DE1982983U - Vorrichtung zum belueften von klaeranlagen u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum belueften von klaeranlagen u. dgl.Info
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Classifications
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- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
Aktenzeichens K 56 805 /85 c Gbm. QÄ flfi ^" ζΠ"?"*1"2 2 fiS
Horst Kollwita, (2224) Burg in Dithmarsehen, unterm Gleve 1
11 Yorrichtung zum Belüften von Kläranlagen und dergl."
Die Erfindung betrifft eine Yorrichtung zum leichten Belüften bzw. Einblasen von Luft (oder in Sonderfällen von G-asen) in
Kläranlagen, Fischteichen, Schwimmbecken, stehendes Wasser usw.
insbesondere zur Erhöhung des Sauerstoff gehalts „ Für den Zweck der Erhöhung des Säuerst off gehalts in ruhendem
Wasser, insbesondere Wasser-Klärbecken genügt es nicht, nua? möglichst viel Luft ins !fässer einzublasem, sondern vielmehr
ist es ausschlaggebend wichtig, daß der Lufteintrag in mögliehst
feinblasiger Form geschieht, denn nur in kleinsten feinsten
Bläschen hält sieh unter Wasser gebrachte Luft längere Zeit unter Wasser und wird von demselben in einiges? Zeit zum 2eil
absorbiert (d.h. hauptsächlich der besonders wichtige Sauerstoffanteil) bzw. von den im sogenannten Belebtsehlamm der Abwassea?-
Aalagea und Fischteichen enthaltenen Mikroorganismen aufgenommen. - . "■-.■■■: ■" ;
Ss sind bereits-kostspielige Yersuehe gemacht worden, mit Druckluft, die durch über dem Wasser aufgestellte Kompressoren unter
großem Kraf taufwand erzeugt wurde, über Sohr leitungen in der
Wassertiefe aus Sinterpfeifen auszublasen, wodurch zwaa? untei?
großen Kraftverlusten im Anfang eine gewisse Feinblasigkeit
der ausgeblasenen Luftblasen unter Wasser erreicht werden konnte,
wenn auch in der Praxis nicht von der erstrebten Feinstblasigkeit.
Solche Sinterpfeifendüsen.sind aber im ja noch zu klärenden
fai:-ung t!fr,- U":~ - ;.' :-■■ -:
Die Μΐΐρ:■:;'-:.· ζ- .:-: '
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;«30fivö zu de;. üL.!ui-^n F.<
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Wasser von Kläranlagen und dergleichen sehr empfindlich, verstopfen und versagen leicht, so daß sie dsm erwünschtem iff ©lg
in der Praxis nicht erbringen können^ wozu noch kommt, äaß d-sir
bei diesem Verfahren erforderliehe l£raf tauf wand wirtschaftlich
nicht tragbar ist -and ein Bauergebrauch in €er Praxis wegen
dauernden Verstopfungen übernaupt nient dnrelifialirbar ist.
Auch die weiterhin, vorgesclilagenem 7@rfa3a.ren TCrsuehea alle,
Pressluft ianter hohem Dmok tinter ?/ass@r auszublasen aus
mit tnid ohne Uäsen, wobei sieh aber immer %n gr©ie luftblaseii
bilden, die aus der Wassertiefe unter dem wasserdruck yisl zu
rasch zur Wasseroberfläche hochsteigen, als da® d&irom wesentliche
üuftteile im Wasser bleiben usw. vom Wasser w&& in
anlagen τοη den MlkroOrganismen aufgenommen wrärden*
Man hat auch bereits versucht, die über Wasser dur©h
erzeugte Druckluft beim Ausblasen unter dem wasserspiegel
auf größerem Baum su verteilen, daS die Ausblasedüssn sasrt dem
Rohrleitungen und Kompressoren mit brüekenartigen Anlagen auf
Geleisen über Klärbecken und dergleichen motorisch hin- un€ hergefahren
wurden, wodurch bei ebenfalls geringen lutzeffekt sieh
sowohl die Insehaffungsfcosten wie die laufenden Betriefos-TJnkostes
noch weiterhin außerordentlich erhöhten.
