haben einen Außendurchmesser, der leicht geringer ist als der Außendurchmesser der Zentralplatte 22, während sie einen Innendurchmesser der Zentralöffnung haben, der ein wenig größer ist als der Innendurchmesser der Zentralöffnung der Zentralplatte 23. Erster und zweiter Magnet 24, 25 sind mit ihren Zentralöffnungen über der Zentralöffnung der Zentralplatte 23 liegend so angeordnet, daß der Außenrand und der Innenrand der Zentralplatte 23 von den Außenrändern und den Zentralöffnungen von erstem und zweitem Magnet 24, 25 jeweils abstehen. Erster und zweiter Magnet 24, 25 sind an beiden Seiten der Zentralplatte 23 so angeordnet, daß sich Magnetpole abstoßender Polaritäten mit dazwischenliegender Zentralplatte 23 gegenüberliegen. Genauer gesagt ist bei sowohl erstem als auch zweitem Magnet 24, 25 die Zentralplattenseite, entlang der Richtung der Dickenerstreckung, zu einem N-Pol magnetisiert, während die abgewandte Seite zu einem S-Pol magnetisiert ist. Daher erzeugt der Magnetkreis 7 ein abstoßendes Magnetfeld.
An dem nach der obigen Beschreibung gebildeten Magnetkreis 7 ist über einen an dem ersten Magnet 24 vorgesehenen Randring 26 der Außenrand eines Randes 12 des Vibrationssystems 5 für den hohen Schallbereich fest montiert. An dem Außenrand und an dem Innenrand des Magnetkreises 7 sind eine Spule 16 des Vibrationssystems 6 für den mittleren bis tiefen Schallbereich bzw. die Spule des Vibrationssystem 5 für den hohen Schallbereich angeordnet, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist.
Der aus einem metallischen Material geformte Rahmen 8 ist im wesentlichen zylinderförmig, wobei er sich von seiner Rückseite zur Vorderseite hin nach außen erweitert, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. An der Vorderseite des Rahmens 8 ist eine Halterung 29 zum Halten des Vibrationssystems 6 für den mittleren bis tiefen Schallbereich gebildet. An dieser Halterung 29 ist der Außenrand einer Kante 17 des Vibrationssystems 6 für den mittleren bis tiefen Schallbereich durch eine nicht dargestellte Dichtung befestigt. Am Außenrand des Rahmens 8 ist ein Anschluß 28 befestigt, der mit der ersten und zweiten Schwingspule 21, 22 über die Litze 27 verbunden ist. Mit diesem Anschluß 28 ist eine Anschlußleitung einer nicht dargestellten externen Stromquelle verbunden.
Wenn in der oben beschriebenen Lautsprechervorrichtung 1 ein zu Sprachsignalen proportionaler Ansteuerstrom an erste und zweite Schwingspule 21, 22 des Magnetkreises 7 angelegt wird, werden die erste und die zweite Schwingspule 21, 22 in Vibrationen versetzt, entsprechend der Linken-Hand-Regel von Fleming. Die Vibrationsplatten 10, 15 des Vibrationssystems 5 für den hohen Schallbereich und des Vibrationssystems 6 für den mittleren bis tiefen Schallbereich werden in Übereinstimmung mit den Vibrationen der ersten und der zweiten Schwingspule 21, 22 vibriert (in Schwingungen versetzt), um den akustischen d.i. hörbaren Schall (Ton, Klang) zu erzeugen.
Die Verteilung des Magnetflusses des Magnetkreises 7, der entsprechend der obigen Beschreibung ausgebildet ist, wird mit Bezug auf Fig. 4 erläutert, in der die Ordinate und die Abszisse die Position in Dickenrichtung des Magnetkreises 7 parallel zur Amplitudenrichtung des Vibrationssystems 5 für den hohen Schallbereich bzw. des Vibrationssystems 6 für den mittleren bis tiefen Schallbereich darstellen. Ferner kennzeichnen in Fig. 4 die Pfeile die Richtung der Kraftlinien des Magnetfeldes.
