DE198536C - - Google Patents
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- DE198536C DE198536C DENDAT198536D DE198536DA DE198536C DE 198536 C DE198536 C DE 198536C DE NDAT198536 D DENDAT198536 D DE NDAT198536D DE 198536D A DE198536D A DE 198536DA DE 198536 C DE198536 C DE 198536C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C1/00—Mixing or kneading machines for the preparation of dough
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F29/00—Mixers with rotating receptacles
- B01F29/80—Mixers with rotating receptacles rotating about a substantially vertical axis
- B01F29/81—Mixers with rotating receptacles rotating about a substantially vertical axis with stationary mixing elements
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Food Science & Technology (AREA)
- Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ib. GRUPPE !./([I
HAAGEN & RINAU in BREMEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Misch- und Knetmaschine, welche mit sich drehendem
Bottich und auf - und abbewegbarem Knetwerk versehen ist. Gemäß vorliegender Erfindung
besteht das Knetwerk aus einzelnen Schäften, welche mit einem oder mehreren seitlichen,
in einer oder verschiedenen Horizontalebenen liegenden geraden oder geschweiften
bzw. gebogenen Flügeln versehen sind. Infolge
ίο dieser Gestaltung des Knetwerkes kann der
Bottich während der Auf- und Abwärtsbewegung des Knetwerkes ständig gedreht werden
, ohne befürchten zu müssen, daß der Betrieb des Knetwerkes oder der Maschine
durch den Widerstand, den das Knetwerk während der Zeit, in welcher es sich in dem
Teig befindet, der Drehung des Bottichs entgegensetzt, gestört wird. Denn infolge der
Ausbildung des Knetwerkes als Schäfte und Flügel setzen sie der Drehung des Bottichs
nur einen geringen Widerstand entgegen, selbst wenn der Teig ziemlich fest und dicht
ist, verursachen dagegen dadurch, daß der Bottich während ihrer Auf- und Abbewegung
ständig rotieren kann, daß das Gut nicht nur geknetet, sondern auch gut durchgelüftet
und gemischt wird.
Um den Widerstand, den die Schäfte mit den Flügeln der Drehung des Bottichs entgegensetzen,
nach Möglichkeit zu vermindern, können die Flügel oder Schäfte und Flügel noch mit zur Horizontalen oder Vertikalen
geneigten, geschweiften bzw. gebogenen Flächen versehen sein, so daß Schneiden entstehen,
welche bei der Drehung des Bottichs das Gut gut durchschneiden und bei entsprechender
Anordnung der geneigten Flächen zur Horizontal- oder Vertikalebene auch zugleich
in der einen und anderen Richtung seitlich verschieben können, so daß keine von Teig freie Stellen im Bottich sich bilden
können.
Auf der Zeichnung zeigen die
Fig. ι und 2 eine Knet- und Mischma^
schine mit zwei Knetflügeln im Längsschnitt und Grundriß, die
Fig. 3 und 4 eine Maschine mit drei Knetflügeln im Längsschnitt und Grundriß.
Die Fig. 5, 6, 7 und 8 zeigen einen Knetflügel in verschiedenen Ansichten und Schnitten
sowie im Grundriß.
Mit ι ist der drehbare Bottich und mit 2 sind die Schäfte bezeichnet, welche während
der Drehung des Bottichs gleichzeitig senkrecht auf- und abbewegt werden und zu diesem Zwecke an einer gemeinsamen auf-
und abbewegbaren Traverse 3 befestigt sind. Die Auf- und Abbewegung der Traverse 3
erfolgt mittels Kurbelstangen 4, die an von dem Treibwerk der Maschine getriebenen
Kurbelscheiben 5 angreifen. Die Drehung des Bottichs erfolgt unter Vermittlung konischer Räder von einer Welle 6 aus, auf
welcher die eine der Kurbelscheiben 5 sitzt.
Die Schäfte 2 sind an ihren unteren Enden rechtwinklig umgebogen, so daß Flügel 7
entstehen, welche die eigentliche Bearbeitung des Teiges ausführen. Die Flügel können
sowohl mehrfach als auch nach beiden Seiten hin oder auch in verschiedenen Ebenen angeordnet
werden. Vorteilhaft werden die Flügel so lang gehalten, daß bei der Drehung des Bottichs alle Teile desselben von den
Flügeln bestrichen werden.