Der Erfindung liegt di© Aufgabe sugrunde, bei Hem
zum Einbringen der luft unter Wasser erforderliehen Aufwand sowohl
die inschaffungskosten als auch den laufendem Betriebsauf?/sa€
besonders niedrig au halten und ζναατ soirohl technisch als auok
finanziell und die unter Wasser eingebrachte luft auf einen möglichst
großen Unterwasserraum zu verteilen und was die Hauptsache.
ist, die ins Wasser--. eingebrachte Iiuft in solch auierordentlioli '■" '
feinen Bläsehen (ohne zu Hilfenahme von Sinterpfeif©nd^sen ©öot
dergleichen) ins Wasser einzutragen, da§ diese luft-Ieinstbläsehisa
lange mater Wasser sehweben bleiben und daher mit entsprechend
großem lutzeffekt vom Wasser absorbiert bzw. in Belebtschlamman*
lagen und dergleichen von den darin enthaltenen 3Ükr©©rganismea
aufgenommen werden können.
Biese Aufgabe wird erfindungsgemäS dadurch gelöst«, fiai die in €as
Wasser einzubringende Jjuft unter dem wasserspiegel (vorzugsweise
in etwa zwei Meter Wassertiefe) in einer dort motoriseh angetriebenen
3äKEffiH notations-Turbine über ein von dieser über die fassea?1-oberfläehe
hinaufreichendes Saugrohr aus der Atmosphären-Baffe angesaugt
wird und diese von oben angesaugte luft (©der öas-Luftgemiseh
oder Gas), eventuell auch vorgespannt bzw. unter Überdruck. v©irsetat)
unter Wasser dureh die Sota,tionsflUgel der Unterwaaaeriurbine
in feinste Bläschen zerhackt und mit ebenso ■ zerhacktem' feinsten Wasserteilchen vermischt als innige Mi-schaag von feinstem
luftbläschen und Wasserteilehen in das die-Unterwasser turbine umgebende ?/asser hineingebracht wird und mit diesem durch die gleichzeitig dem umgebenden Wasser durch die rotierenden Hügel erteilte
relative allseitige Strömungsbewegung (langsam) aufweitere Wasser-Blassen
der Umgebung übertragen wird und so diese luft-fsinstbläsehen
auf große Saumflächen im'-Wasser'.verteilt werden, .'.wobei die
feinsten Luftteilchen im Wasser unterhalb der Wasseroberfläche
längere Zeit sehwebend bleiben.
ganz besonders feinblasig werden die iuftbläsehen bzw. das erzeug-"'*
te Luftwassergeaiseh, wenn die eine gewisse Art Kavitation erzeiigemden
rotierenden flügelspitzen bzw. flügelkanten der von ©bes
" ■ ■ " 'mm "A — ' .-■■
- '-■■■-'"■■
über ein Saugrohr Atmospliärenluft einsägenden
toine ein kurzes Stück .(sogar-hop 2mm) aus dem
frei ins Wasser ragen, 'da hierdurch erfahrangsgemäi aas Ze»-"
hacken und Misehen feinster Baft- und Wasserteilehen noch
erhöht wird und aueh die um die Turbine herum radial bewirkte
feinstbläsehenverteilung unter Wasser besonders weiträumig ist.
In Sonderfällen ist es vorteilhaft, den über dem Wasserspiegel
befindlichen Bsragrqlarendstutzen etwa in Hohlgehäuseform füa?
zusätzlichen. Anschluß τοη Druckluft oder zxm. Umbringen you
Gasen, z.B. Sauerstoff oder Chlor odgl., z.B· in'Schwimmbeckenmit
entsprechenden Hohransohlüssen auszurüsten. "In den Zeichnungen ist ein Ausführuhgsbeispiel gemäß dei» Erfindung schematisch dargestellt.
