DE1970698U - Rundstaender zum aufstellen von schriftgutbehaeltern in gestalt von sogenannten schnellheftern. - Google Patents

Rundstaender zum aufstellen von schriftgutbehaeltern in gestalt von sogenannten schnellheftern.

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DE1970698U DE1967M0058875 DEM0058875U DE1970698U DE 1970698 U DE1970698 U DE 1970698U DE 1967M0058875 DE1967M0058875 DE 1967M0058875 DE M0058875 U DEM0058875 U DE M0058875U DE 1970698 U DE1970698 U DE 1970698U
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Description

H. + K. Moll o.H.G., Gruibingen.
Rundständer zum Aufstellen von· Sehriftgutbehältern in Gestalt von sogenannten Schnellheftern.
Die Erfindung betrifft einen Rundständer zum Aufstellen von aus verhältnismäßig weichem biegsamem Material hergestellten Schriftgutbehältern in Gestalt von sogenannten Schnellheftern, der mindestens eine drehbare Etage und zweckmäßigerweise mehrere übereinanderliegende und einzeln abnehmbare, drehbar angeordnete koaxiale Etagen besitzt, die jeweils ein vorzugsweise stwa kreisförmiges Bodenstück und eine entsprechend gestaltete obere Abdeckung haben.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin,, einen Rundständer der hier in Frage stehenden Art zu schaffen, in dem die Schriftgutbehälter auf denkbar einfache Weise gegen Umfallen gesichert werden können und der in kürzester Zeit auseinander genommen und zusammengebaut werden kann, wobei er darüber hinaus auch noch in Einzelteile zerlegt vom Herstellungsort aus direkt zum Verbraucher transportiert werden kann.
Zu dem oben genannten Zweck ist gemäß der Erfindung beim neuen Rundständer die Anordnung so getroffen, daß in [jeder Etage, die eine dem unteren Randbereich des Schnellhefters zugeordnete platten- oder scheibenförmige untere Einheit, ζ,B. die untere Abschlußplatte oder ein Bodenstück, enthält, in der unteren Einheit an der dem abzustellenden Schnellhefter zugewandten Seite ein gegenüber einem anderen Teil der Einheit in radialer Richtung nach aussen hin vorspringender, zum Inneren der Etage hin jedoch gegenüber diesem anderen Teil der Einheit zurücktretenden Randbereich mit einer als Auflage für den Schnellhefter dienenden Oberseite vorgesehen und jeder Etage mindestens ein Haiterungsstab zugeordnet ist, der an beliebigen Stellen der Etage etwa senkrecht verlaufend zwischen dem Bodenstück und der oberen Abdeckung vorzugsweise federnd festklemmbar ist.
Hierbei kann z.B. der Halterungsstab aus zwei in koaxialer Anordnung einer in Verlängerung des anderen federnd aneinander geführten Teilen bestehen«, deren Enden sich im Bereitschaftszustand in einem Abstand voneinander befinden, der größer als der Abstand zwischen den einander zugewandten Seiten der oberen Abdeckung und des Bodenstückes der zugehörigen Etage ist, und die federnd zusammendrückbar sind. Vorzugsweise besteht der Halterungsstab aus zwei mit ihren einander zugewandten Enden teleskopartig aneinander gelagerten Teilstücken, deren freie Enden jeweils eine in das Holz der oberen Abdeckung bzw» des Bodenstückes der zugehörigen Etage eingreifende Spitze besitzen. Vorteilhaft bestehen die den Haiterungsstab bildenden Teilstücke aus Rohren verschiedenen Durchmessers, deren einander zugewandte Enden ineinandergesteckt sind und zwischen denen eine Druckfeder vorgesehen ist, die bestrebt ist, die beiden Teilstücke auseinanderzudrücken.
