DE19909360C2 - Wärmeerzeuger - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Wärmeerzeuger,
der Wärme durch Scheren eines viskosen Fluids erzeugt.
Ein typischer Wärmeerzeuger, der als eine Hilfswärmequelle für
ein Fahrzeug verwendet wird, hat ein Gehäuse und einen Rotor.
Der Rotor, der eine speziell ausgelegte Form hat, wird gedreht,
um die Silikonölfüllung des Gehäuses zu scheren, was Wärme
erzeugt. Beispielsweise beschreibt die Japanische Patentoffen
legungsschrift JP 2-246823 AA einen Rotor mit Labyrinthnuten. Die
Japanische Gebrauchsmusteroffenlegungsschrift JP 3-98107 W
beschreibt einen Rotor mit einer Vielzahl von Rippen. Die
Anmelderin hat ferner einen Wärmeerzeuger vorgeschlagen, der
einen scheibenförmigen Rotor hat.
Ein herkömmlicher scheibenförmiger Rotor wird durch span
abhebende Bearbeitung von kohlenstoffhaltigem Stahl, wie S45C,
hergestellt, und hat in der Mitte ein Loch. Der Durchmesser des
Lochs ist ein wenig kleiner als der einer Antriebsquelle, an der
der Rotor befestigt werden soll. Der Rotor wird an einem Ende
der Antriebswelle durch Einpressen der Antriebswelle in das Loch
des Rotors befestigt. Wenn der Rotor bearbeitet wird, wird ein
Vorsprung oder ein Nabenabschnitt um das Loch ausgebildet. Der
Vorsprung ist axial länger als der Rest des Rotors. Der
Vorsprung vergrößert die Kontaktfläche zwischen dem Rotor und
der Welle, wodurch der Rotor sicher an der Welle befestigt ist.
Je größer die Kraft ist, die durch den Preßsitz auf die Kontakt
fläche wirkt, um so geringer ist die Verbindung zwischen dem
Rotor und der Antriebswelle durch Temperaturveränderungen in dem
Wärmeerzeuger beeinflußt.
Jedoch ist die Maschinenbearbeitung, bzw. spanabhebende Bearbei
tung, des Rotors aus Stahl schwierig und aufwendig, was die
Kosten erhöht. Wärmeerzeuger, die Rotoren haben, die jenen oben
beschriebenen gleichen, sind folglich nicht für eine Massen
produktion geeignet. Somit wurde relativ dünnes Stahlblech aus
SPCC oder SPHC als ein Material für einen Rotor getestet. Dies
bedeutet, daß ein Blech aus SPCC oder SPHC zu einem Rotor tief
gezogen wurde. Jedoch haben Stahlbleche, die für Pressenerzeug
nisse verwendet werden, eine relativ geringe Zugfestigkeit. Der
Rotor wird folglich unmittelbar nachdem er gepreßt wurde, gehär
tet, um die Zugfestigkeit von Teilen des Rotors (insbesondere
des Nabenabschnitts) zu verbessern. Das Härten verbessert die
Zugfestigkeit des Rotors. Der Rotor kann folglich sicher an der
Antriebswelle befestigt werden.
Jedoch ist Härten sehr teuer. Ferner wird der Rotor häufig durch
das Härten deformiert. Ein gehärtetes Blech muß somit häufig
bearbeitet werden, um seine Deformation zu korrigieren. Etwa die
Hälfte der Herstellkosten eines Wärmeerzeugers kann für das
Härten des Rotors und die Nachbearbeitung aufzuwenden sein.
Folglich gibt es im Hinblick auf die Kostenersparnis keinen
Grund, den Rotor durch Pressen anstelle von spanabhebender
Bearbeitung herzustellen.
Folglich ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen preis
werten Wärmeerzeuger mit einem Rotor zu schaffen, der fest an
einer Antriebswelle befestigt ist.
