DE19838040C2 - Gebäudeanschlußvorrichtung für Versorgungsleitungen - Google Patents

Gebäudeanschlußvorrichtung für Versorgungsleitungen

Info

Publication number
DE19838040C2
DE19838040C2 DE19838040A DE19838040A DE19838040C2 DE 19838040 C2 DE19838040 C2 DE 19838040C2 DE 19838040 A DE19838040 A DE 19838040A DE 19838040 A DE19838040 A DE 19838040A DE 19838040 C2 DE19838040 C2 DE 19838040C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective tube
connection device
building
sealing ring
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19838040A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19838040A1 (de
Inventor
Immanuel Jeschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19838040A priority Critical patent/DE19838040C2/de
Publication of DE19838040A1 publication Critical patent/DE19838040A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19838040C2 publication Critical patent/DE19838040C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L5/00Devices for use where pipes, cables or protective tubing pass through walls or partitions
    • F16L5/02Sealing
    • F16L5/14Sealing for double-walled or multi-channel pipes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Gebäudeanschlußvorrichtung für Versorgungsleitungen, bestehend aus einem auszugsicher und dicht in eins Aussenwand oder ein Fundament eines Gebäudes einzubauenden Schutzrohr für in das Gebäude einzuführende Versorgungsleitungen, bei der zwischen der Versorgungsleitung und dem Schutzrohr mindestens ein Dichtring angeordnet ist, welcher durch den Druck eines Preßringes sowohl an das Schutzrohr als auch an die Versorgungsleitung gepreßt ist.
Ein derartiger Gebäudeanschluß ist beispielsweise aus den Kurzberichten 3 International 26. Jahrgang Heft 1 Januar/Febru­ ar 1987, Seite 85, bekannt geworden. Dieser Gebäudeanschluß weist im Gebäude verankerte Schutzrohre auf, durch die die Versorgungsleitungen geführt sind. Gegen von außen eindrin­ gende Feuchtigkeit sind zwischen der Versorgungsleitung und dem Schutzrohr durch Schrauben gespannte Dichtringe angeordnet.
Neben dem Feuchtigkeitsschutz besteht ein weiteres Erfordernis bei der Einführung von Versorgungsleitungen in ein Gebäude in der Schaffung einer Auszugssicherung. Diese soll verhindern, daß bei auf Versorgungsleitungen wirkenden Zugkräften, wie sie z. B. beim Ergreifen einer erdverlegten Versorgungsleitung durch eine Baggerschaufel auftreten können, die Kräfte in das Gebäu­ de eindringen und dort zu Beschädigungen der Versorgungsleitungen führen, so daß Wasser oder gar Gas aus den Leitungen im Haus austreten. Die Gashausanschlußvorrichtung der DE 35 10 816 C2 bildet bis zu einem gewissen Grade auch eine solche Auszugssicherung. Sie ist aber relativ kompliziert aufgebaut und lediglich bei Kunststoffrohren einsetzbar.
Als Versorgungsleitungen für Gas dienen jedoch im Bereich der Mauer- und Fundamentdurchgänge mit Kunststoff ummantelte Stahlrohre. Die Übergänge von einer erdverlegten Versorgungs­ leitung aus Kunststoff auf mit Kunststoff ummantelte Stahlrohre liegen außerhalb des Gebäudes im Erdreich.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik. Es ist die Aufgabe der Erfindung, in einfacher Weise einen Gebäudeanschluß für kunststoffummantelte Stahlrohre an eine Versorgungsleitung zu schaffen, bei dem Auszugssicherung und Abdichtung gegen von außen eindringende Feuchtigkeit durch ein einziges, marktübliches, sehr billiges Mittel realisiert sind.
