DE19856622C2 - Mischer und Mischorgan - Google Patents

Mischer und Mischorgan

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Description

Die Erfindung betrifft einen Mischer mit mindestens einer Mischwelle, umfassend einen Mischtrog mit einer annähernd zylindrischen Troginnen­ fläche und mindestens ein der Troginnenfläche benachbart liegendes, um die Mischtrogachse umlaufendes Mischorgan mit einer der Troginnenfläche angenähert folgenden Mischorganaußenkante, welche einen Anstellwinkel gegen eine zur Mischerachse parallele, die Mischorganaußenkante schnei­ dende Mantellinie des Mischtrogs aufweist, ferner mit einer Aktivseiten­ fläche, einer Rückseitenfläche, einer Vorlaufkante und einer Nachlaufkante, wobei das Mischorgan einen Versteifungskern und eine im Vergleich zum Werkstoff des Versteifungskerns weichere Auflage aufweist, welche zu­ mindest einen Teil der Mischorganaußenkante bildet. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Mischorgan.
Ein Mischer dieser Bauart ist aus der EP 0 241 723 A2 bekannt. Solche Mischer können für das Mischen unterschiedlicher Mischgüte, insbesondere für das Mischen von Baustoffmischungen und speziell für das Mischen von plastischem Mörtel- oder Betongemischen verwendet werden.
Herkömmlicherweise werden die Mischorgane aus Verschleißguß herge­ stellt, d. h. einem Material auf Eisen- oder Stahlgrundlage, das eine hohe Verschleißbeständigkeit zumindest an seiner Oberfläche besitzt, um den von der Reibung an abrasivem Mischgut herrührenden Verschleißtendenzen möglichst lange standzuhalten. In der EP 0 241 723 A2 sind bereits Pro­ bleme aufgezeigt, die durch Einzwängen von Mischgutteilchen zwischen der Mischorganaußenkante und der Troginnenfläche entstehen (siehe Fig. 2).
Es ist auch schon bekannt, Mischorgane herzustellen, welche einen Ver­ steifungskern aus Blech und eine diesen Versteifungskern umschließende Kunststoffauflage besitzen. Bei diesen bekannten Mischorganen wird die Mischorganaußenkante von dem Kunststoffmaterial gebildet, so daß die Kunststoffaußenkante in nächster Nähe zu der Troginnenfläche gelegt werden kann, ohne daß die Gefahr eines für die Troginnenfläche schädli­ chen Einklemmens von Mischgutteilchen zwischen Mischorganaußenkante und Troginnenfläche besteht. Es können dann keine großen Mischgutteil­ chen zwischen die Mischorganaußenkante und die Troginnenfläche einge­ klemmt werden und etwa eingeklemmte kleine Mischgutteilchen können unter Eindrücken in das nachgiebige Kunststoffmaterial der Mischgutaußen­ kante rollend ausweichen, ohne daß Kratzkräfte auf die Troginnenfläche ausgeübt werden.
Die Kunststoffauflage bei diesen bekannten Mischorganen wirkt als eine Verschleißschicht, während die Versteifungskerne aus Blech hergestellt sind, da sie ja dem Verschleiß bestimmungsgemäß nicht ausgesetzt werden sollen.
Ein Vorteil der mit Kunststoff verkleideten Mischorgane liegt auch darin, daß das Mischgut, insbesondere Mörtel, am Kunststoff weniger anbackt, so daß der Reinigungsaufwand bei Prozessumstellungen verringert ist.
Bei stark abrasiven Mischgütern wurde ein rascher Verschleiß der Kunst­ stoffauflage festgestellt, auch wenn hochwertige Kunststoffe zur Verwen­ dung gebracht wurden, so daß die kunststoffbeschichteten Mischorgane eine relativ kurze Standzeit hatten und häufig ausgewechselt werden mußten.
Als weiterer Stand der Technik wird auf die DE 196 40 770 A1 und auf die DE-GM 19 52 755 verwiesen.
In der DE 196 40 770 A1 ist ein Mischorgan offenbart, an dessen druck­ beaufschlagter Mischorganseite als Verschleißschutz eine Schutzschicht aus gebundenem körnigen Material, z. B. aus Korund, Aluminiumoxid oder Siliziumcarbid, aufgebracht ist. Um einen besseren Halt der Verschleiß­ schutzschicht an dem Mischorgan zu erreichen, ist die mit der Verschleiß­ schutzschicht in Verbindung stehende Mischorganseite mit parallelen Rippen ausgebildet. Die Verschleißschutzschicht der DE 196 40 770 A1 dient als eine Art Panzerschicht aus wesentlich härterem Material als der Grundkörper und folgt einen Verschleißschutzprinzip, das dem eingangs genannten diametral entgegensteht.
Die DE-GM 19 52 755 offenbart einen Mischer, bei dem sowohl die Misch­ troginnenwand als auch eine druckbeaufschlagte Mischorganseite mit Kunststoff belegt sind, welcher weicher ist als der jeweilige Trägerwerk­ stoff. An dem Kunststoffbelag des Mischorgans ist zur Mischtroginnen­ wand hin eine Lippe ausgebildet, die an der Mischtrogauskleidung anliegt. Bei einem Betrieb des Mischers streift daher das Mischorgan nach dem Wischerprinzip Mischgut von der Troginnenfläche ab. Einen Hinweis darauf, den den Kunststoffbelag tragenden Grundkörper zumindest bereichsweise verschleißbeständig auszuführen, ist der DE-GM 19 52 755 nicht zu ent­ nehmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Mischer der eingangs ge­ nannten Art und deren Mischorgane derart weiterzubilden, dass sie eine höhere Standzeit aufweisen und mit möglichst geringem Aufwand herzu­ stellen sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß einem ersten Gesichtspunkt der Erfindung vorgeschlagen, daß der Versteifungskern in einem der Nachlauf­ kante und der Aktivseitenfläche nahen, von der Auflage bedeckten Kernbe­ reich - im folgenden abgekürzt genannt "Kernbereich" - gegen Verschleiß durch Mischgutbeaufschlagung verschleißbeständiger ausgeführt ist als in seinen übrigen Bereichen.