Um obige Aufgabe zu lösen, ist mit der vorliegenden Erfindung
ein Wärmeerzeuger gemäß Anspruch 1 geschaffen. Der Wärmeerzeuger
hat ein Gehäuse, eine in dem Gehäuse eingeschlossene Wärme
kammer, einen in der Wärmekammer angeordneten Rotor und in der
Wärmekammer aufgenommenes viskoses Fluid. Der Rotor ist drehbar,
um das viskose Fluid zu scheren, damit sich das viskose Fluid
erwärmt. Der Wärmeerzeuger hat eine drehbar in dem Gehäuse
gehaltene Antriebswelle, einen Verbinder und ein Befestigungs
element. Der Verbinder ist an dem Rotor ausgebildet und
verbindet den Rotor mit der Antriebswelle. Das Befestigungs
element zieht den Verbinder gegen die Antriebswelle fest.
Andere Aspekte und Vorteile der Erfindung werden aus der nach
folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügte
Zeichnung deutlich, die beispielhaft die Prinzipien der
Erfindung zeigt.
Die Erfindung sowie deren Aufgabe und Vorteile werden aus der
nachfolgenden Beschreibung der derzeit bevorzugten Ausführungs
beispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen kla
rer. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht, die einen Wärmeerzeuger gemäß
einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
zeigt;
Fig. 2 eine Schnittansicht längs einer Linie 2-2 von Fig. 1;
Fig. 3 eine Schnittansicht, die einen Teil der in Fig. 1 ge
zeigten Antriebswelle und des Rotors zeigt;
Fig. 4(A) eine Schnittansicht, die einen Wärmeerzeuger gemäß
einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
zeigt;
Fig. 4(B) eine Schnittansicht, die einen Wärmeerzeuger gemäß
einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
zeigt;
Fig. 5 eine schematische Schnittansicht, die Schritte in ei
nem Verfahren zur Herstellung der in Fig. 4(A) und 4(B) gezeig
ten Rotoren zeigt.
Ein in einem Fahrzeug einbaubarer Wärmeerzeuger gemäß einem er
sten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun un
ter Bezugnahme auf Fig. 1 bis 3 beschrieben. Der Wärmeerzeuger
wird in einer Fahrzeugklimaanlage verwendet.
In Fig. 1 ist die linke Seite als die vordere Seite oder Front
seite des Wärmeerzeugers definiert und die rechte Seite ist als
die hintere Seite oder die Rückseite des Wärmeerzeugers defi
niert. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, hat der Wärmeerzeuger einen
vorderen Gehäusekörper 1 und einen hinteren Gehäusekörper 2. Der
vordere Gehäusekörper 1 hat einen hohlzylindrischen Vorsprung
1a, welcher sich vorwärts erstreckt, und hat einen Zylinder 1b,
der einen Durchmesser hat, der größer ist als jener des Vor
sprungs 1a und der sich vom hinteren Ende oder nahen Ende des
Vorsprungs 1a nach rückwärts erstreckt. Der Zylinder 1b hat eine
weite Öffnung gegenüber dem Vorsprung 1a. Der hintere Gehäuse
körper 2 bedeckt die Öffnung des Zylinders 1b. Der vordere Ge
häusekörper 1 und der hintere Gehäusekörper 2 sind aneinander
durch vier Schrauben 3 (siehe Fig. 2) befestigt. Die verbundenen
Gehäusekörper 1, 2 nehmen eine Frontplatte 5 und eine Rückplatte
6 auf. Die Gehäuse 1, 2 und die Platten 5, 6 sind aus Aluminium
legierung gemacht.
Die Platten 5, 6 haben Umfangswülste 5a, 6a. Wenn die Gehäuse
körper 1, 2 aneinander befestigt sind, werden die Wülste 5a, 6a
gegen die Wände der Gehäusekörper 1, 2 gepreßt. Dies legt die
Platten 5, 6 relativ zu den Gehäusekörpern 1, 2 fest. Eine Wär
mekammer 7 ist zwischen den Platten 5, 6 begrenzt.