J1Ig. 1 zeigt einen Wasserbehälter im Querschnitt, in welche!
eine Vorrichtung gemäß der Erfindung eingehängt ist» wobei der
Antriebsmotor der Fnterwasserturbine und der obere lufteintrittsstutzen
für das Luftansaugrohr sich über dem Wasserspiegel befinden, während das Haupt teil des Luftansaugrohrs un€ di©
Hurbine'-ständig unter dem Wasserspiegel ist, die Unterwasserturbine
vorzugsweise in etwa zxtoI Meter wassertiefθ » '
Pig. 2-zeigt eine-schematische T)raufsieht auf eine einfach©
Ünterwasserturbinen-Bauart mit besonders günstiger Luftfeinstblasen-forderung
unter Wasser.
fig. 3.zeigt eine Vorrichtung (etwa in zweeteaäßiger Originalgröße) im Längsschnitt mit (durch das kleine Zeichiiungsformat
bedingt) verkürzt'gezeichnetem, etwa 2,5m langem Lüftansaugrohr
der.Unterwasserturbine. ■
Bas in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel eines?
einfachen, aber für dem 2?/eek leistungsfähigen Toxriohtong'.besteht hier aus einem handelsüblichen Elektromotor 1, aus einem
unter diesem angeflanschten" Hohlgehäuse 2 mi* j&oft- oder öa®-
Einl&ßstutzen 2a (der auch mit einem filter abgedeckt seia kam),
dem darunter angeflanschten Saugrohr 3 uncl dem' dekanter auge- *
flanschten Hohlgehäuse der Unterwasserturbine. Die gezeichnet©
einfache Unterwasserturbine hat einen kegelig geformten Obs^=
deekel 4 und einen hier dickwandig ausgeführten, ebenfalls kegelig
geformten Unterdeekel 5, deren Kreise bildende luBenrände^
4a und 4b parallel übereinander liegen und mit etwas freiem Zwischenraum voneinander durch drei paarweise vorgesehene lasatzlaschen
β, 6a und drei Abstandssjwischenhülsen 7 zusammengehalten
werden und so längs ihrer Beckel-Außenränder 4% 5a einen" schmalen
kreiszylindrisehen Ausgangsschlitz aus dem Turbinengehäuse 4»
bilden, durch den fässer und/oder luft aus bsw· in das tporbineagehäuse
gelangen kann. Im unteren Gehäusedeckel 5 ist zentral
das einzige lager S (wassergekühlt und iiassea?geschmiert) TO^gags-
?/eise aus Polyamid, für den unteren Achszapfen 9a des Antriebsachse
9 des Surbinenflügels vorgesehen. Bas obere Ende der !pui»-=
binen-Äsatriebsaehse 9b ist durch ©ine übliche, nicht besonders
gezeichnete Kupplung (z.B. Sohrkupplung.) direkt mit der Antriebsachse
des Elektromotors 1 verbunden., so dass sieh am oberen Ende
9b der langen Antriebsachse 9 der Unterwasserturbine ein besonderes
üager erübrigt. Innerhalb des kegeligen Hohlsehalen-IPurbinemgehäuses
4, 5 ist der einfache Sotationsflügel der Unterwasserturbine
drehbar eingelagert, der hier aus einer kreisförmigen
Scheibe "10 'besteht mit einem !Durchmesser, daß ihr Aulenrand 10a
auf alles Seiten etwa Saun als zentraler Ereisriag über die
Außenränder 4a und 5a der !Burbinengehäuise-Hohlsehalendeckel
4 und 5 nach außen übersteht. Die Seheibe 10 ist is
ihrem Zentrum durch einen Habenteil 11 mit dem Aehszspfen 9a d©r
Antriebsachse 9 starr verbunden. Da diese Achse 9 am oberen imde
von dein Elektromotor 1 angetrieben wird, dreht sich die Scheibe
ebenso schnell. Entlang dem Umfang der Scheibe 10 sind in symmetrisch
verteilten Sehlitzen derselben die senkrecht saaa? Scheibenfläche
stehenden Wind~ bzw. Sreibflügel 12 in diesem Ausführung-sbeispiel
von dreieckiger (Jestalt starr befestigt. Sine solche
!•lügelscheibe 10, 12 kann an sich aber auch in Üblicher fnrbokraiseiform
ausgeführt sein, für den erstrebten Zweck in optimales?