Am Innen- und am Außenrand des Magnetkreises 7 werden Magnetfelder mit ungefähr gleichen Magnetflußdichten erzeugt, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Dieser Magnetkreis 7 weist eine maximale magnetische Flußdichte des Magnetfeldes in einem dem Außenrand der Zentralplatte 23 gegenüberliegenden Bereich auf, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Die Magnetflußdichte des Magnetkreises 7 wird mit Entfernung der Zentralplatte 23 in Dickenrichtung fortschreitend geringer, wobei sich die Richtung des Magnetflusses in einem Zwischenbereich entlang der Dickenrichtung von erstem und zweitem Magneten 24, 25 umkehrt.
Ebenfalls erhöht sich in diesem Magnetkreis 7 der magnetische Fluß in umgekehrter Richtung fortschreitend in einer von der Zentralplatte wegführenden Richtung, in Dickenrichtung von dem Zentrum, in Dickenrichtung von erstem und zweitem Magneten 24, 25, während sie in einer von den Enden von erstem und zweitem Magneten 24, 25 fortführenden Richtung fortschreitend kleiner wird. Der Magnetkreis 7 schaltet ("setzt") das Vibrationssystem 5 für den hohen Schallbereich und das Vibrationssystem 6 für den mittleren bis tiefen Schallbereich, die an den Innen- bzw. an den Außenrandseiten angeordnet sind.
Ein herkömmlicher Magnetkreis 200, der ein abstoßendes Magnetfeld erzeugt, wird nun mit Bezug auf Fig. 5 erläutert. Der Magnetkreis 200 weist eine scheibenförmige Zentralplatte 201 auf, die aus einem magnetischen Material gebildet ist, sowie einen Satz von Magneten, nämlich einen ersten Magnet 202 und einen zweiten Magnet 203, welche so auf beiden Seiten der Zentralplatte 201 angeordnet sind, daß sich Magnetpole abstoßender Polaritäten mit dazwischenliegender Zentralplatte 201 gegenüberliegen. In Dickenrichtung gesehen ist bei sowohl erstem als auch zweitem Magnet 202, 203 die Zentralplattenseite zu einem N-Pol magnetisiert, während die abgewandte Seite zu einem S-Pol magnetisiert ist.
Bei dem herkömmlichen Magnetkreis 200 wird das Magnetfeld nur am Außenrand der scheibenförmigen Zentralplatte 201 gebildet, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist. In dem Magnetkreis 7 der vorliegenden Erfindung wird das Magnetfeld an den Innen- und Außenrändern der Zentralplatte 23 erzeugt, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, und somit können das an der Innenrandseite und der Außenrandseite der Zentralplatte 23 angeordnete Vibrationssystem 5 für den hohen Schallbereich bzw. das Vibrationssystem 6 für den mittleren bis tiefen Schallbereich 6 in der im wesentlichen gleichen Ebene angeordnet werden.
Die Lautsprechervorrichtung 1 entsprechend der vorliegenden Erfindung kann auch mit einem Magnetkreis 37, der gemäß Fig. 6 ausgebildet ist, ausgestattet sein.
Dieser Magnetkreis 37 weist eine ringförmige Zentralplatte 38 aus einem magnetischen Material auf und einen Satz von Magneten, nämlich einen ersten Magnet 39 und einen zweiten Magnet 40, die so auf beiden Seiten der Zentralplatte 23 angeordnet sind, daß sich Magnetpole abstoßender Polaritäten mit dazwischenliegender Zentralplatte 23 gegenüberliegen. In Dickenrichtung gesehen ist bei dem ersten und dem zweiten Magnet 39, 40 die Zentralplattenseite zu einem N-Pol magnetisiert, während die abgewandten Seiten zu einem S-Pol magnetisiert ist.
