DE197258C - - Google Patents

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DE197258C
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agitator
agitator arm
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/14Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/14Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
    • F27B9/20Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path
    • F27B9/24Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path being carried by a conveyor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 40«. GRUPPE
WILHELMTROELLER in FRANKFURT a. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Oktober 1906 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Befestigung der Rührarme in den Wellen bei mechanischen Röstofen. Die wesentlichste Bedingung, welche solche Einrichtungen erfüllen müssen, besteht darin, daß sie leicht und bequem mit der Welle gekuppelt und wieder ausgelöst werden können, damit der Arm bei Beschädigungen und Brüchen schnell ausgewechselt werden kann.
ίο Durch die bekannte, von Herreshoff angegebene Einrichtung, bei welcher eine auf dem Rücken des Armes sitzende Nase in eine Nut eingreift, die am oberen Ende einer Durchbrechung der Welle angeordnet ist, wird diese Bedingung in vollkommener Weise erfüllt. Bei Verwendung der Herreshoff-Rührarmbefestigung ist es auch möglich, die freie Höhe des Ofenraumes zwischen der Ofensohle und dem Ofengewölbe so gering zu bemessen, daß die zur Abrüstung gewöhnlicher Schwefelkiese erforderliche Temperatur in dem Ofenraum ohne Schwierigkeiten erzielt wird. Wenn es sich jedoch darum handelt, schwer verbrennbare Schwefelerze abzurosten, zu deren Abröstung sehr hohe Temperaturen erforderlich sind, ist es wünschenswert, den Abstand des Ofengewölbes von der Ofensohle noch niedriger zu halten, als dies bei Verwendung der Herreshoff-Rührarmbefestigung möglich ist.
Dieses Ziel wird durch die vorliegende Erfindung erreicht.
Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke besteht darin, daß die bei der Herreshoffschen Einrichtung oben am Rücken des Armes sitzende Nase hier an die Seitenwand des Armes verlegt wird, und daß hierbei, um das Einschieben und das Herausnehmen des Armes zu ermöglichen, das in der Wellenöffnung steckende Rührarmende von der Nase ausgehend keilförmig abgeschrägt ist. Infolge dieser Anordnung tritt an Stelle des bei der Herreshoffschen Einrichtung erforderlichen Anhebens des Armes beim Ein- und Aushängen aus der Wellendurchbrechung eine Drehung des Armes in wagerechter Ebene. Hierdurch wird es möglich, das Ofengewölbe bis dicht an den oberen Rand des Rührarmes herantreten zu lassen, während bei der von Herreshoff angegebenen Einrichtung zur Ausführung der Anhubbewegung beim Ein- und Auehängen der Arme zwischen dem Armrücken und dem Gewölbe ein ziemlich großer Spielraum gelassen werden muß.
Ein weiterer Vorteil der Einrichtung gemaß der Erfindung besteht darin, daß ein freiwilliges Ausheben der Rührarme durch Emporheben infolge eines auf der Herdsohle sich bietenden Widerstandes nicht stattfinden kann. Dieser Vorteil fällt besonders ins Gewicht bei gewissen Röstofensystemen, bei welchen bei jeder Wellenumdrehung größere Mengen des Erzes vorwärts geschoben werden und über den Arm hinweggleiten, weil hier die Gefahr des Aushebens sehr groß ist.
Bemerkt sei noch, daß die obenerwähnten seitlichen Nasen an Rührarmenden an sich bekannt sind; vgl. die amerikanischen Patentschriften 727008 und 747405. Den bekannten Einrichtungen gegenüber weist die beanspruchte den Vorteil leichterer Handhabung und größerer Betriebssicherheit auf. Bei der
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Einrichtung nach dem amerikanischen Patent 727008 muß nämlich der Arm beim Ein- und Aushängen um seine eigene Längsachse gedreht werden, wozu ein wesentlicher Kraftaufwand erforderlich ist. Die Anordnung nach dem amerikanischen Patent 747405 hat den Nachteil, daß die Befestigung des in der Welle steckenden Rührarmendes mittels des Keiles eine zu starre ist. Der Arm kann infolge dieser Befestigungsart, wenn sich ihm auf dem Ofenherde Widerstände darbieten, nicht nachgeben und bricht sehr leicht ab. Auch kann der Keil leicht festbrennen, und es ist dann nicht mehr möglich, das in der Wellendurchbrechung steckende Rührarmende aus dieser zu entfernen.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 eine Ausführungsform, Fig. 2 eine zweite Ausführungsform der Erfindung dar.