Der neue Rundständer zeichnet sich u.a. dadurch aus, daß er mit wenigen Handgriffen und ohne Fachkenntnisse, also auch von Laien, in kürzester Zeit auseinandergenommen und zusammengebaut werden kann, und daß die Einzelteile, aus denen er sich zusammensetzt, wenig Raum in Anspruch nehmen und nicht sperrig sind, so daß sie einfach ver-
packt werden können, derart, daß der Rundständer in Einzelteile zerlegt und von der Herstellungsstelle direkt zum Verbraucher transportiert werden kann, wodurch, wesentlich weniger !Prachtraum als bei den vergleichbaren Anordnungen aufgewendet werden muß und die Prachtkosten entsprechend niedriger gehalten werden können,. Der Rundständer gemäß der Erfindung kann darüber hinaus an Ort und Stelle vom Benutzer selbst zusammengesetzt werden, so daß auch Montagekosten eingespart werden können. Andererseits zeichnet sich der erfindungsgemäße Rundständer dadurch aus, daß eine sinnreiche, jedoch denkbar einfache Konstruktion es möglich macht, Schriftgutbehälter der hier in Präge stehenden Art, nämlich in erster linie die an ihren Rücken mit Schienen od.dgl* versehenen sogenannten Schnellhefter, mit senkrecht verlaufenden und nach aussen gekehrten Rücken so aufzustellen, daß der rechtwinklig zum Rücken verlaufende und mit Bezug auf evtl. Leitvermerke auf dem Rücken obere Rand waagrecht liegt und der Rücken senkrecht verläuft, wobei der Schnellhefter aufgestellt und nicht aufgehängt werden muß. G-egenüber vergleichbaren bekannten Anordnungen, bei denen der Hefter aufgehängt werden muß, ergibt sich beim Erfindungsgegenstand der Vorteil, daß der Bedienende den Hefter nunmehr einfach in den Rundständer einzustellen hat, so daß er
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nicht melar die Achtsamkeit und -Aufmerksamkeit aufwenden muß j die "beim Einhängen der Schnellhefter immer erforderlich ist» Auch die Herstellung der neuen Vorrichtung ist, insbesondere deswegen, weil die Werkzeugkosten geringer und keine Spezialteile erforderlich sind, einfacher und mit geringeren Kosten verbunden. Bei alledem ist der Aufbau des neuen Rundständers denkbar einfach, ausserdem ergibt sich der weitere Vorteil, daß auch in diesem Falle der neue Rundständer sich aus einigen wenigen Typen von Einzelteilen zusammensetzt, die beliebig zusammengebaut werden können, so daß eine Serienfertigung größten Ausmaßes möglich ist a
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt» Es zeigen?
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines Rundständers gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht in einem senkrechten Schnitt in schematischer Darstellung,
Pig ο 1a eine Einzelheit des Rundständers nach Pig. 1 in einer Seitenansicht in senkrechtem Schnitt in Teildarstellung und in größerem Maßstab,
Fig, 2 eine zweite Ausführungsform des Rundständers gemäß der Erfindung ebenfalls in einer Seitenansicht in schematisoher Darstellung,
Pig ο 3 die Anordnung nach Pig» 2 in einer Draufsicht,
Fig« 45 4a, 5s 6a und 6b
Einzelheiten eines erfindungsgemäßen Rundständers in einer Seitenansicht in schematischer Darstellung und in einem senkrechten Schnitt in größerem Maßstab.