Durch Anwendung der vorstehend genannten erfindungsgemäßen Maß­ nahmen wird es möglich, die Mischorgane wesentlich länger zu nutzen als die bisher bekannten Mischorgane mit Kunststoffauflage. Man kann bei Anwendung dieser Maßnahmen dulden, daß die Kunststoffauflage in den abrasiv stark beaufschlagten Zonen durchgehend verbraucht wird und danach eine abrasive Wirkung auf den Versteifungskern eintritt. Die abra­ sive Einwirkung auf den Versteifungskern führt dank der verschleißbestän­ digen Ausführung des Versteifungskerns nicht zu einer vorzeitigen Zer­ störung des Versteifungskerns. Weder wird der Versteifungskern an seinen Rändern abgeschliffen noch wird er in biegebeanspruchten Bereichen so geschwächt, daß er dem Druck des Mischguts im Mischbetrieb nicht mehr standhalten kann und Verbiegungen erfährt. Die Vermeidung von Rand­ abschleifen und die Vermeidung von Verbiegungen des Versteifungskerns bedeutet, daß die Funktionstüchtigkeit des Mischorgans über den Zeitpunkt der ersten größeren Freilegungen des Versteifungskerns hinaus erhalten bleibt: Es besteht keine oder nur verringerte Gefahr, daß Randteile der Auflage unter dem Druck des Mischguts dort abgelöst werden, wo Ränder des Versteifungskerns abgeschliffen sind. Auch besteht keine oder nur verringerte Gefahr, daß durch Verbiegung des Versteifungskerns unter der Wirkung des Mischgutdrucks die Mischorganform grundsätzlich verändert wird und dadurch noch verstärkte Ablösungstendenzen auf das Auflagema­ terial entstehen.
Es hat sich gezeigt, daß der stärkste Abrasionsverschleiß bei Mischorganen in Bereichen eintritt, die der Nachlaufkante und der Aktivseitenfläche nahe sind, weil dort die größten Drücke von dem Mischgut auf die Aktivseiten­ fläche ausgeübt werden. Deshalb wird gemäß des ersten Gesichtspunkts der Erfindung vorgeschlagen, daß gerade in diesem Bereich der Versteif­ ungskern verschleißbeständiger ausgebildet wird als in seinen übrigen Bereichen. Der verschleißbeständiger auszubildende Bereich ist also der der Nachlaufkante und der Aktivseitenfläche nahe Kernbereich, der im folgen­ den einfach "Kernbereich" genannt wird.
Eine hervorstechende Besonderheit der erfindungsgemäßen Gestaltung ist es, daß Verschleißbeständigkeit an Stellen eines - nach bisheriger Vor­ stellung - nur der Versteifung des Kunststoffs dienenden Versteifungskerns bereitgestellt wird, an Stellen also, die angesichts des Vorhandenseins der zum Verschleiß bestimmten Auflage oder Kunststoffschicht nach der bisherigen Vorstellung gar nicht dem Verschleiß ausgesetzt, sondern durch die Auflage vor abrasiver Einwirkung geschützt sein sollten.
Die verschleißbeständigere Ausbildung in dem Kernbereich kann auf Mate­ rialanhäufung in dem Kernbereich beruhen, beispielsweise so, daß - in einem Zylinderflächenschnitt um die Mischwellenachse betrachtet - die Wandstärke des Versteifungskerns in dem Kernbereich in Richtung zur Nachlaufkante zunimmt, insbesondere keilförmig zunimmt. Auch kann - wiederum in diesem Zylinderflächenschnitt betrachtet - der Versteifungs­ kern im Bereich seiner Nachlaufkante durch einen Wulst verstärkt sein. Dabei kann der Versteifungswulst mit U-förmigem Querschnitt ausgebildet sein und es kann der U-förmige Querschnitt zur Vorlaufkante hin offen und mit Material der Auflage gefüllt sein, um auf diese Weise eine formschlüs­ sige Haftverbindung zwischen der Auflage und dem Versteifungskern herzustellen.
Während bisher der Versteifungskern aus Blech hergestellt worden ist, kann es sich zur Erzielung von erhöhter Verschleißbeständigkeit durch Materialanhäufung als vorteilhaft erweisen, den Versteifungskern als Gußstück herzustellen, so daß die Möglichkeit besteht, größere Wandstärken dort vorzusehen, wo nach dem Erfindungsgedanken erhöhte Verschleißbe­ ständigkeit des Versteifungskerns gefordert wird.
Es ist aber auch möglich, die erhöhte Verschleißbeständigkeit durch Mate­ rialanhäufung dann zu erreichen, wenn von einem Versteifungskern aus Blech ausgegangen wird, wie es bei der herkömmlichen Versteifungskern­ fertigung eingesetzt wurde; man kann dann die Materialanhäufung für allseitige oder auch nur lokale Erhöhung der Verschleißbeständigkeit durch Materialauftrag auf dem Blech, insbesondere durch Schweißauftrag, errei­ chen.
Neben und zusätzlich zu der Erhöhung der Verschleißbeständigkeit durch Materialanhäufung besteht auch die Möglichkeit, die verschleißbeständige Ausgestaltung durch Einsatz verschleißbeständigen Werkstoffs für den Versteifungskern herbeizuführen, d. h. durch Einsatz eines Werkstoffs erhöhter Abriebbeständigkeit. Dieser Werkstoff erhöhter Abriebbeständig­ keit sollte wiederum in dem Kernbereich nahe der Nachlaufkante und nahe der Aktivseitenfläche vorliegen. Es ist auch denkbar, den Versteifungskern nur an seiner Oberfläche verschleißbeständig zu gestalten, etwa durch oberflächliche Härtung. Im übrigen ist es möglich, daß der Kernwerkstoff in dem Kernbereich harten Stahl oder Hartguß oder Hardox oder eine integrier­ te, insbesondere durch harten Schweißauftrag aufgetragene Oberflächenbe­ schichtung umfaßt.
Es wurde gefunden, daß vorzeitige Funktionsuntüchtigkeit eines kunst­ stoffbeschichteten Mischorgans darauf beruhen kann, daß durch Abrieb der Kunststoffauflage der Formschluß zwischen Versteifungskern und Kunst­ stoffauflage teilweise verloren geht und daß sich dann die Kunststoffauf­ lage unter dem Betriebsdruck des Mischguts in möglicherweise vergrößer­ ten Angriffsflächen von dem Versteifungskern löst, insbesondere an der Rückseitenfläche des Mischorgans. Dementsprechend wird die vorstehend genannte Aufgabe nach einem zweiten, vom zuvor genannten unabhängi­ gen Gesichtspunkt durch einen Mischer der eingangs genannten Art gelöst, bei welchem verschleißbedingt abtrennungsgefährdete Teile der Auflage, insbesondere im Bereich der Mischorganaußenkante und/oder der Nachlauf­ kante, mit anderen weniger gefährdeten Teilen der Auflage durch Verbin­ dungsstränge positionsgesichert sind, welche in mindestens einer Einsen­ kung des Versteifungskerns dem Verschleiß nicht oder nur vermindert ausgesetzt sind, wobei sich die mindestens eine Einsenkung in einem der Nachlaufkante und der Aktivseitenfläche nahen Kernbereich befindet, während die übrigen Bereiche des Versteifungskerns von derartigen Ein­ senkungen frei sind. Diese Ausgestaltung kann sowohl dann angewandt werden, wenn der Versteifungskern im übrigen in herkömmlicher Weise ausgestaltet ist, als auch dann, wenn er mit besonderen Maßnahmen zur Erhöhung der Verschleißbeständigkeit ausgestaltet ist.
