DE197640C - - Google Patents

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DE197640C
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Germany
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motor
ring
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shaft
lengthways
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C25/00Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
    • E21C25/64Slitting machines guided solely by hand and either carried by hand or mounted on supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5 b. GRUPPEN ^Sf.
FRIEDRICH KRES-L in WIEN.
Zusatz zum Patente 172600 vom I.Juni 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18, Mai 1906 ab. Längste Dauer: 31. Mai 1920.
anerkannt.
Durch die Schrämmaschine nach Patent 172600 wird bezweckt, dem Motor und somit der Fräserwelle eine pendelnde Bewegung in beliebiger Ebene zu erteilen, um Schlitze in jeder Richtung schrämen zu können. Dies wird dadurch erreicht, daß der Motor mittels Zapfen o. dgl. in einem ihn umschließenden, in seiner Ebene verdrehbaren Ring drehbar lagert, welcher in einem zweiten Ring drehbar und feststellbar angeordnet ist. Dadurch ist aber das Wirkungsfeld, innerhalb dessen geschrämt werden kann, noch verhältnismäßig begrenzt. Durch vorliegende Erfindung soll dieses vergrößert werden, so daß also bedeutend größere Felder geschrämt werden können, ohne die Lage der Maschine verändern zu müssen. Zu diesem Zweck ist der den Motor tragende Ring nicht um die eigene Achse, sondern um eine außerhalb des Ringes liegende Achse drehbar gelagert. Außerdem wird gemäß der vorliegenden Erfindung der Vorschub des Werkzeugs, der beim Hauptpatent die ,Vorbewegung der ganzen Maschine erforderte, einfacher gestaltet, und zwar derart, daß das Maschinengestell stehenbleibt und-nur der Ring mit dem Motor und Werkzeug auf seiner Schwenkachse verschoben wird oder aber der Motor in einem an die Stelle des Ringes tretenden Hohlzylinder in an sich bekannter Weise verschiebbar ist.
• In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. ■ '■
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform teilweise im Längsschnitt und teilweise in Ansieht und
Fig. 2 dieselbe im Querschnitt.
Fig. 3 und 4 veranschaulichen in gleichen Darstellungen eine zweite Ausführungsform der Maschine.
Fig. 5 und 6 zeigen eine vierte Ausführungsform im Längsschnitt und Querschnitt, wobei in Fig. 5 der Motor in Ansicht dargestellt ist. . ■ '
Der Fräser ist am Ende einer Welle b befestigt, die mit dem Motor m unmittelbar gekuppelt ist. Der Motor ist mittels Zapfen/ in einem ihn umschließenden Ring g gelagert
und schwingt somit innerhalb des Ringes um die Zapfen f. Die schwingende Bewegung wird dem Motor mit Hilfe eines am rückwärtigen Motorlagerschild angebrachten Schneckenradsegmentes h erteilt, in das eine in Armen η des Ringes g gelagerte Schnecke i eingreift (Fig. i). Der Ring g trägt eine Muffe 8, die drehbar auf einer Büchse 9 sitzt, welche verschiebbar auf einer in einem Maschinenständer 10 gelagerten hohlen Welle
11 angeordnet ist und bei ihrer Verschiebung die Muffe 8 mitnimmt. Die hohle Welle 11 trägt eine Zahnstange 12, in die ein durch einen Schlitz 13 der Büchse 9 reichendes Zahnrad 14 eingreift, das in mit der Büchse 9 verbundenen Armen gelagert ist. Die Muffe 8 des Ringes g trägt ein Zahnradsegment 15, in das ein auf einer im Ständer 10 gelagerten Welle 16 sitzendes Zahnrad 17 eingreift.
Auf der Welle 16 ist eine Gleitfeder 18 vorgesehen, längs welcher das Zahnrad 17 verschoben werden kann, während dieses bei Drehung der Welle 16 gezwungen ist, deren Bewegung mitzumachen. Ein die Muffe 8 umgreifender Ring 19 ist mit einem die verlängerte Nabe des Zahnrades 17 umfassenden Ring 20 fest verbunden, wodurch bei Verschiebung der Büchse 9 mit der Muffe 8 und dem Ring g das Zahnrad 17 mitgenommen wird. Die Verschiebung der Büchse 9 erfolgt, wenn das Zahnrad 14 angetrieben wird, indem sich dieses längs der festen Zahnstange
12 vorwärts bewegt und die mit dem Zahnrad verbundenen Teile mit dem Motor mitnimmt.