Wie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, umfaßt die Rückplatte 6 einen
Vorsprung 6b, der sich vom Zentralabschnitt ihrer Rückseite nach
rückwärts erstreckt, und Rippen 6c, die sich bogenförmig und
konzentrisch um den Vorsprung 6b erstrecken. Die Rippen 6c haben
die gleich axiale Abmessung wie der Wulst 6a. Eine zylindrische
Wand 2a erstreckt sich vom Zentralabschnitt der Frontfläche des
hinteren Gehäusekörpers 2 vorwärts. Die zylindrische Wand 2a ist
in den Vorsprung 6b eingepreßt. Die Innenwand des hinteren Ge
häuses 2 und die Rippen 6c begrenzen einen hinteren Wassermantel
9. Die zylindrische Wand 2a des hinteren Gehäuses 2 und der Vor
sprung 6b begrenzen einen Speicher 10. Der Speicher 10 ist in
nerhalb des Vorsprungs 6b angeordnet. In dem hinteren Wasserman
tel 9 begrenzen der Wulst 6a, der Vorsprung 6b und die Rippen 6c
Wasserkanäle und führen den Wasserfluß. Der hintere Wassermantel
9 ist hinter der Wärmekammer 7 angeordnet und dient als eine
Wärmeaustauschkammer.
Wie die Rückplatte 6, hat auch die Frontplatte 5 einen Vorsprung
5b und Rippen 5c. Der Vorsprung 5b erstreckt sich vorwärts und
ist in die Innenwand des vorderen Gehäuses 1 eingesetzt. Der Umfang
des Vorsprungs 5b ist abgedichtet, beispielsweise durch ei
nen O-Ring. Die Rippen 5c erstrecken sich konzentrisch und bo
genförmig um den Vorsprung 5b. Die axiale Abmessung der Rippen
5c ist die gleiche wie jene des Wulstes 5a. Die Innenwand des
vorderen Gehäuses 1 und die Rippen 5c begrenzen einen vorderen
Wassermantel 8. In dem Wassermantel 8 definieren der Wulst 5a,
der Vorsprung 5b und die Rippen 5c Wasserkanäle und führen den
Wasserfluß. Der vordere Wassermantel 8 ist vor der Wärmekammer 7
angeordnet und dient als eine Wärmeaustauschkammer.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, sind ein Einlaßanschluß IP und ein
Auslaßanschluß OP in der Seitenwand des vorderen Gehäuses 1 aus
gebildet. Der Einlaßanschluß IP führt Umlaufwasser von einem
Fahrzeugheizkreis 19 in die Wassermäntel 8, 9, und der Auslaßan
schluß OP führt das Wasser von den Wassermänteln 8, 9 in den
Heizkreis 19. Die Zirkulation des Wassers überträgt die Wärme
des Wärmeerzeugers auf den Heizkreis 19.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist eine Antriebswelle 13 drehbar
durch Lager 11, 12 im vorderen Gehäusekörper 1 und der Front
platte 5 gehalten. Das Lager 12 ist dichtend zwischen dem Vor
sprung 5b der Frontplatte 5 und dem Umfang der Welle 13 angeord
net.
Ein im wesentlichen scheibenförmiger Rotor 20 ist auf die An
triebswelle 13 aufgepreßt. Der Rotor 20 ist in der Wärmekammer 7
während des Zusammenbaus des Wärmeerzeugers angeordnet. Ein vor
bestimmter Spalt liegt zwischen dem Rotor 20 und der Wärmekammer
7 vor. Der Aufbau des Rotors 20 und das Anbringen des Rotors 20
an der Welle 13 wird später beschrieben.
Die Rückplatte 6 hat obere und untere Bohrungen 6d und 6e, die
die Wärmekammer 7 mit dem Speicher 10 verbinden. Die Quer
schnittsfläche der unteren Bohrung 6e ist größer als jene der
oberen Bohrung 6d. Eine Radialnut 6f ist auf der vorderen Stirn
seite der Rückplatte 6 ausgebildet.
Die Wärmekammer 7, der Speicher 10 und die Bohrungen 6d, 6e bil
den einen inneren Raum, der mit einer vorbestimmten Menge von
Silikonöl (nicht gezeigt) gefüllt ist. Die Menge an Silikonöl
ist derart bestimmt, daß der Füllfaktor des Öls 50 bis 80% des
Volumens des inneren Raums bei Raumtemperatur beträgt. Der Pegel
des Silikonöls ist niedriger als die obere Bohrung 6d und höher
als die untere Bohrung 6e, die als ein Versorgungsdurchlaß funk
tioniert. Wenn der Rotor 20 gedreht wird, zieht die Zähigkeit
des Silikonöls das Silikonöl aus dem Speicher 10 durch die unte
re Bohrung 6e heraus. Das angesaugte oder herausgezogene Sili
konöl fließt dann entlang der Nut 6f und wird gleichmäßig in dem
Raum zwischen der Heizkammer 7 und dem Rotor 20 verteilt.