Zur Bereitstellung einer Einsenkung für einen verschleißgeschützten Ver­ bindungsstrang wird insbesondere vorgeschlagen, daß in der Aktivseiten­ fläche des Kernbereichs mindestens eine Strangaufnahmenut vorgesehen ist, welche annähernd in - bezogen auf die Mischwellenachse - radialer Richtung von der Mischorganaußenkante zu einer Mischorganinnenkante hin verläuft. Dabei kann die Strangaufnahmenut hinterschnitten ausgeführt sein, so daß ein unbeabsichtigtes Austreten des jeweiligen Strangs verhin­ dert oder erschwert ist.
Die Verbindungsstränge können aus einem gesonderten Material, z. B. Bewehrungsschnüren oder -drähten, gebildet sein. Bevorzugt aber werden die Verbindungsstränge einfach von dem Auflagenmaterial selbst gebildet, indem man das Auflagenmaterial bei der Herstellung der Auflage in die Einsenkungen oder Nuten eindringen läßt.
Bei der Wahl des Auflagematerials sind verschiedene Anforderungen zu berücksichtigen. Zum einen soll, wie weiter oben ausgeführt, zur Vermeidung einer Zerstörungswirkung eingeklemmter Mischgutteilchen die Härte des Auflagematerials geringer sein als die Härte der Troginnenfläche. Zum zweiten wird eine elastische Nachgiebigkeit des Auflagematerials bevor­ zugt, damit nicht vorzeitig durch plastische Verformungen des Auflagema­ terials die Funktionalität des Mischorgans leidet. Zum dritten wird eine hohe Beständigkeit gegen Abrasion gefordert, wobei Unterschiede in den Mischgütern berücksichtigt werden müssen. Unter Berücksichtigung dieser verschiedenen Gesichtspunkte bieten sich insbesondere zähelastische Kunststoffe als Auflagematerial an; es sollen aber auch andere, diesen Kriterien wenigstens zum Teil entsprechende Auflagewerkstoffe kerami­ scher und metallischer Art nicht ausgeschlossen sein. Bewährt haben sich unter den Kunststoffen vor allem Zweikomponenten-Kunststoffe wie Polyu­ rethan-Kunststoff, die auch verarbeitungstechnisch bevorzugt werden.
Die Auflage kann durch Umspritzen oder Umgießen des Versteifungskerns hergestellt werden, wobei noch einmal betont sei, daß Lokalbeschichtung und Vollbeschichtung denkbar sind.
Die Auflage kann zur Bildung von funktionell bedingten Raumformen her­ angezogen werden, beispielsweise dazu, um das Mischorgan an seinen Kanten, insbesondere an der Mischorganaußenkante, schaufelförmig auszu­ bilden. Dabei kann die jeweilige funktionale Raumform allein in die Gestal­ tung der Kunststoffauflage gelegt werden. Es ist aber auch denkbar, ent­ sprechende Gestaltungsmerkmale bereits im Material des Versteifungskerns erscheinen zu lassen.
Es ist bereits erwähnt, daß man im Hinblick auf das Fernhalten von groben Mischgutteilchen vom Spalt zwischen Mischorganaußenkante und Trogin­ nenfläche einen möglichst engen Spalt bevorzugt. Es ist in der Regel un­ schädlich, wenn im Neuzustand das Auflagematerial an der Mischorgan­ außenkante in Kontakt mit der Troginnenfläche tritt. Von wesentlicher Bedeutung ist es, wenn man nach Eintreten eines bestimmten Verschleißes an der vom Auflagematerial gebildeten Mischorganaußenkante diese in Richtung auf die Troginnenfläche nachstellen kann, so daß die geforderte Engheit des Spalts nach einigem Verschleiß wieder hergestellt werden kann. Dieser Gedanke ist an sich unabhängig von der verschleißbeständi­ gen Ausführung im Kernbereich.
Die Nachstellbarkeit kann beispielsweise dadurch ermöglicht werden, daß das Mischorgan an einem Radialarm radial verstellbar angeordnet ist.
Das Haften des Auflagematerials an dem Versteifungskern kann insbeson­ dere in den abhebegefährdeten Bereichen durch Kleben, Vulkanisieren und dergleichen bewirkt oder unterstützt werden. Kombinierte Haftung durch Formschluß und chemisches Anhaften ist möglich und vorteilhaft. Eine gut haftende Formschlußverbindung zwischen Versteifungskern und Auflage wird erreicht, wenn - insbesondere im Neuzustand - der Versteifungskern zumindest in den Bereichen der Mischorganaußenkante, einer Mischorga­ ninnenkante, der Aktivseitenfläche und der Rückseitenfläche von der Auf­ lage bedeckt ist. Was die Nachlaufkante des Mischorgans anbelangt, so kann diese nach Wahl von dem Auflagematerial bedeckt oder unbedeckt sein. Die Entscheidung für die eine oder andere Möglichkeit hängt von dem jeweiligen Einzelfall ab.
Ist die Nachlaufkante bedeckt, so ist der Formschluß zwischen Verstei­ fungskern und Auflage zumindest im Neuzustand noch verbessert. Das Blankliegenlassen der Nachlaufkante kann aber auch Vorteile bringen insofern, als ein Abklappen der Auflage von der Rückseitenfläche dadurch leichter vermieden werden kann.
Wie aus dem Stand der Technik nach der EP 0 241 723 A2 bekannt, ist es möglich, daß das Mischorgan mit einem im wesentlichen radial verlaufen­ den Trägerarm ein - bei Betrachtung in zur Aktivseitenfläche orthogonalen Richtung - im wesentlichen T-förmiges Gebilde darstellt. Hier sollte nun - und auch dies ist ein von der Verschleißbeständigkeit des Kernbereichs unabhängiger Gedanke - durch entsprechende Bemessung des Trägerarms vermieden werden, daß zwischen dem radial äußeren Ende des Trägerarms und der Troginnenfläche sich Nester größerer Mischgutteilchen einklem­ men, die zu einer Zerstörung oder Beschädigung der Troginnenfläche führen könnten.
Der Erfindungsgedanke ist bei unterschiedlichsten Mischerbauformen anwendbar und ist besonders geeignet für Mischerkonstruktionen wie sie in der EP 0 241 723 A2 und in der EP 0 850 684 A2 beschrieben und dargestellt sind.
Wenn die Auflage aus Kunststoff oder gummiartigem Werkstoff hergestellt ist, so kann es für die Verschleißfestigkeit der Auflage weiterhin von Vorteil sein, wenn die Auflage aus einem nachgiebigen, insbesondere elastisch nachgiebigen, Bindemittel und faser- oder teilchenförmigen Zuschlagstoffen besteht, welche von dem Bindemittel matrixartig wenigstens teilweise eingeschlossen sind und den Abrieb des Auflagematerials im Betrieb redu­ zieren, ohne die Nachgiebigkeit der Auflage aufzuheben.