Am Innenrand der in dem Magnetkreis 37 vorgesehenen Zentralplatte 38 ist ein abgeschrägter Bereich 41 geformt, der sich über beide Ecken an beiden Seiten in Dickenrichtung erstreckt. Das bedeutet, daß die Zentralplatte 38 in einer Richtung parallel zur Amplitudenrichtung der Vibrationsplatte 10 eine geringere Breite an der Innenrandseite aufweist, als an ihrer Außenrandseite. Daher ist bei der Zentralplatte 38 des Magnetkreises 37 die Breite der Innenrandseite in einer Richtung parallel zur Amplitudenrichtung der Vibrationsplatte 10 reduziert, wodurch der Magnetfluß am Innenrand, der auf die Schwingspule 21 zum Vibrieren des Vibrationssystems 5 für den hohen Schallbereich wirkt, und der keine größere Amplitude benötigt in einem mittleren Bereich in Dickenrichtung konzentriert ist. Es wird angemerkt, daß keine Abschrägungen am Innenrand der Zentralplatte 38 notwendig ist, da irgendeine andere geeignete Konfiguration, beispielsweise ein gewölbter Querschnitt, verwendet werden kann, falls er eine Konzentration des Magnetflusses an dem Innenrand bewirkt.
Bei der oben beschriebenen Lautsprechervorrichtung 1, bei der der Magnetkreis 7 eine ringförmige Zentralplatte 23 aufweist und der erste und der zweite Magnet 24, 25 auf beiden Seiten der Zentralplatte 23 so angeordnet sind, daß sich Magnetpole abstoßender Polaritäten gegenüberliegen, werden Magnetfelder am Innenrand und am Außenrand der Zentralplatte 23 erzeugt, so daß das Vibrationssystem für den hohen Schallbereich und das Vibrationssystem für den mittleren bis tiefen Schallbereich in Bezug auf die Richtung des Wiedergabeschalldrucks in der gleichen Ebene angeordnet werden können. Somit stellt die vorliegende Lautsprechervorrichtung 1 eine koaxiale Zweiwege-Lautsprechervorrichtung dar, in der die Position der Schallquelle für den Wiedergabeschalldruck des hohen Frequenz- oder Schallbereiches genau mit derjenigen für die Wiedergabeschalldruck des tiefen Frequenz- oder Schallbereiches übereinstimmt.
Bei der Lautsprechervorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Erfindung sind auch nicht mehreren Magnetkreise notwendig, wodurch die Konstruktion dementsprechend vereinfacht wird, so daß ein umständliches Zusammenbauen, um zwei Magnetkreise zu kombinieren, wie dies bei den oben erwähnten herkömmlichen Lautsprechervorrichtungen 101, 102 der Fall ist, entfällt, und wodurch die Einfachheit der Anordnung verbessert wird.
Die oben beschriebene Lautsprechervorrichtung ist so ausgebildet, daß ihr Vibrationssystem 5 für den hohen Schallbereich die kegelförmige Vibrationsplatte 10 verwendet. Alternativ dazu kann das Vibrationssystem für den hohen Schallbereich mit einer kuppelförmigen Vibrationsplatte 46 ausgestattet sein. In einer in Fig. 7 dargestellten Lautsprechervorrichtung 2 sind andere Teile, als diejenigen des Vibrationssystems 45 für den hohen Schallbereich, die gleichen wie diejenigen der oben beschriebenen Lautsprechervorrichtung 1 und daher mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Aus Gründen der Einfachheit wird daher auf eine ausführliche Beschreibung verzichtet.
Gemäß Fig. 7 ist das bei der Lautsprechervorrichtung 2 vorgesehene Vibrationssystem 45 für den hohen Schallbereich auf den Magneten 24 des Magnetkreises 7 gestützt und weist eine kuppelförmige Vibrationsplatte 46, eine zylinderförmige Spule 47, die ein Ende der Vibrationsplatte 46 trägt, und einen elastischen Rand 48 auf, der mit dem Außenrand der Vibrationsplatte 46 verbunden ist. An der Außenseite der Spule 47 ist die Schwingspule 21 des Magnetkreises 7 angeordnet, so daß die Spule 47 am Innenrand des Magnetkreises 7 angeordnet ist.