Bei der in Pig» 1 und 1a gezeigten Anordnung handelt es sich um einen Rundständer mit mehreren übereinanderliegenden und einzeln abnehmbaren koaxialen. Etagen I, II, III, IV5 die drehbar angeordnet sind- Jede dieser Etagen ist jeweils zwischen einem kreisförmigen Bodenstück 2, 3, bzw. einer oberen Abschlußplatte 50 bzw. einer unteren Abschlußplatte 1 enthalten und besitzt mehrere radial verlaufende Trennwände 1a, 2a5 3a, 4a bzw. 1'a, 2fa, 3'a, 4'a die den zwischen zwei übereinanderliegenden Bodenstücken bzw. Abschlußplatten und Abdeckungen eingeschlossenen Raum sektorartig unterteilen. Die Bubenstücke bzw. die Abschlußplatten jeder Etage und die diesen zugeordneten, rechtwinklig zu ihnen angeordneten Trennwände sind mit
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Hilfe von Dübeln 5, 5'» 5% 5"' bzw. von Dübelgruppen 6, 6', 6"5 6"' mit jeweils drei Dübeln auseinandernehmbar zusammengehalten, die stab- oder stangenförmig ausgebildet sind und quer zur Ebene des jeweiligen Bodenstücks verlaufen. Diese Dübel greifen gemäß I1Ig. 1a in die Bohrungen der miteinander zu verbindenden Teile ein und sind hierbei mit einem dieser Teile z.B. durch Terleimen zumindest nach einer Richtung fest verbunden, während sie mit dem anderen Teil lösbar verbunden sind. Wie aus der Einzelheitendarstellung gemäß Fig. 1a hervorgeht, sind die B0£enstücke 2 usw. jeweils gleichzeitig mit einer darüber angeordneten Trennwand 2a, und einer darunter liegend angeordneten Trennwand 1a durch gemeinsame Dübel 5' verbunden, deren Enden jeweils in ein Sackloch 7a, 7b in der entsprechenden Trennwand eingesteckt sind und deren mittlere Partie eine entsprechende durchgehende Bohrung 7c im Bodenstück durchzieht. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Dübel mit der die Bohrung der unteren Trennwand umgebenden Wandung durch Verleimen fest verbunden, wie bei 7d angedeutet ist, während sie in die Bohrungen 7a nur lose eingesteckt sind, so daß die betreffende Trennwand nach oben abgezogen werden kann. Selbstverständlich sind die Bohrungen 7a, 7b, 7c koaxial zueinander angeordnet. Es sind in jeder Etage jeweils vier
etwa um 90° gegeneinander versetzte Trennwände vorgesehen, jedoch können, falls es erforderlich sein sollte, noch mehr Trennwände pro Etage vorgesehen sein. Die Trennwände besitzen einen etwa rechteckigen Querschnitt und erstrecken sich radial von innen nach aussen, wobei sie etwa rechtwinklig zum zugeordneten Bodenstück verlaufen» Die Anordnung ist im übrigen so getroffen, daß die übereinanderliegenden Trennwände der aufeinanderfolgenden Etagen in einer gemeinsamen Ebene enthalten sind. Ein aufgestellter Ordner ist bei 16 schematisch und gestrichelt angedeutet.
In iigo 2 und 3 ist ein Rundständer der hier in Frage stehenden Art mit einem anderen Aufbau gezeigtp Auch in diesem Falle sind Bodenstücke 21, 22 und eine obere Abschlußplatte 23 sowie eine untere AbSchlußplatte 20 und zwischen diesen Teilen jeweils Trennwände 20a, 20b, 21a, 21b, 22a, 22b usw. vorgesehen« Die Bodenstücke bzw. Abschlußplatten jeder Etage und die diesen zugeordneten; rechtwinklig zu diesen angeordneten Trennwände sind durch Schrauben 24 auseinandernehmbar zusammengehalten, indem der untere Stab einer Trennwand mit dem darunterliegenden unteren ^odenstück der Etage und gegebenenfalls dem oberen Stab einer darunterliegenden Trennwand einer tieferen