Die Erfindung besteht darin, daß die Versorgungsleitung von einer Isolierummantelung umgeben ist, daß die Isolierummantel­ ung mit einer ringförmigen Ausnehmung als Sitz für einen Dicht­ ring versehen ist und daß der Preßring am Dichtring in der Wei­ se anliegt, daß der Dichtring an die Stirnseite des Schutzrohres und in die ringförmige Ausnehmung der Isolierummantelung der Versorgungsleitung gedrückt ist.
In diesem Falle und in dieser Anordnung übernimmt der Dicht­ ring zwei Funktionen gleichzeitig: Er dichtet nicht nur gegen den Eintritt von Erdfeuchte und Wasser in das Gebäude ab, sondern er bildet eine Auszugsicherung, weil der Dichtring durch Absche­ ren unter Einwirkung von Zugkräften zerstört werden muß, bevor irgend eine Bewegung der im Inneren des Gebäudes verlegten Leitungen und damit deren Beschädigung erfolgen kann. Die Anordnung dieses Dichtringes in einer Rille der Isolierummante­ lung gibt dem Dichtring einen festen unverrückbaren Sitz, denn die Isolierummantelung ist auf das Rohr der Versorgungsleitung aufgespritzt oder aufgepreßt und sitzt daher unverrückbar fest.
Ein besonders fester Sitz des Schutzrohres in der Außenwand oder dem Fundament des Gebäudes läßt sich dadurch erzielen, daß das Schutzrohr Teil einer Gruppe mehrerer parallel zueinan­ der angeordneter Schutzrohre ist, die eine gemeinsame Front­ platte aufweisen, die zur Anlage an der Innenseite der Außen­ wand oder des Fundamentes des Gebäudes vorgesehen ist.
Es ist ein besonderer Vorteil, daß als Dichtring ein einfacher O-Ring verwendet werden kann, der durch seine im Querschnitt kreisförmige Gestaltung nicht nur sehr gut dichtet, sondern auch hohe Scherkräfte aufzunehmen vermag, ohne daß er durch diese zerstört wird.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn die im Querschnitt dick­ ste Stelle des Dichtringes mit dem Spalt zwischen dem Schutzrohr und der Isolierummantelung der Versorgungs­ leitung fluchtet. Das bringt den Vorteil, daß auch bei sehr hohen Zugkräften an der Versorgungsleitung der Dichtring nicht zerstört wird. Denn der Dichtring müßte an seiner dicksten Stelle durch Abscherung zerstört werden.
Bei dieser Anschlußvorrichtung kann es auch von Vor­ teil sein, daß der Dichtring durch eine auf das Schutz­ rohr aufgebrachte Muffe oder einen auf den Dichtring drückenden Preßring an die Stirnseite des Schutzrohres und in eine ringförmigen Ausnehmung der Isolierummante­ lung der Versorgungsleitung gedrückt ist. Diese Ausfüh­ rungsform ist leicht herstellbar und leicht montierbar.
Das ist inbesondere dann der Fall, wenn die Muffe oder der Preßring an das Schutzrohr angeschraubt oder ange­ klemmt ist.
Bei einer anderen Konstruktionsform dieser Anschlußvor­ richtung läßt sich die Gestaltung so vornehmen, daß das Schutzrohr an seinem Ende, das in das Innere des Ge­ bäudes hineinragt, eine Verdickung aufweist, in der Klemmittel für den Preßring untergebracht sind oder in die am Preßring angebrachte Klemmittel hineingreifen.
Bei einer weiteren Anschlußvorrichtung wird eine einfa­ che Bauform und eine leichte Montage dadurch erreicht, daß das Schutzrohr an seinem Ende, das in das Innere des Gebäudes hineinragt, eine Verdickung aufweist, über die ein am Preßring angebrachtes Klemmittel herüber­ greift. In diesem Falle wird der Preßring einfach durch Verschiebung in seinen Preßsitz gebracht.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Anschluß­ vorrichtung besteht darin, daß das Schutzrohr an seinem Ende, das in das Innere des Gebäudes hineinragt, muf­ fenartig aufgeweitet ist, daß die Isolierummantelung an ihrem Ende einen Vorsprung trägt und daß der Dichtring zwischen der Muffe und dem Vorsprung an der Isolierummantelung liegt.
Bei dieser Anschlußvorrichtung ist es weiter von Vor­ teil, wenn zwischen dem Schutzrohr und der Versorgungs­ leitung mindestens ein weiterer Dichtring angeordnet ist, mit dem nicht nur gedichtet, sondern die Versor­ gungsleitung im Schutzrohr zentriert wird.
