DE1969034U - Vorrichtung zum vereinzeln und gegebenenfalls gleichzeitigen ausrichten von gegenstaenden. - Google Patents

Vorrichtung zum vereinzeln und gegebenenfalls gleichzeitigen ausrichten von gegenstaenden.

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DE1969034U
DE1969034U DEU4351U DEU0004351U DE1969034U DE 1969034 U DE1969034 U DE 1969034U DE U4351 U DEU4351 U DE U4351U DE U0004351 U DEU0004351 U DE U0004351U DE 1969034 U DE1969034 U DE 1969034U
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

W.11753/64 4/Me U 4351/8la Gbm
Unilever N.V.
Rotterdam (Niederlande)
Vorrichtung zum Vereinzeln und gegebenenfalls gleichzeitigen Ausrichten von Gegenständen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vereinzeln und gegebenenfalls gleichzeitigen Ausrichten von Gegenständen während ihrer Förderung von einer Behandlungsstelle zu einer zweiten.
Das rationelle Verpacken verschiedenster Füllgüter, zum Beispiel Lebensmittel, erfolgt vielfach in sogenannten Abpackstraßen. Diese Straßen bestehen in der Regel aus wenigstens zwei Stationen, und zwar einer Füll- und einer Verschließstation. Es können aber auch noch weitere Stationen mit zusätzlichen Aufgaben hinzukommen. Da die einzelnen Stationen üblicherweise räumlich voneinander entfernt liegen, müssen die Packungen beim Durchlaufen der Straße von einer Station zur anderen befördert werden. Jede Station arbeitet in einem bestimmten Takt. Es kommt also darauf an,
zu den üblichen Preisen geliefert. Deutsches Patentamt, Gebrauchsmusterstelie,
die einzelnen Packungen im richtigen Takt bzw. gegenseitigen Abstand bei bestimmter Geschwindigkeit der nächsten Station zuzuführen. Obwohl schon beim Ausbau der Straße von vornherein darauf geachtet wird, daß die Takte der einzelnen Bearbeitungsstationen in etwa aufeinander abgestimmt sind, läßt es sich nicht vermeiden, daß manchmal eine Station aus dem Takt fällt.
Um die einzelnen Gegenstände nun im richtigen Takt den einzelnen Stationen zuzuführen, müssen sie im gleichen Abstand zueinander mit bestimmter Geschwindigkeit gefördert werden, daß heißt, wenn ihr Abstand zu dicht ist, müssen sie unter Abstandsvergrößerung vereinzelt werden.
Es ist bereits bekannt, Gegenstände durch Fördereinrichtungen, beispielsweise hintereinander angeordnete sich in der Forderrichtung überschneidende Förderbänder, zu vereinzeln. Die Bänder solcher Einrichtungen bewegen sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, nämlich dergestalt, daß die Geschwindigkeit eines nachfolgenden Bandes jeweils größer als die des vorhergehenden ist.
Mit solchen Vorrichtungen ist es zwar möglich, Gegenstände zu vereinzeln, jedoch ist die Einhaltung eines immer genau gleichen Abstands von Gegenstand zu Gegenstand nicht gegeben. Es ist auch schon bekannt, einzelne Förderbänder mit Mitnehmern auszustatten.
Zur Einhaltung eines immer gleichen Abstands zwischen den einzelnen Gegenständen, beispielsweise Packungen, ist
ferner eine Vorrichtung vorgeschlagen worden, bei der vor dem Einlauf auf das erste Förderband eine Sperre angeordnet ist, welche den Auflauf der Gegenstände in regelmäßgen Abständen zu ihrer Weiterführung freigibt. Vor dieser Sperre werden die Gegenstände also aufgehalten und sammeln sich unter Umständen zu mehreren an. Die Abstandshaltung wird bei dieser Vorrichtung durch ein einzelnes Mitnehmer besitzendes Förderband überprüft bzw. berichtigt. Bei dieser Vorrichtung erfolgt die Förderung der Gegenstände zwar taktgerecht und in gleichen Abständen, aber es hat sich als nachteilig herausgestellt, daß, bedingt durch das nahezu vollständige Anhalten vor der taktgebenden Sperre und durch die Freigebe erfolgende ruckartige plötzliche Beschleunigung, Anteile des Füllgutes aus den Gegenständen herausgeschleudert werden können, wenn diese z. B. aus mit körnigen oder flüssigen Inhalt randvoll gefüllten Packungen bestehen.