Wirkung sur feinsten inftbläsehenförderung hat es sichals besonders günstig erwiesen, die Spitzen 12a dieser Windflügel 12 etwas
über die Außenkreiskaaten 4a, 4b der (turbinengehäuse de ekel 4 uad.5
vorstehen zu lassen, da sieh in der Praxis gezeigt hat, daß'..-dies
die ©riAinsehte Luftfeinstbläsehenbildung bei der BotatioB. der
Flügel 12 besonders begünstigt. Bei der im -gezeichneten Jlusführungsbeispiel
dargestellten .Unterwasseifturbine ist .'Döppelwirktangvorgesehen,
derart daß die über das Saugrohr 3 angesaugt© Ijuft
über einen-Eranz Zwischenlöcher 10b in der Scheibe 10 auch auf
deren Unterseite gelangen und dort an deren Unterseite entlang durch die auch hier wirkende lliehltraft radial in feinsten luftbläschen
ausgeschleudert-'wird, was zusammen die Luftfeinstbläsohen-Bildung
wesentlich vergrößert.
Zusammengefaßt bestehen die mit der Erfindung erzielten ?oxteile
unter'.anderem insbesondere, darin, daß,-durch ■ die in der .motorisch ■
angetriebenen Unterwasserturbine übea? ein Saugrohr angesaugte /
Atmosphäremluft mit den von den rotierenass, motorisch angetriebenen
Hügeln gleichzeitig feinstbearbeiteten.Wasserteilchen innig
gemischt wird und die dabei eingesaugte luft dann feinstblasig" ins
lasser eingetragen, dann durch die gleichzeitig von. äew farbins
aus als Reaktion mitbewirkte (relativ langsam©) Bewegung des die
lurbine umgebendem Wassers auf besonders großem Eaum untes? wassex
verteilt wird, wobei die Bläschen beinah© mikroskopisch klein längere Zeit in der Wassertiefe schweben bleiben und ihre Luft
in. erhöhtem Maße vom Wasser absorbiert bsw* im Belebtschlamm der
Kläranlagen von' den" vorhandenen Mikroorganismen -leichter uni. in~
tensiver aufgenommen werden kann, was sehr wesentlich sui? guten
und schnellen Verbesserung des Wassers ia Kläranlagen usw. bei-.
trägt. Der bei der Erfindung ©rf order liehe Aufwsmi. ist denkft&s?
gering und beträgt nur 'einen'Bruchteil des bisher in ElaTanlagea
gebrauchten Aufwände.
Außer den sonst üblichen großem Kompressoren für ÜJruekluft ■ werden-■auchdie
Eohrsysterne unnötig und große Kosten eingespart, sowohl
Anschaffungskostem wie-'laufende Unkosten, z.B. viel geringeres?
Stromverbrauch!
Bei der Erfindung genügen einfache Stromkabel für die an den
geeignetsten Orten der Anlagen anwendbaren !Turbinen. Bei sehr
abgelegenen Kläranlagen sind an Stelle von kleinen Elektromotorenzum Amtrieb auch Zweitaktkleinstm©tor©-anwendbar.
Besonders auffallend ist bei der Erfindung die: den Ingenieurfaeh-·■"■-.".
mann verblüffende latsaehe, daß zu dieser innigen Wasser- und liftfeinstbläschen-Yermischungunter
Wasser viel weniger 'motorische -
Kraft ■ gebraucht wird» als wenn, wie bisher, versucht würde,
Druckluft zu erzeugen und diese von ©i)en nach unten in zwei
Meter Wassertiefe auszublasen.
Dies oberhalb der Wasserfläche etwa durch Surbogelläse zu
erreichen, ist mit ©instufigem SurbogeSläse beinah© nicht
(wegen dem nur 1/700 betragenden geringen spezifischen Gewicht der luft) bzw. nur bei etwa 4000 Umdrehungen/Min unter großem
Eraftbedarf einigermaßen möglich, w©bei dann aber die so nach
unten gepreßte Druckluft aus der Hohnaündung in z.B. zwei Meter
Wassertiefe als große Binzelblasen austritt, die sofort nutzlos
für den Zweck wieder rasch zur Wasseroberfläche hochsteigen.
