DE19831069C2 - Fahrzeug, bei dem zwei Rädern je ein Antriebsmotor mit einem Reduktionsgetriebe zugeordnet sind - Google Patents
Fahrzeug, bei dem zwei Rädern je ein Antriebsmotor mit einem Reduktionsgetriebe zugeordnet sindInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug nach dem Oberbegriff von
Patentanspruch 1, bei dem zwei Rädern je ein Antriebsmotor mit
einem Reduktionsgetriebe zugeordnet sind.
Bei einem bekannten Nutzfahrzeug der eingangs genannten Art
(DE 196 17 165 A1) ist ein Fahrwerk vorgesehen, das auch im
Bereich der Antriebsachse einen breiten, niederflurigen
Wagenboden aufweisen soll. Zu diesem Zweck ist bei dem
bekannten Nutzfahrzeug das Fahrwerk mit folgenden Merkmalen
ausgeführt: Es ist eine Starrachse vorgesehen, an deren beiden
Enden jeweils ein von einem elektrischen Fahrmotor
angetriebenes Rad drehbar gelagert ist, wobei die elektrischen
Fahrmotore als Getriebemotore ausgebildet sind und im Bereich
der Außenumfangsfläche ihres anzutreibenden Rades angeordnet
sind. Durch eine derartige Anordnung der elektrischen
Fahrmotore außerhalb der Starrachse soll sich im Bereich
zwischen den Radkästen der Antriebsachse (Hinterachse) ein
relativ breiter, niederfluriger Anteil ergeben, wobei die Höhe
des Wagenbodens nur noch von der Ausgestaltung der Starrachse
(Antriebsachse) abhängig sein soll.
Aus der DE 195 33 141 C1 ist eine Parksperrenvorrichtung für
ein Fahrzeug bekannt, bei der jedem Rad ein gesonderter
Antriebsmotor zugeordnet ist, der sowohl in Nähe der Radnabe
angeordnet ist als auch mit letzterer durch ein
Reduktionsgetriebe in Antriebsverbindung steht. Um bei dieser
bekannten Parksperrenvorrichtung mit günstigen Kosten auskommen
zu können, ist vorgesehen, daß wenigstens zwei Räder je eine
Parksperrenvorrichtung mit einem Parksperrenrad aufweisen, daß
das jeweilige Parksperrenrad sowohl mit einem der Radnabe in
ständiger Antriebsverbindung stehenden Getriebeglied verbunden
als auch durch eine Klinke gegenüber einem fahrzeugfesten
Parksperrenteil undrehbar festlegbar ist, und daß alle Klinken
durch mechanische Steilgestänge mit einem gemeinsamen, vom
Fahrer betätigbaren Steuerhebel kinematisch verbunden sind.
Diese bekannte Parksperrenvorrichtung ist zwar bei einem
gattungsgemäßen Fahrzeug verwendet, bei dem jedoch das
jeweilige Reduktionsgetriebe zwischen Radnabe und zugehörigem
Antriebsmotor angeordnet ist, so daß die Radaufhängung mit
kleinen Federwegen auskommen muß.
Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird
im wesentlichen darin gesehen, bei einem Fahrzeug der eingangs
genannten Art der Radaufhängung große Federwege zur Verfügung
stellen zu können.
Die erläuterte Aufgabe ist gemäß der Erfindung mit den
kennzeichnenden Merkmalen von Patentanspruch 1 in vorteilhafter
Weise gelöst.
Bei dem Fahrzeug nach der Erfindung können die
Reduktionsgetriebe in Fahrzeugmitte angeordnet und durch
relativ lange Steckwellen mit den Radnaben verbunden sein, so
daß sich große Federwege realisieren lassen und darüber hinaus
auch ein gemeinsames Getriebegehäuse vorgesehen sein kann.
Eine vorteilhafte Anordnung der Reduktionsgetriebe in einem
gemeinsamen Getriebegehäuse hat Patentanspruch 2 zum
Gegenstand.
Durch die Dreiteilung des Getriebegehäuses kann eine
vorteilhafte Anordnung der Antriebsmotore an den
Gehäuseseitenteilen nach Patentanspruch 3 getroffen sein.