Ein besonders sauberer Einbau dieser Anschlußvorrich­ tung läßt sich dadurch erreichen, daß der Einbaukörper auf der Gebäudeinnenseite eine Frontplatte aufweist, die über die Wandungen des Einbaukörpers hinausragt und den Mauerdurchbruch verdeckt.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Frontplatte an ihrer Rückseite mit Schaumstoff und an ihrer Vorderseite mit einem Eingußloch für ein erhärtendes Dichtmaterial ver­ sehen ist. Der Schaumstoff dient als Abdichtung, wenn der Mauerdurchbruch durch ein flüssiges, nach einiger Zeit erhärtendes Dichtmittel vergossen und dadurch verschlossen wird.
Hierbei ist es zweckmäßig, wenn auf den Einbaukörper an seiner Rückseite eine Platte anbringbar ist, welche an ihrer Rückseite mit Schaumstoff und eventuell an ihrer Vorderseite mit einem Eingußloch für das erhärtende flüssige Dichtmaterial versehen ist.
Der Einbaukörper läßt sich in verschiedenen geometri­ schen Ausführungsformen gestalten, er kann trommelförmig gestaltet sein, was jedoch nicht so vorteilhaft ist, er kann auch als langgestreckter Quader geformt sein, bei dem die Schutzrohre in einer Reihe nebenein­ ander angeordnet sind. Das hat den Vorteil, daß sich eine übersichtliche Anordnung erzielen läßt und daß der Einbaukörper selbst hohe Zugkräfte auffangen kann.
Der Einbaukörper kann aus verschiedenen Materialien und in verschiedenen Ausführungsformen hergestellt werden: Wird er aus Kunststoff hergestellt, so hat das den Vor­ teil, daß er mitsamt der Frontplatte und den Schutzroh­ ren als ein einstückiges Bauteil mit hoher und immer gleichbleibender Präzision gefertigt werden kann. Man erhält ein leicht einzubauendes und zu handhabendes Bauteil.
Dieses Bauteil braucht nur aus den an der Frontplatte befestigten Schutzrohren zu bestehen. Die Schutzrohre und die Frontplatte erhalten ihren unverrückbaren Sitz in der Wand durch die erhärtende Vergußmasse. Ein sol­ cher Einbaukörper kann z. B. einstückig im Spritzguß­ verfahren hergestellt werden, er kann aber auch durch Zusammenfügen und Zusammenkleben oder Zusammenschweißen aus geeigneten Einzelteilen hergestellt werden.
Wird der Einbaukörper aus Beton hergestellt, so sind zwar die Schutzrohre einzukleben und die Frontplatte zu montieren, man hat aber niedrige Formkosten und erhält ein in sich sehr festes und stabiles Bauteil, das mit üblichem Mörtel einen sehr festen Sitz im Mauerwerk erhält.
Das erhält man auch, wenn man den Einbaukörper als Zie­ gelbauteil herstellt.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand von in der Zeichnung schematisch im Schnitt dargestellten Aus­ führungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Einbaukör­ pers aus Beton mit rechteckiger Front- und Rückseitenplatte.
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines anderen Ein­ baukörpers mit runder Front- und Rückseiten­ platte, der lediglich aus einem Bauteil be­ steht, welches von den mit der Frontplatte zu­ sammengebauten Schutzrohren gebildet ist, und einem weiteren die Rückseitenplatte bildenden Bauteil.
Fig. 3 eine Ansicht eines anderen Einbaukörpers mit quadratischer Frontplatte.
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Einbaukörpers mit dreieckiger Frontplatte.
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Einbaukörpers mit Front- und Rückplatte.
Fig. 6 eine Ausführungsform der Gebäudeanschlußvor­ richtung, bei der der Preßring als Überwurfmutter ausgeführt ist, im Schnitt.
Fig. 7 eine Ansicht der Überwurfmutter.