Etage und der obere Stab derselben Trennwand mit dem darüberliegenden oberen Bodenstück der Etage und gegebenenfalls dem unteren Stab einer darüberliegenden Trennwand einer höheren Etage verschraubt sind» Zur Lagerung des Kundständers dient in diesem Fall eine Tragsäule 25, die an ihrem unteren Ende an einem relativ hohen und dicken Sockel 26 befestigt ist, dessen Durchmesser annähernd demjenigen des Bo^enstückes entspricht und der die Gestalt eines flachen Zylinders hat. Die Tragsäule 25 ist von einer Rohrhülle 26' umgeben, die auf die Tragsäule aufgesteckt und an dieser Säule mit ihrem dem Sockel abgewandten Ende unter Zwischenschaltung eines Drucklagers 27 drehbar gelagert ist. An ihrem unteren -^nde trägt die Rohrhülse einen parallel oder annähernd parallel zur Sockeloberfläche verlaufenden Ringflansch 28, der gegenüber einem flanschartigen Torsprung 29 an der Tragsäule frei beweglich ist. Er dient als Auflage für die von oben her aufgesetzten übereinanderliegend angeordneten Etagen, Beim Zusammenstecken des Ständers wird zunächst die Tragsäule mit ihrem unteren Ende in den Sockel eingesetzt, woraufhin diese Rohrhülse unter Zwischenschaltung des Drucklagers von oben her auf die hochstehende Tragsäule aufgesteckt wird» Anschließend werden die einzelnen Etagen
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nach oben vorgehend aufgebaut. Die Anzahl der Etagen kann selbstverständlich beliebig seine Ein aufgestellter Ordner ist bei 15 schematisch und gestrichelt angedeutet.
Bei den oben dargestellten Rundständern verschiedener Ausführungsform ist erfindungsgemäß die Anordnung so getroffen, daß in jeder Etage eine dem unteren Randbereich des Schnellhefters zugeordnete platten- oder scheibenförmige untere Einheit, z.B. die untere Abschlußplatte oder ein Bodenstück, vorgesehen ist und in dieser unteren Einheit an der dem abzustellenden Schnellhefter zugewandten Seite ein gegenüber einem anderen Teil der Einheit in radialer Richtung nach aussen hin vorspringender, zum Inneren der Etage hin jedoch gegenüber diesem anderen Teil der Einheit zurücktretender Eandbereich mit einer als Auflage für den Schnellhefter dienenden Oberseite vorgesehen und jeder Etage mindestens ein Halterungsstab zugeordnet ist, der an beliebigen Stellen der Etage etwa senkrecht verlaufend zwischen dem BOc[ens-fcück und der oberen Abdeckung vorzugsweise federnd festklemmbar ist. In Figo 4 ist diese erfindungsgemäße Anordnung gezeigt. Dem Schnellhefter 30 ist in der Einheit 31 ein radial vorspringender Randbereich 32 zugeordnet, dessen Oberseite als Auflage für den Schnellhefter dient. Zum Inneren der jeweiligen Etage hin gemäß Pfeil 33a, 33b steht jedoch
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der Randbereich gegenüber den Teilen 34, 35 zurück«. Der Haiterungsstab ist bei 36 gezeigt, er klemmt sich zwischen dem Bodenstück 31 und der oberen Abdeckung 37 federnd fest. Hierbei besteht der Halterungsstab aus zwei koaxialen, federnd aneinander geführten Teilen 38a? 38b s die z.B. aus Rahren verschiedenen Durchmessers hergestellt sind und zwischen denen eine Druckfeder 39 vorgesehen ist, die bestrebt ist, die beiden Teilstücke auseinanderzudrücken» Die äusseren Enden dieser beiden Teilstücke befinden sich im Bereitschaftszustand in einem Abstand voneinander, der größer als der Abstand zwischen den einander zugewandten Seiten der Abdeckung und des BOc[enstückes 31 ist, ihre freien Enden besitzen