Die Patentansprüche 4 bis 7 haben eine jeweilige vorteilhafte
Einmal-Anordnung von Versorgungseinrichtungen der
Reduktionsgetriebe im Getriebegehäusemittelteil zum Gegenstand,
welche bei getrennter Anordnung der Reduktionsgetriebe an sich
jeweils in doppelter Anzahl vorzusehen wären.
Dieser Vorteil der Vermeidung einer doppelten Ausgestaltung von
Hilfseinrichtungen der Reduktionsgetriebe ist bei dem Fahrzeug
nach der Erfindung auch für eine Parksperrenvorrichtung durch
die Maßnahmen gemäß den Patentansprüchen 8 bis 17 erreicht.
Die Erfindung ist nachstehend anhand einer in der Zeichnung
mehr oder weniger schematisch dargestellten Ausführungsform im
einzelnen näher beschrieben. In der Zeichnung bedeuten
Fig. 1 einen Teilquerschnitt durch eine Antriebs- und
Parksperrenanordnung für zwei koaxiale Räder
eines Fahrzeuges gemäß der Erfindung nach Linie I-I in
Fig. 2,
Fig. 2 einen Teillängsschnitt durch die Antriebs- und
Parksperrenanordnung von Fig. 1 nach Linie II-II in
Fig. 1,
Fig. 3 einen Teilquerschnitt durch das Getriebegehäuse der
Antriebs- und Parksperrenanordnung von Fig. 1 nach
Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Teilquerschnitt durch den
Getriebegehäusemittelteil der Antriebs- und
Parksperrenanordnung von Fig. 1 nach Linie IV-IV in
Fig. 1,
Fig. 5 einen Teilquerschnitt durch das Getriebegehäuse der
Antriebs- und Parksperrenanordnung von Fig. 1 nach
Linie V-V in Fig. 2,
Fig. 6 einen Teilquerschnitt durch das Geriebegehäuse der
Antriebs- und Parksperrenanordnung von Fig. 1 nach
Linie VI-VI in Fig. 2,
Fig. 7 einen Ausschnitt der Fig. 2 mit Darstellung der
Parksperrenanordnung in einer zweiten Endstellung,
Fig. 8 eine schematische Darstellung quasi in Draufsicht eines
in bezug auf das Getriebegehäuse der Antriebs- und
Parksperrenanordnung von Fig. 1 äußeren Teiles der
Parksperrenanordnung, welcher den inneren Teil mit
einer Wähleinrichtung zum Steuern der Antriebsmotore
verbindet,
Fig. 9 den äußeren Teil der Parksperrenanordnung von Fig. 8
in einer schematischen Seitenansicht, und
Fig. 10 einen Schnitt durch die Gestänge-Kupplung des äußeren
Teiles der Parksperrenanordnung von Fig. 8 nach
Linie X-X in Fig. 9.
Als zentraler Teil einer Antriebs- und Parksperrenanordnung für
zwei koaxiale Räder eines Fahrzeuges nach der Erfindung ist ein
Getriebegehäuse 35 verwendet, das in einen
Getriebegehäusemittelteil 9 und zwei sich seitlich in
Fahrzeugquerrichtung in entgegengesetzten Richtungen
anschließende Getriebegehäuseseitenteile 8 unterteilt ist,
wobei diese Gehäuseteile durch in den Gehäusemittelteil 9
eingeschraubte Befestigungsschrauben 54 zusammengehalten sind.
Die Gehäuseseitenteile 8 sind jeweils für die Halterung eines
elektrischen Antriebmotores 1 - von dem nur die Ankerwelle bei
2 und ein Gehäuseflansch bei 53 angedeutet
sind - und für die Aufnahme eines Wellenendes einer mit der
Radnabe des zugehörigen, zusammen mit dem Antriebsmotor 1 auf
derselben Seite des Gehäuseseitenteiles 8 liegenden Rades in
Antriebsverbindung stehenden Steckwelle 24 sowie für die
Aufnahme des den Antriebsmotor 1 mit der Steckwelle 24 in
Antriebsverbindung bringenden Reduktionsgetriebes 28 verwendet.
Die zueinander parallelen Drehachsen 55-55 und 56-56 der
Antriebsmotors 1 einerseits und der Steckwellen 24 andererseits
liegen in einer Gehäuseebene, welche in Einbaulage etwa
waagerecht ausgerichtet ist.