Der Erfindungsgedanke ist in Verbindung mit unterschiedlichen Gestaltun­ gen der Troginnenfläche anwendbar. Besonders wertvoll erweist er sich in Verbindung mit keramischen Hartschichten, wie glaskeramischen Hart­ schichten, an der Troginnenfläche. Diese keramischen und insbesondere glaskeramischen Hartschichten können entsprechend der EP 0 850 684 A2 ausgeführt sein.
Das Verschleißproblem bei Mischorganen mit Versteifungskern und Aufla­ gematerial auf dem Versteifungskern ergibt sich auch dort, wo sogenannte Umkehrschaufeln an Stirnwänden des Mischtrogs anliegen, um das von den übrigen Mischorganen entlang der Mischwelle in Richtung auf eine Stirnwand geförderte Mischgut in den Bereich einer weiteren Mischwelle überzuführen, wie dies in der EP 0 241 723 A2 im einzelnen beschrieben ist. Hier soll auch darauf geachtet werden, daß einerseits das Mischgut möglichst vollständig erfaßt wird, um - insbesondere bei Beton und Mörtel - Mischgutnester zu vermeiden, die stationär bleiben könnten und zur Erhär­ tung führen. Andererseits muß wieder drauf geachtet werden, daß grö­ ßere Mischgutteile nicht in den Spalt zwischen Mischorgan und Stirnwand eingeklemmt werden, da sie zur Zerstörung oder Beschädigung der Stirn­ wand führen könnten, welche häufig mit dem gleichen Verkleidungsmate­ rial wie die Troginnenfläche beschichtet ist, beispielsweise mit Glaskera­ mik. Das Eindringen von kleinen Teilchen des Mischguts kann in der Regel nicht verhindert werden. Insoweit besteht wieder das Bestreben, die mit der Stirnwand zusammenwirkende Kante der Umkehrschaufel aus weiche­ rem Material, beispielsweise einer Kunststoffauflage, zu fertigen, so daß sich kleine Mischgutteilchen in das Auflagematerial eindrücken und an diesem abwälzen können. Bei Gestaltung der mit den Stirnwänden des Mischtrogs zusammenwirkenden Kanten der Umkehrschaufeln mit einer Kunststoff- oder sonstigen Weichauflage ergibt sich wiederum das Problem des Abriebs und damit der verkürzten Standzeit.
Die vorstehend genannte Aufgabe wird der nach einem dritten, von den vorhergehenden unabhängigen Gesichtspunkten der Erfindung durch einen Mischer mit den Merkmalen des Anspruchs 33 gelöst. Es wird vorgeschla­ gen, daß die mit den Stirnwänden zusammenwirkenden Kanten der Um­ kehrschaufeln in Richtung auf die jeweilige Stirnwand hin axial nachstellbar sind, wenn nach einiger Betriebszeit der Abrieb an der Kunststoffauflage zu einer vergrößerten Spaltbreite geführt hat. Die axiale Nachstellung läßt sich insbesondere dann leicht vornehmen, wenn die Umkehrschaufeln mittels einer Trägerarmnabe auf der Mischwelle aufgeklemmt sind. Man braucht dann nur die Klemmung zu lösen, die Spaltbreite neu einstellen und danach erneut zu klemmen.
Die Erfindung wurde vorstehend anhand eines Mischers als Ganzes be­ schrieben. Es versteht sich, daß die Erfindung in ihren wesentlichen Merk­ malen bereits an den isoliert betrachteten Mischorganen in Erscheinung tritt und es sollen deshalb auch die Mischorgane als Einzelteile oder Verbund­ teile mit den sie tragenden Trägerarmen geschützt sein.
Die beiliegenden Figuren erläutern die Erfindung anhand von Ausführungs­ beispielen; es stellen dar:
Fig. 1 das Schema eines erfindungsgemäßen Doppelwellenzwangs­ mischers, dessen Grundprinzip in der EP 0 241 723 A2 im einzelnen beschrieben und gezeichnet ist;
Fig. 2 eine vergrößerte Teildarstellung zu Fig. 1, nämlich eine Drauf­ sicht auf eines der Mischorgane und zwar mit einer Betrach­ tungsrichtung im wesentlichen orthogonal auf die Aktivseiten­ fläche;
Fig. 3 eine Ansicht des Mischorgans gemäß Fig. 2 mit Darstellung des Versteifungskerns;
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3;
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V der Fig. 3;
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 3;
Fig. 7 einen Schnitt entsprechend demjenigen gemäß Fig. 6 bei einer hinsichtlich des Versteifungskerns anders gestalteten Aus­ führungsform;
Fig. 8 eine Ansicht entsprechend derjenigen gemäß Fig. 3 bei einer nochmals anderen Ausführungsform des Versteifungskerns;
Fig. 9 einen Schnitt nach Linie IX-IX der Fig. 8 und
Fig. 10 einen Schnitt nach Linie X-X der Fig. 9.
In Fig. 1 ist der Mischtrog eines Doppelwellenzwangsmischers mit 10 bezeichnet. An den Stirnwänden 12 des Mischtrogs 10 sind zwei Misch­ wellen 14 gelagert, für deren eine die Achse A-A eingezeichnet ist. Die Mischwellen 14 sind im Drehsinn der Drehpfeile 16 durch nicht dargestellte Elektromotoren angetrieben. An den Mischwellen 14 sind Mischorgane oder Schaufeln 18 und 20 angeordnet. Die Schaufeln 18 sind als Axialförder­ schaufeln ausgebildet, welche dem Mischgut Axialbewegungen in Richtung der Pfeile 22 erteilen. Die Schaufeln 20 sind als Umkehrschaufeln ausgebil­ det, welche das Mischgut in Richtung der Pfeile 24 quer zur Achse A-A jeweils vom Bereich einer Mischwelle 14 in den Bereich der anderen Misch­ welle 14 transportieren.
Der Mischtrog 10 ist mit glaskeramischen Auskleidungskacheln belegt, welche eine Troginnenfläche 26 bilden. Die Schaufeln 18 und 20 liegen mit ihren Außenkanten 28 in engem Abstand zu der Mischtroginnenfläche 26. Die Außenkanten 28 der Schaufeln 18 schließen mit einer Mantellinie M einen Anstellwinkel α ein.