Eine Riemenscheibe 16 ist an dem vorderen Ende der Antriebswelle
13 mittels einer Schraube 15 befestigt. Ein Keilriemen 17 ist in
Eingriff mit dem Umfang der Riemenscheibe 16. Der Riemen 17 ver
bindet die Riemenscheibe 16 mit einem Motor 18. Der Motor dreht
die Antriebswelle 13. Der Rotor 20 wird einstückig mit der An
triebswelle 13 gedreht. Wenn er gedreht wird, schert der Rotor
20 das Silikonöl in dem Raum zwischen der Innenwand der Wärme
kammer 7 und dem Rotor 20, was Wärme erzeugt. In der Kammer 7
erzeugte Wärme wird auf Umlaufwasser in den Wassermänteln 8, 9
über die Platten 5, 6 übertragen. Das erwärmte Wasser wird dann
durch den Heizkreis 19 zum Heizen des Fahrgastraums verwendet.
Die Drehung des Rotors 20 veranlaßt das Silikonöl in der Wärme
kammer 7 infolge des Weissenberg-Effekts in Richtung auf die An
triebswelle 13 zu fließen. Die obere Bohrung 6d ist im wesentli
chen im Mittelbereich der Wärmekammer 7 angeordnet. Somit wird
das Silikonöl in der Wärmekammer 7 durch die obere Bohrung 6d in
den Speicher 10 zurückgeführt. Andererseits wird infolge seiner
hohen Viskosität und seines Eigengewichts das Silikonöl in dem
Speicher 10 durch Drehung des Rotors in die Wärmekammer 7 ge
saugt oder gezogen. Auf diese Weise veranlaßt die Drehung des
Rotors 20 das Silikonöl zwischen der Wärmekammer 7 und dem Spei
cher 10 zu zirkulieren. Weil die untere Bohrung 6e einen größe
ren Durchmesser hat als die obere Bohrung 6d, übersteigt die der
Wärmekammer 7 zugeführte Ölmenge die in den Speicher 10 zurückgeführte
Ölmenge. Folglich wird in dem Speicher 10 gespeichertes
Silikonöl schnell durch die untere Bohrung 6e der Wärmekammer 7
zugeführt und fließt entlang der Nut 6f zum Umfangsabschnitt der
Wärmekammer 7. Der Weissenberg-Effekt bewegt das Silikonöl
schnell von dem Umfangsabschnitt in den Mittenabschnitt der Wär
mekammer 7. Das Silikonöl ist folglich gleichmäßig in dem Raum
zwischen dem Rotor 20 und der Wand der Wärmekammer 7 verteilt.
Danach wird das Silikonöl durch die obere Bohrung 6d aus der
Wärmekammer 7 in den Speicher 10 zurückgezogen oder gesaugt.
Nachdem es von der Wärmekammer 7 in den Speicher 10 zurückge
kehrt ist, verbleibt das Silikonöl in dem Speicher 10 für eine
bestimmte Zeitspanne. Unmittelbar nachdem das Silikonöl von der
Wärmekammer 7 in den Speicher 10 eintritt, ist die Temperatur
des Öls hoch. Ein Teil der Wärme wird jedoch auf die Rückplatte
6 und das Gehäuse 2 übertragen. Dies senkt die Temperatur des
Silikonöls. Folglich wird das Silikonöl daran gehindert, über
eine lange Zeitspanne auf hohe Temperaturen erhitzt zu werden
und somit zerstört zu werden.
Wenn der Motor 18 nicht läuft, mit anderen Worten, wenn die An
triebswelle 13 nicht dreht, ist der Pegel des Silikonöls in der
Wärmekammer 7 gleich dem Pegel des Silikonöls in dem Speicher
10. Wenn folglich der Motor 18 die Antriebswelle 13 zu drehen
beginnt, ist der Kontaktbereich zwischen dem Rotor 10 und dem
Silikonöl relativ klein. Dies ermöglicht, daß die Riemenscheibe
16, die Antriebswelle 13 und der Rotor 20 mit einem relativ ge
ringen Drehmoment angetrieben werden können.