Der Gehäusemittelteil 9 - welcher mittig zu einer Bezugsebene
34-34 des Getriebegehäuses 35 ausgerichtet ist, die in
Einbaulage mit der vertikalen Fahrzeuglängsmittelebene
zusammenfällt oder parallel und in Nähe dieser Fahrzeugebene
liegt - ist zur Aufnahme einer Gestängegabel 20 als
gehäuseinnerer Teil einer Parksperrenbetätigung sowie für die
Aufnahme einer Entlüftungseinrichtung 10 und einer
Öleinfülleinrichtung 11 zur jeweiligen Versorgung der
Reduktionsgetriebe 28 verwendet.
Das jeweilige Reduktionsgetriebe 28 weist eine mit ihren Enden
über Wälzlager 6 einerseits im Gehäuseseitenteil 8 und
andererseits im Gehäusemittelteil 8 abgestützte Zwischenwelle
50 auf, die durch eine Zahnradstufe 51, deren Antriebsritzel 4
drehfest auf der Ankerwelle 2 sitzt, mit dem Antriebsmotor 1
und durch eine Zahnradstufe 52, deren Abtriebszahnrad 37
drehfest auf dem Wellenende der Steckwelle 24 sitzt, mit der
Steckwelle 24 in Antriebsverbindung steht.
Auf den Zwischenwellen 50 sitzt jeweils noch drehfest ein
Klinkenrad 38 der Parksperrenanordnung, mit welchem eine
zugehörige, im Gehäusemittelteil 9 unter Vermittlung eines
Lagerbolzens 12 schwenkbar gelagerte Parksperrenklinke 23 in
formschlüssigen Eingriff bringbar ist. Die Parksperrenklinke 23
weist einen Betätigungsnocken 41 zu ihrer Betätigung durch
einen Betätigungsnocken 42 an dem einen zugehörigen Gabelende
19 der Gestängegabel 20 auf. Die Gestängegabel 20 ist im
Gehäusemittelteil 9 zwischen einer Endstellung 39 gemäß Fig. 2
für die undrehbare Festlegung des Klinkenrades 38 gegenüber dem
Gehäusemittelteil 9 und einer Endstellung 40 gemäß Fig. 7 für
die frei drehbare Anordnung des Klinkenrades 38 gegenüber dem
Gehäusemittelteil 9 verschiebbar geführt. Während der
Betätigungsnocken 41 zur Parksperrenklinke 23 bewegungsfest
angeordnet ist, stützt sich der an einer verschiebbar auf dem
zugehörigen Gabelende 19 sitzenden Nockenhülse 21 ausgebildete
Betätigungsnocken 42 in der von der Endstellung 39 auf die
Endstellung 40 weisenden Richtung über eine Feder 22 und in der
entgegengesetzten Richtung starr am Gabelende 19 ab.
Als Werkstoff für das Getriebegehäuse 35 ist eine Leichtmetall-
Legierung verwendet. Infolgedessen ist ein winkelförmiger
Führungsteil 14 aus Stahl durch eine Schraubbefestigung 32 am
Gehäusemittelteil 9 fixiert und durch eine Gehäusekante 33
positioniert.
Der eine Schenkel 30 des Führungsteiles 14 dient sowohl als
Anschlag für die Lösestellung 57 der Parksperrenklinke 23, in
welche letztere durch federnde Mittel 13 betätigt ist, wenn
sich die Gestängegabel 19 in der Endstellung 40 gemäß Fig. 7
befindet - als auch unter Verwendung von Führungsbohrungen 29
als Führung für die Gabelenden 19. In der Lösestellung 57
befinden sich ein Sperrnocken 59 der Parksperrenklinke 23 und
eine korrespondierende Sperraste 60 des Klinkenrades 38 außer
Eingriff. In der durch die Betätigungsnocken 41, 42 erzwingbaren
Sperrstellung 58 der Parksperrenklinke 23 greift der
Sperrnocken 59 in die Sperraste 60 formschlüssig ein, so daß
das Klinkenrad 38 undrehbar festgelegt ist.
Der andere Schenkel 31 des Führungsteiles 14 dient als
Gegenlager für die Nockenhülse 21, wenn das Gabelgestänge 20 in
die Endstellung 39 gebracht ist und dadurch die
Parksperrenklinke 23 zwangsläufig in der Sperrstellung 58
steht.
