DE196993C - - Google Patents

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DE196993C
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Germany
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drawers
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cabinet
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DENDAT196993D
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English (en)
Publication of DE196993C publication Critical patent/DE196993C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B87/00Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units
    • A47B87/02Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units stackable ; stackable and linkable
    • A47B87/0284Cabinet systems consisting of stacked-and-linked uniform casings, each being a cabinet or drawer-holder, e.g. lockers, mail/file boxing systems
    • A47B87/0292Cabinet systems consisting of stacked-and-linked uniform casings, each being a cabinet or drawer-holder, e.g. lockers, mail/file boxing systems each casing having a cross-section with a closed periphery

Landscapes

  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 196993 ■-KLASSE 34«. GRUPPE
SAMUEL TUYBILL WALTON in NEW-YORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen Schrank, bei dem
eine Anzahl von Fachabteilen oder Schubladen in einer Reihe oder in mehreren neben- oder übereinanderliegenden Reihen derart angeordnet sind, daß sie einzeln herausgenommen werden . können.
Die Erfindung besteht darin, daß die einzelnen Fachabteile oder Schubladen ohne Benutzung fester Zwischenwände und gegebenenfalls ohne ίο äußere Umrahmung nur mittels abnehmbarer Führungen, mit denen an den Schubladen usw. angeordnete Führungsteile in Eingriff stehen, zu einem schrankartigen Aufbau verbunden sind.
Bei Benutzung eines Rahmens werden dessen einzelne Teile zweckmäßig mittels der gleichen Führungen an den Aufbau der Schubladen angeschlossen. Der Rahmen ist aber im allgemeinen nicht zum Zusammenhalten bzw. Tragen der Schubladen erforderlich, sondern er soll vor allem dem zusammengesetzten Schrank das Aussehen eines abgeschlossenen Ganzen geben.
Auf den Zeichnungen ist ein derartiger Schrank in zwei Ausführungsformen dargestellt. Fig. ι zeigt einen Schrank in schaubildlicher Ansicht.
Fig. 2 ist ein senkrechter Querschnitt durch ein Ende des Schrankes.
Fig. 3 stellt eine einzelne Schubladenführung in größerem Maßstabe dar.
Fig. 4 zeigt eine Schubladenführung von etwas anderer Bauart.
Fig. 5 ist eine Einzeldarstellung einer der Kanten einer Schublade mit Führungsleiste.
Fig. 6 und 7 zeigen andere Ausführungsformen der Leisten und ihrer Befestigung.
Fig. 8 zeigt in schaubildlicher Ansicht eine der Seitenwände des Schrankes.
Fig. 9 zeigt ebenfalls in schaubildlicher Ansieht zwei mittels einer Schubladenführung von anderer Form zusammengesetzte fachartige Kästen, die zur Aufnahme von Schubladen dienen.
Fig. 10, 11 und 12 stellen die Teile dar, aus denen die Schubladenführung nach Fig. 9 besteht, und
Fig. 13 zeigt diese Teile zusammengesetzt.
Der Fuß 2 des im wesentlichen zur Aufnahme von Dokumenten bestimmten Schrankes ist· aus Blech hergestellt und kann aus Abschnitten von beliebiger Länge zusammengesetzt sein. Diese kann beispielsweise gemäß der Zeichnung ungefähr gleich der gesamten Breite zweier Schubladen sein. Die zusammenstoßenden Enden greifen mit überlapptem Stoß übereinander.