Es sind ferner Vorrichtungen zum Vereinzeln bekannt, die sich zur Einhaltung gleicher Abstände beim Fördern einer umlaufenden Kette oder auch kreisförmigen Scheibe und beweglich darauf angeordneter fingerartiger Glieder bedienen. Mit einer solchen Vorrichtung lassen sich jedoch nur runde Packungen oder viereckige Packungen mit stark abgerundeten Kanten aber keine scharfkantigen Packungen vereinzeln. Bei scharfkantigen rechteckigen Packungen besteht nämlich keine Möglichkeit, daß die Fingerglieder in einen durch Abrundung an den Ecken gebildeten Zwischenraum zwischen zwei aufein-
anderfolgende Packungen sich einschiebend eingreifen können. Hinzu kommt, daß die gegenüber Blechdosen billigeren Kartonpackungen durch den Druck der Fingerglieder leicht zerdrückt werden können. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Vorrichtung ist darin zu sehen, daß diese bekannten Vorrichtungen nur für die Behandlung einer Packungsgröße eingerichtet sind und somit eine Umstellung auf andere Abmessungen nur mit Hilfe aufwendiger technischer Mittel möglich ist.
Durch die erfindungsgeraäße Vorrichtung werden die aufgezeigten Nachteile beseitigt.
Bei einer Vorrichtung zum abstandsgleichen Vereinzeln und gegebenenfalls gleichzeitigen Ausrichten von unverschlossenen, randvoll mit einem Mcht überfließenden Inhalt gefüllten Verpackungsbehältern während ihrer Förderung mittels sich in gleicher Richtung bewegender, sich überschneidender und jeweils mit größerer Geschwindigkeit laufender Förderbänder von einer Behandlungsstelle zu einer zweiten, besitzen gemäß der Erfindung hintereinander geschaltete Förderbänder an sich bekannte Mitnehmer, deren gegenseitige Abstände von Band zu Band unterschiedlich sind und im Verhältnis zu den sich steigernden Umlaufgeschwindigkeiten der Bänder größer werden.
Durch die neue Vorrichtung geht das Fördern während des Vereinzeins ohne jeden Stillstand und ohne ruckartige Beschleunigung mit sich allmählich steigernder Geschwindigkeit vor sich. Die Vorrichtung ermöglicht es insbesondere, Gegen-
stände, wie randvoll gefüllte unverschlossene Packungen, zum Beispiel auch in Gestalt rechteckiger Pappkartons, taktgersht und in gleichmäßigen Abständen zu vereinzeln, ohne daß ein Herausschleudern des Inhalts zu befürchten ist.
Um die Vorrichtung den Abmessungen verschiedener zu fördernder Gegenstände anpassen zu können, empfiehlt es sich, bei einer Ausführungsform der Erfindung Stellmittel zum Ändern der gegenseitigen Abstände der Mitnehmer auf den Förderbändern vorzusehen. Auch hat es sich als vorteilhaft herausgestellt,eine Geschwindigkeits-Regelvorrichtung der einzelnen Förderbänder wahlweise vorzusehen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind den mit Mitnehmern versehenen Förderbändern wenigstens zwei einander gegenüberliegende, parallele, mit gleicher Geschwindigkeit laufende z. B. senkrechte Förderbänder vorgeschaltet, wobei Stellmittel zum Ändern des Abstandes zwischen diesen Förderbändern vorgesehen sind. Die Bänder ermöglichen vor dem Vereinzeln der Packungen zunächst äin Ausrichten derselben.
Ein Beispiel für eine erfindungsgemäße Vorrichtung und ihre Arbeitsweise sei anhand beiliegender Zeichnung beschrieben. Bei der in dem Beispiel dargestellten Vorrichtung ist der Vereinzelungseinrichtung noch eine solche zum gleichzeitigen Ausrichten vorgeschaltet.
Figur 1 zeigt die Vorrichtung im Längsquerschnitt.