Der Gehäusemittelteil 9 weist in seinem in Einbaulage unten
liegenden Bodenbereich Fensteröffnungen 16 für den Durchtritt
von Schmieröl zu den Reduktionsgetrieben 28 in den
Gehäuseseitenteilen 8 auf.
Der Gehäusemittelteil 9 weist in seinem in Einbaulage oben
liegenden Deckwandbereich einen Entlüftungsdurchgang 36 auf,
welcher mit den Innenräumen der Gehäuseseitenteile 8 in offener
Verbindung und mit der Atmosphäre über eine
Entlüftungseinrichtung 10 in der Gehäusedeckwand 43 in
Verbindung steht.
In der Gehäusedeckwand 43 ist ein Lagerauge 15 für die drehbare
Lagerung einer Stellwelle 44 vorgesehen, welche die Deckwand 43
von innen nach außen durchsetzt sowie einen außerhalb des
Gehäusemittelteiles 9 liegenden, zu ihr festen äußeren Hebelarm
25 als auch einen innerhalb des Gehäusemittelteiles 9
angeordneten, zu ihr festen inneren Hebelarm 27 aufweist. Die
Gestängegabel 20 weist an ihrem zu den Betätigungsnocken 42
entgegengesetzter Gestängeende eine zu ihr feste Lasche 26 auf,
welche an dem inneren Hebelarm 27 angelenkt ist.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 8 bis 10 ist der äußere
Hebelarm 25 der Stellwelle 44 mit einem zu einer
Wähleinrichtung 46 führenden äußeren Parksperrengestänge 47
gelenkig verbunden, welches durch eine ein- und ausrückbare
Gestänge-Kupplung 48 mit einem Handwählhebel 45 der
Wähleinrichtung 46 verbunden ist. Der Handwählhebel 45 ist
unter Vermittlung der üblichen Wählkulisse 61 u. a. in eine
Stellung R für Rückwärtsfahrt und aus dieser Stellung R
wahlweise und in entgegengesetzten Richtungen in eine Stellung
N für den antriebslosen Zustand der Antriebsmotore 1 oder in
eine Stellung P für das Einlegen der Parksperre (Sperrstellung
58 der Parksperrenklinke 23) betätigbar. Die Betätigung der
bspw. als Steckkupplung ausgebildeten Gestänge-Kupplung 48 ist
so auf die Stellungen P, R und N des Handwählhebels 45
abgestimmt, daß die Kupplung ausschließlich nur dann eingerückt
ist, wenn der Handwählhebel 45 sich in der P-Stellung und
ggfls. wie bei der vorliegenden Ausführung in einer der
zwischen der P-Stellung und der R-Stellung liegenden
Zwischenstellungen 49 befindet.
Die Antriebsmotore 1 sind identisch und unterscheiden sich nur
in der Dehrichtung, die elektronisch geregelt wird. Wegen der
hohen Motordrehzahlen ist eine präzise Lagerung vor allem der
Ankerwellen 2 vorgesehen. Die Zentrierung der Motore 1 zum
Getriebegehäuse 35 erfolgt über die Außenringe der
Kugellager 3; das Antriebsritzel 4 wird mit der geringsten
Rundlaufabweichung auf die Ankerwelle 2 auf geschrumpft. Die
Ölversorgung der Kugellager erfolgt von der Getriebeseite aus,
die Abdichtung 5 liegt im Motor-Innenraum. Aufgrund dieser
Lageranordnung (Kugellager im Motorschild) können die Motore
komplett vom Lieferanten geprüft und angeliefert werden. Das
Reduktionsgetriebe 28 bedingt maßgeblich die Breite des
Getriebegehäuses 35; vorgesehen sind daher Kugellager 6 einer
schmalen Baureihe - axiale Toleranzen sind durch Beilagscheiben
7 auszugleichen.
Die beiden Gehäuseseitenteile 8 sind gleich (nur eine Form und
gleiche Bearbeitung). Der Gehäusemittelteil 9 ist durch Rippen
steif gestaltet. Vier Zugankerschrauben (Gewindebohrungen 17)
der Motore 1 gehen durch bis zum Gehäusemittelteil 9 und
schaffen so einen steifen Motor-Getriebe-Verband. Zusätzlich
werden sie zur Abdichtung der Gehäuseseitenteile 8
herangezogen. Die Abdichtung zwischen Motor 1 und
Reduktonsgetriebe 28 ist durch O-Ringe 18 über dem Ritzel-
Kugellager 3 gestaltet.
