DE19838040C2 - Gebäudeanschlußvorrichtung für Versorgungsleitungen - Google Patents
Gebäudeanschlußvorrichtung für VersorgungsleitungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gebäudeanschlußvorrichtung für
Versorgungsleitungen, bestehend aus einem auszugsicher und
dicht in eins Aussenwand oder ein Fundament eines Gebäudes
einzubauenden Schutzrohr für in das Gebäude einzuführende
Versorgungsleitungen, bei der zwischen der Versorgungsleitung
und dem Schutzrohr mindestens ein Dichtring angeordnet ist,
welcher durch den Druck eines Preßringes sowohl an das
Schutzrohr als auch an die Versorgungsleitung gepreßt ist.
Ein derartiger Gebäudeanschluß ist beispielsweise aus den
Kurzberichten 3 International 26. Jahrgang Heft 1 Januar/Febru
ar 1987, Seite 85, bekannt geworden. Dieser Gebäudeanschluß
weist im Gebäude verankerte Schutzrohre auf, durch die die
Versorgungsleitungen geführt sind. Gegen von außen eindrin
gende Feuchtigkeit sind zwischen der Versorgungsleitung und
dem Schutzrohr durch Schrauben gespannte Dichtringe
angeordnet.
Neben dem Feuchtigkeitsschutz besteht ein weiteres Erfordernis
bei der Einführung von Versorgungsleitungen in ein Gebäude in
der Schaffung einer Auszugssicherung. Diese soll verhindern,
daß bei auf Versorgungsleitungen wirkenden Zugkräften, wie sie
z. B. beim Ergreifen einer erdverlegten Versorgungsleitung durch
eine Baggerschaufel auftreten können, die Kräfte in das Gebäu
de eindringen und dort zu Beschädigungen der Versorgungsleitungen
führen, so daß Wasser oder gar Gas aus den Leitungen
im Haus austreten. Die Gashausanschlußvorrichtung der DE 35 10 816 C2
bildet bis zu einem gewissen Grade auch eine solche
Auszugssicherung. Sie ist aber relativ kompliziert aufgebaut und
lediglich bei Kunststoffrohren einsetzbar.
Als Versorgungsleitungen für Gas dienen jedoch im Bereich der
Mauer- und Fundamentdurchgänge mit Kunststoff ummantelte
Stahlrohre. Die Übergänge von einer erdverlegten Versorgungs
leitung aus Kunststoff auf mit Kunststoff ummantelte Stahlrohre
liegen außerhalb des Gebäudes im Erdreich.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, in einfacher Weise einen
Gebäudeanschluß für kunststoffummantelte Stahlrohre an eine
Versorgungsleitung zu schaffen, bei dem Auszugssicherung und
Abdichtung gegen von außen eindringende Feuchtigkeit durch
ein einziges, marktübliches, sehr billiges Mittel realisiert sind.
Die Erfindung besteht darin, daß die Versorgungsleitung von
einer Isolierummantelung umgeben ist, daß die Isolierummantel
ung mit einer ringförmigen Ausnehmung als Sitz für einen Dicht
ring versehen ist und daß der Preßring am Dichtring in der Wei
se anliegt, daß der Dichtring an die Stirnseite des Schutzrohres
und in die ringförmige Ausnehmung der Isolierummantelung der
Versorgungsleitung gedrückt ist.
In diesem Falle und in dieser Anordnung übernimmt der Dicht
ring zwei Funktionen gleichzeitig: Er dichtet nicht nur gegen den
Eintritt von Erdfeuchte und Wasser in das Gebäude ab, sondern
er bildet eine Auszugsicherung, weil der Dichtring durch Absche
ren unter Einwirkung von Zugkräften zerstört werden muß, bevor
irgend eine Bewegung der im Inneren des Gebäudes verlegten
Leitungen und damit deren Beschädigung erfolgen kann. Die Anordnung
dieses Dichtringes in einer Rille der Isolierummante
lung gibt dem Dichtring einen festen unverrückbaren Sitz, denn
die Isolierummantelung ist auf das Rohr der Versorgungsleitung
aufgespritzt oder aufgepreßt und sitzt daher unverrückbar fest.