Fig· 3 zeigt die Anwendung der Erfindung bei zwei iii einer Wellendurchbrechung steckenden, sich diametral gegenüberliegenden Rührarmen.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist die Welle a in bekannter Weise auf jedem Herd des Ofens mit einer durchgehenden Durchbrechung versehen. An dem mit der Welle zu kuppelnden Ende b des Rührarmes c ist eine vorspringende Nase d angeordnet, welche über den hinteren Rand der Wellendurchbrechung übergreifen und so die Verschiebung des Rührarmes in der Richtung von der Ofenachse nach dem Ofenumfang hin verhindern kann.
Um nun zu ermöglichen, daß das Rührarmende b mit der Nase d durch die Wellendurchbrechung hindurchgeschoben werden kann, weist das Rührarmende b eine von der Nase ausgehende seitliche Abschrägung e auf. An der der Nase d gegenüberliegenden Seite des Rührarmendes b kann eine zweite Nase/ angebracht sein, welche dazu dient, eine Verschiebung des Rührarmes vom Ofenumfang nach der Ofenachse hin zu verhüten.
Das Einhängen des Armes kann in der Weise geschehen, daß dessen vorderes Ende b in die mit punktierten Linien gezeichnete Lage hineingeschoben wird. Bei der in der Richtung des Pfeiles vor sich gehenden Drehung der Welle legt sich- dann das Rührarmende b von selbst in die mit vollen Linien gezeichnete Stellung, in welcher die Nasen d und / die Verschiebung des Armes in beiden radialen Richtungen verhindern.
Bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung ist die Wellendurchbrechung· an dem Eintrittsende für den Rührarm mit einem schrägen, keilförmigen Ausschnitt (Erweiterung) g versehen. Infolge der Anordnung dieser Erweiterung ist es möglich, die Abschrägung e des Rührarmendes b entsprechend zu verkürzen und so die Bruchfestigkeit des Rührarmendes b wesentlich zu erhöhen. Auch wird durch die Erweiterung der Wellendurchbrechung am Eintrittsende des Rührarmes das Einschieben des Rührarmes in die Durchbrechung erleichtert. Das Einhängen des Rührarmes vollzieht sich bei dieser Ausführungsform in ähnlicher Weise wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1.
In Fig. 3 ist gezeigt, wie die Anordnung getroffen werden kann, wenn es sich darum handelt, in ein und dieselbe Wellendurchbrechung zwei sich diametral . gegenüberstehende Rührarme einzuhängen. In diesem Falle werden im Innern der Wellendurchbrechung an deren Seiten wandung Vorsprünge/7 vorgesehen, hinter welche die Nasen d der Rührarme greifen. Die Rührarmenden b sind ebenso wie bei den Ausführungsformen nach Fig. ι und 2 mit Abschrägungen e versehen, welche das Ein- und Ausschieben der Rührarme' in die Wellendurchbrechungen ermöglichen. Auch bei dieser Ausführungsform kann der schräge Ausschnitt g an der Wellendurchbrechung gemäß Fig. 2 vorgesehen werden.

Claims (3)

Patent -A nsprüche:
1. Rührarmbefestigung für mechanische Röstöfen, bei welcher die Rührarme an ihrem in der Wellendurchbrechung steckenden Ende mit seitlichen Nasen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das in der Welle steckende Rührarmende seitlich von der Nase ausgehend so abgeschrägt ist, daß der Arm durch eine entsprechende Drehung in wagerechter Ebene leicht in die Wellendurchbrechung hineingebracht und aus ihr wieder herausgezogen werden kann.
2. Ausführungsform der Rührarmbefestigtnog nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Wellendurchbrechung an dem Eintrittsende des Rührarmes und an der der Rührarmnase zugekehrten Seite nach außen hin keilförmig erweitert ist.
3. Ausführungsform der Rührarmbefestigung gemäß Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer zweiten Nase ff) am Eintrittsende der Wellendurchbrechung, durch welche die Verschiebung des Rührarmes in der Richtung vom Ofenumfang nach der Ofen- achse hin verhütet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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