Claims (17)
1. Fahrzeug, bei dem zwei Rädern je ein gesonderter
Antriebsmotor mit einem Reduktionsgetriebe zugeordnet sind und
der Antriebsmotor sowohl in Nähe der Radnabe des zugeordneten
Rades angeordnet ist als auch durch das Reduktionsgetriebe mit
der Radnabe in Antriebsverbindung steht, und bei dem der
jeweilige Antriebsmotor und das zugehörige Rad in bezug auf die
Fahrzeugquerrichtung auf derselben Seite des zugehörigen
Reduktionsgetriebes sowie die Radnaben der beiden Räder koaxial
zueinander liegen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Reduktionsgetriebe (28) jeweils angrenzend an
eine gemeinsame Bezugsebene (34-34) des Fahrzeuges angeordnet
sind, welche in Einbaulage vertikal liegt und sich in
Fahrzeuglängsrichtung erstreckt, und daß die Radnaben der
beiden Räder durch je eine Steckwelle (24) mit dem zugeordneten
Reduktionsgetriebe (28) verbunden sind.
2. Fahrzeug nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein wenigstens annähernd mittig zu der Bezugsebene (34-34)
angeordnetes Getriebegehäuse (35) in bezug auf die
Fahrzeugquerrichtung in einen Gehäusemittelteil (9) und zwei
seitlich in entgegengesetzten Richtungen angrenzende
Gehäuseseitenteile (8) unterteilt ist, und daß die beiden
Reduktionsgetriebe (28) jeweils in dem benachbarten
Gehäuseseitenteil (8) aufgenommen sind.
3. Fahrzeug nach Patentanspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Antriebsmotore (1) jeweils an den benachbarten
Gehäuseseitenteil (8) angeflanscht sind.
4. Fahrzeug nach Patentanspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenräume der Gehäuseseitenteile (8) durch für den
Übertritt von Schmiermittel vorgesehene Durchgänge (16) im
Gehäusemittelteil (9) miteinander verbunden sind.
5. Fahrzeug nach Patentanspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gehäusemittelteil (9) eine verschließbare Einrichtung
(11) für das Einfüllen von Schmiermittel aufweist.
6. Fahrzeug nach Patentanspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenräume der Gehäuseseitenteile (8) durch für die
Entlüftung vorgesehene Durchgänge (36) im Gehäusemittelteil (9)
miteinander verbunden sind.
7. Fahrzeug nach Patentanspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gehäusemittelteil (9) eine mit der Atmosphäre in
Verbindung stehende Entlüftungsvorrichtung (10) aufweist.
8. Fahrzeug nach einem der Patentansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reduktionsgetriebe (28) jeweils sowohl ein mit
demjenigen Getriebeglied (Abtriebszahnrad 37), welches mit der
Steckwelle (24) gekuppelt ist, in ständiger zwangsweiser
Antriebsverbindung stehendes Klinkenrad (38) als auch eine mit
letzterem in formschlüssigen Eingriff bringbare
Parksperrenklinke (23) aufweisen, und daß die beiden
Parksperrenklinken (23) jeweils durch ein zugehöriges Gabelende
(19) einer im Gehäusemittelteil (9) zwischen zwei Endstellungen
(39, 40) verschiebbar angeordneten Gestängegabel (20) derart
betätigbar sind, daß das Klinkenrad (38) in der einen
Endstellung (39) durch den Eingriff der Parksperrenklinke (23)
gegenüber dem Getriebegehäuse (35) undrehbar festgelegt und in
der anderen Endstellung (40) gegenüber der Parksperrenklinke
(23) außer Eingriff gebracht und somit gegenüber dem
Geriebegehäuse (35) frei drehbar angeordnet ist.
9. Fahrzeug nach Patentanspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die jeweilige Parksperrenklinke (23) und das zugehörige
Gabelende (19) je einen Betätigungsnocken (41, 42) aufweisen.