jeweils eine in das Holz der Abschlußplatte und des Bodenstücks eingreifende Spitze 40a, 40b. Diese Anordnung gemäß der Erfindung bringt es mit sich, daß man nunmehr die Schnellhefter ohne Sorge aufstellen muß, da sie nicht umfallen können, wenn Lücken zwischen den einzelnen Schnellheftern innerhalb einer Etage oder eines Sektors der Etage vorhanden sein sollten» Man drückt nämlich (wie in PIg0 4a gezeigt ist) die Schnellhefter 41a, 41b, 41c usw. aneinander und legt sie mit Hilfe des Halterungsstabes 36 fest, der verhindert, daß die Schnellhefter in Richtung der Pfeile 42 umkippen können. Die zurückstehenden Partien 34?35 am Bodenstück bzw. an der
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ATd sohluß plat te jeder Etage dienen dazu, die Einschiebebewegung der Schnellhefter in radialer Richtung nach dem Inneren des Ständers hin zu begrenzen, da die Fläche 34a am Umfang der Partie 34 als Anlage für die Enden 43a, 43b der Schiene 43 am Rücken des Schnellhefters dient. Die obere Einheit 37 jeder Etage kann eine zurücktretende Partie 44 mit einer als Anlagefläche 44a für den Schnellhefter dienenden Stirnfläche und eine an diesem nach oben hin anschließende vorstehende Partie 45 besitzen. An diese kann sich«, wie gesagt eine zurücktretende Partie 46 anschliessen.
Gemäß der Zeichnung besitzt jedes Bodenstück an seinem Umfang einen rundumlaufenden vorspringenden Randbereioh, und diesem vorspringenden Randbereich ist bzw. sind mindestens eine und vorzugsweise zwei zurücktretende Partie bzw. Partien an der Unterseite oder Oberseite
des oberen Randbereichs zugeordnet, wobei im Falle von mehreren übereinanderliegenden Etagen der Abstand zwischen der Oberseite des vorspringenden Randbereiohs eines Bodenstücks und der Unterseite des vorspringenden Randbereichs des darüber liegenden Bodenstückes größer als die Länge des Rückens des Schnellhefters ist.
Weiterhin ist die Anordnung bei dem Ausführungsbeispiel
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gemäß der Zeichnung so getroffen, daß die obere Abschlußplatte 47 des Rundständers an ihrer dem Ständerinneren zugewandten Seite an ihrem Umfang eine zurücktretende Partie 48 besitzt, der gegenüber eine an diese Partie nach aussen hin anschließende Partie 49 vorsteht, während die untere Abschlußplatte 50 an ihrer dem Ständerinneren zugewandten Seite eine zurücktretende Partie 51 besitzt, der gegenüber der Randbereich einer nach aussen hin anschließenden Partie 52 vorsteht. Ausserdem ist die Anordnung so getroffen, daß die Bodenstücke aus einem flachzylindrischen Zwischenstück 32 bzw ο 45 und aus jeweils einer Abdeckplatte an der Oberseite sowie einer Abdeckplatte an der Unterseite 34535 bzw» 44j46 besteht, deren Durchmesser kleiner als derjenige des Zwischenstückes ist« Das Zwischenstück kann aus einer Preßspanplatte bestehen, und die beiden Abdeckplatten können jeweils aus einer Sperrholzplatte bestehen, die mit der Preßspanplatte fest verbunden, z.B„ mit ihr verleimt oder vernagelt sind,, Die Höhe des Zwischenstückes ist hierbei größer als die Summe der Höhen der beiden Abdeckplatten und beträgt z.B. etwa das Doppelte dieser Summe ο Das Zwischenstück besitzt einen z.B. aus Kunststoffmaterial bestehenden, auf seinem Umfangsrand aufgezogenen Ring 53,54? der an seiner Oberseite einen nach oben vorstehenden Wulst besitzt. An den Abschlußplatten 47,50 sind ebenfalls Ringe 55,56 vorgesehen.