Figur 2 in Aufsicht, wobei der Deutlichkeit wegen
einige Teile fortgelassen und die Förderbänder in einer anderen Stellung als' in Figur 1 dargestellt sind.
Die Vorrichtung weist im Abstand zueinander befindliche parallele Seitenwände 7 und 8 auf, zwischen denen ein Doppel-Förderband 1, senkrecht zu diesem angeordnete, in zueinander entgegengesetzter Richtung umlaufende Förderbänder 2, ein in der gleichen Ebene wie das Doppel-Förderband 1 liegendes Doppel-Förderband 3 und nachgeschaltete aus Ketten bestehende Förderbänder 4, 5 und 6 eingebaut sind.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, überschneiden sich jeweils der Anfang jedes Förderbandes und das Ende des vorgeschalteten Förderbandes.
Das Doppel-Förderband 1 ist über Umlenkrollen 9 un<ä 10 geführt, wobei die Rollen 9 auf einer sich frei drehenden Welle 11 laufen, während die Rollen 10 über eine Welle 12 angetrieben werden. Die senkrecht dazu angeordneten Förderbänder 2 laufen über gleiche Umlenkrollen 13 und 14, wobei die nicht dargestellten Wellen der Rollen 14 über nicht dargestellte Kegelräder von einer Welle 15 angetrieben werden.
Umlenkrollen 16 und 17 des Doppel-Förderbandes 3 sind auf einer sich frei drehenden Welle 18 und einer angetriebenen Welle 19 befestigt, während Umlenkräder 20 und 21 der Förderkette 4 auf einer Welle 22 bzw. 23 angebracht sind. Die Förderkette 5 läuft über Umlenkräder 26 und 27, wobei * das Umlenkrad 26 auf einer Welle 28 und das Umlenkrad 27 auf
einer Welle 29 aufgesteckt ist. Schließlich läuft die Förderkette 6 auf zwei Kettenrädern um, von denen nur ein Kettenrad 30 gezeigt ist.
Die der Vereinzelungsvorrichtung vorgeschal teten Ausrichtebänder 1, 2 und 3 besitzen keine Mitnehmer, solche dagegen sind bei den Fördereinrichtungen 4, 5 und 6 vorhanden. Die verschiedenen Förderbänder sind in nachfolgender Weise unter sich gekuppelt:
Das aus der Außenseite der Seitenwand 7 herausragende Ende der Welle 29 trägt ein Kettenrad 31, das von einer endlosen Kette 52 umschlungen wird, die auch ein auf dem Ende der Welle des Kettenrades JQ angeordnetes Kettenrad umfaßt. Auf dieser Welle ist ein zweites Kettenrad 34 aufgebracht, das über eine endlose Kette 35 mit e inetn auf dem Ende der Welle 23 befestigten Kettenrad 36 kraft schlüssig verbunden ist.
Mit 37 ist ein auf dera aus der Seitenwand 7 herausragenden Ende der Welle 28 aufgestecktes Kettenrad bezeichnet, das über eine endlose Kette 38 mit einem Kettenrad 39 verbunden ist, sich auf dem Ende der Welle 19 befindet. Des weiteren trägt die Welle 22 an ihrem aus der Seitenwand 7 herausragenden Ende ein Kettenrad 40, das über eine endlose Kette 4l mit einem auf der Welle I5 aufgeschobenen Kettenrad 42 in Eingriff steht. Das Ende der Welle I5 trägt ein zweites Kettenrad 43, das über eine endlose Kette 44 mit einem Kettenrad 45 verbunden ist, das auf dem aus der Seitenwand J heraus-
ragenden Ende der Welle 12 angebracht ist.
Wie aus der Figur 2 hervorgeht, ist die Anordnung so getroffen, daß die Kette 6, welche von einem nicht dargestellten Elektromotor angetrieben wird, über die Ketten 52 und 35 die Förderkette 5 bzw. 4 bewegt. Die Ketten 5 und 4 trieben ihrerseits über die Ketten 38 bzw. 4l, 44 die Förderbänder 3 bzw. 2, 1 an. Dabei sind die Abmessungen der Kettenräder 31, 33, 34, 36, 37, 39, 4O, 42, 43 und 45, sowie der nicht dargestellten, die Welle I5 antreibenden Kegelräder derart gewählt, daß die Umlaufgeschwindigkeit von Förderband zu nachgeschaltetem Förderband (in den Figuren von links nach rechts) jeweils größer sind.