In Fig. 2 erkennt man in vergrößerter Darstellung erneut eine Mischwelle 14 mit einer Mischschaufel 18, nämlich einer axial fördernden Mischschaufel 18, welche auf der Mischwelle 14 mittels des Nabenteils 39 eines Trägerarms 30 unverdrehbar festgeklemmt ist und nach Lösung der Klemmschrauben 37 axial verstellt werden kann. Die Mischschaufel 18 besitzt neben der bereits erwähnten Außenkante 28 eine Vorlaufkante 32, eine Nachlaufkante 34 und eine Innenkante 36. Der Name "Vorlaufkante" 32 wird gegeben, weil diese Kante in Richtung des Drehpfeils 16 vorläuft. Entsprechendes gilt für die Nachlaufkante 34. Die in Fig. 2 sichtbare Fläche 38 wird als "Aktivseitenfläche" bezeichnet. Diese Bezeichnung rührt daher, daß - wie aus Fig. 1 noch besser zu ersehen - diese Fläche 38 im Zuge der Mischwellenrotation für den Transport des Mischguts in Pfeilrichtung 22 verantwortlich ist. Die der Aktivseitenfläche gegenüberliegende, in Fig. 2 nicht sichtbare Seitenfläche 40 wird als "Rückseitenfläche" bezeichnet.
In Fig. 3-6 erkennt man den Aufbau der Mischschaufel 18 im Detail. Diese Mischschaufel umfaßt einen Versteifungskern 42, der, wie aus den Fig. 4, 5 und 6 zu ersehen, von einer Kunststoffschicht 44 vollständig ummantelt ist. Die Kunststoffschicht 44 füllt auch den Zwischenraum zwischen der Mischschaufel 18 und einer Fassung 46, mittels welcher die Mischschaufel 18 an dem Trägerarm 30 befestigt ist.
Man erkennt aus Fig. 4, 5 und 6, daß der Versteifungskern 42 zur Nachlaufkante 44 hin im Kernbereich KB keilig verstärkt ist. Der Ver­ steifungskern 42 ist von Fenstern 48 durchsetzt, welche der Entlastung dienen. Die Fenster können auch entfallen. Dies gilt insbesondere für das in Fig. 3 rechts liegende Fenster 48, welches im Bereich der keiligen Ver­ stärkung KB des Versteifungskerns 42 liegt.
Man kann sich bei Betrachtung der Fig. 1 unter Berücksichtigung der Drehrichtung 16 und der Axialförderrichtung 22 gut vorstellen, daß der größte Druck des Mischguts auf die Aktivseitenfläche 38 im Bereich der Nachlaufkante 34 einwirkt und daß in diesem Bereich deshalb der größte Verschleiß eintritt. Man spricht dort von einer Hauptverschleißzone, welche in Fig. 2, 3 und 6 durch den Kreis 50 angedeutet ist. In dieser Hauptver­ schleißzone 50 ist der Versteifungskern 42 keilförmig verdickt. In der Hauptverschleißzone 50 wird der früheste Verschleiß erwartet. Dabei kann die Kunststoffbeschichtung 44 in der Hauptverschleißzone 50 vollständig abgetragen werden bis auf den verdickten Teil des dort keilförmigen Versteifungskerns 42. Dann mag ein Verschleiß des keilförmig verstärkten Versteifungskerns, d. h. in dem Kernbereich KB, beginnen. Da aber nun dieser Versteifungskern durch die keilförmige Materialanhäufung verstärkt, d. h. "verschleißbeständig" gemacht ist, dauert es lange Zeit, bis durch Materialabtragung von dem keilförmig verstärkten Versteifungskern 42 dessen Strukturfestigkeit beeinflußt wird. Die Grundform des Verstei­ fungskerns 42 bleibt daher über lange Zeit des fortschreitenden Ver­ schleißes im Keilbereich erhalten. Trotz des großen Mischgutdrucks P gemäß Fig. 6 tritt deshalb über lange Zeit keine Schwächung und folglich auch keine Verbiegung des Versteifungskerns in Richtung des Biegepfeils 52 ein. Außerdem wird die Kunststoffbeschichtung 44 an der Rückseite 40 und an der Nachlaufkante 34, die dort durch einen Primer fest verankert (verklebt) ist, nicht wesentlich von dem Versteifungskern 42 abgelöst. Man kann sich dies etwa so vorstellen: Die Ecke E des Versteifungskerns 42 in Fig. 6 bleibt lange Zeit bestehen, auch wenn sie mit zunehmendem Verschleiß des keiligen Kernbereichs KB allmählich zurücktritt. Die Beschichtung 44 im Bereich der Nachlaufkante 34 bleibt deshalb an der Nachlaufkante des Versteifungskerns 42 durch den Primer festgeklebt und kann nicht durch den Druck P nach rückwärts in Pfeilrichtung 52 abgehoben werden. Dies bedeutet, daß die Außenkante 28 der Mischschaufel 18 ihre Form lange Zeit im wesentlichen beibehält und weiterhin ihre Funktion als Teil des Förderorgans Mischschaufel erfüllen kann. Wenn die Außenkante 28 einem Abrieb unterliegt, so führt dies zu einer Spaltvergrößerung des Spalts a zwischen Außenkante 28 und Troginnenfläche 26 (siehe Fig. 3). Diese Spaltverbreiterung, die aus den oben beschriebenen Gründen unerwünscht ist (es sollen keine großen Mischgutteilchen in den Spalt a eindringen können), kann kompensiert werden, indem die Mischschaufel 18 in Pfeilrichtung 54 gegenüber dem Trägerarm 30 von Zeit zu Zeit radial nach außen versetzt und jeweils wieder fixiert wird (Fig. 3).
Aus den Fig. 4 und 5 erkennt man, daß die Kunststoffbeschichtung 44 im Bereich der Außenkante 28 schaufelartig gestaltet ist, wie durch die in axialer Richtung vorspringenden Schaufelenden 56 sichtbar gemacht ist. Das Schaufelende 56 springt in Fig. 1 auf den Betrachter dieser Figur zu.
Auch wenn das Schaufelende 56 vollständig abgetragen ist, bleibt die Mischschaufel 18 bei entsprechender radialer Nachstellung in Richtung des Pfeils 54 gemäß Fig. 3 funktionstüchtig. Die zunehmende Abnutzung des Versteifungskerns 42 in der Hauptverschleißzone 50 kann, wie schon erwähnt, hingenommen werden, solange die Steifigkeit des Versteifungs­ kerns 42 dem Druck P des Mischguts standhält und Ablöseerscheinungen unterdrückt werden.