Soll eine Schwenkung des Ringes g erfolgen, dann wird die Welle 16 angetrieben und überträgt ihre Bewegung mittels des Zahnrädervorgeleges 17, 15 auf den Ring g, der nahezu eine volle Umdrehung ausführen kann. Gelangt der Motor nach einer Schwenkung um 90° in die punktiert gezeichnete Lage (Fig. 2), dann liegen die Zapfen f des Motors wagerecht, so daß die Fräserwelle eine pendelnde Bewegung in einer senkrechten Ebene ausführen kann (punktiert gezeichnete Stellung Fig. 1). Je nach der Stellung des Ringes g können Schlitze in jeder beliebigen Ebene geschrämt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 besitzt der den Motor m tragende Ring g auch eine Muffe 8, die auf einer hohlen, im Ständer 10 drehbar gelagerten Welle 1.1 verschiebbar ist. Durch einen Längsschlitz 13 der Welle 11 reicht ein Anguß 21 der Muffe 8 in das Innere der Welle, der eine Bohrung mit Muttergewinde besitzt, in die eine Spindel 22 eingreift, welche durch die hohle Welle Ii geführt und in ihr in geeigneter Weise gelagert ist. Auf dem Ende der Welle 11 sitzt ein Schneckenrad 23, in das eine Schnecke 24 eingreift, die in am Ständer 10 angeordneten Tragarmen gehalten wird. Wird die Schnecke 24 angetrieben, dann wird deren Bewegung mittels Schneckenrad 23 auf die hohle Welle 11 übertragen, und der Motor kann um die Achse 11 um einen beliebigen Winkel geschwenkt werden. Die Schnecke 24 wird als selbsthemmende Schnecke ausgebildet, so daß der den Motor tragende Ring g in jeder Stellung festgehalten wird, ohne daß eine besondere Sperrvorrichtung erforderlich ist. Durch Drehung der Spindel 22 wird die Verschiebung des Ringes g längs der Welle 11 ermöglicht. '
•In den Fig. 5 und 6 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei der der Motor sich innerhalb einer zylindrischen Führung 34 befindet. In dem Motorgehäuse sind an diametral gegenüberliegenden Stellen Bohrungen vorgesehen, die Muttergewinde besitzen. Durch die Bohrungen reichen in der Führung 34 gelagerte Bewegungsschrauben 37, durch deren Drehung die Verschiebung des Motors in seiner Führung 34 erfolgt. An der Führung 34 des Motors ist ein Kegelradsektor 35 angebracht, in den ein auf einem Arm des Ringes g sitzendes Kegelrad 36 eingreift. Durch Bewegung dieses Kegelrades kann der Führung 34 mit dem Motor eine pendelnde Bewegung erteilt werden. Die Drehung des Ringes g in dem ihn umschließenden Ring 0 erfolgt so wie beim Hauptpatent. Anstatt die Führung 34 als Zylinder auszubilden, kann diese auch aus Zylindersegmenten bestehen. An und für sich ist es zwar bekannt, Bohrmaschinen verschiebbar in einer Hülse zu lagern. Diese Hülse aber samt der Bohrmaschine mittels Zapfen in einem umgelegten Ringe drehbeweglich zu gestalten, ist neu. Diese Vereinigung bietet in einfacher Weise die größtmöglichste Bewegungsfreiheit.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schrämmaschine, bei der der Antriebsmotor mit dem umlaufenden Werkzeug um an dem Motor angebrachte Zapfen gedreht wird, nach Patent 172600, dadurch gekennzeichnet, daß der den Motor (m) tragende Ring (g) mit einer Muffe (8) verbunden ist, mittels welcher der Motor mittelbar durch eine vorschieb- und drehbare Büchse (g) auf einer festen Welle (11) längs verschoben und geschwenkt werden kann. .
2. Ausführungsform der Schrämmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (8) unmittelbar durch eine Schraubenspindel (22) auf einer drehbaren Welle (11) längs verschoben
und durch Drehung der Welle (ii) geschwenkt werden kann. .
3. Abänderung der Schrämmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (m) in einem Zylinder (34) sitzt, der mittels Zapfen ff) in dem umgelegten Ringe (g) drehbar ist, und innerhalb dessen sich der Motor durch eine Schraubenspindel (37) in bekannter Weise unmittelbar längs verschieben läßt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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