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An der Oberseite der oberen Abdeckplatte können Innenbegrenzungsstücke vorgesehen sein, zwischen deren Aussenumfang und dem Wulst des auf das Zwischenstück aufgezogenen Ringes ein Zwischenraum vorhanden ist, der um einen geringen Betrag breiter als die Schiene am Rücken des Schnellhefters ist ο Die Innenbegrenzungsstücke können die Gestalt eines Ringes oder ein,es kreissegmentartigen Abschnittes haben und zwischen zwei benachbarten Trennwänden lose eingelegt sein, wobei sie zweckmäßig mit der sie tragenden oberen Abdeckplatte des zugehörigen Bodenstückes z.B. mit Hilfe von Stiften, Hageln usw. verbunden sind.
Zumindest die untere Abdeckplatte ist mit dem Zwischenstück durch "Verkleben fest verbunden» Die obere Abdeckplatte ist mit dem Zwischenstück und der unteren Platte und gegebenenfalls den entsprechenden Trennwänden durch Schrauben oder Dübel verbunden.
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Claims (1)

  1. . 2 73 937*19.5.6/
    Ansprüche
    1. Rundstander zum Aufstellen von aus verhältnismäßig weichem biegsamem Material hergestellten Schriftgutbehältern in Gestalt von sogenannten Schnellheftern, der mindestens eine drehbare Etage und zweckmäßigerweise mehrere übereinanderliegende und einzeln abnehmbare, drehbar angeordnete koaxiale Etagen besitzt, die jeweils ein vorzugsweise etwa kreisförmiges Bodenstück und eine entsprechend gestaltete obere Abdeckung haben, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Etage, die eine dem unteren Randbereich des Schnellhefters zugeordnete platten- oder scheibenförmige untere Einheit, z.B. die untere Abschlußplatte oder ein Bodenstück, enthält, in der unteren Einheit an der dem abzustellenden Schnellhefter zugewandten Seite ein gegenüber einem anderen Teil der Einheit in radialer Richtung nach aussen hin vorspringender, zum Inneren der Etage hin jedoch gegenüber diesem anderen Teil der Einheit zurücktretender Randbereich mit einer als Auflage für den Schnellhefter dienenden Oberseite vorgesehen und jeder Etage mindestens ein Halterungsstab
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    zugeordnet ist, der an beliebigen Stellen der Etage etwa senkrecht verlaufend zwischen dem Bodenstück und der oberen Abdeckung vorzugsweise federnd festklemmbar ist.
    2, Bundstander nach Anspruch 1, bei dem die Etagen jeweils durch radial verlaufende Trennwände in Sektoren unterteilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Sektor ein Halterungsstab zugeordnet ist.
    3. Rundständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haiterungsstab aus zwei in koaxialer Anordnung einer in Verlängerung des anderen federnd aneinander geführten Teilen besteht, deren Enden sich im Bereitschaftszustand in einem Abstand voneinander befinden, der größer als der Abstand zwischen den einander zugewandten Seiten der oberen Abdeckung und des Bodenstückes der zugehörigen Etage ist, und die federnd zusammendrückbar sind.
    4ο Rundständer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterungsstab aus zwei mit ihren einander zugewandten Enden teleskopartig aneinander gelagerten Teilstücken besteht, deren freie Enden jeweils eine in das Holz der oberen Abdeckung bzw. des Bodenstückes der zugehörigen Etage eingreifende Spitze besitzen.
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    5» Rundständer nach Anspruch. 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Halterungsstab bildenden Teilstücke aus Rohren verschiedenen Durchmessers bestehen, deren einander zugewandte Enden ineinandergesteckt sind und zwischen denen eine Druckfeder vorgesehen ist, die /' bestrebt ist, die beiden Teilstücke auseinanderzudrücken.
    6. Rundständer nach einem der Ansprüche 1 bis 5? dadurch gekennzeichnet, daß jede Etage eine obere Einheit besitzt, die eine zurücktretende Partie mit einer als Anlagefläche für den Schnellhefter dienenden Stirnfläche und eine an dieser nach oben hin anschließenden in radialer Richtung vorstehenden Partie aufweist.