Man kann aus Fig. 1 ersehen, daß die Umkehrschaufel 20 an ihrer Vorlaufkante 33 einem großen Verschleiß ausgesetzt ist, wo sie mit der dort nicht eingezeichneten Stirnwand einen engen Spalt bildet. Die Stirnwand an dieser Stelle ist genauso ausgebildet wie die in Fig. 1 rechts oben angedeu­ tete andere Stirnwand 12. Wenn die Vorlaufkante 33 auch mit Kunststoff verkleidet ist analog zu der Kunststoffverkleidung 44 in Fig. 6 und wenn die Kunststoffverkleidung bei 33 schaufelförmig ausgestaltet ist analog zu der schaufelförmigen Ausgestaltung bei 56 in Fig. 4, so bestehen auch dort ideale Verhältnisse, solange die Kunststoffkante bei 33 nicht verschlissen ist: Es können keine großen Mischgutteilchen in den dortigen Spalt eindringen und die kleinen können sich in das Kunststoffmaterial eindrücken und dabei an diesem abrollen, ohne die Verkleidung der Stirnwand 12, die ebenfalls aus Glaskeramikkacheln hergestellt ist, zu beschädigen. Die Kunststoffverkleidung im Bereich der Vorlaufkante 33 kann durch Dickwan­ digkeit so gestaltet werden, daß eine lange Standzeit gewährleistet ist. Nach Maßgabe der Abnutzung dieser Kunststoffverkleidung kann die Umkehrschaufel 20 in Pfeilrichtung 22 auf der Mischwelle 14 verschoben werden, so daß die gewünschte enge Spaltbreite zwischen der Vorlaufkante 33 und der zugehörigen Stirnwand 12 wieder hergestellt wird.
In Fig. 7 sind analoge Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen wie in Fig. 6, jeweils ergänzt durch den Buchstaben a.
In Fig. 7 ist der Versteifungskern 42a abweichend von dem Versteifungs­ kern 42 der Fig. 6 ausgebildet. Der Versteifungskern 42a besteht wieder, wie schon der Versteifungskern 42, bevorzugt aus einem Verschleißguß.
Dieser Versteifungskern ist an seinem der Nachlaufkante 34a zugehörigen Ende 60a U-förmig abgewinkelt. Der Querschenkel des U-Teils 60a ist hier von der Kunststoffschicht 44a nicht bedeckt. Die U-Gestalt stellt einen Schutzschirm für die Kunststoffschicht 44a der Aktivseitenfläche 38a dar. Die Kunststoffschicht wird sich dort entsprechend der gestrichelten Linie 62a nur verhältnismäßig langsam abnutzen. Tritt eine vollständige Abnutzung der Kunststoffschicht 44a auf der Aktivseitenfläche 38a ein, so besteht dort immer noch der aus Verschleißguß bestehende Versteifungs­ kern, dessen Abnutzung nur langsam vor sich geht, so daß die unter Bezugnahme auf Fig. 3 angedeutete Verbiegungsmöglichkeit in Richtung des Pfeils 52a auch hier allenfalls spät eintritt. Die Kunststoffbeschichtung auf der Rückseite 40a ist auch hier durch einen Primer an dem Versteifungskern 42a angeklebt wie überall. Der Eingriff des unteren U-Schenkels in die Kunststoffbeschichtung 44a schafft zusätzlich einen formschlüssigen Halt der Kunststoffbeschichtung an dem Versteifungskern 42a. Man kann sich leicht vorstellen, daß die Ecke E auch hier verschleißbedingt nur sehr langsam zurückweicht, so daß die Kunststoffauflage 44a im Bereich der Ecke E nicht oder nur sehr spät von dem Druck P beaufschlagt wird, so daß die Haftung der Kunststoffschicht 44a auch in der Ecke E erhalten bleibt.
Durch die Verstärkung an der Nachlaufkante 34a bleibt auch bei fort­ geschrittenem Verschleiß die Kontur des zugehörigen Endes 60a erhalten. Die Kunststoffschicht 44a auf der Rückseitenfläche 40a bleibt dadurch immer im Schatten der Mischgutbewegungen. Dadurch wird sichergestellt, daß die Haftung der Kunststoffschicht 44a auf der Rückseitenfläche 40a auch in der Ecke F erhalten bleibt.
In der Ausführungsform nach Fig. 8-10 sind analoge Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen wie in Fig. 3-6, jeweils ergänzt durch den Buchstaben b.
In Fig. 8 und 9 sind in der Hauptverschleißzone 50b, d. h. im Kernbereich KB, auf der Aktivseitenfläche 38b annähernd radiale Nuten 64b in den Ver­ steifungskern 42b eingelassen. Der Versteifungskern 42b kann auch hier wieder aus Verschleißguß hergestellt sein. Beim Umspritzen des Ver­ steifungskerns 42b dringt die Kunststoffschicht 44b auch in die Nuten 64b ein, so daß sich innerhalb der Nuten 64b einzelne Kunststoffstränge 66b bilden, die zunächst mit der geschlossenen Kunststoffschicht 44b einstückig auf ihrer ganzen Länge zusammenhängen. Wenn in dem Hauptverschleißbe­ reich 50b aus den oben beschriebenen Gründen vorzeitiger Verschleiß eintritt, so wird die Kunststoffbeschichtung 44b bis auf die Flächen 68b am Ausgang der Nuten 64b abgetragen. Die Kunststoffstränge 66b innerhalb der Nuten 64b bleiben aber erhalten und bleiben auch in zugübertragender Verbindung mit schaufelförmigen Kunststoffprofilen 56b an der Außenkante 28b; weiterhin bleiben die radial inneren Enden der Kunststoffstränge 66b in zugübertragender Verbindung mit der Kunststoffschicht 44b an der Innenkante 36b, so daß immer noch ein Ringformschluß um das nachlau­ fende Endstück 70b der Mischschaufel 18b herum besteht, welcher den Kunststoff an dem Versteifungskern 42b festhält und insbesondere dafür sorgt, daß der Schaufelteil 56b in Fig. 8 und 10 durch die zugbelasteten Stränge 66b nicht nach hinten in Pfeilrichtung 72b ausweichen kann.
Man beachte auch in Fig. 9, daß die Nuten 64b (dritte Nut von rechts) schwalbenschwanzförmig ausgebildet sein können, so daß die Kunststoff­ stränge 66b formschlüssigen Halt in der Schwalbenschwanznut finden.
In Fig. 8 sind schließlich auch Löcher 74b im Versteifungskern 42b vorhanden, durch die hindurch die Kunststoffbeschichtung auf der Aktivseitenfläche 38b und auf der Rückseitenfläche 40b verbunden sein kann. Dies gilt auch für alle übrigen Ausführungsformen. Das Fenster 48b dient dem gleichen Zweck und stellt überdies eine Erleichterungsaus­ nehmung dar.
Aus der Erfindung resultiert auch der Vorteil, daß die Schaufeln besser ausgenutzt werden. Man betrachte hierzu die Fig. 6. Die Standzeit im linken Teil des Versteifungskerns 42 ist einsatzbedingt sehr groß, weil dort nur geringer Druck des Mischguts auf die Aktivseitenfläche 38 eintritt. Dadurch, daß im Kernbereich KB die keilförmige Verstärkung des Versteifungskerns 42 vorgenommen ist, wird die Standzeit im Kernbereich KB auf einen annähernd gleichen Wert erhöht wie im linken Bereich, weil das Kunststoff­ material 44 nicht in Pfeilrichtung 52 vorzeitig abklappen kann und weil der Versteifungskern 42 nicht insgesamt nach rückwärts abgebogen werden kann.