Bei dem oben beschriebenen Vibrationssystem 45 für den hohen Schallbereich wird Strom an die Schwingspule 21 des Magentschaltkreises 7 angelegt, wodurch die Vibrationsplatte 46 in Übereinstimmung mit den Vibrationen der Schwingspule 21 vibriert wird, um akustischen Schall zu erzeugen.
In den oben beschriebenen Lautsprechervorrichtungen 1, 2 werden die sogenannten konus- oder kegelförmigen Vibrationsplatten 10, 15 für das Vibrationssystem 5 für den hohen Schallbereich bzw. das Vibrationssystem 6 für den mittleren bis tiefen Schallbereich verwendet. Eine andere Lautsprechervorrichtung 3, die eine im wesentlichen ebene Vibrationsplatte hat, wird im folgenden mit Bezug auf Fig. 8 erläutert.
Diese Lautsprechervorrichtung 3 besitzt ein Vibrationssystem 55 für den hohen Schallbereich, ein Vibrationssystem 56 für den mittleren bis tiefen Schallbereich und einen Magnetkreis 57 zum Ansteuern des Vibrationssystems 55 für den hohen Schallbereich und des Vibrationssystems für den mittleren bis tiefen Schallbereich 56.
Gemäß Fig. 8 weist die Lautsprechervorrichtung 3 einen Rahmen 58 auf, der das Vibrationssystem 55 für den hohen Schallbereich, das Vibrationssystem 56 für den mittleren bis tiefen Schallbereich und den Magnetkreis 57 aufweist. Das Vibrationssystem 55 für den hohen Schallbereich weist eine scheibenförmige Vibrationsplatte 60 auf, sowie ein nachgiebiges Tragteil 62 zur beweglichen Unterstützung des Außenrandes der Vibrationsplatte 60.
Die Vibrationsplatte ist in gewünschter Dicke durch eine leichtgewichtige ebene Platte gebildet, die einen Honigwabenaufbau oder eine ausgeschäumte Konstruktion aufweist, die Hohlräume in der Innenseite oder an der Oberfläche aufweist, wie z. B. einen ausgeschäumten Glimmer- oder Micaaufbau. Diese Vibrationsplatte 60 ist an der Innenrandseite des Magnetkreises 57 angeordnet. Das nachgiebige Tragteil 62 ist aus einem elastischen Material im wesentlichen in Ringform geformt, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist. Der Innenrandbereich des nachgiebigen Tragteils 62 ist an dem Außenrand der Vibrationsplatte 60 befestigt, während der Außenrand an dem Innenrand des Magnetkreises 57 befestigt ist.
Gemäß Fig. 8 beinhaltet das Vibrationssystem 56 für den mittleren bis tiefen Schallbereich eine ringförmige Vibrationsplatte 65, die ein zentrales Durchgangsloch hat, einen Satz von im wesentlichen ringförmigen nachgiebigen Tragteilen 66, 67 zur beweglichen Unterstützung des Außenrandes der Vibrationsplatte 65 und eine Kappe 63 zur beweglichen Unterstützung des Innenrandes der Vibrationsplatte 65. Die Vibrationsplatte 65 ist durch eine leichtgewichtige ebene Platte in gewünschter Dicke gebildet, die einen Honigwabenaufbau oder eine ausgeschäumte Konstruktion hat, die Hohlräume im Inneren oder an der Oberfläche aufweist, wie z. B. einen ausgeschäumten Glimmer- oder Micaaufbau. Innerhalb des Durchgangslochs der Vibrationsplatte 65 ist der Magnetkreis 57 montiert. Die nachgiebigen Tragteile 66, 67 sind aus einem elastischen Material in konzentrisch gewellter oder gerollter Konfiguration gebildet, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist. Die nachgiebigen Tragteile 66, 67 sind in Bezug auf die Zentrallinie entlang der Dickenrichtung der Vibrationsplatte 65 liniensymmetrisch und parallel zueinander vorgesehen. Bei jedem nachgiebigen Tragteil 66, 67 ist in Dickenrichtung ein Ende mit einem der beiden Enden des Außenrandes der Vibrationsplatte 65 verbunden, während das abgewandte Ende an einem ringförmigen Randring 76, der an dem Rahmen 58 vorgesehen ist, befestigt ist. Die nachgiebigen Tragteile 66, 67 unterstützten die Vibrationsplatte 65 in einem festgesetzten Abstand voneinander entlang der Dickenrichtung der Vibrationsplatte 65, um die in dem Durchgangsloch der Vibrationsplatte 65 vorgesehene Schwingspule, wie später erläutert wird, in einer optimalen Position in dem Magnetfeld zu halten, wodurch eine Rollen unterdrückt wird, das anderenfalls während Vibrationen der Vibrationsplatte 65 mit großer Amplitude erzeugt wird. Die Kappe 63 weist einen Innenrand und einen Außenrand auf und ist an dem Innenrand der Vibrationsplatte 65 befestigt. Daher stützt die Kappe 63 den Innenrand der Vibrationsplatte 65 zu einer Bewegung entlang der Amplitudenrichtung.