Der Aufbau und ein Einbau des Rotors 20 werden nun beschrieben.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, hat der Rotor 20 eine Scheibe 21 und
einen Vorsprung 22, die einstückig ausgeführt sind. Die Scheibe
21 schert das Silikonöl. Der Vorsprung 22 hat eine Innenumfangs
fläche 22a, die die Antriebswelle 13 berührt. Ein Ring 23 ist um
den Vorsprung 22 angeordnet. Der Ring 23 drückt den Vorsprung 22
gegen die Antriebswelle 13, wodurch eine Doppelstruktur gebildet
ist, um den Rotor 20 fest mit der Antriebswelle 13 zu verbinden.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, sind die Scheibe 21 und der Vorsprung
22 einstückig durch Pressen eines Stahlblechs mit einer Dicke
von zwei bis vier Millimetern geformt. Der Innendurchmesser d1
des Vorsprungs 22 ist etwas kleiner als der Außendurchmesser d2
der Antriebswelle 13. Der Vorsprung 22 ist in der Mitte der
Scheibe 21 durch Tiefziehen ausgebildet. Somit ist die Dicke des
Vorsprungs 22 im wesentlichen gleich der Dicke der Scheibe 21,
d. h. gleich der Dicke des Stahlblechs.
Der Ring 23 ist ebenfalls durch Pressen eines Metallblechs ge
formt. Der Innendurchmesser d3 des Rings 23 ist gleich oder et
was kleiner als der Außendurchmesser d4 des Vorsprungs 22. Die
axiale Dicke t1 des Rings 23 ist im wesentlichen gleich der Dic
ke des Stahlblechs, aus dem der Ring 23 gebildet ist. Die radia
le Dicke oder die Weite t2 des Rings 23 ist willkürlich durch
Auswahl des Pressengesenks bestimmt. Die Ringweite t2 ist vor
zugsweise größer als die radiale Dicke ((d4 - d1)/2) des Vor
sprungs 22.
Der Zusammenbau des Rotors 20 mit der Antriebswelle 13 wird nun
beschrieben.
Zunächst wird die Antriebswelle 13 unter Verwendung einer Vor
richtung in den Vorsprung 22 eingepreßt. Dann wird die Position
des Rotors 20 auf der Antriebswelle 13 bestimmt bzw. einge
stellt. Entsprechend wird der Abstand zwischen der Scheibe 21
und der Wand der Wärmekammer 7 bestimmt bzw. eingerichtet. Da
nach wird der Ring 23 mit der Antriebswelle 13 in Eingriff ge
bracht und um den Vorsprung 22 aufgesetzt. Der Ring 23 preßt die
Innenumfangsfläche 22a des Vorsprungs 22 fest gegen die An
triebswelle 13. Folglich ist der Rotor 20 fest in der vorbe
stimmten Position an der Antriebswelle 13 befestigt.
Die Scheibe 21 hat Durchgangslöcher 24. Die Löcher 24 sind mit
dem gleichen Abstand von der Achse X der Antriebswelle angeord
net und voneinander mit gleichen Intervallen in Winkelrichtung
beabstandet. Jedes Loch 24 verbindet den Spalt auf der vorderen
Seite des Rotors 20 mit dem Spalt auf der Rückseite des Rotors
20. Die Löcher 24 unterstützen die Zirkulation des Silikonöls
und gleichen dadurch den Druck und die Temperatur des Silikonöls
auf der Vorderseite und Rückseite des Rotors 20 aus. Der Wärme
erzeuger von Fig. 1 bis 3 hat die folgenden Vorteile.
Der Ring 23 wird verwendet, um den Rotor 20 an der Welle 13 zu
befestigen. Folglich muß, obwohl die Scheibe 21 und der Vor
sprung 22 einstückig sind, der Rotor 20 nicht gehärtet werden
oder einem Verfahren zur Korrektur seiner Deformation unterwor
fen werden, was die Kosten für den Wärmeerzeuger senkt.