Ein besonders fester Sitz des Schutzrohres in der Außenwand
oder dem Fundament des Gebäudes läßt sich dadurch erzielen,
daß das Schutzrohr Teil einer Gruppe mehrerer parallel zueinan
der angeordneter Schutzrohre ist, die eine gemeinsame Front
platte aufweisen, die zur Anlage an der Innenseite der Außen
wand oder des Fundamentes des Gebäudes vorgesehen ist.
Es ist ein besonderer Vorteil, daß als Dichtring ein
einfacher O-Ring verwendet werden kann, der durch seine
im Querschnitt kreisförmige Gestaltung nicht nur sehr
gut dichtet, sondern auch hohe Scherkräfte aufzunehmen
vermag, ohne daß er durch diese zerstört wird.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn die im Querschnitt dick
ste Stelle des Dichtringes mit dem Spalt zwischen dem
Schutzrohr und der Isolierummantelung der Versorgungs
leitung fluchtet. Das bringt den Vorteil, daß auch bei
sehr hohen Zugkräften an der Versorgungsleitung der
Dichtring nicht zerstört wird. Denn der Dichtring müßte
an seiner dicksten Stelle durch Abscherung zerstört
werden.
Bei dieser Anschlußvorrichtung kann es auch von Vor
teil sein, daß der Dichtring durch eine auf das Schutz
rohr aufgebrachte Muffe oder einen auf den Dichtring
drückenden Preßring an die Stirnseite des Schutzrohres
und in eine ringförmigen Ausnehmung der Isolierummante
lung der Versorgungsleitung gedrückt ist. Diese Ausfüh
rungsform ist leicht herstellbar und leicht montierbar.
Das ist inbesondere dann der Fall, wenn die Muffe oder
der Preßring an das Schutzrohr angeschraubt oder ange
klemmt ist.
Bei einer anderen Konstruktionsform dieser Anschlußvor
richtung läßt sich die Gestaltung so vornehmen, daß das
Schutzrohr an seinem Ende, das in das Innere des Ge
bäudes hineinragt, eine Verdickung aufweist, in der
Klemmittel für den Preßring untergebracht sind oder in
die am Preßring angebrachte Klemmittel hineingreifen.
Bei einer weiteren Anschlußvorrichtung wird eine einfa
che Bauform und eine leichte Montage dadurch erreicht,
daß das Schutzrohr an seinem Ende, das in das Innere
des Gebäudes hineinragt, eine Verdickung aufweist, über
die ein am Preßring angebrachtes Klemmittel herüber
greift. In diesem Falle wird der Preßring einfach durch
Verschiebung in seinen Preßsitz gebracht.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Anschluß
vorrichtung besteht darin, daß das Schutzrohr an seinem
Ende, das in das Innere des Gebäudes hineinragt, muf
fenartig aufgeweitet ist, daß die Isolierummantelung an
ihrem Ende einen Vorsprung trägt und daß der Dichtring
zwischen der Muffe und dem Vorsprung an der Isolierummantelung
liegt.
Bei dieser Anschlußvorrichtung ist es weiter von Vor
teil, wenn zwischen dem Schutzrohr und der Versorgungs
leitung mindestens ein weiterer Dichtring angeordnet
ist, mit dem nicht nur gedichtet, sondern die Versor
gungsleitung im Schutzrohr zentriert wird.
Ein besonders sauberer Einbau dieser Anschlußvorrich
tung läßt sich dadurch erreichen, daß der Einbaukörper
auf der Gebäudeinnenseite eine Frontplatte aufweist,
die über die Wandungen des Einbaukörpers hinausragt und
den Mauerdurchbruch verdeckt.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Frontplatte an ihrer
Rückseite mit Schaumstoff und an ihrer Vorderseite mit
einem Eingußloch für ein erhärtendes Dichtmaterial ver
sehen ist. Der Schaumstoff dient als Abdichtung, wenn
der Mauerdurchbruch durch ein flüssiges, nach einiger
Zeit erhärtendes Dichtmittel vergossen und dadurch
verschlossen wird.
Hierbei ist es zweckmäßig, wenn auf den Einbaukörper an
seiner Rückseite eine Platte anbringbar ist, welche an
ihrer Rückseite mit Schaumstoff und eventuell an ihrer
Vorderseite mit einem Eingußloch für das erhärtende
flüssige Dichtmaterial versehen ist.