Gemäß Fig. 8 ist der Magnetkreis 57 im Durchgangsloch der Vibrationsplatte 65 des Vibrationssystems 56 für den mittleren bis tiefen Schallbereich angeordnet und enthält eine erste und eine zweite Schwingspule 71, 72, um die Vibrationsplatten 60, 65 des Vibrationssystems 55 für den hohen Schallbereich und des Vibrationssystems 56 für den mittleren bis tiefen Schallbereich in Vibrationen zu versetzen, eine Zentralplatte 73, die einen Magnetweg bildet, und einen Satz von Magneten 74, 75 zum Erzeugen des magnetischen Flusses zu der Zentralplatte 73. Die erste Schwingspule 71 ist an der Außenrandseite der Vibrationsplatte 60 des Vibrationssystems 55 für den hohen Schallbereich so befestigt, daß ihre Zentrallinie in Richtung der Wicklungsbreite mit der Zentrallinie in Dickenrichtung der Vibrationsplatte 60 zusammenfällt. Die Wicklungsbreite der ersten Schwingspule 71 ist so gewählt, daß sie nicht größer als die Dicke der Zentralplatte 73 ist. Die zweite Schwingspule 72 ist an der Innenrandseite des Durchgangslochs der Vibrationsplatte 65 des Vibrationssystems 56 für den mittleren bis tiefen Schallbereich so befestigt, daß ihre Zentrallinie in Richtung der Wicklungsbreite mit der Zentrallinie in Dickenrichtung der Vibrationsplatte 65 zusammenfällt. Die Wicklungsbreite der zweiten Schwingspule 72 ist so gewählt, daß sie nicht größer ist als die Dicke der Zentralplatte 73. Die Zentralplatte 73 ist aus einem weichmagnetischen Material, wie z. B. einer warmgeschmiedeten Stahlplatte, in Scheibenform ausgebildet. Für die Magnete 74, 75 werden anisotropisch gesinterte Magnete seltener Erden, wie z. B. Neodym-Magnete verwendet, die in Scheibenform ausgebildet sind mit einem etwas geringeren Durchmesser, als der Außendurchmesser der Zentralplatte 73.
Der erste und der zweite Magnet 74, 75 sind auf beiden Seiten der Zentralplatte 73 so angeordnet, daß sich Magnetpole abstoßender Polaritäten mit dazwischenliegender Zentralplatte 63 gegenüberliegen, wobei beide Enden der Zentralplatte 73 von den Außenrändern der Magneten überstehen, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist. Obwohl dies nicht gezeigt ist, sind die Zentralplattenseiten der Magnete 74, 75 zu einem N-Pol magnetisiert, während die abgewandten Seiten zu einem S-Pol magnetisiert sind.