An beiden Enden des Fußes 2 sind die aus Blech hergestellten Seitenwände 4 senkrecht angeordnet. Diese Seitenwände besitzen eine Höhe, die zweckmäßig gleich der Höhe zweier Fachabteile oder Schubladen ist. Die Seitenwände 4 sind bei 5 miteinander in irgendeiner Weise verbunden. Auf der Innenseite jeder Seitenwand 4 sind Rippen 6 befestigt (Fig. 2). Diese dienen dazu, die Führungen 9 zu tragen, die nicht nur zum Verbinden der verschiedenen Teile des Rahmens, sondern auch als Führungen und Träger für die Schubladen bestimmt sind. Die untersten Seitenwände 4 sind am Fuße 2
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ebenfalls mittels der Führungen 9 und an einem Flansch des Fußes angebrachter Rippen 7 abnehmbar befestigt. Diese Rippen 7 sind ähnlich gestaltet wie die Rippen 6 der Seitenwände und greifen in unterschnittene kanalförmige Bahnen 8 der Führungen 9 ein. Die Seiten-wände 4 sind an ihren senkrechten Vorderkanten zweckmäßig mit rechtwinklig abgebogenen Flanschen 10 versehen, um den freien Raum zwischen den Seitenflächen der Schubladen und den Seitenwänden der Umrahmung zu verdecken. Die Flanschen 10 werden zweckmäßig gewölbt (Fig. 1 und 8) oder auch profiliert ausgeführt.
Die innerhalb der Seitenwände 4 befestigten Rippen 6 tragen die Führungen 9, die im Querschnitt kreuzförmig sind und ungefähr die Form des Malteserkreuzes haben, so daß zwischen den einzelnen Kreuzbalken kanalförmige Bahnen 8 entstehen, die die Rippen 6 an den Seitenwänden 4 und die Führungsrippen der Schubladen aufnehmen. Diese Führungen 9 können gemäß Fig. 3 aus vier zu Kanälen gebogenen Streifen 12 bestehen, die durch Kopfplatten 13 miteinander verbunden werden und in der Mitte einen Kern 14 besitzen, der die Kanäle 12 auseinanderhält. Sie können auch gemäß Fig. 4 aus einem einzigen Streifen hergestellt werden, der in Kreuzform gebogen wird.
Die aus Blech bestehenden Schubladen 15 sind an den vier Längskanten mit vorstehenden Rippen 16 versehen, die zweckmäßig mit den Schubladen aus einem Stück bestehen. Diese Rippen besitzen runden Querschnitt und einen Kern 17 aus Draht (Fig. 5). Sie können aber auch flach gestaltet werden, wie Fig. 7 zeigt, und es kann jede Rippenform aus einem besonderen Stück hergestellt und mit der Längskante der Schublade in beliebiger Weise verbunden werden (Fig. 6).
Die Rippen 16 sollen in die Bahnen der Führungen 9 eingreifen und darin gleiten; die äußeren Führungen, d. h. diejenigen, die mit ihrer einen Seite auf den an den Enden der Seitenwände 4 des Rahmens sich befindenden Rippen" 6 befestigt sind, dienen zum Tragen zweier Schubladen 15, von denen die eine oben, die andere unten liegt. Nachdem die erste Reihe von Schubladen 15 an der Seitenwand 4 angeordnet worden ist, derart, daß die Rippen 16 in die kanalförmigen Bahnen 8 der Führungen 9 eingreifen, wird eine zweite Reihe von Führungen 9 mit den Rippen 16 der anderen Seite der ersten Reihe von Schubladen in Eingriff gebracht. Mit diesen bringt man wieder eine dritte Reihe von Schubladen in Eingriff und so fort, bis die gewünschte Grenze erreicht ist. Dann braucht man nur Seitenwände 4 und ein Endfußstück 2 der beschriebenen Art hinzuzusetzen und der Schrank ist vollkommen fertig.
Der Schrank wird zweckmäßig noch mit einer Kopfplatte 17" (Fig. 2) versehen, die ähnlichwie der Fuß 2 hergestellt und angeordnet ist. Diese Kopfplatte. ιηα besitzt Rippen 18, gleich den Rippen 7 des Fußes 2, die in die oberste Reihe der Führungen 9 eingreifen. Durch diese Rippen 18 wird die Kopfplatte in ihrer Stellung festgehalten.