Fig. 8 eine Ausführungsform der Gebäudeanschlußvorrichtung, bei der der Preßring mit Schrauben an der Frontplatte des Einbaukörpers befestigt ist.
Fig. 9 eine Ausführungsform der Gebäudeanschlußvor­ richtung, bei der der Preßring mit einem Federring an einer Verdickung des Endes des Schutzrohres befestigt ist.
Fig. 10 eine Ausführungsform der Gebäudeanschlußvor­ richtung, bei der der Preßring mit Federn an einer Verdickung des Endes des Schutzrohres befestigt ist.
Fig. 11 eine Ausführungsform der Gebäudeanschlußvor­ richtung, bei der das Ende des Schutzrohres zu einer Verdickung mit einem oder mehreren radi­ alen Vorsprüngen am Umfang geformt ist, auf ein Preßring mit Innenflansch und an der Innenwand angebrachter Ausnehmung, in die die Vorsprünge einschnappen.
Fig. 12 eine Ausführungsform der Gebäudeanschlußvor­ richtung, bei der das Ende des Schutzrohres muffenartig aufgeweitet ist und der in einer Rille der Schutzisolierung liegende Ring in die Muffe axial hineingedrückt ist.
Fig. 13 eine Ausführungsform der Gebäudeanschlußvor­ richtung, bei der das Schützrohr an seinem Ende eine Verdickung aufweist und der Dichtring an diese mittels eines aufschnappbaren Ringes ge­ drückt ist, links im Schnitt, rechts in An­ sicht.
Der in Fig. 1 in perspektivischer Ansicht dargestellte Einbaukörper besteht aus einem Block 1, der mehrere Schutzrohre 2 umfaßt, die achsparallel nebeneinander angeordnet sind. Dieser Einbaukörper ist für den Einbau in eine Kellerwand bestimmt. Er weist eine an der In­ nenseite der Kellerwand anliegende Frontplatte 3 auf, die an der Rückseite eine Schaumstoffbekleidung 4 und an der Vorderseite eine Eingußöffnung 5 aufweist. Eine Rückseitenplatte 6 weist einen mittigen rechteckigen Ausschnitt 7 auf, der den Einbaukörper umgibt.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht eines anderen Einbaukörpers mit runder Frontplatte 3 und runder Rückseitenplatte 6. Dieser Einbaukörper besteht aus einem Bauteil, das aus der Frontplatte 3 und vier Schutzrohren 2 aufgebaut ist und einstückig aus Kunststoff hergestellt sein kann sowie als weiterem Bauteil der Rückseitenplatte 6.
Fig. 3 zeigt eine Ansicht eines anderen Einbaukörpers mit quadratischer Frontplatte 3.
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht eines weiteren Einbaukörpers 1 mit dreieckiger Frontplatte 3.
Vorzugsweise ist die Rückseitenplatte 6 so ausgeführt, daß sie auf die den Einbaukörper bildenden (Fig. 2) oder aus dem Einbaukörper 1 nach hinten herausstehenden Schutzrohre 2 (Fig. 4) aufgesteckt ist. Dazu weist die Rückplatte 6, wie in Fig. 5 gezeigt, um die Löcher für die durchtretenden Schutzrohre 2 Flansche 16 mit an deren Innenseite angeordneter Rille für die Aufnahme eines Dichtringes 17 auf.
In Fig. 6 ist ein Detail einer Ausführungsform eines Schutzrohres 2 der Gebäudeanschlußvorrichtung gezeigt, das mit der Frontplatte 3 einstückig hergestellt ist, über diese Frontplatte 3 hinausragt und auf diesem hin­ ausragenden Ende 8 ein Gewinde 9 trägt. Durch dieses Schutzrohr 2 ist die Versorgungsleitung geführt, die aus dem mit einer Isolierummantelung 10 versehenen Rohr 11 besteht. In diese Isolierummantelung 10 sind Rillen 12 für die Aufnahme eines Dichtringes 13 eingeformt. Durch eine auf das Gewinde 9 am Ende des Schutzrohres 2 aufgeschraubte Überwurfmutter 14 wird der Dichtring 13 gegen die Stirnseite des Schutzrohres 2 gepreßt.
Treten nun starke Zugkräfte auf, so kann die Versor­ gungsleitung nur dann aus dem Einbaukörper herausgeris­ sen werden, wenn der Dichtring 13 auseinandergeschert wird. Das aber ist mit so großem Kraftaufwand verbun­ den, daß eher das Rohr 11 auseinanderreißt.