Der wie eben beschrieben ausgeführte Magnetkreis 57 ist dadurch gesichert, daß sein Innenrand mit dem Außenrand des nachgiebigen Stütz- oder Trageteils 62 des Vibrationssystems 55 für den hohen Schallbereich verbunden ist, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist. An dem Außen- und an dem Innenrand des Magnetkreises 57 sind die zweite Schwingspule 72 zum Vibrieren des Vibrationssystems 56 für den mittleren bis tiefen Schallbereich bzw. die erste Schwingspule 71 zum Vibrieren des Vibrationssystems 55 für den hohen Schallbereich angeordnet.
Der Rahmen 58 ist aus einem metallischen Material im wesentlichen in zylindrischer Form mit einem geschlossenen Boden geformt, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist. An der vorderen Endseite des Rahmens 58 ist eine Halterung 79 ausgebildet, um das Vibrationssystem 56 für den mittleren bis tiefen Schallbereich zu halten. An diese Halterung 79 sind die Außenränder der nachgiebigen Tragteile 66, 67 des Vibrationssystems 56 für den mittleren bis tiefen Schallbereich über einen ringförmigen zweiten Ring 76 befestigt. An dem Außenrand des Rahmens 58 ist ein Anschluß befestigt, der über eine nicht dargestellte Litze mit der ersten und der zweiten Schwingspule 71, 72 verbunden ist. Mit diesem Anschluß ist eine nicht dargestellte Anschlußleitung zu einer externen Stromquelle verbunden.
Die Lautsprechervorrichtung 3 weist ein nachgiebiges Tragteil 62 auf, das dazu dient, den Austritt von Luft in einem Raum durch einen Zwischenspalt zwischen dem Außenrand der Vibrationsplatte 60 und dem Innenrand des Magnetkreises 57 zu verhindern. Die Lautsprechervorrichtung 3 weist ebenfalls eine Kappe 63 auf, die dazu dient, das Austreten von Luft aus einem Raum durch einen Zwischenspalt zwischen dem Durchgangsloch in der Vibrationsplatte 65 und dem Außenrand des Magnetkreises 57 zu verhindern.
Wenn bei der oben beschriebenen Lautsprechervorrichtung 3 ein zu Sprachsignalen proportionaler Ansteuerstrom an die erste und zweite Schwingspule des Magnetschallkreises 57 angelegt wird, werden die erste und die zweite Schwingspule 71, 72 in Vibrationen versetzt entsprechend der Linken-Hand-Regel von Fleming. Die Vibrationsplatten 60, 65 des Vibrationssystems 55 für den hohen Schallbereich und des Vibrationssystems 56 für den mittleren bis tiefen Schallbereich werden in Übereinstimmung mit den Vibrationen der ersten und der zweiten Schwingspule 71, 72 vibriert, um akustischen Schall zu erzeugen. Bei der Lautsprechervorrichtung 3, die zu einer flachen Platte geformte Vibrationsplatten 60, 65 aufweist, kann die Dickenabmessung des Vibrationssystems 55 für den hohen Schallbereich und des Vibrationssystems 56 für den mittleren bis tiefen Schallbereich weiter reduziert werden, um die Vorrichtung in ihrer gesamten Dickenabmessung zu reduzieren.
Bei den oben beschriebenen jeweiligen Lautsprechervorrichtungen ist das Vibrationssystem für den hohen Schallbereich und das Vibrationssystem für den mittleren bis tiefen Schallbereich an den jeweiligen Innen- und Außenrandseiten angeordnet. Es ist allerdings auch möglich, das Vibrationssystem für den hohen Schallbereich und das Vibrationssystem für den mittleren bis tiefen Schallbereich in umgekehrter Relation zueinander anzuordnen.
Weiterhin ist es möglich, falls das Vibrationssystem für den hohen Schallbereich und das Vibrationssystem für den mittleren bis tiefen Schallbereich für unterschiedliche Wiedergabefrequenzbereiche ausgebildet sind, die sich teilweise überlappen, den Schall in hoher Schallqualität über einen weiteren Frequenzbereich von den tiefen bis zu den höheren Bereichen ohne Fluktuationen in dem Schalldruckpegel wiederzugeben.