Die angenommene Minimaltemperatur, bei der der Wärmeerzeuger
verwendet werden wird, beträgt -40°C und die maximal mögliche
Temperatur des Silikonöls beträgt 200°C. Folglich wird sich die
Temperatur der Wärmekammer 7 wiederholt zwischen -40°C und 200°C
ändern, wenn der Wärmeerzeuger in dem kältesten Klima verwendet
wird. Jedoch hindert der Ring 23, der die Befestigung des Rotors
20 an der Antriebswelle 13 verstärkt, den Rotor am Gleiten rela
tiv zu der Antriebswelle 13 und gestattet es dem Rotor 20 ein
stückig mit der Antriebswelle 13 zu drehen, unabhängig von den
extremen Temperaturveränderungen.
Die obigen Vorteile sind einmalig bei dem Wärmeerzeuger von Fig.
1 bis 3 verglichen mit einem beispielhaften herkömmlichen Wärme
erzeuger. Der herkömmliche Wärmeerzeuger hat den Ring 23 nicht.
Statt dessen ist der Vorsprung 22 an die Antriebswelle 13 ge
schweißt. Der herkömmliche Wärmeerzeuger wurde mehrere Male in
einer extrem kalten Umgebung intermittierend gestartet und ange
halten. Dies bedeutet, daß der Wärmeerzeuger wiederholt Tempera
turänderungen zwischen -40°C und 200°C unterworfen wurde. Ein
Zerlegen des Wärmeerzeugers danach offenbarte die Bildung von
Rissen an dem geschweißten Teil zwischen dem Vorsprung 22 und
der Antriebswelle 13, so daß der Vorsprung 22 von der Welle 13
abzubrechen begann. Es war offensichtlich, daß ein paar mehr in
termittierende Betriebsvorgänge des Wärmeerzeugers ein Gleiten
des Rotors 22 relativ zu der Antriebswelle 13 hervorgerufen hät
ten. Der Wärmeerzeuger von Fig. 1 bis 3 wurde dem gleichen Experiment
unterworfen. Jedoch zeigte sich keinerlei Abnormität zwi
schen dem Vorsprung 22 und der Antriebswelle 13. Dies bedeutet,
daß die feste Verbindung zwischen dem Vorsprung 22 und der Welle
13 aufrechterhalten wurde.
Weil der Ring 23 getrennt von dem Rotor 20 gebildet wird, kann
die Dicke d2 des Rings 23 willkürlich bestimmt werden. Mit ande
ren Worten, die auf die Antriebswelle 13 wirkende Preßkraft des
Vorsprungs 22 kann auf einfache Weise verändert werden, indem
die Dicke t2 des Rings 23 variiert wird.
Der Rotor 20 ist fest an der Antriebswelle 13 angebracht und
gleitet nicht relativ zu der Welle 13. Dies hält den Spalt zwi
schen dem Rotor 20 und der Wärmekammer 7 aufrecht. Folglich hat
der Wärmeerzeuger von Fig. 1 bis 3 eine stabile Heizleistung.
Es sollte für den Fachmann offensichtlich sein, daß die vorlie
gende Erfindung in vielen anderen besonderen Formen verkörpert
werden kann, ohne den Gedanken oder Bereich der Erfindung zu
verlassen. Es ist insbesondere anzumerken, daß die Erfindung in
den folgenden Formen verkörpert werden kann.
Fig. 4(A) zeigt einen Rotor 30 gemäß einem zweiten Ausführungs
beispiel. Der Rotor 30 hat den separat ausgebildeten Ring 23
nicht. Der Rotor 30 hat eine Scheibe 31 und einen zylindrischen
Abschnitt 32. Der Rotor 30 oder die Scheibe 31 und der zylindri
sche Abschnitt 32 sind einstückig durch Pressen eines einzelnen
Metallblechs gebildet. Das vordere Ende des zylindrischen Ab
schnitts 32 ist auswärts gebogen. Der gebogene Abschnitt 33 be
rührt die Umfangsfläche des zylindrischen Abschnitts 32. Auf
diese Weise ist der Rotor 30 durch die Doppelringstruktur des
zylindrischen Abschnitts 32 und des gebogenen Abschnitts 33 an
der Antriebswelle 13 befestigt. Mit anderen Worten, der zylin
drische Abschnitt 32 und der gebogene Abschnitt 33 bilden den
Vorsprung des Rotors 30.