In Fig. 6 ist zur weiteren Erläuterung noch eine Linie L eingezeichnet. In dieser Linie L würde sich bei fehlender keilförmiger Verstärkung eine Schlifffläche bilden, deren äußerster rechter Rand aus abgeschliffenem Kunststoff besteht. Hier bestünde die Gefahr des Abstreifens der oberen Kunststoffschicht 44 in Pfeilrichtung 52 nach hinten in besonderem Maße. Dadurch, daß die Nachlaufkante 34 erfindungsgemäß bestehen bleibt, bleibt auch die Kunststoffschicht 44 an der Nachlaufkante 34 und an der Rückseite 40 erhalten. Die Gefahr einer Ablösung wird reduziert oder gebannt.
In der Kunststoffschicht 44 können auch verschleißfeste Platten aus Keramik, Hartmetall oder Blech eingebettet sein, insbesondere in dem Kernbereich KB (siehe Fig. 3).
Die erfindungsgemäß ausgebildeten Schaufeln bieten auch einen über­ legenen Ersatz für Guß- oder Stahlschaufeln, die zur Trogwandung hin einen Kunststoffeinsatz haben, um die Dichtwirkung zu verbessern und die Gefährdung von Glaskeramikkacheln zu vermeiden.

Claims (34)

1. Mischer mit mindestens einer Mischwelle (14), umfassend einen Mischtrog (10) mit einer annähernd zylindrischen Troginnenfläche (26) und mindestens ein der Troginnenfläche (26) benachbart liegen­ des, um die Mischtrogachse (A-A) umlaufendes Mischorgan (18) mit einer der Troginnenfläche (26) angenähert folgenden Mischorgan­ außenkante (28), welche einen Anstellwinkel (α) gegen eine zur Mischerachse (A-A) parallele, die Mischorganaußenkante (28) schneidende Mantellinie (M) des Mischtrogs (10) aufweist, ferner mit einer Aktivseitenfläche (38), einer Rückseitenfläche (40), einer Vor­ laufkante (32) und einer Nachlaufkante (34), wobei das Mischorgan (18) einen Versteifungskern (42) und eine im Vergleich zum Werk­ stoff des Versteifungskerns weichere Auflage (44) aufweist, welche zumindest einen Teil der Mischorganaußenkante (28) bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Versteifungskern (42) in einem der Nachlaufkante (34) und der Aktivseitenfläche (38) nahen, von der Auflage (44) bedeckten Kern­ bereich (KB) - im folgenden abgekürzt genannt "Kernbereich" (KB) - gegen Verschleiß durch Mischgutbeaufschlagung verschleißbeständi­ ger ausgeführt ist als in seinen übrigen Bereichen.
2. Mischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschleißbeständigere Ausbildung in dem Kernbereich (KB) auf Materialanhäufung in dem Kernbereich (KB) beruht.
3. Mischer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß - in einem Zylinderflächenschnitt (VI- VI) um die Mischwellenachse (A-A) betrachtet - die Wandstärke des Versteifungskerns (42) in dem Kernbereich (KB) in Richtung zur Nachlaufkante (34) zunimmt, insbesondere keilförmig zunimmt.
4. Mischer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Zylinderflächenschnitt (VI-VI) um die Mischwellenachse (A-A) betrachtet der Versteifungskern (42a) im Bereich seiner Nachlaufkante (34a) durch einen Wulst (60a) verstärkt ist.
5. Mischer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Versteifungswulst (60a) mit U- förmigem Querschnitt ausgebildet ist.
6. Mischer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige Querschnitt (60a) zur Vorlaufkante (32a) hin offen und mit dem Material der Auflage (44a) gefüllt ist.
7. Mischer nach einem der Ansprüche 2-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialanhäufung als Teil eines Gußstücks (42) variierender Wandstärke gebildet ist.
8. Mischer nach einem der Ansprüche 2-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialanhäufung durch integrier­ ten Materialauftrag auf einem Grundmaterial, insbesondere Blech, gebildet ist, insbesondere durch Schweißauftrag.
9. Mischer nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die verschleißbeständige Ausbildung auf verschleißbeständigen Werkstoffeigenschaften (Abriebbestän­ digkeit) zumindest des oberflächennahen Kernwerkstoffs in dem Kernbereich (KB) beruht.
10. Mischer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernwerkstoff in dem Kernbereich (KB) harten Stahl oder Hartguß oder Hardox oder eine integrierte, insbesondere durch harten Schweißauftrag aufgetragene Oberflä­ chenbeschichtung umfaßt.
11. Mischer nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß verschleißbedingt abtrennungsgefähr­ dete Teile (56b) der Auflage (44b), insbesondere im Bereich der Mischorganaußenkante (28b) und/oder der Nachlaufkante (34b) mit anderen weniger gefährdeten Teilen der Auflage (44b bei 40b) durch Verbindungsstränge (66b) positionsgesichert sind, welche in minde­ stens einer Einsenkung (64b) des Versteifungskerns (42b) dem Ver­ schleiß nicht oder nur vermindert ausgesetzt sind, wobei sich die mindestens eine Einsenkung (64b) in dem Kernbereich (KB) befindet, während die übrigen Bereiche des Versteifungskerns (42) von der­ artigen Einsenkungen (64b) frei sind.
12. Mischer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der Aktivseitenfläche (38b) des Kernbereichs (KB) mindestens eine Strangaufnahmenut (64b) vor­ gesehen ist, welche annähernd in - bezogen auf die Mischwellen­ achse (A-A) - radialer Richtung von der Mischorganaußenkante (28b) zu einer Mischorganinnenkante (36b) hin verläuft.
13. Mischer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangaufnahmenut (64b) hinter­ schnittenen, insbesondere schwalbenschwanzförmigen, Querschnitt aufweist.