10. Fahrzeug nach Patentanspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Betätigungsnocken (42) des Gabelendes (19) in der von
der Endstellung (39) für die undrehbare Festlegung des
Klinkenrades (38) auf die andere Endstellung (40) weisenden
Richtung federnd - dagegen in der entgegengesetzten Richtung
starr gegenüber dem Gabelende (19) abgestützt ist.
11. Fahrzeug nach einem der Patentansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das jeweilige Klinkenrad (38) drehfest auf einer
Zwischenwelle (50) des Reduktionsgetriebes (28) angeordnet ist,
welche durch je eine Zahnradstufe (51, 52) mit dem Antriebsmotor
(1) und mit der Steckwelle (24) verbunden ist.
12. Fahrzeug nach einem der Patentansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Werkstoff für das Getriebegehäuse (35) eine
Leichtmetall-Legierung vorgesehen ist.
13. Fahrzeug nach Patentanspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gestängegabel (20) durch ein am Gehäusemittelteil (9)
gehaltertes Führungsteil (14) aus Stahl geführt ist.
14. Fahrzeug nach Patentanspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Betätigungsnocken (42) des jeweiligen Gabelendes
(19) in der Endstellung (39) für die undrehbare Festlegung des
Klinkenrades (28) an einem am Gehäusemittelteil (9) gehalterten
Gegenlagerteil (31) aus Stahl abstützt.
15. Fahrzeug nach den Patentansprüchen 13 und 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Führungsteil (14) und das Gegenlagerteil (31) einteilig
ausgebildet sind.
16. Fahrzeug nach einem der Patentansprüche 8 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einer Gehäusewand (43) des Gehäusemittelteiles (9) eine
die Gehäusewand von innen nach außen durchsetzende Stellwelle
(44) drehbar gelagert ist, daß die Stellwelle (44) sowohl einen
außerhalb des Getriebegehäuses (35) liegenden, zu ihr
bewegungsfesten äußeren Hebelarm (25) als auch einen innerhalb
des Gehäusemittelteiles (9) liegenden, zu ihr bewegungsfesten
inneren Hebelarm (27) aufweist, daß die Gestängegabel (20) an
ihrem zu den Betätigungsnocken (42) entgegengesetzten Ende
(Lasche 26) mit dem inneren Hebelarm (27) gelenkig verbunden
ist, und daß der äußere Hebelarm (25) mit einem zu einer durch
einen Handwählhebel (45) betätigbaren Wähleinrichtung (46)
führenden äußeren Parksperrengestänge (47) gelenkig verbunden
ist.
17. Fahrzeug nach Patentanspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß das äußere Parksperrengestänge (47) durch eine ein- und
ausrückbare Gestänge-Kupplung (48) mit dem Handwählhebel (45)
koppelbar und der in einer Wählkulisse (61) geführte
Handwählhebel (45) aus einer Stellung (R) für Rückwärtsfahrt
wahlweise und in entgegengesetzten Richtungen entweder in eine
Stellung (N) für einen antriebslosen Zustand der Antriebsmotore
(1) oder in eine Stellung (P) für das Einlegen der Parksperre
(undrehbare Festlegung des Klinkenrades 38) betätigbar sowie
die Anordnung der Gestänge-Kupplung (48) in bezug auf die
Stellungen (P, R und N) des Handwählhebels (45) so getroffen
ist, daß die Gestänge-Kupplung (48) eingerückt ist, wenn sich
der Handwählhebel (45) in der Stellung (P) befindet, und daß
die Gestänge-Kupplung (48) ausgerückt ist, wenn sich der
Handwählhebel (45) in der Stellung (R) oder in der Stellung (N)
oder in einer Stellung (D oder L) befindet, welche gegenüber
der Stellung (R) in der von der Stellung (R) auf die Stellung
(N) weisender Richtung versetzt in der Wählkulisse (61) liegt.
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| DE1998131069 DE19831069C2 (de) | 1998-07-10 | 1998-07-10 | Fahrzeug, bei dem zwei Rädern je ein Antriebsmotor mit einem Reduktionsgetriebe zugeordnet sind |
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| DE1998131069 DE19831069C2 (de) | 1998-07-10 | 1998-07-10 | Fahrzeug, bei dem zwei Rädern je ein Antriebsmotor mit einem Reduktionsgetriebe zugeordnet sind |
Publications (2)
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