Bei der Misch- und Knetmaschine nach Fig. ι und 2 sind die beiden Knetflügel versetzt
zur Mitte des Bottichs angeordnet und
ίο haben eine Länge, welche etwa gleich dem
halben Radius des Bottichs ist. Bei Drehung des Bottichs wird somit der eine Knetflügel
die äußere und der andere die innere Zone des Bottichs bestreichen. Eine wirksame
Bearbeitung des Teiges wird dadurch erreicht, daß die Knetflügel öfter, z. B. dreimal
während einer Umdrehung des Bottichs, auf- und abbewegt werden. Der Bewegungsvorgang kann auch umgekehrt erfolgen, d. h.
der Bottich kann während einer Auf- und Abbewegung der Knetflügel sich mehrmals
drehen. Damit die Flügel einerseits den Teig gut durchmischen, andererseits leicht in demselben
auf- und abbewegt werden können, haben die Flügel 7 einen Querschnitt von der' Gestalt eines Trapezes oder eines spitzwinkligen
Dreiecks (Fig. 8 und 9), dessen den spitzen Winkel einschließende Schenkel schräg zur Wagerechten liegen, so daß der
Teig bei der Auf- und Abbewegung der Flügel in der einen und der anderen Richtung
seitlich fortgeschoben wird. Anstatt beide den spitzen Winkel einschließende Schenkel schräg zur Horizontalebene anzuordnen,
kann auch nur der eine Schenkel derselben schräg zur Wagerechten angeordnet sein. Man wird dann bei Verwendung
zweier Knetflügel deren ansteigende Flächen
. entgegengesetzt zueinander anordnen, so daß durch den einen Flügel der Teig in der einen
Richtung und durch den anderen in entgegengesetzter Richtung seitlich fortgeschoben
wird und somit keine von Teig freie Stellen in dem Bottich entstehen.
Die Anzahl der bei der Knet- und Mischmaschine verwendeten Knetflügel, ebenso die
Anzahl der Flügel an den einzelnen Schäften richtet sich nach der Menge des in dem
Bottich zu verarbeitenden Teiges bzw. nach der Größe des Bottichs.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine mit drei Knetflügeln ausgerüstete Maschine. Bei
dieser Maschine sind zwei äußere und ein mittlerer Knetflügel verwendet, von denen
die beiden äußeren Flügel entgegengesetzt zueinander gerichtet sind und die äußere
'ringförmige Zone des Mischgutes im Bottich bestreichen, während der mittlere Knetflügel
die innere Kreiszone des Mischgutes im Bottich bestreicht. Auch hier sind die Knetflügel
versetzt zur Mitte angeordnet.
Die Flügel kann man ferner nach den Enden zu schräg abfallen lassen (Fig. 9), wodurch
eine noch günstigere Verschiebung des Teiges erzielt wird. ,.
Claims (3)
1. Misch- und Knetmaschine mit sich drehendem Bottich und in demselben auf-
und abbewegbarem Knetwerk, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schäften (2) des Knetwerkes ein oder mehrere in derselben
oder in verschiedenen Horizontalebenen liegende Flügel (7) angeordnet sind.
2. Misch- und Knetmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
die Flügel im Querschnitt die Form eines Trapezes bzw. spitzwinkligen Dreiecks haben, dessen den spitzen Winkel einschließende
Schenkel in einer Richtung, welche der Drehrichtung des Bottichs entspricht, nach oben schräg ansteigen.
3. Misch- und Knetmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
bei Verwendung zweier Knetflügel die beiden nach oben hin schräg ansteigenden Flächen auf die beiden Knetflügel verteilt
sind, so daß bei dem einen Knetflügel nur der eine und bei dem anderen
Knetflügel nur der andere Schenkel nach oben hin schräg ansteigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE198536C true DE198536C (de) |
Family
ID=461325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198536D Active DE198536C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198536C (de) |
-
0
- DE DENDAT198536D patent/DE198536C/de active Active
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