Der Dokumentenschrank kann ganz aus Metall hergestellt werden, so daß ein leichter aber starrer Bau gewonnen wird, der sehr schnell zusammengesetzt oder auseinandergenommen werden kann und eine Erweiterung oder Verkleinerung durch Hinzufügen oder Fortnehmen von Einheiten gestattet. Zwischenwände jeglicher Art sind entbehrlich, denn die Schubladen in Verbindung mit den Führungen stützen sich selbst. Ferner dienen die gemäß der Erfindung gebauten Führungen dazu, die anderen Teile des Schrankes mit den Schubladen zu einem starren und in sich geschlossenen Bau zusammenzuhalten.
In Fig. 9 sind fachartige, vorn offene Kästen 15 dargestellt, die zur Aufnahme von Schubladen 15^ dienen. Diese Ausführungsform ist standfester, da die Führungen jederzeit von den Kästen 15 getragen werden, auch wenn die in den Kästen gleitenden Schubladen herausgezogen werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 sind die Kästen 15 durch eine veränderte Form von Führungen ga miteinander verbunden. Die Kästen 15 entsprechen vollkommen den oben beschriebenen Schubladen; jedoch können diese Einheiten ohne den Rahmen zusammengesetzt werden, da die Schubladenführungen ga dazu dienen, zwei beliebige benachbarte, sich außerhalb des Schrankes befindende Schubladen oder Schachteln zu vereinigen, während die Schubladenführung 9 dazu dient, vier Schubladen an einer beliebigen Stelle innerhalb des Schrankes miteinander zu verbinden. Die Zahl der Einheiten des Schrankes kann vermehrt oder vermindert werden, ohne die Festigkeit zu verringern oder die Symmetrie des Schrankes zu beeinträchtigen.
Die veränderte Schubladenführung ga ist in Fig. 13 näher dargestellt; die beiden kanalförmigen Stücke X2a werden durch verbindende Platten 13" und 13* zusammengehalten.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Aus einzelnen Abteilen zusammensetzbarer Schrank, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von in einer Reihe oder in mehreren neben- oder übereinanderliegenden Reihen angeordneten Fachabteilen oder ■ Schubladen (15) ohne Benutzung von festen Zwischenwänden und gegebenenfalls ohne äußere Umrahmung mittels abnehmbarer
    Führungen (9 bzw. 9"), mit denen an den Schubladen (15) usw. angeordnete Führungsteile (16) in Eingriff stehen, zu einem schrankartigen Aufbau verbunden sind.
  2. 2. Schrank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fachabteil bzw. jede Schublade (15) an jeder Längskante mit einer diagonal stehenden Rippe (16) versehen ist, und daß die Rippen (16) der zusammenstoßenden Kanten der benachbarten Fachabteile oder Schubladen (15) in Führungen (8 bzw. 8a) eines gemeinsamen Führungsstückes (9 bzw. ψ) eingreifen.
  3. 3. Schrank nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstücke (9 bzw. ga) für jede Führungsleiste (16) der zusammenstoßenden Kanten benachbarter Fachabteile oder Schubladen (15) einen Kanal nach Art unterschnittener Nuten (8 bzw. 8a) besitzen, in den die in bekannter Weise nach dem Ende zu zweckmäßig verdickte Leiste (16) eingreift.
  4. 4. Schrank nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (9 bzw. 9a) aus einer Anzahl kanalförmig gebogener Stücke (12 bzw. 12") und diese zusammenhaltender Kopfplatten (13 bzw. Ί3α, *3b) zusammengesetzt sind.
  5. 5. Schrank nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines eine Anzahl Fachabteile oder Schubladen (15) umschließenden Rahmens dieser selbst bzw. dessen einzelne Teile (2, 4, iya) in gleicher Weise wie die einzelnen Schubladen (15) unter sich mittels schräg stehender Rippen (6), die in die abnehmbaren Führungen (9) eingreifen, mit den äußersten Schubladen (15) verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin. Gedruckt IN der reiChsDrUCkErei.
DENDAT196993D Active DE196993C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2574256A1 (de) * 2011-09-30 2013-04-03 S. Keller AG Briefkastensystem

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2574256A1 (de) * 2011-09-30 2013-04-03 S. Keller AG Briefkastensystem
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