Der Einbaukörper läßt sich in verschiedenen geometri
schen Ausführungsformen gestalten, er kann trommelförmig
gestaltet sein, was jedoch nicht so vorteilhaft
ist, er kann auch als langgestreckter Quader geformt
sein, bei dem die Schutzrohre in einer Reihe nebenein
ander angeordnet sind. Das hat den Vorteil, daß sich
eine übersichtliche Anordnung erzielen läßt und daß der
Einbaukörper selbst hohe Zugkräfte auffangen kann.
Der Einbaukörper kann aus verschiedenen Materialien und
in verschiedenen Ausführungsformen hergestellt werden:
Wird er aus Kunststoff hergestellt, so hat das den Vor
teil, daß er mitsamt der Frontplatte und den Schutzroh
ren als ein einstückiges Bauteil mit hoher und immer
gleichbleibender Präzision gefertigt werden kann. Man
erhält ein leicht einzubauendes und zu handhabendes
Bauteil.
Dieses Bauteil braucht nur aus den an der Frontplatte
befestigten Schutzrohren zu bestehen. Die Schutzrohre
und die Frontplatte erhalten ihren unverrückbaren Sitz
in der Wand durch die erhärtende Vergußmasse. Ein sol
cher Einbaukörper kann z. B. einstückig im Spritzguß
verfahren hergestellt werden, er kann aber auch durch
Zusammenfügen und Zusammenkleben oder Zusammenschweißen
aus geeigneten Einzelteilen hergestellt werden.
Wird der Einbaukörper aus Beton hergestellt, so sind
zwar die Schutzrohre einzukleben und die Frontplatte zu
montieren, man hat aber niedrige Formkosten und erhält
ein in sich sehr festes und stabiles Bauteil, das mit
üblichem Mörtel einen sehr festen Sitz im Mauerwerk
erhält.
Das erhält man auch, wenn man den Einbaukörper als Zie
gelbauteil herstellt.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand von in
der Zeichnung schematisch im Schnitt dargestellten Aus
führungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Einbaukör
pers aus Beton mit rechteckiger Front- und
Rückseitenplatte.
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines anderen Ein
baukörpers mit runder Front- und Rückseiten
platte, der lediglich aus einem Bauteil be
steht, welches von den mit der Frontplatte zu
sammengebauten Schutzrohren gebildet ist, und
einem weiteren die Rückseitenplatte bildenden
Bauteil.
Fig. 3 eine Ansicht eines anderen Einbaukörpers mit
quadratischer Frontplatte.
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines weiteren
Einbaukörpers mit dreieckiger Frontplatte.
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Einbaukörpers mit
Front- und Rückplatte.
Fig. 6 eine Ausführungsform der Gebäudeanschlußvor
richtung, bei der der Preßring als Überwurfmutter
ausgeführt ist, im Schnitt.
Fig. 7 eine Ansicht der Überwurfmutter.
Fig. 8 eine Ausführungsform der Gebäudeanschlußvorrichtung,
bei der der Preßring mit Schrauben an der
Frontplatte des Einbaukörpers befestigt ist.
Fig. 9 eine Ausführungsform der Gebäudeanschlußvor
richtung, bei der der Preßring mit einem Federring
an einer Verdickung des Endes des Schutzrohres
befestigt ist.
Fig. 10 eine Ausführungsform der Gebäudeanschlußvor
richtung, bei der der Preßring mit Federn an einer
Verdickung des Endes des Schutzrohres befestigt
ist.
Fig. 11 eine Ausführungsform der Gebäudeanschlußvor
richtung, bei der das Ende des Schutzrohres zu
einer Verdickung mit einem oder mehreren radi
alen Vorsprüngen am Umfang geformt ist, auf ein
Preßring mit Innenflansch und an der Innenwand
angebrachter Ausnehmung, in die die Vorsprünge
einschnappen.
Fig. 12 eine Ausführungsform der Gebäudeanschlußvor
richtung, bei der das Ende des Schutzrohres
muffenartig aufgeweitet ist und der in einer
Rille der Schutzisolierung liegende Ring in die
Muffe axial hineingedrückt ist.
Fig. 13 eine Ausführungsform der Gebäudeanschlußvor
richtung, bei der das Schützrohr an seinem Ende
eine Verdickung aufweist und der Dichtring an
diese mittels eines aufschnappbaren Ringes ge
drückt ist, links im Schnitt, rechts in An
sicht.