Die im Ausführungsbeispiel skizziert© einfach konstruierte infl
gebaut® Turbine arbeitet dagegen mit 1500 TJmdrehungsn/Min unä.
mit nur einem Drittel Eraftbedarf völlig einwandfrei und fördert
g Quantum feinatblasiger IJuft in zwei Meter Wassertiefe,
der ■ Ingenieurfächmann eigentlich nicht für möglich hielt©»■
um die verblüffende Ursache zu ergründen, haben die Fachleute
des .inmelders ein vollständiges furbinenmodell in durchsichtigem
Plexiglas gebaut und durch !Färbung des angesaugten Gases di©
internen Torgänge in der turbine verfolgt. Dabei zeigte sich, daß! siehVor■'Anstellen des'■ Jntriebsmotor©
die Unterwasserturbine samt ihrem nach oben in die Atmosphärenluft ragenden Saugrohr zuerst selbsttätig mit Wasser füllt© bis
in die Höhe des Wasserspiegels. Beim Insteilen des Antriebsmotors
und in Sotationsetzen des Turbinenflügeis wurde von demselben
aus den Schlitzen "des-Turbinengehäuses unter der-Zentrifugalwirkung
zuerst reines Wasser, also in zwei Meter Wasser tiefe,
— 9 — ■ r ^
ausgestoßen, wobei im Saugrohr der Wasserspiegel nach unten-'.saafe
und die Atmosphärenluft das Saugrohr und auch das Innere der
Turbine mit Luft füllte. Aber in den äusseren feilen der rotie=
renden !Flügel strömte die von den Turbinenflügeln erfasste luft nieht rein weiter nach außen, sondern @b bildete sieh hier ein
inniges Wasser-Gemisch, das dann aus" den Sehlitzen des Turbinengehäuses
austrat und viele allerkleinste luftbläsehem mitriß,
die aber aus ihrer anfänglich großen Geschwindigkeit dann s©foj?t
gebremst, aber anseheinend noch verbunden mit .Wasserteilehen ■
(Oberflächenspannung?) frei im Wasser schwebend, zusammen mit der von der Turbine hervorgerufenen relativ langsamen Bewegung
des Umgebungswassers der Turbine auf einen großen Wasserraum
verteilt wurden, worauf sie zum Teil nach einiger 2eit.versehwanden,,
zu einem weiteren Teil infolge der Bläschenfeinheit langsam
nach oben zur Wasseroberfläche aufstiegen, zum feil aber aueh
niedersanken-und an Teilchen des Belebtschwamms hängen blieben,
ein Verhalten, das im Sinne der Erfindung geradezu ale ideal
bezeichnet werden mußte. ·
Das vorteilhafte Arbeiten des rotierenden Turbinenflügels in dem
erzeugten Wasserluftgemisch, der in reiner luft mit einem spezifischen Gewicht von weniger wie ein Siebenhundertel des spezifischen Gewichts von Wasser mit 1 bei der angewendeten Drehzahl von
nur 1500/Min wegen zu geringer Masse (im m-.vS) der-reinen-'Jjoft'
nicht genügend lliehkraftwirkung hätte erzeugen können, konnte
dies aber in Verbindung mit Teilwasser als lufti?assergemiseh mit
entsprechend höherer spezifischer Sewichtskomponente- tatsächlich
bewirken.
Ss war an den flügel spit 25 em -und -kanten deutlich zu sehen, wie
Wasserteilchen durch den fas serge gendruck zum !Turbinengehäuse
strömten, wo sie dann von den Turbinenflügein erfaßt zusammen nit
feinsten Luftbläschen radial nach außen geeehleuterfe und dam.
weiter geschoben wurden. Durch entsprechende Erhöhung !Purbinenärehzahl steigt der Anteil der mitgerissenen
aber aueh der Kraftbedarf.
