DE19832559C2 - Fluorierungsverfahren für Kunststoffe - Google Patents
Fluorierungsverfahren für KunststoffeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Fluorierung von Kunst
stoffen.
Aus dem Stand der Technik sind bereits Fluorierungsverfahren
für Kunststoffe bekannt (DE-A 34 15 381; EP 0 566 883). Die zu
fluorierenden Teile, beispielsweise Kunststoffmaterialien aus
PP, PE oder PET, werden in einen Reaktor eingebracht, an den
ein Vakuum anlegbar ist. Der Reaktorbehälter ist mit einem in
tegrierten Wärmeaustauscher und einer Umwälzpumpe zum Umwälzen
der im Reaktor befindlichen Gase ausgestattet. Nach dem Ein
bringen der zu behandelnden Kunststoffteile wird der Reaktor
evakuiert, beispielsweise auf einen Druck von ca. 1 mbar (ab
solut). Anschließend wird er mit einem Inertgas, beispielsweise
Stickstoff, gefüllt, wobei bevorzugt ein Druck zwischen dem
Evakuierungsdruck und dem Atmosphärendruck eingesetzt wird.
Anschließend erfolgt eine neue Evakuierung auf ca. 1 mbar (ab
solut). Anschließend wird ein Gemisch aus Fluor und einem iner
ten Gas, bevorzugt Stickstoff, in den evakuierten Behälter in
einer solchen Menge eingeführt, bis der sogenannte Fluorie
rungsdruck (10-300 mbar (absolut)) erreicht ist.
Nach der empirisch ermittelten Fluorierungszeit wird das Rest
gas des Fluor-Stickstoffgemisches ausgepumpt und beispielsweise
über einen Absorber entsorgt. Der Reaktor wird dann mit einem
Inertgas oder beispielsweise auch mit Luft geflutet. Diese
Schritte können mehrmals wiederholt werden. Nach der letzten
Flutung werden die behandelten Teile wieder entnommen. Während
der gesamten Beladungszeit, also vom Einbringen der Teile bis
zur Entnahme der Teile, wird die Reaktorwand von außen mit ei
ner Temperatur von ca. 50-90°C beheizt. Gemäß dem Stand der
Technik wird ab Erreichung des Fluorierungsdruckes das Gemisch
aus Fluor und Stickstoff von einer Umwälzpumpe umgewälzt, um
die Teile gleichmäßig aufzuheizen und das im Behälter enthalte
ne Gas zu homogenisieren.
Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß nicht gebundene Fluormo
leküle aus dem Kunststoff ausdiffundieren und bei Lagerung an
der Luft durch Reaktion mit den darin enthaltenen Feuchtig
keitsspuren HF bilden. Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Er
findung, das aus dem Stand der Technik bekannte Verfahren so zu
verbessern, daß zum einen der Grad der Ausdiffusion und zum
anderen die Bildung von HF verringert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 nä
her gekennzeichneten Merkmale erreicht. Die Lösung der Aufgabe
wird somit dadurch erreicht, daß nicht nur während der Fluorie
rung, sondern bereits während der Evakuierung das im Reaktor
enthaltene Gas ständig umgewälzt wird und weiterhin die im Re
aktor befindlichen, zu fluorierenden Gegenstände bereits wäh
rend der Evakuierung und auch während der Fluorierung bei einer
Temperatur von ≧ 40°C gehalten werden. Nach der Fluorierung
wird ein Vakuum angelegt, und das Vakuum wird solange gehalten,
bis nicht umgesetzte Fluormoleküle aus dem Kunststoffgegenstand
ausdiffundiert sind. Diese Haltezeit beträgt ca. 0,5-30 Minu
ten und hängt insbesondere von der Art des zu behandelnden
Kunststoffes und der Kunststoffdicke ab.
Nach der Fluorierung, die in einem Gemisch aus einem Inertgas,
bevorzugt Stickstoff oder Argon, mit Fluor erfolgt, wird der
Reaktor evakuiert, worauf sich eine Haltezeit anschließt, um
nicht umgesetzte Fluormoleküle ausdiffundieren zu lassen. An
schließend kann erneut mit Inertgas geflutet werden, worauf
sich eine Evakuierung mit einer Haltezeit anschließt. Dieser
Vorgang kann mehrmals wiederholt werden. Anschließend kann bei
spielsweise mit Luft geflutet werden; hierauf folgt eine Evaku
ierung, worauf sich eine Haltezeit anschließen kann.