Der in Fig. 1 in perspektivischer Ansicht dargestellte
Einbaukörper besteht aus einem Block 1, der mehrere
Schutzrohre 2 umfaßt, die achsparallel nebeneinander
angeordnet sind. Dieser Einbaukörper ist für den Einbau
in eine Kellerwand bestimmt. Er weist eine an der In
nenseite der Kellerwand anliegende Frontplatte 3 auf,
die an der Rückseite eine Schaumstoffbekleidung 4 und
an der Vorderseite eine Eingußöffnung 5 aufweist. Eine
Rückseitenplatte 6 weist einen mittigen rechteckigen
Ausschnitt 7 auf, der den Einbaukörper umgibt.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht eines anderen Einbaukörpers
mit runder Frontplatte 3 und runder Rückseitenplatte 6.
Dieser Einbaukörper besteht aus einem Bauteil, das aus
der Frontplatte 3 und vier Schutzrohren 2 aufgebaut ist
und einstückig aus Kunststoff hergestellt sein kann
sowie als weiterem Bauteil der Rückseitenplatte 6.
Fig. 3 zeigt eine Ansicht eines anderen Einbaukörpers
mit quadratischer Frontplatte 3.
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht eines weiteren
Einbaukörpers 1 mit dreieckiger Frontplatte 3.
Vorzugsweise ist die Rückseitenplatte 6 so ausgeführt,
daß sie auf die den Einbaukörper bildenden (Fig. 2) oder
aus dem Einbaukörper 1 nach hinten herausstehenden
Schutzrohre 2 (Fig. 4) aufgesteckt ist. Dazu weist die
Rückplatte 6, wie in Fig. 5 gezeigt, um die Löcher für
die durchtretenden Schutzrohre 2 Flansche 16 mit an
deren Innenseite angeordneter Rille für die Aufnahme
eines Dichtringes 17 auf.
In Fig. 6 ist ein Detail einer Ausführungsform eines
Schutzrohres 2 der Gebäudeanschlußvorrichtung gezeigt,
das mit der Frontplatte 3 einstückig hergestellt ist,
über diese Frontplatte 3 hinausragt und auf diesem hin
ausragenden Ende 8 ein Gewinde 9 trägt. Durch dieses
Schutzrohr 2 ist die Versorgungsleitung geführt, die
aus dem mit einer Isolierummantelung 10 versehenen Rohr
11 besteht. In diese Isolierummantelung 10 sind Rillen
12 für die Aufnahme eines Dichtringes 13 eingeformt.
Durch eine auf das Gewinde 9 am Ende des Schutzrohres 2
aufgeschraubte Überwurfmutter 14 wird der Dichtring 13
gegen die Stirnseite des Schutzrohres 2 gepreßt.
Treten nun starke Zugkräfte auf, so kann die Versor
gungsleitung nur dann aus dem Einbaukörper herausgeris
sen werden, wenn der Dichtring 13 auseinandergeschert
wird. Das aber ist mit so großem Kraftaufwand verbun
den, daß eher das Rohr 11 auseinanderreißt.
Fig. 8 zeigt eine andere Ausführungsform der Gebäudean
schlußvorrichtung. Hier ist an der Frontplatte 3 ein
Preßring 15 mit Schrauben 27 angeschraubt, der den
Dichtring 13 einerseits in die Rille 12 der Isolierum
mantelung 10 des Versorgungsleitungsrohres 11 und
andererseits gegen die Stirnseite des Schutzrohres 2
drückt. Auch hier kann die Versorgungsleitung nur dann
aus dem Einbaukörper durch starke Zugkräfte herausgerissen
werden, wenn der Dichtring 13 auseinanderge
schert wird. Das aber ist mit so großem Kraftaufwand
verbunden, daß eher das Rohr 11 auseinanderreißt.
Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform der Gebäudeanschluß
vorrichtung, bei der das Ende des Schutzrohres 2 mit
einer Verdickung 28 versehen ist, in die an der Außen
seite eine Rille 18 eingeformt ist. Der Preßring 15 ist
hier im Querschnitt winkelförmig geformt, er weist ei
nen nach innen gerichteten Flansch auf, in welchen eine
viertelkreisförmige Ausnehmung für die Anlage am Dicht
ring 13 eingeformt ist. Dieser Preßring 15 weist an der
Innenseite seines achsparallelen Schenkels eine einge
formte Rille 19 auf, in die ein in die Rille 18 einge
legter Federring 20 einschnappt, wenn der Preßring 15
axial über die Verdickung 28 am Ende des Schutzrohres 2
gedrückt wird. Um dieses Überschieben des Preßringes 15
zu erleichtern, weist er auf dem dem Flansch abgewand
ten Ende des achsparallelen Schenkels innenseitig eine
Schrägfläche 21 auf.
Die in Fig. 10 dargestellte Ausführungsform der Gebäude
anschlußvorrichtung ist sehr ähnlich aufgebaut. Bei
dieser Ausführungsform ist der Preßring 15 mit Federn
22 an der Verdickung 28 am Ende des Schutzrohres 2
befestigt.
Die in Fig. 11 dargestellte Ausführungsform der Gebäude
anschlußvorrichtung ist ebenfalls ähnlich aufgebaut.
Bei dieser Ausführungsform ist der einen Innenflansch
29 aufweisende Preßring 15 mit keilförmigen Vorsprüngen
30 an der Verdickung 28 am Ende des Schutzrohres 2 be
festigt, die in Ausnehmungen 31 an der Innenseite des
Preßringes 15 eingreifen. Anstelle mehrerer Vorsprünge
30 kann ein einziger Vorsprung 30 am Außenumfang der
Verdickung 28 vorgesehen sein, und anstelle mehrerer
Ausnehmungen 31 kann eine einzige Ausnehmung am Innen
umfang des Preßringes 15 vorgesehen sein. Durch die
keilartige Gestaltung der Vorsprünge und Ausnehmungen
31 wird der Preßdruck ständig aufrecht erhalten.
Fig. 12 zeigt eine Ausführungsform der Gebäudeanschluß
vorrichtung, bei der das Ende des Schutzrohres 2 zu
einer Muffe 24 aufgeweitet ist. Der in einer Rille 12
der Isolierungsummantelung 10 liegende Ring 13 ist von
der Verdickung 28 hinterfaßt und in die Muffe 24 axial
hineingedrückt. Die Muffe 24 trägt an ihrer Außenseite
ein Gewinde, auf das die Überwurfmutter 14 aufge
schraubt ist. Die Überwurfmutter weist an der Innensei
te ihres Innenflansches eine Schrägfläche 33 auf, die
sich gegen die stirnseitige Schrägfläche 34 der Ver
dickung 28 anlegt.
Fig. 13 zeigt eine Ausführungsform der Gebäudeanschluß
vorrichtung, bei der das Schutzrohr 2 an seinem Ende
eine Verdickung 28 aufweist und der in der Rille 12 des
Blindstopfens 26 liegende Dichtring 13 an diese mittels
eines aufschnappbaren Preßringes 15 gedrückt ist. Die
ser weist an seinem Rand einstückig angeformte Klammern
25 auf, welche über die Verdickung 28 herübergreifen.
Das Schutzrohr 2 kann bei Bedarf durch Anschweißen ei
nes Rohrstückes mit oder ohne Endverdickung nach einer
oder nach beiden Seiten verlängert werden. Es wird da
bei die Schweißnaht 35 gebildet.
Die auf den Einbaukörper oder die aus ihm herausragen
den Schutzrohre für das Eingießen des Einbaukörpers
aufzusetzende Rückwand 6 kann nach dem Vergießen wieder
abgebaut und wiederverwendet werden.