Dar eh Erhöhung der Drehzahl über 4000/lIin schien beinahe nmr ausschließliche Luft aus den [purbinensehlitzen au strömen, ?/©bei
aber die Luftbläschen nicht mehr so fein, waren und daher auch
etwas schneller nach oben perlten, so daß der Wirkungsgrad im Sinne der Erfindung und im Tergleieh zum motorischen l£rafta.ufwaa€
dann als etwas geringer bezeichnet werden mußt©.
Bin ähnliches Verhalten zeigte sieh bei den Tersuchen mit -übt
dargestellten motorisch angetriebenen Unterwasserturbine, wenm
in das Saugrohr der 5urbine von oben ubeT- einen Gehäusestutsea
des Saugrohrs zusätzlich Druckluft zugeführt-wurde.
Dieses Verfahren war zwar auch wirkungsvoll, aber viel weniger
■wirtschaftlich und natürlich mit viel größerem Aufwand verbunden·
Doch bringt dies vielleicht größeren Torteil beim Ansaugen von anderen Oasen, wie Sauerstoff oder Chlor oder dergleichen, wobei
es darauf ankommt, wie solche Zusatzgase angeliefert werden, ob als drucklos© Gase oder als hochgespannte Flaschengase.
Das im Beispiel dargestellte Ansaugen durch die motorisch angetriebene ünterwasserturbine dürfte auf jeden lall, was den reinen
Antriebskraftbedarf betrifft, bereits das Optimum darstellen.
Claims (3)
1.083 502*12.2.68
Jfeuge.fasste Soliutzansprüolie£_
1.) Vorrichtung zum Belüften von Kläranlagen und dgl. mit
oberhalb des Wasserspiegels angeordnetem Luftansaugegehäuse, oben mit aufgesetztem Antriebsmotor und unten mit in das Wasser
tauchendem Luftansaugrohr, an dessen unterem Ende ©in Kreiselluftpumpengehäuse sitzt und in ihm drehbar ©in mit Hügeln bzw·
Schaufeln versehenes, durch den Motor über eine Welle angetriebenem Kreiselrad, dessen Antriebswelle axial innerhalb des Luftansaugrohrs
als Verlängerung der Motorwelle angeordnet ist» dadurch gekennzeichnet, daß das Ereiselluftpumpengehäuse (4,5)
aus zwei hohlen kegelförmigen Deckeln (4 und 5) besteht, deren in bekannter Weise (6,7) stegartig verbundene Außenränder (4a,
5a) einen freien schmalen konischen Ringsehlitz bilden, aus
dem die Spitzenteile (12a) der etwa dreieckigen Hügel bsw.
Schaufeln (12) des Pwmpenkreisels (10) etwas vorstehend bzwüberstehend
herausragen, derart daß bei der vom Motor angetriebenen
Rotation dieses Luft fordernden Kreiselrads (10,12) die
aus dem G-ehäuse (4,5) etwas herausragenden Plügelsspitgen (12a)
bei geringem Kraftbedarf die erfassten Wasserteilehen fein sersehlagen
und mit den von &en etwa dreJteekigen Ereiselradschaufeln
(12) geförderten Luftbläsehen innig mischen und radial verteilen.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Kreiselrad (10) in der Mhe seiner Jmtriebsnabe (11) mit
Luft durchtritt slö' ehern (10b) versehen ist, derart daß das Kreiselrad
(10,12) auf seinen beiden Seiten Saugluft doppelt-fordernd wirkt.
3.) Vorrichtung nach inspruch ls dadurch gekennzeichnet, daß
im unteren,(ohne ¥asseransaugÖffnungen)gesehlossenen Kreiselluftpumpen-G-ehäusadeekel
(5) axial das einzige wassergeschmierte und wassergelröhlte Lager (8) der Kreisäxadwelle (9&) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK56803U DE1982983U (de) | 1967-02-09 | 1967-02-09 | Vorrichtung zum belueften von klaeranlagen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK56803U DE1982983U (de) | 1967-02-09 | 1967-02-09 | Vorrichtung zum belueften von klaeranlagen u. dgl. |
Publications (1)
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| DEK56803U Expired DE1982983U (de) | 1967-02-09 | 1967-02-09 | Vorrichtung zum belueften von klaeranlagen u. dgl. |
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1967
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