Fig. 4(B) zeigt einen Rotor 30' gemäß einem dritten Ausführungs
beispiel. Wie der Rotor 30 hat auch der Rotor 30' den separaten
Ring 23 nicht. Der Rotor 30' hat eine Scheibe 31 und einen zy
lindrischen Abschnitt 32. Der Rotor 30 oder die Scheibe 31 und
der zylindrische Abschnitt 32 sind einstückig durch Pressen ei
nes einzelnen Metallblechs geformt. Das vordere Ende des zylin
drischen Abschnitts 32 ist einwärts gebogen. Der gebogene Ab
schnitt 33 berührt die Innenumfangsfläche des zylindrischen Ab
schnitts 32. Mit anderen Worten, der zylindrische Abschnitt 32
und der gebogene Abschnitt 33 bilden den Vorsprung des Rotors
30.
Das Herstellungsverfahren der Rotoren 30, 30' gemäß dem zweiten
und dem dritten Ausführungsbeispiel wird nun unter Bezugnahme
auf Fig. 5 beschrieben.
Schritt 1: Ein scheibenförmiges Stahlblech 32 wird vorbereitet.
Schritt 2: Ein zylindrisches Pressengesenk 36 (durch eine unter
brochene Linie gezeigt) wird gegen das Blech 35 gedrückt und
bildet eine Ausnehmung 37. Schritt 3: der Boden der Ausnehmung
37 wird abgeschnitten, um den zylindrischen Abschnitt 32 auszu
bilden. Das vordere Ende des zylindrischen Abschnitts 32 wird
entweder (A) auswärts oder (B) einwärts gebogen. Schritt 4: der
auswärts gebogene Abschnitt 33 berührt den zylindrischen Ab
schnitt 32, um den Vorsprung mit der Doppelringstruktur gemäß
Fig. 4(A) zu bilden. Der einwärts gebogene Abschnitt 33 berührt
den zylindrischen Abschnitt 32, um den Vorsprung mit der Doppel
ringstruktur gemäß Fig. 4(B) zu bilden.
Die Rotoren 30, 30' gemäß Fig. 4(A) und 4(B) haben jeweils einen
äußeren Ring des Vorsprungs, der einen inneren Ring gegen die
Antriebswelle 13 preßt. Dies verbindet die Rotoren 30, 30' fest
mit der Antriebswelle 13. Wie der Rotor 20 von Fig. 1 bis 3 müs
sen die Rotoren 30, 30' nicht gehärtet werden oder einem Vorgang
zur Korrektur ihrer Deformation unterworfen werden. Die Her
stellkosten des Wärmeerzeugers sind entsprechend gesenkt.
Bei den Rotoren 30, 30' von Fig. 4(A), 4(B) können die äußeren
Ringe 33, 32 des Vorsprungs einwärts gebördelt werden. Dies verstärkt
zusätzlich die Verbindung der Rotoren 30, 30' mit der An
triebswelle 13.
Der separate Ring 23 kann in den Rotoren 30, 30' der Fig.
4(A), 4(B) verwendet werden. Dies bedeutet, daß der Ring 23 um
den Vorsprung der Rotoren 30, 30' der Fig. 4(A) und 4(B) aufge
setzt werden kann.
Der Vorsprung der Rotoren 30, 30' kann zweifach oder mehrfach
gebogen werden, um einen Vorsprung mit einer Vielzahl von Ringen
zu bilden.
Folglich sind die vorliegenden Beispiele und Ausführungsbeispie
le als erläuternd und nicht als beschränkend zu verstehen, und
die Erfindung ist nicht auf die angegebenen Einzelheiten be
schränkt, sondern kann innerhalb des Bereichs und der Äquivalenz
der nachfolgenden Ansprüche modifiziert werden.
Ein Wärmeerzeuger vom Viskofluidtyp schert ein viskoses Fluid
zur Erzeugung von Wärme. Der Wärmeerzeuger hat einen Rotor 20;
30; 30', der in einer Wärmekammer 7 angeordnet ist, und hat ein
in der Wärmekammer 7 aufgenommenes viskoses Fluid. Der Rotor 20;
30; 30' wird einstückig mit einer Antriebswelle 13 durch einen
Fahrzeugmotor gedreht. Der Rotor 20; 30; 30' hat einen Vorsprung
zur Befestigung des Rotors 20; 30; 30' an der Antriebswelle 13.