Erfindungsgemäß werden in jedem Abschnitt des Prozesses die im
Reaktor befindlichen Gase kontinuierlich umgewälzt und gleich
zeitig durch einen vorzugsweise integrierten Wärmeaustauscher
auf einer Temperatur von gleich oder über 40°C gehalten. Bevor
zugt wird eine Temperatur im Bereich von 50 bis 90°C. Die Fluo
rierungstemperatur ist insbesondere vom zu behandelnden Kunst
stoff abhängig. Beispielsweise wird PEP bei ca. 65°C behandelt,
gestrecktes PET bei ca. 73°C.
Die Fluorierung erfolgt über einen Zeitraum, der ausreichend
ist, um einen gewünschten Fluorierungsgrad des Kunststoffteiles
zu erhalten. Nach der Fluorierung wird das Fluorierungsgas ab
gezogen, d. h. der Behälter wird evakuiert. Der Behälter wird
solange im evakuierten Zustand gehalten, bis zumindest ein Teil
der nicht umgesetzten Fluormoleküle ausdiffundiert ist. Der
Zeitraum, der hierfür erforderlich ist, liegt im Bereich von
0,5 bis 30 Minuten. Der Zeitraum, in dem der Behälter im eva
kuierten Zustand gehalten wird, wird als Haltezeit bezeichnet.
In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltungsform der Erfindung
wird vor der Haltezeit Inertgas in den Reaktor eingeleitet, so
daß während der Haltezeit Inertgas im Reaktor vorliegt und
damit nicht umgesetzte Fluormoleküle in das Inertgas ausdiffun
dieren. Sowohl der Fluorierungsdruck als auch die
Fluorierungszeit als auch die Haltezeit sind abhängig von der
Temperatur und den zu behandelnden Kunststoffen.
Auf die Evakuierung bzw. die Haltezeit folgen wiederum Flutung
und Evakuierung, wobei diese Schritte solange wiederholt wer
den, bis der gewünschte Fluorierungsgrad der Kunststoffgegen
stände erreicht ist.
Somit werden durch die nachfolgend nochmals herausgestellten
Verfahrensschritte die erfindungsgemäßen Vorteile erreicht,
d. h. die sofortige oder nach der Entnahme, entstehende HF-Bil
dung durch vorher vorhandenen kovalent gebundenen Wasserstoff an
der Oberfläche oder durch nicht in Reaktion gegangene F-Mole
küle, die nach der Fluorierung ausdiffundieren und bei Reaktion
mit den Feuchtigkeitsspuren in der Luft HF bilden, wird vermie
den.
Erfindungsgemäß wird bereits vor der Fluorierung ein schnelles
Aufheizen der Kunststoffoberflächen durch den integrierten Wär
meaustauscher und durch die permanente Umwälzung des Gases mit
der Gasumwälzpumpe erreicht. Durch diesen Verfahrensschritt
wird eine bessere Entgasung erhalten. Bei Temperaturen unter
40°C wird, auch bei einem Vakuum unter 1 mbar, wird nur ein
schlechter Entgasungsgrad erreicht. Gerade durch das gute Ent
gasen wird die Bildung von HF unterdrückt bzw. vermieden.
Nach dem ersten Fluorierungsschritt wird der Reaktor evakuiert.
Nach der Evakuierung verbleibt der Reaktor im Zustand des Vaku
ums (Verharrungzeit = Verweilzeit), bis zumindest der Großteil
der nicht umgesetzten Fluormoleküle ausdiffundiert ist. In ei
ner Ausgestaltungsform dieser Verfahrensführung enthält, der
Reaktor während der Verweilzeit ein Inertgas, so daß das nicht
umgesetzte Fluor in das Inertgas diffundiert. Bei der Variante
mit dem Inertgas wird der Reaktor zu einem Druck von 1 mbar bis
Atmosphärendruck geflutet. Anschließend wird wieder evakuiert
und in diesem Zustand wieder verharrt.
Die beschriebenen Zyklen werden solange wiederholt, bis eine
ausreichende Fluorierung des Kunststoffgegenstandes und eine
ausreichende Ausdiffusion nicht umgesetzter Fluormoleküle er
reicht wird.