    7« Rundständer nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    \ dadurch gekennzeichnet, daß dessen rundumlaufender
    vorspringender Randbereich jedes Bodenstücks mindestens eine und vorzugsweise zwei zurücktretende bzw. zurückstehende Partien an der Unterseite und/oder Oberseite des vorspringenden Randbereichs zugeordnet ist bzw. sind, wobei im Falle von mehreren übereinanderliegenden Etagen der Abstand zwischen der Oberseite des vorspringenden Randbereichs eines Bodenstücks ^21^· ^ er Unterseite des vorspringenden Randbereichs des darüberliegenden Bodenstücks größer als die länge des Rückens
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    /Jt
    eines in der Etage unterzubringenden Schnellhefters ist.
    8. Rundständer nach einem der Ansprüche 1 "bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Abschlußplatte des Ständers an ihrer dem Ständerinneren zugewandten Seite an ihrem Umfang eine zurücktretende Partie besitzt, der gegenüber eine anschließende Partie radial nach aussen hin vorsteht ο
    9· Rundständer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die untere AbSchlußplatte des Ständers an ihrer dem Ständerinneren zugewandten Seite eine zurücktretende Partie besitzt, der gegenüber der Randbereich einer anschließenden Partie radial nach aussen hin vorsteht.
    1Oo Rundständer nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenstücke aus einem flachzylindrischen Zwischenstück und aus jeweils einer Abdeckplatte an der Oberseite sowie einer Abdeckplatte an der Unterseite bestehen, deren Durchmesser kleiner als derjenige des Zwischenstückes und zweckmäßig untereinander gleich groß sind.
    11. Rundständer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
    - 19 -
    daß das Zwischenstück aus einer Preßspanplatte und die beiden Abdeckplatten jeweils aus einer Sperrholzplatte "bestehen,, die mit der Preßspanplatte fest verbunden sind, ZoBo indem sie mit ihr verleimt und/oder vernagelt sind.
    12 ο Rundständer nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Zwischenstückes größer als die Summe der Höhen der beiden Abdeckplatten ist und z.B0 etwa das Doppelte dieser Summe beträgt.
    13· Rundständer nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück eines Bodenstückes einen z„B. aus Kunststoffmaterial bestehenden, auf seinem Umfangsrand aufgezogenen Ring trägt, der einen vorstehenden Wulst an der Oberseite und zweckmäßig an der Unterseite des Zwischenstückes darstellt ο
    14. Rundständer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite der oberen Abdeckplatte jedes Bodenstückes Innenbegrenzungsstüoke vorgesehen sind, zwischen deren Aussenumfang und dem Wulst des auf das Zwischenstück aufgezogenen Ringes ein Zwischenraum vor-
    - 20 -
    Li
    handen ist, der um einen geringen Betrag "breiter als die Schiene am Rücken des Schnellhefters ist.
    15« Rundständer nach Anspruch I4» dessen Etagen durch senkrechte Trennwände sektorartig unterteilt sind, dadurch gekennzeichnet«, daß die Innenbegrenzungsstücke die Gestalt eines Ringes oder eines kreissegmentartigen Abschnittes haben und zwischen zwei benachbarten Trennwänden lose eingelegt sind, wobei sie zweckmäßig mit der sie tragenden oberen Abdeckplatte des zugehörigen Bodenstückes, z.B, mit Hilfe von Stiften, Nägeln usw. verbunden sind.
    16. Rundständer nach Anspruch 155 da&durch gekennzeichnet, daß zumindest die untere Abdeckplatte mit dem Zwischenstück durch Verkleben fest verbunden ist.
    17. Rundständer nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Abdeckplatte mit dem Zwischenstück und der unteren Abdeckplatte und gegebenenfalls den entsprechenden Trennwänden durch Schrauben oder Dübel verbunden sind.
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