Claims (9)
1. Gebäudeanschlußvorrichtung für Versorgungsleitungen,
bestehend aus einem auszugsicher und dicht in eine Aus senwand oder ein Fundament eines Gebäudes einzubau enden Schutzrohr für in das Gebäude einzuführende Ver sorgungsleitungen,
bei der zwischen der Versorgungsleitung und dem Schutz rohr mindestens ein Dichtring angeordnet ist,
welcher durch den Druck eines Preßringes sowohl an das Schutzrohr als auch an die Versorgungsleitung gepreßt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Versorgungsleitung (11) von einer Isolierumman telung (10) umgeben ist,
daß die Isolierummantelung (10) mit einer ringförmigen Ausnehmung (12) als Sitz für einen Dichtring (13) verse hen ist
und daß der Preßring (14, 15) am Dichtring (13) in der Weise anliegt,
daß der Dichtring (13) an die Stirnseite des Schutzrohres (2) und in die ringförmige Ausnehmung (12) der Isolier ummantelung (10) der Versorgungsleitung (11) gedrückt ist.
bestehend aus einem auszugsicher und dicht in eine Aus senwand oder ein Fundament eines Gebäudes einzubau enden Schutzrohr für in das Gebäude einzuführende Ver sorgungsleitungen,
bei der zwischen der Versorgungsleitung und dem Schutz rohr mindestens ein Dichtring angeordnet ist,
welcher durch den Druck eines Preßringes sowohl an das Schutzrohr als auch an die Versorgungsleitung gepreßt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Versorgungsleitung (11) von einer Isolierumman telung (10) umgeben ist,
daß die Isolierummantelung (10) mit einer ringförmigen Ausnehmung (12) als Sitz für einen Dichtring (13) verse hen ist
und daß der Preßring (14, 15) am Dichtring (13) in der Weise anliegt,
daß der Dichtring (13) an die Stirnseite des Schutzrohres (2) und in die ringförmige Ausnehmung (12) der Isolier ummantelung (10) der Versorgungsleitung (11) gedrückt ist.
2. Gebäudeanschlußvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Dichtring ein O-Ring ist.
3. Gebäudeanschlußvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Preßring die auf das Schutzrohr geschraubte
Überwurfmutter ist.
4. Gebäudeanschlußvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schutzrohr (2) an seinem Ende eine Verdickung
(28) aufweist, in der Klemmittel (19, 22) für den Preßring
(15) untergebracht sind oder in am Preßring (15)
angebrachte Klemmittel hineingreifen.
5. Gebäudeanschlußvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schutzrohr (2) an seinem Ende eine Verdickung
(28) aufweist, über die ein am Preßring (15) angebrachtes
Klemmittel (25) herübergreift.
6. Gebäudeanschlußvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schutzrohr (2) an seinem Ende zu einer Muffe (24) aufgeweitet ist,
daß die Isolierummantelung (10) an ihrem Ende einen Vorsprung (27) trägt,
und daß der Dichtring (13) zwischen der Muffe (24) und dem Vorsprung (27) an der Isolierummantelung liegt.
daß das Schutzrohr (2) an seinem Ende zu einer Muffe (24) aufgeweitet ist,
daß die Isolierummantelung (10) an ihrem Ende einen Vorsprung (27) trägt,
und daß der Dichtring (13) zwischen der Muffe (24) und dem Vorsprung (27) an der Isolierummantelung liegt.
7. Gebäudeanschlußvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die im Querschnitt dickste Stelle des Dichtringes (13)
mit dem Spalt zwischen dem Schutzrohr (2) und der
Isolierummantelung (10) der Versorgungsleitung fluchtet.
8. Gebäudeanschlußvorrichtung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Schutzrohr (2) und der
Versorgungsleitung (11) mindestens ein weiterer Dichtring
angeordnet ist.
9. Gebäudeanschlußvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schutzrohr (2) Teil einer Gruppe mehrerer paral
lel zueinander angeordneter Schutzrohre ist, die eine ge
meinsame Frontplatte (6) aufweisen, die zur Anlage an der
Innenseite der Außenwand oder des Fundamentes des
Gebäudes vorgesehen ist.
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1998
- 1998-08-21 DE DE19838040A patent/DE19838040C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3029533C2 (de) * | 1980-08-04 | 1989-06-15 | Immanuel 3203 Sarstedt De Jeschke | |
| DE8034605U1 (de) * | 1980-12-24 | 1981-06-19 | Ellrott, Egon, 2800 Bremen | Vorrichtung fuer die einfuehrung von installationsrohren und -leitungen in unterkellerte gebaeude |
| DE3510816C2 (de) * | 1985-03-26 | 1993-11-25 | Immanuel Jeschke | Gashausanschlußvorrichtung |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Kurzberichte 3R International 26. Jhg. H. 1, Jan./Feb. 1987, S. 85 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19838040A1 (de) | 1999-11-18 |
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