Der Druck und das Gas sowie die Haltezeit richten sich nach der
verwendeten Temperatur und der Art der verwendeten Kunststoffe.
Durch die erfindungsgemäße Verfahrensführung wird nicht in Re
aktion gegangenes Fluor zur Ausdiffusion gezwungen und mit dem
Vakuumpumpstand abgesaugt. Spätere Ausdiffusion wird hierdurch
vermieden.
Erfindungsgemäß erfolgt somit in einer Ausführungsform gleich
zeitig mit dem Evakuiervorgang eine Gasumwälzung. Das Vakuum
wird solange gehalten, bis die gewünschte Oberflächentemperatur
des Kunststoffs oder die Temperatur des Gases erreicht wird.
Hierduch wird eine kontrollierte Oberflächenreinheit erzielt.
Alle Restgase werden beseitigt und die Bildung von HF-Molekülen
wird vermieden.
In der Fluorierungsphase dringen Fluormoleküle in den Kunst
stoff ein, die nicht alle in Reaktion gehen. Restmoleküle tre
ten dann üblicherweise nach der Fluorierung unter Atmosphären
druck sehr langsam aus und bilden bei Lagerung unter Atmosphäre
(Luft) durch die darin enthaltenen Feuchtigkeitsspuren an der
Kunststoffoberfläche HF. Dies kann durch die Erfindung vermie
den werden. Der Druck während der Entgasungsphase, d. h. der
niedrigste Druck oder ein diesem Druck angenäherter Druck, wird
für eine Zeit gehalten, die ausreichend ist, um den Austritt
nicht umgesetzten Fluors in die Reaktorumgebung zu gewährlei
sten. Diese Zeit liegt je nach Kunststoffart und Wandstärke bei
beispielsweise 0,5 bis 20 Minuten. Es sind jedoch auch längere
oder kürzere Zeiten möglich. Anschließend wird der Behälter mit
einem Inertgas gefüllt, wiederum evakuiert und auf den niedri
gen Druck gehalten.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispie
len näher beschrieben. Das Ausführungsbeispiel zeigt eine be
vorzugte Ausgestaltung der Erfindung. Die Erfindung ist jedoch
nicht auf dieses Beispiel beschränkt.
Fluorierte Teile: Benzintanks aus PP (Produkt von BASF)
In einem stetig beheizten Fluorierungs-Reaktor mit den Haupt
abmessungen
L = 8000 mm
H = 1440 mm
H = 1390 mm
werden in Transportwagen geladene 72 Stück Benzintanks einge bracht und die Reaktortür geschlossen. Das automatische Ablauf programm, das sich in den Hauptparametern Druck und Zeit auf das jeweilige Produkt (Form, Größe, Wandstärke, Kunststoffart) abstimmen läßt, wird gestartet.
L = 8000 mm
H = 1440 mm
H = 1390 mm
werden in Transportwagen geladene 72 Stück Benzintanks einge bracht und die Reaktortür geschlossen. Das automatische Ablauf programm, das sich in den Hauptparametern Druck und Zeit auf das jeweilige Produkt (Form, Größe, Wandstärke, Kunststoffart) abstimmen läßt, wird gestartet.
Evakuierung in 5 Min 20 Sek. auf < 1 mbar bei gleichzeitiger
Umwälzung des jeweils vorhandenen Gases. Haltezeit 2 Minuten.
Flutung mit Stickstoff auf 100 mbar in 2 Min. 10 Sek.
Evakuierung auf < 1 mbar in 3 Min. 40 Sek., Haltezeit 5 Minu
ten. Fluten mit Fluor-Stickstoff-Gemisch 20/80% auf 40 mbar.
Das Fluor-Stickstoff-Gemisch wird über die Umwälzpumpe und den
Wärmetauscher eingelassen und hat dadurch bereits sofort opti
male Reaktionstemperatur. Denn mit Erreichen der eingestellten
Mindest-Reaktions-Temperatur beginnt die Fluorierungszeit von
60 Min.
Danach Evakuierung auf < 1 mbar in 2 Min. 10 Sek., Haltezeit 2
Minuten, Fluten mit Stickstoff auf 10 mbar und Evakuierung auf
< 1 mbar mit 5 Minuten Haltezeit.