14. Mischer mit mindestens einer Mischwelle (14), umfassend einen Mischtrog (10) mit einer annähernd zylindrischen Troginnenfläche (26) und mindestens ein der Troginnenfläche (26) benachbart liegendes, um die Mischtrogachse (A-A) umlaufendes Mischorgan (18) mit einer der Troginnenfläche (26) angenähert folgenden Mischorgan­ außenkante (28), welche einen Anstellwinkel (α) gegen eine zur Mischerachse (A-A) parallele, die Mischorganaußenkante (28) schneidende Mantellinie (M) des Mischtrogs (10) aufweist, ferner mit einer Aktivseitenfläche (38), einer Rückseitenfläche (40), einer Vor­ laufkante (32) und einer Nachlaufkante (34), wobei das Mischorgan (18) einen Versteifungskern (42) und eine im Vergleich zum Werk­ stoff des Versteifungskerns (42) weichere Auflage (44) aufweist, welche zumindest einen Teil der Mischorganaußenkante (28) bildet, dadurch gekennzeichnet, daß verschleißbedingt abtrennungsgefährdete Teile (56b) der Auflage (44b), insbesondere im Bereich der Mischorganaußenkante (28b) und/oder der Nachlaufkante (34b) mit anderen weniger gefährdeten Teilen der Auflage (44b bei 40b) durch Verbindungsstränge (66b) positionsgesichert sind, welche in mindestens einer Einsenkung (64b) des Versteifungskerns (42b) dem Verschleiß nicht oder nur vermindert ausgesetzt sind, wobei sich die mindestens eine Einsen­ kung in einem der Nachlaufkante (34b) und der Aktivseitenfläche (38b) nahen Kernbereich befindet, während die übrigen Bereiche des Versteifungskerns von derartigen Einsenkungen frei sind.
15. Mischer nach einem der Ansprüche 11-14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstränge (66b) aus dem Auflagematerial (44b) gebildet sind.
16. Mischer nach einem der Ansprüche 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (44) Kunststoff, beispiels­ weise Polyurethan, umfaßt.
17. Mischer nach einem der Ansprüche 1-16, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (44) durch Umspritzen oder Umgießen des Versteifungskerns (42) gebildet ist.
18. Mischer nach einem der Ansprüche 1-17, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischorganaußenkante (28) mit einer Schaufelstruktur (56) ausgebildet ist.
19. Mischer nach einem der Ansprüche 1-18, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischorganaußenkante (28) in engem Abstand zur Troginnenfläche (26) angeordnet ist, ggf. bis zum Kontakt mit dieser.
20. Mischer nach einem der Ansprüche 1-19, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischorganaußenkante (28) gegen­ über der Troginnenfläche (26) nachstellbar ist.
21. Mischer nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischorgan (18) an einem es tragenden Radialarm (30) verstellbar angeordnet ist.
22. Mischer nach einem der Ansprüche 1-21, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (44) an dem Versteifungs­ kern (42) zumindest in abhebegefährdeten Bereichen durch Kleben, Vulkanisieren oder dergleichen verankert ist.
23. Mischer nach einem der Ansprüche 1-22, dadurch gekennzeichnet, daß der Versteifungskern (42) von der Auf­ lage (44) formschlüssig eingeschlossen ist.
24. Mischer nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß - insbesondere im Neuzustand - der Versteifungskern (42) zumindest in den Bereichen der Mischorganaußenkante (28), einer Mischorganinnenkante (36), der Aktivseiten­ fläche (38) und der Rückseitenfläche (40) von der Auflage (44) bedeckt ist.
25. Mischer nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß - insbesondere im Neuzustand - der Versteifungskern (42a) im Bereich der Nachlaufkante (34a) von der Auflage (44a) unbedeckt ist.
26. Mischer nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß - insbesondere im Neuzustand - der Versteifungskern (42) im Bereich der Nachlaufkante (34) von der Auflage (44) bedeckt ist.
27. Mischer nach einem der Ansprüche 1-26, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischorgan (18) mit einem im we­ sentlichen radial verlaufenden Trägerarm (30) ein - bei Betrachtung in zur Aktivseitenfläche (38) orthogonaler Richtung - im wesentli­ chen T-förmiges Gebilde (30,18) darstellt.
28. Mischer nach einem der Ansprüche 1-27, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Mischorgan (18) tragender Trä­ gerarm (30) an seinem radial äußeren Ende mit einem ausreichend großen Radialabstand gegenüber der Troginnenfläche (26) ausge­ führt ist, um ein klemmendes Mitnehmen von Mischgut zwischen dem Trägerarmende und der Troginnenfläche (26) zu vermeiden.
29. Mischer nach einem der Ansprüche 1-28, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischorgan (18) in einer Reihe von wendelförmig angeordneten Mischorganen (18) angeordnet ist, welche eine Förderung des Mischguts parallel zur Mischwellenachse (A-A) unterstützen.
30. Mischer nach einem der Ansprüche 1-29, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (44) aus einem nachgiebi­ gen, insbesondere elastisch nachgiebigen, Bindemittel und faser- oder teilchenförmigen Zuschlagstoffen besteht, welche von dem Bindemittel matrixartig wenigstens teilweise eingeschlossen sind und den Abrieb des Auflagematerials im Betrieb reduzieren, ohne die Nachgiebigkeit der Auflage (44) aufzuheben.
31. Mischer nach einem der Ansprüche 1-30, dadurch gekennzeichnet, daß die Troginnenfläche (26) von einer Hartschicht, insbesondere einer keramischen Hartschicht und höchstinsbesondere von einer glaskeramischen Hartschicht, gebildet ist.
32. Mischer nach einem der Ansprüche 1-31, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Mischorgane als Umkehrorgane (20) ausgebildet sind, deren Vorlaufkante (33) mit einer Stirnfläche (12) des Misch­ trogs (10) zusammenwirkt, daß diese Vorlaufkante (33) von einer Auflage (44) bedeckt ist und daß die Umkehrorgane (20) in Achs­ richtung (A-A) der Mischwelle (14) nachstellbar sind.
33. Mischer mit mindestens einer Mischwelle (14), umfassend einen Mischtrog (10) mit einer annähernd zylindrischen Troginnenfläche (26) und mindestens ein der Troginnenfläche (26) benachbart liegen­ des, um die Mischtrogachse (A-A) umlaufendes Mischorgan (18) mit einer der Troginnenfläche (26) angenähert folgenden Mischorgan­ außenkante (28), welche einen Anstellwinkel (α) gegen eine zur Mischerachse (A-A) parallele, die Mischorganaußenkante (28) schneidende Mantellinie (M) des Mischtrogs (10) aufweist, ferner mit einer Aktivseitenfläche (38), einer Rückseitenfläche (40), einer Vor­ laufkante (32) und einer Nachlaufkante (34), wobei das Mischorgan (18) einen Versteifungskern (42) und eine im Vergleich zum Werk­ stoff des Versteifungskerns weichere Auflage (44) aufweist, welche zumindest einen Teil der Mischorganaußenkante (28) bildet, und wobei ein Teil der Mischorgane als Umkehrorgane (20) ausgebildet sind, deren jeweilige Vorlaufkanten (33) mit einer Stirnfläche (12) des Mischtrogs (10) zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß diese Vorlaufkanten (33) von einer Auflage (44) bedeckt und mit Ab­ stand von der Stirnfläche des Mischtrogs angeordnet sind und daß die Umkehrorgane (20) in Achsrichtung (A-A) der Mischwelle (14) nachstellbar sind.
34. Mischorgan eines Mischers mit den Mischorganmerkmalen nach einem der Ansprüche 1-33.
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