DE19854079A1 - Walze - Google Patents

Walze

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DE19854079A1
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Ralf Preising
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Voith Patent GmbH
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Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH
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    • F16C13/02Bearings
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • D06B23/02Rollers
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Walze, bestehend aus einem Walzenmantel (1), der an den Enden rotierbar auf je einem, von einem Ständer (2) getragenen Walzenzapfen (3) gelagert und angetrieben ist. DOLLAR A Neben einer platz- und kostensparenden Konstruktion für den Antrieb der Walze soll auch die Montage erleichtert werden. DOLLAR A Erreicht wird dies dadurch, daß zumindest ein Walzenzapfen (3) hohl ausgebildet ist und sich in dem Walzenzapfen (3) eine geschlossene Antriebseinheit (4) mit einer Antriebswelle (5) befindet, die mit dem Walzenmantel (1) gekoppelt ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Walze bestehend aus einem Walzenmantel, der an den Enden rotierbar auf je einem, von einem Ständer getragenen Walzenzapfen gelagert und angetrieben ist.
Bei derartigen Walzen besteht oft, insbesondere beim Einsatz in Maschinen zur Herstellung und/oder Veredlung von Materialbahnen, vorzugsweise Faserstoffbahnen, wie Papier-, Tissue- oder Kartonbahnen ein Platzproblem hinsichtlich der Unterbringung des Antriebes.
Zu diesem Zweck wird im DE-Gbm 87 03 410 vorgeschlagen, im Lagergehäuse für den Walzenzapfen einen Motor vorzusehen, dessen Ständer im Lagergehäuse angeordnet und dessen Läufer auf den Walzenzapfen gesteckt ist. Diese Lösung bereitet jedoch wegen der speziellen Ausführung des Motors noch Probleme bezüglich der Kosten sowie der Montage bzw. Demontage.
Die Aufgabe der Erfindung ist es daher eine angetriebene Walze zu entwickeln, die kostengünstiger ist und möglichst auch eine einfache Montage zuläßt.
Erfindungsgemäß wurde die Aufgabe dadurch gelöst, daß zumindest ein Walzenzapfen hohl ausgebildet ist und sich in dem Walzenzapfen eine geschlossene Antriebseinheit mit einer Antriebswelle befindet, die mit dem Walzenmantel gekoppelt ist.
Durch die geschlossene Ausführung der Antriebseinheit wird der Einsatz einfacher und damit auch billiger Antriebe in Form von Standard-Motoren möglich. Außerdem spart die Unterbringung der Antriebseinheit im Walzenzapfen nicht nur Platz, sondern erleichtert auch die Montage bzw. Demontage, da hierzu die Walze nicht auseinander gebaut werden muß. Diese Arbeiten erfolgen einfach über die endseitige Öffnung des Walzenzapfens.
Die vorzugsweise als Elektromotor ausgebildete Antriebseinheit sollte dabei mit dem entsprechenden Walzenzapfen verbunden sein, was zu einer sicheren Fixierung führt.
Um die Montage bzw. Demontage noch weiter zu vereinfachen sollte der Ständer im Bereich des hohen Walzenzapfens eine Aussparung besitzen, durch die die Antriebseinheit geführt werden kann.
Des weiteren sollte der Walzenmantel im Bereich der Antriebswelle einen Stützring besitzen, der auf dem Walzenzapfen gelagert und/oder mit der Antriebswelle gekoppelt ist.
Die Kopplung kann auf einfache Weise zum Beispiel über eine Lamellenkupplung oder ein Zahnrad der Antriebswelle erfolgen, welches in die Zähne des Stützringes eingreift.
Insbesondere wenn zumindest ein Ende der Walze eine Saugzone zur verbesserten Führung der Materialbahn, insbesondere einer Faserstoffbahn oder eines Streifens davon bilden soll, ist es von Vorteil, wenn der Walzenmantel an wenigstens einem Ende mit einer Antriebseinheit gegenüber dem Walzenzapfen abgedichtet ist und von dieser Dichtung und dem Stützring eine Ringkammer gebildet wird, die mit einer Vakuumquelle verbunden ist, wobei der Walzenmantel zumindest im Bereich dieser Ringkammer perforiert ausgeführt ist.
Es ist außerdem von Vorteil, wenn die Antriebseinheit vorzugsweise im axial mittleren Bereich zumindest einen die Lage der Antriebseinheit innerhalb der Walzenzapfen bei der Montage bzw. Demontage der Antriebseinheit stabilisierenden Gleitring aufweist.
Anwendung findet die Walze insbesondere in Form einer Leit- oder Anpreßwalze vorzugsweise in Maschinen zur Herstellung und/oder Veredlung von Materialbahnen, besonders Faserstoffbahnen.
Je nach erforderlicher Antriebsleistung kann dabei auch an beiden Enden der Walze eine Antriebseinheit zum Einsatz kommen.
Zur Abbremsung der Walze kann die Antriebseinheit selbst oder eine vorzugsweise an einem freien Ende der Walze angebrachte Bremsvorrichtung verwendet werden.
Nachfolgend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der beigefügten Zeichnung zeigt die Figur einen Querschnitt durch ein Ende der Walze.
Die Walze besteht dabei aus einem Walzenmantel 1, der an seinen Enden rotierbar auf je einem, von einem Ständer 2 getragenen Walzenzapfen 3 gelagert ist. Zumindest ein Walzenzapfen 3 ist hierbei zur Aufnahme einer geschlossenen, als Elektromotor ausgebildeten Antriebseinheit 4 hohl ausgebildet. Die über einen Flansch am Walzenzapfen 3 befestigte Antriebseinheit 4 besitzt eine rotierende Antriebswelle 5, die mit dem Walzenmantel 1 zur Übergabe der Antriebsleistung gekoppelt ist. Dies gewährleistet eine platzsparende Unterbringung der Antriebseinheit 4.
Um die Montage bzw. Demontage der Antriebseinheit 4 zu erleichtern, besitzt der Ständer 2 im Bereich des hohlen Walzenzapfens 3 eine runde Aussparung 6. Dies ermöglicht den Austausch der Antriebseinheit 4 ohne Demontage von Teilen der Walze. Zur Stabilisierung der Lage der Antriebseinheit 4 während des Hinein- bzw. Hinausschiebens aus dem rohrförmigen Walzenzapfen 3 weist die Antriebseinheit 4 im axial mittleren Bereich einen Gleitring 11, der bis zur Innenwandung des Walzenzapfens 3 reicht.
Des weiteren ist der Walzenmantel 1 im Bereich der Antriebwelle 5 über einen am Walzenmantel 1 befestigten Stützring 7 auf dem Walzenzapfen 3 gelagert. Die Kopplung zwischen Walzenmantel 1 und Antriebswelle 5 kann dadurch über ein Zahnrad 8 der Antriebswelle 5, welche in entsprechend Zähne des Stützringes 7 eingreift, erfolgen.
Es ist jedoch auch möglich, den Stützring 7 nur mit der Antriebswelle 5 zu verbinden. In diesem Fall dient die Antriebseinheit 4 wegen ihrer Befestigung am Walzenzapfen 3 als Trageelement für den Walzenmantel 1, was jedoch nur bei leichtgewichtigen Wälzenmänteln 1 sinnvoll ist.
Zur Stabilisierung des Laufs der Materialbahn 12, oder eines Streifens davon, kann es erforderlich sein, zumindest den Randbereich der Walze zu besaugen. Sollte dieses Ende eine Antriebseinheit 4 besitzen, so ist eine Konstruktion gemäß der Figur besonders vorteilhaft.
Dabei ist der Walzenmantel 1 am Ende gegenüber dem Walzenzapfen 3 abgedichtet. Von dieser Dichtung 9 und dem Stützring 7 wird eine Ringkammer 10 gebildet, die mit einer Vakuumquelle verbunden ist. Durch die Perforation des Walzenmantels 1 in dem Bereich der Ringkammer 10 wird somit ein Ansaugen der Materialbahn 12 oder eines Teiles von ihr ermöglicht.
Die Ringkammer 10 kann auch über axial verlaufende Dichtleisten in mehrere Ringkammersektionen unterteilt werden. Diese in Umfangsrichtung nebeneinander angeordneten Ringkammersektionen können dabei je nach Bedarf ohne Anschluß oder mit einer Über- oder Unterdruckleitung versehen sein. Während eine Ringkammersektion ohne Anschluß den Anteil von Falschluft verringert, sorgt ein Überdruck dafür, daß die Materialbahn 12 oder ein Teil von ihr in diesem Umfangsbereich von der Walze weggeführt wird.
Mit Vorteil ist diese Walze als Anpreßwalze beim Aufwickeln oder als Leitwalze in Maschinen zur Herstellung von Faserstoffbahnen einsetzbar.
Infolge der Aussparung 6 im Ständer 2 ist ebenfalls auf einfache Weise eine Belüftung der Antriebseinheit 4 möglich.