Fluten mit Luft auf 1 bar absolut in 1 Min. 30 Sek. Evakuierung
auf < 1 mbar in 5 Min. 20 Sek. Keine Haltezeit.
Fluten mit Luft auf 1 bar absolut in 1 Min. 30 Sek.
Herausfördern der Transportwagen.
Sofortiges Testen der Tanks im Innern mit dem Fluor-Sensor und
den Dräger-Teststreifen.
Kein Anschlag am Fluor-Sensor und keine Verfärbung der Test
streifen.
Wiederholung alle 30 Minuten in den nächsten 4 Stunden. Alle
Ergebnisse waren gleich wie der erste Test.
Die gleichen Tanks sind in 2 Chargen so fluoriert worden mit
den gleichen Ergebnissen.
Bei den bisherigen Verfahren war ca. 1 Std. nach der Fluorie
rung ein leichter Fluorgeruch feststellbar. Nach dem oben be
schriebenen Ablauf war absolut kein Fluorgeruch feststellbar.
Auch nicht nach 4 Stunden.
Claims (12)
1. Verfahren zur Fluorierung von Kunststoffen, wobei ein zu
fluorierender Kunststoffgegenstand in einen Reaktor ein
gebracht und nach Evakuierung in einer ein Inertgas und
Fluor enthaltenden Atmosphäre einer Fluorierung unterzogen
wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß während der Evakuierung und während der Fluorierung
das im Reaktor enthaltene Gas umgewälzt, das im Reaktor
enthaltene Gas und der zu fluorierende Gegenstand während
der Evakuierung und der Fluorierung bei einer Temperatur ≧
40°C gehalten wird und nach der Fluorierung ein Vakuum
angelegt und solange gehalten wird, bis nicht umgesetzte
Fluormoleküle aus dem Kunststoffgegenstand ausdiffundiert
sind (Haltezeit).
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Inertgas Stickstoff und/oder Argon eingesetzt
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Temperatur in einem Bereich von 50-90°C gehalten
wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Evakuierung ein Druck von 1 mbar oder dar
unter erzeugt wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schritte der Evakuierung und der Fluorierung wie
derholt werden, bis der gewünschte Fluorierungsgrad errei
cht ist.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Reaktor mit einem integrierten Wärmeaustauscher
eingesetzt wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltezeit 0,5-30 Minuten beträgt.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß vor der Haltezeit Inertgas in den Reaktor eingeleitet
wird.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fluorierung in einer Mischung aus 5-20% Fluor
und 95-80% Stickstoff erfolgt.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kunststoffe vor der Fluorierung im Reaktor einem
Inertgas ausgesetzt werden.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fluorierungsgemisch über eine Umwälzpumpe und ei
nen Wärmeaustauscher eingelassen wird.
12. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß nach der Haltezeit der Reaktor mit Inertgas oder Luft
geflutet wird, evakuiert wird und sich eine weitere Halte
zeit anschließt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998132559 DE19832559C2 (de) | 1998-07-20 | 1998-07-20 | Fluorierungsverfahren für Kunststoffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998132559 DE19832559C2 (de) | 1998-07-20 | 1998-07-20 | Fluorierungsverfahren für Kunststoffe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19832559A1 DE19832559A1 (de) | 2000-02-03 |
| DE19832559C2 true DE19832559C2 (de) | 2002-11-28 |
Family
ID=7874666
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998132559 Expired - Fee Related DE19832559C2 (de) | 1998-07-20 | 1998-07-20 | Fluorierungsverfahren für Kunststoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19832559C2 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102018118267A1 (de) * | 2018-07-27 | 2020-01-30 | Woco Industrietechnik Gmbh | Elastomerbauteil, das Blow-By-Gasen eines Verbrennungsmotors ausgesetzt ist |
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| WO2007107261A1 (en) | 2006-03-17 | 2007-09-27 | L'air Liquide Societe Anonyme Pour L'etude Et L'exploitation Des Procedes Georges Claude | Method and apparatus for the fluorination of plastics |
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1998
- 1998-07-20 DE DE1998132559 patent/DE19832559C2/de not_active Expired - Fee Related
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|---|---|
| DE19832559A1 (de) | 2000-02-03 |
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