Fig. 8 zeigt eine andere Ausführungsform der Gebäudean­ schlußvorrichtung. Hier ist an der Frontplatte 3 ein Preßring 15 mit Schrauben 27 angeschraubt, der den Dichtring 13 einerseits in die Rille 12 der Isolierum­ mantelung 10 des Versorgungsleitungsrohres 11 und andererseits gegen die Stirnseite des Schutzrohres 2 drückt. Auch hier kann die Versorgungsleitung nur dann aus dem Einbaukörper durch starke Zugkräfte herausgerissen werden, wenn der Dichtring 13 auseinanderge­ schert wird. Das aber ist mit so großem Kraftaufwand verbunden, daß eher das Rohr 11 auseinanderreißt.
Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform der Gebäudeanschluß­ vorrichtung, bei der das Ende des Schutzrohres 2 mit einer Verdickung 28 versehen ist, in die an der Außen­ seite eine Rille 18 eingeformt ist. Der Preßring 15 ist hier im Querschnitt winkelförmig geformt, er weist ei­ nen nach innen gerichteten Flansch auf, in welchen eine viertelkreisförmige Ausnehmung für die Anlage am Dicht­ ring 13 eingeformt ist. Dieser Preßring 15 weist an der Innenseite seines achsparallelen Schenkels eine einge­ formte Rille 19 auf, in die ein in die Rille 18 einge­ legter Federring 20 einschnappt, wenn der Preßring 15 axial über die Verdickung 28 am Ende des Schutzrohres 2 gedrückt wird. Um dieses Überschieben des Preßringes 15 zu erleichtern, weist er auf dem dem Flansch abgewand­ ten Ende des achsparallelen Schenkels innenseitig eine Schrägfläche 21 auf.
Die in Fig. 10 dargestellte Ausführungsform der Gebäude­ anschlußvorrichtung ist sehr ähnlich aufgebaut. Bei dieser Ausführungsform ist der Preßring 15 mit Federn 22 an der Verdickung 28 am Ende des Schutzrohres 2 befestigt.
Die in Fig. 11 dargestellte Ausführungsform der Gebäude­ anschlußvorrichtung ist ebenfalls ähnlich aufgebaut. Bei dieser Ausführungsform ist der einen Innenflansch 29 aufweisende Preßring 15 mit keilförmigen Vorsprüngen 30 an der Verdickung 28 am Ende des Schutzrohres 2 be­ festigt, die in Ausnehmungen 31 an der Innenseite des Preßringes 15 eingreifen. Anstelle mehrerer Vorsprünge 30 kann ein einziger Vorsprung 30 am Außenumfang der Verdickung 28 vorgesehen sein, und anstelle mehrerer Ausnehmungen 31 kann eine einzige Ausnehmung am Innen­ umfang des Preßringes 15 vorgesehen sein. Durch die keilartige Gestaltung der Vorsprünge und Ausnehmungen 31 wird der Preßdruck ständig aufrecht erhalten.
Fig. 12 zeigt eine Ausführungsform der Gebäudeanschluß­ vorrichtung, bei der das Ende des Schutzrohres 2 zu einer Muffe 24 aufgeweitet ist. Der in einer Rille 12 der Isolierungsummantelung 10 liegende Ring 13 ist von der Verdickung 28 hinterfaßt und in die Muffe 24 axial hineingedrückt. Die Muffe 24 trägt an ihrer Außenseite ein Gewinde, auf das die Überwurfmutter 14 aufge­ schraubt ist. Die Überwurfmutter weist an der Innensei­ te ihres Innenflansches eine Schrägfläche 33 auf, die sich gegen die stirnseitige Schrägfläche 34 der Ver­ dickung 28 anlegt.
Fig. 13 zeigt eine Ausführungsform der Gebäudeanschluß­ vorrichtung, bei der das Schutzrohr 2 an seinem Ende eine Verdickung 28 aufweist und der in der Rille 12 des Blindstopfens 26 liegende Dichtring 13 an diese mittels eines aufschnappbaren Preßringes 15 gedrückt ist. Die­ ser weist an seinem Rand einstückig angeformte Klammern 25 auf, welche über die Verdickung 28 herübergreifen.
Das Schutzrohr 2 kann bei Bedarf durch Anschweißen ei­ nes Rohrstückes mit oder ohne Endverdickung nach einer oder nach beiden Seiten verlängert werden. Es wird da­ bei die Schweißnaht 35 gebildet.
Die auf den Einbaukörper oder die aus ihm herausragen­ den Schutzrohre für das Eingießen des Einbaukörpers aufzusetzende Rückwand 6 kann nach dem Vergießen wieder abgebaut und wiederverwendet werden.