Claims (8)

1. Walze bestehend aus einem Walzenmantel (1), der an den Enden rotierbar auf je einem, von einem Ständer (2) getragenen Walzenzapfen (3) gelagert und angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Walzenzapfen (3) hohl ausgebildet ist und sich in dem Walzenzapfen (3) eine geschlossene Antriebseinheit (4) mit einer Antriebswelle (5) befindet, die mit dem Walzenmantel (1) gekoppelt ist.
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise als Elektromotor ausgebildete Antriebseinheit (4) mit dem entsprechenden Walzenzapfen (3) verbunden ist.
3. Walze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (2) im Bereich des hohlen Walzenzapfens (3) eine Aussparung (6) für die Montage bzw. Demontage der Antriebseinheit (4) besitzt.
4. Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenmantel (1) im Bereich der Antriebswelle (5) einen Stützring (7) besitzt, der auf den Walzenzapfen (3) gelagert und/oder mit der Antriebswelle (5) gekoppelt ist.
5. Walze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplung über ein Zahnrad (8) der Antriebswelle (5) erfolgt, welches in die Zähne des Stützringes (7) eingreift.
6. Walze nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenmantel (1) an wenigstens einem Ende mit einer Antriebseinheit (4) gegenüber dem Walzenzapfen (3) abgedichtet ist und von dieser Dichtung (9) und dem Stützring (7) eine Ringkammer (10) gebildet wird, die mit einer Vakuumquelle verbunden ist, wobei der Walzenmantel (1) zumindest im Bereich dieser Ringkammer (10) perforiert ausgeführt ist.
7. Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (4) vorzugsweise im axial mittleren Bereich zumindest einen die Lage der Antriebseinheit (4) innerhalb der Walzenzapfen (3) bei der Montage bzw. Demontage der Antriebseinheit (4) stabilisierenden Gleitring (11) aufweist.
8. Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze insbesondere in Form einer Leit- oder Anpreßwalze in Maschinen zur Herstellung und/oder Veredelung von Materialbahnen (12), vorzugsweise Faserstoffbahnen Anwendung findet.
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