Die vorliegende Erfindung kann in einem weiten Bereich modifiziert werden, ohne von dem Erfindungsgedanken abzuweichen.

Claims (7)

1. Lautsprechervorrichtung, mit
einer Magnetkreis-Einheit (7), die eine im wesentlichen ringförmige Zentralplatte (23) aus einem magnetischen Material und einen Satz von im wesentlichen ringförmigen Magneten (24, 25) aufweist, welche so auf beiden Seiten der Zentralplatte (23) angeordnet sind, daß sich Magnetpole abstoßender Polaritäten mit der dazwischen liegenden Zentralplatte (23) gegenüberliegen, wobei die Magnetkreis-Einheit (7) ein Magnetfeld an der Innenrand-Seite und der Außenrand-Seite der Zentralplatte (23) erzeugt;
einem ersten Vibrationssystem (5), das eine erste Vibrationsplatte (10) aufweist, die so an der Innenrand-Seite der Zentralplatte (23) angeordnet ist, daß sie durch die Magnetkreis-Einheit (7) angesteuert wird; und
einem zweiten Vibrationssystem (6), das eine zweite Vibrationsplatte (15) aufweist, die so an der Außenrand-Seite der Zentralplatte (23) angeordnet ist, daß sie durch die Magnetkreis-Einheit (7) angesteuert wird.
2. Lautsprechervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Vibrationssystem (5, 6) jeweils unterschiedliche Wiedergabefrequenzbereiche aufweisen.
3. Lautsprechervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Vibrationssystem (5, 6) zumindest teilweise überlappende, jeweils unterschiedliche Wiedergabefrequenzbereiche aufweisen und unterschiedliche Frequenzbereiche wiedergeben.
4. Lautsprechervorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralplatte (23) unterschiedliche Längserstreckungen entlang der Vibrationsrichtungen der Innenrand- und der Außenrand-Oberflächen, in paralleler Richtung zu den Vibrationsrichtungen des ersten Vibrationssystems (5) und des zweiten Vibrationssystems (6), aufweist.
5. Lautsprechervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralplatte (23) entlang der Vibrationsrichtung der Innenrand-Oberfläche eine geringere Längserstreckung aufweist als eine Längserstreckung entlang der Vibrationsrichtung der Außenrand-Oberfläche, in paralleler Richtung zu den Vibrationsrichtungen des ersten Vibrationssystems (5) und des zweiten Vibrationssystems (6).
6. Lautsprechervorrichtung, mit
einer Magnetkreis-Einheit (57), die eine im wesentlichen ringförmige Zentralplatte (73) aus einem magnetischen Material und einen Satz von im wesentlichen ringförmigen Magneten (74, 75) aufweist, welche so auf beiden Seiten der Zentralplatte (73) angeordnet sind, daß sich Magnetpole abstoßender Polaritäten mit der dazwischen liegenden Zentralplatte (73) gegenüberliegen, wobei die Magnetkreis-Einheit (57) ein Magnetfeld an der Innenrand-Seite und der Außenrand-Seite der Zentralplatte (73) erzeugt;
einem ersten Vibrationssystem (55), das eine erste Vibrationsplatte (60) aufweist, die so an der Innenrand-Seite der Zentralplatte (73) angeordnet ist, daß sie durch die Magnetkreis-Einheit (57) angesteuert wird; und
einem zweiten Vibrationssystem (56), das eine zweite Vibrationsplatte (65) aufweist, die so an der Außenrand-Seite der Zentralplatte (73) angeordnet ist, daß sie durch die Magnetkreis-Einheit (57) angesteuert wird;
wobei die erste und die zweite Vibrationsplatte (60, 65) ein im wesentlichen flache Plattenform aufweisen und so angeordnet sind, daß deren jeweilige Hauptoberflächen im wesentlichen in der gleichen horizontalen Ebene liegen.
7. Lautsprechervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Vibrationsplatte (60, 65) auf der selben axialen Geraden angeordnet sind.
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