Der Vorsprung hat eine Doppelringstruktur zur Verstärkung der
Befestigung des Vorsprungs an der Antriebswelle 13.
Claims (9)
1. Wärmeerzeuger mit einem Gehäuse, einer in dem
Gehäuse eingeschlossenen Wärmekammer (7), einem Rotor
(20; 30; 30'), der in der Wärmekammer (7) angeordnet ist,
einem in der Wärmekammer (7) aufgenommenen viskosen Fluid
und einer Antriebswelle (13), die in dem Gehäuse drehbar
gehalten ist, wobei der Rotor (20; 30; 30') drehbar ist,
um das viskose Fluid zur Erwärmung des viskosen Fluids zu
scheren, gekennzeichnet durch
einen Verbinder (22; 32; 33), der an dem Rotor (20; 30; 30') zur Verbindung mit der Antriebswelle (13) ausgebildet ist; und
ein Befestigungselement (23; 33; 32) zum Festziehen des Verbinders (22; 32; 33) gegen die Antriebswelle (13).
einen Verbinder (22; 32; 33), der an dem Rotor (20; 30; 30') zur Verbindung mit der Antriebswelle (13) ausgebildet ist; und
ein Befestigungselement (23; 33; 32) zum Festziehen des Verbinders (22; 32; 33) gegen die Antriebswelle (13).
2. Wärmeerzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Verbinder (22; 32; 33) ein
zylindrischer Vorsprung ist.
3. Wärmeerzeuger nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Innendurchmesser (d1) des Vorsprungs
gleich oder geringfügig kleiner ist als der Durchmesser
(d2) der Antriebswelle (13).
4. Wärmeerzeuger nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Vorsprung einstückig mit dem Rotor (20;
30; 30') durch Pressen ausgebildet ist.
5. Wärmeerzeuger nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Befestigungselement (23; 33; 32) ein
von dem Rotor (20; 30; 30') separates Element ist.
6. Wärmeerzeuger nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Befestigungselement (23; 33; 32) ein
Loch hat, dessen Durchmesser (d3) gleich oder geringfügig
kleiner ist als der Außendurchmesser (d4) des Vorsprungs.
7. Wärmeerzeuger nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Befestigungselement (23; 33; 32) um die
Außenfläche des Vorsprungs gepreßt ist und dadurch den
Vorsprung gegen die Antriebswelle (13) preßt.
8. Wärmeerzeuger nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Befestigungselement (23; 33; 32)
einstückig mit dem Rotor (20; 30; 30') ausgebildet und
durch Biegen eines Teils des Vorsprungs geformt ist.
9. Wärmeerzeuger nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (20; 30;
30') durch einen Fahrzeugmotor antreibbar ist, wobei
durch den Wärmeerzeuger erzeugte Wärme zum Heizen eines
Fahrgastraums des Fahrzeugs verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP10069972A JPH11263119A (ja) | 1998-03-19 | 1998-03-19 | 熱発生器及びそのロータ |
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|---|---|---|---|
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| US (1) | US6158665A (de) |
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| US7387262B2 (en) * | 2004-05-28 | 2008-06-17 | Christian Thoma | Heat generator |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH02246823A (ja) * | 1989-03-21 | 1990-10-02 | Aisin Seiki Co Ltd | 車両用暖房装置 |
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|---|---|---|---|---|
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-
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- 1999-03-03 DE DE19909360A patent/DE19909360C2/de not_active Expired - Fee Related
- 1999-03-12 US US09/268,432 patent/US6158665A/en not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| JPH02246823A (ja) * | 1989-03-21 | 1990-10-02 | Aisin Seiki Co Ltd | 車両用暖房装置 |
| JPH0398107U (de) * | 1990-01-29 | 1991-10-11 |
Also Published As
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|---|---|
| JPH11263119A (ja) | 1999-09-28 |
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| US6158665A (en) | 2000-12-12 |
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