Claims (9)

1. Gebäudeanschlußvorrichtung für Versorgungsleitungen,
bestehend aus einem auszugsicher und dicht in eine Aus­ senwand oder ein Fundament eines Gebäudes einzubau­ enden Schutzrohr für in das Gebäude einzuführende Ver­ sorgungsleitungen,
bei der zwischen der Versorgungsleitung und dem Schutz­ rohr mindestens ein Dichtring angeordnet ist,
welcher durch den Druck eines Preßringes sowohl an das Schutzrohr als auch an die Versorgungsleitung gepreßt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Versorgungsleitung (11) von einer Isolierumman­ telung (10) umgeben ist,
daß die Isolierummantelung (10) mit einer ringförmigen Ausnehmung (12) als Sitz für einen Dichtring (13) verse­ hen ist
und daß der Preßring (14, 15) am Dichtring (13) in der Weise anliegt,
daß der Dichtring (13) an die Stirnseite des Schutzrohres (2) und in die ringförmige Ausnehmung (12) der Isolier­ ummantelung (10) der Versorgungsleitung (11) gedrückt ist.
2. Gebäudeanschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring ein O-Ring ist.
3. Gebäudeanschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßring die auf das Schutzrohr geschraubte Überwurfmutter ist.
4. Gebäudeanschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr (2) an seinem Ende eine Verdickung (28) aufweist, in der Klemmittel (19, 22) für den Preßring (15) untergebracht sind oder in am Preßring (15) angebrachte Klemmittel hineingreifen.
5. Gebäudeanschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr (2) an seinem Ende eine Verdickung (28) aufweist, über die ein am Preßring (15) angebrachtes Klemmittel (25) herübergreift.
6. Gebäudeanschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schutzrohr (2) an seinem Ende zu einer Muffe (24) aufgeweitet ist,
daß die Isolierummantelung (10) an ihrem Ende einen Vorsprung (27) trägt,
und daß der Dichtring (13) zwischen der Muffe (24) und dem Vorsprung (27) an der Isolierummantelung liegt.
7. Gebäudeanschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Querschnitt dickste Stelle des Dichtringes (13) mit dem Spalt zwischen dem Schutzrohr (2) und der Isolierummantelung (10) der Versorgungsleitung fluchtet.
8. Gebäudeanschlußvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schutzrohr (2) und der Versorgungsleitung (11) mindestens ein weiterer Dichtring angeordnet ist.
9. Gebäudeanschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr (2) Teil einer Gruppe mehrerer paral­ lel zueinander angeordneter Schutzrohre ist, die eine ge­ meinsame Frontplatte (6) aufweisen, die zur Anlage an der Innenseite der Außenwand oder des Fundamentes des Gebäudes vorgesehen ist.
DE19838040A 1998-05-09 1998-08-21 Gebäudeanschlußvorrichtung für Versorgungsleitungen Expired - Fee Related DE19838040C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19838040A DE19838040C2 (de) 1998-05-09 1998-08-21 Gebäudeanschlußvorrichtung für Versorgungsleitungen