Die hintereinander geschalteten Förderketten 4, 5 und 6 besitzen Mitnehmer 4*, 5** 61, deren gegenseitige gleichen Abstände von Band zu Band unterschiedlich sind. Die Abstände der Mitnehmer auf dem gleichen Band sind somit jeweils gleich groß. Sie vergrößern sich aber von Band zu Band im Verhältnis zu deren sich steigernder Umlaufgeschwindigkeit. Die Anordnung der einzelnen Mitnehmer 4', 51 und 6' erfolgt nachgiebig federnd.
Zwischen den Doppe!-Förderbändern 1 und 3 ist ein in Figur 2 nicht dargestellter Gleittisch 46 angeordnet, welcher sich bis zu einer in Figur 2 nicht dargestellten Leitrolle 47 des Förderbandes 3 erstreckt. Die Oberseite des Tisches 46 liegt in der Ebene des oberen Trums der Bänder* 1 und 3. Beiderseits der Förderbänder 3, 4, 5 und 6 erstrecken
sich senkrechte Plansche 48 und 49 von zwei L-förmigen Leitschienen 50 bzw. 51/ deren waagerecht liegende Flansche 52 bzw. 53 in der Ebene der Mitnehmer 4l, 5l und 6* liegen, wenn diese sich in den Figuren nach rechts bewegen. Der Flansch 52 erstreckt sich ab dem Ende des Doppel-Förderbandes 3 bis an den Anfang der Förderkette 6, während der Flansch 53 sich ab dem Ende des Doppel-Förderbandes 3 erstreckt.
Die Vorrichtung arbeitet in nachfolgender Weise:
Die von eine^nicht dargestellten Füllstation F in
dichter Folge und in unregelmäßigen Abständen in Richtung des Pfeiles A (Fig. l) ankommenden Gegenstände P, welche in dem gezeigten Ausführungsbeispiel bis zum Rand gefüllte Packungen darstellen, werden durch das Doppel-Förderband 1 weitergeführt und gelangen auf diesem zwischen die beiden, in zueinander entgegengesetzter Richtung umlaufenden, senkrecht dazu angeordneten Förderbänder 2. Der Abstand zwischen den Förderbändern 2, 2 entspricht den Abmessungen der Packungen, so daß eine Ausrichtung der Packungen zwischen den Förderbändern 2 erzielt wird. Gleichzeitig findet auch schon ein# Vereinzeln der Packungen P statt, weil die Förderbänder 2 gegenüber dem Doppel-Förderband 1 mit etwa-s gesteigerter Geschwindigkeit umlaufen. Noch bevor die ausgerichteten Packungen P das Ende der Bänder 2 erreicht haben, kufen sie auf das zwischen ihnen angeordnete, in der gleichen Ebene wie das Doppel-Förderband 1 liegende Doppel-Förderband
auf, welches sich gegenüber den Bändern 2 mit wiederum etwas gesteigerter Geschwindigkeit bewegt. Es erfolgt also eine weitere Vereinzelung, jedoch sind die Abstände der Packungen noch nicht gleichmäßig. Die gleichmäßige Abstandshaltung wird durch die folgenden, nachgeschalteten und als Ketten ausgebildeten Bänder 4, 5 und 6 mit den Mitnehmern 4', 51 und 6* erzielt. Die Mitnehmer 4' der Kette 4, welche zwischen den Bändern 5 angeordnet ist, holen die noch auf dem vorhergehenden Doppel-Förderband j5 befindlichen, schon mit unregelmäßigen Abständen vereinzelten Packungen P ein, wobei, falls ein Mitnehmer 41 beim Einschwenken unter eine Packung gerät, dieser Mitnehmer durch die an ihm vorgesehene Federung die Packung nicht anhebt, sondern unter dieser, sie überholend, hindurchgleitet.
Die Mitnehmer 51 der Förderkette 5 überholen wiederum die von der Kette 4 geförderten Packungen. Da der Abstand zwischen den Mitnehmern 5' größer ist als der Abstand zwi-S3hen den von der Kette 4 geförderten Packungen, werden die Packungen von der Kette 5 unter Erzielung und Einhaltung gleicher Abstände weiter vereinzelt. Auch die Mitnehmer 5' gleiten wegen der an ihnen vorgesehenen Federung unter den Packungen hindurch, wenn ein Mitnehmer 5* beim Einschwenken unter eine Packung gerät.
Der für die Ketten 4 und 5 geschilderte Vorgang wiederholt sich auf den Ketten 5 und 6 in gleicher Weise, so daß die einzelnen Packungen, wenn sie von den Mitnehmern 6*
- Ii -
der Förderkette 6 der zweiten Behandlungsstation zugeleitet werden, diese Station taktgeraht und in genau gleichen Abständen erreichen.
Während der Förderung durch die senkrecht angeordneten Förderbänder 2 gleiten die Packungen über den Tisch 46 hinweg, während sie bei ihrer Förderung durch die Kette 4 von den senkrechten Flanschen 48 und 49 der Schienen 50 und 51 geleitet werden. Bei Erreichung der Kette 5 werden die Packungen dabei noch von den waagerechten Flanschen 52 und 53 dieser Schienen unterstützt, während sie bei der Förderung durch die Kette β von dem senkrechten Flansch 48 und von der Leitschiene 51 geleitet werden.
Sofern erforderlich, können in der beschriebenen V/eise zwischen die dargestellte Förderkette 6 und der nicht dargestellten zweiten Behandlungsstation noch eine oder mehrere Förderketten mit Mitnehmern zwischengeschaltet werden.
In dem dargesieLlten Beispiel ist die erfindungsgemäße Vorrichtung in waagerechter Lage arbeitend gezeigt. Es ist aber auch möglich, sie in gleicher Weise für senkrecht arbeitende Förderorgane anzuwenden. Allerdings muß dann dafür gesorgt werden, daß die geförderten und zu vereinzelnden Gegenstände in geeigneter Weise unterstützt und geführt werden. Die Mitnehmer können von untern oder von oben her an den Packungen angreifen.

Claims (5)

RA.if 19 980*26.7.67 - 12 Schutzansprüche
1. Vorrichtung kum abstandsgleichen Vereinzeln und gegebenenfalls gleichzeitigen Ausrichten von unverschlossenen randvoll mit einem leicht überfließenden Inhalt gefüllten Verpackungsbehältern während ihrer Förderung mjitels sich ja gleicher Richtung bewegender, sich überschneidender, mit jeweils größerer Geschwindigkeit laufender Förderbänder von dner Behandlungsstelle zu einer zweiten, dadurch gekennzeichnet, daß hintereinander geschaltete Förderbänder (4, 5# 6) an sich bekannte Mitnehmer (41, 5*> 6f) besitzen, deren gegenseitige Abstände von Band zu Band unterschiedlich sind und im Verhältnis zu den sich steigernden Umlaufgeschwindigkeiten der Bänder größer werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (4T, 5', 6') federnd sind.
J). Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß Stellmittel zum Ändern der gegenseitigen Abstände der Mitnehmer (41, 51, 61) auf den Förderbändern (4, 5 bzw. 6) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1- J>, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (41, 51, β1) von unten-' her an den Packungen angreifend angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3* dadurch ge kennzeichnet, daß eine Geschwindigkeits-Stelleinrichtung für die einzelnen Förderbänder (l, 2, ^, 4, 5 und 6) vorgesehen
β. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5* dadurch gekennzeichnet, daß den mit Mitnehmern (4f, 5f> 6f) ver-
r* *-> i-*
sehenen Förderbändern (45 5 und 6) wenigstens zwei einander gegenüberliegende, parallele, mit gleicher Geschwindigkeit laufende Förderbänder (2) vorgeschaltet sind, wobei der Abstand zwischen diesen Förderbändern (2) einstellbar ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2334198A1 (de) * 1972-07-07 1974-01-24 Michels S A Verpackungsmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2334198A1 (de) * 1972-07-07 1974-01-24 Michels S A Verpackungsmaschine

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