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19820621 1998-05-09
DE19838040A DE19838040C2 (de) 1998-05-09 1998-08-21 Gebäudeanschlußvorrichtung für Versorgungsleitungen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19838040A1 DE19838040A1 (de) 1999-11-18
DE19838040C2 true DE19838040C2 (de) 2003-12-11

Family

ID=7867103

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19838040A Expired - Fee Related DE19838040C2 (de) 1998-05-09 1998-08-21 Gebäudeanschlußvorrichtung für Versorgungsleitungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19838040C2 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202024002610U1 (de) * 2023-02-20 2025-10-23 Doyma Gmbh & Co Wärmeübertrager-Wanddurchführung, betreffendes Formteil und Verwendung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8034605U1 (de) * 1980-12-24 1981-06-19 Ellrott, Egon, 2800 Bremen Vorrichtung fuer die einfuehrung von installationsrohren und -leitungen in unterkellerte gebaeude
DE3029533C2 (de) * 1980-08-04 1989-06-15 Immanuel 3203 Sarstedt De Jeschke
DE3510816C2 (de) * 1985-03-26 1993-11-25 Immanuel Jeschke Gashausanschlußvorrichtung

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3029533C2 (de) * 1980-08-04 1989-06-15 Immanuel 3203 Sarstedt De Jeschke
DE8034605U1 (de) * 1980-12-24 1981-06-19 Ellrott, Egon, 2800 Bremen Vorrichtung fuer die einfuehrung von installationsrohren und -leitungen in unterkellerte gebaeude
DE3510816C2 (de) * 1985-03-26 1993-11-25 Immanuel Jeschke Gashausanschlußvorrichtung

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Kurzberichte 3R International 26. Jhg. H. 1, Jan./Feb. 1987, S. 85 *

Also Published As

Publication number Publication date
DE19838040A1 (de) 1999-11-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2085521B1 (de) Erd- oder Felsanker mit einem Ankerzugglied aus einem oder mehreren Einzelementen mit korrosionsgeschützter Ankerkopfausbildung
WO2018210892A1 (de) Kabeldurchführung
DE3906967C1 (de)
DE102020100493A1 (de) Torpfosten für Sichtschutz
DE19838040C2 (de) Gebäudeanschlußvorrichtung für Versorgungsleitungen
EP1982020A1 (de) Haltevorrichtung zum halten eines einbaugerätes an einer arbeitsplatte
DE19822524C2 (de) Hausdurchführung
EP0246219A1 (de) Rohrdurchführung
DE69506887T2 (de) Befestigungsring
DE10019003A1 (de) Leicht lösbarer Spindel-Muffen-Verschluss für eine Einbaugarnitur
DE19715885C2 (de) Dichteinrichtung zum dichten Durchführen mindestens einer in einem Schutzrohr angeordneten Medienleitung durch eine Wandöffnung
DE2553388A1 (de) Vorgefertigter kanalisationsschacht mit rohranschlusstuecken
DE102007033634B4 (de) Kabeldurchführung für wenigstens ein elektrisches Kabel durch eine Wandung
DE29504288U1 (de) Schutzvorrichtung zur Rückhaltung von Flüssigkeiten
DE202010008496U1 (de) Schalungs-Abstandhalter und Schalung
DE29721397U1 (de) System zur Verwendung im Betonbau für die Herstellung von Durchführungen
DE10156291B4 (de) Vorrichtung zur Fixierung von Hausanschlussleitungen
DE9303155U1 (de) Duschkabine
DE29815046U1 (de) Gebäudeanschlußvorrichtung für Versorgungsleitungen
DE10238165B3 (de) Langgestrecktes Rolladenprofil aus Kunststoff oder Metall für Schwimmbadabdeckungen
DE9414082U1 (de) Mauerdurchführung mit Zentrier- und Dichteinsatz
DE202017103088U1 (de) Fensterschutzanordnung zum Anbringen der Fensterschutzanordnung
DE20304390U1 (de) Verlorener Schalungsanker
DE202013103735U1 (de) Verschlussstopfen
DE29511674U1 (de) Mauerdurchführung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8304 Grant after examination procedure
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee